Unterwerfung macht dumm

leo

Wes Ungeistes Kind die grün-roten Dimmi-Faschisten sind, zeigte einmal mehr der nazislahmische Kettenhund Leo „Bulldog“ Brux in einem Kommentar, den er jüngst in seinem Blog abließ (1). Er schrieb:

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Selektive Wahrnehmung

Genau davon handelt die Rede von der post-truth oder postfaktischen oder Lügen-Ära.

Immer mehr Leute verweigern die Realität.

Realität ist immer etwas, das einem persönlich widersteht. Etwas anderes als man selber will. Ein Widerstand. Den muss man in sich hegen und pflegen. Das Realitätsprinzip ist etwas “Erwachsenes”, “Reifes”, Produkt von Erfahrung. Es lohnt sich, sich nicht in die Tasche zu lügen, es lohnt sich, dem Wunschdenken nicht nachzugeben, es lohnt sich, dieses bisschen Härte gegen sich selbst zu kultivieren und das Objektive als etwas Nicht-Subjektives anzuerkennen. Es ist eine Art Unterwerfung unter die Welt.

Schwache Menschen ertragen das nicht. Flüchten sich in ihre Phantasiewelt, Traumwelt. Fakten werden zu Feinden, weil sie diese schöne andere Welt bedrohen.

Diese Realitätsverweigerung scheint nun breiter und tiefer zu werden und sich auch politisch stärker zu manifestieren. (Es gab sie natürlich immer schon, mal mehr, mal weniger.)

Frage: Warum flüchten immer mehr Menschen aus der objektiven in ihre subjektiven Parallelwelten?

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Leo ist gegen „selektive Wahrnehmung“ und präferiert die Wahrnehmung der „objektiven Welt“.

Die „objektive Welt“ erkennt er dann, so seine Rede, wenn sie ihm „persönlich widersteht“. Diesen Widerstand der Welt gegen sich selbst muss man, so Leo, „hegen und pflegen“, das sei „reif“ und „erwachsen“, dies sei – und hier spricht ein nicht mehr ganz so verdeckter Ork-Kommissar – „UNTERWERFUNG unter die Welt“.

Angesichts der Ausweitung des Counterjihad, den Leo ablehnt (der aber tatsächlich eine Antwort auf die Ausweitung des globalen nazislahmischen Terrors ist) diagnostiziert er ein Anwachsen der „Realitätsverweigerung“. „Schwache Menschen… flüchten sich in ihre Phantasiewelten“, so Leo.

Aber ist der (große) Massenmord von New York eine „Phantasiewelt“, ist der (kleine) Massenmord von Berlin eine „Phantasiewelt“?

Sind diese „Phantasiewelten“ Orte, die attraktiv für jene sind, die „die Realität“ nicht ertragen?

Gibt es also Menschen, die eine „Realität“ nicht ertragen, in der NICHT massengemordet wird, und die sich deshalb in eine „Phantasiewelt FLÜCHTEN“, in der Massenmorde alltäglich sind?

Ist diese Sicht Leos auf die Welt und die Menschen „real“?

Inwiefern „kultiviert“ er die Thesen des Counterjihad, die ihm ja „persönlich widerstehen“? Inwiefern ist der politische Gegner für ihn ein Teil der „Realität“?

Inwiefern ist dieser völlig verwirrte Gedankenbrei, der nur eines klar erkennen lässt, nämlich dass Leo die Knute des Nazislahm als ordnende Kraft ersehnt, „erwachsen“?

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Time am 29. Dezember 2016

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1) http://blog.initiativgruppe.de/2016/12/20/wer-hat-das-getan/#comment-64222

Eine Antwort to “Unterwerfung macht dumm”

  1. Sophist X Says:

    Worauf er hinaus will, ist mir völlig schleierhaft. Allerdings ist er als Forschungsobjekt wenig vielversprechend, so dass ich das nicht weiter erkunden werde.
    So wird es ein Rätsel bleiben, wie er auf die Analogie kam Realität ist ein Widerstand. Darauf kann man nichts entgegnen außer ‚Nein, die Realität ist kein Widerstand, wie kommen sie auf so einen Quatsch, pusten sie mal in das Röhrchen‘.

    Der Rest ist eine Diagnose seines eigenen Scheiterns an der Realität, was ihm aber gar nicht aufgefallen ist.

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