Unterjochung der Wissenschaft

Dröge

Heute klärte Regina Mönch bei „FAZ.NET“ detailliert über SA-lafistische Connections und Zielsetzungen bei der Okkupation von Räumlichkeiten der TU Berlin zwecks Umwandlung in mohammedanistische Kaderschmieden auf (1), ein Vorgang, der an sehr vielen deutschen Universitäten beobachtet werden kann (2).

Wer aber protestiert gegen die Versuche der Universitäten, ihre Räume als säkulare Stätten der Wissenschaft gegen die Inbesitznahme durch den satanischen Nazislahm zu verteidigen? Natürlich die Riege der sogenannten „moderaten“ Mohammedanisten, die sich verfassungskonform geben aber ganz offensichtlich nur auf den Moment zum Zuschlagen warten. Und wer ist ihnen dabei willfährig zu Diensten? Natürlich die christlichen Kirchen (im Bild Bischof Dröge), die bald drastische Veränderungen erleben werden, weil ihre Schleimerei einfach unerträglich geworden ist. Lesen Sie nach dem Artikel von Frau Mönch ein Statement von Nazyeks „islam.de“ (3).

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Die Universität als Moschee?

Über Monate hinweg war eine Sporthalle im Hauptgebäude der TU Berlin vor allem freitags überfüllt: Sie wurde von muslimischen Studenten als Gebetsraum, aber auch von Imamen genutzt. Jetzt wird der Raum geschlossen.

Vom heutigen Tag an wird die Technische Universität Berlin weder einen Gebetsraum für fromme Muslime anbieten noch wird sie dulden, dass eine Sporthalle im Hauptgebäude als Freitagsmoschee von jedermann genutzt wird. Eine Vereinbarung darüber bestand immer nur informell und war offenbar ständig ausgeweitet worden, ohne die Universitätsleitung zu informieren. Die ließ lange gewähren. Bereits zu Beginn des Wintersemesters 2002 war einer „Islamischen Studentenvereinigung“ gestattet worden, ihr Freitagsgebet in der Halle abzuhalten, nachdem sich nicht-muslimische Studenten über das öffentliche Gebet muslimischer Kommilitonen beschwert hatten. Das neue Angebot wurde, wie Zeitungsberichte belegen, sofort auch von zahlreichen Gläubigen genutzt, die nicht an der TU eingeschrieben waren. Bis dahin hatten Studenten freitags immer einen Flur im Hauptgebäude der Universität blockiert. Längst ist die große Halle freitags überfüllt. Hunderte Gläubige, ausschließlich Männer, finden sich dort ein, darunter durchaus Studenten, aber auch sehr viele universitätsfremde Personen.

Vor dreizehn Jahren war die Technische Universität in die Schlagzeilen geraten, weil sie Beschwerden von Muslimen, die das Treiben einer extremistischen Studentenvereinigung dort bedrohlich fanden, lange ignoriert hatte. Dieser Verein, das wusste nicht nur der Verfassungsschutz, war eng verflochten mit der radikal-islamistischen Gruppierung „Hizb ut-Tahrir“, die wenige Monate später endlich vom Bundesinnenminister verboten wurde – unter anderem wegen ihrer Umtriebe an der Universität. Beide Gruppen waren damals an der TU mit Veranstaltungen antisemitischen und dschihadistischen Inhalts aufgefallen.

Drohung mit „Konflikten“

Jetzt erst stellte sich heraus, dass in der Sporthalle freitags längst nicht mehr nur gebetet wurde, sondern auch Imame predigten. Die Universität beherbergte also einmal in der Woche eine Art informelle Freitagsmoschee. Unter den Imamen befand sich zum Beispiel Abdul Adhim Kamouss, der inzwischen zwar angibt, sich vom Salafismus abgewendet zu haben, aber viele Jahre zu den deutschlandweit bekannten Predigerstars der extrem-salafistischen Berliner Al-Nur-Moschee gehörte. Inzwischen predigt er unter anderem im Berlin-Neuköllner „Islamischen Kultur- und Erziehungszentrum“, das von radikalen Hamas-Anhängern sehr geschätzt wird und vor dem der Berliner Verfassungsschutz vor allem Helfer und Betreiber von Flüchtlingsheimen warnt.

Der Prediger vom letzten Freitag drohte der Universitätsleitung laut „Tagesspiegel“, dem er seinen Namen nicht nennen wollte, wütend mit nicht näher beschriebenen „Konflikten“. Zu den harmloseren gehört das Unbehagen frommer muslimischer Studenten, die angeben, ohne große Räume für das gemeinsame Freitagsgebet in der Universität aus Zeitgründen gar nicht studieren zu können. Anders als in Dortmund, Essen oder zuvor Bochum war es an der TU nie um einen sogenannten Raum der Stille gegangen, den jeder Universitätsangehörige zum Rückzug hätte nutzen können, der jedoch an vielen Universitäten rasch von Muslimen okkupiert worden ist.

