Sieg des Counterjihad: Indien

Lesen Sie einen Bericht vom „Deutschlandfunk“ (1).

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Unterhaus billigt Gesetz,
das Muslime von Möglichkeit der Einbürgerung ausschließt

Das indische Unterhaus hat ein Gesetz verabschiedet, das hunderttausenden Einwanderern die Staatsbürgerschaft ermöglicht – nur Muslime sind ausgeschlossen.

Das Gesetz, das vom Oberhaus noch gebilligt werden muss, gewährt Hindus, Christen und Sikhs aus Bangladesch, Pakistan und Afghanistan die Staatsbürgerschaft, wenn sie bereits seit mindestens sechs Jahren im Land leben. Muslimen indes wird dieses Recht nicht eingeräumt. Kritiker sehen in der Initiative einen Versuch der hinduistisch-nationalistischen Partei BJP von Premierminister Modi, ihre Wählerbasis vor den Wahlen im kommenden Mai auszubauen – Muslime werden von der hinduistischen Mehrheit in Indien zunehmend angefeindet.

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Time am 11. Januar 2019

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1) https://www.deutschlandfunk.de/indien-unterhaus-billigt-gesetz-das-muslime-von.2849.de.html?drn%3Anews_id=964357&fbclid=IwAR0bxfVAng7E_PUmsQGvffKXi-XwjDHCImttuS8J_21XWeDgCAffc91WJ80

 

22 Antworten to “Sieg des Counterjihad: Indien”

  1. Sophist X (@sophist_x) Says:

    >Kritiker sehen in der Initiative einen Versuch der hinduistisch->nationalistischen Partei BJP von Premierminister Modi, ihre >Wählerbasis vor den Wahlen im kommenden Mai auszubauen

    Das sehen die Kritiker ganz richtig, und dass Politiker Dinge tun, für die man sie wählt, ist eine epochale Erkenntnis.
    Nach den Gründen dafür, die Moslems auszuschließen, fragt wohlweislich keiner.

  2. ceterum censeo Says:

    Wunderbare Nachrichten! Für die Inder und alle friedliebenden Menschen dort. Leider nicht für uns, denn jeder Ork, der sich unterdrückt fühlt, macht sich umgehend ins Land der graumelierten Teddywerferinnen auf.
    Wir hier sind immer die Verlierer. Das muß sich ändern!

  3. Time Says:

    Umgehend!

    🙂

  4. B-Mashina Says:

    Ob die Inder, insbesondere die Hindu-Extremisten, sooo friedlich sind?

  5. Time Says:

    Exakte Listen finden Sie hier:

    https://www.thereligionofpeace.com/

  6. Sophist X (@sophist_x) Says:

    B-Mashina Says:
    27. Januar 2019 um 03:44
    Ob die Inder, insbesondere die Hindu-Extremisten, sooo friedlich sind?

    Sind sie nicht, und warum sollten sie friedlich sein, nachdem Abermilionen Hindus von Moslems während der moslemischen Expansion in Indien abgeschlachtet wurden wie Vieh. Hindus haben die besten Gründe, nicht friedlich zu sein. Sie sind direkte Abkömmlinge der ersten Zivilisationen und bildungsaffin. Ihre Götter fordern nicht Ausrottung von von Nicht-Hindus, sie fordern keine Rückkehr in spätantike Barbarei.

    Darüber hinaus ist es völlig irrelevant. Niemand in Europa hat Probleme mit Hindu-Extremisten.

  7. B-Mashina Says:

    Ja, der „Counterjihad“ geht voran. Hier hatten die bildungsaffinen Erstzivilisierten und IT-Spitzenkräfte wieder mal eine Lektion erteilt, die die „Orks“ nicht so schnell vergessen werden. Leider sind auch die indischen Behörden immer noch viel zu sehr mit Gutmenschen verseucht:

    Knapp eineinhalb Jahre nach dem grausamen Sexualmord an einer Achtjährigen im indischen Teil von Kaschmir sind sechs Männer schuldig gesprochen worden. Drei der Angeklagten wurden wegen Vergewaltigung und Mordes verurteilt, wie örtliche Medien am Montag berichteten. Die übrigen Beschuldigten – darunter zwei Polizisten – wurden demnach wegen der Vernichtung von Beweismitteln verurteilt. Die Verkündung des Strafmaßes wurde noch im Laufe des Tages erwartet. Den drei Haupttätern droht die Todesstrafe.
    Das Mädchen gehörte zu einer Gemeinde muslimischer Nomaden. Es war laut Ermittlern im Januar 2018 im Bezirk Kathua entführt, vier Tage lang von der Gruppe in einem Tempel vergewaltigt und dann zu Tode geprügelt worden. Die Polizei hatte damals acht Verdächtige festgenommen. Einer von ihnen wurde in dem Prozess in der Stadt Pathankot freigesprochen, ein weiterer muss sich separat vor einem Jugendgericht verantworten.
    Radikale Hindus hatten seinerzeit mit Protesten die Freilassung der Festgenommenen gefordert. Der Fall hatte die religiösen Spannungen in dem ohnehin von Konflikten geprägten Bundesstaat Jammu und Kaschmir im Himalaya angefacht. Seit Jahrzehnten fordern dort muslimische Aufständische eine Abspaltung von Indien.
    Brutale sexuelle Gewalt gegen Frauen und auch Kinder kommt in Indien oft vor. Nach offiziellen Statistiken wurden 2016 in dem Land mehr als 19.000 Vergewaltigungen von Minderjährigen erfasst. Die Dunkelziffer dürfte hoch sein. Im April 2018 hatte die indische Regierung einen Erlass auf den Weg gebracht, um die Vergewaltigung von Kindern unter 12 Jahren unter Todesstrafe zu stellen. (dpa)

  8. Time Says:

    Der Unterschied ist der, dass den unmenschlichen Scheusalen in Indien die Todesstrafe droht, wohingegen ein gleichartiges Verbrechen von Orks z.B. an einem Christenmädchen in der Orksphäre ungesühnt bliebe.

