Klo H. Metzel ist schuld

imad-karim

Imad Karim (1) schreibt auf der „Achse“ über den Zusammenhang zwischen Gewalt und Mohammedanismus (2).

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Was hat Mohammed mit den Unruhen
in Frankreich zu tun…

… und warum sind Buddha, Konfuzius, Shiva,
Krishna und andere Götter unschuldig?

In einem Beitrag des als seriös geltenden „Deutschlandfunks“ ist zu lesen: „Nach Übergriffen auf Polizisten lockert Frankreich die Regeln für den Schusswaffengebrauch der Sicherheitskräfte.“

Die Frage darf gestellt werden, wer die Attacken mit Molotow-Cocktails auf Polizisten verübt und welche Migranten oder Migrantenkinder hinter diesen schweren Ausschreitungen und Gewaltausbrüchen stehen. Es sind keine Inder, Vietnamesen, andere Asiaten oder sonstige Migranten, die ebenfalls millionenfach in Europa und Frankreich leben. Es sind leider arabische und schwarzafrikanische Jugendliche muslimisches Glauben, die den französischen Staat und die Mehrheitsgesellschaft mit den Mitteln der Zerstörungen und der Durchsetzung von No-Go-Areas herausfordern.

Diese Menschen sehen sich als Opfer einer angeblich rassistischen Politik Frankreichs. Merkwürdig dabei ist, dass andere Migranten asiatischer oder indischer Herkunft nicht dieselbe Wahrnehmung haben. Warum nicht? Wer meine Meinung kennt, der weiß, dass ich leider nicht optimistisch bin, was die Zukunft von Frankreich, Deutschland und des gesamten Kontinents Europa betrifft. Die in Frankreich und im Westen durch einen gesellschaftlichen Konsens etablierte Rechtstaatlichkeit wird diesem Vernahöstlichungsprozess Europas und den aggressiven Islamisierungsversuchen nicht mit den bisherigen Mitteln Herr werden.

Der Ruf nach dem totalen Islam

In diesem Zusammenhang möchte ich anführen, dass die diktatorischen Regime und die despotischen Herrschaftsstrukturen im Nahen Osten und in Afrika das Produkt der eigenen Gesellschaften sind. Natürlich will ich diese nach westlichen demokratischen Normen als diktatorisch geltenden Regime nicht rechtfertigen, aber es wäre nicht falsch, die Relation zwischen den durch die Religion fanatisierten Massen und den entsprechenden Reaktionen eines Staates in Erwägung zu ziehen, insbesondere, wenn wir erfahren, dass aufgrund der Übergriffe auf Polizisten die Regeln für den Schusswaffengebrauch gelockert werden.

So hat es immer im Nahen Osten begonnen. Jedes Mal, wenn eine Regierung demokratische Strukturen vorsichtig einführen wollte, antworteten die Massen mit dem lauten Ruf nach dem totalen Islam. Der Staat reagierte repressiv, und eine Spirale der Gewalt nahm ihren Lauf. Saddam Hussein, Muamar Gaddafi und andere Despoten sind nicht über Nacht gekommen oder mit einem Raumschiff im Irak, in Libyen oder sonstwo gelandet. Diese Diktaturen sind aus der Mitte der islamischen Gemeinschaften hervorgegangen.

In der islamischen Welt lernten wir als Muslime, dass unsere ewige Aufgabe darin besteht, den Islam als wahre Religion, quasi eine alternativlose Monokultur, die Kultur Allahs, zu predigen und durchzusetzen, überall dort, wo Muslime leben. Erleiden die Gläubigen in ihrer Weltnation (UMMA) eine Niederlage, wenn sie daran gehindert werden, ihre Religion in allen Teilen der Erde durchzusetzen, dann ist das für die Muslime eine Schmach.

Zivilisationen sterben meistens durch Selbstmord!

Scheitern Muslime in multireligiösen Gesellschaften privat und beruflich, so sind die Nichtmuslime für ihre Misere verantwortlich. Eine kritische Selbstreflektion fand und findet nicht statt. Es sind immer die großen Verschwörungen gegen die Muslime, die Lieblinge Allahs.

Das, was wir heute in Frankreich erleben, wird den Alltag vieler westlichen Staaten für die nächsten Jahrzehnte bestimmen. Ein Klima des Hasses, des täglichen Terrors und der Zerstörungen wird uns und vor allem unsere Kinder begleiten. Viele werden bald einsehen müssen, dass die heutigen Eliten mit ihren unkontrollierten Masseneinwanderungen niemandem geholfen, sondern allen geschadet haben.

Demokratie, Säkularismus, Vielfalt, Wissenschaft, Gleichberechtigung, Gleichheit, Selbstverantwortung für das eigene Handeln, Rationalität und Pluralismus sind die Fundamente des Westens. Es sind dieselben Werte, die der Islam seit 1.400 Jahren bekämpft. Das Scheitern der Integration der Mehrheit der Muslimen ist von dieser historischen Dialektik nicht zu trennen.

Insofern hat Mohammed mit den Unruhen in Frankreich zu tun. Buddha, Konfuzius, Shiva, Krishna und andere Götter sind unschuldig!

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Time am 21. Februar 2017

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1) https://de.wikipedia.org/wiki/Imad_Karim
2) http://www.achgut.com/artikel/was_hat_mohammed_mit_den_unruhen_in_frankreich_zu_tun

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19 Antworten to “Klo H. Metzel ist schuld”

  1. Jakobiner Says:

    So richtig Imad Karim darauf hinweist, dass die säkularen Despoten nicht vom Himmel gefallen sind, sondern vor allem als Reaktion auf islamistisches Osmanisches Reich und westlichen Kolonialismus, so stellt er doch einiges falsch dar. Zwar waren Nasser, Ghaddafi, Saddam Hussein, Assad,u.a. klare Kontrapoden der Islamisten, aber sie unterstützten sie auch wieder zu einem gewissen Maße gegen neu sich formierende säkular- demokratische oder linke Kräfte. Die algerischen Militärs liessen den Islamisten neue Freiräume, damit diese die demokratische Opposition angriffen und nicht sie. War diese aber einmal genug eingeschüchtert, richteten sich die Islamisten dann gegen sie–siehe FIS-Sieg 1992, wo das algerische Militär nochmals die Notbremse zog. Sadat nutzte die Muslimbrüder und Islamisten in Ägypten als Schlägertrupps gegen die linken Nasseristen, bis diese diese als Faktor beseitigt hatten–danach richteten sich die Islamisten gegen Sadat, was ja auch zu seiner Ermordung führte. Dass die säkularen Despoten wie etwa Pinochet in Chile einen demokratischen Übergang ermöglichten und sich zugunsten einer demokratisch-säkularen Opposition zurückzogen, geschah gerade in den muslimsischen Staaten nicht. Von daher blieb die demokratische Opposition unoprganisiert und geschwächt, währen d die Muslimbrüder und die Islamisten gestärkt daraus hervorgingen und im Rahmen des arabischen Frühlings anfangs enorme Machtzuwächse verzeichnen konnten. Auch geht Imad Karim wie Leo Brux immer von einer mehrheitlich religiösen Bevölerung der muslimsichen Staaten aus–dabei sind in den meisten Ländern die Säkularen und die Religiösen eher in einem Verhältnis von 50:50 anzutreffen.

  2. Time Says:

    Jacko,

    hiermit ernenne ich Dich zu einem Quästor mit unbegrenzter Befugnis in meiner Schattenregierung!

    🙂

    LG Time

  3. Jakobiner Says:

    Manifest des linken Counterjihads (Rohfassung/Anfangsteil)

    Die Linke hat ein grundsätzliches Problem. Die revolutionäre Linke sah ala Marx Religion nur als Opium des Volkes, als reines Überbauphänomen, als Überbleibsel des Feudalismus. das quasi verdampfen würde, wenn sich der Kapitalismus durchsetze und dann der Kommunismus.Daher beschränkte sie sich auf ein „Es hilft kein Gott, noch Tribun,noch höheres Wesen, vom Elend können wir uns nur selbst erlösen“. Dieser Humanismus und antiautoritäre Impuls ist zwar richtig, aber man sah die Religion als nicht weiter ernst zu nehmendes Phänomen an, sondern als eines das sich quasi selbstverflüssigen würde mit dem Aufstieg der Moderne.Eher als eine Marotte, eine Macke, die sich schon im Rahmen der Säkularisierung und den bürgerlichen Revolutionen und dann der kommunistischen Revolution auflösen würde. Viele Linke sahen auch religiöse Bewegungen als Ausdruck sozialen und antiimperialistischen Protests und warfen da sogar die mehr linke Theologie der Befreiung in einen Topf mit Islamisten wie Khomeini, den Muslimbrüdern oder gar der islamofaschistischen Hamas.

    Die reformistische Linke sah Religion als zum Menschen gehörigen unausrottbaren Bestandteil an, verzichtete auf atheistische oder wissenschaftliche Religionskritik, versuchte die Religion zu moderieren, in humane Bahnen zu lenken und zum Bestandteil der bügrerlich-demokratischen Herrschaft zu machen—freilich dabei zum guten Teile leugnend,dass die Zähmung der Religion und ihre Moderierung vor allem durch brutale Gewaltakte der französischen Revolution erfolgte, wie auch der der damit einhergehenden Säkularisierung infolge der Ausbreitung des Kapitalismus. Aber das neue Bürgertum wusste sehr schnell sich wieder der Religion zu bemächtigen, als es in seine imperialistische und kolonialistische Phase kam.Und auch die Faschisten stellten mit der Religion eine symbiotische Beziehung her, die ihrer Macht diente—wobei der Nationalsozialismus hier im speziellen nochmals ein Neoheidentum völkischer Provinienz in dem SS-Ahnenerbe Himmlers entwickelte, das dann die alte Religion ersetzen sollte.Aber ob Mussolini, Franco,Salazar—all diese Klerikalfaschisten oder lateinamerikanischen Militärdikaturen arbeiteten bestens mit der Religion zusammen, vor allem der katholischen Kirche und ihrem Opus Dei und Jesuiten, die zudem die schwach ausgeprägte Theologie der Befreiung im Zusammenspiel blutigst unterdrückten.

