Glaube, Liebe, Hoffnung

Merkel

In FAZ-Redakteur Christian Geyer-Hindemith haben unsere Kanzlerin und ihre Adlaten einen scharfen Kritiker gefunden.

Man ist bei der Lektüre seiner Texte an die Situation am Zarenhof zu Zeiten der bolschewistischen Machtergreifung erinnert, als der Magier Rasputin das Vertrauen der Regierung genoss.

Lesen Sie Herrn Geyers Beiträge von heute (1) sowie vom 24. September (2).

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Angela Merkels Politik

Klare Linie?

Nach den jüngsten Auftritten der Bundeskanzlerin ist man zunehmend beunruhigt, dass die Zukunft des Landes an einer Person hängen soll. Denn mit der Wirklichkeit scheint Angela Merkel sich nicht mehr zu beschäftigen.

Nicht der Flüchtling ist das Problem, sondern seine große Zahl. Genauer: die große Zahl, in der er nicht nur gestern kam, sondern morgen kommen wird. Gerade wenn man keine ethnische, deutschtümelnde, xenophobe Debatte will, muss man über Zahlen reden. Eine Flüchtlingspolitik, die sich nicht um Zahlen schert und das auch noch ohne Wenn und Aber zum Programm erhebt, ist keine Politik mehr. Sie ist Traum, Vision, Abenteuer, Nährboden fürs Ressentiment, Steilvorlage für alle, die nicht übers Machbare und seine Grenzen reden wollen, sondern über völkischen Irrsinn beispielsweise (den man auch dadurch herbeireden kann, dass man ihn in abgehobenen Paralleldebatten zur kommunalen Wohnungs-, Job- und Bildungswirklichkeit zu entkräften sucht). Mit anderen Worten: Demonstrative Zahlenvergessenheit ist in der Flüchtlingspolitik gleichbedeutend mit einer Absage an politische Rationalität, ist dasselbe wie verordnete Perspektivlosigkeit.

Genau das bringt die Leute derzeit in Rage. Dass Angela Merkel, wie zuletzt bei „Anne Will“, die Zahlen für unwichtig erklärte, sie als „egal“ bezeichnete, statt dessen ihre autokratischen Glaubensgewissheit („Optimismus und innere Gewissheit zu haben“) als demokratische Haltung und als Führungsqualität ausgibt – das ist das Gespenstische an der sogenannten klaren Linie der Kanzlerin, einer Linie, die ihre Klarheit im Augenblick vor allem durch Wiederholung gewinnt (klare Linien zeichnen ja naturgemäß beide aus: die Prinzipienfesten wie die Unbelehrbaren, auch Wahngebilde haben sie: die klare Linie).

„Ich möchte mich an den Zahlen, an den Statistiken, die im Augenblick herumgereicht werden, jetzt gar nicht beteiligen“, sagte Angela Merkel (und macht Zahlen damit zu etwas latent Anrüchigem, an dem man sich nicht beteiligt, nach dem Motto: in diese algebraische Schmuddelecke lasse ich mich nicht stellen). Aber klar, gesteht die Kanzlerin zu, „es sind viele, sehr, sehr viele Menschen“, die kamen, kommen und kommen werden: „Millionen mögen dieses Land“. Mit keiner Silbe, mit keiner „Gegengeste“ (Anne Will) zu ihrer Geste der offenen Arme will Angela Merkel die Aufbrechenden in aller Welt entmutigen. Zahlen können, so versteht man die Regierungschefin, da nur unnötige Härten in die Diskussion bringen, – und im Übrigen gebe es im Augenblick eher zu viele als zu wenige Zahlen. Denn schauen Sie, fügt Angela Merkel hinzu, die einen rechnen die Registrierten, die anderen rechnen die Ankommenden, wieder andere rechnen die Asylanträge – wie will man da zu verlässlichen Zahlen kommen? Womöglich dadurch, dass man die verschiedenen Rechnungen voneinander unterscheidet und sie getrennt veröffentlicht? Die Antwort war vermutlich zu naheliegend, als dass Anne Will sie zu geben wagte.

