Totale Quarantäne

Einmal mehr wendet Gunnar Heinsohn bei „Achgut“ seine Youth-Bulge-Theorie konkret und lapidar an, diesmal auf den Irak (1).

So lapidar sehe ich das aber nicht, weil schon jetzt die Orks in Massen zu uns hereinströmen.

Sie müssen gezwungen werden, in ihren Territorien, die außer der arabischen Halbinsel ohnehin allesamt von ihnen geraubt wurden, zu bleiben.

Die Welt muss die gesamte Orksphäre unter totale Quarantäne stellen.

Irak: Ein fünfzigjähriger Krieg wäre keine Überraschung

1980 attackiert Irak mit einer Armee von 200.000 Mann die arabisch besiedelten Ölgebiete im iranischen Chuzestan. Sein Kriegsindex erreicht stattliche 4,4, das heißt um die Positionen von 1.000 Männern zwischen 55-59 Jahren ringen 4.400 Jünglinge zwischen 15 und 19. Um sie nicht daheim als Gegner zu haben, entschließt sich Saddam Hussein (1937 – 2006; eins von neun Kindern) für die Reichsbildung durch Annexion von Stammverwandten. Da ähnelt er Friedrich dem Großen (1712-1786; eines von 13 Geschwistern), der 1756 mit 60.000 Mann die protestantischen Landsleute in Sachsen überfällt.

Über 100.000 Iraker sterben bis 1988 im persischen Abwehrfeuer. Doch die Araber um die Petroleumquellen bleiben Teheran treu, weil sie als Schiiten Bagdads sunnitischen Diktator hassen. Gleichwohl hat der beim Friedensschluss 1,5 Millionen Soldaten in Reserve. Seit seinem Machtantritt im Jahre 1979 springt das Land von 13 auf 17 Millionen Einwohner.

Die Welt rechnet auf Bagdads Kriegsmüdigkeit. Doch im August 1990 überfällt Saddam Kuweit und macht es zu 19ten irakischen Provinz. Die Überraschung ist groß. Dass Iraks Kriegsindex nunmehr bei 5,5 steht und Verluste lässig „abgewettert“ werden, gehört nicht zum analytischen Werkzeug der Strategen. Gleichwohl handelt Bush-Vater. Schon 1991 ist Kuweit befreit. Bis zu 35.000 Iraker fallen. 75.000 werden kampfunfähig geschossen. Saddams Luftwaffe darf seitdem nicht mehr fliegen. Das hindert ihn nicht, den rebellischen Schiiten-Süden um 200.000 Menschen zu dezimieren. Den ebenso kinderreichen und nicht minder aufständischen Kurden im Norden nimmt er – teilweise durch Giftgas – rund 150.000 Einwohner.

2003 startet Washington unter Bush-Sohn den nächsten Irak-Feldzug, weil Saddam nach dem 2011er Angriff auf New Yorks World Trade Center als Gegner gilt, der Osama Bin Laden (1957 – 2011) nicht nur Giftgas, sondern auch Atomwaffen liefern könnte. Die lassen sich allerdings nicht belegen, weshalb unter anderen Deutschlands Schröder-Fischer-Regierung die Hilfe verweigert. Gleichwohl erkämpft der Westen zwischen März und Mai 2003 einen schnellen Sieg.

Ein Pyrrhussieg

Doch umgehend und unerwartet beginnt der Widerstand islamistischer Milizen. 2006 steht Washington vor der Wahl zwischen schmählichem Abzug und dem Einsatz frischer Truppen. Weil die Rückschläge gegen die Freischärler unverständlich bleiben, geht unter James Baker, dem Außenminister im Krieg von 1991, die Iraq Study Group an die Arbeit. Vierundvierzig der besten Aufstandsexperten helfen bei der Abfassung des Berichts. Er endet dennoch in Ratlosigkeit: „Der Regierung der Vereinigten Staaten kann die Aufstände und die Rolle der Milizen immer noch nicht richtig verstehen“.