    Die meisten Linken bezogen ihre Religionskritik vor allem eurozentrisch auf das europäische Christentum, die Geschichte des Feudalismus, der Kreuzzüge, der Hexenverbrennungen, des Antisemitismus, Kolonialismus und Imperialismus. Dies war zum einen folgerichtig, zum anderen wurde hier ein Schuldkult verbreitet, der die Kritik anderer Religionen und der Religion generell relativierte oder als neoimperialistisch und eurozentrisch denuzierte. Dadurch übersah man, dass außerhalb des moderierten europäischen Christentums, das keine politische Bewegung hervorbrachte allerortens in der Welt die reaktionären religiösen Kräfte an die Politische Macht strebten. Zum einen in den USA die 80 Millionen fundamentalchristlichen Evangelikalen, die über ihre Political Action Comittees breiten Einfluss auf die Republikanische Partei nehmen, sei es nun der wiedergeborene Bush jr,. Rick Samtorium, Ted Cruz oder nun unter Trump Mike Pence als Vizepräsident, der betont, er sei „Christ, Konservativer und dann erst Republikaner und genauz in dieser Reihenfolge“. Zum zweiten der Wiederaufstieg der reaktionären russisch-orthodoxen Religion unter Putin oder dem Hindunationalismus der indischen BJP oder der daoitisch-buddhistischen-konfuzianischen Synkretiemassensekte Falungong in China, die die KP China abzulösen gedenkt.Das grösste Versagen aber der revolutionären und refromistiscvhen Linken ist jedoch die Relativierung und Verharmlosung des Islamismus, kurz; des Islamofaschismus, der aus dem Islam hervorgeht und durchaus kompatibel ist mit dieser Religion, wie auch andere national-klerikalfaschistische Bewegungen in der Welt kompatibel mit dem Antimodernismus, dem antiaufklärerischen Inhalt, der Homophobie und Frauenfeindlichkeit dieser feudalstisch geprägten Religionen sind.
    (Rest folgt)

  4. Jakobiner Says:

    Neue Version:

    Manifest des linken Counterjihads (Anfnagsteil und Rohfassung)

    Die Linke hat ein grundsätzliches Problem. Die revolutionäre Linke sah ala Marx Religion nur als Opium des Volkes, als reines Überbauphänomen, als Überbleibsel des Feudalismus. das quasi verdampfen würde, wenn sich der Kapitalismus durchsetze und dann der Kommunismus.Daher beschränkte sie sich auf ein „Es hilft kein Gott, noch Tribun,noch höheres Wesen, vom Elend können wir uns nur selbst erlösen“. Dieser Humanismus und antiautoritäre Impuls ist zwar richtig, aber man sah die Religion als nicht weiter ernst zu nehmendes Phänomen an, sondern als eines das sich quasi selbstverflüssigen würde mit dem Aufstieg der Moderne.Eher als eine Marotte, eine Macke, die sich schon im Rahmen der Säkularisierung und den bürgerlichen Revolutionen und dann der kommunistischen Revolution auflösen würde. Viele Linke sahen auch religiöse Bewegungen als Ausdruck sozialen und antiimperialistischen Protests und warfen da sogar die mehr linke Theologie der Befreiung in einen Topf mit Islamisten wie Khomeini, den Muslimbrüdern oder gar der islamofaschistischen Hamas.

    Die reformistische Linke sah Religion als zum Menschen gehörigen unausrottbaren Bestandteil an, verzichtete auf atheistische oder wissenschaftliche Religionskritik, versuchte die Religion zu moderieren, in humane Bahnen zu lenken und zum Bestandteil der bügrerlich-demokratischen Herrschaft zu machen—freilich dabei zum guten Teile leugnend,dass die Zähmung der Religion und ihre Moderierung vor allem durch brutale Gewaltakte der französischen Revolution erfolgte, wie auch der der damit einhergehenden Säkularisierung infolge der Ausbreitung des Kapitalismus. Aber das neue Bürgertum wusste sehr schnell sich wieder der Religion zu bemächtigen, als es in seine imperialistische und kolonialistische Phase kam.Und auch die Faschisten stellten mit der Religion eine symbiotische Beziehung her, die ihrer Macht diente—wobei der Nationalsozialismus hier im speziellen nochmals ein Neoheidentum völkischer Provinienz in dem SS-Ahnenerbe Himmlers entwickelte, das dann die alte Religion ersetzen sollte.Aber ob Mussolini, Franco,Salazar—all diese Klerikalfaschisten oder lateinamerikanischen Militärdikaturen arbeiteten bestens mit der Religion zusammen, vor allem der katholischen Kirche und ihrem Opus Dei und Jesuiten, die zudem die schwach ausgeprägte Theologie der Befreiung im Zusammenspiel blutigst unterdrückten.Die USA waren da eine Ausnahme. Zum einen entstanden sie durch von den europäischen Religionskriegen geflohenen christlichen Basischristen und fundamentalistisch-calvinistischen Fanatikern, zum anderen dann aus Armutszuwanderung von Freigeistern, die sich zumal auch Ideen der Aufklärung und der französischen Revolution nicht verschlossen. Religion in den USA wurde als Erlösung von dem Feudalismus und kriegerischen zumeist Katholizismus gesehen.Die USA haben also einen anderen Bezug zur Religion, doch ist festzuhalten, dass die Radikalisierung und zunehmende politische Ausrichtung spätestens mit Reagan und der Moral Majority wieder einsetzte und nun eine radikalisiertes Evangelikalentum hervorgebracht hat, das die USA gerne in einen christlichen Iran ummodeln möchte.

    Die meisten Linken bezogen ihre Religionskritik vor allem eurozentrisch auf das europäische Christentum, die Geschichte des Feudalismus, der Kreuzzüge, der Hexenverbrennungen, des Antisemitismus, Kolonialismus und Imperialismus. Dies war zum einen folgerichtig, zum anderen wurde hier ein Schuldkult verbreitet, der die Kritik anderer Religionen und der Religion generell relativierte oder als neoimperialistisch und eurozentrisch denuzierte. Dadurch übersah man, dass außerhalb des moderierten europäischen Christentums, das keine politische Bewegung hervorbrachte allerortens in der Welt die reaktionären religiösen Kräfte an die Politische Macht strebten. Zum einen in den USA die 80 Millionen fundamentalchristlichen Evangelikalen, die über ihre Political Action Comittees breiten Einfluss auf die Republikanische Partei nehmen, sei es nun der wiedergeborene Bush jr,. Rick Samtorium, Ted Cruz oder nun unter Trump Mike Pence als Vizepräsident, der betont, er sei „Christ, Konservativer und dann erst Republikaner und genauz in dieser Reihenfolge“. Zum zweiten der Wiederaufstieg der reaktionären russisch-orthodoxen Religion unter Putin oder dem Hindunationalismus der indischen BJP oder der daoitisch-buddhistischen-konfuzianischen Synkretiemassensekte Falungong in China, die die KP China abzulösen gedenkt.Das grösste Versagen aber der revolutionären und refromistiscvhen Linken ist jedoch die Relativierung und Verharmlosung des Islamismus, kurz; des Islamofaschismus, der aus dem Islam hervorgeht und durchaus kompatibel ist mit dieser Religion,, wie auch andere national-klerikalfaschistische Bewegungen in der Welt kompatibel mit dem Antimodernismus, dem antiaufklärerischen Inhalt, der Homophobie und Frauenfeindlichkeit dieser feudalstisch geprägten Religionen sind.

    Aber während die US-Evangelikalen, der Hinduismus, das Christentum Lieblingsobjekt der westlichen Religionskritik war, wurde der Islam und vor allem der Islamismus schon bei der Machtergreifung Khomeinis 1979 weitgehend relativiert und als komisches Phänomen angesehen,ja Khomeini galt vielen Linken selbst dann noch als Antiimperialist, als er die gesamte iranische Linke in Folterkeller und zu Massenerschiessungen verbrachte. Rudi Carells Büstenhalterwitz über Khomeini im deutschen Fernsehen, welches mit Massenprotesten in Teheran und Verbrennen der deutschen Flagge intoniert wurde, galt als irgendwie abgespact und strange und nicht weiter ernst zu nehmend , die Fatwa gegen Salman Rushdies „Satanische Verse“als übertrieben bis spätestens bis zu 9-11 ausgenommen, ihm sogar noch eine antiimperialistische, soziale Rolle zugestanden wurde. Zumal erzählten ja viele, dass Khomeini nur Schiiten als Vorbild dienen könnte, während der Großteil der muslimischen Welt Sunniten und daher nicht ansteckbar seien.Das übersah, dass es islamistische Vordenker und Massenorganistaionen islamitischer Provinienz auch im sunnitischen Raum gab, vor allem die Muslimbrüder, die sich auch die Lehren Hassan Al-Bannas seit 1928 berifen und auch sich verfeinerten in dschihaddiscthe Elaborate ala des Vordenkers Qutb. Eine Abspaltung der Muslimbrüder ermordete Sadat 1979 und kurz später versuchten die Muslimbrüder in Syrien mittels eines bewaffneten Aufstands das Assadregime zu beseitigen. Beides schlug fehl, zeigt aber, dass der Islamismus in sunnitischen Gefilden sich durch die Machtergreifung Khomeinis in schiitischen Gefilden nun erst recht ermutigt sah.
     
    Wenn man über Religion spricht, sollte man nicht das moderierte deutsche Christentum oder einen Papst Franziskus oder den tibetischen Buddhismus als allseits glücklichmachenden Bezugspunkt nehmen. Bei einer Käßmann, einem Bedford-stroh oder Kardinal Marx oder einem Dalai Lama weiss man, dass sie keinen Gottesstaat wollen, noch ein kriegerisch-militantes oder undemokratisches Christentum oder einen militanten welterobernden Buddhismus. Bei ihnen ist eher ein ultraliberaler selbstverleugnender Pazifismus und Kulturrelativismus festzustellen, der bei einem Gottesstaat, wie auch jedem Staat eher die Selbstauflösung desselben herbeiführen würde, wenn man sich an ihre hehren Prinzipien halten würde.Aber sie sind eben nicht representativ dafür, das deutsche Christentum ist ein deutscher Sonderweg und viele konservative weißhäutige Kräfte im Vatikan könnten sich sogar einen Neger als nächsten Papst vorstellen im Wissen, dass Religionsvertreter aus Afrika im Durchschnitt allemal antimodernistischer und reaktionärer sind als ein Papst Franziskus—von daher versperrt der Blick aufs deustche Christentum und Papst Franziskus den Blick, wie es um die Religionen im Rest der Welt und ihrer Verbindung zu autoritären Regimen und Bewegungen bestellt ist.

