Im Interview: Bülent Ucar

Ucar

Ein Interview mit dem „gefragten Islamwissenschaftler“ Bülent Ucar auf FAZ.NET“ enthüllte einmal mehr das Elend des „intellektuellen“ Mohammedanismus, denn wo der Intellekt an einen Räubercodex gebunden ist, bleibt er krank, klein und schwach (1).

Ucar weiß genau, dass die wesentlichen Glaubenssätze des Mohammedanismus leicht zu durchschauende Lügen sind, aber er hält an ihnen fest, um seine Zugehörigkeit an dem Satanskult zu demonstrieren (2).

Das Interview führte Thomas Gutschker.

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Für Mohammed war Krieg der Normalzustand

(Kann so ein Mensch als „bester Mensch aller Zeiten“ verehrt werden? Wenn ja, von wem? T.)

Der Religionspädagoge Bülent Ucar erklärt, welche Rolle Gewalt im Islam spielt, weshalb der Koran nicht wörtlich zu verstehen ist und warum die Demokratie auch für Muslime die beste aller Staatsformen ist.

Frage: Warum berufen sich so viele Terroristen auf den Islam, Professor Ucar?

Es gibt mehrere Gründe dafür, warum manche Muslime zu Terroristen werden. Das hat mit einem Gefühl der Ohnmacht in den internationalen Beziehungen zu tun, sicher auch mit sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Benachteiligung und Ausgrenzung. Außerdem sind Muslime religiöser als andere Menschen, auch wenn sie im Westen leben. Und unter diesen Muslimen gibt es wiederum Menschen, die sich auf problematische Textstellen in den Primärquellen des Islams und der Tradition beziehen, um im Namen des Islams Gewaltakte zu verüben.

(T.: Die Behauptung, dass Mohammedanisten religiöser seien als alle anderen Nichtorks ist eine widerwärtige Anmaßung. In seiner ersten Antwort legt Ucar bereits sein gesamtes supremazistisches Programm auf den Tisch.)

Frage: Sie meinen Passagen, in denen Mohammed seine Anhänger zum Krieg gegen die Ungläubigen aufruft?

Man muss sich dafür zurückversetzen in die Verhältnisse auf der Arabischen Halbinsel im siebten Jahrhundert. Solange er in Mekka war, hat der Prophet vor allem Geduld und Frieden gepredigt. Zwei Drittel der Koranverse wurden dort offenbart. In Medina war die Situation anders. Die Muslime mussten auswandern, hatten ihren eigenen Stadtstaat gegründet und wurden angegriffen. Unter diesen Rahmenbedingungen haben sie zu den Waffen gegriffen, sich verteidigt und auch Präventivkriege geführt. Damals war Krieg der Normalzustand auf der Arabischen Halbinsel. Das schlägt sich in den Koranversen aus jener Zeit nieder.

(T.: Moooment mal! Eigentlich heißt es immer, der Kloran sei das originale und ewig gültige Wort des Wesens, welches das gesamte Universum geschaffen habe. Jetzt heißt es, das müsse alles in der konkreten und ganz speziellen Umwelt der ganz speziellen Ork-Urgemeinschaft gesehen werden, und heute also anders gelesen werden. Da muss man sich schon entscheiden: abstrakt, unkonkret, zeitlos und ewig gültig – oder tatsächlich, konkret, momentan, vorläufig? Beides zusammen geht nicht.)

Frage: Und wie soll man als Theologe heute damit umgehen?

Wir können diese Verse nicht wegradieren. Der Koran ist ein abgeschlossenes Schriftstück, man kann sich nicht einfach einen Koran basteln, der uns heute genehm ist. Das wäre bloß opportunistische Anbiederung. Diese Verse dürfen aber auch nicht für überzeitlich erklärt werden. Man versteht sie nur, wenn in der Auslegung die damaligen Rahmenbedingungen beachtet werden. Dass man religiöse Normen in ihrem historischen Kontext zu verstehen sucht, ist nichts Neues. Dieser Ansatz ist in den vergangenen Jahrzehnten aber verdrängt worden von einer Wortlautgläubigkeit, und zwar vor allem durch salafistische Strömungen. Darunter haben die islamische Theologie und Kultur enorm gelitten.

