Sieg des Counterjihad: TRUMP (#4)

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Das einstmals konservative Massenmedium „Welt“ titelt heute im Internet: „Dieser Mann wäre der beste Trump-Ersatz“, „Scharlatan Trump“, „Trump träumt nicht den American Dream seiner Bürger“, „Bernie Sanders kontert Trump mit nur vier Worten aus“, „Eskalation – Trump sagt traditionelles Dinner im Weißen Haus ab“, „Albtraum Trump“, „Trump hat unsere Angst erfolgreich ausgenutzt“, „McIlroy nach Golfrunde mit Donald Trump beschimpft“, „Nach acht Tagen unter Trump kündigte Rumana Ahmed“.

Den deutschen MSM ist nichts zu banal, abstrus oder peinlich, um daraus eine gegen den amerikanischen Präsidenten gerichtete Headline zu produzieren.

Lesen Sie eine schleimige Propagandastory über eine „Muslimin im weißen Haus“ (1).

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Nach acht Tagen unter Trump kündigte Rumana Ahmed

„Seltsam“ und „beängstigend“ sei es gewesen, als Trump die Macht im Weißen Haus übernahm. Nach einer guten Woche kündigte Ahmed beim Nationalen Sicherheitsrat. Dabei hatte die Muslimin fest vor, zu bleiben.

Sie war die einzige Frau mit Kopftuch im Weißen Haus – und ist eine glühende Patriotin: Seit 2011, also direkt nach ihrem College-Abschluss, arbeitete Rumana Ahmed unter US-Präsident Barack Obama. Als der im Januar das Oval Office räumte, blieb sie. Aus Prinzip. Um im Nationalen Sicherheitsrat ihrem Land weiterhin zu dienen, wie sie in der US-Zeitschrift „The Atlantic“ erklärt.

Mit Fassungslosigkeit verfolgte sie wie die meisten anderen Muslime in Amerika im Jahr 2016, wie Donald Trump Menschen mit ihrem Glauben diffamierte, dennoch zum Präsidentschaftskandidaten wurde – und schließlich noch die Wahl gewann. Sie behielt ihre Stelle mit der Mission, dem neuen Präsidenten und seinem Umfeld eine facettenreichere Sicht auf den Islam und Amerikas Muslime zu vermitteln. Doch nach acht Tagen hielt Ahmed es nicht mehr aus – und kündigte.

Das Einreiseverbot für Bürger von sieben überwiegend muslimischen Staaten und allen syrischen Flüchtlingen war zu viel. „Da wusste ich, dass ich nicht länger bleiben konnte“, schreibt Ahmed, deren Familie aus Bangladesch stammt. „Ich konnte nicht länger für eine Regierung arbeiten, die mich und andere Muslime nicht als Mitbürger, sondern als Bedrohung sieht.“

Schon während des Wahlkampfs im Jahr 2016 habe es sich für sie ähnlich angefühlt wie kurz nach dem 11. September 2001. Die Angst vor Muslimen sei allgegenwärtig gewesen. Und wurde auch noch seitens der Politik befeuert, was die Lage ungemein schlimmer machte. „Fuck you! Fuck Islam! Trump wird dich zurückschicken“, schrie ihr ein Mann in der U-Bahn einmal entgegen.

Als klar wurde, dass Trump Präsident der Vereinigten Staaten wird, habe sie, weil sie nicht direkt in der Politik arbeitete, sondern für den Sicherheitsrat, die Wahl gehabt, in ihrem Job zu bleiben oder zu gehen. Einige Kollegen ermutigten sie zu bleiben, andere rieten ihr davon ab – aufgrund von Sicherheitsbedenken. Sie entschied sich aus „Optimismus“ und „Verantwortungsgefühl“, zu bleiben.

Seltsam, beängstigend – und geisterhaft ruhig

Die acht Tage seien „seltsam, beängstigend und verstörend“ gewesen. Das Weiße Haus, einst ein Ort voller Vielfalt, sei zu einer Bastion von Männern geworden. Ihre Kollegen seien ihr mit „kalter Überraschtheit“ begegnet. Ein Mitarbeiter, der schon zu Reagan-Zeiten dort arbeitete, habe ihr gesagt: „Das Weiße Haus hat sich um 180 Grad gedreht.“ Es sei nicht der typische, republikanische Führungsstil gewesen und auch nicht der eines Geschäftsmanns. Es glich einem chaotischen Versuch, die vollständige Autorität durchzusetzen.

Die gesamte Struktur der nichtparteilichen nationalen Sicherheits- und Rechtsexperten und der Behörden sei untergraben worden. Die Entscheidungsgewalt wurde auf einige wenige innerhalb des West Wing aufgeteilt. Die Flure seien geisterhaft ruhig gewesen, da Schlüsselpositionen beispielsweise für die nationale Sicherheit unbesetzt blieben.

Rumana Ahmed ist beunruhigt: „Die nationale Sicherheit in die Hände von Menschen zu legen, die Vielfalt für Schwäche halten, ist gefährlich. Und falsch.“ Dass so viele Menschen in den letzten Wochen auf die Straßen gegangen sind, habe aber das Gegenteil bewiesen. Denn die amerikanische Vielfalt sei eine Stärke.

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Time am 26. Februar 2017

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1) https://www.welt.de/politik/ausland/article162380879/Nach-acht-Tagen-unter-Trump-kuendigte-Rumana-Ahmed.html

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Eine Antwort to “Sieg des Counterjihad: TRUMP (#4)”

  1. Sophist X Says:

    >Die gesamte Struktur der nichtparteilichen nationalen Sicherheits-
    >und Rechtsexperten und der Behörden sei untergraben worden.

    Sagt eine, die diese Struktur als unheilbare Verfechterin eines Todeskultes untergraben hat.

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