Welt ohne

irak

Your ass, your face – what’s the difference?

Der Nazislahm ist die Negierung all dessen, was seit dem Entstehen des Lebens erreicht worden ist. Er ist der totale Nihilismus, der die Verwandlung der Erde in die wüste Landschaft des Mondes zum Ziel hat, und nicht ohne Grund ziert eine Mondsichel jedes Minarett.

Alles, was das Leben für normale Menschen lebenswert macht, wird von den Mohammedanisten verflucht, weil sie todessehnsüchtig sind. Sie hassen Musik, sie hassen Kunst, sie hassen den Dialog, sie hassen Frauen, sie hassen Männer, sie hassen Kinder, sie hassen Wein, sie hassen Tiere, sie hassen Blumen, sie hassen alle anderen, sie hassen und hassen und hassen.

Aktuell zerstört der IS-IS die wenigen Artefakte, die den Irak für den Rest der Menschheit interessant machen, wie „N-TV“ berichtet (1).

Die Menschheit fragt: „Wäre eine Welt ohne Nazislahm eine schlechtere Welt?“

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Terroristen stürmen Museum

IS zerstört Iraks Kulturerbe

In einem neuen Video inszenieren sich IS-Terroristen als Bilderstürmer. Mit Hämmern zerstören sie unwiederbringliche Kulturschätze des Irak, weil die nicht ihrer Ideologie entsprechen. Gegen Geld machen die Extremisten allerdings gerne Ausnahmen.

Mit Vorschlaghammer und Meißel setzen die Männer am Bart des geflügelten Stiers an. Stück für Stück zerstören sie die meterhohe Statue aus Stein. Mehr als zweieinhalb Jahrtausende hat die assyrische Türhüterfigur überlebt. Doch an dem rücksichtslosen Vorgehen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zerbricht sie.

Der Stier mit dem Gesicht einer Gottheit ist nur eines von etlichen bedeutenden irakischen Kunstwerken, das die Dschihadisten in den vergangenen Tagen zerstört haben. In einem Internetvideo dokumentieren sie, wie sie altorientalische Antiquitäten im Museum von Mossul in einen Trümmerhaufen verwandeln. Die bärtigen Männer stürzen Statuen vom Sockel, dass sie zerspringen. Andere schlagen sie mit Hämmern kaputt.

Auch an einer Grabungsstätte in der antiken Stadt Ninive, wo sich der Stier befand, zerstören sie Bildwerke aus der Antike. Der Schaden ist enorm. „Das ist so, als würde jemand die Sphinx in Ägypten zerstören“, sagt Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums in Berlin, und spricht von einer Katastrophe.

Der geflügelte Stier ist laut Experten Teil des assyrischen Nergal-Tores aus dem siebten Jahrhundert vor Christus. Er gehörte zur Befestigung von Ninive, Zentrum des assyrischen Reiches. Doch Kunstwerke der Assyrer, deren Herrschaft eineinhalb Jahrtausende überdauerte, sind dem IS ein Dorn im Auge. Manche zeigen Gottheiten und mythische Kreaturen – Zeugnisse einer anderen Religion.

Die Extremisten zerstören Kulturschätze, die nicht ihrer Ideologie entsprechen. Sie berufen sich auf eine radikale Interpretation des Islam. Der fallen neben altorientalischen, auch zahlreiche islamische Kulturgüter – etwa Mausoleen oder schiitische Heiligtümer – zum Opfer. In Mossul veranstalteten die Extremisten jüngst eine öffentliche Bücherverbrennung, bei der jahrhundertealte Manuskripte in Flammen aufgingen.

Der IS folgt damit dem Beispiel sunnitischer Extremisten in anderen Teilen der Welt, etwa den Taliban in Afghanistan oder den Al-Kaida-Kämpfern, die 2012 und 2013 im Norden Malis einzigartige Sammlungen islamischer Manuskripte vernichteten.

Doch die Extremisten vernichten längst nicht alle Antiquitäten. Mit manchen verdienen sie Millionen. Denn sie finanzieren sich unter anderem durch den Handel mit geraubten Kulturgütern. Die von der Terrormiliz beherrschten Gebiete im Irak und in Syrien sind zum Paradies für Plünderer geworden. Raubgräber seien dort nicht zu stoppen, sagt Edouard Planche, der Unesco-Verantwortliche für den Kampf gegen illegalen Handel von Kulturgütern.

Mit Hilfe von Mittelsmännern werden die geraubten Kunstwerke über die Grenze geschmuggelt, in den Libanon zum Beispiel oder in die Türkei. Für jedes Stück, das seinen Besitzer wechsele, erhebe der IS bis zu 20 Prozent Steuern, heißt es in einem BBC-Bericht. Die Kostbarkeiten werden aus den Nachbarländern weiterverkauft, oft nach Europa.

Ein BBC-Reporter verfolgte den Weg der Antiquitäten vor kurzem nach. Zehn Minuten habe es gedauert, bis ihm in einem Geschäft in der libanesischen Hauptstadt Beirut ein altes Mosaik angeboten worden sei, schreibt der Journalist. Die Raritäten werden für bis zu eine Million Euro direkt verkauft – oder für einen Aufschlag ins Ausland verschifft. So können ambitionierte Sammler das Risiko umgehen, mit unerlaubter Ware entdeckt zu werden. Denn Anfang des Monats haben die Vereinten Nationen den Verkauf von gestohlenen Antiquitäten aus Syrien verboten. „Wer illegalen Handel mit Antiquitäten aus Syrien betreibt, finanziert den Terror“, sagt Unesco-Experte Planche.

Doch selbst wenn es den UN-Staaten gelingt, den Verkauf von Raubgut aus Syrien und dem Irak zu unterbinden, ist das Kulturerbe längst noch nicht geschützt. Denn die Terroristen plündern, was sie wollen. Im Bürgerkriegsland Syrien etwa sind die Kulturgüter schutzlos. „Wachleute arbeiten nicht mehr, weil sie nicht mehr bezahlt werden“, sagt Planche.

Allein in Syrien wurden einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 fast 300 historische Stätten beschädigt. Auch Bomben und Granaten haben viele Orte zerstört. Die berühmte Kreuzritterburg Krak de Chevaliers und die Altstadt von Aleppo zählen zu den Orten, die kaum mehr wiederzuerkennen sind.

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Time am 26. Februar 2015

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1) http://www.n-tv.de/politik/IS-zerstoert-Iraks-Kulturerbe-article14597776.html

Schlagwörter:

4 Antworten to “Welt ohne”

  1. Sophist X Says:

    Man stelle sich vor, das Ischtar-Tor wäre nicht Berlin, sondern an seinem originalen Standort.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ischtar-Tor

  2. Time Says:

    Es wäre nicht mehr…

    Ist es vielleicht Zeit für einen aufgeklärten (und moderaten) Imperialismus/Kolonialismus?

  3. Barbarus ex Says:

    Wir sind Zeitzeugen eines neu anbrechenden „Goldenen Zeitalters des ISlam“.

  4. Sophist X Says:

    „Ist es vielleicht Zeit für einen aufgeklärten (und moderaten) Imperialismus/Kolonialismus?“

    Ich glaube, der Zug ist abgefahren. Viele ehemalige Kolonien stecken in Korruption, Aberglaube und Tribalismus fest, bestehen aber auf, als unabhängige Nationen zu agieren und würden jedes Opfer bringen, um in ihrer selbstbestimmten Barbarei verharren zu können.

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