    Da ergibt sich eben ein ganz anderes Bild der Radikalisierung und des Zusammenwachsens der Religion mit autoritär- chauvinistischen politischen Kräften, die sich auf die Religion berufen und wie es Samuel Huntington in seinem „Clash of Civilizations“/“Kampf der Kulturen“ gezeigt hat. National-chauvinistische Bewegungen berufen sich bei ihrer Identitätspropaganda zunehmend auf die Religionen und breite Massen von Religiösen und ihrer Vertreter gehorchen diesem Lockruf und unterstützen ihn.Da zieht sich schon eine Demarkationslinie zwischen dem polnisch-nationalistischen Katholizismus, der die nationalchauvinistisch-autoritäre PiS Kaczynskis unterstütztend einem mehr kosmopolitisch denkenden Papst Franziskus oder deutschen Adlaten.

    Wobei es bei den USA auch nicht zurück zur WASP-Gesellschaft ala Huntington geht, denn nicht nur Protestanten, Evangelikale, sondern auch Katholiken, kurz: die gesamte religiöse Rechte unterstützen Trump.Bezeichnend für die US-Katholiken war auch deren Vordenker Michael Novak, der als Vertreter des Republikanischen Think Tanks Heritage Foundation und Neocon-Think Tanks American Enterprise Institute in der Münchner Katholischen Akademie auftrat und die europäischen, vor allem die deutschen Christen als pazifistisch, liberal und einem Gott der Nächstenliebe und der Toleranz fröhnend kritisierte, während das Christentum kämpferisch innen- wie auch außenpolitisch einen „God of Fear“ huldigen solle, der seinen Feinden Angst einjagt und das Christentum und den Kapitalismus verbreitet.Aber dieser Bezug auf die Religion stösst bei Huntiungton und der religiösen US-Rechten da auf ihre Grenze, wenn es sich um katholische Immigranten, vor allem Latinos und Mexikaner handelt, wie dies Huntington in seinem Buch „Who we are“ herausstellte, in dem er einen Kulturkampf zwischen katholischen Mexikanern und Lations mit den WASP-Amerikanern herbeischrieb, obgleich er derart religiöse Kulturkämpfe zwischen katholischen US-Ameriikanern und protestantischen US-Amerikanern selbst nicht sah, obwohl dies die Logik nahelegen würde.Doch wollen wir uns nicht damit aufhalten, inwieweit die Theorien rassistscher und nationalistischer Ideologen auch wirklich inkohärent sind.

  5. Jakobiner Says:

    Zur grundsätzlichenDiskussion, wenn du dich traust:

    Rechter Counterjihad versus linker Counterjihad:

    Manifest des linken Counterjihads

    Die Linke hat ein grundsätzliches Problem. Die revolutionäre Linke sah ala Marx Religion nur als Opium des Volkes, als reines Überbauphänomen, als Überbleibsel des Feudalismus. das quasi verdampfen würde, wenn sich der Kapitalismus durchsetze und dann der Kommunismus.Daher beschränkte sie sich auf ein „Es hilft kein Gott, noch Kaiser, noch Tribun,, vom Elend zu erlösen, können wir nur selber tun“. Dieser Humanismus, dieses Zutrauen auf eigene menschlich-weltliche Kraft und antiautoritären Impuls ist zwar richtig, aber man sah die Religion als nicht weiter ernst zu nehmendes Phänomen an, sondern als eines das sich quasi selbstverflüssigen würde mit dem Aufstieg der Moderne.Eher als eine Marotte, eine Macke, die sich schon im Rahmen der Säkularisierung und den bürgerlichen Revolutionen und dann der kommunistischen Revolution auflösen würde.Nun haben wir das Phänomen, dass sich Religiosität auf der einen Seite in agraisch-rückständigen Gebieten, wie aber auch in der Mittelschicht vieler Staaten ausbreitet, sei es nun in der Türkei, in Ägypten oder in Mittel- und Großstädten der USA, wo die Evangelikalen inzwischen kein Redback-Phänomen abgelegener Bible Belts oder des vielzitierten Midwest sind, sondern eben die modernen Großstädte erfassen. Viele Linke sahen auch religiöse Bewegungen als Ausdruck sozialen und antiimperialistischen Protests und warfen da sogar die mehr linke Theologie der Befreiung in einen Topf mit Islamisten wie Khomeini, den Muslimbrüdern oder gar der islamofaschistischen Hamas.

    Die reformistische Linke sah Religion als zum Menschen gehörigen unausrottbaren Bestandteil an, verzichtete auf atheistische oder wissenschaftliche Religionskritik, versuchte die Religion zu moderieren, in humane Bahnen zu lenken und zum Bestandteil der bürgrerlich-demokratischen Herrschaft zu machen—freilich dabei zum guten Teile leugnend,dass die Zähmung der Religion und ihre Moderierung vor allem durch brutale Gewaltakte der französischen Revolution erfolgte, wie auch der der damit einhergehenden Säkularisierung infolge der Ausbreitung des Kapitalismus. Aber das neue Bürgertum wusste sehr schnell sich wieder der Religion zu bemächtigen, als es in seine imperialistische und kolonialistische Phase kam.Und auch die Faschisten stellten mit der Religion eine symbiotische Beziehung her, die ihrer Macht diente—wobei der Nationalsozialismus hier im speziellen nochmals ein Neoheidentum völkischer Provinienz in dem SS-Ahnenerbe Himmlers entwickelte, das dann die alte Religion ersetzen sollte.Aber ob Mussolini, Franco,Salazar—all diese Klerikalfaschisten oder lateinamerikanischen Militärdikaturen arbeiteten bestens mit der Religion zusammen, vor allem der katholischen Kirche und ihrem Opus Dei und Jesuiten, die zudem die schwach ausgeprägte Theologie der Befreiung im Zusammenspiel blutigst unterdrückten.Die USA waren da eine Ausnahme. Zum einen entstanden sie durch von den europäischen Religionskriegen geflohenen christlichen Basischristen und fundamentalistisch-calvinistischen Fanatikern, zum anderen dann aus Armutszuwanderung von Freigeistern, die sich zumal auch Ideen der Aufklärung und der französischen Revolution nicht verschlossen. Religion in den USA wurde als Erlösung von dem Feudalismus und kriegerischen Christentum ,zumeist Katholizismus gesehen.Die USA haben also einen anderen Bezug zur Religion, doch ist festzuhalten, dass die Radikalisierung und zunehmende politische Ausrichtung spätestens mit Reagan und der Moral Majority wieder einsetzte und nun eine radikalisiertes Evangelikalentum hervorgebracht hat, das die USA gerne in einen christlichen Iran ummodeln möchte.

    Die meisten Linken bezogen ihre Religionskritik vor allem eurozentrisch auf das europäische Christentum, die Geschichte des Feudalismus, der Kreuzzüge, der Hexenverbrennungen, des Antisemitismus, Kolonialismus und Imperialismus. Dies war zum einen folgerichtig, zum anderen wurde hier ein Schuldkult verbreitet, der die Kritik anderer Religionen und der Religion generell relativierte oder als neoimperialistisch und eurozentrisch denuzierte. Dadurch übersah man, dass außerhalb des moderierten europäischen Christentums, das keine politische Bewegung hervorbrachte allerortens in der Welt die reaktionären religiösen Kräfte an die Politische Macht strebten. Zum einen in den USA die 80 Millionen fundamentalchristlichen Evangelikalen, die über ihre Political Action Comittees breiten Einfluss auf die Republikanische Partei nehmen, sei es nun der wiedergeborene Bush jr,. Rick Samtorium, Ted Cruz oder nun unter Trump Mike Pence als Vizepräsident, der betont, er sei „Christ, Konservativer und dann erst Republikaner und genauz in dieser Reihenfolge“. Zum zweiten der Wiederaufstieg der reaktionären russisch-orthodoxen Religion unter Putin oder dem Hindunationalismus der indischen BJP oder der daoitisch-buddhistischen-konfuzianischen Synkretiemassensekte Falungong in China, die die KP China abzulösen gedenkt.Das grösste Versagen aber der revolutionären und refromistiscvhen Linken ist jedoch die Relativierung und Verharmlosung des Islamismus, kurz; des Islamofaschismus, der aus dem Islam hervorgeht und durchaus kompatibel ist mit dieser Religion,, wie auch andere national-klerikalfaschistische Bewegungen in der Welt kompatibel mit dem Antimodernismus, dem antiaufklärerischen Inhalt, der Homophobie und Frauenfeindlichkeit dieser feudalstisch geprägten Religionen sind.

    Aber während die US-Evangelikalen, der Hinduismus, das Christentum Lieblingsobjekt der westlichen Religionskritik war, wurde der Islam und vor allem der Islamismus schon bei der Machtergreifung Khomeinis 1979 weitgehend relativiert und als komisches Phänomen angesehen,ja Khomeini galt vielen Linken selbst dann noch als Antiimperialist, als er die gesamte iranische Linke in Folterkeller und zu Massenerschiessungen verbrachte. Rudi Carells Büstenhalterwitz über Khomeini im deutschen Fernsehen, welches mit Massenprotesten in Teheran und Verbrennen der deutschen Flagge intoniert wurde, galt als irgendwie abgespact und strange und nicht weiter ernst zu nehmend , die Fatwa gegen Salman Rushdies „Satanische Verse“als übertrieben bis spätestens bis zu 9-11 ausgenommen, ihm sogar noch eine antiimperialistische, soziale Rolle zugestanden wurde. Zumal erzählten ja viele, dass Khomeini nur Schiiten als Vorbild dienen könnte, während der Großteil der muslimischen Welt Sunniten und daher nicht ansteckbar seien.Das übersah, dass es islamistische Vordenker und Massenorganistaionen islamitischer Provinienz auch im sunnitischen Raum gab, vor allem die Muslimbrüder, die sich auch die Lehren Hassan Al-Bannas seit 1928 berifen und auch sich verfeinerten in dschihaddiscthe Elaborate ala des Vordenkers Qutb. Eine Abspaltung der Muslimbrüder ermordete Sadat 1979 und kurz später versuchten die Muslimbrüder in Syrien mittels eines bewaffneten Aufstands das Assadregime zu beseitigen. Beides schlug fehl, zeigt aber, dass der Islamismus in sunnitischen Gefilden sich durch die Machtergreifung Khomeinis in schiitischen Gefilden nun erst recht ermutigt sah.

