The End

The End

Die Zeichen mehren sich, dass den Orks recht bald ihr wichtigstes Erpressungsmittel abhanden kommen wird. Das heißt, es wird nicht das Erdöl sein, das wird noch Jahrzehnte reichen. Aber bald wird niemand mehr ihr Erdöl brauchen, und wer braucht überhaupt 1,5 Milliarden extrem gewaltbereiter Psychopathen?

Die Orks rasen mit durchgedrücktem Gaspedal über den Highway to Hell. An seinem Ende steht die Mauer der Kompromisslosigkeit. Sie ist von unübersehbaren Zeichen übersät, aber Kompromisse, Nachgeben, Runterfahren, Bremsen, davon verstehen die Mohammedanisten gar nichts.

Bye, bye, nazislahm!

Lesen Sie einen Aufsatz von Marcus Theurer von „FAZ.NET“ (1).

_____

Klimaschutz nach Elmau

Kommt jetzt die globale Energiewende?

Die G-7-Staaten versprechen einen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Investoren werden nervös – und selbst die Saudis wollen Ökostrom exportieren. Ist das Ziel von Null Emissionen überhaupt erreichbar?

Die Nachricht hat viele Staaten aufgerüttelt und viele Wirtschaftsvertreter aufgewühlt: Um den Klimawandel einzudämmen, wollen die führenden Industriestaaten bis Mitte des Jahrhunderts ihren Kohlendioxidausstoß aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas um bis zu 70 Prozent senken. Zum Ende des Jahrhunderts sollen die Netto-Emissionen auf null gesenkt werden, kündigten die Regierungschefs der G-7-Staaten beim Gipfeltreffen im bayerischen Elmau an. Aber was bedeutet die Ankündigung für Ölstaaten wie Saudi-Arabien und große Kohleexporteure wie Australien? Was wären die Konsequenzen für Öl- und Bergbaukonzerne, wenn die Politiker mit der Ankündigung Ernst machen sollten?

Klar ist, dass durch den neuen Schwung in der Klimaschutzpolitik für die Lieferanten fossiler Brennstoffe einiges auf dem Spiel steht: Ihnen könnten die bislang besten Kunden abhandenkommen. Auf die G-7-Gruppe, bestehend aus den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada und Japan, entfallen bisher rund 35 Prozent des globalen Erdölverbrauchs, 37 Prozent des Erdgas- und 20 Prozent des Kohlebedarfs.

Eine Welt, die ohne Kohle, Öl und Gas auskommt, erscheint heute noch ziemlich utopisch: Bisher decken die fossilen Brennstoffe fast 90 Prozent des globalen Verbrauchs an Primärenergie ab. Die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris prognostiziert, dass auch im Jahr 2040 und selbst bei einem starken Ausbau der erneuerbaren Energien die Klimaschädlinge Kohle, Öl und Gas noch immer rund 60 Prozent des gewachsenen Energiehungers decken werden. Vor allem in großen Schwellenländern wie China und Indien, aber auch in Afrika werde der Energieverbrauch rapide steigen. Wenn nichts geschehe, werde der Energiebedarf der Welt bis 2040 um bis zu 50 Prozent nach oben schnellen – mit potentiell fatalen Folgen für das Klima.

Beginnt mit der Ankündigung der G-7-Gruppe nun eine globale Energiewende? „Ich bezweifle stark, dass wir uns bisher bewusst sind, was für kolossale Anstrengungen dafür nötig sein werden“, sagt Neil McIndoe, Manager der Londoner Agentur Trucost, die Investoren und Unternehmen mit Umweltdaten beliefert. „Es ist leicht für Politiker, Versprechungen zu machen, die erst lange nach ihrem Tod eingelöst werden müssen.“

Zumindest aber gibt es immer mehr Signale, die auf ein Umdenken hindeuten: Saudi-Arabiens Ölminister Ali Al-Naimi verblüffte kürzlich die Teilnehmer einer Klimaschutzkonferenz in Paris mit der Prognose, das arabische Königreich könnte bis Mitte des Jahrhunderts seinen Energiebedarf ganz ohne fossile Brennstoffe decken. Stattdessen wolle das führende Land des Ölstaaten-Kartells Opec „eine Weltmacht in der Solar- und Windenergie“ werden und derart erzeugten Strom, statt Öl exportieren.

„Bis Ende des Jahrhunderts kann die Welt definitiv die Emissionen auf null senken“, sagt Ben van Beurden, Vorstandschef des größten europäischen Öl- und Gaskonzerns Shell. Der Niederländer schränkt aber ein, dass es auch dann noch einen Markt für Öl und Gas geben werde, weil deren Emissionen durch neue Techniken wie die CO2-Speicherung (carbon capturing) neutralisiert werden könnten. „Anspruchsvoll, aber erreichbar“ sei daher das Null-Emissionsziel der G7.

