Die Torkei muss beseitigt werden

Dr. Naftali Neugebauer macht sich bei „haOlam“ Gedanken über eine zukünftige Torkei, die nicht – wie seit der Eroberung Konstantinopels – eine ständige Bedrohung für ihre Nachbarn ist (1).

Dass seine Vorschläge nur dann umgesetzt werden können, wenn die Torkei militärisch bezwungen wird und die totale Niederlage eingestehen muss, versteht sich von selbst.

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Quo Vadis Türkei?

Überlegungen für eine andere Türkei aus geo-politischer Sicht

Die Türkei stellt seit der Eroberung Konstantinopels eine dauerhafte Bedrohung für Europa dar. Eine Alternative: Die 3-Staatenlösung

Die Türkei begann mit dem islamischen Imperialismus und ist das Resultat des islamischen Imperialismus.

Mark- und Wendestein aus europäischer, aber auch christlicher Perspektive war die Eroberung Konstantinopels (1453). Konstantinopel war bis zur Eroberung die größte christliche Stadt Europas und zählte mit Fug und Recht als Teil Europas. Hier war die Außengrenze Europas. Seit dem Schisma (1054) kann Konstantinopel als „Vatikan“ des Orthodoxen Christentums verstanden werden.

Heute erhebt die Türkei im Namen des Islam und der eigenen Geschichte (Osmanisches Reich) Anspruch auf Jerusalem. Politisch-religiöse Kräfte in der islamischen Welt allgemein und in der Türkei im besonderen erheben weiter Anspruch auf den Vatikan. Es ist Ausdruck und Wille eines religiös motivierten Imperialismus, der bis zum heutigen Tage ungebrochen ist und die religiöse Zentren des Christentums und Judentums im Visier hat. Dieser Imperialismus hat nicht nur eine religiöse Dimension, sondern auch eine minderheitenfeindliche, wofür pars pro toto der Völkermord an den Armeniern steht.

Spätetens seit der Eroberung Konstantinopels etablierte sich die islamische Türkei, damals Osmanisches Reich, als permanente Bedrohung für Europa. Ein Status, der nun mehr als ein halbes Jahrtausend währt und mit den aktuellen Entwicklungen und Politiken der Türkei unter islamischer Flagge seine Kontinuität findet  und neuerlich Fahrt aufnimmt. Es ist sicher nicht übereilt, wenn man heute Bilanz ziehen möchte.

Die Türkei Erdogans, und dies nicht erst seit Erdogan, setzt auf Expansionsimsus im Namen des Islam und sucht die Restauration des Osmanischen Reichs mit Führungsanspruch für die islamische Welt. Hier steht die Türkei in Konkurrenz zu Teheran, Mekka, Kairo und Islamic State.

Als NATO-Mitgliedsstaat nimmt die Türkei die NATO in Geiselhaft, die dem kriegshetzerischen Treiben Erdogans hilf- und tatenlos zusieht und ohne Zweifel mit großer Sorge betrachtet. Man setzt auf Appeasement und hofft auf Einsicht.

Eine Strategie, die niemals in der Geschichte Erfolg gezeitigt hat. Die Ratio ist augenscheinlich: Die Türkei ist geo-strategisch zu bedeutsam für die NATO im allgemeinen und Europa im besonderen, sodass man alle Sinne fest schließt und dem völkerrechts- wie menschenrechtswidrige Treiben der islamischen Türkei tatenlos zusieht.

Die Demokratisierung ist in der Türkei gründlich und grundsätzlich gescheitert, trotz massiver Unterstützung durch die EU und USA. Nach rund einem halben Jahrtausend islamische Türkei unter verschiedenen Staatsflaggen stellt die Türkei nach wie vor eine massive Bedrohung für Europa und für die Welt dar.

Man muss daher über Alternativen nachdenken, denn sowohl innere Reformversuche als auch Einbindung in Bündnisse (NATO etc. pp.), haben keinen Erfolg gezeitigt. Ja im Gegenteil: Wir stehen heute vor einer islam-faschistischenTürkei mit hochagressiven Expansions- und Unterwerfungsphantasien, die Anspruch auf die Weltherrschaft, zunmindest für die islamische Welt, erheben und mit modernem Waffen-Know-how ausgestattet sind. Die Türkei ist wirtschaftlich gescheitert und sucht hier Heil im Krieg, im Expanansionismus und in der Eroberung. Es ist eine Katastrophe mit Ansage, die eine historische Kontinuität aufweist.

Drei-Staaten Lösung für die Türkei?

