Ein Verräter

Matondo03

Lungert am liebsten
auf Kinderspielplätzen herum: Matondo
(ohne Familiennamen)

Einen besonders hohlen Pfosten und Speichellecker-Dimmi hat das „Torkazin“ aufgetan (1). Er nennt sich Matondo, ist 21 Jahre alt und will Sozialarbeiter werden. Derzeit ist er „Rapper“.

Rapper zu sein, das wird uns schon seit einigen Jahren als etwas vorgesetzt, was etwas sein soll, als etwas Berufs- oder Verdienstentsprechendes. Tatsächlich handelt es sich bei Rappern in der Regel um Dumpfbacken, die ihren Hass auf die Welt in endlosen und übellaunigen Fastreimen zur Schau stellen. Dazu gestikulieren sie in immer gleichen Schemata herum. Das, was einmal Gesang war, ist stakkatoartiges Gebell geworden, das, was Tanz war, ist Gehampel und Herumgefuchtel geworden (2).

Das ist die mohammedanistische Antwort auf die ungeheuren Verdienste, die die dunkelhäutigen Amerikaner in Bezug auf die populäre Weltkultur u.a. mit den Spirituals, dem Blues, dem Jazz, dem Rock and Roll, dem Soul, dem Funk und dem Reggae errungen haben.

Matondo also ist Rapper und Christ. Das erste zeigt er anschaulich aber unerträglich langweilig mit stumpfem Gesichtsausdruck auf YouTube (3). Das zweite bleibt eine Behauptung. Matondo pupt: „Als Christ ist mir Religion und Glaube sehr wichtig.“ Und dann geht es argumentfrei nur noch um Propaganda für den Mohammedanismus. Von Christentum keine Spur. Das ist eine Propagandalüge.

Er hetzt gegen die französischen Cartoons, den Westen, die Meinungsfreiheit, die Politiker, die Medien und gegen PEGIDA sowieso. Die Diskriminierung der Orks in Deutschland sei unerträglich:

„… z.B. werden Mädchen mit Kopftuch in der U-Bahn schief angeguckt und muslimische Männer mit Bart haben es weiterhin schwerer einen Job zu finden.“

So ein schamloser Lügner! Ich gehe jede Wette ein, dass vielvielmehr junge Frauen mit westlichem Habitus von Torks und Orks „schief angeguckt“ werden als die Schleiereulen. Mich persönlich z.B. ekelt der Anblick von Vermummten an, und ich schaue immer weg. Und was die Bärtigen betrifft: Warum arbeiten sie nicht einfach bei einem bärtigen Arbeitgeber, der ihre Vorliebe für zugewucherte Gesichter teilt?

Im Anschluss an ein (unredigiertes) Interview mit Matondo können Sie den (unredigierten) Text seines Labersongs „ISLAM & ICH“ lesen, der vermuten lässt, dass dem 21-Jährigen nicht nur einmal ein Zementsack auf den Kopf gefallen ist. Er beginnt mit den Worten „ich wollte kurz etwas loswerden“, um dann gefühlt endlos vier Minuten lang herumzunerven – z.B. mit wirren Zeilen wie diesen:

„der frieden ist leider immer noch weit in sicht//
doch sie tragen nicht dazu bei dass es keinen gibt//“

Die hier sind auch ballaballaausramalla:

„ich kann mich nicht mit charlie hebdo identifizieren
statt grenzen zu zeichnen sollten sie die grenzen radier’n/“

Und die hier:

„auch pegida mitglieder versteh ich nicht ganz
ihr seid die wahren verbrecher aber macht euch zum opfer//“

Und schließlich diese:

„das ist für alle meine muslimischen brüder und schwestern//
und gegen jeden der gegen euch nicht gerecht war“

Die Lügen der Mohammedanisten sollen niemanden täuschen. Sie sind offensichtliche, evidente Lügen, die von allen behauptet werden, die dem Satanskult anhängen, und die dergestalt als sozialer Kitt der Umma dienen (4).

