Wahnsinnig oder teuflisch

Davutoglu

Der „neue“ Regierungschef Ahmet Davutoglu hatte am 23. Januar einen Auftritt vor 2.500 „Landsleuten“ in Baden/Schweiz, wie Burim El in der „Islamischen Zeitung“ berichtete (1).

Davutoglu ließ die gewohnten Hetzreden gegen die EU vom Stapel und fantasierte von der ungeheuren Wirtschaftsmacht der Torkei. „Trotz Hindernissen, Vorurteilen und Provokationen wird die Türkei früher oder später in die Europäische Union eintreten“, meinte er und bekräftigte solcherart die Invasionspläne seines Landes.

Dann ließ er die protzigen Mackersprüche vom Stapel, die man an den Orks so besonders schätzt. Die „Islamische Zeitung“: „Zudem habe sich die Türkei ,nie gebeugt und werde sich auch nicht beugen’“. Kompromisslosigkeit als Tugend – da werden wir Schlimmes erleben, wenn Europa an das neue osmanische Reich angeschlossen wird. Dass es darum geht, war für Davutoglus Fans ohne Zweifel:

„Es waren Frauen, Männer und Kinder angereist, die ihren Star des Abends, oder wie sie ihn sonst auch nennen ,Ahmet Davutoglu, ein wahrer Enkel der Osmanen!’, frenetisch mit Sprechchören, türkischen und vereinzelt albanischen, mazedonischen, palästinensischen Flaggen feierten.“

Die Angst der Nichtorks vor der demografischen Dominanz der Torks riss diese zu Begeisterungsstürmen hin: „Die BesucherInnen gerieten in Ekstase und riefen lautstark immer wieder ,Türkiye seninle gurur duyuyor! (Die Türkei ist stolz auf dich)’.

Joseph Goebbels Wiedergänger heuchelte: „… glaubt zutiefst, dass Muslime und Christen friedlich nebeneinander leben können und werden.“ – In der Torkei leben weniger als 0,2% Nichtorks.

Schließlich unterstrich er noch mal die Weltherrschaftspläne seiner Regierung: „Es sei der Türkei von zentraler Bedeutung, für die Einheit der Umma zu streben.“

Wer den Beitritt der Torkei zur EU betreibt, ist wahnsinnig oder teuflisch!

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Vision und starke Wirtschaft

Prof. Ahmet Davutoglu sprach zum ersten Mal in seiner neuen Funktion als Regierungschef zu seinen türkischen Landsleuten in Baden. Vor rund 2.500 begeisterten Personen sprach er über eine neue, selbstbestimmende und starke Türkei, die in naher Zukunft zu einer Weltmacht werden wird und die Gerechtigkeit auf der Welt als höchste Priorität erachtet.

Am Freitagabend (den 23. Januar) fragten sich womöglich so einige Einwohner Badens angesichts der vielen Straßensperrungen um das Kultur- und Kongresszentrum, welches in der Nähe vom Bahnhof liegt. Ein grosses (bitte streichen „grosses“, bitte einfügen „großes“, T.) Polizeitaufgebot war rund um den Brown Boveri Platz zu stationiert. Kein geringerer, (bitte Komma streichen, T.) als der neue Premierminister der Türkei, der wegen des Weltwirtschaftsforums WEF in der Schweiz weilt, hielt eine Rede auf eine kurzfristige Einladung der UETD (Union Europäisch-Türkischer Demokraten) (bitte einfügen „hin“, T.). Schon 24 Stunden nach der Ankündigung des Events waren laut den Organisatoren 3500 Eintritt-Tickets bestellt worden. Es waren Frauen, Männer und Kinder angereist, die ihren Star des Abends, (bitte Komma streichen, T.) oder wie sie ihn sonst auch nennen „Ahmet Davutoglu, ein wahrer Enkel der Osmanen!“, frenetisch mit Sprechchören, türkischen und vereinzelt albanischen, mazedonischen, palästinensischen Flaggen feierten.

Eine wirtschaftlich starke Türkei

Fast schüchtern wirkte der neue starke Mann in der Türkei vor einem entflammten Publikum, bis der erste Klang seiner Stimme ertönte, die anders als sein Auftreten, (bitte Komma streichen, T.) selbstbewusst, machtvoll, motivierend und inspirierend war.

Er beteuerte immer wieder den Fortschritt der „neuen“ Türkei in vielen Sektoren. Zahlen wie „1.5 Millionen neue Arbeitsstellen“ wurden bekanntgemacht. Die Schulden an den IMF wurden abbezahlt und die Türkei sei jetzt sogar in der Lage, dem internationalen Währungsfond auch Geld zu leihen. Der Wirtschafsaufschwung sei primär durch „Eine (bitte streichen „Eine“, bitte schreiben „eine“, T.) transparente Verwaltung, der Wille (bitte streichen „der Wille“, bitte einfügen „den Willen“, T.) und die Standhaftigkeit“ geebnet worden. Die Türkei sei auch ein „Segen für Europa“. „Trotz Hindernissen, Vorurteilen und Provokationen wird die Türkei früher oder später in die Europäische Union eintreten“ (bitte Komma einfügen, T.) sagte er optimistisch.