Am Finanzmarkt befassen sich unterdessen immer mehr Investoren mit der Frage, ob die Klimaschutzpolitik die Vermögen und Aktien von Öl- und Bergbaukonzernen entwerten wird. Die Debatte wird unter Schlagworten wie „stranded assets“ (gestrandete Vermögenswerte) oder „carbon bubble“ (Kohlenstoffblase) geführt. Das Argument lautet: Wenn der Klimawandel beherrschbar bleiben soll, dürfte nur ein Bruchteil der noch vorhandenen fossilen Brennstoffreserven verbrannt werden. Enorme Mengen an Kohle, Öl und Gas, die im Boden lagern, würden deshalb auf lange Sicht wertlos. Ölkonzerne wie Exxon-Mobil und Shell, denen diese Reserven gehören und die zu den größten Unternehmen der Welt zählen, wären also womöglich viel weniger wert als angenommen. Den Aktionären könnten drastische Wertverluste drohen.

Die „Kohlenstoffblase“ könnte ziemlich groß sein, glauben manche Energiefachleute: Ein Drittel der bekannten globalen Ölreserven, die Hälfte der Gasreserven und mehr als 80 Prozent der Kohlereserven dürften nicht verbrannt werden, wenn der globale Temperaturanstieg, wie von Klimaexperten empfohlen, auf 2 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden soll. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler des Londoner University College dieses Jahr im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht haben. Andere Schätzungen, etwa der britischen Carbon-Tracker-Initiative, kommen zu ähnlich brisanten Ergebnissen.

Auf den ersten Blick scheint der Finanzmarkt die potentiellen Klimaschutz-Risiken bisher weitgehend zu ignorieren: Als die G-7-Regierungschefs am Montag ihr überraschendes Klimaschutzziel bekanntgaben, reagierten die Aktienkurse großer Ölkonzerne kaum darauf. Andererseits beginnen erste Großinvestoren, Geldanlagen vor allem in die Kohle zurückzuschrauben. „Früher mussten wir die Investoren anrufen, um sie als Kunden zu gewinnen, heute klingelt bei uns das Telefon“, sagt Neil McIndoe von Trucost. Das vor 15 Jahren gegründete Beratungsunternehmen errechnet für institutionelle Anleger, wie groß der „carbon footprint“ ihrer Portfolios ist – also wie viel Kohlendioxid die Unternehmen, in die sie investieren, ausstoßen. „Die Fondsmanager wollen wissen, wie anfällig ihre Geldanlagen für striktere Klimaschutzregeln sind“, sagt McIndoe.

Eine Studie der Deutschen Bank legt nahe, dass die Auswirkungen einer möglichen Kohlenstoffblase auf die Börse schon jetzt gravierend sind: Das Opec-Kartell drosselt neuerdings trotz eines Öl-Überangebots nicht mehr zur Preisstützung seine Fördermenge. Das hat maßgeblich zu dem drastischen Ölpreisverfall seit dem vergangenen Sommer beigetragen, unter dem die Aktienkurse der Ölkonzerne stark gelitten haben. Aber warum verramschen die Scheichs ihr Öl plötzlich zu Niedrigpreisen? Vor dem Hintergrund der Debatte um die Kohlenstoffblase sei das Verhalten der Opec „vollkommen rational“, glauben die Analysten der Deutschen Bank: Die Mitglieder des Kartells säßen schließlich auf Ölreserven, die bei den derzeitigen Fördermengen noch für mehr als hundert Jahre reichen. Doch gibt es dann überhaupt noch einen Markt für Erdöl? Besser also jetzt Preisabschläge in Kauf nehmen als später ganz auf dem Öl sitzenzubleiben.

_____

Time am 10. Juni 2015

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/klimaschutz-nach-elmau-kommt-jetzt-die-globale-energiewende-13638407.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Schlagwörter: , , ,

2 Antworten to “The End”

  1. sohnes Says:

    Die Null-CO2-Idee ist eine Erklärung, die Merkel halt abgeben musste, damit Greenpeace und die anderen Knallchargen sie nicht allzu sehr schimpfen. Jeder weiß, dass die Vorstellung völliger Humbug ist, ich lache darüber nicht einmal, so müde ist der Witz-.- Fossile Rohstoffe sorgen dafür, dass es uns so gut geht, wie es eben der Fall ist.
    Der Kapitalismus (auch bekannt als Marktwirtschaft) übrigens auch, meine linken Freunde.
    Fällt das Öl jedoch als Druckmittel weg, hat der Islam immer noch die Ewigkeit, sich was neues zu überlegen, oder z.B. mit weiter erhöhter Geburtenzahl demographisch an Einfluss zu gewinnen.

  2. Time Says:

    Ja, es ist von größter Wichtigkeit, zu verhindern, dass er außerhalb seiner bis jetzt zusammengeraubten Sphäre Fuß fasst.

    Würde er total verbannt und kriminalisiert werden, wäre die demografische Bombe wirkungslos.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: