Ihr Todfeind bist Du!

Sperber

Lesen Sie einen Aufsatz von Aron Sperber (1).

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Asyl im Hilton?

Wenn man in Wien im Stadtzentrum unterwegs ist, bekommt man Verschleierungen aller Art zu sehen.

Dabei handelt es sich nicht um arme Flüchtlingsfrauen, sondern um feine Touristinnen, die sich die teuersten Hotels der Stadt leisten können.

Die armen Flüchtlingsfrauen tragen dieselbe Variation an Verschleierungen wie die feinen Damen vom Golf. In Katar, der Heimat von Al-Jazeera und der nächsten Fußball-WM, ist die dezente Verschleierung der Muslimbrüder angesagt. In Saudi-Barbarien kleidet man sich hingegen etwas züchtiger. Für jeden islamischen Geschmack wäre also etwas dabei.

Katars Al-Jazeera, der größte Nachrichtensender der islamischen Welt, wird nicht müde, die islamophobe Hartherzigkeit des Westens gegenüber islamischen Flüchtlingen anzuprangern.

Warum bevorzugen muslimische Flüchtlinge trotzdem den Westen als Asyl-Mekka?

Bei ihren reichen Brüdern am Golf müssten muslimische Flüchtlinge für ihr Brot selbst hart arbeiten. Also lieber nach Europa, wo die Kafir für das leibliche Wohl sorgen. Dafür kümmern sich die Golfstaaten um das geistige Wohl und finanzieren ihren ausgewanderten Brüdern in Europa Moscheen, Dialügzentren und Al-Jazeera, damit sie sich in die Umma und nicht in die Gesellschaften der Kafir integrieren.

Muslimbrüder und Salafisten bekämpfen sich in Syrien zwar auch gegenseitig (und klar freuen wir uns im Westen, wenn einmal die gemäßigtere Seite gewinnt und solche Bilder veröffentlicht werden).

Wenn es gegen den gemeinsamen Feind geht, halten sie jedoch fest zusammen.

Dies ist nicht nur in Syrien beim Kampf gegen Assad der Fall, sondern auch in den westlichen Aufnahmegesellschaften. Dort stellen sich die gemäßigt verschleierten Schwestern stets schützend vor ihre Burka-Kolleginnen.

Frankreich hat nicht deswegen mehr Terror als Deutschland, weil dort die Burka verboten wurde, sondern weil es (im Moment noch) mehr Muslime und damit mehr islamische Ghettos als in Deutschland gibt.

Auch wenn es Augstein anders sieht, ist eine Burkaverbot hilfreich, um das kurz- und mittelfristige Problem des Terrors in den Griff zu bekommen.

Salafisten sind die Szene, aus der der IS seine Terroristen rekrutiert. Terror und Burkas sind jedoch im Westen noch Einzelfälle und das langfristige Problem ein anderes.

Mit dezenter Verschleierung lassen sich die Aufnahmegesellschaften viel besser unterwandern als mit der grotesken Burka. Wäre Merkels Million gleich mit Burka und Salafisten-Bart eingereist, hätten selbst bei den naivsten Willkommens-Menschen die Alarmglocken geläutet.

Wenn es hart auf hart geht, gilt die Loyalität aller Islamisten der Umma, zu der auch die Bürgerschreck-Burka-Salafisten gehören. Und viele der scheinbar gemäßigt eingereisten Muslime verwandeln sich dann auch selbst in kompromisslose Dschihadisten.

Österreichs berühmtester IS-Export wuchs auch als Sohn eines Muslimbruders auf. Gerade unter den Kindern der schon lange in Österreich lebenden Asylanten aus Bosnien und Tschetschenien hat sich die Burka-Kultur besonders stark ausgebreitet.

Um einen Bürgerkrieg mit der islamischen Bevölkerung zu vermeiden, muss auch der gemäßigte Islamismus rechtzeitig bekämpft werden, bevor er in die Dschihad-Phase tritt.

Dazu müsste man Islamisten das Leben in Europa so unattraktiv wie möglich gestalten:

Keine Verschleierung an Schulen, keine islamischen Extra-Würste bei der Arbeit, Verlust von Sozialleistungen für verschleierte Integrationsverweigerer und natürlich ein Stopp von weiterer ungeregelter Zuwanderung über die Asylschiene.

Dies ist die einzige Chance, um einen Bürgerkrieg, der sich dann gegen alle Muslime richten würde, zu vermeiden.

Laut Bassam Tibi wollen höchstens 10 % der deutschen Muslime einen europäischen Islam, der mit unserer Staatsordnung vereinbar wäre.

Um statt der zehn Prozent eine Mehrheit der europäischen Muslime vom Euro-Islam zu überzeugen, müsste man wohl mindestens zehn Prozent der Muslime aus Europa abschieben.

Und zwar nicht nur die extremen Salafisten, sondern auch die scheingemäßigten Muslimbrüder. Allein die türkischen Islamisten kassieren im Jahr über 3 Milliarden Euro an Hartz IV-Leistungen.

Würde man alle Sozialhilfe-Bezieher mit Schleier, aber ohne Staatsbürgerschaft, konsequent abschieben, würde dies den anderen Muslimen eine Chance zum Umdenken bieten.

Nur wenn die Verweigerung eines Euro-Islams auch mit unmittelbaren negativen Konsequenzen verbunden wäre, gäbe es für die Mehrheit der Muslime einen echten Anreiz zur Integration.

Islamisten mit Staatsbürgerschaft würde man wohl trotzdem behalten müssen. Ganz lösen würde man das Problem der islamischen Parallelgesellschaft daher trotzdem nicht. Das Massenphänomen der islamischen Integrationsverweigerung könnte man jedoch mit einer entschlossenen Politik zu einem Randphänomen reduzieren (wie die NPD- Nazis unter der biodeutschen Bevölkerung).

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Time am 14. August 2016

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1) https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/08/13/asyl-im-hilton/

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