Sieg des Counterjihad: Medina

Arschlochplatz

Lang erwartet: Anschlag
auf die A*schl*chmoschee in Medina

Der Nazislahm ist die Religion Satans – des Antagonisten von Jahwe – und er muss daher vollständig dekonstruiert werden – d.h. für jeden Menschen als inakzeptable Haltung verständlich gemacht werden. Dies ist die Hauptaufgabe!

Sie wird flankiert von polizeilichen, geheimdienstlichen, militärischen und sonstigen Maßnahmen, die unsere offene und freie Gesellschaft schützen, und die die Eliminierung von nazislahmischen Gewalttätern einschließen.

Das aktuelle Attentat in Medina, der Zentrale des ruchlosen Klo H. Metzel, der zum Schaden und zur Provokation der Menschheit von Satan in die Welt gesetzt und ausgebildet wurde, ist KEINE solcher Maßnahmen.

Hier wird vielmehr die Agonie des Nazislahm deutlich, der sich aus maßloser Gier und Mangel an Opfern am Ende selbst frisst (1)

Die Orks dies selbst evident werden zu lassen, ist ein Sieg des Counterjihad.

Lesen Sie einen Artikel von Rainer Hermann von „FAZ.NET“ (2).

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Nicht einmal das Grab des Propheten ist dem IS heilig

Der „Islamische Staat“ erklärt nun auch Saudi-Arabien den Krieg. Mit dem Anschlag auf die Prophetenmoschee kehrt er zu den Wurzeln des wahhabitischen Islams zurück.

Die Terrorserie am vorletzten Tag des Fastenmonats Ramadan enthält das Programm des „Islamischen Staats“. An einem Tag griffen Attentäter das amerikanische Generalkonsulat in der saudischen Hafenstadt Dschidda an, eine schiitische Moschee in Qatif im Osten des Landes und danach die Prophetenmoschee in Medina. Die Ziele stehen für die Hauptfeinde der Terrororganisation: die Vereinigten Staaten in Vertretung für die westliche Welt, die schiitischen Muslime und die religiöse Praxis der meisten sunnitischen Muslime. Denn die Ideologie des IS lehnt den Bau von Moscheen über Gräbern ab.

Die große Kriegserklärung gilt jedoch dem Königreich Saudi-Arabien. Bereits in den ersten Ausgaben des IS-Propagandamagazins „Dabiq“ hatte die Destabilisierung und Eroberung von Saudi-Arabien einen breiten Raum eingenommen. Da sich die Terrororganisation den Namen „Islamischer Staat“ gab und sich ihr Anführer Kalif, Oberhaupt aller Muslime, nennen lässt, strebt sie nach der Herrschaft über die Heiligen Stätten des Islams, Mekka und Medina. Die Ideologie des IS ist auch deswegen nicht mit dem Staat Saudi-Arabien vereinbar, weil der IS ein Königreich als unislamisch ablehnt.

2500 Saudis beim IS

Der IS ist damit für Saudi-Arabien eine existentielle Gefahr. Aus keinem arabischen Land sind mehr Kämpfer für den IS nach Syrien und in den Irak aufgebrochen, als aus Saudi-Arabien. Mindestens 2500 Saudis haben sich dort dem IS angeschlossen. Ein Gesetz stellt in Saudi-Arabien die Mitgliedschaft im IS unter Strafe. Dennoch bilden sich im Untergrund Zellen. Wer als Rückkehrer oder Sympathisant des IS verdächtigt wird, wird gnadenlos verfolgt. In der saudischen Führung teilen sich die beiden Kronprinzen die beiden wichtigsten Aufgaben: Der erste Kronprinz, Muhammad Bin Nayef, ist als Innenminister für die innere Sicherheit und die Bekämpfung des Terrors verantwortlich, der zweite Kronprinz, Muhammad Bin Salman, für die großen anstehenden Wirtschaftsreformen.

Bei dem ersten Anschlag, der sich in Dschidda gegen das festungsartig gesicherte amerikanische Generalkonsulat gerichtet hatte, waren zwei Wachleute verwundet worden, der Selbstmordattentäter sprengte sich selbst in die Luft. Die Vereinigten Staaten verkörpern für die Dschihadisten den „fernen Feind“.