Gefährdung der Religionsfreiheit

Ohne sich genauer mit dem Fall befasst zu haben, vertrat der „Tagesspiegel“ Anfang März vehement die Auffassung, ohne Gebetsraum (für muslimische Männer) verspiele die Universität die Chance zu einer „Geste der Wertschätzung“, aus der sich ein „Vertrauensverhältnis von Universitätsleitung und Studierenden entwickeln“ könnte, „wenn es gut läuft“. Und wenn nicht? Es fällt auf, dass die Universität als eine Institution behandelt wird, die ihren strengreligiösen muslimischen Studenten ein solche Geste schulde, und nur diesen. Doch viele Studenten, darunter auch Muslime, teilen die Haltung der Universitätsleitung zur säkularen Verfasstheit unserer Gesellschaft, also die Trennung von staatlicher Institution und Religion.

Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, Markus Dröge, sieht trotzdem die Religionsfreiheit gefährdet. In einem Artikel für die „BZ“ argumentiert er, die Schließung der „Gebetsräume“ an der TU, über deren Art und Gebrauch er offenkundig nichts weiß, schränke die Ausübung der Religion ein. Mit dem Verweis auf Flughäfen und Krankenhäuser, die solche Räume anbieten, folgert er: „Dieses Religionsrecht gilt selbstverständlich nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in der Öffentlichkeit.“

Dröge behauptet, die Universität verdränge die „Religionsausübung in die Hinterhöfe“, was irritieren muss, denn Berlin hat nicht nur viele Kirchen, sondern längst auch jede Menge gut sichtbarer Moscheen. Dröges Argumentation erinnert an das fatale Kopftuch-Urteil und die Klage eines radikalislamischen Schülers, der das Recht forderte, in seiner Schule öffentlich und kollektiv zu beten. Die tolerante Schule gewann zwar vor Gericht, aber zuvor hatte religiöser Eifer irreparablen Unfrieden gestiftet.

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Kritik an Abschaffung muslimischer Gebetsräume an der Technischen Universität Berlin wächst – Mazyek: „Kleinkariert“

ZMD und evangelischer Bischof Dröge rufen zu Weltoffenheit und Gelassenheit im Umgang mit Vielfalt und Religionen auf

Die Abschaffung der Gebetsräume für Muslime an der Technischen Universität (TU) Berlin stößt auf wachsende Kritik. Nach dem evangelischen Berliner Bischof Markus Dröge verurteilte am Donnerstag auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, die Entscheidung als Einschränkung der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit. TU-Präsident Christian Thomsen begründete den Beschluss unterdessen mit dem Neutralitätsgebot für eine staatliche Hochschule.

Dröge hatte die Entscheidung in einem Gastbeitrag für die Boulevardzeitung „B.Z.“ gerügt. „Eine offene und freie Gesellschaft darf die Religionsfreiheit nicht einschränken“, warnte der Bischof. Dabei müsse vor allem eine Bildungseinrichtung Vorbild sein. „Sie muss Raum und Gelegenheit geben, Religion auszuüben und einen kultivierten Umgang mit Religionsvielfalt im öffentlichen Leben einzuüben.“ Die freie Religionsausübung gehöre zu den Grundrechten, betonte der Bischof. Das Grundgesetz garantiere auch positive Religionsfreiheit. „Das heißt, niemand darf an der Ausübung seiner Religion gehindert werden“. Wer Religionsausübung in die Hinterhöfe verdränge, diene nicht dem friedlichen Zusammenleben unterschiedlicher Religionen.

Auch Mazyek kritisierte die Haltung der TU. „Anstatt als Hochschule in der Hauptstadt Akzente für Weltoffenheit und Gelassenheit im Umgang mit Vielfalt und Religionen zu setzen, gibt man sich lieber ängstlich und sieht sich aufs Juristische mit der Neutralität zurück“, sagte der Zentralrats-Vorsitzende. Mazyek kritisierte einen Trend zur Abschottung, „Das ist nicht modern, das ist kleinkariert und beschreibt den derzeitigen Trend von Abschottung, der letztlich auch die vom Grundgesetz garantierte positive Religionsfreiheit empfindlich einschränkt.“

In einem „Offenen Brief“ an Dröge bestätigte Thomsen, dass die TU ab dem kommenden Montag keine Räume mehr für das muslimische Freitagsgebet mit einem Imam sowie für das tägliche Gebet von Muslimen bereit hält. Am Freitagsgebet in einer Turnhalle hätten regelmäßig mehr als 500 Männer teilgenommen, in einen kleinen Gebetsraum seien täglich mehr als 100 Männer gekommen. Schon mit Blick auf Versammlungsrecht und Brandschutz dürften diese Räume von so vielen Personen nicht genutzt werden, betonte der TU-Präsident. (KNA)

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Time am 14. März 2016

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/tu-berlin-die-universitaet-als-moschee-14122316.html
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/03/08/milieustudien-52-keine-trennwaende/
3) http://www.islam.de/27268

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