Matondo aber ist ein Verräter. Er ist vielleicht ein Verräter am Christentum, aber er ist ganz gewiss ein Verräter an der fantastischen Musik der afrikanischen und afroamerikanischen Menschen auf unserem Planeten.

_____

Man vermittelt uns ein falsches Bild //
über den Islam ich begreif es nicht

Matondo ist 21 Jahre alt, angehender Sozialarbeiter und Rapper. Er schreibt seit einigen Jahren Texte über Rassismus, Diskriminierung und den sozialen Problemen in seinem Berliner Heimatbezirk Tempelhof. Sein neustes Werk „ISLAM & ICH“ feierte am Sonntag Premiere. Darin verarbeitet Matondo seine Gedanken zum Attentat in Paris auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo und die zunehmende Islamfeindlichkeit in Deutschland, die er verspürt. Ein Gespräch mit ihm:

Was war deine Motivation, einen Song über Islamophobie in den Medien zu schreiben, im Kontext von Charlie Hebdo?

Matondo: Als Christ ist mir Religion und Glaube sehr wichtig. Ich kann daher die Verletzung von Muslimen sehr gut nachvollziehen, die sie empfinden, durch Karikaturen, die ihren Propheten beleidigen. Für mich hört hier die Meinungsfreiheit auf, da es eine Beleidigungen dieser Religionsgesellschaft ist. Ich bedauere und verurteile die Morde an den Menschen in Paris sehr und gleichzeitig war es mir ein Bedürfnis mit diesem Song zu zeigen, dass ich es falsch finde, eine Religion so zu verspotten.

Du kritisierst ja nicht nur die Satire, sondern die Medien im Allgemeinen. Warum?

Matondo: Nach den Attentaten von Paris verspürte ich eine Welle der Islamophopie in den Medien. Viele stellen den Islam falsch dar, denn was in den Medien abgebildet wurde, hat nichts mit dem Islam zu tun, den ich kenne, durch meine muslimischen Freunde und ihren Familien. Der Islam respektiert alle anderen Religionen. So habe ich das von meinen Freunden gelernt.

Du beziehst Dich auch auf Politiker in deinem Song…

Matondo: Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber ich glaube den Medien und den Politikern einfach nichts mehr. Ich habe kein Vertrauen in das, was sie sagen, weil es so vieles gibt, das ich einfach anders erlebt habe. Ich wurde auch einmal ganz direkt von einer Politikerin enttäuscht: Als ich in der 1.Staffel von RAPutation.TV mitgemacht habe, durfte ich Renate Künast treffen und ihr mein „Kiez“ Tempelhof zeigen. Ich habe mit ihr über die Probleme gesprochen, die Jugendliche dort haben und sie hat mir versprochen, sich noch einmal bei mir zu melden. Das war vor 2 Jahren und ich habe seitdem nichts mehr von ihr gehört. In Tempelhof gibt es immer noch keine vernünftigen Jugendeinrichtungen und die Kids hängen immer noch auf der Straße ab. Nichts hat sich durch mein Gespräch mit ihr verändert.

Wie haben deine muslimischen Freunde auf das Attentat in Paris reagiert?

Matondo: Viele waren geschockt, andere waren wütend. Die meisten kritisieren wie ich auch, die Karikaturen. Sie verurteilen gleichzeitig das Attentat.

Hat sich seitdem etwas für sie verändert?

Matondo: Nein, die wurden schon vorher von vielen Menschen diskriminiert, z..B. werden Mädchen mit Kopftuch in der U-Bahn schief angeguckt und muslimische Männer mit Bart haben es weiterhin schwerer einen Job zu finden, so z.B bei meinem Kumpel.

Was müsste getan werden, damit sich Muslime in Deutschland wohler fühlen?