    Wenn man über Religion spricht, sollte man nicht das moderierte deutsche Christentum oder einen Papst Franziskus oder den tibetischen Buddhismus als allseits glücklichmachenden Bezugspunkt nehmen. Bei einer Käßmann, einem Bedford-stroh oder Kardinal Marx oder einem Dalai Lama weiss man, dass sie keinen Gottesstaat wollen, noch ein kriegerisch-militantes oder undemokratisches Christentum oder einen militanten welterobernden Buddhismus. Bei ihnen ist eher ein ultraliberaler selbstverleugnender Pazifismus und Kulturrelativismus festzustellen, der bei einem Gottesstaat, wie auch jedem Staat eher die Selbstauflösung desselben herbeiführen würde, wenn man sich an ihre hehren Prinzipien halten würde.Aber sie sind eben nicht representativ dafür, das deutsche Christentum ist ein deutscher Sonderweg und viele konservative weißhäutige Kräfte im Vatikan könnten sich sogar einen Neger als nächsten Papst vorstellen im Wissen, dass Religionsvertreter aus Afrika im Durchschnitt allemal antimodernistischer und reaktionärer sind als ein Papst Franziskus—von daher versperrt der Blick aufs deustche Christentum und Papst Franziskus den Blick, wie es um die Religionen im Rest der Welt und ihrer Verbindung zu autoritären Regimen und Bewegungen bestellt ist.

    Da ergibt sich eben ein ganz anderes Bild der Radikalisierung und des Zusammenwachsens der Religion mit autoritär- chauvinistischen politischen Kräften, die sich auf die Religion berufen und wie es Samuel Huntington in seinem „Clash of Civilizations“/“Kampf der Kulturen“ gezeigt hat. National-chauvinistische Bewegungen berufen sich bei ihrer Identitätspropaganda zunehmend auf die Religionen und breite Massen von Religiösen und ihrer Vertreter gehorchen diesem Lockruf und unterstützen ihn.Da zieht sich schon eine Demarkationslinie zwischen dem polnisch-nationalistischen Katholizismus, der die nationalchauvinistisch-autoritäre PiS Kaczynskis unterstütztend einem mehr kosmopolitisch denkenden Papst Franziskus oder deutschen Adlaten.

    Wobei es bei den USA auch nicht zurück zur WASP-Gesellschaft ala Huntington geht, denn nicht nur Protestanten, Evangelikale, sondern auch Katholiken, kurz: die gesamte religiöse Rechte unterstützen Trump.Bezeichnend für die US-Katholiken war auch deren Vordenker Michael Novak, der als Vertreter des Republikanischen Think Tanks Heritage Foundation und Neocon-Think Tanks American Enterprise Institute in der Münchner Katholischen Akademie auftrat und die europäischen, vor allem die deutschen Christen als pazifistisch, liberal und einem Gott der Nächstenliebe und der Toleranz fröhnend kritisierte, während das Christentum kämpferisch innen- wie auch außenpolitisch einen „God of Fear“ huldigen solle, der seinen Feinden Angst einjagt und das Christentum und den Kapitalismus verbreitet.Aber dieser Bezug auf die Religion stösst bei Huntiungton und der religiösen US-Rechten da auf ihre Grenze, wenn es sich um katholische Immigranten, vor allem Latinos und Mexikaner handelt, wie dies Huntington in seinem Buch „Who we are“ herausstellte, in dem er einen Kulturkampf zwischen katholischen Mexikanern und Lations mit den WASP-Amerikanern herbeischrieb, obgleich er derart religiöse Kulturkämpfe zwischen katholischen US-Ameriikanern und protestantischen US-Amerikanern selbst nicht sah, obwohl dies die Logik nahelegen würde.Doch wollen wir uns nicht damit aufhalten, inwieweit die Theorien rassistscher und nationalistischer Ideologen auch wirklich inkohärent sind.

    So wie viele Transatlantiker und Liberale in Europa erklären, dass Trump und Steve Bannon, die ein US-faschistisches System herbekommen wollen, durch die Kraft des Liberalismus, der US-Verfassung und der check and balances eingehegt werden würden, so haben diesselben Kräfte dies auch schon in Bezug auf den Islamofaschismus erzählt. Die westlichen Liberalen und Großteile der Linken hatten die Utopie, dass sich reaktionärer Islamismus ala Muslimbrüder oder AKP/Erdogan mit säkular-demokratisch-liberalen System verbinden lasse. Schon die Idee, eine demokratische Türkei in die EU aufzunehmen, war utopisch. Denn die sogenannt säkular-demokratischen Kräfte wie die CHP oder die MHP waren Nationalisten wie man sie aus Orban-/Jobbik-Ungarn oder PiS-Polen unter Kaczinski kennt. Auch diese demokratische EU-Türkei wäre ein ewiger nationalistischer Störpunkt innerhalb der EU geworden.Zumal eben mit einer Bevölkerung und Stimmrechten, die alle anderen EU-Staaten inklusive Frankreich und damit der deutsch-französischen Achse als Motor der EU übertrumpft hätte. Zumal die EU dann auch eine Außengrenze zu Syrien, Irak und Iran, also dem Pulverfass des Nahen Ostens gehabt hätte. Hinzu kam eben, dass nach der islamistischen Refah-/Wohlfahrtspartei Erakans, die durch Eingriff des Militärs abgesetzt wurde, nun als Nachfolger die AKP Erdogans kam.Erdogan war genauso ein Islamist und Muslimbruder, gab sich aber moderater als Erbakan.Jedenfalls wurde er der neue Hoffnungsträger grüner, sozialdemokratischer und liberaler EU-Erweiterungsfanatiker, die in diesen Islamisten die erste muslimische Demokratie reinphantasierten, zumal auch mit Unterstützung aller US-Regierungen von Clinton, Bush jr und Obama,Das türkische Militär überlegte 2007 diese durchsichtige Farce zu beenden und drohte Erdogan mit einem Militärputsch wie schon unter seinem Vorgänger Erbakan, Doch die EU wie auch die USA samt NATO machten Druck aufs türkische Militär keinen Militärputsch zu vollführen, was Erdogan im Amt liess und die ganze systematische Machtergreifung vom Ergenekonprozess bis heute ablaufen liess.Bei allen EU-Mitgliedsgesprächen und angeblicher Demokratisierungsverusche wurde immer nur das Militär zusammengestutzt, während das türkische Wahlrecht, das eine 10%-Schwelle für Parteien hatte nicht in eine 5%-Schwelle umgewandelt wurde, was bedeutet hätte, dass der Parteienpluralismus, die Demokratie gestärkt und der unnatürliche Zustand, dass Erdogan mit 35% der Stimmen 60% der Parlamentssitze erhalten hatte, beendigt wurde.Zu sehr hatte die Linke und ihre liberalen Epigonen das Trugbild von Erdogans AKP als die Demokratiekraft für die Türkei und den ganzen Nahen Osten, die Islam und Westen vereinigen würde—auch in einer gemeinsamen EU, die keine Religionen und Unterschiede mehr kenne.Betrachtet man sich die heutige Türkei, wird klar, dass all jene Menschen und die wenigen Linken, die vor dem Islamisten Erdogan warnten, recht behalten haben.Doch dasselbe Muster wiederholte sich mit der Hamas und den Muslimbrüdern in den anderen sunnitischen Staaten. Auch diese wurden seitens linker Kräfte und liberaler Epigonen als eine islamsche CDU eingeschätzt, die diese Länder modernisieren könne und einen Ausgleich mit dem Westen bringen könne.

    Islamismus sind zwei wesentliche Strömungen: Die offen-aggressive, militaristische, putschistisch.militante Variante des Islamischen Staats, der Boko Haram, der Al Shabab, der Al Kaida, der Al Nusra, der Ahrar al Sham, der Jayes el Islam, der Jayesh el Fatah, der Junus al Sham,etc. Die mittels militärischer Machtergreifung und Guerillakrieg die Macht und Territorium erlangen wollen. Islamisten sind für uns auch genauso die evolutionären Islamisten, die sich freidlich und evolutionär geben, ihre eigenen Geheimdienst, Milizen, Zivilgesellschaft, karikativen Sozialstaatsorganisationen aufbauen, um dann als breit verankerte Massenpartei demokratisch gewählt zu werden und demokratisch legitimert auch Referenden abhalten zu können, die die Demokratie beseitigen und eine isklamistche Diktatur ganz demokratisch herbeizubringen.Beide müssen belämpft und nicht zugelassen werden, im Erntsfall auch dadurch, dass ein säkulares Militär putscht, wenn die säkular-demokratisch oder linken Kräfte dies nicht mehr verhindern können.

