Eine Ideologie für faule Dummköpfe

Köster

Vera Lengsfeld hat sich anhand eines Buches von Barbara Köster in drei Teilen mit der Frage auseinandergesetzt, „warum sich Muslime nicht integrieren können.“ Lesen Sie hier alle drei Teile im Zusammenhang.

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Warum sich Muslime nicht integrieren können, erster Teil (1)

Seit der merkelschen Grenzöffnung sind über eine Millionen Muslime nach Deutschland gekommen. Täglich werden es mehr. Wenn ich diesen Text zu Ende geschrieben habe, werden weitere hunderte Muslime angekommen sein. Inzwischen wird uns „Integration“ als Allheilmittel für die bereits bestehenden und sich ständig verschärfenden Probleme mit der ungeregelten Zuwanderung angepriesen. Grüne Politikerinnen wie Claudia Roth wollen gar den „Integrationsturbo“ anwerfen. Frau Göring-Eckardt behauptet, in den Flüchtlingsunterkünften würden „unsere Regeln des Zusammenlebens gelten“. Beide haben wieder einmal keine Ahnung, wovon sie sprechen. In unseren Flüchtlingsunterkünften werden Christen und Frauen gnadenlos schikaniert. Wer wissen will, was uns bevorsteht, wenn wir nicht schnellstens umsteuern, sollte sich mit den Verhältnissen dort vertraut machen. Was die Illusionen über die Integration von Millionen Muslimen angeht, sollten sich alle verantwortlichen Politiker, Journalisten, Willkommenskulturalisten et tutti quanti über den Koran und den Isalm kundig machen. Ich kann dafür ein hervorragendes Buch empfehlen, geschrieben von Barbara Köster: „Der missverstandene Koran. Warum der Islam neu begründet werden muss“ (2).

Barbara Köster hat kein wissenschaftliches Buch geschrieben, sondern ein allgemeinverständliches, gut lesbares, das dennoch allen wissenschaftlichen Anforderungen genügen dürfte. Wer es, wie ich, gelesen hat, versteht vieles von dem, was sich vor unseren Augen abspielt, besser.

Jeder, der schon mal versucht hat, den Koran zu lesen, weiß, dass er eine schwer verständliche Lektüre ist. Die Suren, nach Länge geordnet, stehen oft ohne inhaltlichen Zusammenhang nebeneinander. Manches hat den Anschein, als sei es an den Haaren herbeigezogen. Warum das so ist, dafür liefert Köster gleich am Anfang ihres Buches die Erklärung: Der Koran, dies ist ihre wichtigste These, wurde nicht in Arabisch, sondern in Aramäisch verfasst und hat bis heute eine aramäische Gestalt behalten. Manche seiner Sätze werden erst verständlich, wenn man die aramäische Bedeutung vieler Wörter zugrunde legt. Kösters These, die von wichtigen Islamforschern vertreten und belegt wird, ist in den Augen der islamischen Gelehrten pure Häresie. Es gibt kaum sprachwissenschaftliche Forschungen, was den Koran betrifft, auch nicht in der westlichen Islamwissenschaft.

Der Westen hat inzwischen den Islam in seiner unangenehmsten Form, dem Dschihadismus, kennengelernt. Das heißt, es ist höchste Zeit herauszufinden, was dieser Terrorismus mit dem Islam zu tun hat. Denn der Islam, so Köster, „gewinnt immer mehr Bedeutung für die Gestaltung unseres Zusammenlebens“. Der Islam ist anders als das westliche Christentum eine Gesetzesreligion, in der das Tun wichtiger ist als der Glaube.

Da Tun immer wirksamer ist als Glauben, könnten sich die westlichen Gesellschaften stark verändern. „Tun und Verhalten hat immer Folgen für andere. Die islamische Praxis … fordert soziale Strukturen. Das Gerüst des Islams sind Rechts- und Verhaltensnormen“. Kein gläubiger Muslim kann davon absehen, also kann es keine wirkliche Ökumene geben, wie sich unsere Willkommens-Pfarrer vormachen und keine Akzeptanz nichtmuslimischer Werte, die allenfalls geduldet werden können.