So kommt es, dass in Merkels Rhetorik die Kunst des Möglichen – Politik – im zahlenmystischen Quark versinkt und umgekehrt Glaubens- und Gesinnungssätzen realpolitischer Rang zuerkannt wird („ich habe überhaupt keine Zweifel“, „meine innere Gewissheit sagt mir“, „ich bin ganz fest davon überzeugt“). Wie beim neurolinguistischen Programmieren (NLP) wird ein und derselbe Glaubenssatz („Wir schaffen das“) mit jedem neuen Erfahrungsgehalt verbunden. Es wundert daher nicht, dass die Kanzlerin bei „Anne Will“ so viel von ihrer „Herangehensweise“ (gern auch „inneren Herangehensweise“) an die Flüchtlingspolitik sprach. Sie, die Physikerin von Hause aus, hat sich idealistisch eingesponnen. „Die Menschen sollen schon wissen, wer ihre Kanzlerin ist“, sagte sie. Eine Kanzlerin auf NLP-Trip?

Wer sie, wie Anne Will, unbotmäßig von der inneren wieder zur äußeren Wirklichkeit lenken möchte, erhält eine verblüffende Antwort: Ihre, Angela Merkels „Herangehensweise in leichter und in schwerer Stunde“ sei es nun einmal, „nichts zu versprechen, was ich nicht halten kann“. Mit anderen Worten: Fragen Sie mich was Leichteres! Einlassungen zur äußeren Wirklichkeit werden von der innengeleiteten Kanzlerin als Zumutung abgewiesen, eben als Versuch, ihr ein „Versprechen“ abzupressen. Ob Frau Will etwa meint, Frau Merkel wisse, was „morgen“ ist? Nein, eine Aussage über „morgen“ könne man von ihr, der Kanzlerin, nicht erwarten, sagt die Kanzlerin. Denn sie habe sich nun einmal „entschieden, keine falschen Versprechungen zu machen“. Dass sie mit ihrem NLP-Mantra „Wir schaffen das“ permanent im Modus des Versprechens agiert, scheint Angela Merkel „egal“ zu sein (womöglich hebt sie auf die grammatische Tiefenstruktur der drei Worte als Appell und Willensbekundung ab und nimmt deren Versprechens-Charakter nur billigend in Kauf).

Man ist zunehmend beunruhigt, dass die Zukunft des Landes an einer Person hängen soll. Gespensterstunden häufen sich.

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Flüchtlingskrise

Herzensergießungen einer Nation

Deutschland von den Rändern her denken – wie soll das gehen? Nur von der Mitte aus kann man helfen. Die Nonchalance, mit der Flüchtlinge unterschiedslos herbeigeredet werden, ist fahrlässig.

Schade, sagte die grüne Bundespolitikerin Katrin Göring-Eckardt, schade, dass er den Konflikt nicht aushält, schade, dass er nicht mehr Mut hat, schade, dass er so spricht, wie er spricht. Wer war mit „er“ gemeint? Er – das ist Frau Göring-Eckardts Parteifreund, der grüne Kommunalpolitiker Boris Palmer, Bürgermeister von Tübingen. Was hat sich Palmer in den Augen Göring-Eckardts zuschulden kommen lassen? Er hat die eingespielte Arbeitsteilung in der deutschen Flüchtlingsdebatte gestört (hier die unbegrenzte Moral und Menschlichkeit, dort die begrenzten Ressourcen). Er hat, mit anderen Worten, die kommunale Erdung der Dauerappelle gefordert, er hat nicht mitgemacht beim Befeuern des neuen Himmels und der neuen Erde, auf welcher es keine Belastungsgrenzen gebe, es sei denn, man zöge sie (Rainer Maria Kardinal Woelki: „Deutschland leuchtet und macht Europa hell“) – diesen messianischen Konstruktivismus des Neuen, der von der Kanzlerin bis zu den Bischöfen unser Land durchweht, hat Palmer von der schnöden verwaltungstechnischen Frage her begreifen wollen, wie man Flüchtlinge in Jobs, Wohnungen und Schulklassen bringt. Weil er, Palmer, als Bürgermeister vor der Aufgabe steht, die Willkommenskultur auf Dauer zu stellen, also etwas erkennbar anderes zu tun hat, als die Willkommensinitiativen an den Kuchentischen der Nation anzuheizen.

