Aus der Hauptstadt (#30)

clowns

Ich las einen politisch korrekten Bericht bei „N-TV“ (1):

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Messerstecher leistet Erste Hilfe

14-Jähriger sticht Horrorclown nieder

Die Vorfälle, in denen Clowns auf arglose Menschen losgehen, reißen nicht ab. Doch einige Opfer setzen sich zur Wehr. In Berlin geht ein Jugendlicher besonders rabiat vor. Als die Horrormaske fällt, erlebt der 14-Jährige eine Überraschung.

Ein 14-Jähriger hat in Berlin einen Horrorclown erst mit einem Messer am Hals verletzt, ihm dann aber Erste Hilfe geleistet. Der 16-jährige Grusel-Clown musste im Krankenhaus notoperiert werden, teilte die Polizei mit. Lebensgefahr habe nicht bestanden.

Der 16-Jährige hatte am Montagabend in Berlin-Lichterfelde eine Gruppe von Jugendlichen mit einer Clownsmaske und einem Hammer erschreckt. Daraufhin ging der 14-Jährige mit einem Messer auf ihn los. Er verletzte den Clown dabei schwer am Oberkörper.

Unter der Maske des Niedergestochenen entdeckte der 14-Jährige zu seiner Überraschung einen Bekannten und leistete bis zum Eintreffen der Sicherheitskräfte Erste Hilfe. Der Messerstecher wurde vorläufig festgenommen, dann aber seinen Eltern übergeben.

Seit Wochen gibt es in Deutschland Vorfälle, bei denen maskierte Grusel-Clowns Passanten erschrecken. Politiker und die Polizei warnen, dass vermeintlich lustige Taten ernste Konsequenzen haben können.

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Ich dachte: „Nanu, ein 14-Jähriger sticht einen Menschen mit dem Messer nieder?“ Ich dachte: „Nanu, er leistet erste Hilfe, nachdem er festgestellt hat, dass der Clown ein Bekannter ist?“

Der Berliner „Tagesspiegel“ nannte die entscheidende Einzelheit (2): Es waren – Überraschuuuhuuuhuuung – mohammedanistische Jugendliche:

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(…) Der junge Mann war in einer Grünanlage am Mercatorweg mit Clownsmaske und Hammer auf einige junge Leute zugegangen, teilte die Polizei mit. Einer aus der Gruppe habe daraufhin ein Messer gezückt und ihn damit am Oberkörper verletzt. Dann erkannte der 14-Jährige unter der Maske einen Bekannten und leistete ihm sofort Erste Hilfe. Die beiden arabischstämmigen Jugendlichen kennen sich gut, sie wohnen in benachbarten Häusern.

Der 16-Jährige wurde im Krankenhaus notoperiert. Er ist nicht in Lebensgefahr. Der 14-Jährige wurde vorläufig festgenommen, noch am Abend dann seinen Eltern übergeben. Gegen ihn wird ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Er ist polizeilich bereits wegen Körperverletzung bekannt. Ob sich der Jugendliche in diesem Fall auf Notwehr oder Nothilfe berufen kann, dies muss die Justiz entscheiden. (…)

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Time am 25. Oktober 2016

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1) http://www.n-tv.de/panorama/14-Jaehriger-sticht-Horrorclown-nieder-article18928706.html
2) http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/nach-attacke-auf-horrorclown-polizei-raet-von-clown-verkleidung-an-halloween-ab/14733744.html

Eine Antwort to “Aus der Hauptstadt (#30)”

  1. spiderPig Says:

    Den Verdacht hatte ich auch von Anfang an, halte mich jedoch zunächst zurück. Aber man muss meistens nur 3-4 Tage warten, dann gibt es die entsprechende Bestätigung für Verdacht.

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