Womit hat er was zu tun?

IslamiQ

Bei „IslamiQ“ erfahren wir durch Esra Lale einmal mehr, dass der Mohammedanismus mit all dem nichts zu tun hat (1). Unter der Headline „Was denken sie über die Kölner Silvesternacht?“ antwortet Younes Al-Amayra, „studierter Islamwissenschaftler“, „Sohn eines Palästinensers und einer Syrerin“, „Poetry Slammer und Youtuber“ (aka Sozialhilfeempfänger):

„… wenn wir über sexuelle Übergriffe sprechen wollen, dann nicht auf dem Rücken von Geflüchteten, sondern mit jenen, die es betrifft – die gesamte Gesellschaft… Wenn Frau Schröder könnte, so würde Sie wahrscheinlich dem muslimischen Mann aufgrund seines ‚erhitzten Gemüts’ auch die Schuld an den 14 Grad zu Weihnachten 2015 geben.“

Der Mohammedanismus hat nach Al-Amayras Ansicht damit also nichts zu tun. Selçuk Çiçek studierte „Politik- und Geisteswissenschaften“ (welche?) und droht:

„Der gesamtgesellschaftliche Friede sollte stets höchste Priorität haben und jede/r Politiker/in sollte dazu ermahnt werden, diesen Wert in all ihren Worten und Taten stets im Blick zu behalten.“

IslamiQ: „Dass diese Informationen zu politischen Forderungen gegen eine ,gesamte Gruppe von Menschen gleicher Herkunft, bzw. Angehörige bestimmter Religionen‘ gerichtet sind, bewertet er als besonders gefährlich. Die Aussage der ehemaligen Familienministerin Kristina Schröder stuft Çiçek als ,Gift für die Atmosphäre im Land‘ ein. Der Politikwissenschaftler, der außerdem Leiter der Studierendenabteilung der IGMG ist…“ Hinter der IGMG verbirgt sich die faschistoide Torkorganisation Mille Görüsch (2).

Der Mohammedanismus hat nach Çiçeks Ansicht damit also nichts zu tun. Der marokkanische Mediendesigner Redouan Nauoder „findet vor allem, dass die Unterscheidungslinie zwischen schlecht und gut ,nicht zwischen Religionen und Kulturen, sondern zwischen hasserfüllten-kriminellen Menschen und Menschen mit Liebe und Empathie für alle anderen in ihren Herzen‘ verläuft.“

Der Mohammedanismus hat nach Nauoder Ansicht damit also nichts zu tun. Yusuf Şimşek studiert an der Ruhr-Universität Bochum Islamwissenschaften/Orientalistik und Religionswissenschaften. Er „kritisiert ebenfalls die Aussage der ehemaligen Familienministerin Schröder und führt an, dass es keine ,muslimische Kultur‘ gebe (Womit er bei Betonung von „Kultur“ zweifelsfrei recht hat, T.). Şimşek: „Es gibt die Religion Islam und es gibt Muslime, welche dieser Religion zugehörig sind, aber bestehend aus verschiedenen Nationen und Kulturen.“ Şimşek „ist außerdem der Meinung, dass sexuelle Gewalt an Frauen kein importiertes Phänomen ist.“

Der Mohammedanismus hat nach Şimşek Ansicht damit also nichts zu tun. Ahmed Abdulwahid ist der Sohn eines Arabers aus dem Irak und einer Türkin. Er meint: „Es ist kein muslimisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem, das uns alle betrifft.“

Der Mohammedanismus hat nach Abdulwahids Ansicht damit also nichts zu tun.

Womit hat der Mohammedanismus eigentlich etwas zu tun?

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Time am 1. Februar 2016

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1) http://www.islamiq.de/2016/01/23/was-denken-sie-ueber-die-koelner-silvesternacht/
2) https://de.wikipedia.org/wiki/Mill%C3%AE_G%C3%B6r%C3%BC%C5%9F

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2 Antworten to “Womit hat er was zu tun?”

  1. backbone Says:

    Diese „Wissenschaftler“ oder Wissenschaft „Studierenden“ bringen ganz neue Aspekte, was der Begriff Wissenschaft bedeutet.
    Auf jeden Fall gehört zu der neuen, erfundenen Disziplin krtisches Hinterfragen, Wissen, Hintergründe, Zusammenhänge nicht mehr dazu.
    Auf jeden Fall erhält man wohl den „Nobel- Preis“(den Friedens ……..sowieso) für die wissenschaftliche Erkenntnis, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun hat oder detailliert . Mohammedanismus
    nichts mit Mohammedanismus.

    Wenn es nicht so ernst wäre könnte man herzhaft lachen.

  2. spiderPig Says:

    Wer von denen hat jetzt noch einmal Maschinenbau studiert?

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