Zudem habe sich die Türkei „nie gebeugt und werde sich auch nicht beugen“. Vor seiner Regierung habe die EU, (bitte Komma streichen, T.) den Beitritt der Türkei in die Union mit dem Argument, die Türkei sei arm, sie würde der EU viel kosten (bitte Komma einfügen, T.) abgelehnt. Dieselben Menschen sagten heute, die Türkei würde als Mitglied die EU wirtschaftlich, bevölkerungsmässig (bitte streichen „bevölkerungsmässig“, bitte einfügen „bevölkerungsmäßig“, T.) dominieren. Die BesucherInnen gerieten in Ekstase und riefen lautstark immer wieder (bitte Doppelpunkt einfügen, T.) „Türkiye seninle gurur duyuyor! (Die Türkei ist stolz auf dich)“.

Davutoglus Vision für die (bitte streichen „für die“, bitte einfügen „von“, T.) Gerechtigkeit

Im zweiten Abschnitt wurden die Menschen in der ganzen Welt angesprochen. „Für die Zukunft der Menschheit benötigt man Gerechtigkeit“, beteuerte Davutoglu immer wieder. Man könne sich auf die Unterstützung der Türkei diesbezüglich verlassen.

„Jegliche Art von Rassismus wird in der Türkei abgelehnt, jeder gehört zum Staat, egal welcher Glaube oder welche Herkunft, ob Laz oder Cerkez, ob Sunnit oder Alevit, wir gehören alle dem Staat Türkei an“, sagte er vor jubelnder Masse. Zur Lage in Europa äussert (bitte streichen „äussert“, bitte einfügen „äußerte“, T.) er sich zudem optimistisch für die Zukunft und glaubt zutiefst, dass Muslime und Christen friedlich nebeneinander leben können und werden. Er betonte, dass seine Regierung für den Frieden kämpfe. Im Wissen, dass die Türkei als Nachbarn von Irak (bitte streichen „als Nachbarn von Irak“, bitte einfügen „Nachbar von Irak“, T.), seit den Irakkriegen mit über einer Million Toten Menschen, (bitte einfügen „sei,“, T.) von Syrien mit über 200.000 Toten, und in der Nähe zum Balkan, (bitte Komma streichen, T.) mit rund 100.000 Toten (bitte einfügen „liegt“, T.), zollten die Zuschauer diesem Bekenntnis für den Frieden und dem (bitte streichen „dem“, bitte einfügen „für ein“, T.) Ende des Blutvergiessens grossen (bitte streichen „Blutvergiessens grossen“, bitte einfügen „Blutvergießens großen“, T.) Beifall.

Er plane in den nächsten Wochen (bitte Komma einfügen, T.) den Balkan zu besuchen. „Wir haben mit den Albanern, Mazedoniern, Bosniern, der türkischen Minderheit und dem Rest der Muslime auf dem Balkan denselben Qur‘an“. Es sei der (bitte streichen „der“, bitte einfügen „für die“, T.) Türkei von zentraler Bedeutung, für die Einheit der Umma zu streben. Als dann (bitte streichen „Als dann“, bitte einfügen „Alsdann“, T.) bat er zwei von über einem Dutzend von somalischen Besuchern (bitte streichen „von somalischen Besuchern“, bitte einfügen „somalischer Besucher“, T.) auf die Bühne hochzusteigen und umarmte sie. Damit wolle er die Gleichheit der Muslime aufzeigen (bitte Komma einfügen, T.) und die Türkei werde alles daran setzen, die Schere zwischen den wenig und den weit entwickelten Ländern zu schliessen (bitte streichen „schliessen“, bitte einfügen „schließen“, T.).

„Wenn die Kinder in Somalia hungern müssen, wenn die in Europa und Amerika verschwendete Elektrizität, (bitte Komma streichen, T.) mehr als die in Afrika konsumierte Elektrizität ist, wenn 620 Mio. der afrikanischen Bevölkerung keinen Zugang zu Elektrizität haben, kann es auf dieser Welt keinen Frieden, keine Ruhe und Gerechtigkeit geben. In Davos habe ich (bitte einfügen „vor“, T.) den dortigen Teilnehmern das zur Sprache gebracht.“ Und weiter “(bitte Anführungsstriche oben streichen, bitte Doppelpunkt einfügen, T.) „Hilfe für Kriegsopfer sowie für (bitte einfügen „Opfer der“, T.) Armut ist kein Verlust“.

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Time am 31. Januar 2015

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18767

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Eine Antwort to “Wahnsinnig oder teuflisch”

  1. charlie Says:

    Mir sind Jahre gegenwärtig, als die Deutsche Industrie neidisch und hechelnd auf jährliche Türkische Wachstumsraten von bis zu 10% schielten und die Türken sofort in der EU haben wollten. Natürlich hatten die Türken diese Wachstumsschübe, weil sie nach jahrzehnterlanger Rückständigkeit den Konsumgütererwerb bis in das hinterletzte anatolische Dorf anfeuerten. Irgendwann ist der Markt gesättigt, und die Wachstumsraten gehen auf ein normales Maß zurück. Was passiert, wenn Orks nicht mehr glänzen können? Genau, Allah, Allah und noch mehr Allah. Diese Entwicklung unter Führogan war seit längerem absehbar: ihr nehmt uns nicht auf, deshalb werden wir „religiöser“. Da wir religiöser werden mussten, seid ihr schuld daran. Die osmanische Raub- und Lügenkultur leibt und lebt. Türkei in die EU? NEVER!

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