Er, Palmer, sagt in der „taz“ denn auch Sätze wie diese: „Wir erleben gerade, dass rings um uns die Länder Europas überfordert sind. Das hat auch damit zu tun, dass so viele Menschen von Deutschland motiviert wurden, die Reise hierher anzutreten. Jetzt müssen wir uns eingestehen, dass auch die deutsche Gesellschaft an eine Belastungsgrenze kommt. Deshalb brauchen wir schnellere Verfahren, den Abbau falscher Anreize und eine klare Priorität für Kriegsflüchtlinge.“ Falsche Anreize im Namen der Hypermoral, die sich als unmoralisch erweisen, wenn sie bei Flüchtlingen ohne Bleiberecht Illusionen nähren und sie dann doch nur in die Falle der Abschiebung locken. Diese Falle lässt sich nicht länger durch Nichtanwendung des Rechts umgehen. „Abschiebungen zu verhindern – was lange grüne Politik gewesen ist – lässt sich in dieser Situation nicht mehr durchhalten. Wenn Abschiebungen nicht durchgeführt werden, ist das ein Zeichen an diese Menschen, dass es sich weiter lohnt, zu uns zu kommen.“

Hier, in kommunalen Stimmen wie diesen, fasst man den aktuellen Stand der Flüchtlingsdebatte. Was hat es mit mangelndem Mut, mit fehlendem Aushalten von Konflikten zu tun, wenn Palmer sich für die Ausweitung der Kategorie „sichere Drittländer“ einsetzt und am Ende feststellt: „Wir können die Asylstandards nicht halten“? Das ist der Realismus derer, die die Arbeit leisten, während die anderen ihren Senf dazutun. Es sei ja „absurd“, die Kanzlerin wegen ihres über alle Integrationsprobleme hinwegsingenden Refrains „Wir schaffen das“ zu kritisieren, erklärt Kurt Biedenkopf aus der Loge der politischen Seher und fügt hinzu: „Sie muss doch wenigstens daran glauben dürfen, dass wir das schaffen.“ Ja, gewiss, ihr Glaube sei der Kanzlerin unbenommen; nur geht es in diesem Fall nicht um private Glaubensüberzeugungen, sondern um eine zeitlich und räumlich weitreichende politische Verantwortung.

Die kontraproduktiven Wirkungen einer zivilgesellschaftlichen Pack-an-Rhetorik, die so tut, als könnte man alle mit offenen Armen aufnehmen, und Kritiker dieser Position – zumal, wenn es sich um die kommunalen Leistungsträger handelt – als lethargische Bedenkenträger oder Schlimmeres diffamiert, schlagen gegen die Notleidenden aus. Palmer verbittet sich das: „Aktuell erleben wir, wie die Zeit alte Überzeugungen hinwegfegt, konservative Vorstellungen vom Staatsvolk genauso wie grüne Mitmenschlichkeitsideale.“

Unbegrenzte Flüchtlingshilfe als Christenpflicht

Die Leichtfertigkeit, mit der jetzt etwa über den „Wohlstand“ hergezogen wird – ein Wohlstand, der eben abspecken müsse, wenn die Flüchtlinge kommen -, erinnert, gut psychoanalytisch, an Selbsthass und vergisst jedenfalls, dass ein solches Abspecken realistischerweise auch nur zu Lasten der sozial Schwachen hierzulande gehen (weniger Hartz IV und so weiter) und im Übrigen Deutschlands Kapazitäten zur weltweiten Notlinderung einschränken würde.