Auf Demografie hatte Baker verzichtet. Vor ihren Auswirkungen kann deshalb niemand warnen. Dabei steht der Irak – trotz weiterer 150.000 Kriegstoten – 2006 bei 28 Millionen Einwohnern – nach gut 5 Millionen im Jahre 1950. Zugleich erreicht sein Kriegsindex mit 6,0 einen nicht mehr übertroffenen Höchstwert. Auch Berlin ist ahnungslos. Als Ausgleich für das Wegducken im Irak marschiert man sogar in Afghanistan ein, obwohl man auch dort – seit 1979 – unter einem Kriegsindex nahe 6,0 blutet.

Mit fünf zusätzlichen Brigaden (20.000 Soldaten) und der Einsatzverlängerung für 150.000 Mann (The Surge von 2007) erringt Amerika den fast wieder verlorenen Sieg von 2003 vier Jahre später ein zweites Mal. Militärisch ist das imponierend. Verständlich bleibt auch, dass die Weltmacht keinen Krieg verlieren will. Weise ist es gleichwohl nicht; denn die Milizen werden lediglich zurückgedrängt, während ihr Rekrutierungspool stetig anwächst. Die von 1980 bis 1985 geborenen Iraker stehen als Zwanzigjährige jetzt im Kampf. Damals liegt die Kinderzahl bei 6,35 beziehungsweise bei drei bis vier Söhnen pro Frau. Das hatte man beim Militär nicht auf der Rechnung.

2008 wird Barack Obama Präsident. Er denkt weder militärisch noch demografisch, sondern in Kategorien nationaler Schuld und will schnellstmöglich raus aus Mesopotamien. Bis 2011 sind seine 170.000 Amerikaner abgezogen. Zur allgemeinen Überraschung aber findet Irak nicht zur Harmonie, sondern wird 2014 bis nahe an die Hauptstadt vom Kalifat überrannt. Obama steht plötzlich nicht als Wiedergutmacher, sondern als Wegbereiter für eine so noch nie kommunizierte Qualität des Mordens in der Kritik. Der Vorwurf ist nicht gänzlich falsch, denn der Präsident übersieht die ungebrochen wuchtige Populationsdynamik. Das tut er auch in Afghanistan, wo er für einen vermeintlich guten Krieg die Truppenzahl sogar erhöht. Doch an Iraks Bevölkerungsanstieg zwischen 2003 und 2014 von 26 auf 35 Millionen, den auch seine Gegner ausblenden, ist der Mann vollkommen unschuldig.

Die Demografie bleibt eine unentschärfte Bombe

Die Befreiung Mossuls gelingt zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 nur deshalb, weil wieder 5.000 Amerikaner am Boden dabei sind und die Air Force die entscheidenden Schneisen schlägt. Demografisch bleibt das irrelevant. Den 65.000 Toten seit 2014 stehen rund vier Millionen Neugeborene gegenüber. Aller Zerstörung zum Trotz hat das Land mit nunmehr 38 Millionen mehr Menschen als je zuvor – fast eine Versiebenfachung seit 1950. Auch im siebenunddreißigsten Kriegsjahr kann Irak nach jeder verlustreichen Runde noch mehr Verluste aushalten. Deutschland stände bei entsprechender Vermehrung nicht bei 82, sondern bei knapp 500 Millionen Einwohnern. Das rechtsradikale „Breslau, Danzig und Stettin…“ wäre wohl überall in der Republik zu hören.

Warum sollte es im Irak liebevoller zugehen? Jenseits der Erdölerträge rutscht seine Wirtschaftsleistung während des Kalifats um ein Viertel ab. Und bei einem 2015er Kriegsindex von 5,8 spricht wenig für Kampfesmüdigkeit. Er liegt fast neunmal beziehungsweise achtmal höher als Deutschlands 0,65 beziehungsweise Österreichs 0,75. Erst 2025 wird er – bei einer Gesamtbevölkerung von dann 47 Millionen – mit 3,8 unter Saddams 1980er Antrittswert von 4,4 liegen. Explosiv bleibt auch das.

