F*ck F*hrergan

In Hamburg haben bolschewistische Schlägertrupps die Stadt verwüstet und mit dem Segen vieler arrivierter Politiker ihre ebenso brutale wie dekadente Zerstörungsorgie zelebriert. Bemäntelt wird diese perverse Lust nach exzessiver Gewalt mit grundsätzlichem Hass auf unser kapitalistisches und freiheitliches System, dem die Wohlstandsbürschchen alles verdanken, das ihnen alles verzeiht, und das sie deshalb über alles hassen.

Für viele Türken geht es hingegen tatsächlich um die Existenz, die ihnen das nazislahmische Erdogan-System zunehmend streitig machen will. Viele habe sich daher jetzt im Protest zusammengeschlossen und im torkisch besetzten Konstantinopel gegen Ratze Fuhrergan demonstriert. Die Zahlen reichen von über 100.000 bis zu zwei Millionen (1). „N-TV“ berichtet (2):

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Hunderttausende bei Protest

„Marsch der Gerechtigkeit“ erreicht Istanbul

Um gegen die Verhaftung eines Kollegen zu protestieren, begibt sich der CHP-Vorsitzende Kemal Kilicdaroglu auf einen Marsch von Ankara nach Istanbul. 25 Tage später erreicht der Oppositionelle sein Ziel. Über hunderttausend Menschen nehmen ihn in Empfang.

Kemal Kilicdaroglu hat mit seinem „Marsch für Gerechtigkeit“ Istanbul und damit das Ziel seiner Route erreicht. Mehrere hunderttausend Menschen versammelten sich, um den türkischen Oppositionsführers zu empfangen. Die Veranstaltung im Istanbuler Stadtteil Maltepe bildet den Abschluss des mehr als drei Wochen andauernden „Marsches für Gerechtigkeit“.

In 25 Tagen hatte der 68-jährige Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei CHP die Strecke von Ankara nach Istanbul zu Fuß zurückgelegt. Zuletzt folgten ihm täglich zehntausende Menschen auf seinem 450 Kilometer langen Marsch. Den letzten Kilometer legte der Oppositionelle aber alleine zurück. Die Menschen am Rand der Strecke skandierten „Recht, Justiz, Gerechtigkeit“ und schwenkten Fahnen mit der Aufschrift „adalet“ (Gerechtigkeit). Die Organisatoren sprachen von insgesamt mehr als zwei Millionen Teilnehmern.

Begonnen hatte Kilicdaroglu den Protestzug am 15. Juni, nachdem ein Istanbuler Gericht den CHP-Abgeordneten Enis Berberoglu wegen eines Artikels über geheime Waffenlieferung an islamistische Rebellen in Syrien zu 25 Jahren Haft verurteilt hatte.

„Wir werden von ungebildeten Leuten regiert“

„Dies ist der längste politische Marsch in der Weltgeschichte, sowohl was die Teilnahme, als auch seine Länge und Dauer betrifft“, sagte der CHP-Abgeordnete Özgür Özel auf der letzten Etappe. „Millionen schreiben heute Geschichte.“ Es sei die größte Kundgebung der Opposition seit den Gezi-Protesten im Sommer 2013.

„Heute gibt es keine Gerechtigkeit mehr in der Türkei. Unsere Schriftsteller sind im Gefängnis, unsere Professoren sind im Gefängnis, unsere Intellektuellen, unsere Studenten“, sagte die Demonstrantin Aynur auf der Abschlusskundgebung, während immer mehr Menschen mit weißen „adalet“-Fahnen auf das Gelände strömten. „Es gibt keine Armee mehr, keine Bildung mehr, und wir werden von ungebildeten Leuten regiert. Deshalb fordern wir Gerechtigkeit.“

„Wir sind Tausende heute hier, die für die kommenden Generationen Gerechtigkeit wollen“, sagte der Demonstrant Ali. Die meisten Demonstranten waren mit der Fähre oder Metro aus Istanbul gekommen, doch einige waren zusammen mit Kilicdaroglu den ganzen Weg marschiert.

Regierung verspricht Sicherheit

Während Kilicdaroglu zu Beginn nur begleitet von einigen hundert Polizisten über die Landstraße marschierte, fand die Kundgebung in Istanbul unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. CNN Türk berichtete unter Berufung auf den Gouverneur von Istanbul, insgesamt 15.000 Polizisten seien im Einsatz. Zudem wurde die Marschstrecke angesichts der Vielzahl an Teilnehmern weiträumig für den Verkehr gesperrt. Ministerpräsident Binali Yildirim versicherte, es werde alles Nötige getan, um die Sicherheit der Abschlusskundgebung zu garantieren. Er forderte die CHP jedoch auf, nach der Kundgebung ihren Protest zu beenden.

Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte Kilicdaroglu zuvor wiederholt vorgeworfen, mit dem Marsch „Terroristen“ zu unterstützen. Da der Marsch aber friedlich blieb, bedurfte es jedoch keiner Einschreitung der Sicherheitsbehörden. In den türkischen Medien fand der Protestzug zuletzt große Aufmerksamkeit. Während regierungstreue Zeitungen teils vom „Marsch der Verräter“ schrieben, lobten andere Kolumnisten, dass es Kilicdaroglu erstmals gelungen sei, mit dem Marsch ein Thema zu setzen.

Kilicdaroglu war immer wieder vorgeworfen worden, Erdogan nicht entschieden genug entgegenzutreten. Auch in der eigenen Partei war kritisiert worden, dass er nach dem umstrittenen Verfassungsreferendum vom 16. April seine Anhänger nicht zu Protesten auf die Straße rief.

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Time am 9. Juli 2017

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1) http://www.spiegel.de/politik/ausland/istanbul-zehntausende-feiern-protestmarsch-von-kilicdaroglu-a-1156903.html
2) http://www.n-tv.de/politik/Marsch-der-Gerechtigkeit-erreicht-Istanbul-article19927704.html

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2 Antworten to “F*ck F*hrergan”

  1. Jakobiner Says:

    Soliaufruf: Unterstützt den Protestmarsch der CHP gegen Erdogans islamofaschistische Gleichschaltung

    Interessanter als die ausbleibenden Muslimdemos gegen islamischen Terrorismus in Deutschland,von denen sich die von Erdogans Religionsbehörde Diyanet kontrollierte DITIB distanzierte und alle hilflosen und bettelnden „Freiheit für Denis Yücel“-Kampagnen, ist jetzt der Protestmarsch der türkischen kemalistisch-demokratischen CHP gegen Erdogans Gleichschaltung in der Türkei.Merkel und Deutschland sollte diesen unterstützen, da er das Potential hat die säkulare Oppositionsbewegung in der Türkei gegen dien islamofaschistischen Erdogan zu mobilisieren und zu einigen, der nur durch Wahlfälschung sein Ermächtigungsgesetz durchbrachte. Mehr als 50% der Türken lehnen es und ihn aber ab, können ihn stürzen und dann reden wir nochmals über DITIB und die Erdotürken und was wir dann nach dem Sturz ihres Führers mit ihnen machen

    Die Verhaftungen und Säuberungswellen in der Türkei infolge des Ausnahmezustands, den Erdogan verlängern ließ, werden systematisch weitergeführt und auf neue Gruppen ausgeweitet, nachdem er nun mittels Wahlfälschung von geschätzt 3 Millionen Stimmen und einer immer noch sehr knappen und gefälschten 51%- Mehrheit sein Ermächtigungsgesetz für seine islamistische Präsidaldiktatur durchpeitschte. Kurz: Erdoagan hat illegal gehandelt, betrogen und gelogen und nicht einmal eine Mehrheit für seine Präsidialdiktatur. Und selbst wenn er sie hätte, sollte man alle Kräfte unterstützen, um ihn zu stürzen. Es gibt kein Recht eines Teils der Gesellschaft 49% der Bevölkerung diktatorisch zu entrechten und alle Minderheiten ihrer Rechte zu berauben. Aber Erdogan weiß selbst, dass er gelogen und betrogen hat und nicht einmal über eine Mehrheit verfügt.

    Da er weiß, dass immer noch ein gehöriges Oppositionspotential besteht und er das Militär zwar untergeordnet hat, aber nicht völlig kontrolliert, sowie nicht über eine eigene SA, also Braunhemden wie Hitler oder Schwarzhemden wie Mussolini, eigene Milizen und Revolutionsgarden verfügt, geht er bei seiner Gleichschaltung schrittweise, jedoch mit klarer Orientierung vor. Er arbeitet systematisch seine schwarze Oppositionsliste ab, die schon längst vor dem Gegenputschversuch von Teilen des Militärs und dem Ausnahmezustand existierte- beginnend schon mit dem Ergenkonprozess, der auf die Ausschaltung des Militärs, der Gleichschaltung der Medien und der Justiz abzielte und lange vor dem Gegenputschversuch einiger junger Militärs, die verzweifelt die Notbremse ziehen wollten von ihm aufgestellt wurde.

