Aus der Hauptstadt (#27)

Storkower

Lesen Sie einen Artikel aus dem „Tagesspiegel“ von Jörn Hasselmann über den permanenten „low Jihad“ (1).

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Gewalt im Heim in Berlin-Prenzlauer Berg

Flüchtlinge verprügeln Security-Mitarbeiter

Holzlatten, Eisenstangen, geworfene Stühle: Mit brutaler Gewalt sollen Bewohner eines Flüchtlingsheims an der Storkower Straße auf Security-Mitarbeiter losgegangen sein. Der Anlass: nichtig.

Gewaltexzess im Flüchtlingsheim: Mindestens zehn Männer aus Syrien und dem Irak haben am späten Samstagabend den Wachschutz ihrer Unterkunft in Prenzlauer Berg mit Eisenstangen und Holzlatten angegriffen – aus nichtigem Grund. Zwei Flüchtlinge und zwei Angestellte wurden bei dem Vorfall in der Unterkunft in der Storkower Straße verletzt. In dem ehemaligen Bürogebäude von Vattenfall sind überwiegend Syrer untergebracht.

Dies ist nach Polizeiangaben passiert: Gegen 22.30 Uhr befanden sich mehrere aus Syrien und dem Irak stammende Bewohner des Heims vor dem Gebäude. Ein 26-Jähriger soll sehr laut eine Rede in einer Sprache gehalten haben, die der – aus Russland stammende – Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nicht verstand. Weil der Mann so laut sprach und es schon so spät war, wollte ein Wachmann für Ruhe sorgen. Ein 28-jähriger Zuhörer soll dem 36 Jahre alten Angestellten des Sicherheitsunternehmens dann mit einer Hand ins Gesicht geschlagen haben. Der Geschlagene reagierte darauf und soll den Angreifer von sich weggestoßen haben.

Dies ließ die Situation eskalieren: Die aus mindestens 10 Männer bestehende Gruppe griff den Sicherheitsdienstmitarbeiter gemeinsam an. Drei Kollegen des Attackierten mussten diesen aus der Menge herausziehen und liefen mit ihm in den Aufenthaltsraum der Unterkunft. Die Menge folgte den Angestellten und soll in dem Raum auf sie eingeschlagen haben. Dann wurden sogar Eisenstangen und Stühle durch den Raum geworfen und Holzlatten geschwungen. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte trennten die Bewohner von den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes. Der zuerst angegriffene Security-Angestellte sowie ein 27-jähriger Kollege erlitten Prellungen, die vor Ort behandelt wurden. Der 26 Jahre alte Redner und ein 25-jähriger Zuhörer wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Die Polizei stellte die Personalien aller Beteiligten fest, dann wurden diese entlassen. Neun Streifenwagen und vier Hundeführer waren eingesetzt. Die Kripo ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung.

Seit Beginn der Flüchtlingswelle im Herbst vergangenen Jahres hat es Dutzende Schlägereien in Flüchtlingsheimen gegeben – entweder waren die Zustände der Auslöser oder importierte Feindseligkeiten zwischen Nationalitäten oder Religionen. Am meisten Schlagzeilen machte die Massenschlägerei im ehemaligen Flughafen Tempelhof im November. Auslöser war ein Streit an der Essensausgabe gewesen, schließlich griffen 30 Flüchtlinge etwa ebenso viele Wachleute und den Heimleiter an. 150 Polizisten waren stundenlang im Einsatz, 23 Personen wurden festgenommen, drei verletzt.

Da es am gleichen Wochenende zwei weitere gewaltsame Auseinandersetzungen gab, setzte eine Debatte über die Zustände in den Heimen ein. „Dass eine solch extrem beengte und völlig unzureichend ausgestattete Massenunterkunft Aggressionen fördert, war absehbar“, kritisierte damals zum Beispiel Georg Classen vom Berliner Flüchtlingsrat.

Innensenator Frank Henkel (CDU) forderte die Betreiber der Heime zu besseren Sicherheitskonzepten auf, bevor „die Berliner Polizei dort irgendwann zum Dauergast wird“. Henkel warnte die Flüchtlinge: „Es gibt Regeln in unserem Land. Wer sich nicht daran hält, für den gibt es bei uns auch andere Unterkünfte – mit verriegelten Türen und Fenstern.“ Berlin dürfe nicht zulassen, „dass es irgendwann Tote gibt, wie schon in anderen Bundesländern“. Tote hat es bislang nicht gegeben. Für das Jahr 2015 hat das Präsidium in der Kriminalstatistik einige Zahlen veröffentlicht. Demnach wurden in Heimen etwa 2000 Straftaten registriert, fast die Hälfte (43 Prozent) davon „Rohheitsdelikte“ (Raub, Körperverletzung). 26 Prozent der Taten waren Diebstähle. Mittlerweile hat jedes Heim einen eigenen Ansprechpartner bei der Polizei.

Insgesamt zählte die Polizei 13 400 Straftaten von Flüchtlingen. In dieser Zahl sind ausländerrechtliche Verstöße nicht enthalten. Der größte Teil sind 5700 Diebstähle, darunter 4300 Ladendiebstähle. Zudem gab es 2000 Vermögens- und Fälschungsdelikte (dabei ist auch Schwarzfahren). Weiter gab es fast 80 Sexualdelikte und unter zehn versuchte Tötungsdelikte.

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Time am 31. Juli 2016

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/gewalt-im-heim-in-berlin-prenzlauer-berg-fluechtlinge-verpruegeln-security-mitarbeiter/13950506.html

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3 Antworten to “Aus der Hauptstadt (#27)”

  1. Sophist X Says:

    >Innensenator Frank Henkel (CDU) forderte die Betreiber der Heime
    >zu besseren Sicherheitskonzepten auf, bevor „die Berliner Polizei
    >dort irgendwann zum Dauergast wird“.

    Heiße Luft und wie immer: Falsche Adresse. Niemanden anonym oder illegal einreisen zu lassen wäre das Sicherheitskonzept. Das müsste er aber seiner Chefin erzählen, und dann wäre es Essig mit der Karriere.

    >Henkel warnte die Flüchtlinge: „Es gibt Regeln in unserem Land.
    >Wer sich nicht daran hält, für den gibt es bei uns
    >auch andere Unterkünfte – mit verriegelten Türen und Fenstern.“

    Er hat die Flüchtlinge gewarnt? Also hat er arabisch gelernt und eine Tour durch die Heime gemacht?

  2. Barbarus ex Says:

    Der Artikel beständig meine heutige getroffene Aussage gegenüber einer vertrockneten Bessermenschinn mit einem dieser Vergewaltigertypen im Schlepptau: Diese Typen fliehen nicht vor dem Krieg, sie sind der Krieg.

  3. Cajus Pupus Says:

    Da hilft nur eins: Einsacken und zurückschicken!

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