Ein Aufstieg Iraks durch Einstieg in die Weltmärkte bleibt gegen Ostasiens Musterschüler aussichtslos. Die Konkurrenzfähigkeit seiner Bürger ist schwer zu ermitteln, aber die 230.000 Iraker in Deutschland mögen als Annäherung dienen. Sie bleiben auf den Arbeitsmärkten so unvermittelbar, dass sie sich zu 65 Prozent das Recht auf Versorgung durch die Steuerzahler erwerben.

Bis 2050, wenn Irak 82 Millionen Einwohner versorgen und der Kriegsindex endlich unter 2 liegen soll, könnte es – unter welchen gerechten oder frommen Vorwänden auch immer – Unruhen geben. Der Iran wird versuchen, seinen Schiitenkorridor bis ans Mittelmeer zu festigen, dabei aber mit den sunnitischen Jungscharen genau so heftig aneinandergeraten wie frühere Okkupanten. Dabei können die Opferzahlen absolut noch zunehmen. Der Anteil der Getöteten an der Gesamtbevölkerung jedoch sollte sinken. Am Ende wäre selbst ein fünfzigjähriger Krieg keine Überraschung.

Zwischen Rhein und Oder darf man auf Rufe nach Marshall-Plänen und dem Offenhalten der Grenzen rechnen. Doch schon 2016 fürchten 83 Prozent (nach 35 Prozent 2015) der Bundesbürger die Zuwanderung als größtes Problem der Republik. Und doch wird der Irak 2050 lediglich 0,8 Prozent der Weltbevölkerung beherbergen, bei den Hilfeforderungen an die dann durchschnittlich über 50 Jahre alten Deutschen also am unteren Rand liegen.

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Time am 22. Juli 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/irak_ein_fuenfzigjaehriger_krieg_waere_keine_berraschung

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7 Antworten to “Totale Quarantäne”

  1. Sophist X Says:

    Wieder mal: Alle Maßnahmen außer der Abflachung des Bevölkerungswachstums sind für die Katz‘, oder in der Lingo der ‚Progressiven‘: nicht nachhaltig.
    Das gilt für alle Krisenecken.

  2. Jakobiner Says:

    Heinsohn sucht gar keine Lösung: Immer mehr youthuldge und Bevlökerungsexplosion. Dass diese Läner da noch selbst einmal wirtschaftlich erfolgreich sein könnten, wird schon prophylaktisch ausgeschlossen. Dass es einmal eine politische Kraft geben könnte, die Demokratie, Rechtsstaat und Wirtschaftsreformen wie auch eine Beseitigung islamischer Begrenzungen herbeiführen könnte, wird da gar nicht als unterstützenswert gesehen als auch als Beseitigung der youth buldge. Der arabische Frühling ist daran gestorben, weil unorganisierte Twitterrevolutionäre nicht erfahren und organisiert gegen den islamistischen Fundamentalismus der Muslimbrüder, Salafisten, etc, waren, Würde man sie so organisieren, dass sie eine kampfbereite Partei zumal mit einem bewaffneten Arm wären, sehe das anders aus. So aber lamentiert der Heihnson nur über die demographisch immer schlechter werdende Welt ohne eine Lösung zu benennen. Und MoT will scheinbar den deutschen Geburtendschihhad als AfD. Und dann so ein Quatsch: „Die Welt muss die gesamte Orksphäre unter totale Quarantäne stellen.“ Fakt ist: „Die Welt“ gibt es nicht, sondern jeder unterstützt den ihm genehmen islamofaschistischen Ork in „der Orksphäre“.Siehe Katarkrise.