Matondo: Die Menschen müssen aufeinander zu gehen und Interesse füreinander haben. Die Leute von PEGIDA zum Beispiel, die kennen doch kaum muslimische Menschen. Ich wette, die meisten haben noch nie mit einem Moslem geredet. Das sind alles Vorurteile. Und die Muslime, die ich kenne, sind sehr tolerant und offen. Ich bin einer der wenigen Christen in meinem Freundeskreis, aber wir tauschen uns ganz normal über unsere Religionen aus, über die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten. Man lernt immer wieder etwas Neues. Wir respektieren uns gegenseitig.

Du bist RAPutation.TV seit der 1. Staffel eng verbunden. Was magst du an diesem Projekt?

Matondo: Ich finde es sehr gut, dass hier politische und sozialkritische Rapper gesucht werden und der Erfolg der beiden Staffeln zeigt ja, dass Interesse an dieser Hip Hop-Richtung besteht. Das Team von RAPutation.TV hat schon so viele gute Rapper gefördert. Ich durfte ISLAM & ICH produzieren und dabei mit Amewu zusammenarbeiten. Er hat mir gezeigt, was ich inhaltlich noch verbessern kann. Das hat mir viel gegeben! Ich denke, dass RAPutation.TV viele junge Rapper dazu animieren kann, sich mehr mit Politik zu beschäftigen. Und es ist auch gut, wenn sich Politiker die Texte anhören, aber sie sollten das dann auch ernst nehmen und nicht gleich wieder vergessen.

Möchtest du später gern mit Rap dein Geld verdienen?

Matondo: Nein, das ist nur ein Hobby. Ich möchte als Sozialarbeiter mein Geld verdienen und den Kids von der Straße helfen. Außerdem will ich eine Familie gründen. Aber eigentlich nicht in Berlin, sondern irgendwo, wo sie es besser haben. Ich möchte nicht, dass sie in solchen Verhältnissen aufwachsen müssen, wie ich.

_____

ISLAM & ICH

ich wollte kurz etwas loswerden ich bin ein christ dem es leid tut//
wie die muslime dargestellt werden in der zeitung
allgemein in medien radio oder fernsehen//
ehrlich gesagt kann ich diese hetze nicht ernst nehm‘
guck mal sie berichten falsch über den islam//
alle seien terroristen und bringen uns in gefahr
vor allem männer mit einem langen bart sind gefährlich//
man ich frage mich ob das hier wirklich euer ernst ist
wie kann man denn eine religion so verurteil‘n//
sag mir wie manipuliert müssen die menschen bloß sein//
überwiegend hier in der westlichen welt//
sind viele leute blind überschätzen sich selbst
vertraue nicht immer dem was du hörst oder liest//
weil es deine sicht vielleicht sogar zerstört oder schließt
was ist los mit der welt warum müsst ihr alles glauben//
eg mit den medien öffnet lieber eure augen

[ 2 x ]
man vermittelt uns ein falsches bild//
über den islam ich begreif es nicht//
der frieden ist leider immer noch weit in sicht//
doch sie tragen nicht dazu bei dass es keinen gibt//

ich kann mich nicht mit charlie hebdo identifizieren
statt grenzen zu zeichnen sollten sie die grenzen radier‘n//
sag mir bitte was sind die ziele dieser satire
macht ihr‘s nur weil ihrs könnt oder habt eine erspektive//
verurteile das was in frankreich passierte
mein beileid geht an die toten und ihre familie
ich finde karikatur‘n über einen propheten//
sind vielleicht meinungsfreiheit aber bringen probleme
ich bete dass so etwas nie wieder mehr geschieht denn//
wahre muslime wollen nur ein leben in frieden//
aber sie bekommen gar keine Ruhe
man berichtet nicht gut man beleidigt sie nur//
bitte sage mir doch ma´ jemand warum ist diese welt so//
zeige keine solidarität mit charlie hebdo
zeige lieber Solidarität mit den verstorbenen//
ihren freunden und den familien der ermordeten