Unter unseren Augen entwickeln muslimische Gesellschaften eine islamische Prägung. Auf Druck von islamischen Organisationen verändert sich das Straßenbild, das Fernsehprogramm, die Rechtssprechung und die Lehre in Schulen und Universitäten. Das kann man mittlerweile auch bei uns schon beobachten.

Islam wird immer mehr zur öffentlichen Angelegenheit. Islamische Verbände erheben regelmäßig immer neue Forderungen. SPD-Innenminister Jäger hat schon laut darüber nachgedacht, die Scharia unter bestimmten Voraussetzungen zu akzeptieren. Sparkassen stellen statt Sparschweinen lieber Dukatenesel auf. Es gibt bei deutschen Fluggesellschaften schon Filme mit arabischen Untertiteln. Ein besonders eifriger Professor forderte sogar die Einführung von Arabisch als Pflichtfach in den Schulen. Womit er auch seine völlige Ahnungslosigkeit demonstrierte. Denn Hocharabisch ist, wie Köster treffend formuliert, eine Art Esperanto der Gebildeten, es wird vom Volk, das in dutzenden verschiedenen Dialekten spricht, kaum oder gar nicht verstanden. Der Standpunkt liberaler Muslime, das Wichtigste sei der Glaube, das Gesetz sei nicht entscheidend, scheint im Abnehmen zu sein.

Weiter steht dem westlichen Individualismus eine Religion gegenüber, für die Gemeinschaftsbildung unverzichtbar und „Individualist“ ein Schimpfwort ist. Muslime sind im hohen Masse konformistisch. Die westliche Haltung, das Religionszugehörigkeit, oder Verzicht auf Religion als Teil der Individualität eines Menschen betrachtet wird und nicht als Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, wird von Muslimen nicht verstanden.

Muslime werden immer versuchen, die vorgefundenen Verhältnisse im Sinne ihrer religiösen Vorschriften zu verändern. Sie sind zum Teil damit weit gekommen. In Frankreich, so Köster, verlangen Muslime separate Toiletten und Waschräume in Kindergärten und Schulen, damit ihr Nachwuchs dort nicht mit den „unreinen“ Kindern in Berührung kommt. In Großbritannien wurden bereits die Toiletten in den Gefängnissen umgebaut, damit Muslime beim Pinkeln nicht in Richtung Mekka zielen.

Woher kommen alle diese „religiösen Regeln“? Aus dem Koran, ist die gängige Antwort. Und der Koran? Von Gott! Oder von Mohammed, wie viele Nichtmuslime glauben. Da ist es interessant zu wissen, was es mit Mohammed auf sich hat. „Einige Wissenschaftler … kommen zu dem Ergebnis, dass die überragend geglaubte Zuverlässigkeit der islamischen schriftlichen Überlieferung nicht mehr sicher ist, ebenfalls nicht mehr sicher ist das Verständnis des Korans. Es geht nicht mehr um eine Neuauslegung des Korantextes, sondern um eine teilweise Neuschreibung.

Die Ergebnisse können überraschend sein. So hat sich bereits herumgesprochen, dass die den Gotteskriegern im Falle eines Selbstmordattentates versprochenen Huris keinesfalls Jungfrauen, sondern weiße Weintrauben sind, ein persisches Symbol für paradiesische Zustände. Auch die älteste Erwähnung von Islam und Mohammed am Felsendom von Jerusalem hat nichts mit dem Islam und Mohammed zu tun, wie ich später noch ausführen werde.

Traditionelle muslimische Gelehrte ahnten das schon immer. Sie lehnten deshalb Quellen außerhalb des eigenen Schrifttums ab. „Inschriften auf Münzen, Stelen und Gebäuden oder Ausgrabungen von zivilen und militärischen Anlagen werden … ignoriert“.

Sprachforschung und Archäologie sind die geborenen Feinde des Islamismus. Wenn man das weiß, erkennt man, aus welchem Grund der IS seine barbarischen Zerstörungen antiker Stätten betreibt. Ihre Existenz bedeutet eine Bedrohung der reinen Lehre.

