Einseitige Kritik am IS-IS

Killerbaby

Die Orks um den fiesen Aiman Mazyek sind mal wieder echt sauer (1). Eine deutsche Jury hat es gewagt, dem libanesisch-syrischen Dichter Adonis (2) einen mit 25.000 Euro dotierten Preis zu verleihen, und den hätte der gierige Aiman natürlich am liebsten selbst eingesackt.

Was stört die Mohammedanisten an Adonis, dass sie so dermaßen giften?

Vor der Hand kritisieren sie seine mangelnde „Distanzierung“ zum Regime Assads, und auch der allseits berüchtigte Navid Kermani fällt in diesen Chor der Verdammer ein. Tatsächlich stört sie etwas ganz anderes an Adonis, nämlich seine äußerst kritische Haltung zum Mohammedanismus. Er sagte u.a.:

„Wenn die Muslime von einer echten Revolution träumen, müssen sie zwei Dinge tun. Sie müssen Religion und Staat trennen. Und sie müssen die Frauen befreien. Solange sie das nicht fertigbringen, wird sich absolut nichts ändern.“

Auf die Feststellung: „Das Projekt des IS ist also gut verankert in der islamischen Heilsidee “, antwortete er: „Ganz und gar, obwohl viele Muslime das bestreiten. Aber es war immer so: Der Islam will zurück zum Anfang. Und es gab immer den Kampf um den wahren Islam.“

Er sagte auch (3): „In den arabischen Gesellschaften ist Demokratie nur ein leeres Wort. Die Forderung nach Demokratie bedeutet nicht, dass diejenigen, die sie stellen, wirkliche Demokraten sind. Die Araber haben nie einen demokratischen Prozess kennengelernt, weder in ihrer Geschichte noch in ihrem gegenwärtigen Leben. Der Begriff der Demokratie bleibt ein Fremdkörper in ihrem kulturellen Erbe. Wir Araber haben durch unsere gesamte Geschichte hindurch nie einen Staat freier und gleicher Bürger, einen Staat von ,citoyens‘, errichten können. Die Demokratie gründet auf einer Kultur, die wir Araber nicht haben. (…) Der Islam und seine Gesetze haben nichts mit dem zu tun, was man Demokratie nennt.“

Und so fällt wieder einmal die Maske von Kermanis Lügenfratze, und er und die Orks von „islam.de“ zeigen, dass sie die Gräueltaten des IS-IS insgeheim gutheißen, wenn sie Adonis vorwerfen: „Er (kritisiere) einseitig den bewaffneten Kampf islamistischer Gruppen und deren Bestreben zu einem Machtwechsel“.

Hier der (unredigierte) Text aus der nazislahmistichen Kaderschmiede:

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Eklat nach Friedenspreis für syrischen Lyriker Adonis

Kermani verweigert Laudatio und selbst der Übersetzer
Adonis Werke hält Entscheidung für einseitig

Die Vergabe des Osnabrücker Erich-Maria-Remarque- Friedenspreises an den syrisch-libanesischen Dichter Ali Ahmad Said (Adonis) ist teilweise auf Entsetzen und schroffe Ablehnung gestoßen. «Diese Entscheidung spricht dem Friedensgedanken Hohn und beleidigt alle Syrer, die Opfer des Assad-Regimes geworden sind», sagte der Journalist Ahmad Hissou (Deutsche Welle) dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Mittwoch). Said habe keinerlei Sinn für die politische und humanitäre Tragödie in seinem Land gezeigt, «nichts für den Frieden getan» und den syrischen Machthaber Baschar al-Assad als den legitimen, «gewählten Präsidenten» seines Volkes bezeichnet.

Adonis: Keine Distanzierung zum brutalen Vorgehen des Regimes

Der aktuelle Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Navid Kermani, sagte der Zeitung, er habe es wegen Saids politischer Stellungnahmen abgelehnt, am 20. November in Osnabrück die Laudatio auf ihn zu halten. Er schätze das lyrische Werk des 85-Jährigen, doch habe dieser keine Distanzierung zum brutalen Vorgehen des Regimes in Damaskus gegen das eigene Volk, zu Bombardements, Giftgasangriffen, Massakern, Verhaftungswellen und Folter von Assad-Gegnern erkennen lassen. Stattdessen kritisiere er einseitig den bewaffneten Kampf islamistischer Gruppen und deren Bestreben zu einem Machtwechsel, sagte Kermani.

Auch der Übersetzer von Saids Werken ins Deutsche, Stefan Weidner, kritisierte die Preisverleihung. «Für einen Literaturpreis taugt Adonis immer. Für einen Friedenspreis scheint mir seine Haltung zu konfrontativ und einseitig, wenig hilfreich», sagte Weidner dem «Kölner Stadt-Anzeiger».

Am vergangenen Donnerstag hatte die Stadt Osnabrück dem Lyriker und Essayist Adonis den mit 25.000 Euro dotierten Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis zuerkannt. Damit werde sein Eintreten für die Trennung von Religion und Staat, die Gleichberechtigung der Frauen in der arabischen Welt und für eine aufgeklärte Gesellschaft geehrt, erläuterte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDD.

Diese Haltung zeigt einmal mehr, dass manchen Ideologie und Besserwisserei wichtiger ist, als selbst der Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Denn der allererste Schritt hin zu einer aufgeklärten Gesellschaft ist Frieden und Gerechtigkeit.

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Time am 4. September 2015

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1) http://www.islam.de/26717
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/12/29/im-interview-nochmal-adonis/
3) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130878670.html

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