Wenige Stunden später handelte ein weiterer Selbstmordattentäter nach dem gleichen Muster, als er in Qatif, im Osten Saudi-Arabiens, nahe einer schiitischen Moschee den Sprengstoffgürtel auslöste. Da die Betenden die Moschee bereits zum Fastenbrechen verlassen hatten, wurde außer ihm niemand getötet, niemand wurde verletzt. Dieser Anschlag galt einem „nahen Feind“, den Schiiten.

Verstoß gegen den Monotheismus

Die Ideologie des IS verabscheut sie noch mehr als die Christen und die Juden. Denn die vom originären wahhabitischen Islam inspirierten Ideologen des IS denunzieren die schiitischen Muslime als „Polytheisten“, als „mushrikin“ oder „Beigeseller“. Denn sie sollen Ali, den Schwiegersohn des Propheten, und dessen elf Nachfolger, also die 12 Imame, als nahezu göttlich verehren. Das sei aber ein Verstoß gegen das strenge islamische Gebot des Monotheismus, den tauhid.

Daher haben sich seit 2014 die meisten Terroranschläge des IS auf saudischem Boden gegen Moscheen der Schiiten in der ölreichen Ostprovinz Saudi-Arabiens gerichtet, wo die Schiiten eine Mehrheit stellen. Zuletzt hatten im Januar jedoch Betende einen Attentäter in al Ahsa überwältigt, der in der Moschee schießen wollte. Im vergangenen Oktober hatte ein Bewaffneter fünf Moscheebesucher erschossen, bevor er getötet wurde. Am 7. August 2015 verschaffte sich ein Selbstmordattentäter des IS in Abha, nahe der Grenze zu Jemen, Zugang zu einem Militärkomplex und sprengte sich dort in die Luft. Nach diesem Terroranschlag, bei dem 15 Militärangehörige getötet wurden, hat Saudi-Arabien seinen Kampf gegen den IS ausgeweitet.

Ein Schock war nun für die muslimische Welt, als ein Selbstmordattentäter sich in Medina vor der Prophetenmoschee, dem zweitheiligsten Ort des Islams, in die Luft gesprengt und dabei vier Sicherheitsleute getötet und fünf weitere verletzt hat. Er hatte sich von einem der vielen Parkplätze um den weitläufigen und gut gesicherten Komplex genähert. Augenzeugen zufolge habe er dem Sicherheitspersonal an einem Kontrollpunkt angeboten, mit ihnen das Fasten zu brechen. Als sie misstrauisch geworden seien, habe der Angreifer den Sprengstoffgürtel gezündet.

Muhammad und direkte Nachfolger in Prophetenmoschee begraben

Die saudischen Behörden identifizierten den Attentäter als einen pakistanischen Staatsbürger, der seit 12 Jahren in Saudi-Arabien gelebt und als Fahrer gearbeitet habe. Wenig später betete der Gouverneur der Provinz, Faisal Bin Salman Al Saud, ein Sohn des Königs, in der Prophetenmoschee, um den mehreren zehntausend muslimischen Gläubigen, die sich in der Moschee aufgehalten haben, ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.

In der Prophetenmoschee sind der im Jahr 632 verstorbene Muhammad sowie seine zwei direkten Nachfolger, die Kalifen Abu Bakr und Omar, bestattet. In unmittelbarer Nähe befindet sich der al Baqi genannte Friedhof, auf dem zahlreiche Gefährten Muhammads begraben liegen. Das Grab Muhammads wurde bereits im siebten Jahrhundert überbaut, und auch auf dem Friedhof Baqi entstanden in der Folge zahlreiche Kuppelbauten.

In Frage gestellt wurde diese Überbauung der Gräber erst vom späten 18. Jahrhundert, als in Zentralarabien der Reformtheologie Muhammad Ibn Abdalwahhab (1703 bis 1792) eine puritanische Auslegung des Islams entwickelt hat. Sie konnte sich auf der Arabischen Halbinsel durchsetzen, weil dieser Ibn Abdalwahhab eine Allianz mit dem noch unbedeutenden Haus Al Saud, einging. Dabei legitimierte Ibn Abdalwahhab die politische Herrschaft des Hauses Al Saud, das im Gegenzug das neue Islamverständnis von Ibn Abdalwahhab verbreitete. Dessen Anhänger nannten sich „die strengen Monotheisten“, al Muwahiddun. Durchgesetzt hat sich für sie jedoch, in Anlehung an ihren Gründer, der Begriff Wahhabiten.