„Die westliche Islamwissenschaft tut es den muslimischen Gelehrten größtenteils gleich. Sie meint auch, die arabische Geschichte allein aus den schriftlichen Quellen der Muslime ergründen zu können.“ Wenn die Ergebnisse archäologischer Forschungen nicht mit den muslimischen Überlieferungen in Übereinstimmung zu bringen waren, wurden sie auch von den westlichen Islamwissenschaftlern ignoriert.

Aber gerade die sprachwissenschaftlichen und archäologischen Forschungen sind es, die ein völlig neues Licht auf die religiösen Regeln der Muslime werfen. Daher ist unvoreingenommene Forschung eine wichtige Voraussetzung für die Neubergründung des Islam.

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Warum sich Muslime nicht integrieren können, zweiter Teil (3)

Nach den Ereignissen in Clausnitz, so kommentierte ein Achse-Leser, solle man solche Artikel über die Muslime nicht verfassen. Warum eigentlich nicht? Wenn der Islam ein Teil von Deutschland sein soll, wie die Kanzlerin uns diktiert, ist es unabdingbar, sich mit dieser Religion und ihren Folgen für unser Zusammenleben zu befassen. Nur was man kennt, kann man verstehen.

Der Islam steht und fällt mit der Person seines Propheten Mohammed. Ist er eine historische Figur, oder eine Legende? Die Personalisierung seiner religiösen Lehren und Regeln wird deutlich in der Sunna. Sunna heißt Brauch, Tradition. Sie ist das Gegenteil von bid´a, Neuerung, die im Islam negativ konnotiert wird. Obwohl der Islam selbst eine Neuerung war, soll es aber endgültig die letzte sein. Mit dem Islam ist die Geschichte vollendet. Das Verbot von Neuerungen schützt das bisher Gedachte und Gelebte. Es ist gleichzeitig eine Barriere gegen neue Erkenntnisse. Bis heute sind die Texte des Islam noch längst nicht mit derselben Gründlichkeit überprüft, wie die des Christentums. Es gibt nicht mal ansatzweise eine wissenschaftliche Auseinandersetzung.

Mohammed ist die Projektionsfläche für alle Nachgeborenen, die Basis – al quaida – für politische Strategien und Entscheidungen. „Was bedeutet es für den Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes, wenn ein Charakter wie Mohammed für vollkommen gehalten wird und als Vorbild gilt?“. Dieser Frage geht Barbara Köster in ihrem Buch „Der missverstandene Koran. Warum der Islam neu begründet werden muss“ nach.

Dabei fasst Köster die Ergebnisse unabhängiger Islam-Forscher der letzten hundert Jahre so zusammen: Das Leben des Propheten ist ein Produkt dichterischer Freiheit. Mekka und Medina gab es zu Mohammeds Zeiten in der behaupteten Form nicht. Die Auswanderung von Mekka nach Medina hat nicht stattgefunden. Die vier rechtgeleiteten Kalifen hat es nicht gegeben. Es gab keine arabischen Eroberungen unter dem Banner des Islam. Nicht die arabische Halbinsel ist die Wiege des Islam, sondern Palästina. Der Islam hat viele Elemente des Urchristentum und der persischen Mythologie übernommen. Das alles erhärtet den Verdacht, dass die Person Mohammeds nur auf einer Legende beruht. Wer es genauer wissen will, muss Kösters Buch lesen, wo es jede Menge Belege für diese Thesen gibt.

Besonders interessant fand ich die Sache mit den Eroberungen. Archäologische Ausgrabungen lassen den Schluss zu, dass Byzanz schon vor dem Jahr 500 begonnen hatte, sich militärisch aus Syrien zurückzuziehen. Die Befestigungen zur Südgrenze nach Arabien wurden aufgegeben. Durch die offene Grenze strömten um 490 Araber ins Land. Sie wurden erst Bündnispartner von Byzanz, später die Herrscher des Landes.