    Worin unterscheidet sich linker Counterjihad von rechtem Counterjihad:

    Grundlegend ist Religionskritik allgemein. Die Berufung aller Religionen auf einen Gott ist eine kindische Projektion, eine Fatamorgana, das Opium des Volkes, die Anbetung einer höheren nicht existenten Macht, die uns nicht helfen wird.
    Die Erkenntnis, dass auch der Säkularismus, Kapitalismus und Kommunismus keine bessere Gesellschaft geschaffen hat, ja auch solche Totalitarismen hervorbrachte wie den Nationalsozialsismus, Stalinismus,Maoismus und Pol Pot. Diese aber dann mit der Kritik zu versehen, dass sie „gottlose Systeme“gewesen wären, verleugnte die eigene blutige Vergangenheit der Religionen, die diesen in Grausamtkeiten, aber eben Gotthaftigkeit in nichts nachstanden.
    Kapitalismus- und Kommuismuskritik und Synthese. Viele der totalitären Bewegungen des Säkularismus und des religiös-nationalistchen Revivals berufen sich auf soziale Gerechtigkeit und geben sich als antiglobalistsch/antikapitalistisch, da eben der Kapitalismus und seine Globalisierung viele Verlierer und kulturellen Umbrüche mitbringt. Dem entgegenzuhalten ist, dass weder eine Planwirtschaft, noch ein Kapitalismus eine Krise lösung ist: Die kommunistische Planwirtschaft bringt ebenso Unfreiheit wie auch Magelwirtschaft hervor, wie der Kapitalismus eine soziale Reichtumspolarisierung und Wirtschafts- und Finanzkrisen ala 1929 oder 2008, die auch nicht die letzten sein werden. Das denkbares Modell ist ein regulierter Kapitalismus mit Sozialstaat und Berücksichtigung ökologischer Standards.
    Bekämpfung des Islamismus, sei er nun der militanten oder evolutionären Erscheinungsform.Militärisch durch Bekämpfung des Islamischen Staats, der Einghegung des Irans, der Bekämpfung Boko Harams, Al Shababs und der Taliban. Keine Unterstützung für Minderheiten, deren Widerstand vor allem islamistisch organisiert ist—Tschetschenien oder die Uiguren.Unterstützung säkularer Militärputsche, wenn die demokratischen und/oder linken Kräfte eine demokratische Machtübernahme der Islamisten nicht mehr stoppen können–dabei auch die Bereitschft wie in Algerien 200 000 Tote als Preis gegen eine Machtübernahme der islamistischen FIS einzugehen. Islamkritik, Anerkennung, dass die Muslimbrüder, die Gülenbewegung und andere sogenannte moderaten Islamisten eben solche sind.Schlussstrich mit der Tolerierung islamistischer Parteien oder Gruppen, die bisher fälschlicherwiese als demokratisch gehalten wurden und vor allem Förderung der säkularen Muslime..

    Konkret für Deutschland bedeutet dies angesichts der Türkeikrise:

    Die beste Möglichkeit, den Erdogantürken in Deutschland entgegenzuwirken, ist es, den Doppelpass abzuschaffen, ein Islamgesetz ala Österreich, das keine ausländischen Imame und Fremdlandsfinanzierungen türkischer und religiöser Vereine mehr zulässt, die Imame an deutschen Hochschulen von einem Euro-Islam ausbilden lässt, Observation Erdogannaher Vereine und der Ditib,wie auch der Union Europäisch-Türkischer Demokraten durch den Verfassungsschutz wie auch Erwähnung im Verfassungsschutzbericht gleich neben den Muslimbrüdern und der Hisbollah, Öffentlichmachen von Denunziationsaktivitäten erdogannaher Organisationen gegenüber der türkischen Opposition, Stärkung der zivilgesellschaftlichen Organisationen der Erdogangegner und massive Gegenpropaganda und politisches Asyl zumindestens für führende Köpfe der türkischen Opposition und ihr Umfeld. Mobilisierung aller linker und Anti-Erdogantürken, -alewiten und- kurden zu Gegendemonstrationen, Einreiseverbot für türkische Politiker oder als Gegenforderung ala Cem Özdemir, dass er mit der türkischen Opposition in Ankara eine Gegenveranstaltung machen kann. Gleichzeitig dazu außenpolitisch: den Abbruch der EU-Mitgliedsverhandlungen mit der Türkei und die Infragestellung des Assoziationsabkommens, einschließlich der Zollunion oder Koppelung an menschenrechtliche Erleichterungen für die verbliebene Opposition in der Türkei–aber eben Konditionierung.

    Aber so weit wird es nicht kommen: Denn derartige Maßnahmen würden Ungemach aus Ankara und vielleicht die Öffnung der Flüchtlingsschleusen bedeuten. Sowohl Gabriel wie auch Merkel ordnen dem Türkeideal alles unter und es ist sogar wahrscheinlich, dass es zu einem zweiten Türkeideal kommt. Dann nämlich, wenn die politische Repression in der Türkei so zugenommen hat, dass Hunderttausende oder gar Millionen von säkularen Türken, Alewiten und Kurden das Land verlassen wollen und in Europa keine Aufnahme finden, da dieses schon genug mit der syrischen, irakischen, afrikanischen und afghanischen Flüchtlingszustrom zu tun hat. Erdogan verhängt jetzt schon Ausreiseverbote, damit diese Leute im Gefängnis Türkei bleiben und sich dann unterordnen müssen. Möglicherweise wird der zweite Türkeideal mit Merkel und der EU sein, dass Erdogan uns die Fluchtwelle der säkularen Türken, Alewiten und Kurden aus der Türkei nach Europa begrenzt und verhindert, in dem er sie in seiem Open-Air-Diktaturgefängnis einsperrt und von der demokratischen Wertegemeinschaft Europa fernhält. Und von Orban-Ungarn, PiS-Polen, Frankreich und sonstigen unter dem Druck von rechtsextremen ausländerfeindlichen Parteien stehenden europäischen Staaten ist da auch keine Solidarität für die Demokraten in der Türkei zu erwarten. Dies würde sich nur ändern, wenn die Türkei der Shanghai Cooperation Organisation beitritt und aus der NATO austritt, aber danach scheint es Erdogan momentan nicht zu Mute, weswegen auch geopolitische Erwägungen menschenrechtlichen Werte- und Demokratiefragen übergeordnet werden.Zeit, dass man dies durch einen linken Counterjihahhismus verhindert!

  6. Time Says:

    Lieber Jakob,

    da hast Du mal wieder einen umfassenden Text vorgelegt, der in vielfältiger Weise zum Nachdenken anregt und Zustimmung wie Ablehnung hervorrufen wird.

    Kurze Anmerkungen:

    Ein Fehler ist m.E. die Gleichsetzung der Religion, wie sie in den Grundlagentexten niedergelegt ist, mit Organisationen, die sich ihrer – wie auch immer – bemächtigen. Diese Organisationen beeinflussen je nach Macht und Größe die Gesellschaften und wirken politisch im Sinn oder gegen den Sinn der Grundlagentexte. Sie können die Religion sein, aber sie sind es nicht zwangsweise.

    Auch die Gleichsetzung „der Linken“ mit Atheismus und Religionskritik ist unzutreffend. Die Linke war vielmehr auch immer ein Teil der (christlichen) Religion, bzw. war schon immer ein erheblicher Teil der Religiösen politisch links. Teile der deutschen Kirchen haben z.B. in der 80er-Jahren massiv den NATO-Nachrüstungsbeschluss bekämpft.

    Seit dem Ende des Bolschewismus ist das Rechts-Links-Schema für mich nahezu untauglich geworden. Ich kann keinen ernsthaften Vorschlag erkennen, der sich jenseits von freier Marktwirtschaft und offener Gesellschaft bewegt. Wesentliche Teile von Geert Wilders Programm sind ausgesprochen „sozialistisch“, und Donald Trump hat wohl eher als Schrillary ausgesprochen, was der amerikanische Arbeiter denkt. Es geht um Sachthemen, nicht um Ideologie.

    Deshalb gibt es m.E. keinen „linken“ und „rechten“ Counterjihad, es gibt nur EINEN Counterjihad, an dem sich Menschen beteiligen, die die Erde und die Menschheit lieben, und von denen sich einige als „Linke“ und einige als „Rechte“ empfinden. Ich persönlich empfinde mich wie mutmaßlich viele andere weder als „Linker“ noch als „Rechter“, wohl aber als Counterjihadi. Ich bin für die Gleichberechtigung von Mann und Frau und für das Recht jedes Bürgers, Feuerwaffen zu tragen.

    Die Formulierung eines „linken“ oder „rechten“ Counterjihad ist für mich der Versuch, unter dem Deckmantel des Counterjihad andere Inhalte des eigenen politischen Milieus zu projektieren, und sie bedeutet für mich ein Kidnapping des Counterjihad.

    Der Jihad ist die furchtbarste Erfindung der Menschheit, und der Counterjihad ist daher eine besonders ehrenvolle Idee.

    Der Mohammedanismus muss dekonstruiert werden.

    Vollständig!

    Ich grüße Dich herzlich,

    Time

  7. Jakobiner Says:

    Bester Times,

    ich gebe mir jetzt erst einmal eine Auszeit, zumal du das deustche Christentum als links definierst–da hatte ich aber unter dem Polen-Pope und Ratzinger im Verband mit FJStrauss und Chile-Pinochet gegen die blutige Unterdrückung derTheologie der Befreiung einen ganz anderen Eindruck,, wie auch sich die ganze christliche Klasse sich doch an alle Faschisten oder selbst die Nationalsozialisten (Rattenpfad des Vatikans für die NS-Leute nach Südamerika( anwanzte. Aber das blendest du aus oder findest du vielleicht auch gut wegen ein paar evangelischen Käßmannfritzen während des Pershingsbeschluss. Wo ich dir eher zustimmen würde, wenn du dies mal so klar forumlierne würdest, ist, dass Käßmann mit ihrem Radikalpazifismus und Radikalliberalismus selbst Versöhnungsgebet mit den Taliban abhalten will und so eigentlich der Untergang jeglicher Wehrhaftigkeit–egal welchen Staat man anvisiert – ist. Nun weiß ich nicht, ob die Käsmann so etwaig besoffen ist wie bei der Poliziekontrolle, die ihr ihren Führerschein kostetete, aber eher ist zu befürchten, dass sie nüchtern auch denselben radikalpazifistische Quatsch erzählt- und je nüchterner, desto schlimmer–des wegen sollte man ihr eine Aret Counterjihadführerschein entziehen! . Aber mein linker Counterjihad unterscheidet sich schon wesensmäßig dadurch, dass du keine Religionskritik zulässt, eher ein deutscher Evangelikaler bist und zumal auch die letzten rechtsradikalen Idioten unterstützst, um irgendwie einen Antiislamismus herzubekommen. Aber wie gesagt: Ich gebe mir jetzt mal eine Auszeit. Interessant, dass du meinen Text abgedruckt hast, aber der Leo Brux den weglöschte, wie auch gar nicht auf ihn eingeht. Selbst wenn du ein religiöser Nazi wärest, so hast du immer noch die Fähigkeit und Bereitschaft Argumente abzudrucken und dagegen zu argumenteiren. Eine Fähigkeit, die bei vielen Intellektuellen heutezutage fehlt. Nun aber: Auszeit!