Die Kirchen insbesondere wittern Morgenluft und hoffen, mit einem asketischen Programm für die Autochthonen einerseits und mit der Deklarierung unbegrenzter Flüchtlingshilfe als Christenpflicht andererseits wieder in die Mitte der Gesellschaft zurückzufinden. „Die Flüchtlingskrise ist auch eine Chance für die Kirche in Deutschland, ihre gesellschaftliche Relevanz unter Beweis zu stellen“, sagt die Theologin Judith Könemann, Professorin für Religionspädagogik an der Universität Münster. Dass die Bischöfe diese Einschätzung jetzt so vehement teilen, enthebt sie fürs Erste der Aufgabe zu erklären, warum auch jede Nonne, die in irgendeinem Kloster in Klausur lebt, von höchster gesellschaftlicher Relevanz wäre.

Die Gottwohlgefälligkeit des Kontrollverlustes

Umso unbedingter erscheint in bischöflicher Verkündigung nun die philanthropische Willkommenskultur als Gottes Wille für dieses Land. Die allegorische Auslegung der Heiligen Schrift wird dafür in exaltierte Höhen getrieben. Entsetzt mochte jeder Kommunalpolitiker, nicht nur der Bürgermeister des reichen Tübingens, neulich der politischen Theologie des Essener Bischofs Franz-Josef Overbeck zugehört haben. In einer Art Feldgottesdienst vor der Caritas zog Overbeck gegen „Wohlstand“ und „das Gewohnte“ zu Felde in einer Art, die jede Wertschätzung für die institutionellen Bestände der Republik – vom Recht bis zur Verwaltung – vermissen ließ, jedenfalls eine Nuancierung in diese Richtung noch nicht einmal andeutungsweise unternahm.

Stattdessen raunte der Bischof in diffuser Grenzenmetaphorik über die Gottwohlgefälligkeit des Kontrollverlustes; man sei eben „gewohnt, Kontrolle auszuüben, die Wirklichkeit von ihrer Mitte her zu betrachten und von hierher alles zu bestimmen“. Um dann in einer Metaphysik der Plötzlichkeit und der gereinigten Luft die Umwertung aller Werte zu verkünden: „Plötzlich leben wir in einer neuen Welt. Nicht mehr die Mitte, das Gewohnte und das Zentrum sind von Interesse. Es sind die Ränder, die interessieren“ – nach dem prophetischen Wort von Papst Franziskus, die Welt von der Peripherie her zu begreifen. „Da“, sagt der Bischof, als weise er wie die Hirten ebenso erfreut wie verwundert auf den Stern über der Krippe des Herrn, „da verändert sich die Welt von den Rändern her zum Guten und Neuen“.

Zieht man von dieser blühenden Vision die Metaphysik ab, so bleibt nicht viel mehr übrig als der Ruf: Die Phantasie an die Macht! Doch da ist die totale Inklusion theologisch schon vollzogen. In pfingstlicher Zungenrede lehrt man die bräsigen Tübinger Staatsorgane Mores: „Wo Gott alle willkommen heißt, heißen wir alle willkommen. In unserer Gesellschaft, in unserem Land, in unseren Häusern – überall sind die, die zu uns kommen, willkommen!“

Der Bischof sagt papperlapapp

Allein, wie soll das gehen: mit einem „Grüß Gott“ die ganze Welt bei uns zu Haus begrüßen wollen? Hatte der Tübinger Bürgermeister nicht auch die Apokalypse des Johannes in die Exegese einbezogen, als er warnte: „Derzeit sind mehr als siebzig Prozent der Flüchtlinge junge Männer, die ganz andere Vorstellungen von der Rolle der Frauen, der Religion, Meinungsfreiheit, Homosexualität oder Umweltschutz in der Gesellschaft haben als wir Grüne. Machen wir uns nichts vor: Die Aufgabe ist riesig.“ Der Bischof von Essen sagt papperlapapp und sieht von den Rändern her ein deutsches Weltethos aufsteigen, in dem es „ungeahnte Formen der Ökumene (!), der Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen geben wird“. Es sind solche theologische Vereinnahmungen der deutschen Sache, die dem Publizisten Roland Tichy jüngst bei „Hart, aber fair“ sein Christsein absprachen, als dieser erklärte, mit Emotionen seien noch keine Dächer gedeckt, und politische Analyse statt Herzensergießungen anmahnte.