  3. Jakobiner Says:

    Auf dem Blog Alamu finden sich jetzt Bruxjünger ein, die beklagen, dass der IG Blog immer mehr eine tote Veranstaltung sei.

    https://almabu.wordpress.com/2017/07/20/in-zeiten-von-twitter-werden-botschafter-masslos-ueberschaetzt-findet-donald-trump/#comment-13719

    Da habe ich dem Almabu ncvh gepostet:

    Am Brux fällt mir doch folgendes auf: Er liest sehr viel, recherechiert sehr viel, hat aber eben das falsche Weltbild und ist unfähig logisch zu denken. Sein Lieblingswort ist „Ambiguität“, was Widersprüchlichkeit letztendlich bedeutet, aber diese Widersprüchlichkeiten wil er nicht auflösen, sondern ganz pluralistisch nebeneinander bestehen lassen und- erhofft- in Verbindung zusammenbringen.. Als ich das erste Mal 2011 auf seinen Blog kam, war ich gegen einen EU-Beitritt auch einer säkularen Türkei und zumal bezüglich einer Erdogan-AKP, da ich diese richtigerweise we die Muslimbrüder as islamofaschistiche Partei sah. Er hat mich dann als Türkenfeind, islamophob, rechtsradikal, fanatischen Atheisten (Atheisten sind ohnehin sein grosses Feindbild und Religion ist wie jegliche Kultur eine unhinterfragbare „Bereicherung“), Egoisten (da wurde es wieder persönlich, denn Individualsusmus ist für Brux eh nur als egoistisch Egotrip, Ayn Rand und linertär und nicht kollektiv, also assozial zu verstehen), dann ewige Belehrungen über den Rechtsstaat ala Heribert Prantl, wenn man mal ein entschiedenes Vorgehen gegen Gefährder und Islamisten fordert. Er war halt so der übliche rot-grüne Islamversteher, dem jetzt so langsam aufgeht, welche eigene Brut er züchtete und tolerierte. Deswegen zieht er jetzt sehr frustriert die Notbremse–aber nicht ganz: Dass die Muslimbrüder besser wären als der säkulare Al- Sissi glaubt er immer noch. Die alte Schiene wonach die AKP und die Muslimbrüder eben eine islamische CDU wären. Im ersten Fall muss er Eingeständnisse machen, im Falle der Muslimbrüder macht er das nicht. Nichts dazugelernt. Das Manifest des Linken Counterjihads weigerte er sich als Viellesr zu lesen, weil es eben eine vernichtende Kritik an der Linken wie eben jenem Brux und deren Islamopholie ist.Deswegen hat er jetzt alle Linken von seinem Blog geschmissen, kollabietr sein Weltbild sukkzessive, versucht er nur noch mit dem Erdotürken Cenki einen verzweifelten Scheindialog–kurz: Der IG Blog ist eine Brux-Alleinveranstaltung, die hofft, dass noch jemand diesen Blog besucht. Aber außer Almabu und den einzeiligen Kommentaren von Korbinian kommt da eben nix mehr. Hier noch das Manifest des Linken Counterjihad als Link:
    https://www.global-review.info/2017/03/19/manifest-des-linken-counterjihad-2/

  4. Time Says:

    Ich meine, dass Heinsohn auch keine Lösung anbieten muss.

    Er hat eine Erscheinung wahrgenommen und bietet eine Theorie an, um sie zu erklären.

    Für die Umsetzung der Theorie bzw. die Beseitigung von Problemen sind eher Politiker und Technokraten gefragt.

    Meiner Ansicht nach ist der „arabische Frühling“ daran gestorben, dass er arabisch aka mohammedanistisch sein wollte.

    Die Menschen anders zu machen als sie sind, ist eine typisch bolschewistische Verblendung. „Der neue Mensch“ wird in Konzentrationslagern umerzogen, an Waffen ausgebildet oder eben ermordet.

    Solange Menschen den Verbrecher Klo H. Metzel als „besten Menschen aller Zeiten“ verehren, ist mit ihnen in Bezug auf die Entwicklung einer offenen Gesellschaft nichts zu erreichen. Sie in Massen abschlachten will im Westen auch kaum jemand.

    Deshalb muss man sie auf ihr (geraubtes) Gebiet zurückdrängen und verhindern, dass sie sich bzw. ihren teuflischen Irrglauben bei uns festsetzen.

    Eine globale Koalition ist für mich nicht undenkbar, siehe die Beziehungen Indien/Israel, Israel/V4-Staaten/Trump-USA/Russland, Russland/China.