  8. Jakobiner Says:

    Bester Times,

    wie stehst du denn zu folgenden Forderungen–ist das auch Counjterjihad?

    E-mail an Cem Özdemir und Sevrim Dagdelen:

    Lieber Cem,

    foilgende e-mail noch an Sevim Dagdelen:

    Liebe Sevim,

    Erdogan will als nächstes wahrscheinlich den Moscheenbau in Deutschland ausweiten, was die AfD freuen wird. Dem stelle ich die Forderung entgegen, säkulare multikulturelle Treffs für alle zu etablieren statt Moscheen. Dazu finde ich Cems Idee gut, einen deutsch-türkischen TV-Sender ala ARTE zu errichten, wahrscheinlich eine Idee, die du auch gut findest.

    Mit solidarischen Grüssen

    X

    Nein zu Moscheen – Ja zu multikulturellen Treff

    Viele Multikultimenschen meinen, dass eine Moschee in jedem Dorf und jeder Stadt ein Ausdruck von Toleranz und Integration sei. Dementsprechend gibt es inzwischen mehr als genug Initiativen, die den Moscheenbau aus Angst vor einer Islamisierung Deutschlands und vor einem Kulturverlust des christlichen Abendlandes sehen und mobil dagegen machen. Streitigkeiten um die architektonische Gestaltung sind da noch das Mindeste, gern verwiesen wird auf das Minarettverbot der Schweiz.

    Ich selber bin gegen neue Moscheen, aber aus anderen Gründen aus denen dies die meisten Moscheegegner sind. Ich sehe keine Gefahr einer Islamisierung Deutschlands. Dazu gibt es zu wenige Muslims und werden es auch bei weiterer Immigration sein (denn die meisten Neumigranten werden aus den EU-Staaten mit hoher Jugendarbeitslosigkeit hervorgehen). Ich sehe auch keine zu verteidigende (judeo-) christliche Tradition in Deutschland, zumal judeo-christlich wohl ein Hohn ist angesichts der antisemitischen Geschchte Deutschlands und des Holocausts – eher das Gegenteil: Die Aufklärung als Modernisierer der deutschen Kirchen. Dennoch bin ich gegen die Förderung von Moscheenbauten.

    Zum ersten: Eine Moschee bedeutet die Herausbildung eines konservativen Milieus und einer Kulturzentrale, bei der Muslime „unter sich“ bleiben. Meist gehen diese Moscheen mit Tourismusbüros (die den Hadsch nach Mekka offerieren) und anderen Halalshops bis hin zur Kopftuchmodeshops einher, die eher eine Zementierung muslimisch-konservativer Einstellungen bedeuten statt eben Öffnung zu und Tolerierung anderer Wertevorstellungen.

    Zweitens wird kein Angebot für all jene agnostischen und säkularen Muslime offeriert, die Islam als Familientradition sehen, aber nie in die Moschee gehen oder auch sonst von Religion nichts wissen wollen. Laut einer Studie, die im TV-Sender Phönix zitiert wurde, gibt es 4 Millionen Muslime in Deutschland, aber nur 0,5 Millionen Muslime praktizieren ihren Glauben. D.h. für die überweigende Mehrheit der 3,5 Millionen „Muslime“ ist Religion eine Familientradition und Privatangelegenheit, deren wegen man in keine Moscheee gehen muss.
    Multikulturelle Treffs fördern die Integration, Moscheen behindern diese

    Von diesen 3,5 Millionen Muslimen sind zudem sehr viele Agnostiker. Sie werden ausgegrenzt durch diese multikulturelle Präferenz, jeden „Muslim“ mit einer Moschee beglücken zu wollen oder aber sollen dann in Moscheen gehen, weil es plötzlich alle so machen. Drittens entsteht durch solch eine Moschee ein gesellschaftlicher Zwang, in diese gehen zu müssen. Mein Gegenvorschlag ist es multikulturelle Treffpunkte zu schaffen, wo es Fortbildungs- und Freizeitangebote für alle gibt und die Biodeutschen mit den „Ausländern“ sich treffen und kommunizieren können.

    Dadurch, dass diese Treffs nicht religiös und ethnisch vorbestimmt sind, verhindert man eine Ausgrenzung sowohl von nichtreligiösen Menschen, die die Bevölkerungsmehrheit sowohl in der sogenannt muslimischen wie auch der deutschen Bevölkerung ausmachen und ethnische Ausgrenzung. Solche Zentren sollte man in jeder Stadt und Gemeinde einrichten anstatt sich einseitig auf die angeblich progressive Formel vom Moscheenbau zu verlassen. Multikulturelle Treffs fördern die Integration, Moscheen behindern diese.

    Man sollte die Biodeutschen und Ausländer zusammenbringen in gemeinsamen Bildungs- und Freizeitzentren, die nicht eine religiöser Treffpunkt sind, sondern säkulare Treffs sind, Computerkurse, Gameconventions, Partys, Diskussionsabende, etc anbieten, wie dies ja teilweise schon in Jugendzentren geschieht und die sogenannten Muslime aus ihren religiösen Zusammenhänge, aus der Indokrination von DITIB, Gülenbewegung und sonstigen islamischen Vereinen herauslösen und sie mit anderen Mewnschen zusammenbringen, wie es auch sehr viele säkulare Muslime gibt, die lieber andere Treffmöglichkeiten als Moscheen hätten (insofern sie nicht Shishaschmauchend beim Tee in einem Zockercafe abhocken). Aber es fällt schon auf, dass alle Multikultimenschen von den türkischen und arabischen Ausländern seit 9/11 nur noch als Muslimen und zutiefst religiösen Lichtgestalten reden und ihnen möglichst viele Moscheen und Islamunterricht verpassen wollen statt säkulare Multikultizenten zur Integration zu fördern. Scheinbar haben die Multikultimenschen ihren eigenen säkularen Anspruch schon längst aufgegeben.Integration sieht anders aus.

  9. Jakobiner Says:

    Bester Times,

    geht´´s um den Counterjihad oder um die Spaltung von irgendwelchen Islamophoben, die die Islamophilen konterkarieren?

  10. Jakobiner Says:

    Bester Times,

    zumal vergisst du, dass während diese Basischristen ala Käßmann gegen den Pershing-Beschluss da ihre Kreuze errichteten, zum einen der Großteil der Christenheit sich für die Nachrüstung gegen die SS-20 einsetzte und mir auch nicht bekannt ist, dass der Polen-Papst als krassester Antikommunist, zumal mit dem Inquisitor Ratzinger da irgendwelche Avancen einer christlcihen Schwäche gezeigt hätte, ganz das Gegenteil. Das Böse des Weltkommunismus bekämpfen–eine Käßmann hääte wahrscheinlich Friedensgebete statt Pershings und der polnischen Pershing, dem Polen-Pope stationiert.Mal umgekehrt: Aber so einfach ist es eben nicht mehr: Ein paar Pershings aufzustellen und dann ist der Islamismus weg. Da wusste man doch, was man in den Kommunisten und ihren klaren weltideologischen, zumal auch rüstungsmäßigen Frontstellkungen hatte.Der Franziskus ist nicht dein bevorzugter Papst, weil der eine Art katholische Käßmann ist. Wen präferierst du denn dann? Michael Novak, der US-rekationäre US-Kathole ist ja gerade verstorben,der uns da noch Tipps geben könnte.

  11. Time Says:

    Jakob,

    ich habe nicht DAS deutsche Christentum als links definiert, ich schrieb, dass das Christentum, so ungeheuer viele Menschen es vereinigt, auch immer Linke bei sich hatte. Ebenso natürlich auch rechts oder klerikal-faschistisch orientierte Leute.

    Deinen Brief finde ich sehr gut, würde ihn aber kürzer fassen. Zu einer Gewährleistung der Säkularität der von Dir projektierten Treffs ist ein totaler Bann des Mohammedanismus in all seinen Formen und Zeichen (Kopftuch etc.) unerlässlich.

    Richtig fände ich es, dies im Sinne Geert Wilders auf die gesamte Gesellschaft zu übertragen (Moscheeverbot etc.).

    Ich würde also die freie Religionsausübung aus dem Grundrechtekatalog entfernen.

    Den Mohammedanismus würde ich im Privaten jedoch nicht verfolgen.

    Sei gegrüßt von Time

  12. Jakobiner Says:

    Wilders will den Koran verbieten. Wie soll das denn konkret aussehen? Wird dieser dann nicht mehr in Buchhandlungen und Bibliotheken zugelassen zugelassen, gibt es dann Koranverbrennungen, werden dann alle Muslime oder andere Menschen mittels Razzien durchsucht, ob die dies privat in ihrem Bücherregal haben, darf man dann an den Unis nicht mehr über den Koran sprechen, diesen zitieren, lesen–was ist dann der nächste Schritt? Und glaubst du wirklich, wenn es keine schriftliche Überlieferung mehr gebe, diese nicht mündlich oder das Internet sich trotzdem verbreiten würde. Willst du auch das verbieten? Du redest einer sehr totalitären Gesellschaft da das Argument, auch wenn du dich auf die offene Gesellschaft Poppers verbal berufst.

  13. Sophist X Says:

    Jakobiner Says:
    12. März 2017 um 20:27
    Wilders will den Koran verbieten. Wie soll das denn konkret aussehen? Wird dieser dann nicht mehr in Buchhandlungen und Bibliotheken zugelassen zugelassen, gibt es dann Koranverbrennungen, werden dann alle Muslime oder andere Menschen mittels Razzien durchsucht, ob die dies privat in ihrem Bücherregal haben, darf man dann an den Unis nicht mehr über den Koran sprechen, diesen zitieren,

    Das klingt ziemlich gut.