    Erdogans Gleichschaltung begann spätestens mit dem Ergenekonprozess, als er das kemalistische Militär, den türkischen Geheimdienst und seinen sogenannten „tiefen Staat“ unter Jubeltönen Europas Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen, der USA und der Hilfe der Gülenbewegung vor Gericht stellte und unterordnete, worin die Kathederdemokraten Europas und der USA einen wesentlichen Beitrag Erdogans zur Demokratisierung und Liberalisierung der Türkei sahen, die den Weg für eine islamische Demokratie als neues EU-Mitglied freisprentgen und nicht etwa das exakte Gegenteil, nämlich die Beseitung des wesentlichen letzten säkularen Machtkorrektivs gegen eine islamistische Präsidialdikatur, das sich programmatisch und infolge immer weiter vom liberal-demokratisch-säkularen Europa und Westen entfernen würde. Diese liberalen Träumer aller Lager hallunizierten sich Erdogans neoosmanistische AKP wie auch die arabischen islamofaschistischen Muslimbrüder als muslimische Christdemokraten, konsevative Demokraten und Modernisierer zusammen.

    Diese Machtdemonstration durch den Ergenkonprozess wirkte nachhaltig, denn der Generalstab des türkischen Militärs wie auch der türkische Geheimdienst MIT wagten danach nicht mehr gegen Erdogan aufzubegehren, ordneten sich ihm unter, wurden auch von ihm teilweise amnestiert und zumal umgarnt, mit Aufrüstungsprogrammen belohnt und zumal spannte er sie ein in seinem Stellvertreterkrieg in Syrien und dem Irak ein , wie er auch deren Nationalsimsu gegen die Kurden und die PKK zu nutzen wußte. Deswegen war der sogenannte Putsch einiger letzter versprengter oppositioneller und zumeist jüngerer Teile des Militärs ein Putschversuch ohne die Unterstützung des türkischen Generalstabs und des MIT, der ein letztes Aufbäumen gegen die offensichtliche Beseitigung der säkularen, westorientierten kemalistischen Attattürktürkei war als deren letztverbliebene Hüter sie sich verstanden. Aber aufgrund der fehlenden Unterstützung der Militärführung und des Geheimdienstes wurde daraus mehr eine improvisierte, laienhafte, desperate Aktion, die fulminant scheiterte.

    Traf es erst am Putsch beteiligte oder des Putschversuchs verdächtigte Türken, dann Gülenanhänger, dann unbotmäßige Journalisten, Richter, Beamte, Staastanwälte, Polizisten, Richter, so werden nun willkürlich Menschen einfach zu Gülenanhängern oder Terroristen erklärt, obgleich sie dies nicht sind. Erdogan nutzte die mit Zustimmung der oppositionellen kemalistischen CHP beschlossene Aufhebung der Immunität von Abgeordneten zuerst nun auch um Mitglieder der oppositionellen prokurdischen HDP zu verhaften. Auf einer Parteiveranstaltung erklärte Erdogan außerdem, dass auch seine eigene Partei AKP von Gülenanhängern unterwandert sei und man die eigenen Reihen säubern müsse. Möglich, dass dann auch solche AKPler wie Gül oder Davotoglu als Gülenisten verhaftet werden, da sie nicht immer völlig mit Erdogan übereinstimmten -aber zuerst kommen HDP, das Militär und nun eben die CHP dran, bevor er wie Hitler seine eigenen abweichenden Parteianhänger wie beim Röhmputsch beseitigt.

    Die faschistische MHP der Grauen Wölfe, die Erdogan bei allen Maßnahmen stützt, da sie für eine pantürkische Großtürkei und ein türkisches Großreich eintritt und in Erdogan neoosmanischen und islamofaschistischen Großreichsphantasien da jedenfalls eine dikatorische, antiwestliche, expansionistische Türkei als Gemeinsamkeit sieht, wird dann auch noch nachfolgen, da Erdogan bis 2023 zum 100.Jahrestag der Gründung der Republik der Türkei hofft, Attatürk als neuen Gründer einer dann neoosmanischen Türkei abzulösen. Sollte er sich bis dahin aller oppositionellen Kräfte entledigt haben, wird dann auch die ihn noch unterstützende MHP weggeräumt. Die Gleichschaltung der Gesellschaft läßt die Gefängnisse der Türkei derart überfüllt werden, dass inzwischen schon Tausende von Kriminellen freigelassen wurden, um Platz für die Opposition zu schaffen.