(T.: Aber wenn wir lesen, dass Klo H. Metzel eine Neunjährige bestieg, das Versteck eines Schatzes durch Folter erpressen wollte, Spötter meucheln ließ, Sklavinnen vergewaltigte und Tiere verprügelte, sind dies in allen Zeiten der Menschheit und in allen Kulturen außer der mohammedanistischen Räuberkultur namenlose und unerhörte Verbrechen, zeitlicher Kontext hin oder her.)

Frage: Nennen Sie bitte ein Beispiel dafür, wie Sie vorgehen!

Der Prophet fordert die Todesstrafe für Menschen, die sich vom Islam abkehren. Das ist heute noch herrschende Lesart der islamischen Rechtsschulen, egal ob sie sunnitisch, schiitisch oder salafistisch sind. Tatsächlich war es im historischen Kontext so: Damals sind fast alle Menschen, die sich vom Islam abwendeten, nach Mekka zurückgekehrt, um die Muslime zu bekämpfen. Deshalb galt die Abkehr vom Islam als Hochverrat im Krieg – und musste entsprechend bestraft werden. Darüber gibt es inzwischen wissenschaftliche Arbeiten.

(T.: Die Mehrheit der Mohammedanisten auf der Welt sieht den Mohammedanismus seit 1.400 Jahren und auch heutzutage als im Krieg mit der nichtorkischen Welt befindlich. Die Situation ist nicht anders als vor 1.400 Jahren, weil die Ideologie Mohammedanismus von ihren Anhängern permanenten Krieg, permanenten Jihad fordert. Nach wie vor gelten Apostaten in Übereinstimmung mit den Grundlagentexten daher als „Hochverräter“, auch wenn das unangenehm für den Beschöniger Ucar ist.)

Frage: Man kann ja aber nicht von jedem Gläubigen verlangen, dass er erst Dissertationen liest.

Deshalb bilden wir an unserem Institut Theologen und Religionslehrer aus, die das Wissen dann an Laien weitergeben. Wir sparen die heiklen Themen nicht aus, setzen uns mit der herrschenden Lehre auseinander und stellen die Vielfalt der Meinungen dar. So muss es auch in den Schulen sein. Wenn wir diese Themen nicht besprechen, würden wir das Feld den Extremisten, den Rattenfängern überlassen.

(T.: Sie sind Extremisten und Rattenfänger. Sie sind bloß ein bisschen raffinierter als der tumbe Pierre Vogel.)

Frage: Auch im Judentum und im Christentum wird Gewalt gerechtfertigt. Was ist anders im Islam?

Die für diese Religionen problematischen Textstellen finden sich vor allem im Alten Testament. Das Neue Testament wird von der christlichen Lehre mehrheitlich als Schrift über das Leben und Wirken Jesu gesehen. Hinzu kommt die Säkularisierung im Westen. Der Koran ist dagegen göttliche Offenbarung, das Wort Gottes. Das verleiht ihm besonderes Gewicht. Und gerade deshalb müssen sich muslimische Theologen mit den schwierigen Textstellen auseinandersetzen, wenn wir uns glaubwürdig von Terrorakten distanzieren wollen.

(T.: Ucar geht nicht davon ab, dass der Kloran das originale Wort des angeblichen Wesens sei, das angeblich das gesamte Universum geschaffen habe. Wie albern ist denn das? Stellt er sich das höchste Wesen als kleinkarierten, sabbernden, missmutigen Greis vor? Der Atem des Kloran ist faulig und übelriechend für jeden, der ein klein wenig von Literatur und Psychologie versteht.)

Frage: Noch ein Beispiel: Mohammed verspricht Märtyrern, dass sie nach dem Tod von Jungfrauen beglückt werden. In der Überlieferung ist von großen Brüsten, anregenden Vaginen und ewigen Erektionen die Rede. Wie soll man diese Verknüpfung von Sexualität und Gewalt heute erklären?

Sexualität gehört für den Islam zum menschlichen Leben. Es gibt grundsätzlich keine Trennung zwischen Spiritualität und Leiblichkeit. In diesem Fall sollen die Muslime in schwierigen kriegerischen Auseinandersetzungen zu übermenschlichen Taten angespornt werden. Vor diesem Hintergrund werden menschliche Neigungen bedient.

