Sieg des Counterjihad: Irak

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Time am 29. Januar 2017

2 Antworten to “Sieg des Counterjihad: Irak”

  1. Jakobiner Says:

    Hurrah, zwar erfreulich, aber jetzt wollen die USA, die wahhabitischen Saudis und ihre islamistischen Mordbrennermilizen gegen Assad, Rußland und Iran in Syrien vorgehen. , anstatt, dass die USA zusammen mit Ägypten, Rußland und Assad die gesamten islamistischen Mordbrenner von der Türkei, Saudiarabien, Katar samt Musilmbrüdern gemeinsam bekämpfen und vernichten.

    Trump sucht Vorwand für Eskalation in Syrien
    29. Juni 2017

    In der letzten Staffel der US-Serie House of Cards benutzt die fiktive Regierung von Präsident Francis Underwood und Vizepräsidentin Claire Underwood angesichts einer innenpolitischen Krise einen fingierten Chemiewaffenangriff in Syrien, um dem Land den Krieg zu erklären.

    Die Trump-Regierung hat offenbar von dieser Serie inspirieren lassen und der syrischen Regierung vorgeworfen, sie treffe „Vorbereitungen“ für den Einsatz von Chemiewaffen gegen die Zivilbevölkerung. Beweise für diese konstruierte Drohung hat sie noch nicht vorgelegt.

    Am Montag erklärte Trumps Pressesprecher Sean Spicer, die USA hätten „potenzielle Vorbereitungen für einen weiteren Chemiewaffenangriff des Assad-Regimes entdeckt, der vermutlich zahlreiche zivile Todesopfer fordern würde, darunter auch unschuldige Kinder“. Weiter hieß es, wenn der syrische Präsident Baschar al-Assad „einen weiteren Massenmord mit Chemiewaffen verübt“, würden „er und sein Militär teuer dafür bezahlen“.

    Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley erklärte am Dienstag: „Unser Ziel ist es mittlerweile, nicht nur Assad eine Nachricht zu senden, sondern auch Russland und dem Iran… Wenn so etwas noch einmal passiert, werden wir Sie dafür zur Verantwortung ziehen.“ Mit anderen Worten, ein mutmaßlicher Chemiewaffenangriff in Syrien könnte als Rechtfertigung für einen Krieg gegen den Iran und Russland benutzt werden.

    Der Pressesprecher des Pentagon wurde gebeten, die Vorwürfe des Weißen Hauses zu bekräftigen, konnte aber keine Beweise dafür liefern. Er erklärte, die mutmaßlichen Geheimdiensterkenntnisse seien „von gestern oder vorgestern“ und betreffen „bestimmte Flugzeuge in einem bestimmten Hangar, von denen wir wissen, dass beide mit dem Einsatz von Chemiewaffen in Verbindung stehen“. Damit meinte er den Luftwaffenstützpunkt al-Schairat, den die USA am 6. April mit Marschflugkörpern angegriffen hatten.

    Einige Militärvertreter erklärten, sie hätten „keine Ahnung“, wovon das Weiße Haus spricht. Vertreter des britischen Verteidigungsministeriums erklärten, sie hätten zwar keine Beweise gesehen, würden die USA jedoch trotzdem bei einer militärischen Eskalation unterstützen. Das heißt, es ist ihnen egal, ob die Vorwürfe wahr oder falsch sind.

    Journalist und Pulitzerpreisträger Seymour Hersh, der während des Vietnamkriegs das Massaker von My Lai enthüllte, hatte nur einen Tag vor der Erklärung des Weißen Hauses in der Welt einen detaillierten Artikel zu der Frage veröffentlicht. In seinem Artikel weist Hersh nach, dass die Vorwürfe, mit denen die Trump-Regierung den Raketenangriff auf Syrien am 6. April gerechtfertigt hatte, völlig aus der Luft gegriffen waren.

    Hersh hat Interviews mit Militärs und Geheimdienstlern geführt, nach denen die US-Regierung keine Beweise für ihre Behauptungen hatte, dass die syrische Regierung am 4. April das Giftgas Sarin einsetzte.