Berichte von Zeitgenossen aus dem 7. Jahrhundert geben keinen Hinweis darauf, dass die Machtübernahme der Araber durch einen organisierten Feldzug stattgefunden hätte. Den Christen in Syrien und Palästina wurde erst nachträglich bewusst, dass sie Zeuge der Entstehung eines arabischen Reiches geworden waren.

Es gibt im 7. Jahrhundert auch keine von Muslimen verfassten Bücher, außer (angeblich) dem Koran.

Wie sieht es mit der Inschrift auf dem Felsendom aus? Sie ist, kurz gesagt, ein christlich-häretisches Bekenntnis, das die Trinität ablehnt. Das Wort islam am Felsendom in Jerusalem stammt aus dem Jahr 692. Der Satz, in dem islam vorkommt, ging später, wie viele andere Sätze der Inschrift, in den Koran ein, allerdings erst in die Endfassung. Der Stil des Felsendoms ist ungewöhnlich für ein islamisches Bauwerk. Es ist ein Zentrum, das Gebete aus allen Richtungen empfängt. Er ist ein Schrein für den Felsen auf dem Zionsberg, auf dem Abraham seinen Sohn zu opfern bereit war. Hierher sollte Jesus zurückkehren, um den Menschen Frieden zu bringen. Kirchen und Synagogen sind heute noch auf Jerusalem ausgerichtet. Selbst die Muslime wandten sich im Gebet gen Jerusalem, bis Mohammed die Richtung Mekka befahl.

Die Beweisführung, warum es sich bei Islam und Muhammad nicht um Eigennamen, sondern Verben handelt, muss man bei Köster nachlesen. Das Ganze ist eine Lobpreisung – und zwar eine Lobpreisung Jesus. Das mag heute neu, revolutionär, oder gar ketzerisch klingen. Tatsächlich war schon Nikolaus von Kues der Meinung, der Islam sei eine weitere christliche Irrlehre. Auch der Islamforscher Aloys Sprenger war 1869 zu dem Schluss gekommen, muhammad sei ein theologisches Prädikat und kein Name, auch wenn er es auf einen arabischen Propheten bezog. Funde historischer Münzen mit der Aufschrift MHMT, die mittelpersische Form von muhammad, bestätigen, dass der Begriff nicht von der arabischen Halbinsel stammt.

Wie sieht es mit Mohammed im Koran aus? Dort kommt das Wort, gemessen an der Bedeutung des Propheten, „erstaunlich selten“ vor. Insgesamt viermal. Dagegen das Wort Prophet ohne Namensnennung 43, der Begriff „Gesandter Gottes“ ohne Namenszusatz mehr als 300 Mal. In der Sure 48:29 heißt es: Muhammad(un)rasulu ilha, was allgemein übersetzt wird „Mohammed ist der Gesandte Gottes“, aber auch heißen kann: „Zu loben ist der Gesandte Gottes“. Was wirklich im Koran steht, wird man erst wissen, wenn er unter Heranziehung der Bedeutung vieler aramäischer Wörter neu übersetzt wird.

Wie entscheidend eine solche Übersetzung ist, zeigt das Motto „Lies!“, unter dem Salafisten auf unseren Straßen Umsonst-Korane verteilen. Das Motto entstammt der Sure 96, das ist die erste Offenbarung, die Mohammed erhalten haben soll. Sie beginnt mit dem Wort iqra, das als „lies“ verstanden wird. Mohammed konnte aber nicht lesen. Er war Analphabet. Unter Berücksichtigung des aramäischen Bedeutungsgehalts von iqra, lautet die Zeile „Rufe den Namen deines Herren“ und wäre damit ein Satz, der viel älter ist, als der Islam.

Welche Auswirkungen Mohammeds Analphabetismus als kulturelles Vorbild bis heute hat, davon wird im letzten Beitrag die Rede sein.