    Ich habe mich übrigens nie für einen authochtonen Geburtenjihad ausgesprochen. Ich bin vielmehr der Ansicht, dass Deutschland auch mit 40 Millionen Mitbürgern ein fantastisches Land wäre.

    Das Plakat mit der schönen Frau Petry und ihrem wunderschönen Baby finde ich dennoch in der Tat sehr ansprechend. Frau Petry hat Frau Merkel eben etwas Entscheidendes voraus, und ihr Handeln weist offenkundig über ihr eigenes Ich hinaus.

    Und ja: Ich werde nach Jahrzehnten nicht mehr die CDU sondern die AfD wählen.

  5. Wolfram Hüttermann Says:

    Einen 50-Jährigen Krieg im Irak wird es nur geben, falls es Gott zulässt und das glaube ich nicht. Er hat alles unter Kontrolle.

  6. Sophist X Says:

    >Jakobiner Says:
    >23. Juli 2017 um 00:52
    >Dass diese Läner da noch selbst einmal wirtschaftlich erfolgreich
    >sein könnten, wird schon prophylaktisch ausgeschlossen.

    Es gibt keine Basis für eine solche Prognose. Es spricht mehr dagegen als dafür, und daran muss man sich orientieren.
    Seine Wunschträume muss man ja trotzdem nicht aufgeben.

    >Dass es einmal eine politische Kraft geben könnte, die
    >Demokratie, Rechtsstaat und Wirtschaftsreformen
    >wie auch eine Beseitigung islamischer Begrenzungen
    >herbeiführen könnte, wird da gar nicht als unterstützenswert

    Eine Kraft, von der man nur hofft, dass es sie geben könnte, kann man nicht unterstützen. Das geht in der Semantik und in der Realität leider vor den Baum.

    >dass sie eine kampfbereite Partei zumal mit einem bewaffneten
    >Arm wären, sehe das anders aus.

    Genau das hat in Arabien und Nordafrika den youthbulge innerhalb weniger Jahre um mehrere hunderttausend Köpfe reduziert.

    Ich schätze ihre Beiträge, Jakobiner, aber da haben sie sich vielleicht etwas verrannt.

  7. Jakobiner Says:

    Lieber Sophist,

    ich sehe schon säkulare Kräfte in der muslimischen Welt, seien es die 11 Millionen Demonstranten, die Al Sissis Putsch gegen den Islamofaschisten Morsi unterstützten, seien es die über 50% der Türken, die sein ermächtigungsreferendum trotz 3 Millionen gefälschter Stimmen ablehnten und sich jetzt wieder im CHP-Marsch gruppieren, sei es die PLo gegen die Hamas, sei es die tunesische Demokratie und ihre Linke, die die Muslimbrüder zurückdrängte, sei es das algerische Militär, das mit Unterstützung der säkularen Kräfte die FIS und GIA massakrierte oder jene säkularen Kräfte in Bangladesch, Pakistan und Indonesien, die dem Vordringen der Islamisten entgegenstehen. In anderen Ländern gibt es dies nicht so, aber gerade deswegen ist die Forderung des linken Counterjihads gerade diese aufzubauen, zu organisieren, auch, dass sie schnell in eine Partei transformiert werden können mit einem Programm und wirkungsmächtig werden. Das fehlte gerade bei den spontanistischen Twitterrevolutionären im arabischen Frühling und der Grund ist nicht, dass die Twitterrevolutionäre mohammedistisch gewesen wären wie MoT dies denunziert, sondern, dass sie jung, unerfahren und neu im Gegensatz zu den Muslimbrüdern und den anderen Islamisten waren. Dazu redet MoT nur Blödsinn: „Quarantäne der Orksphäre“–als würden die USA, die Eu oder sonst eine Nation auf der Welt auf die Ölund Gaslieferungen dieser „Orksphäre“jemals verzichten. Was soll dann also dieses Geschwätze von „Quarantäne“, eher macht noch die „Dekonstruktion des Islams“ Sinn–aber MoT fordert da nur radikale Phrasen, die eben niemals Realität werden.

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