Seriös geht anders

PEGIDA

Zwar ist der PEGIDA-Spaziergang für heute untersagt worden, gleichwohl bleibt die counterjihadische Bewegung natürlich präsent.

Die politischen Eliten und ihre Dimmi-MSM sind ratlos, weil ihr propagandistisches Feuerwerk aufgrund der jahrelangen, fleißigen und stetigen Arbeit von unabhängigen counterjihadischen Bloggern nurmehr wirkungslos verpufft.

Da kommt man schon mal auf eine derartig abseitige Idee wie „FAZ.NET“ (1), die angebliche Zählung eines angeblichen Wissenschaftlers heranzuziehen, der angeblich festgestellt hat, dass die Teilnehmerzahl bei den PEGIDA- und LEGIDA-Veranstaltungen tatsächlich um ein Viertel bis die Hälfte geringer gewesen sei, als die Polizei gemeldet habe.

Oh Überraschung, Kommentator Karl-Heinz Umlaut macht auf den Umstand aufmerksam, dass der Leiter der Zählung, Dieter Rucht, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac ist. Bolschewiken sind natürlich besonders vertrauenerweckend, wenn es um die Bewertung einer antimohammedanistischen Bewegung geht.

In einem Zwischentitel meldet die FAZ: „Fast 90 Prozent wollen die AfD wählen“, um im Text zu berichten, dass nur 123 Menschen bereit waren, die Fragen des Propagandateams zu beantworten.

Lesen Sie den Bericht mit ausgewählten Kommentaren.

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Anti-Islam-Bewegung Pegida

Forscher zweifeln an Teilnehmerzahlen der Demos

Noch ein Forscherteam hat versucht, den typischen Pegida-Demonstranten zu finden – ohne Erfolg. Die meisten Protestler ließen die Wissenschaftler abblitzen. Immerhin zählen konnten sie die Teilnehmer. Und waren überrascht.

Sozialwissenschaftler um den Soziologen und Protestforscher Dieter Rucht bezweifeln die Angaben der Polizei zu den Teilnehmern der Pegida-Demonstrationen in Dresden und Leipzig. Sie stellten am Montag im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung vorläufige Ergebnisse ihrer Studie zu Pegida vor. Rucht äußerte sich verwundert über die von der Polizei veröffentlichten Teilnehmerzahlen. Nach Zählungen und Schätzungen seiner Mitarbeiter seien es in Dresden zuletzt 18.000 und nicht 25.000 Teilnehmer gewesen. In Leipzig gingen demnach 2000 statt 4000 Menschen auf die Straße – das ist nur die Hälfte der von der Polizei genannten Zahl.

Zählen konnten die Wissenschaftler selbst, bei der Befragung der Demonstranten hingegen waren sie auf deren Unterstützung angewiesen. Die war gering: Die meisten Pegida-Protstler ließen die Forscher auflaufen. Die warnten deshalb am Montag gleich mehrmals davor, Aussagen aus ihren Befunden zu verallgemeinern, denn diese seien keineswegs repräsentativ. „Wir können nichts über den typischen Pegida-Demonstranten sagen“, sagte Rucht.

Fast 90 Prozent wollen die AfD wählen

28 Mitarbeiter der Studie hatten sich am 12. Januar zu je zweien in die Demonstration gemischt und Menschen gebeten, an einer anonymisierten und mit einem personalisierten Code geschützten Online-Befragung teilzunehmen. Von insgesamt 3500 Handzetteln, mit denen Demonstranten dazu eingeladen wurden, konnten die Mitarbeiter nur 670 verteilen. Die übrigen Angesprochenen lehnten es ab, die Zettel anzunehmen. Die eigentliche Rücklaufquote lag somit bei nur 18 Prozent. Sie sei so niedrig gewesen wie nie zuvor, sagte Rucht. Lediglich 123 Personen beantworteten später online die Fragen zu persönlichen Lebensverhältnissen und politischen Einstellungen oder die „Sonntagsfrage“: Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag der Bundestag gewählt würde? Mit der gleichen Methode hatten die Forscher schon Teilnehmer vieler Demonstrationen befragt – etwa gegen den Irakkrieg, Hartz IV oder Stuttgart 21.

Die wenigen, die sich auf die Befragung einließen, stufen sich selbst in der politischen Mitte (49 Prozent) oder „rechts“ (33 Prozent) ein. Ein Drittel gab an, bei der vergangenen Bundestagswahl die „Alternative für Deutschland“ (AfD) gewählt zu haben, 49 Prozent haben bei der sächsischen Landtagswahl 2014 die AfD gewählt. Auf die „Sonntagsfrage“ erwiderten 89 Prozent: AfD.

Die „Idee der Demokratie“ unterstützen 57 Prozent „sehr“, doch 28 Prozent der Befragten lehnen den Satz, die Demokratie in der Bundesrepublik funktioniere gut, „völlig“ ab. 41 Prozent lehnen ihn „überwiegend“ ab. Wenig oder kein Vertrauen genießen Parteien, Bundestag und -regierung sowie Medien, Europäische Union und Banken. Das Misstrauen ist am geringsten gegenüber der Polizei (nur 10 Prozent) und Bürgerinitiativen (20 Prozent).

