Todesindustrie

Jakobiner bezeichnete unlängst die PLO als „säkular“ (1). Ich bin der Ansicht, dass dies unzutreffend ist.

Die gesamte Konstruktion der sogenannten „Palästinenser“, die in Wirklichkeit überwiegend Anfang des letzten Jahrhunderts zugewanderte Araber bzw. deren Nachkommen sind (2), ist tatsächlich eine religiös motivierte. Dazu schrieb ich vor einigen Monaten (3):

„Mekka und Medina sind zwar bedeutendere Stätten des Nazislahm, sie befinden sich jedoch auf der arabischen Halbinsel, die stets überwiegend in arabischer Hand war. Das bedeutendste Wahrzeichen des globalen Raubzugs der Mohammedanisten bleibt daher die Moschee in Jerusalem, im Land der Juden, der verhasstesten und stärksten Widersacher Klo H. Metzels, die er in Arabien grausam ausrottete. Dass die Orks die einstmalige Herrschaft über Andalusien und Israel an die Christen und Juden wieder verloren haben, zeigt die für Orks unerträgliche Unheiligkeit, Schwäche bzw. Inexistenz ihres Blutsäufergottes AllaHundseingesandter an jedem einzelnen Tag.“

Es geht den Palarabern und den Ork-Masterminds, die sie steuern und begründen, nicht um Platz zum Siedeln oder die Gründung eines Staates. Es geht ihnen um die Vernichtung des jüdischen Staates und letztlich aller Juden, so wie es die Grundlagentexte des Nazislahm vorschreiben. Dazu missbrauchen sie die Palaraber. Sie nehmen sie nicht in ihre Länder auf, und sie liefern ihnen nur Waffen und religiöse Parolen (4). Sie haben es geschafft, innerhalb der korrupten und mohammedanistisch gesteuerten U-NO sogar eine eigene Organisation zu installieren, die sich ausschließlich um die Fortsetzung des Jihads der Palaraber bemüht (5).

Lesen Sie einen Aufsatz von Bassam Tawil vom „Gatestone Institute“ (6).

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Die Terrorismus-Industrie

Es ist offensichtlich, dass sich der Westen mit seinen lebenden Bürgern beschäftigt; Wir beschäftigen uns mit der Verherrlichung unserer Todesindustrie.

Scheinbar betrachten wir unsere Toten anders, als die Toten im Westen betrachtet werden. Bei uns wird dem Shaheed (Märtyrer) kein Respekt zuteil; er ist entbehrlich. Er dient nur als Entschuldigung für den Hass und den Aufruhr und dazu, den „Widerstand“ und den „Dschihad“ zu rechtfertigen, die nichts anderes sind, als Terroranschläge.

Warum haben wir Palästinenser uns in all den Jahren unseres Konflikts im Nahen Osten nie für die Leichname der palästinensischen Terroristen interessiert, die bei Terroranschlägen getötet werden? Niemand hat je auch nur das geringste Interesse an ihrem Schicksal gezeigt. Wir Araber und Muslime im Nahen Osten beschuldigen uns häufig gegenseitig, aber in Wahrheit hegen wir weder für die Lebenden noch für die Toten Respekt. Niemand begräbt die Tausenden von Leichen der Islamisten, die sich gegenseitig töten. Wir geben unsere Brüder auf und lassen sie in fremdem Boden verrotten. Es gibt unzählige in Syrien, Irak und dem Jemen getötete Zivilisten, deren tote Körper unbeweint zum Mahl von Aasfressern werden.

Wir benutzen die Leichen von Terroristen – um nach mehr Blut und mehr Terrorismus gegen Zivilisten zu rufen und die Terrorismus-Industrie am Laufen zu halten. Niemand hier macht sich wirklich Gedanken um die Toten: nur allzu schnell werden sie zu nichts anderem, als einer weiteren Entschuldigung für mehr Gewalt und mehr Terroranschläge.

Wenn man sich die Leute im Westen ansieht, kann man sie um die Hypermoral ihrer Selbstkritik nur beneiden. Sie beschuldigen sich für ihre moralischen Verfehlungen bis zum jüngsten Tag. Mitunter gewinnt man den Eindruck, sie leiden an irgendeiner Art von Autoimmunerkrankung, deren Aufgabe es ist, ihre Gesellschaften zu reinigen.

Man kann wirklich nur staunen, wenn man sieht, wie der Westen – umringt von seinen Mördern, Vergewaltigern und Terroristen, die verantwortlich sind für den Strom von Millionen Flüchtlingen aus dem Nahen Osten – darum kämpft, hypermoralisch zu sein; wie er sich in zwanghafter Selbstkritik über Menschen ergeht, die Terroristen beleidigen oder wie er sich Gedanken macht, wie er noch netter zu jenen Individuen sein kann, von denen man oft nicht nur Undankbarkeit gegenüber der gewährten Gastfreundlichkeit sieht, sondern auch das Bestreben, so viel Vorteil wie irgend möglich daraus zu schlagen. Offenbar sind es nicht viele Flüchtlinge, die ihr Leben riskieren, um in die erdölreichen Golfstaaten – Saudi-Arabien, Quatar, Bahrain, Oman, Abu Dhabi, Kuwait – zu gelangen. Auch sieht man nicht viele Einladungen von dieser Seite kommen.

