Terror in Afrika?

Onthemoon

Volker Zastrow stellt auf „FAZ.NET“ treffend fest, dass sich die „politische Wüste“ in der mohammedanistischen Sphäre weiter ausbreitet (1).

Was er nicht sieht, ist, dass die Möglichkeit besteht, dass die Orks die ganze Welt in eine Mondlandschaft verwandeln, und auch die Ursache der globalen Raserei will er nicht zur Kenntnis nehmen: Die Ursache ist Klo H. Metzels Kloran!

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Terror in Afrika

Die Wüste wächst

Die Toten in Tunis oder Sanaa sind nur Mittel zum Zweck. Das Ziel der IS-Terroristen ist es die Einkommensquellen der Staaten auszutrocknen. In Jemen ist das bereits gelungen. Afrikas Mitte quert ein breiter Gürtel durch Terror gescheiterter oder scheiternder Staaten.

Das Ziel der IS-Terroristen in Tunis waren keineswegs die Touristen, die ihrem Anschlag zum Opfer gefallen sind. Diese Toten sind nur Mittel zum Zweck: Mit dem Tourismus soll eine wichtige Einkommensquelle des Staates ausgetrocknet werden, um letztlich dessen Institutionen zu Fall zu bringen. Im Jemen ist das – durch iranischen Einfluss – bereits gelungen: Er ist ein gescheiterter Staat. Das Völkerrecht verlangt, solche Staaten weiter „Staaten“ zu nennen, aber sie sind es nicht mehr von sich aus, weil die grundlegenden Eigenschaften eines Staates in ihnen zerstört sind. Ein Rest staatlicher Integrität besteht eigentlich nur noch darin, dass sie von ihren Nachbarn eingegrenzt werden.

Doch sogar dieses Bild trügt. Gescheiterte Staaten kann man gleich zweifach den Wüsten vergleichen. Zum einen ist es fast unmöglich, sie wieder fruchtbar zu machen. Man kann das etwa am Beispiel des schon viele Jahre anhaltenden Niedergangs Somalias oder der Zentralafrikanischen Republik studieren. Zweitens breiten die Wüsten sich aus. Das ist gewiss nur eine Metapher, aber sie entspricht dem, was tatsächlich geschieht. Der Zerfall der staatlichen Ordnung in Libyen hat die Basis für den IS geschaffen, der nun von dort aus nach Ägypten und Tunesien ausgreift.

Afrikas Mitte quert ein breiter Gürtel gescheiterter oder scheiternder Staaten. In Asien sind Afghanistan und Pakistan schwer betroffen. Dazwischen, im Nahen Osten, finden sich Syrien und der Irak in prekärer Verfassung. Dass diese riesigen Gebiete zerfallener oder zerfallender staatlicher Ordnung sich geographisch zu einem schließen, verhindern nur dürftige Sperrriegel: einige wenige Staaten. Die sind allesamt selbst bereits tief in die politischen Konflikte verstrickt, welche das Wachsen jener politischen Wüste bewirken. Die Ereignisse im Jemen und in Tunesien gehören politisch zusammen.

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Time am 22. März 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kommentar-zum-terror-in-afrika-die-wueste-waechst-13497885.html

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