Eine Alternative ist, die Türkei in drei Staaten zu zerlegen: Ein demokratisches Byzanz mit Hauptstadt Konstantiopel als Teil der EU, Anatolien mit Ankara und eine demokratische kurdische Republik, um so die imperialistische und de-stabilisierende Dynamik zu stoppen und neue Perspektiven zu bieten. Diese drei neue Entitäten können je für sich existieren und lebensfähig sein, aber auch ein stark föderalistisches System dieser drei möglichen Entitäten als Bundesstaat  ist vorstellbar. Hier sind zahlreiche Szenarien denkbar, die einen gemeinsamen Nenner aufweisen müssen: Stop des islam-faschistischen Neo-Osmanismus. Die ökonomischen, politischen, kulturellen und geo-strategischen Vorteile liegen auf der Hand und brauchen hier nicht ausgeführt zu werden.

Der Traum Erdogangs von der Restauration eines islamistischen „Osmanischen Reiches“ liegt nicht im Interesse eines demokratischen, freien Europas. Das Appeasement gegenüber diesen Herrschaftsansprüchen Erdogans hat Europa negativ beeinflusst, sich seiner selbst entfremdet, entstellt und zu massiven innergesellschaftliuchen Verwerfungen geführt. Es ist Zeit über Alternativen nachzudenken, denn die Appeasement-Politik Europas gegenüber der islamistischen Türkei ist gescheitert.

Wie ist dies zu erreichen? Sicher nicht kriegerisch. Einerseits muss die Türkei aus der NATO geworfen und Sanktionen gesetzt sowie alle Agitation türkisch-islamischer Verbände und Organisationen beendet werden, andererseits stellt man massive Hilfe und gute Abkommen in Aussicht.

Eine solche Änderung muss von Innen heraus kommen und durch die Menschen getragen und gewollt werden. Vielleicht reicht es aus, dieses Szenarion ins Fenster zu stellen, sodass Menschen in der Türkei Mut und Hoffnung fassen, ihr despotisches Regime zu stürtzen und eine pluralistische, demokratische Türkei mit drei neuens Bundesstaaten zu etablieren.

In jedem Fall muss aber Europa sein Appeasement gegenüber dem expansionistischen Islam beenden, wie er Europa mit der Türkei unter Erdogan gegenübertritt und nicht nur Europa, die Region, sondern den Weltfrieden bedroht.

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Time am 4. Februar 2018

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1) https://haolam.de/artikel_32550.html

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4 Antworten to “Die Torkei muss beseitigt werden”

  1. Sophist X (@sophist_x) Says:

    Interessant, aber utopisch, zumindest aus momentaner Sicht.

    die Anspruch auf die Weltherrschaft, zumindest für die islamische Welt, erheben und mit modernem Waffen-Know-how ausgestattet sind

    Ja, das sind sie, aber die Türkei verfügt – wie alle mohammedanischen Shitholes – über Null komma Null eigenes Waffen-Know-How. Sie wären vielleicht in der Lage, Krummsäbel und Henkerbeile selbst herzustellen, für alles andere fehlt dem eigenen Personal die grauen Zellen.

  2. Jakobiner Says:

    Interessanter Beitrag, aber warum braucht es eine dreigeteilte Türkei? Weswegen eine anatolische islamistische Türkei lassen, warum nicht Erdogan und seine AKP beseitigen und die Türkei wieder demokratisch machen und den Kurden mittels der HDP eine parlamentarische Vertretung im türkischen Parlament geben? Zumal eine Zerteilung der Türkei auch die Grenzen des Nahen Ostens und Europas ins Rutschen bringen würde, wie man gerade am Streit zwischen Griechenland und Mazedonien sehen kann. Warum dann nicht auch gleich Syrien, Irak, Saudiarabien, etc, zerstören? Das ist doch fanatischer Schwachssinn.Wird dazu von allen tpürkischenNationalisten und Islamisten als einigendes Element gesehen, dass der Westen, die Juden und Israel die Türkei zerstören wollen, auch wenn dies nicht westliche Regierungspolitik istz–auch nicht von Trump.

  3. medforth Says:

    Hat dies auf Jihad Watch Deutschland rebloggt.

  4. Bruno Baumann Says:

    1.Sie vergessen das Russland die Grenzen alle 25 Jahre neu bestätigen muss!Wenn R. es ablehnt geht ein Teil wieder an Armenien,dem Vertrag nach…

    2.Die „Türken“ sagen sie sind ein Turkvolk,das stimmt aber nicht.Sehen sie sich die anderen Turkvölker an,allen sieht man sofort das Asiatische an.In der ersten Zeit herrschten lange Zeit lächerliche 2% über das gesamte Reich und drückten den anderen ihre Sprache auf.Wenn die „Türken“ das einmal kapieren dann ist es aus mit der Türkei…

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