  14. Time Says:

    Jakob,

    es geht vor allem darum, den Gruppenzwang, der im Mohammedanismus von der Geburt über die Geschlechtsteilverstümmelung bis zum Tod total ist, aufzuheben, und allen Menschen in unserer Sphäre – also auch den Orks – ein freies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

    Deshalb muss sich Fatima Normalork z.B. mit Verweis auf mögliche Bestrafung ihren Kommissaren gegenüber rausreden können, deshalb müssen Massenhetzveranstaltungen durch das Schließen aller Moscheen unterbunden werden.

    Deshalb müssen aber auch, wie Du richtig sagst, säkulare Alternativen geschaffen werden, in denen wohl die orientalischen Kulturen (soweit nicht religiös), nicht aber die Glaubenssätze des Kloran eine große Rolle spielen könnten.

    Das Hauptwerk von Popper heißt übrigens „Die offene Gesellschaft und ihre FEINDE“, und im ersten Band schreibt er über Platon, im zweiten über den Kommunismus. Der dritte würde garantiert vom Nazislahm handeln.

    Ich wiederhole mich nochmal: Die Privatsphäre muss tabu sein, aber vor der Wohnungstür oder im Internet dürfen supremazistische, rassistische und totalitäre Ideen keine Chance haben.

    Ich grüße Dich,

    Time

  15. Jakobiner Says:

    Alle reden von der Burka, wir reden übers Kopftuch

    Dass Tschador, Niqab und Burka klare Zeichen von Frauenunterdrückung sind, wird nicht einmal in moderat islamischen Staaten angezweifelt. Anders verhält es sich beim Kopftuch. Zwar wird auch dieses in den zuvor meist säkularen islamischen Staaten infrage gestellt, doch Multikultimenschen im Westen tolerieren dies zumeist ohne kritische Nachfragen an ihre Trägerinnen. Hier werden argumentative Akrobatenkünste vollbracht, dass dieses auf der Freiwlligkeit der Frau, als Begrenzung männlichen Sexismus, als Kopftuch, das auch schon katholische Landfrauen in Europa getragen haben, also zur einfachen Nebensächlichkeit der Welt und zum Modeaccessoires verklärt, das man unwidersprochen zu tolerieren habe.

    Der erste Gedanke, der mir kommt: Wie würden eigentlich westliche Menschen reagieren, wenn sich westliche Frauen mit Kopftüchern eindecken? Würde man da sagen: Wie kommt eine Frau dazu sich in eine Nonnentracht einzuhüllen und uns etwas von der Befreiung der Frau zu erzählen? Wenn man nicht gerade an Helga von Binnen und Grace Kelly denkt – also zwischen religiöser Zwangstracht oder eben lockerem Bekleidungsutensil, das die Haarpracht durch den Fahrtwind des Sportwagens nicht in Unordnung bringt.

    Aber wenn nun westliche Frauen massenweise Kopftücher tragen würde, würde man sich eben schon fragen: Warum schmeissen die sich in eine Nonnentracht, die doch welthistorisch gerade für die Unterdrückung der Frau steht? Was würden wir entgegnen, wenn sie antworten würden, dass sie ihre christliche Identität symbolsieren wollen. Und das Christentum für die Befreiung der Frau stehe. Und wenn sie uns dann ihre ganz eigene Interpretation und ganz individuelle Sichtweise und Version vom Christentum erzählen würden? Jeder westliche, säkulare Mensch und vor allem jede westliche säkulare Frau würde wohl den Verstand dieser Frauen anzweifeln und widersprechen. Nicht so bei muslimischen Kopftuchträgerinnen.
    Mit dem Kopftuch zurück zu den Wurzeln und zur Identität?

    Die Motive ein Kopftuch zu tragen sind durchaus unterschiedlich. Die Argumenation, dass dies auch katholische Landfrauen bei der Feldarbeit getragen hätten, verfängt da als erstes nicht. Denn wir sind eine Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft, haben uns von der staubigen Landwirstchaft meilenweit entfernt und auch keine muslimische Kopftuchträgerin bemüht dieses Argument – nur eben Multikultiversteher.

    Zitiert wird da eher, dass die Kopftuchfrau zu ihren Wurzeln und ihrer Identität zurückfinden wolle. Auch ein seltsames Argument, denn die meisten Kopftuchfrauen sind in Deutschland geboren, wollen sich dann also von diesem säkualren Deutschland scheinbar abgrenzen, wenn sie eine vermeintliche Identität finden wollen. Und worin soll die bestehen? In der Regression, dass man sein Haar nicht mehr offen trägt, sondern verdeckt? Vor allem vor wem und vor was? Bedeutet Identität die Rückbesinnung auf alte Traditionen in der muslimischen Welt als die Frauen noch unterdrückt waren? Oder soll man die Verschleierung zurück auf Mohammed führen, als Oberklassefrauen sich verschleierten, um sich gegen Unterklassefrauen abzuheben?

    Alice Schwarzer hat zudem einmal richtig bemerkt, dass diese ganze Kopftuchmode in den muslimsichen Staaten erst wieder aufkam, als Khomeini seine islamistische Diktatur im Iran errichtete. Dies war ein Zeichen für den islamistischen Aufbruch der Muslimbrüder, Erdogan/Erbakan, Taliban, Boko Haram, Al Shabab, Al Kaida, die Is erst auf die Tagesordnung brachte.
    Keine Freiwilkligkeit, sondern Unterdrückung und Repression

    In vielen dieser Länder ist aufgrund der agraischen Struktur, der damit einhergehenden patriachalischen und islamischen Zwänge das Kopftuch noch verbreitet. Aber es gab in diesen Ländern während der 60er und 70er Jahre eine Gegenbewegung, vor allem der städtischen Mittelstands- und Oberschichtenfrauen. Sie bewirkte eine Liberalisierung, die aber seit der iranischen Machtergreifung der Mullahs im Iran und der von den USA unterstützten Mudjahedin in Afghanistan und Muslimbrüdern rasch zurückgedreht wurde. Von daher ist das Tragen des Kopftuchs in diesen Ländern keineswegs so freiwillig und gewollt von vielen Frauen, sondern eine Regression und auf Unterdrückung und Repression zurückzuführen.

    Und in vielen dieser muslimischen Länderr würde jede Frau, die das Kopftuch abnehmen will, gesellschaftich, staatlich geächtet, bestraft oder eben gleich ermordet. Aber wir reden ja hier zuerst einmal von in Deutschland geborenen Muslimen und Muslimas, die plötzlich das Kopftuch als toll und ultima ratio er- und verklären. Wobei mich mal interessieren würde wieviele deutschgeborene Türkinnen oder sonstige Muslima überhaupt ein Kopftuch tragen. Bezeichnenderweise gibt es dazu bisher noch keine Statistiken, denn es könnte ja auch herauskommen, dass die meisten Muslima das Kopftuch immer noch ablehnen, aber schrittweise durch ihre kopftuchtragenden Schwestern in Zugzwang gesetzt werden.

    Von daher ist es schon etwas seltsam, wenn sich in Deutschland geborene Muslima auf irgendwelche ausländischen Identitäten und symbolisch auf die repressive Form von Frauenunterdückung als Selbstverwirkllichung oder Ausdruck ihrer eigenen Persönlichkeit berufen. Einem Teil dieser Kopftuchfrauen geht es auch nur um die Selbstprofilierung, so wie westliche Leute sich ein Piercing und ein Tattoo verpassen, um dann der Welt erklären zu müssen, warum sie das gemacht haben und was dieses zu bedeuten hat. Und die dies jedem auch ungefragt zeigen und zur Schau stellen. Sie fordern Erklärungshoheit.
    Das Kopftuch als Vehikel für die Eroberung der Deutungshoheit

    Ähnlich mit Kopftuchfrauen, die sich in Talkshows setzen. Sie wissen genau, dass sie darauf angesprochen werden. Sie nutzen dies dann zu ewig langen Erläuterungen, warum sie Kopftuch tragen – aus identitären Gründen wegen ihrer Wiederentdeckung des Islam und was sie als Islam sehen. Kurz: mittels der Auseinandersetzung um das Kopftuch wollen sie ihre ganz eigene Interpretationsmacht darüber, wie der Islam zu verstehen und auszusehen habe.

    Wie der Islam angesichts des sehr verbreiteten Islamismus und des ohnehin schon konservativ-sexistischen Mainstreamislam aussieht, nämlich dass Kopftuch und andere Verschleierungsformen von Frauen da eben nackte Frauenunterdückung sind, wollen diese Kopftuchträgerinnen nicht gelten lassen. Sie stilisieren sich als der neue Prophet. Wie sie den Islam sehen, so soll er sein. Damit beanspruchen sie eitel ein Interpretationsmonopol und wollen als die alleinige Stimme des Islam gehört werden. Also eine sehr egozentrische, selbsteitle Zurschaustellung ahistorischer Ignoranz.

    Ein weiters Argument, das fürs Kopftuch aufgeführt wird, ist eine Abgrenzung zum Sexismus der Männer. Die Zurschaustellung äußerer Reize führe dazu, dass die Männer sich nur aufs Äußere, die Schönheit und nicht auf die inneren Werte konzentrierten, ja dass Männer sich beim Anblick von Frauenhaar in wilde, animalische Tiere und Lustmolche verwandeln und sie sexuell belästigen würden – eine ähnliche Denke wie die von Radikalfeministen und deren Slogan „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“. In den 80er Jahren gab es sogar auch noch Feministinnen, die diese Sichtweise samt Kopftuch unterstützten, selbst in autonomen Kreisen der Tripple Oppression, aber inzwischen sind auch diese davon abgekommen, da ihnen immer bewusster wurde, dass Kopftuch und „Women´s Liberation„eben nicht zusammengehen.
    Warum schminken sich manche Kopftuchträgerinnen stark?

    Umgekehrt fragt man sich eben, warum diese Frauen nicht selbstbewusst genug sind, ihr inneres Wesen auch ohne die Krückenfunktion eines Kopftuches oder Vollkörperverschleierung wahrzunehmen. Fehlt es ihnen da nicht an jenen inneren Werten, um über das Äußere hinaus auch noch Strahlkraft zu entfalten? Zudem fragt sich auch, warum man sich eigentlich seiner äußeren Reize nicht bedienen und alles nur auf ein platonisches Verhältnis zurückstufen sollte. Hat denn das Wechselspiel zwischen inneren und äußeren Werte nicht gerade seinen dialektischen Reiz?