Auf Nachfragen von Journalisten sagte Rucht, nach seiner Einschätzung werde Pegida in absehbarer Zeit wieder verschwinden. „Wir haben den Höhepunkt von Pegida, gesehen und er ist vielleicht schon überschritten“, so Rucht. „Pegida wird sukzessive an Zulauf verlieren.“ Es handle sich um eine „schnell aufsteigende und ich vermute auch schnell wieder sinkende Bewegung“. Der Sozialwissenschaftler Piotr Kocyba von der Technischen Universität Chemnitz sagte: „Die Dynamik von Pegida ist groß genug, dass die nicht nächste Woche weg sind. Aber irgendwann wird es sich ausspaziert haben.“ Das „Potential“ allerdings, das die Organisatoren für ihre Montagsdemonstrationen zu nutzen verstanden, bleibe und werde sich abermals mobilisieren lassen.

Die Forschergruppe setzte sich ausdrücklich von der Auffassung anderer Sozialwissenschaftler ab, wonach auf Dresdens Straßen „normale“ Bürger mit Pegida unterwegs seien. Die Zustimmung zu rechtsextremen Positionen sei auffällig hoch, obwohl die Befragten gewiss zum moderaten Teil von Pegida gehörten. Dieser Widerspruch galt einer kürzlich in Dresden vorgelegten Studie.

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Kommentare:

HEIDE ROSCHER, 19.01.2015, 16:44 Uhr: 20 000 Gegendemonstranten letzte Woche in München waren auch nicht möglich, der Sendlinger Torplatz ist eingerahmt von Hauptstrassen und viel zu klein für so viel Menschen. (…).

STEFAN MEIER, 19.01.2015, 16:44 Uhr: Mir fällt in letzter Zeit in der gesamten Presse im Zusammenhang mit Pegida zunehmend eine gewisse „Zahlen-Fixiertheit“ auf. Aus meinem persönlichen Umfeld weiß ich: Die weitaus meisten Pegida-Anhänger sind (noch) zu Hause…

PAULA BENDIN, 19.01.2015, 16:41 Uhr: Höchstens zwei Prozent Anteil brauner Gesellen bei den Demos – berichtete der MDR bereits Mitte Dezember. Wenige Tage später legt n-tv nach mit der Meldung, 15 Prozent der Deutschen (das sind 12 Mio Nasen) können sich ein Mitdemonstrieren vorstellen. Anfang Januar belegt die Studie der TU Dresden, daß die Demos aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Mitte Januar ist zum ersten Mal eine Pegida-Mitgründerin beim guten Jauch auf der Couch dabei. Gleichzeitig wird die Montagsdemo aus nicht ganz ersichtlichen Gründen („geheim“) abgesagt. Das spricht für sich und für Pegida. Und jetzt dieser klägliche Versuch, die Wissenschaft gegen Pegida in Stellung zu bringen. Wer eine Studie bezahlt bestellt auch den Inhalt – es ist weithin bekannt. Wer also hat diese Studie wann in Auftrag gegeben?

BARBARA HAMSEN, 19.01.2015, 16:39 Uhr: Wenn jetzt noch die Teilnehmerzahl der Mahnwache am Brandenburger Tor mit Merkel und Gauck von 10.000 auf peinliche 3.000 – 4.000 korrigiert werden, passt es wieder.

FRITZ BURSCHKE, 19.01.2015, 16:28 Uhr: In Leipzig war mindestens eine Fläche von 2500 Quadratmetern von Legida belegt. Bei einer Dichte von 2 Teilnehmern pro Quadratmeter kommt man auf 5000 Menschen. Kann man wenn man will, bei Google gern selber von Oben nachmessen!

MAIK LANDEL, 19.01.2015, 16:18 Uhr: Mit Luftaufnahmen kann man ganz exakte Teilnehmerzahlen ermitteln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet die Polizei die Zahlen von Pegida aufblasen sollte, ganz zu schweigen vom außerordentlich hohem Risiko bezüglich der Risikobewertung. Man denke nur an die Massenpanik in Duisburg und deren tragischen Konsequenzen. Kein normal denkender Einsatzleiter der Polizei, würde speziell bei diesen Zahlen lügen und sich dadurch quasi mit einem Bein ins Gefängnis stellen. Was auch recht lustig ist: Die Zahlen von Pegida waren angeblich nicht stimmig, aber die der Gegendemonstration dafür umso exakter. Ne, ne Freunde, das ist alles zu platt…

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Bleibt anzumerken, dass ganz unabhängig von den Teilnehmerzahlen PEGIDAs Klo H. Metzel laut Sira ein widerwärtiges Scheusal war, dass der Kloran ein zutiefst bösartiges Buch ist, dass die Hadithe an Lächerlichkeit nicht zu überbieten sind, und dass der IS-IS den Westen vernichten und die Welt erobern will.

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Time am 19. Januar 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/forscher-bezweifeln-teilnehmerzahlen-der-pegida-demos-13378876.html

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