(Es gibt keine Trennung zwischen „Spiritualität und Leiblichkeit“, sicher auch keine zwischen hell und dunkel, rechts und links oder oben und unten. Das ist dieses typische, verworrene Orkgefasel, das nur den Sinn hat zu verwirren und Zeit zu gewinnen. Es klebt wie ekelhafter, teeriger Schleim in den Debatten. T.)

Frage: Offenbar fühlen sich heute auch Terroristen von solchen Verheißungen angezogen.

Ich verurteile nicht das Helden- und Märtyrertum an sich. Jedes Kollektiv, das angegriffen wird, hat das Recht und die Pflicht, sich zu verteidigen. Ich kenne kein Land und keine Gesellschaft auf der Welt, die das in Frage stellen. Problematisch wird es, wenn es gar nicht um Verteidigung geht, sondern darum, Unschuldige anzugreifen und zu terrorisieren.

(T.: Attentate auf israelische Juden sind mit anderen Worten gerechtfertigt, denn Israel hat ja angeblich mohammedanistisches Land besetzt, ebenso wie übrigens die Spanier und Sizilianer.)

Frage: Die Terroristen berufen sich auf Mohammed. Sie wollen einen islamischen Staat errichten – nach seinem Vorbild. Was ist daran falsch?

Der Prophet hat seinen Staat in Medina nicht durch Zwang, Gewalt oder Terror begründet. Er wurde eingeladen, die Stadt zu führen, und hat ein Abkommen mit den Juden und den Anhängern einer heidnischen Vielgötterei dort geschlossen. Übrigens ist ein Staat nicht schon deshalb islamisch, weil er sich so nennt. Heute ist es oftmals so, dass solche Staaten nur wenige islamische Werte verwirklichen. In den rechtsstaatlichen Demokratien haben Muslime viel mehr Freiheiten als in Saudi-Arabien, in Iran oder im sogenannten „Islamischen Staat“. Deshalb halten neunzig Prozent der hochreligiösen Muslime in Deutschland nach einer aktuellen Studie die Demokratie für die beste Staatsform.

(T.: Diese Studie existiert ganz vermutlich nur in seiner Fantasie.)

Frage: Lässt sich der Islam denn mit der modernen, aufgeklärten Welt vereinbaren, in der geistliche und staatliche Macht getrennt sind?

Es stimmt: Der Prophet hat anders als Jesus einen Stadtstaat geführt, und auch seine Nachfolger waren immer Staatsoberhäupter. In der neueren Zeit sagen aber viele angesehene Theologen, dass die Religion nicht dazu da ist, den Staat zu islamisieren. Religionen sollen Menschen zu Gott führen. Gläubige Menschen prägen in Demokratien durch Wahlen ihren Staat mit. Der erste Justizminister der modernen Türkei und Theologe Seyyid Bey hat mustergültig begründet, warum Muslime heute keinen „islamischen Staat“ mehr brauchen. Wir beschäftigen uns also schon seit längerer Zeit mit diesen Fragen.

(T.: „Ja“ oder „nein“, nicht ein bisschen „ja“ und ein bisschen „nein“ sind hier gefragt.)

Frage: Wie schlagen sich die Diskussionen nach den Pariser Anschlägen in Ihrem akademischen Umfeld nieder?

Wir reden, diskutieren und streiten miteinander. Die islamischen Zentren an den deutschen Universitäten sind kein einheitlicher Block. Es gibt eine Meinungsvielfalt und viel Selbstkritik. Wir werden aber auch eingeschüchtert: einerseits von Salafisten, andererseits von Islamhassern in der Gesellschaft. Aber das gehört dazu in einer offenen Gesellschaft, damit müssen wir leben.

(T.: Wenn die harmlose und rein verbale Kritik der Mohammedanismuskritiker einmal mehr mit den Gräueltaten des IS-IS gleichgesetzt und als „einschüchternd“ empfunden wird, wissen wir, dass hier kein Interesse nach Objektivität und der Verwirklichung von glücklichen Lebensläufen für alle Menschen unabhängig von Religionszugehörigkeit, Geschlecht, Rasse usw. angestrebt wird, sondern wir sehen nur einen Ork-Wolf, der Kreide gefressen hat.)

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Time am 21. Januar 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/buelent-ucar-im-gespraech-fuer-mohammed-war-krieg-der-normalzustand-13376191.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/01/18/gottlose-allalasterer/

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