Einen bedingungslosen Monotheismus herstellen

Die heutigen Dschihadisten des IS kehren zur ursprünglichen Lehre des Ibn Abdalwahhab zurück. Der hatte im 18. Jahrhundert beklagt, dass sich die Bewohner der Arabischen Halbinsel von der ursprünglichen Reinheit ihrer Religion weit entfernt hätten, er forderte eine umfassende Reform des Islams. Er wollte einen bedingungslosen Monotheismus, den „tauhid“, herstellen.

Aus diesem Grund lehnte er die als übertrieben empfundene Verehrung Muhammads ebenso ab wie auf den Friedhöfen die Verehrung der Heiligen und deren Gräber. Das sei „Polytheismus“ (schirk) und somit der größte Frevel gegen das Bekenntnis zur Einheit Allahs, urteilte Ibn Abdalwahhab. Eine „unerlaubte Neuerung“ (bidaa) war ihm sogar, wenn bekannt war, wo ein Leichnam bestattet wurde. Saudische Könige werden daher bis heute an einem unbekannten Ort in der Wüste beigesetzt.

Bereits zu Lebzeiten von Ibn Abdalwahhab wurden Gräber zerstört. So hatte er selbst veranlasst, dass das Grab des Prophetengenossen Zaid Ibn al Chattab, der 633 in Zentralarabien starb, und die darüber gebaute Moschee zerstört werden. Er begründete seinen Vandalenakt damit, dass Grab und Moschee Pilger angezogen hätten.

Ein Politikum wurde die Zerstörung von Gräbern aber erst, als das die vom wahhabitischen Islam beseelten Krieger des Hauses Al Saud das in den Jahren 1803 bis 1805 sowie 1924 und 1925 auch an heiligen Stätten wie Mekka und Medina sowie im südirakischen Karbala praktizierten, wo der dritte Imam der Schiiten begraben liegt, Ali. Innerhalb des sunnitischen Islams regte sich massiver Widerstand gegen den neuen wahhabitischen Islam, als Saudis und Wahhabiten kurz nach ihrer ersten Eroberung von Medina das Grab von Muhammad plünderten.

Plünderung löste Diskussion in der sunnitischen Welt aus

Einige Historiker datieren das Ereignis auf das Jahr 1806, andere auf das Jahr 1809. Quellen waren damals Pilger, die aus der ganzen islamischen Welt nach Mekka und Medina pilgern wollten, von den neuen Machthabern dort aber daran gehindert wurden. Sie berichteten, dass wahhabitische Eiferer das Grab geöffnet hätten und dass sie die Wertgegenstände – darunter Edelsteine und Gold – als Beutegut an sich gerissen und auch verteilt hätten. Die Frevler hätten ihre Untat damit gerechtfertigt, dass Muhammad dieser Gaben als Lebender nicht bedurft habe und danach auch nicht als Toter im Jenseits.

Die Plünderung des Prophetengrabs, also jenes Ort, dem der Terroranschlag galt, hatte damals in der sunnitischen Welt eine lebhafte Diskussion ausgelöst, ob diese Wahhabiten überhaupt Muslime sein könnten – ebenso wie heute die meisten Muslime in Abrede stellen, dass sich die Kämpfer des IS noch auf dem Boden des Islams befänden. Lange hatte Plünderung des Prophengrabs der Anerkennung Wahhabiya durch den sunnitischen Islam im Wege gestanden.

Nicht geringer als bei der Grabesplünderung von Medina waren die Klagen über die Zerstörungen an den Gräbern und den Bauten über diesen durch die Wahhabiten. So haben sie 1926 in Medina den wichtigsten Friedhof für die Schiiten, al Baqi, überhaupt zerstört. Bereits bei der ersten Eroberung von Mekka und Medina wurden dort von 1803 bis 1805 alle Grabkuppeln auf den Gräbern zerstört. Ob sich unter ihnen auch das Grab des Propheten befunden hatte, darüber schwiegen sich die Historiker aus.

1926 jedoch, als al Baqi abermals eingeebnet wurde, soll der spätere König Abdalaziz Al Saud seine Eiferer daran gehindert haben, Hand auch an der Prophetenmoschee anzulegen. Nachdem er die Arabische Halbinsel erobert hatte, musste er nun Rücksichten auf andere nehmen. Der IS aber, das zeigt der Angriff gegen die Prophetenmoschee, kehrt zu den Ursprüngen der Wahhabiya zurück.

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Time am 5. Juli 2016

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/28/guten-appetit/
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/der-is-erklaert-saudi-arabien-den-krieg-14325566.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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