Aus der Hauptstadt (#39)

Die Lieblingsbeschäftigung junger Orkmännchen ist Aggression und Brutalität, wie in der Hauptstadt so auf der ganzen Erde. Lesen Sie einen Bericht von Hannes Heine und Dimitri Vachedin aus dem Berliner „Tagesspiegel“ (1).

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Staatsschutz ermittelt gegen Schlägertruppe

Islamistische Moralwächter terrorisieren Berliner

Tschetschenische Islamisten sollen in Berlin Landsleute und deren Kontakte wegen „moralischer Verfehlungen“ angegriffen und schwer verletzt haben.

Eine Gruppe von islamistischen Schlägern soll in Berlin lebende Tschetschenen, insbesondere Frauen und deren Kontakte wegen vermeintlichen Verstößen gegen ihre archaischen Moralvorstellungen bedroht und angegriffen haben. Einige Opfer sollen schwer verletzt worden sein. Nun ermittelt nach Informationen des Tagesspiegels der Staatsschutz des Landeskriminalamtes gegen Unbekannt wegen „Störung des Rechtsfriedens durch Androhung von Straftaten“.

Auslöser ist ein Video, das dem Tagesspiegel vorliegt und seit Mai in der tschetschenischen Community kursiert. Es zeigt das Foto eines Mannes mit Sturmhaube, der mit einer Pistole in die Kamera zielt. Auf tschetschenisch sagt eine Stimme: „As-salamu alaykum, muslimische Brüder und Schwestern, ihr wisst es, ich weiß es, jeder weiß es.“ In Europa täten einige „tschetschenische Frauen – und Männer, die wie Frauen aussehen – unaussprechbare Dinge“. Falls man die Gelegenheit dazu habe, „werden wir sie maßregeln“. Etwa 80 Gleichgesinnte seien sie, „weitere wollen beitreten“. Sie hätten auf den Koran geschworen, „wir gehen raus auf die Straßen. Sag nicht, du seist nicht gewarnt worden. Sag nicht, du hättest es nicht gewusst.“ Auch das russischsprachige Online-Portal „Meduza“ hatte über das Video berichtet.

Die Polizei äußert sich wegen der laufenden Ermittlungen nicht zu dem Fall. In Deutschland lebende Tschetschenen berichten übereinstimmend, die Berliner Schlägergruppe vereine möglicherweise bis zu 100 Männer, die bewaffnet seien und von Tätern mit Kriegserfahrung angeführt würden. Mindestens zwei junge Frauen und einen Mann soll die Gruppe in den vergangenen Wochen verprügelt haben. Zwei weitere Frauen sollen bedroht und verfolgt worden sein.

Aus Justizkreisen heißt es, straff organisierte, salafistische Tschetschenen seien in Berlin und Brandenburg zunehmend eine Gefahr. Es gebe viele Hinweise auf religiös motivierte Taten, aber auch auf Drogenhandel und Erpressung. Zuletzt wurden Tschetschenen im Mai nach Schüssen auf eine Berliner Bar festgenommen. In Heimen hatten Tschetschenen christliche Asylbewerber angegriffen.

Statistisch lässt sich nicht ermitteln, ob Tschetschenen auffälliger sind, da es keine tschetschenische Staatsbürgerschaft gibt. Angehörige dieses sunnitischen Volkes aus dem Kaukasus leben zudem nicht nur in Tschetschenien, der Teilrepublik Russlands, sondern auch in Dagestan und Inguschetien – sie haben russische Pässe. Dazu kommen Tschetschenen aus Georgien, selten aus Kasachstan. Angenommen wird, dass die Tschetschenienkriege zwischen den muslimischen Separatisten und der russischen Regierung nach dem Ende der Sowjetunion zur Radikalisierung beigetragen haben.

Ein Sprecher des Berliner Innensenators Andreas Geisel (SPD) sagte: Erkenntnisse, dass Tschetschenen gegenüber anderen Flüchtlingen besonders oft Straftaten begangen hätten, habe man nicht. Gleichwohl stelle man seit Jahren immer wieder „vereinzelte Bezüge zu Ermittlungskomplexen der russisch-eurasischen Organisierten Kriminalität“ fest.

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Time am 5. Juli 2017

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/staatsschutz-ermittelt-gegen-schlaegertruppe-islamistische-moralwaechter-terrorisieren-berliner/20018170.html

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3 Antworten to “Aus der Hauptstadt (#39)”

  1. Sophist X Says:

    Es ist typisch für Lügenpressjournalisten, dass sie diese Terroristen (ich benutze den Begriff nicht aus Versehen) zu Moralwächtern aufwerten und damit die islamische Perversion der Ethik unreflektiert übernehmen.

  2. Jakobiner Says:

    Daran anknüpfend zu der autonomen Gewaltorgie zum G-20-Gipfel in Hamburg:Wenn 20000 Polizisten 5000 Autonome nicht unter Kontrolle halten können, wie wird das dann aussehen, wenn Erdogan seine 1-2 Millionen deutschen Erdotürken auf der Strasse mobilisiert. Das kann sachon bald ommen: Zum einen plant die CSU ein Islamgesetz nach dem Vorbild Ösaterreichs (das ich im übrigen befürworte)–das wird im Zeitraum nach der Bundestagswahl und vor der Landtagswahl in Bayern 2018 lanciert werden. Zum zweiten steht auch das Ende des NSU-Prozesses ins Haus. Sollte Zschäpe mit einer Haftstrafe unter lebenslänglich wegkommen, wird das die türkische Community sicherlich erregen, das Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat erschüttern und Erdogan wird dies auch nutzen für die Todesstrafe zu mobilisieren.. Zumal wie es aussieht man Zschäpe nur wegen Beihilfe zum Mord oder 129a belangen kann und sie beharrlich schweigt.

  3. Sophist X Says:

    @ Jakobiner

    Niemand macht sich eine Vorstellung, wie wenige bewaffnete Kämpfer notwendig sind, um eine Stadt oder eine Region für lange Zeit in Massenmord und Chaos versinken zu lassen.
    Ein Lehrbeispiel wurde jüngst von den Philippinen gemeldet. Dort hat eine ca. 500 Mann starke moslemische Mörderbande eine Stadt vorübergehend übernommen, und die regulären Sicherheitskräfte waren am Anfang völlig hilflos und haben die Situation noch immer nicht unter Kontrolle.

    Und das mit einer Armee, die nicht zimperlich ist und wo nicht jeder Kommandeur mit einem Fuß im Gefängnis steht, wenn er einen Angriff befiehlt. In einem Land, in dem die Angehörigen der Sicherheitskräfte im Unterschied zu Deutschland nicht von der Politik verraten und von der Presse verleugnet werden.
    Die Phantasie reicht nicht, sich vorzustellen, was in Deutschland in einer ähnlichen Situation passieren würde.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/philippinen-marawi-islamisten-gefechte-regierung

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