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Warum sich Muslime nicht integrieren können, dritter Teil (4)

Im dritten Teil meiner Rezension von Barbara Kösters Buch „Der missverstandene Koran. Warum der Islam neu begründet werden muss“, beschäftige ich mich mit den praktischen Folgen der Entscheidung, einen analphabetischen Propheten zum Vorbild zu machen. Da Mohammed nicht lesen und schreiben konnte, scheinen viele seiner Anhänger es nicht wichtig zu finden, es zu können. Der weit verbreitete Analphabetismus in den islamischen Ländern und die überdurchschnittlich hohe Schulabbrecherquote bei den im Westen lebenden Muslimen, könnte als eine besondere Form der Nachahmung und Nachfolge Mohammeds gedeutet werden.

Im Gegensatz zum Judentum, wo das Studium der Schrift zur Alphabetisierung der Gläubigen geführt und zugleich die Fähigkeit zum Disputieren entwickelt hat, gab es keine vergleichbare Entwicklung bei den Muslimen. Hier wird die Energie auf das Auswendiglernen gerichtet. „Wer den Koran auswendig kann, erhält den Beinamen hafiz und gilt als gelehrt. Repetieren als vorherrschende Kulturtechnik aber lässt Gesellschaften stagnieren … Entwicklung ist nur möglich, wenn zugelassen wird, den Geist frei schweifen zu lassen und das Neue zu denken.“ Das Verbot der bida`a in der islamischen Theologie verhindert auch den gesellschaftlichen Fortschritt.

Köster macht auf einen weiteren Umstand aufmerksam: Der Koran muss immer im Original rezitiert werden. Die Zahl der arabophonen Muslime ist aber in der Minderheit. Die meisten Muslime leben in Indonesien, Indien, Pakistan, dem Iran und der Türkei, mit ihren jeweiligen Muttersprachen. Für die Kinder in den Koranschulen ist es so, als ob, wie Köster es formuliert, Finnen oder Italienern ohne Deutschkenntnisse die mittelhochdeutsche Fassung des Niebelungenliedes zum Auswendiglernen gegeben wird. Viele gebildete Muslime haben erstmals verstanden, was im Koran steht, als sie ihn in englischer Übersetzung gelesen haben. Übersetzungen ins Englische sind leichter zu bekommen, als ins Persische, Urdu oder Bengali. Es scheint so zu sein, dass durch den frühkindlichen Drill mit einen unverständlichen Text nicht nur kindliche Neugier und Begeisterung einen Dämpfer erhalten, sondern auch die Freude am Lernen beeinträchtigt wird.

Ein Beispiel dafür, dass im Koran etwas anderes steht, als geglaubt wird, ist das Kopftuch. In der Sure 24:31 steht: „Sie sollen ihren Schal über den Schlitz (Halsausschnitt) ihres Kleides ziehen.“ Sie sollen also ihr Dekolleté, nicht ihren Kopf, bedecken, d.h. die religiöse Pflicht, sich mit einem Kopftuch zu bedecken, gibt es im Koran nicht. Wenn man Fotos aus arabischen Ländern der sechziger und siebziger Jahre sieht, dominieren westliche Kleidung, Miniröcke und offene Haare das Straßenbild. Auch in Europa ist das Kopftuch erst ab den neunziger Jahren in immer stärkerem Masse zu sehen. Es ist das Zeichen des Abgrenzungsprozesses muslimischer Subkulturen in Europa, der immer mehr Fahrt aufnimmt.

„Das Kopftuch signalisiert in besonderer Weise die eingeschränkte Ansprechbarkeit. Die Frau, die es trägt, signalisiert damit Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe und weist tendenziell die anderen ab … Ironischerweise ist die Kleidung, die die Frau unsichtbar machen soll, besonders auffällig. Im westlichen Kontext ist die islamische Kleidung dysfunktional. Das Festhalten, (oder sollte man sagen, das Wiederaufnehmen?) dieser Tradition hat somit nur den Sinn, Distanz aufzubauen, Exklusivität herzustellen und Kommunikation zu verweigern. Die Unterbrechung des Kommunikationsflusses in einer Gesellschaft markiert den Anfang vom Ende der kulturellen Entwicklung. Stagnation wäre die Folge, Stagnation, die in der islamischen Welt seit Jahrhunderten herrscht.“Beugt sich der Westen den Denk- und Diskussionsverboten seiner muslimischen Mitbürger, wird er selbst bald in Stagnation verfallen.

