Im Interesse einer Minderheit

Gürüst

In der heutigen FAZ hat Reinhard Müller einen lesenswerten Kommentar abgelassen (1).

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Verlassene Mehrheit

Hessen schichtet Lehrer für den Deutschunterricht von Einwanderern um. Schwarz-grün muss aufpassen, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung nicht abgehängt fühlt. Sonst ist kein Staat mehr zu machen.

Das ist wohl nur der Anfang: Hessen zieht 300 Lehrerstellen aus Grundschulen und Gymnasien ab. Schwarz-Grün schichtet um: zugunsten der Inklusion, der Ganztagsbetreuung, von „Brennpunktschulen“ sowie einer Förderung des Deutschunterrichts für Einwanderer.

Als Brennpunktmaßnahme kann man das gutheißen; man muss helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Doch ist zu befürchten, dass diese Umschichtung Methode hat und Mode wird. Es drohen nicht nur Verflachung und Niveauverlust – das sind die ohnehin bekannten Folgen der gegenwärtigen Politik einer Einheitsschule, die Gymnasium genannt wird.

Vor allem aber muss in der Bevölkerung, bei denen also, die hier schon länger leben, sich im Großen und Ganzen gesetzestreu verhalten, Steuern zahlen und eine chronisch gedämpfte Erwartung einer passablen Schulbildung ihrer Kinder haben, der Eindruck entstehen: Wir werden abgehängt. Nun fühlt sich immer irgendwer nicht so mitgenommen, wie das die Politik gern hätte. Wenn sich aber die Mehrheit verlassen vorkommt, ist kein Staat mehr zu machen.

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Natürlich kann von „Umschichtung“ nur bedingt die Rede sein.

„Inklusion“ bedeutet, dass die Spezialschulen für (Lern-)behinderte geschlossen werden, dass man die Gelder für ihre Betreuung einspart und sie mit den Schülern auf ehemaligem Haupt- und Realschulniveau vermischt, die sie dann herunterziehen, weil man diese Klientel ohnehin bereits aufgegeben hat.

In der „Ganztagsbetreuung“ werden auch keine Grundschul- und Gymnasiallehrer gebraucht, sondern die wird von Sozialarbeitern und Erziehern durchgeführt. Die Ausdünnung der Grundschulen und Gymnasien bedeutet also vielmehr, dass man die Bildung im Grundschulalter auf das Elternhaus oder auf Privatschulen verlagert, und wer da nicht mitkommt, ist „Sozial-Schrott“ oder, wie die Russen sagen: „Schwund“. Ebenfalls verlagert wird die Elitenbildung von den aufzulösenden Gymnasien auf private Institute.

Was bleibt, ist die „Förderung des Deutschunterrichts für Einwanderer“. Hiemit ist der Versuch gemeint, die Millionen von mohammedanistischen Invasoren (sog. „Flüchtlinge“) in Deutschland unter einer gemeinsamen Verkehrssprache, die bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen noch nicht Arabisch oder Torkisch sein kann, zu vereinen.

Wie Müller richtig feststellt, verfolgen die politischen und medialen Eliten Deutschlands derzeit keine Anliegen von Mehrheiten sondern einzig die Interessen der eindringenden mohammedanistischen Minderheit.

Das nennen sie übrigens „Antifaschismus“.

PS.: Beachten Sie bitte das FAZ-Link unten, das den Text von Herrn Müller noch einmal besonders pointiert zusammenfasst!

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Time am 28. Juli 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hessen-lehrer-umschichtung-fuer-deutschunterricht-von-asylanten-13722436.html

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