Selbstmord durch Wahlen?

Lesen Sie einen Aufsatz von Srdja Trifkovic, den ich von Fred Alan Medforth habe (1).

Ich meine, der Lösungsansatz darf nicht in einer Einschränkung freier, gleicher und geheimer Wahlen bestehen. Er sollte in einer Neudefinition der Religionsfreiheit bestehen, die die Rechte und Möglichkeiten bösartiger Religionen – wie der des Nazislahm – drastisch einschränken müsste.

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Adieu Frankreich

Emmanuel Macrons Sieg in den französischen Präsidentschaftswahlen gibt einen aufschlussreichen Beweis dafür, dass keine große europäische Nation sich vor dem demographischen und kulturellen Selbstmord durch Wahlen retten kann. Der Ausgang ist nicht nur ein Sieg der Status quo Politik, die Millionen Franzosen der unteren Mittelklasse bevorzugen, sondern es ist einfach ein Sieg des globalistischen Establishments.

Macron ist eine paradigmatischer Persiflage, beinahe eine Karikatur, der europäischen postmodernen transnationalen Elite. Er ist ehemaliger internationaler Banker und fanatischer Euro-Integralist, der eine noch engere Union will, die aus Brüssel regiert wird. Er ist ein islamophiler Open-Border-Globalist, liebevoll von den städtischen Progressiven liebevoll der „französische Obama“ genannt. Im letzten Januar sagte er gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass Kritiker von Angela Merkels Politik der offenen Tür schuld seien an einer „schändlichen Vereinfachung“.

Seiner Meinung nach haben „Merkel und das deutsche Volk“, indem sie mehr als eine Million nicht-assimilierbare und unüberprüfte Fremde ins Land ließen als Ganzes „unsere gemeinsamen europäischen Werte repräsentiert“. Sie habe unsere kollektive Würde bewahrt, indem die verfolgten Flüchtlinge aufgenommen wurden. Im Februar verspottete er Donald Trumps Versprechen, die südliche Grenze Amerikas zu schützen, indem er versprach, keine irgendwie geartete Mauer bauen zu lassen.

Ernster ist Macrons „Lösung“ für den dschihadistischen Terror, nämlich ein Mehr an europäischem Föderalismus: „Wir müssen schnell ein souveränes Europa erschaffen zum Schutz gegen Gefahren von außen, um so eine bessere interne Sicherheit zu gewährleisten,“ erklärte er im März. „Ebenso müssen wir den nationalen Unwillen überwinden und ein gemeinsames europäisches Geheimdienstsystem entwickeln, mit dem wir effektiv Kriminelle und Terroristen verfolgen werden.“

Das ist Unsinn. Viele Terrorattentate in Frankreich, Deutschland, Belgien usw. wurden von Muslimen ausgeführt, die schon einmal festgenommen oder registriert waren und wahrscheinlich von den Sicherheitsbehörden ihrer Gastländer überwacht wurden. Das Problem sind nicht fehlende gemeinsame Informationen, sondern das Problem ist, dass die Anzahl der Muslime die Kapazitäten der Sicherheitsmechanismen übersteigt, um der Bedrohung Herr zu werden.

Am schlimmsten ist aber, dass Macron sich absichtlich blind stellt für die Bedrohung unserer Zivilisation, vor der wir alle stehen. Er sagte, er glaube, dass die französische Sicherheitspolitik die Muslime ziemlich unfair behandelt habe und er verurteilte jene, die „aus dem Säkularismus eine Waffe machen würden um … gegen den Islam zu kämpfen.“ Im letzten Herbst kritisierte er Präsident Hollandes Äußerung Frankreich habe ein Problem mit dem Islam, scharf.

„Keine Religion stellt im heutigen Frankreich ein Problem dar,“ antwortete Macron. „Wenn der Staat neutral ist, was den Kern des Säkularismus darstellt, dann haben wir die Pflicht, jedermann in Würde seine Religion praktizieren zu lassen.“ Dann plapperte er Obama nach und sagte, dass der Islamische Staat überhaupt nicht „islamisch“ sei. „Es gibt ein Problem, aber das ist nicht der Islam, sondern bestimmte Verhaltensweisen, die religiös sein sollen und die dann Menschen aufgezwungen werden, die diese Religion praktizieren.“

Macron ist ein bösartiger Idiot, deshalb wird er der natürliche Nachfolger seines grotesken Vorgängers im Élysée Palast. Marine Le Pens voraussehbare Niederlage zeigt, dass der politische Prozess in der westlichen Welt eine Scharade mit vorherbestimmtem Ausgang ist. Die Weigerung der Pariser Elite, Frankreich vor dem Islam zu schützen, reflektiert ein globales Problem, das die Synthese von allem ist und weiter geht als ein „Kulturkrieg“. Es ist das drohende Ende der Kultur als solcher.

Macron und seinesgleichen fördern eine Ideologie der „universellen menschlichen Werte“ einer „gemeinsamen Kultur“ für die ganze Welt. In Wahrheit jedoch erschaffen er und andere Befürworter von „Vielfalt“ genau das Gegenteil: Eine die Seele betäubende Einheit, eine trostlose Gleichheit der Gedanken und Tatenlosigkeit. Die Macrons auf beiden Seiten des Atlantiks eint trotz der äußerlichen Unterschiede, gemeinsam mit den Mullahs und Scheichs und Imamen der Wunsch nach einer monotheistischen Einen Welt. Beide sehnen sich nach einer Großen Gleichschaltung, die in einer einzigen globalen Behörde enden wird, postnational und scheinbar standardisiert, eine Umma unter einem anderen Namen. Die christliche Vision des Dreifaltigen Gottes, der Wahl, Vielfalt, Individualität und freien Willen erlaubt, ist der Feind dieser Vision.

Macron gehört zur Elite Klasse: Wurzellos, arrogant, zynisch, manipulativ und unabänderlich Dschihad-freundlich. Er wird den Krieg gegen den Terror „kämpfen“ ohne den Feind zu benennen, ohne seinen Glauben zu nennen, ohne seine Absichten zu demaskieren, ohne seine Komplizen anzugreifen, ohne seine fünfte Kolonne herauszuschmeißen und ohne überhaupt zu versuchen zu gewinnen. Er symbolisiert den französischen Willensverlust, die eigene Kultur zu definieren und zu verteidigen, sowie den fehlenden pan-europäischen Wunsch, sich fortzupflanzen.

Gemeinschaften, mit einem gemeinsamen Band aus Erinnerungen, Sprache, Schicksal und Legenden können wiederbelebt werden, aber man braucht dazu ein katastrophales, lebensveränderndes Ereignis. Und in der Not werden sich die Augen der Männer und Frauen wieder gegen den Himmel richten. Und schon bevor es passiert – und es wird passieren – werden sich normale Menschen nicht der Passivität hingeben. Das Spiel hat noch nicht begonnen. Das Dar al Islam ist nicht das unausweichliche Ende der französischen Straße, mit oder ohne Macron. Wir sind ausgestattet mit Gefühlen und Verstand mit dem Bewusstsein wer wir sind.

Der Kampf der wahren französischen Männer und Frauen sich selbst zu verteidigen gegen den Austausch ihrer Bevölkerung und den kulturellen Selbstmord ist ein gerechter Kampf, auch wenn der Ausgang unsicher ist. Angesichts dieser Unsicherheit werden sie am Leben, an Schönheit und Wahrheit festhalten. Und der politische Prozess soll verdammt sein.

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Time am 14. Mai 2017

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1) http://fredalanmedforth.blogspot.de/2017/05/adieu-frankreich.html

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