„Ich weiß nicht, ob ich konservativ bin“, sagt der Schriftsteller Michel Houellebecq in der neuen Ausgabe des „Philosophie Magazins“. „Aber ich glaube nicht, dass der Mensch – ebenso wenig wie jedes andere Tier – dafür gemacht ist, in einer sich ständig wandelnden Welt zu leben. Die Abwesenheit von Gleichgewicht, von Streben nach Gleichgewicht ist an sich unerträglich. Der permanente Wandel macht das Leben unmöglich.“ Dichterworte gewiss, deren Angreifbarkeit offen zutage liegt. Und doch hat man das Gefühl, dass das, was Houellebecq da sagt, auch der Sache der Flüchtlinge dient, ja, geradezu die Voraussetzung ist, um einem kontrollierten Wandel gewachsen zu sein.

Es hat etwas Bestürzendes, zutiefst hilflos Machendes, wenn man im Angesicht der Not das Eigene wie Ballast über Bord zu werfen bereit ist. Eine Not, der nicht von der eigenen Mitte her begegnet wird, läuft aus dem Ruder. Bei sich bleiben, wie die Psychologen sagen, um ganz beim anderen sein zu können. Eine Mythologie der Ränder, welche nonchalant die eigenen Ressourcen missachtet, wird kaum helfen, über den Winter zu kommen.

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Time am 9. Oktober 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-gespensterstunden-mit-angela-merkel-haeufen-sich-13846299.html
2) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/fluechtlingskrise-herzensergiessungen-einer-nation-13819979.html

Millionen von denen jetzt auch bei uns:
https://www.youtube.com/watch?v=q7q9XtoLIgA

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6 Antworten to “Glaube, Liebe, Hoffnung”

  1. Sophist X Says:

    In jeder Hinsicht Volltreffer.

  2. Time Says:

    Es ist noch möglich, Volltreffer zu landen?

    🙂

    Das ist doch ein starkes Indiz dafür, dass unser Gesellschaftssystem noch ein freiheitliches und kein totalitäres ist, oder?

    Der Einsatz zu seiner Erhaltung hat also noch Sinn, oder?

    LG von Time

    PS: Auf „Glaube, Liebe und Hoffnung“ gibt es m.E. kein Monopol!

  3. wolaufensie Says:

    puh, …noch mal gut gegangen…
    Heiner Geissler beschied den schwedischen Nobelpreis-Juroren, dass keine anderere Friedensfreundin als denn
    Angela Merkel den Scheisspreis verdient hätte.
    Frank Walter Steinmeier setzte nach, der Friedensnobelpreis sei nicht von den Friedensnobelpreis-Nazis ermordet worden, die ihn heute an das scheiss “tunesische Quartett für den nationalen (voll nazi) Dialog” verliehen hatten, vielmehr sei er an einem Schwächeanfall durch die anwesenden Wahl-Nazis gestorben und damit an die falschen geraten.
    Als die Rest-EU dann auch noch mit Blitzkrieg gegen Schweden drohte, waren die Wahlheinis endgültig überzeugt worden und wählten noch mal. Diesmal allerdings den Friedens-Nobel-Sonderpreis der Herzen , der nur an ganz besonders, vom Friedensehrgeiz zerfressene Exemplare vergeben wird.

  4. Sophist X Says:

    Natürlich kenne ich Ihre anti-umstürzlerische Einstellung und halte sie für wohlbegründet. So gern man in vielen Situationen von einem tabula rasa schwärmen möchte, so war es doch zu oft ein Auftakt zu großen Katastrophen und ein bevozugtes Mittel linker, rechter und anderer Weltenretter.

    Womöglich sind die Diskrepanzen zwischen Fakten und politisch-medialen Fiktionen inzwischen so stark, dass sich die Vernunft, zumindest teilweise, Bahn brechen kann.

  5. Time Says:

    Es ist seltsam, Jahrzehnte herumzurennen und dann jemanden zu treffen, der das alles sofort versteht… 😉

    „Glaube, Liebe, Hoffnung“ und … Sophismus?

  6. Schäl Says:

    Man fühlt sich bei Merkerl irgendwie an folgendes Zitat erinnert: „Die Mauer wird in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe nicht beseitigt werden.“

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