    Die falschen Vorwürfe zum Chemiewaffenangriff und der anschließende Angriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt waren so dreist erfunden, dass sich sogar in Teilen des Militär- und Geheimdienstapparats Widerstand gegen sie regte. Hersh zitierte einen Offizier mit den Worten: „Das ergibt alles keinen Sinn. Wir WISSEN, dass es keinen Chemiewaffenangriff gab…“

    Trump wurde zu dem Zeitpunkt von der Demokratischen Partei und den Geheimdiensten unter immensen Druck gesetzt, eine aggressivere Haltung gegenüber der syrischen Regierung einzunehmen. Nur wenige Tage zuvor hatte der Geheimdienstausschuss des Senats bei einer Anhörung Trump vorgeworfen, er habe mit zusammen mit Russland die Wahl 2016 gefälscht. Kolumnisten und Experten stellten den Präsidenten praktisch als Agenten des Kremls dar.

    Doch nach dem Angriff änderte sich all das – zumindest für ein paar Tage. Hersh schrieb dazu: „Die nächsten paar Tage waren die erfolgreichsten seiner Präsidentschaft. Amerika stellte sich, wie immer in Kriegszeiten, hinter seinen Oberbefehlshaber… Der bekannte Fernsehmoderator Brian Williams von MSNBC beschrieb die Bilder vom Abschuss der Tomahawk-Raketen vom Meer aus als ‘wunderschön’. Fareed Zakaria erklärte auf CNN: ‘Ich glaube, Donald Trump ist zum Präsidenten der Vereinigten Staaten geworden.’ Eine Auswertung der 100 wichtigsten amerikanischen Zeitungen zeigte, dass 39 von ihnen Leitartikel veröffentlicht haben, in denen sie die Bombardierung unterstützten, darunter die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journal.“

    Damals stellte keine große amerikanische Zeitung oder Nachrichtensendung die Frage, ob die Vorwürfe des Weißen Hauses glaubwürdig waren. Dass sie ohne weiteres für bare Münze genommen wurden, zeigt, dass die Medien weiterhin als Sprachrohr für Kriegspropaganda dienen.

    Hersh konnte in den USA nicht einmal ein Nachrichtenmedium finden, dass seinen aktuellen Artikel veröffentlichen wollte. Auch die britische London Review of Books, die bereits frühere Enthüllungsreportagen von Hersh veröffentlicht hatte, lehnte seinen Artikel ab. Deshalb musste er sich an eine deutsche Zeitung wenden.

    Das jüngste syrische „Kriegsverbrechen“ – diesmal sogar nur die angebliche „Vorbereitung“ – zeigt, dass sich die Medien mit unverminderter Bereitschaft zu Propagandaorganen der Regierung machen.

    Die Medien nehmen zwar zusammengeschusterte Behauptungen der Regierung über Massenvernichtungswaffen in Syrien für wahr an, doch es bleibt am Ende nicht verborgen, dass sie falsch sind. Wie mittlerweile üblich, hat die Regierung nicht einmal versucht, auch nur den geringsten Beweis dafür vorzulegen, sondern verbreitet nur allgemeine Behauptungen, welche die amerikanische Bevölkerung unhinterfragt glauben soll.

    Vor vierzehn Jahren hatte die Bush-Regierung Lügen über Massenvernichtungswaffen benutzt, um einen Krieg im Irak zu beginnen, der Millionen Todesopfer forderte. Jetzt benutzt die Trump-Regierung ebenso haltlose Behauptungen, um einen Krieg zur Eskalation zu treiben, der zu einem nuklearen Schlagabtausch zwischen den USA und Russland führen könnte, den beiden größten Atommächten der Welt – und die amerikanischen Medien unterstützen sie dabei uneingeschränkt.

    Anstatt Widerstand gegen die Verschärfung des Kriegs zu leisten, hat die Demokratische Partei seit Trumps Wahlsieg ein aggressiveres Vorgehen gegen Russland zu ihrer zentralen Forderung gemacht und in den Mittelpunkt ihres Widerstands gegen seine Regierung gestellt. Hillary Clintons Vizepräsidentschaftskandidat Tim Kaine veröffentlichte im Juni einen Artikel in Foreign Affairs, in dem er die aggressiven außenpolitischen Ziele beschrieb, auf denen Clintons Kandidatur beruhte, und die auch im Mittelpunkt der derzeitigen hysterischen Kampagne um Trumps angebliche „Zusammenarbeit“ mit dem russischen Präsidenten Putin stehen.

