Wahn einer patriarchalen Mentalität (#2)

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Lesen Sie den zweiten Teil der (von mir leicht redigierten) Überlegungen Regine van Cleevs zum Thema Geburtenkontrolle und demografische Muslimbombe (1).

Sehr präzise skizziert sie die Gedankenwelt der machistischen Truppen vom Schlage Kleine-Hartlages (By the way, der hat sich offenbar in Luft aufgelöst).

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Geburtenkontrolle versus moslemische Demographie,
zweiter Teil

In konservativen Foren kann man die selbsternannten Bevölkerungsexperten mit den Hufen scharren hören, wenn das Thema der moslemischen Massenvermehrung als «Demografie» zur Sprache kommt, die man mit Recht zu begrenzen wünscht, aber ohne Geburtenkontrolle.

Die katholische Kirche ist bekanntlich nicht gerade eine demokratische Institution – ihre Einstellung weltweit zur Geburtenkontrolle, die bereits als Verhütung verfemt ist und in Verteuflung der Abtreibung als Holocaust gipfelt, hat sich seit den Zeiten des Konkordats mit dem NS-Staat, der auch ein totales Abtreibungsverbot für deutschen Frauen erließ, bis heute nicht geändert. Kontrolle der Frauenmoral durch die klerikale Sexualkompetenz der kinderlieben Kirchenmänner ist bis heute ihr Kernanliegen, das in den westlichen Demokratien zurückgebunden wurde, wo die Kirche sich mit den demokratischen Spielregeln der historisch noch jungen säkularen Rechsstaaten abfinden musste. Aber sie hat einen langen Atem und wartet auf bessere Zeiten für das Gottesrecht im Gottesstaat. Den bringt der Islam nach Europa, oder wie Kardinal Tauran es formulierte: «Der Islam bringt Gott zurück nach Europa».

Es ist der Gott des islamischen Männerrechtsregimes, den die Kirche da willkommen heißt. Was sie mit dem Islam verbindet, ist ihr gemeinsames Feindbild Frauenrecht, das nur gegen den erbitterten Widerstand der Kirche bis ins letzte Jahrhundert demokratisch erkämpft wurde und darüber hinaus verteidigt werden muss – gegen Islam und die die kollaborierende Kirche. Denn sie hat den Widerstand gegen Frauenrechte, die nur in Demokratie eine Chance haben, nicht aufgegeben. In der Zeit millionenfacher von Männern begangener, nicht abreißender Masssenmorde werden Frauen wegen legaler Abtreibungen der Massenmorde bezichtigt. Die Hexenhammermentalität ist noch nicht verschwunden, dank dem Islam lebt sie wieder auf.

Zur Zeit der Präsidentschaft von Reagan war es der Vatikan, der auf Verweigerung jeder Unterstützung für liberale Abtreibungsgesetze in Entwicklungsländern drängte, was auch die europäische Linke nicht sonderlich anfocht bis heute – siehe das Musterbeispiel CH-Ecopop-Initiative (für Förderung der freiwilligen Geburtenkontrolle in den Drittweltländern als Bedingung für weitere Zahlung von Entwicklungshilfegeldern), die von der Schweizer Linken abgelehnt wurde. Dieselbe Linke, die den Islam hofiert, foutiert sich also um die Geburtenkontrolle, sprich die Frauenrechte in der dritten Welt. Es ist dieselbe unheilige Allianz, mit der wir es schon 1994 an der Bevölkerungskonferenz von Kairo zu tun hatten, wo sich Linke, Islam und Vatikan gegen die von Feministinnen aus den Entwicklungsländern befürworteten Geburtenkontrolle verbündeten.

Diese Linke, die die Geburtenkontrolle in der Dritten Welt als Genozid verteufelte und auch jüngst wieder mit der Ecopop-Initiatve ablehnte, befindet sich auf der Linie des Vatikan, mit dem sie die große Liebe zum frauenversklavenden Islam teilt, dem sie sich ebenso andient wie die Kirchenführer, die Vergewaltigern demonstrativ «vergeben“ (wie Carol Wojtyla auf Amerikareise, aber keine Gnade für vergewaltigte Frauen, die abtreiben) oder den Tätern die Füße küssen wie Bergoglio, der die Machohorden aus aller Moslemwelt willkommen heißt.

Auch konservative Kritiker der päpstlichen Politik der Islamumarmung haben nichts gegen die Nazigesetze des totalen Abtreibungsverbots, die sie zu gern wieder eingeführt hätten, nach den wüsten Fantasien der Frauenrechtsverteufler zu schließen, die sich in den konservativen Foren ergießen.

Die Frauenplatzanweisertöne der Papisten, kombiniert mit dem patriarchal geprägten Kommandostil der deutschen Herrenrechtler, sprich Kirchenrecht plus Nazigesetz (beides bedeutete für Frauen totales Abtreibungsverbot) hätten in einer direkten Demokratie keine Chance und würden mit ihrem bombastischen Moralgedonner aus Nazi- und Kirchenrecht kaum einen öffentlichen Auftritt politisch überleben. Die kirchenrechtssgesteuerten «Lebensschützer» haben z.B. bei den Schweizer Volksabtimmungen keine Cance, wenn nicht die Scharia geltendes Recht wird infolge der von Deutschland augelösten Katastrophe der Moslem-Massenmigration. Es war nicht zufällig ein Prof. von der katholischen Universität Fribourg, Christian Giordano, der die Anerkennung der Scharia in der Schweiz als unvermeidbar ankündigte. (Fribourg hat inzwischen auch ein islamisches Forschungsinstitut, an dem der wahre Islam erforscht werden soll). (…)

Die Steichung der Mittel für Entwicklungshilfe und Geburtenkontrolle im Ausland läuft dem Kampf gegen Islamisierung, den Trump ebenfalls ankündigte, allerdings entgegen,   denn allein die moslemische Demographie schlägt massiv zurück. Und zwar nicht nur von der frauenrechtlichen Seite gesehen, sondern aus «bevölkerungspolitischer» Sicht wäre das demografisch kontraproduktiv. Es geht den Trump-Bashern aber nicht um Frauenrechte, die sind vorgeschoben. Die links-islamische Allianz gegen überfällige Maßnahmen gegen den islamischen Terror, Trump sei Dank, gilt nur der ungehinderten Ausbreitung des Islam. Linke Frauen, die Frauenrechte sagen und Macho-Rechte à la Islam meinen, sind so glaubwürdig wie die Linken pro Prostitutions-Legalisierung.

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Time am 5. Februar 2017

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1) https://widerworte.wordpress.com/2017/02/03/geburtenkontrolle-versus-moslemische-demographie/

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