Ostdeutsche sind Deutsche, Orks sind Orks

Hungary

Diese Bilder von Folterungen und Folterern
fand man in den Handys von „Flüchtlingen“ in Ungarn (1).

Auf der „Achse des Guten“ rechnet Monika Maron mit Frau Dr. Merkel und ihren Freunden von den MSM ab (2).

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Angela Merkels Zumutung für alle Europäer

Jetzt reicht’s mir aber – mit diesem Satz im Kopf begann bisher jeder Artikel, in dem ich mich zu aktuellen politischen Themen zu Wort gemeldet habe. In der Debatte um den Flüchtlingsstrom kam er mir bislang nicht in den Sinn, weil ich viele kluge Beiträge zu den Ereignissen gelesen habe, die offenbar an dem unheimlichen Geschehen nichts zu ändern vermochten. Warum also noch einen wirkungslosen Text mehr schreiben?

Nun hat mir Thomas Schmid mit einem Beitrag in der WELT doch noch zu dem Reflex verholfen, eigentlich nur mit einem Satz, in dem er Angela Merkels Politik und Politikstil erklärt. Thomas Schmid unterstellt Angela Merkel den großen Entwurf. Sie wolle Europa zu einem politischen Subjekt vereinigen und den Islam demokratisieren. Und das alles könne sie, weil sie als Migrantin den Vorteil besäße, “der Migranten schon immer ausgezeichnet hat: An der neuen Welt hängt nicht ihr Herz, sie können daher funktionaler mit ihr umgehen“.

Es beginnt mit der unsinnigen Behauptung, alle Ostdeutschen wären Migranten, wie auch der Vergleich der ostdeutschen Flüchtlinge und später der von Ost nach West ziehenden Arbeitssuchenden mit der heutigen Migration von Millionen arabischer Muslime unlauter und absurd ist.

Nur zur Erinnerung: Die deutsche Teilung war das Ergebnis gemeinsamer Kriegsschuld, die nur von den Ostdeutschen mit jahrzehntelanger Unfreiheit bezahlt wurde, was nichts daran änderte, daß sie Deutsche waren, der deutschen Sprache mächtig, gut ausgebildet, sie hatten nicht weniger Goethe und Schiller gelesen, Bach, Beethoven und Mozart gehört als die Westdeutschen. Und die ostdeutschen Frauen waren, wenn auch eher praktisch als ideologisch, emanzipierter als viele westdeutsche. Daß vierzig Jahre Diktatur ihre Spuren in der kollektiven Psyche hinterlassen hatten, läßt sich nicht bestreiten, aber es waren Spuren nicht in irgendeiner, sondern in der deutschen Seele.

Angela Merkel ist also keine Migrantin, ganz abgesehen davon, daß sie nicht aus der DDR ausgereist und in die Bundesrepublik eingereist ist. Sie wurde wiedervereinigt, blieb, wie die meisten Ostdeutschen, in ihrer Stadt, sogar in ihrer Wohnung; nur die Verhältnisse hatten sich geändert. Niemand würde behaupten, daß die Polen, Tschechen, Ungarn, Slowaken heute alle Migranten im eigenen Land sind. Warum dann die Ostdeutschen?

Schlimmer als diese Entnationalisierung der Ostdeutschen ist die Behauptung, Angela Merkels Herz, und damit ja auch unsere ostdeutschen Herzen hingen nicht an dieser neuen Welt, weshalb wir funktionaler mit ihr umgehen könnten.

Vielleicht ist es ja gerade umgekehrt und die Herzen derer, die sich 1989 befreit und nicht erobert fühlten – und das waren die meisten Ostdeutschen –, hängen an dieser neuen Welt inniger als jene, denen die persönliche Freiheit eine Selbstverständlichkeit ist. Ich, lieber Thomas Schmid, hänge an der verbürgten Freiheit des Wortes, an der Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, am Rechtsstaat und an der Demokratie, und ich leide, wenn auf diese Freiheit freiwillig verzichtet wird. Ich leide, wenn ich Argumente hören muß, die mir aus meiner alten Welt noch in den Ohren klingen: Man dürfe dieses und jenes nicht sagen, weil es den falschen Leuten nütze. Diese „neue Welt“ war den meisten Ostdeutschen vertraut als Ort ihrer Sehnsucht nach einem freien Leben, und sie sind empfindlich, wenn diese gewonnene Freiheit durch eine reglementierte Sprache und mediale Erziehungsprogramme geschrumpft und entstellt wird.

Angela Merkel ist nicht so machtversessen, weil sie aus dem Osten ist, sondern weil sie Angela Merkel ist und weil ihre Partei es ihr erlaubt hat, was wiederum an Merkels unerschütterlicher Beliebtheit liegt, jedenfalls bis vor kurzem lag. Warum sie so beliebt ist oder war, erklärt nun wieder die gemeinsame deutsche Seele, die in dem Unspektakulären, Uneleganten, sogar in der bescheidenen Rhetorik mehr Seriosität zu erkennen glaubt als in einer entschiedenen Politik, die es wagt, den Bürgern die Wahrheit zuzumuten.

Daß ausgerechnet Angela Merkel nun für die größte Zumutung, nicht nur für die Deutschen, sondern für alle Europäer, gesorgt hat, schreckt uns auf aus der deutschen Gemütlichkeit. Eine Million Menschen, vorwiegend junge, muslimische Männer, und das nur in diesem Jahr, strömen unkontrolliert nach Deutschland und werden, wie uns Rot, Grün und Schwarz einmütig versichern, unser Land verändern, und zwar zum Besseren, wie gern hinzugefügt wird. An ihnen wird sich Thomas Schmids Diagnose der Migrantenseele vermutlich bewahrheiten. Ihr Herz hängt nicht an der neuen Welt, und sie können darum funktionaler mit ihr umgehen.

Was das für Deutschland und Europa bedeutet, wird sich bald zeigen.

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Time am 6. Oktober 2015
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1) http://www.barenakedislam.com/2015/10/05/is-george-soros-working-with-human-traffickers-to-send-millions-of-muslim-freeloaders-and-terrorists-into-the-eu/
2) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/angela_merkels_zumutung_fuer_alle_europaeer

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