Aus der Hauptstadt (#11)

Palliefans

In Berlin fand gestern eine Konferenz der Palaraber und Judenhasser statt, wie Jörn Hasselmann, Martin Niewendick und Ingo Salmen im „Tagesspiegel“ berichteten (1). Organisiert wurde sie u.a. vom „Palestinian Return Center“, einer Propagandaorganisation von Muslimbrüdern und Hamas (2).

Die Hamas steht auf der Liste der Terrororganisationen des US-Außenministeriums (3), aber in der deutschen Hauptstadt können diese fiesen Typen natürlich problemlos zusammenkommen.

Immerhin hatten u.a. der Grüne Volker Beck und der Bolschewist Hakan Tas zu einer Gegendemonstration aufgerufen und für Israel demonstriert. Nur 200 Menschen sind ihrem Aufruf gefolgt, aber auch die Erwartungen der Veranstalter wurden mit 2.000 Teilnehmern enttäuscht.

Ihre Agenda war eindeutig: Die angestrebte Vernichtung Israels wurde durch das Logo der Veranstaltung ausgedrückt (4):

„Das Logo der Konferenz verdeutliche die gesamte Problematik. ,Die geografischen Umrisse des Staates Israel sind komplett mit einer palästinensischen Nationalflagge versehen. Mit anderen Worten soll ein künftiger Staat Palästina nicht mit einem israelischen Nachbarstaat friedlich koexistieren können, sondern diesen ersetzen.’“

Nach einer auf deutsch gehaltenen Takija-Rede ging es auf arabisch in die Vollen:

„,Wir akzeptieren keinen Antisemitismus und Rassismus’, sagte ein Redner auf Deutsch. ,Auch das Bekenntnis zu demokratischen Grundprinzipien und zum Rechtsstaat gehört zu unserem Selbstverständnis.’ Die weiteren Ansprachen wurden in arabischer Sprache gehalten, in rascher Folge und einpeitschendem Gestus. Die Zuhörer reagierten euphorisch.“

Was die Mitarbeiter des „Tagesspiegel“ verschweigen, ist, dass die Palaraber nicht vertrieben wurden, sondern von ihren arabischen Brüdern zur Flucht aufgefordert wurden. Die, welche blieben, sind heute gleichberechtigte Bürger Israels und stellen etwa ein Viertel der Bevölkerung. Was der „Tagesspiegel“ weiterhin zur Sprache hätte bringen sollen, ist die Vertreibung so gut wie aller Juden aus der Orksphäre, die eine weit größere Menschenzahl betraf, aber weder eine U-NO-Organisation noch unsere medialen und politischen Eliten interessiert.

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Palästinenserkonferenz in Berlin-Treptow

Volker Beck:
„Wir müssen gegen die Feinde Israels auf die Straße gehen“

Parolen wie „Free Palestine“, dort „Free Gaza from Hamas“: In Treptow empfingen Demonstranten Teilnehmer der Palästinenserkonferenz mit Pfiffen. Drinnen warb ein Arbeitskreis der Linken um Verständnis.

Die umstrittene Palästinenserkonferenz in der Arena in Treptow ist am Morgen von lautstarkem Protest begleitet worden. Weil den Veranstaltern, der „Palästinensischen Gemeinschaft Deutschlands“ (PGD) und dem „Palestinian Return Center“ (PRC) mit Sitz in London, eine Nähe zur Hamas vorgeworfen wird, hatte eine breites gesellschaftliches Bündnis zum Widerstand aufgerufen. 150 bis 200 Gegendemonstranten fanden sich an der Ecke von Eichenstraße und Martin-Hoffmann-Straße ein – unter ihnen der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, sein Parteifreund Tom Schreiber, Hakan Tas von der Linkspartei und Ex-Pirat Oliver Höfinghoff.

„Wenn die Feinde Israels sich versammeln, müssen wir auf die Straße gehen“, sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck unter dem Beifall der Demonstranten. „Israel bleibt auf der Karte, dafür werden wir immer eintreten.“ Beck, der auch Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestags ist, äußerte aber auch Verständnis für die Anliegen der Palästinenser. „Wir sind für die berechtigten Interessen des israelischen und des palästinensischen Volkes“, betonte er. Allerdings verglich er ihr Schicksal mit dem deutscher Flüchtlinge und Ost-Vertriebener nach dem Zweiten Weltkrieg. „Vielleicht müssen die Palästinenser akzeptieren, dass sie Teil der Gesellschaft sind, in der sie angekommen sind.“

250 Polizeibeamte im Einsatz

Die Teilnehmer der Protestkundgebung hatten Israel-Flaggen und Regenbogen-Fahnen mitgebracht. „Free Gaza from Hamas“ stand auf einem Schild am Lautsprecherwagen. Palästinenser, die in die Halle wollten, mussten an den Gegendemonstranten vorbei. Jede Besuchergruppe kam deshalb wie eine kleine Spontandemo daher. „Free-Palestine“-Rufe waren zu hören, während die Gegendemonstranten pfiffen – beide Seiten vielleicht 20 Meter voneinander entfernt, getrennt durch Polizeigitter. 250 Beamte waren im Einsatz. Ordner eines privaten Sicherheitsdienstes der Veranstalter wirkten mäßigend auf palästinensische Konferenzteilnehmer ein. Am Mittag löste sich die Protestkundgebung auf – und einige Demonstranten schauten sich anschließend sogar das Geschehen in der Arena und um sie herum an.