    Und auch anders: Warum verhüllt man sich im öffentlichen Raum, wenn man dann im privaten Raum mit dem Ehemann desto nackter und ungezügelter loslegen will? Warum sollen andere Männer nichts vom Haar sehen und nur der eigene Ehemann? Das ist ja schon eine extreme Anbindung, die sehr eifersüchtig und besitzergreifend ist. Desweiteren ist auffällig, dass sich einige Kopftuchträgerinnen stark schminken oder aber die verbleibenden Kleidungsstücken recht offensiv auswählen, geradeso, als ob sie ihre Betonung auf innere Werte durch diese Hilfsmittel konterkarieren wollen.

    Nun würde ich keiner Frau verbieten, ihr Kopftuch anzuziehen. Es gibt neben den Kopftuchdummchen auch intelligente Kopftuchträgerinnen. Dennoch sollte man sie immer auf die genannten Widersprüche hinweisen und das Kopftuch nicht so einfach und unwidersprochen tolerieren. Während alle nur noch von der Burka reden, sollte man sich kein Redeverbot bezüglich des reaktionären Kopftuchs auferlegen. Diese Toleranz gegenüber Kopftuchkritikern sollte man ebenso einfordern und verteidigen.

  16. Jakobiner Says:

    Die nächste dubiose Lichtgestalt, die nun für Furore sorgt und sich auf das Selbstbestimmungsrecht von Frauen beruft, ist folgender Fall, den die FAZ schildert:

    „Rabia Bechari reicht es. Sie möchte, dass nicht mehr nur Männer die Debatte darüber bestimmen, wie sich muslimische Frauen kleiden oder nicht kleiden sollen. Ihr schwebt eine große Kundgebung in Frankfurt vor, auf der Frauen – Musliminnen wie Nichtmusliminnen – für ihr Recht eintreten, sich so anzuziehen, wie sie es für richtig halten.(…)Der Muslimin aus Dreieich geht es in der Kleiderfrage um nichts weniger als um Freiheit und Selbstbestimmung. „Das ist ein Frauen-Thema, und ich möchte Frauen dazu ermuntern, sich für ihr Recht einzusetzen, gerade die Musliminnen“, sagt die Einundvierzigjährige. Die Vollverschleierung sieht allerdings auch sie kritisch: „Ich möchte mein Gegenüber sehen können.“ Ob eine Muslimin aber nun ein langes Gewand tragen wolle, solle ihr überlassen werden. „Jede Frau soll ihr Freiheitsgefühl selbst definieren dürfen.(…)„Nachteile gibt es zum Beispiel bei der Suche nach einer Stelle oder einer Wohnung oder auch nur beim Schwimmbadbesuch, wenn man einen Burkini tragen möchte.“ „

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/kopftuch-und-selbstbestimmung-gegen-vollverschleierung-aber-sonst-fuer-viel-freiheit-14401473.html

    Nun ist es so, dass vielleicht noch mit Ausnahme von Punks sonstige Kleidungsstile in der deutschen Gesellschaft gar nicht umstritten sind, das Kopftuch zwar aus guten Gründen, es als Symbol der Frauenunterdrückung und nicht nur als Modeassecoires zu begreifen umstritten, aber eben nicht verboten ist—es sei denn in öffentlichen Institutionen und Firmen, die das Neutralitätsgebot zu verkörpern haben. Die Demonstration soll also unter der Forderung des Selbstbestimmungrechts der Frau eine Demonstration für das Recht der Frau sein, Kopftuch und Burkini zu tragen.Women´s liberation“auf Abwegen. Auch sehr wahrscheinlich, dass sich dann auch bei dieser Demonstration vor allem reaktionäre Kopftuchträgerinnen, für die das Kopftuch politischer Ausdruck eines zutiefst konservativen oder fundamentalistischen Islam ist mitmarschieren oder diese Demonstration zu dominieren suchen. Das Selbstbestimmungsrecht der Frau als Vehikel das zumeist frauenunterdrückende Kopftuch zu hypen-das ist so durchsichtig, wie wenn Rechte die linken Slogans vom „Selbstbestimmungsrecht der Völker” oder nach “direkter Demokratie” benutzen, um ihre reaktionäreund pogrom-autoritäre Agenda durchzusetzen.

    Man wird also abwarten müssen, inwieweit Feministinnen und liberale Multikultimenschen so blöd sind, sich vor diesen frauenunterdückend-islamischen Karren spannen zu lassen. Ich schätze aber mal, dass Alice Schwarzer hier nicht mitmarschieren würde, da sie immerhin eine erklärte Gegnerin des Kopftuchs ist und solch eine Instrumentaliserung des Selbstbestimmungsrechts der Frau nicht mitmachen würde. Aber bei jüngeren Feministinnen und vielen Multikultimenschen wäre ich mir da nicht sicher. Da können solche Parolen wie “Selbstbestimmungsrecht der Frau” und “Freiheit der Kleidungswahl” locker verfangen, denn so berichtet das Jugendmagazin der SZ Jetzt::

    “Freiheit ist, wenn eine Frau oben ohne neben einer Frau im Burkini liegen kann”

    In Berlin demonstrieren Aktivisten in Bi- und Burkini vor dem Brandenburger Tor

    http://www.jetzt.de/burkini/demonstration-fuer-selbstbestimmung-am-brandenburger-tor

  17. Jakobiner Says:

    Sehr zu begrüssen das EU-Gerichtsurteil zu den Kopftüchern, dass deren Verbot in Privatbetrieben unter gewissen Vorraussetzungen zulässt.Nun ist es eben nicht mehr nur die staatlich-öffentliche Sphäre. Derweilen versucht Erdogan möglichst viele Türkinnen unters Kopftuch zu zwängen.

  18. Jakobiner Says:

    Jetzt wird die Bundesregierung deutlicher: Man erwägt Einreiseverbote als Option. SPD-Messias Schulz eiert noch rum, würde am liebsten nur über soziale Gerechtigkeit und sonst nix sprechen. Umgekehrt ist aber auch interessant, was Erdogan alles NICHT sagt. Die Visafreiheit verlangt er gar nicht mehr, obwohl er zuvor noch ein Ultimatum stellen wollte, die Forderung nach der Aufkündigung des Türkeiflüchtlingsdeals kam von einer unteren Charge und nicht von der mittleren oder oberen Ebene. Denn das würde ja auch bedeuten, dass die Flüchtinge erst mal in die Türkei kämen und falls die EU die griechische Grenze dichtmachen würden oder die Balkanroute gesperrt bleibt, dass er Hunderttausende neue Flüchtlinge erst mal in der Türkei hätte. Da relativieren sich solche Drohungen neben den anderen Druckmitteln, die die EU gegenüber der Türkei hätte.

    Sollte man bei der Wortwahl deeskalieren, so sollte zur “Deeskalation” nicht zählen, dass man türkische Politiker zu Wahlkampfauftritten einreisen und auftreten lässt. Das ist einfach ein Gebot und die Ausübung deutscher Souveränität und daran hat sich jeder ausländische Politiker zu halten.Da darf es auch keine Ausnahmen geben.Wir bestimmen, wer hereinkommt und nicht und sonst niemand.Punkt, aus, basta! Zumal auch das Bundesverfassungsgericht klar bestimmt hat, dass weder Meinungsfreiheit noch Versammlungsrecht und Völkerrecht derartige Begehrlichkeiten legitimiert. Erdogan in Deutschland auftreten zu lassen, bedeutet zumal einen weiteren Kontrollverlust staatlicher Autorität, die von der AfD weidlich thematisiert werden wird. Und das Argument, dass dies Erdogan stärke, ist auch falsch, denn wenn er und seine Politiker nach eigenem Gudsto nach Deutschland ein- unsd ausreisen dürfen, dann stehen wir wie die Weicheier, die Idioten, mit denen man sich alles erlauben kann, da, was ihn als starken Mann und als Helden für seine Anhänger erscheinen lassen wird, der alles durchsetzen kann, weil alle kuschen. Daher ist es sinnvoll ihm einen Dämpfer zu verpassen und zu zeigen, dass seine Macht in Deutschland endet.

    Ich stelle mir das mal plastisch vor: Erdogan fliegt unangekündigt oder eben großweltmännisch propagandistisch angekündigt mit einem Flugzeug Richtung Deutschland. Mal alle Überflugsrechte, die man dazu einholen muss vorausgesetzt: Würde ihn dann eine Eskorte der deutschen Luftwaffe runterbringen und in die nächstgelegene Psychatrie wegen Größenwahnsymptoms einwiesen oder mit EU-Überflugszustimmung zurück nach Ankara, wenngleich nicht Istanbul zurückbegleiten? Abschiessen kann man ihn ja nicht–das steht nur stolzen Erdogantürken beim Abschuss russischer Flugzeuge zu!
    

  19. Time Says:

    Bei der nazislahmischen minderwertigkeitsmarkierenden Frauenbekleidung geht es in keinem Fall und niemals um die Verwirklichung eines Individuums geschweige denn einer weiblichen Persönlichkeit.

    Es geht zum einen um die Symbolisierung des gesellschaftlichen Konzepts des Mohammedanismus, das eine hierarchische und totalitäre Struktur vorsieht, in der manche Menschen (die Orkmännchen) von Geburt an Gott näher stehen als die anderen.

    Es geht zum anderen um einen militärischen Aspekt, nämlich den, die Gegner der nazislahmischen Bewegung leicht identifizieren und eliminieren zu können. Die eigenen Reihen werden durch das Symbol und den daraus resultierenden enormen Gruppenzwang zusammengehalten.

    Taktisch gesehen werden die Frauen gezwungen, auf den Ausdruck ihrer Individualität zu verzichten und sich zu uniformieren. Sie werden zu Objekten der nazislahmischen Bewegung. Indem sie die Funktion der Feldstandarten angenommen haben, sammeln sich hinter ihnen und in ihrem Schutz die ebenso hasenfüßigen wie blutrünstigen Orkmännchen.

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