    Nun hat sich Erdogan nach der HDP die CHP vorgenommen und startet mit der Verhaftung eines CHP-Abgeordneten nun einen Testballon, inwieweit er damit auf Widerstand stößt, zumal es bisher zu keinerlei nennneswerten Demonstrationen und Protesten in der Zeit nach dem Gegenputsch des Militärs kam. Auch für Kemal Kiliçdaroglu, den Chef der Oppositionspartei CHP, war die Zeit offenbar reif, um „aufzuwachen“. Der Auslöser war die Verurteilung des ehemaligen Journalisten und CHP-Abgeordneten Enis Berberoglu zu 25 Jahren Haft in der vergangenen Woche. Man wirft Berberoglu vor, eine Geheiminformation an die Zeitung „Cumhuriyet“ weitergegeben zu haben. Nachdem das Urteil bekanntgeworden war, brach Kiliçdaroglu in Ankara zu Fuß in Richtung Istanbul auf. Er will zu dem Gefängnis marschieren, in dem sein Abgeordneter sitzt. Desweiteren erklärte der CHP-Chef, dass Erdogan einen „zweiten Putsch“durchführe und Widerstand geboten sei.

    Während Hitler gleich zu Beginn seiner Amtszeit die gesamte Opposition und deren Führung verbieten ließ und über Nacht in KZs verbrachte, verläuft der Gleichschaltungsprozess in der Türkei eher wie im Fasces-Italien Mussolinis, als der Duce das Parlament noch eine Zeit bestehen ließ und eher schrittweise vorging, bis er dann die italienische Demokratie ganz beseitigte. Nach letzterem Muster scheint nun Erdogan vorzugehen, aber die Zielrichtung dürfte jetzt schon klar sein. Nachdem nun auch das kemalistische Militär als Machtfaktor ausgeschaltet und untergeordnet ist, dürfte nun auch die Säuberung und Gleichschaltung des Staatsapperates, wie auch des Militärs und Geheimdienst als nächstes folgen. Bisher galt beim Militär das Verbot, dass Mitglieder islamistischer Parteien oder Studenten islamischer Institutionen und Akademien Studenten der Militärakademien oder Mitglieder der Generalität und des Offizierskorps werden konnten. Diese Bestimmung wird Erdogan als nächstes abschaffen, um die Ränge des türkischen Militärs zu islamisieren und mit seinen Leuten zu besetzen. Die andere Option ist, dass er wie Hitler neben der Reichswehr eben neben dem türkischen Militär auch eine Art islamistische SS aufbaut. Vorbild dabei dürften die Republikanischen Garden der Islamischen Republik Iran sein. Doch noch besteht die Möglichkeit, dass er sich zuviel Feinde auf einmal macht, wenn er HDP, CHP, AKP-dissidenten, Militär, Gesellschaft und Gülebewegung zugleich und auf einmal gleichschalten würde. Es bleibt abzuwarten, inwieweit der Protestmarsch der CHP auf Resonanz stößt und sich ausweitet und was die CHP selbst bei Amnestie ihres verurteilten Abgeordneten weiter zu tun gedenkt, insofern es dazu kommen sollte oder sich dies nicht zu einer Kraftprobe entwickelt, die eine neue Dynamik auslösen könnte.

  2. Time Says:

    Der Roman „Wenn der Krebsbaum blüht“ von Reinmar Cunis beschreibt u.a. ein islamisches Europa.

    https://www.amazon.de/gp/offer-listing/3453004167/ref=sr_1_1_olp?ie=UTF8&qid=1499672653&sr=8-1&keywords=wenn+der+Krebsbaum+bl%C3%BCht

    Laut Bassam Tibi ist der Anteil der Orks in Deutschland in den letzten 15 Jahren auf 6,5 Millionen gestiegen.

    https://madrasaoftime.wordpress.com/2017/07/10/fuer-eine-saekulare-leitkultur/

    Die antitotalitäre NATO hat sich zu einem Militärbündnis entwickelt, das totalitäre feindliche Staaten in seinen Reihen duldet.

    Es ist sinnlos, noch schnell einen Apfelbaum zu pflanzen, zumal seine Früchte ohne Veredelung ungenießbar sind.

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