Massenmord? Finde ich doof!

Alle möglichen Leute lassen sich derzeit eine kleine Biene eintätowieren, was ihre Solidarität mit den Opfern des mohammedanistischen Massenmordes von Manchester ausdrücken soll.

Das ist vielleicht hip, aber m.E. auch ein bisschen dumm und sicher kein Counterjihad.

Der Counterjihad braucht keine wohlfeilen Zeichen der Solidarität sondern harsche und globale Maßnahmen gegen die Gesamtheit der Orks.

Lesen Sie einen Bericht von „N-TV“ (1).

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Eine Biene für Manchester

Ariana Grande lässt sich stechen

Mit ihrem Benefizkonzert in Manchester hat Ariana Grande am Sonntag ein beeindruckendes Zeichen gegen den Terror gesetzt. Wie wichtig ihr die Solidarität mit den Gewalt-Opfern ist, unterstreicht sie nun noch einmal auf ganz besondere Weise.

Es war in jeder Hinsicht ein Abend der Superlative am Sonntag in Manchester. Ein Superlativ an Stars – von Katy Perry über Justin Bieber bis Coldplay. Ein Superlativ an Zuschauern in rund 50 Ländern auf der ganzen Welt. Und ein Superlativ an einem Zeichen gegen den Terror, wie man es so eindrücklich und bewegend bis dato nicht zu sehen bekommen hat.

Das lag nicht zuletzt an Gastgeberin Ariana Grande. Die 23-Jährige, deren Konzert am 22. Mai in Manchester Ziel eines verheerenden Terroranschlags mit mehr als 20 Toten und Dutzenden Verletzten war, ließ keine Sekunde einen Zweifel daran aufkommen, dass ihr Mitgefühl und ihre Anteilnahme echt und ehrlich sind. Schon vor der Benefiz-Show im Old Trafford Cricket Ground in Manchester hatte Grande Opfer der Bluttat im Krankenhaus besucht. Nun bekundeten sie und ihre Crew noch ein weiteres Mal ihre Solidarität mit den Betroffenen.

Wie mehrere britische Medien übereinstimmend berichten, ließen sich die Sängerin und Teile ihrer Entourage das für Manchester typische Bienen-Logo tätowieren. Dieses Symbol, das für harte Arbeit, aber auch für den Zusammenhalt der Menschen stehen soll, ist schon länger ein Wahrzeichen der einstigen Industriestadt. Nach dem Anschlag bei Grandes Konzert erhielt es jedoch neuen Auftrieb – als Zeichen der Verbundenheit der Menschen in der Stadt. Schnell sah man es nicht nur massenhaft auf Schildern oder Plakaten, viele Bewohner ließen sich die Biene auch als Tätowierung auf dem Körper verewigen.

Die Tattoo-Studios in der Stadt machten daraus ein besonderes Geschäftsmodell: Das Bienen-Tattoo gibt es für 50 Pfund, die in einen Fonds für die Familien der Anschlagsopfer eingezahlt werden. Dank Grande und ihrer Mitstreiter dürften also ein paar Hundert Pfund dazu gekommen sein. Dafür sind die Sängerin und ihre Crew nun noch einmal auf ganz spezielle Weise mit Manchester verbunden – und das für immer.

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Time am 6. Juni 2017

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1) http://www.n-tv.de/leute/Ariana-Grande-laesst-sich-stechen-article19875882.html

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Eine Antwort to “Massenmord? Finde ich doof!”

  1. Sophist X Says:

    Das beste an diesem Bienensymbol dürfte sein, dass es keinen Moslem beleidigt (d.h. nicht mehr als jede andere naturalistische Abbildung) und dass, wenn sich seine Relevanz bei jedem weiteren Attentat halbiert, es dann trotzdem noch eine ganz nette Tätowierung ist, die zwischen den um sich greifenden Körper-Großgemälden nicht weiter auffällt.
    Es ist gewissermaßen ein gutes und beinahe schon perfides Mittelding aus anlassbezogener Symbolik und Körperschmuck-Pragmatismus.

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