Aus meinem Giftschrank (#37)

Kaube

Jürgen Kaube von der FAZ erhält den Ludwig-Börne-Preis (1). Den gönne ich ihm.

Aber gestern fragte er mit Hinblick auf die Jihad-Morde von Kopenhagen „Woher kommt der Hass?“ (2), und er schrieb und schrieb und schrieb – um den Jihad-Hass herum.

Sogar Juden wurden bemüht, um den Blick auf die Doktrinen des Nazislahm zu verstellen:

„Vor zwanzig Jahren kam der Film ,La Haine‘ (deutsch: ,Hass‘) des Regisseurs Mathieu Kassovitz heraus. Erzählt wird darin ein Tag im Leben dreier Jugendlicher in der Pariser Vorstadt. Drei Franzosen – jüdischer, arabischer und afrikanischer Herkunft –, von deren Hass gezeigt wird, dass nicht sie ihn haben: auf Polizisten, Wohlstandsbürger, ihresgleichen. Sondern der Hass hat sie. Er braucht keinen besonderen Anlass, ist nicht das Ergebnis, sondern die Ursache von Konflikten, ist ständig auf dem Sprung und wie gierig nach zufälligen Anlässen, um sich zu entladen.“

Kaube wendet die Dimmi-Lakaien-Taktik an, die ich gestern darstellte (3). Ein bedeutungsvoller und wahrer Fakt wird durch eine Masse ebenfalls wahrer aber bedeutungsloser Fakten zum Verschwinden gebracht. Kaube schreibt:

„Denn diese Anschläge kommen nicht von außen. Sie werden von Staatsbürgern der Gesellschaften begangen, gegen die sie gerichtet sind.“

Natürlich ist es richtig, dass das Killer-Ork von Kopenhagen in Dänemark geboren und aufgewachsen ist, wie anarchistische, bolschewistische und faschistische Umstürzler vor ihm. Das war dann aber schon fast alles. Wir haben mittlerweile in allen Großstädten Europas große und wachsende Gemeinschaften von Orks, die sich zwar auf europäischem Boden aber völlig fern von europäischer Kultur entwickeln.

Omar Abdel Hamid el-Hussein hörte nicht die Stones sondern arabisches Gejaule, er aß keine Bratwurst, sondern das Tier in seinem Döner musste vor seinem Ende garantiert eine Viertelstunde leiden, er guckte sich nicht mit seiner Familie „Bonanza“ an, sondern hatte eine Satellitenschüssel auf dem Dach, um jemenitischen Hasspredigern lauschen zu können, er trug kein Baseball-Cap, sondern einen Deckel afghanischer Provenienz, und er hatte keinen Spaß mit Mädchen, denn sein Piedel war verstümmelt worden.

Es ist falsch, den Blick auf seine wahre Motivation durch die Betonung seines Geburtslandes zu verstellen. Es ist ebenso falsch, wieder und wieder die „Zumutungen“ unserer Gesellschaft für den Hass der Orks verantwortlich zu machen. Kaube:

„Wer wütend ist, soll es ausdrücken dürfen, auch jenseits der Grenzen des Anstands. Es gibt ein Recht auf Dummheit und Geschmacklosigkeit. Doch das kann nicht in den Hintergrund drängen, dass die Taten von Paris und Kopenhagen einem Muster folgen, von dem es auch friedliche Varianten gibt. Es besteht darin, sich Sündenböcke für eine Gesellschaft zu suchen, die tatsächlich viele Zumutungen für jeden bereithält.“

Hey, unsere offenen westlichen Gesellschaften sind die freiesten und fürsorglichsten in der gesamten Menschheitsgeschichte, es gibt keine ever, die weniger „Zumutungen“ bereithalten würden.

Nein, der Hass kommt nirgendwo anders her als aus dem Kloran (4)!

Schreibt, schreibt, schreibt um diese Wahrheit herum, bis ihr halal geschlachtet werdet.

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Time am 17. Februar 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/auszeichnung-juergen-kaube-erhaelt-den-ludwig-boerne-preis-13432249.html
2) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wutbuerger-mittel-ohne-zweck-13430608.html
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/02/16/aus-meinem-giftschrank-36/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/01/12/hallo-haaalllooo/

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