Die sogenannten „Menschenrechtsgruppen“ – für gewöhnlich nur politische Eingreiftruppen – die trägen, voreingenommenen Medien, die netten, aber fehlgeleiteten Gutmenschen Europas, die scheinheiligen Kirchengruppen, die Freunde nicht von Feinden unterscheiden können, die Vereinten Nationen, die all die korrupten Diktaturen bevollmächtigen – sie alle scheren sich einen Deut um uns, unsere Jobs, unser Wohlergehen oder unsere verdorbene Regierung. Für uns sieht es so aus, als ob alles, für was sie sich wirklich interessieren ist, Juden zu hassen und korrupte Diktaturen zu besänftigen.

Vielleicht ist es an der Zeit, von unserem „Feind“ zu lernen und uns erst einmal selbst mit einem nüchternen, harten Blick anzusehen.

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Time am 21. April 2017

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2017/04/19/der-passende-dreh/#comment-12423
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/24/pallie-besatzer/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/09/28/der-letztheiligste-gott/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/07/palastina-jordanien/
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/06/24/die-un-rwa/
6) https://de.gatestoneinstitute.org/10240/terrorismus-industrie

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5 Antworten to “Todesindustrie”

  1. Jakobiner Says:

    Bester Time,

    Widerspruch. Für die PLO gilt die PLO-Charta und nicht der Koran. Die PLO-Charta beruft sich auch an keiner Stelle auf den Koran. Ebenso hat die PLO die Zweitsaatenlösung als Ziel, erkennt inzwischen das Existenzrecht israels an und verzichtet auf Terrorismus als Mittel, wie sie auch nicht Raketen von Westjordanland auf Israel abfeuert. Ganz anders die Hamas-Charta, die das Existenzrecht Israels nicht anerkennt, den Juedenstaat auslöschen will, sich auf den Koran und den Islam beruft und einen Gotteststaat will. Bei aller Sympatrhie für Israel sollte man sich doch an die Fakten halten.

  2. Time Says:

    Jakob,

    ihre Sprüche sind egal, solange sie einen Massenmörder, Sklavenjäger und Vergewaltiger als „besten Menschen aller Zeiten“ verehren.

    Du musst Dich auf das spirituelle Konzept des Nazislahm einlassen, anstatt es mit Deiner christlichen Erziehung einzufärben.

    Das Konzept ist Mord!

    Schau Dir noch mal „Apocalypse now“ an und die Szene, wo der verrückte Kurtz erzählt, wie er angesichts der abgehackten Kinderarme fast verrückt geworden wäre und sich dann durch eine Eingebung entscheidet, dies als ein quasi göttliches Kunstwerk zu deuten. Das ist seine Bekehrung, das ist der Nazislahm!

    Spricht das Foto oben nicht zu Dir?

    Ich grüße Dich,

    Time

  3. Jakobiner Says:

    Wo stammt denn das Photo her? Ist das Abbas mit Hamasgrössen beim Hadsch in Mekka oder wo ist es aufgenommen? Was soll es darstellen? Man sollte den Kontext von Bildern auch erklären, anstatt auf die Suggestionskraft zu setzen. Auf den Unterschied zwischen PLO-Charta und Hamascharta gehst du gar nicht ein, obwohl du es doch immer so mit Grundlagentexten hast.

  4. Time Says:

    Ja, es ist in Mekka, und ich hab’s von Audiatur.

    Der Grundlagentext von Hamas und PLO ist der Kloran.

    Alles andere ist Takija.

    😀

  5. Jakobiner Says:

    Das sieht micht einmal Daniel Pipes so.Dass die PLO in einem muslimischen Umfeld propagandistisch agieren muss, sollte man nicht verwechseln, dass sie im Wesen mohammedistisch und nicht säkular wäre.Sie will keinen Gottesstaat–anders als die Hamas. Wer diesen Unterschied nicht sieht, sollte lieber schweigen oder betreibt unzulässige Verallgemeinerung. Und sehen wir die Taten: Die Plo hat im Westjordanland einen säkularen Staat aufgebaut, anders als die Hamas im Gazastreifen, hat keine Scharia erlassen, hat auf den Terrorismus verzichtet, schießt keine Raketen auf Israel ab, hat das Existenzrecht Israels anerkannt. Das alles als Takija abzutun , ist schon realitätsferne Hetze.

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