Dort ging es teilweise zu wie auf einem Familienfest. Zwischen Hüpfburgen für Kinder und Folkloretänzen gab es aber auch Informationsstände von Hilfsorganisationen. Anfangs flimmerte ein Dokumentarfilm über mehrere Leinwände: „Al-Nakba“ (zu deutsch: „Die Katastrophe“) schilderte die Vertreibung des palästinensischen Volkes.

In der Halle hatten sich bis zum Mittag weniger als zwei Drittel der ursprünglich erwarteten 3000 Teilnehmer eingefunden. „Wir akzeptieren keinen Antisemitismus und Rassismus“, sagte ein Redner auf Deutsch. „Auch das Bekenntnis zu demokratischen Grundprinzipien und zum Rechtsstaat gehört zu unserem Selbstverständnis.“ Die weiteren Ansprachen wurden in arabischer Sprache gehalten, in rascher Folge und einpeitschendem Gestus. Die Zuhörer reagierten euphorisch.

„Das Podium ist nicht radikal“

Keiner Organisation gehört Ali Hammoud an. Der 31-jährige Berliner kam aus persönlichem Interesse nach Treptow. Radikal fand er die Veranstaltung nicht. „Das Rückkehrrecht ist keine radikale Forderung, sondern seit jeher Verhandlungsmasse“, sagte er dem Tagesspiegel am Rande der Konferenz. Ein prominenter Besucher: Henryk M. Broder. Ein Palästinensertuch über die Schultern geworfen, diskutierte er im Eingangsbereich mit einer Muslima. Ob auch er gekommen war, um für Palästina einzutreten? „Für die gute Sache demonstriere ich immer“, gab er sich vielsagend.

Kaum eindeutiger positionierte sich am Ende die Linkspartei. Während der Berliner Landesvorsitzende Klaus Lederer zu den Unterstützern der Gegendemo zählte, hatte der Bundesarbeitskreis „Gerechter Frieden Nahost“ bei der Konferenz einen eigenen Stand aufgebaut. „Ein Jahr nach der Bombardierung Gazas stehen wir in Solidarität mit den Palästinenserinnen und Palästinensern, besonders denen, die Verwandte in der Bombardierung verloren haben“, hieß es in einem Flugblatt. „Die neue israelische Regierung bietet ihnen kaum Chancen für ein friedliches Leben.“

Phil Butland, einer der Sprecher des Arbeitskreises, verteidigte die Palästinenserkonferenz. „Das Podium ist nicht radikal, und es ist ein breites, internationales Publikum“, sagte er dem Tagesspiegel. Und zur Hamas: „Man muss anerkennen, dass sie die gewählte Regierung in Gaza sind. Wir sollten mit ihnen umgehen, wie mit anderen Parteien, deren Meinung wir nicht teilen.“

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Time am 26. April 2015

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/palaestinenserkonferenz-in-berlin-treptow-volker-beck-wir-muessen-gegen-die-feinde-israels-auf-die-strasse-gehen/11688258.html
2) http://www.terrorism-info.org.il/en/article/19097
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_durch_das_Außenministerium_der_Vereinigten_Staaten_ausgewiesenen_terroristischen_Organisationen_im_Ausland
4) http://www.tagesspiegel.de/berlin/palaestinenserkonferenz-in-berlin-die-demokratische-zivilgesellschaft-muss-flagge-zeigen/11680096.html

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Eine Antwort to “Aus der Hauptstadt (#11)”

  1. WW_11_sept_2001 Says:

    Das Herz des Polizeipräsident Klaus Kandt schlägt natürlich
    auch auf der richtigen Seite. Deshalb hat er wegen der großen palästinensischen Gemeinde in Berlin das Hissen der Israelfahne verboten … Wegen der grossen politischen Gefahr, die durch die Juden und ihrer Judenfahne (SPD-Credo: Keine Judenfahne) ausgehe kann Klaus Kandt mit Freude und Stolz in
    dieser Angelegenheit auf einen wahren Handlungsstrauss
    bei Gefahr-im-Verzug verweisen, der in Übereinstimmung mit der radikal-islamsichen SPD ausgearbeitet wurde.

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