Islamterror als Wirtschaftsmotor

Raytheon_1

Ein Projekt von Raytheon

Für die FAZ beschreibt Norbert Kuls die positiven Wirkungen, die der mohammedanistische Terror auf Teile der westlichen Wirtschaft hat (1).

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Krieg gegen Terror

Rüstungsaktien profitieren

An der Wall Street reagierten die Aktienkurse von amerikanischen Rüstungskonzernen wie Raytheon oder Lockheed Martin mit deutlichen Gewinnen auf die Anschläge von Paris und die Verschärfung der Angriffe gegen die dafür verantwortliche Terrororganisation IS in Syrien. Das Branchenbarometer Dow Jones U.S. Defense Index ist in den vergangenen fünf Tagen um rund 2 Prozent gestiegen – deutlich stärker als der Marktdurchschnitt. Der breitgefasste Aktienmarktindex S&P 500 hat im gleichen Zeitraum nur um 0,4 Prozent zugelegt.

Die Anschläge in Paris am vergangenen Freitag, bei denen 129 Menschen ums Leben kamen, dürften zu „stärkerem Rückhalt für Verteidigungsausgaben und anhaltendem Engagement im Nahen Osten führen“, meint Analyst Joseph DeNardi vom Wertpapierhaus Stifel. Historisch betrachtet sei der wichtigste Treiber für Verteidigungsausgaben allerdings der Einsatz von Bodentruppen.

Die Unterstützung für einen abermaligen Aufmarsch amerikanischer Soldaten im Nahen Osten sei indes gering. „Es würde uns überraschen, wenn es einen bedeutenden Strategiewandel von Präsident Obama gäbe“, schrieb DeNardi, der jedoch mit einer Ausweitung der aktuellen Bemühungen rechnet.

Das könnte zu mehr Luftangriffen gegen IS-Ziele und einer höheren Zahl von Sondereinsatzkräften führen. Die wahrscheinlichste Konsequenz sei steigender politischer Druck für höhere Verteidigungausgaben. Dazu dürften nationale Sicherheitsfragen im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zukünftig eine noch größere Rolle spielen. „Das wird wahrscheinlich zu positiven Schlagzeilen für Verteidigungsunternehmen führen“, meint DeNardi. In den Vereinigten Staaten werden in knapp einem Jahr der Präsident, die Abgeordneten im Repräsentantenhaus und ein Drittel der Senatoren neu gewählt.

Die Aktienkurse amerikanischer Rüstungskonzerne hatten sich schon vor den Anschlägen positiv entwickelt, weil nach dem jüngsten Haushaltskompromiss in Washington die Verteidigungsausgaben zwei Jahre lang gesichert sind. Der Dow Jones U.S. Defense Index liegt in diesem Jahr um mehr als 16 Prozent im Plus. Der S&P 500 ist im gleichen Zeitraum nur um etwa mehr als 1 Prozent gestiegen. Am stärksten profitieren werden nach Ansicht von Analysten der Raketenhersteller Raytheon, der Kampfflugzeugbauer Lockheed Martin und der Drohnenproduzent Northrop Grumman, wenn die Anschläge von Paris zu höheren Umsätzen im Ausland führen.

„Raytheon ist unsere führende Beteiligung im Verteidigungssektor, weil sie mehr internationalen Umsatz machen“, sagte Mark Spellman, der den Alpine Rising Dividend Fonds verwaltet, der Nachrichtenagentur Reuters. Raytheon produziert unter anderem Tomahawk-Marschflugkörper und Patriot-Luftabwehrraketen. Frankreich und Russland haben in dieser Woche IS-Ziele in Syrien angegriffen. Der britische Premierminister David Cameron erwägt ebenfalls stärkeres militärisches Engagement.

Am Montag ratifizierte das amerikanische Außenministerium zudem den Verkauf von computergesteuerten Bomben und anderen Waffen im Wert von 1,3 Milliarden Dollar an Saudi-Arabien. Damit sollen die Bestände für den Kampf gegen Aufständische im Jemen und gegen den IS in Syrien wieder aufgefüllt werden. „Die Haltung der Investoren wird von der Notwendigkeit bestimmt, die computergesteuerte Munition zu ersetzen, die bereits in den verschiedenen Konflikten verbraucht wurde“, sagte Analyst Richard Aboulafia vom Marktforscher Teal Group.

Ein nachhaltiges Momentum für Rüstungsaktien wird es nach Einschätzung von Analysten aber nur geben, wenn Bodentruppen zum Kampf gegen den IS zum Einsatz kämen. „Diesen Schritt haben wir noch nicht gemacht“, sagte Byron Callan, Analyst beim Wertpapierhaus Capital Alpha Securities. „Aber das wäre bedeutsam.“

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Time am 24. November 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/aktienkurse-amerikanischer-ruestungskonzerne-steigen-13921570.html

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Eine Antwort to “Islamterror als Wirtschaftsmotor”

  1. Sophist X Says:

    Das dürfte Verschwörungsclowns gefallen.
    Letztlich war es ja auch Hitler und seine Achse, durch die Amerika zur Weltmacht wurde. Nicht zuletzt zum Missfallen etlicher, die von der beispiellosen Verbesserung des Lebensstandards nach 1945 profitieren.

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