    Kaine prangerte die Außenpolitik der Obama-Regierung an und erklärte, dass Obama „nicht schon viel früher im syrischen Bürgerkrieg interveniert hat, wird die USA in der Zukunft sehr teuer zu stehen kommen“. Er verurteilte Obama für seine „lasche Reaktion auf Russlands Cyberangriffe und die beispiellose Einmischung in die Wahl 2016“. Zum Schluss erklärte er: „Die Vereinigten Staaten müssen immer eine klare Botschaft an alle vermitteln, die Amerikanern etwas antun wollen: Legt euch nicht mit uns an.“

    Die Washington Post veröffentlichte einen Artikel, aus dem klar hervorgeht, dass Obama damit gerechnet hat, seine Macht an Clinton zu übergeben. Diese hätte dann sofort mit den Vorbereitungen für eine deutliche Eskalation in Syrien begonnen, auch für einen möglichen Zusammenstoß mit Russland. Trumps Wahlsieg hat diese Pläne durcheinandergebracht, obwohl sie bereits weit fortgeschritten waren. Deshalb versuchen die Demokraten und die Geheimdienste so verbissen, Trump zu einer aggressiveren und klarer gegen Russland gerichteten Außenpolitik zu zwingen – und scheinen damit Erfolg zu haben.

    http://www.wsws.org/de/articles/2017/06/29/pers-j29.html

  2. Jakobiner Says:

    Nach dem Sturz des IS nun Krieg zwischen USA und sunnitischer NATO gegen Syrien, Rußland und Iran?

    Der IS scheint jetzt durch die Einnahme Mossuls durch die Anti-IS-Koalition geschlagen, wird auf Guerillakriegsführung umschalten, wahrscheinlich noch versuchen sich in anderen Ländern wieder einzunisten wie momentan in Afghanistan nachdem er aus Lybien geflogen ist und noch einige Anschläge weltweit, ob USA, Europa, Deutschland, etc. zu vollführen, um nicht in der völligen Wahrnehmungslosigkeit zu verschwinden. Aber nachdem die Anti-IS-Koalition ihre Aufgabe erfüllt hat, versuchen die Trump-USA und sein als Führungsstaat einer islamisch-sunnitischen NATO erkorenes Saudiarabien nun den Konflikt gegen Katar, eigentlich: Iran und Syrien zu forcieren.

    Zum einen hat Saudiarabien mit anderen Golfstaaten zumal unter Trumps Unterstützung Katar ein Ultimatum in Form einer Forderungsliste von 10 Punkten überreicht, die die Beendigung der Unterstützung konkurrierender islamistischer Gruppen, Schließung der Verbindungsbüros von Hamas, Muslimbrüdern und der Taliban, Schließung des Staatssenders Al Jazeera, Beendigung der Militärkkoperation mit der Türkei und Schließung deren Militärbasis in Katar, Einschränkung der Kontakte mit dem Iran beinhaltet, worauf Iran und die Türkei Katar mit Lebensmitteln gegen das Embargo unterstützen, die Türkei am Militärabkommen festhält. Dass sich hier ein grösserer Krisenbogen formiert, der eine Kettenreaktion hervorrufen könnte, macht Gilbert Mercier in seinem etwas verschwörungstheoretischen Artikel bei New Junkie Post klar:

    „There is trouble in oil paradise. It seems that all the elements of an already explosive geopolitical concoction are getting vigorously stirred. The palace coup in Saudi Arabia, conducted by King Salman’s own son, Prince Mohammad bin Salman, on June 21, 2017, should be understood as the second salvo of a potentially hot war between two Sunni blocks: on one hand, Saudiarabia, Egypt, the United Arab Emirates (UAE), and Bahrain; on the other hand, Qatar and its allies of circumstance, Turkey, Palestinian Hamas, the Muslim Brotherhood network, and a likely Shiite coalition with Iraq and Iran. The two blocks, quickly assembled, could enter a terrifying hot war over this new crisis, which would tear apart the entire Sunni Muslim community as well as draw in the Shiites of Iran and Iraq. The entire region could easily become like the current-day Syria of killing fields and ruins.“

    http://newsjunkiepost.com/2017/06/22/saudi-arabia-vs-qatar-middle-east-controlled-demolition-plan/