Eine Schlüsselrolle bei dieser Auseinandersetzung spielt der „Respekt“, der immer wieder für den Islam eingefordert wird.

Ein Mensch mit seinen religiösen, oder eben atheistischen Anschauungen verdient Respekt, nicht aber die von ihm vertretene Religion oder Weltanschauung. Religionen und Weltanschauungen dürfen selbstverständlich kritisch beleuchtet werden. Das gilt insbesondere für eine Religion, die eine Gefahr für Nicht- oder Andersgläubige darstellen könnte.

Der Koran ist voll von „ätzenden Schmähungen, ausgreifenden Rundumschlägen und stereotypen Wiederholungen immer gleicher Beschuldigungen des Unglaubens.“

Problematisch ist, dass der Koran keine Unterscheidung macht zwischen der Lehre und der Person, er bekämpft also nicht nur den Unglauben, sondern die Ungläubigen.Auch gibt es die Auffassung, dass jedes Territorium, das von Muslimen bewohnt wird, unter islamischem Recht steht und der Zugang von Andersgläubigen reglementiert werden muss. Inzwischen gibt es in Europa immer mehr Gebiete, wo die Scharia Anwendung findet. Die Forderung französischer Muslime, getrennte Toiletten für ihren Nachwuchs in Schulen und Kindergärten zu bekommen, zeigt, dass nicht nur bestimmte Speisen als „unrein“ empfunden werden, sondern auch Menschen. Wo aber „Unreinheit“ gedacht wird, ist die Konsequenz Säuberung nicht fern.

Es ist ein entscheidender Unterschied, ob man nur Speisen, oder auch Menschen als unrein empfindet, ob man eine Lehre bekämpft, oder ihre Anhänger. Wer den Islamismus bekämpfen will, muss auch einen kritischen Blick auf die Religion werfen, auf die sich die Gotteskrieger beziehen. Die Formel der Islamismus hätte nichts mit dem Islam zu tun, wird durch immer häufiger werdende Wiederholung nicht richtiger.

(…)

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Time am 29. Februar 2016

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1) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/warum_sich_muslime_nicht_integrieren_koennen
2) http://www.amazon.de/missverstandene-Koran-Warum-begr%C3%BCndet-werden/dp/3899303121/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1456769530&sr=8-1&keywords=Der+missverstandene+Koran.+Warum+der+Islam+neu+begr%C3%BCndet+werden+muss
3) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/warum_sich_muslime_nicht_integrieren_koennen_2
4) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/warum_sich_muslime_nicht_integrieren_koennen_3

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4 Antworten to “Eine Ideologie für faule Dummköpfe”

  1. Wolfram Hüttermann Says:

    Ich will nicht den Islam schönreden, von der Entwicklung in der Türkei ganz zu schweigen. Aber in Indien spielt sich Ähnliches in Sachen Hinduismus ab. Die hinduistische Partei will jeden, der einmal Hindu war, wieder zum Hinduismus zwingen. Dabei ist jedes Mittel erlaubt.

    Auch Indien bewegt sich ganz stark wieder in die Diktatur zurück nicht nur die Türkei. Dabei ist Indien eine Atommacht.

  2. Sophist X Says:

    >Die hinduistische Partei will jeden, der einmal Hindu war, wieder
    >zum Hinduismus zwingen. Dabei ist jedes Mittel erlaubt.

    Ich mache mir keine Sorgen wegen der Hindus. Hindus sind sicher nicht zimperlich, was Mohammedaner oft zu spüren bekommen. Leider scheinen sie auch einen Hang zu fanatischem religiösen Handeln zu haben, aber im im Unterschied zum Mohammedanismus fehlt dem Hinduismus die Neigung zum Parasitismus völlig.

  3. Time Says:

    Und expansiv sind sie ja auch nicht grade…

  4. backbone Says:

    Da die Hindus keine „Hinuisierung“ in ,Deutschlandund Europa betreiben, sind mir die Hindus relativ egal.

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