Was ist daran sensationell?

Kloran

Die MSM berichten über den „Sensationsfund“ des möglicherweise ältesten Kloranfragments, und im Anschluss an meine Einführung können Sie dazu einen Aufsatz von Lucas Wiegelmann aus der „Welt“ lesen (1).

Sensationell soll sein, dass es vielleicht schon zu Lebzeiten des perversen Massenmörders Klo H. Metzel oder ganz kurz nach seinem viel zu späten Tod niedergelegt worden ist, aber sensationell kann eigentlich nicht das Alter sondern nur der Wortlaut des Textes sein.

Sofern vollständige Gleichheit zwischen diesem und dem seit Kalif Uthman verbreiteten Text bestehen würde, würde zumindest für Orks feststehen, dass es sich bei dem Kloran um einen von Anbeginn unveränderten Text handeln würde, was für sie wiederum ein Indiz bzw. „Beweis“ dafür wäre, dass der widerwärtige Kloran das originalgetreue Wort des Wesens sei, welches das gesamte Universum geschaffen habe, bevor es sich darauf zurückzog, einem gierigen und kleinkarierten Kriegsherren die Weiber ins Bett zu treiben, eine Behauptung, die die Mohammedanisten seit 1.400 Jahren aufstellen.

Sofern eine Ungleichheit bestehen würde, würde die auch nicht mehr ganz neue These der Ohlig-Gruppe unterstützt, nach der der Kloran eine aus jüdisch-christlichen Quellen entstandene und letztlich generierte Auftragsarbeit der arabischen Expansionsführung gewesen sei (2).

Dieser Befund aber wäre für 1,5 Milliarden Irre, die an AllaHundseingesandter glauben, völlig unakzeptabel, und sie würden ihn (sofern sie überhaupt Kenntnis davon erlangen könnten) als jüdisch-christlich-westliche Verschwörung und als Betrug abtun.

Beide Anschauungen sind also seit vielen Jahren, die der Orks gar seit Jahrhunderten in der Welt und insofern wenig sensationell.

Sensationell bleibt der Umstand, dass sich tagtäglich viele Millionen Menschen einem ganz offensichtlich bösartigen, perversen und minderbemittelten Text unterwerfen und ihn als „göttlich“ verehren.

Das Alter des Pamphlets ist irrelevant, relevant ist sein Inhalt.

Sein Inhalt muss weltweit geächtet werden!

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Älteste Koranhandschrift der Welt aufgetaucht?

Britische Forscher glauben, in Birmingham die älteste Koranhandschrift der Welt gefunden zu haben. Trifft die Datierung zu, könnte das Dokument wenige Jahre nach Mohammeds Tod entstanden sein.

Britische Wissenschaftler haben die vielleicht älteste Koranhandschrift der Welt gefunden. Wie die Universität Birmingham mitteilte, schlummerte das Manuskript lange in der Uni-Bibliothek, bis ein Doktorand darauf aufmerksam wurde. Eine Datierung mit der Radiokarbonmethode ergab, dass die Handschrift aus dem 7. oder sogar schon aus dem 6. Jahrhundert stammen könnte. Nach Angaben der Universität handelt es sich um ein Koranfragment, das aus nur zwei Seiten besteht. Sie überliefen die Suren 18 bis 20 und stammen aus der Handschriftensammlung des christlichen Orientalisten Alphonse Mingana (1878-1937).

Wie alt das Fragment wirklich ist, können Naturwissenschaftler allein nicht herausfinden. Die Radiokarbonmethode ist fehleranfällig; mit ihr lässt sich ein Dokument nur näherungsweise datieren. Sie ergab für die Birmingham-Handschrift eine mögliche Entstehungszeit zwischen 568 und 645. Mohammed starb 632. Träfe eine frühe Manuskriptdatierung zu, könnte der Schreiber zu Lebzeiten des Propheten gearbeitet oder ihn sogar persönlich gekannt haben.

Zunächst blieb unklar, ob die Datierung sich nur auf das Pergament bezieht oder auch auf die Tinte. Das Alter des Pergaments kann in der Forschung mitunter zu falschen Ergebnissen führen, weil damit noch nicht zwangsläufig auch der Zeitpunkt erfasst ist, zu dem das Pergament beschrieben wurde. Die ältesten bisher bekannten Koranmanuskripte stammen aus dem 7. Jahrhundert. Philologen müssen den Birmingham-Text nun mit den anderen Handschriften vergleichen, um weitere Angaben über das Alter machen zu können.

„Die Herzen der Muslime werden jubeln“

Zumindest für den überlieferten Textabschnitt könnte das neue Manuskript wichtige Erkenntnisse bei der Rekonstruktion eines Urkoran liefern. Bisher gibt es keine historisch-kritische, verbindliche Ausgabe des Koran, die auf einem wissenschaftlichen Vergleich der ältesten Handschriftenüberlieferung beruhen würde. In der islamischen Welt werden bis zu 14 verschiedene Textfassungen anerkannt. Derzeit arbeiten Experten an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Potsdam an einer kritischen Koranedition. Aber das Projekt soll noch mindestens bis 2025 dauern.

Islamwissenschaftler gehen davon aus, dass zu Lebzeiten des Propheten und auch noch eine Weile nach seinem Tod im Jahr 632 die Worte Mohammeds zunächst mündlich überliefert wurden, möglicherweise unterstützt durch vereinzelte Notizen. Eine zusammenfassende Redaktion dessen, was wir als Koran kennen, könnte Mitte des 7. Jahrhunderts stattgefunden haben, zur Zeit des dritten Kalifen Uthman (Regierungszeit: 644-656).

Die Anstrengungen heutiger Textforscher zielen darauf, diese Urfassung des Koran zu rekonstruieren. Möglicherweise fällt die Birmingham-Handschrift nun genau in diese fragliche Zeit der Endredaktion. Aber selbst wenn sich das Manuskript doch noch als jünger herausstellen sollte, handele es sich um eine „faszinierende Entdeckung“, sagte Muhammad Isa Waley, Experte der British Library, gegenüber der BBC. „So oder so, nicht zuletzt wegen der schieren Schönheit des Dokuments und der erstaunlich klar lesbaren Handschrift, ist der Fund eine Nachricht, die die Herzen der Muslime jubeln lassen wird.“

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Time am 23. Juli 2015

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1) http://www.welt.de/kultur/article144323657/Aelteste-Koranhandschrift-der-Welt-aufgetaucht.html
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/28/die-ohlig-gruppe/

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Eine Antwort to “Was ist daran sensationell?”

  1. Sophist X Says:

    Die Tinte wird man mit der Radiokohlenstoff-Methode nur schwer datieren können, aus dem simplen Grund, dass Kohlenstoff kein wesentlicher Bestandteil von Tinte ist und der ursprüngliche C-14-Gehalt der wenigen kohlenstoffhaltigen Inhaltsstoffe bestenfalls geraten werden kann. Die Tinte sauber vom Pergament zu extrahieren dürfte auch aussichtslos sein.
    Man hat also das Alter des Pergaments und nicht den Zeitpunkt, zu dem es beschrieben wurde.
    Interessant finde ich, dass von 14 anerkannten Koranversionen die Rede ist. Hin und wieder las ich angeberische Äußerungen, es gäbe unzählige Bibelversionen, aber nur einen Koran. Pustekuchen.

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