    Zeitgleich wird nun Raqqa erobert, Deeskalationszonen eingerichtet, könnte es zu einer Einteilung des Landes in Waffenstillstandszonen kommen, aber nun gibt es vermehrt US-Militärschläge gegen die iranischen und Assad-syrischen Truppen und Drohnen, ja warnt Trump heute vor einem neuen Giftgaseinsatz seitens Assad, den die USA nicht unbeantwortet lassen würden. Rußlands Verteidigungsminister Lawrow spricht von „Spekulation“ und warnt vor einem US-amerikanischen „Präventivschlag“, der eine russische Reaktion hervorbringen würde. Nachdem Wegfall des IS brechen nun die neuen Konfliktlinien aus, die scheinbar die USA mit der islamisch-sunnitischen NATO unter Führung Saudiarabiens gegen die Achse Iran-Irak-Syrien-Hisbollah-Hamas-Rußland ins Spiel bringen will.

    Am Montag erklärte Trumps Pressesprecher Sean Spicer, die USA hätten „potenzielle Vorbereitungen für einen weiteren Chemiewaffenangriff des Assad-Regimes entdeckt, der vermutlich zahlreiche zivile Todesopfer fordern würde, darunter auch unschuldige Kinder“. Weiter hieß es, wenn der syrische Präsident Baschar al-Assad „einen weiteren Massenmord mit Chemiewaffen verübt“, würden „er und sein Militär teuer dafür bezahlen“.

    Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley erklärte am Dienstag: „Unser Ziel ist es mittlerweile, nicht nur Assad eine Nachricht zu senden, sondern auch Russland und dem Iran… Wenn so etwas noch einmal passiert, werden wir Sie dafür zur Verantwortung ziehen.“ Mit anderen Worten, ein mutmaßlicher Chemiewaffenangriff in Syrien könnte als Rechtfertigung für einen Krieg gegen den Iran und Russland benutzt werden.

    Die USA, die wahhabitischen Saudis und ihre islamistischen Mordbrennermilizen wollen scheinbar gegen Assad, Rußland und Iran in Syrien vorgehen. , anstatt, dass die USA zusammen mit Ägypten, Rußland und Assad die gesamten islamistischen Mordbrenner von der Türkei, Iran,Saudiarabien, Katar samt Musilmbrüdern gemeinsam bekämpfen und vernichten.Aber es geht um einen Großmachtskonflikt und einen Stellvertreterkrieg, bei dem beide Seiten nicht den Islamismus bekämpfen, sondern die jeweils anderen islamofaschistischen Mordbrennermilizen als Hilfstruppen untertstützen, es geht also nicht um Demokratie oder Säkularismus, sondern um imperialistische Einflußsphären zweier Groß- und mehrerer Regionalmächte.

    Auffällig ist zudem, dass die USA und die EU die Sanktionen gegen Rußland neben ihrer militärischen US- und NATO- Aufrüstung erhöhen, die USA der Ukraine nun direkt Waffen liefern will nachdem diese nun wieder die NATO-Mitgliedschaft als Ziel erklärt hat, wobei interessant ist, dass die USA nun vor allem das Northern Stream 2- Projekt, eine direkte weitere Seepipeline zwischen Rußland und Deutschland ins Visier nehmen, weswegen Merkel samt Gabriel erklärten, Deutschland halte an dem Projekt fest, das Deutschland sowie die EU von Rußlands Öl und Gas mehr, von dem in Aussicht gestellten US- Gas- und Öllieferungen gar nicht abhängig macht. Ob das Zusammentreffen zwischen Trump und Putin im Rahmen des G-20-Gipfels noch zu einer Wende und Festlegung auf verschiedene Deeskalationszonen innerhalb Syriens führt, bleibt abzuwarten.Dass alles nur halb so schlimm ist, sagte man auch vor jedem Krieg und Weltkrieg–und am interessatesten und entscheidensten wird das Treffen zwischen Trump und Putin in Hamburg!Dennoch ist eine klare Tendenz der Eskalation, die nur durch ein Innehalten im letzten Moment und durch einen Kompromiss gestoppt werden kann. Aber ein Poker mit immer höheren Preisen!

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