Schutzpatron der Orks

hussein

Was hat US-Präsident B. Hussein O. der Welt in „seiner letzten Rede zur Lage der Nation“ zu sagen?

Vor allem dies: Wer den Mohammedanismus kritisiert, kriegt Ärger!

Winand von Petersdorff berichtet bei „FAZ.NET“ (1).

_____

„Muslime zu beleidigen, macht uns nicht sicherer“

In seiner letzten Rede zur Lage der Nation verweist Barack Obama auf seine Erfolge als Präsident, gibt sich aber auch selbstkritisch: Es sei ihm nicht gelungen, die Gräben im Kongress zu überbrücken. Zugleich warnte Obama vor Panikmache wegen Terror und Einwanderung.

Barack Obama hat 372 Tage vor dem Ende seiner Amtszeit im amerikanischen Kongress seine letzte Rede zur Lage der Nation gehalten. Sie sollte Zuversicht in die Stärke und Zukunftsfähigkeit des Landes zeigen, hatte zugleich aber auch von Pessimismus gefärbte Passagen. In großen Teilen schlug der Präsident den kontemplativen Ton eines Mannes an, der sich verabschiedet und die Gelegenheit nutzt, an seine guten Werke zu erinnern und ein paar Hinweise für die Zukunft zu geben.

So warb der amerikanische Präsident für die Reform des politischen Systems seines Landes und für ein besseres Miteinander der politischen Flügel im Kongress. „Eine der Enttäuschungen meiner Präsidentschaft ist es, dass es mir nicht gelungen ist, die Kluft zwischen beiden Parteien zu überbrücken.“ Sie sei noch größer geworden. Obama sagte in einem Anflug von Selbstkritik, er selbst wolle sich bessern. Abraham Lincoln und Theodore Roosevelt hätten für den Ausgleich mehr Talent gehabt.

Allerdings regiert Obama gegen republikanische Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses an. Sie bremsen den Präsidenten, der Waffengesetze verschärfen, die Umweltauflagen erhöhen und höhere Mindestlöhne durchsetzen will. Obama will auch das Garrymandering abschaffen. Das Verfahren erlaubt es, den Zuschnitt von Wahlbezirken zu manipulieren und trägt nach allgemeiner Überzeugung zur Polarisierung der politischen Positionen bei. Als zweites will er den Einfluss von Geld in der Politik zurückdrängen und schließlich das Wählen erleichtern und für dieses Ziel im Sommer mit einer Tour durchs Land kämpfen.

Obama erinnerte an seine Erfolge, vor allem die Schaffung von 14 Millionen Jobs und die Halbierung der Arbeitslosigkeit. Die amerikanische Autoindustrie habe 2015 das beste Jahr überhaupt gehabt. Obamas Regierung hatte die Autoindustrie in der Depression durch Kredite und Finanzspritzen vor dem Untergang bewahrt.

In einer anderen Passage der Rede wies Obama Zweifel an der Größe der Großmacht Amerika zurück. Diese Worte zielten auf die Rhetorik republikanischer Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur. Ohne Donald Trump zu nennen, bezeichnete er dessen Aussagen über die Schwäche Amerikas als heiße Luft. „Die Vereinigten Staaten sind die mächtigste Nation der Erde“, sagte der Präsident unter großem Beifall. Trumps Fremdenfeindlichkeit war das Ziel einer weiteren Passage: „Wenn Politiker Muslime beleidigen, dann macht uns das nicht sicherer. Es macht uns nur kleiner in den Augen der Welt.“

Anderen Kandidaten hielt Obama Panikmache vor. Das zielte auf Chris Christie, der davon gesprochen hatte, dass die Vereinigten Staaten gegen den so genannten „Islamischen Staat“ in einem Dritten Weltkrieg steckten. Über Ted Cruz‘ Aussage, er werde Isis mit Bombenteppichen in die Vergessenheit befördern, machte Obama sich lustig: Die Welt erwarte mehr von einem amerikanischen Führer als harte Worte. Isis müsse zerstört werden, die Gruppe sei aber keine Bedrohung für die nationale Existenz der Vereinigten Staaten. Er wies darauf hin, dass im 21. Jahrhundert die Gefahren nicht mehr von feindlichen Mächten ausgingen, sondern von gescheiterten Staaten, in denen Terroristen Unterschlupf fänden.

Im optimistischen Teil der Ansprache erinnerte Obama an den Erfindergeist, der Amerika vor sechzig Jahren befähigt habe, Menschen zum Mond zu bringen. Er forderte seine Mitbürger auf, den Erfindergeist auf Neue zu entfachen und die Anstrengungen auf die Ausmerzung der Krebskrankheit zu richten. „Lasst Amerika das Land sein, dass den Krebs heilt“. Die letzte Rede Obamas an die Nation endete mit der Botschaft, dass er an die Kraft der Amerikaner glaube, die Zukunft anzunehmen.

_____

Time am 13. Januar 2016

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/obama-rede-zur-lage-der-nation-muslime-zu-beleidigen-macht-uns-nicht-sicherer-14011453.html

Schlagwörter: , , ,

2 Antworten to “Schutzpatron der Orks”

  1. dentix07 Says:

    „Muslime zu beleidigen, macht uns nicht sicherer“
    Stimmt! Sie NICHT zu beleidigen (*), aber auch nicht!

    (*) Vor allem fällt das enorm schwer, nicht weil man sie beleidigen will, sondern weil man nie weiß von was sie sich beleidigt fühlen werden! Und selbst nix sagen bringt nichts, dann fühlen sie sich eben dadurch beleidigt!

  2. Sophist X Says:

    „Muslime zu beleidigen, macht uns nicht sicherer“

    Heißt, wir dürfen sie nicht beleidigen? Nur auf den ersten Blick. Die vollständige Aussage kann auch lauten:
    „Muslime zu beleidigen, macht uns nicht sicherer“ … weil sie reagieren wie eine Horde tollwütiger Schimpansen, wie wir jeden Tag demonstriert bekommen.

    Da hat der große Teleprompter-Rhetoriker nochmal eine echte Perle abgeliefert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: