Aktionseinheit: IS-IS/Torkei

ISIS und Tork

Türkischer Soldat posiert mit IS-IS-Terroristen

Die Torks bekämpfen die Kurden, um den IS-IS-Schlächtern den Rücken freizuhalten.

Leider kein Grund für die westlichen Staaten, die Torkei aus der NATO zu werfen und ihr den Krieg zu erklären.

Lesen Sie einen Beitrag von Christoph Ehrhardt, den ich von „FAZ.NET“ habe (1).

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Warnung aus Washington

Unkoordinierte Aktionen spielen IS in die Hände

Als inakzeptabel bezeichnete der amerikanische Sonderbeauftragte für die Anti-IS-Militärkoalition Brett McGurk das Vorgehen der Türken gegen die Kurden im Norden von Syrien. Der IS könnte profitieren.

Die Regierung in Washington ist in „großer Sorge“ angesichts der Kämpfe, die in Nordsyrien zwischen türkischer Armee, protürkischen Rebellengruppen und vorwiegend kurdischen Milizen der von den Vereinigten Staaten unterstützten „Syrian Democratic Forces“ (SDF) ausgebrochen sind. Diese Gefechte in Gegenden, in denen die Dschihadisten des „Islamischen Staates“ (IS) nicht präsent seien, seien „inakzeptabel“, äußerte der amerikanische Sonderbeauftragte für die Anti-IS-Militärkoalition Brett McGurk über Twitter. Ein Sprecher des Pentagons sagte, „unkoordinierte“ Aktionen könnten dem IS in die Hände spielen.

Ankara hatte zusammen mit mehrheitlich arabischen Rebellenbrigaden den IS aus der Grenzstadt Dscharablus vertrieben, seine Offensive dann aber mit zunehmender Härte gegen die kurdischen „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) in umliegenden Ortschaften gerichtet, die als amerikanische Verbündete ebenfalls gegen den IS kämpfen. Ankara bezeichnet die YPG-Kämpfer als „Terroristen“, weil sie mit der PKK-Organisation verbündet sind.

Unter arabischen Rebellen gibt es Hass auf die kurdischen Kräfte, weil diese mitunter mit dem Assad-Regime kooperieren und im Schutz russischer Luftangriffe arabische Ortschaften unter ihre Kontrolle gebracht haben. Inzwischen stehen sich Rebellenbrigaden feindselig gegenüber, die zwar allesamt unter dem Banner der oppositionellen „Freien Syrischen Armee“ kämpfen, die aber entweder gegenüber Ankara loyal sind oder den SDF, die von den kurdischen YPG-Milizen dominiert werden. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte einen kurdischen Sprecher mit der Aussage, in der Stadt Manbidsch, aus der die SDF die Dschihadisten erst unlängst vertrieben hatten, rüsteten sich Milizen für die Verteidigung gegen die türkisch geführte Offensive.

Unterdessen meldeten oppositionelle syrische Medien, dass die Luftwaffe von Baschar al Assad Brandbomben auf den von der Opposition gehaltenen Stadtteil Al Waer in der Stadt Homs abgeworfen hat. Medienaktivisten verbreiteten Videos, die Kinder mit Verletzungen zeigen, die durch Brandbomben verursacht worden sein sollen.

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Time am 29. August 2016

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/warnung-aus-washington-unkoordinierte-aktionen-spielen-is-in-die-haende-14411580.html

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