[ 2 x ]
man vermittelt uns ein falsches bild//
über den islam ich begreif es nicht//
der frieden ist leider immer noch weit in sicht//
doch sie tragen nicht dazu bei dass es keinen gibt//

sage deine meinung ich weiß dass du‘s kannst//
präsentiere lieber die fakten und kenne keine angst//
aber hört mir nochmal zu denn ich spüre den hass//
den man gegen die muslime hat ich fühle ihn krass
das ist keine pressefreiheit ich nenne das unterdrückung//
und von den politikern bekommt ihr eure unterstützung
Ihr seid gegen hassprediger aber predigt den hass//
auch pegida mitglieder versteh ich nicht ganz
ihr seid die wahren verbrecher aber macht euch zum opfer//
mich könnt ihr nicht manipulieren ich bleib im kopf klar
mit dem richtigen blick aufs geschehen//
und berichte geschickt damit alle es versteh‘n
das ist für alle meine muslimischen brüder und schwestern//
und gegen jeden der gegen euch nicht gerecht war
hoffentlich bekommt diese erde noch ihren frieden//
stehe dafür ein und werde mich nicht verbiegen

[ 3 x ]
man vermittelt uns ein falsches bild//
über den islam ich begreif es nicht//
der frieden ist leider immer noch weit in sicht//
doch sie tragen nicht dazu bei dass es keinen gibt//

_____

Time am 27. Januar 2015

_____

1) http://www.migazin.de/2015/01/27/man-vermittelt-uns-ein-falsches-bild-ueber-den-islam-ich-begreif-es-nicht/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/22/milieustudien-5-die-asselbande/
3) https://www.youtube.com/watch?v=WOnFHlwksao
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/14/immer-wieder-evidentes-lugen/

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10 Antworten to “Ein Verräter”

  1. Sophist X Says:

    ich mach nen reim und danach mach ich gleich noch ein
    denn für mehr als paarreim is mein hirn zu klein

    ich nenn mich rapper und ich nenn mich auch christ
    doch auch der größte trottel merkt das es keins von beiden ist

    und ich stolper über doppelte verneinungen
    wenn ich stuss red über die freiheit von meinungen

    ich fliege auf die fresse in jedem vers, is klar
    was das rapperhobby für ein riesenfehler war

    habs eingesehen und will nen job wo nicht so stressig ist
    wo mich der steuermichel bezahlt für das reden von solchem mist

  2. Time Says:

    Falls ich je Kanzler werden sollte, werde ich Ihnen antragen, mein Vize zu werden 😉

    Nicht sauer sein, Charlie, Sie kriegen trotzdem das AM!

    LG von T.

  3. charlie Says:

    Schluchz…Verzeihung…muss mir gerade eine Träne der Rührung aus meinem Auge wischen. Eine Zeile zur islamkonformen Judenvernichtung fehlt noch. Ein Video mit Titten- und Arschbewegungen würde diesen Rap in ungeahnte Verkaufsrekorde katapultieren. Herr Matondo: Sie müssen noch viel lernen!

  4. charlie Says:

    AM? Lass mal gut sein!

  5. charlie Says:

    Mit Sophist X ist ein Rap-Dichter unter uns geraten!

  6. Time Says:

    und was für einer… unser Kid Rock! 😉

  7. charlie Says:

    Kid Rock? Mitnichten! Selbst Snoop Dog oder sonst ein irrer Rap-„Musiker“ stinkt gegen Sophist gnadenlos ab. Tiefste Verneigung vor einem Musikgenie in Ihrem Blog. Sophist: 😉

  8. Sophist X Says:

    Word!

  9. Sophist X Says:

    Nein im Ernst, links oben steht geschrieben ‚Die Band‘.
    Ich hab mir bloß mal eben das Mic geschnappt und der Deppenrapper got pwned so badly.
    Danke für die Beats 😉

  10. Hildesvin Says:

    Fassen wir uns: Bei Charlie Hebdo handelt es sich nicht um Satire. Es ist nun einmal… – Hildesvin, ich habe Sie bereits früher gebeten, die MoT mit Ihren rassistischen Kommentaren zu verschonen. Gehen Sie bitte zu Depp Rotz und seinen acht Nazis, T. –

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