  9. Dieter Says:

    @Sophist X : „Nach den Gründen dafür, die Moslems auszuschließen, fragt wohlweislich keiner.“

    Könnte mir gut vorstellen, dass in Indien die Moslems deshalb ausgeschlossen werden, weil Indiens Erzrivale Pakistan ist, insbesondere aufgrund des Kaschmir-Konflikts. Nicht weit dahinter befindet sich Bangladesch. Beide Länder sind in ihrer Mehrheit überwiegend muslimisch. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass Pakistan zweitweise muslimische Fundamentalisten und Attentäter unter der muslimischen Minderheit Indiens unterstützte, mit dem Ziel Indien zu destabilisieren. So kommt es, dass Teile der hinduistisch-indischen Bevölkerung in den indischen Moslems eine Art fünfte Kolonne sehen. Und muslimische Einwanderer bekommen dieses Misstrauen nun auch per Gesetz zu spüren.

    Ist nicht das „Non Plus Ultra“ nur eine Vermutung meinerseits.

  10. Sophist X Says:

    >Dieter Says:

    >Ist nicht das „Non Plus Ultra“ nur eine Vermutung meinerseits.

    Ach, nicht so bescheiden. Die Geschichte und Gegenwart sind voll von Beweisen, dass der Import von Moslems immer ein Import von Gewalt ist. Über die Ursachen wird viel schwadroniert, aber den Fakt selbst schafft man nicht aus der Welt.

  11. Sophist X Says:

    >B-Mashina Says

    ‚April 2018 hatte die indische Regierung einen Erlass auf den Weg gebracht, um die Vergewaltigung von Kindern unter 12 Jahren unter Todesstrafe zu stellen.‘

    SZ Says
    https://www.sueddeutsche.de/panorama/zwangsehen-in-saudi-arabien-wo-kinder-heiraten-muessen-1.385964

    Die Braut ist acht Jahre und geht in die Grundschule, der Bräutigam ist 48: In Saudi-Arabien hat nun ein Gericht entschieden, dass diese Ehe rechtskräftig ist – selbst gegen den Willen der Mutter.

    Time hatte schon angedeutet, dass Ihnen möglicherweise ein paar Details entgehen.

  12. B-Mashina Says:

    Time Says:
    11. Juni 2019 um 21:43

    Der Unterschied ist der, dass den unmenschlichen Scheusalen in Indien die Todesstrafe droht, wohingegen ein gleichartiges Verbrechen von Orks z.B. an einem Christenmädchen in der Orksphäre ungesühnt bliebe.

    *
    Ich wage zu bezweifeln, dass dergleichen in allen islamischen Ländern „ungesühnt“ bliebe, es soll da ja auch laizistische geben, von modernen Nationen wie Syrien unter dem Alaviten Assad ganz zu schweigen.

    Sicher ist aber, dass dergleichen in Indien ebenfalls „ungesühnt“ bliebe, wenn es nach dem Willen der Hindu-Fanatiker ginge. Irgendwie hat man hier wohl betreffs Indien etwas rosig-weltfremde Vorstellungen. Übrigens soll es dort Dörfer geben, wo seit Jahrzehnten kein Mädchen mehr geboren oder, äh, aufgezogen wurde, irgendwie ziemlich „orkisch“, wie ich finde.

  13. Dieter Says:

    Herr Sophist X, Sie machen sich doch wohl nicht lustig über mich?

    Ich finde Ihre Sicht auf die Muslime ist viel zu einseitig. Sie schreiben in Geschichte und Gegenwart gebe es viele Beweise dafür, dass der Import von Muslimen ein Import von Gewalt ist. Das stimmt schon. Aber es gibt auch genauso viele Beweise aus Geschichte und Gegenwart, dass Muslime sich nicht gewaltätig verhalten. Oder sind Sie vielleicht der Ansicht, dass die Muslime in Deutschland und außerhalb alle Gewaltverbrecher sind? Die Gewalt ist einer von vielen Aspekten des Islams. Den Islam und seine Gläubigen aber auf Gewalt zu reduzieren ist einfach nur unfair. Auch würde ich solche Auseinandersetzungen wie den Kaschmir-Konflikt und die darin vorkommende Gewalt nicht auf die islamische Religion reduzieren (falls Sie dies mit Ihrem Posting tun wollten). Zumal Indien einen ebenso großen Beitrag zum Kaschmir-Konflikt geleistet hat wie Pakistan.
    Und die Vorgehensweise der indischen Regierung in Bezug auf muslimische Einwanderer ist eine offene Diskriminierung. Da wird die Demokratie mit Füßen getreten. Zumal sich die Frage stellt, ob die indische Regierung ihre Diskriminierungspolitik möglicherweise nicht noch verschärft und auch auf andere Religionsgruppen ausdehen wird. Möglich ist es auf alle Fälle.

    B-Mashina Says:
    Übrigens soll es dort Dörfer geben, wo seit Jahrzehnten kein Mädchen mehr geboren oder, äh, aufgezogen wurde, irgendwie ziemlich „orkisch“, wie ich finde.

    Aber auch keine große Überraschung. Indien ist traditionell ein außergewöhnlich hartes Pflaster für Frauen. Die Witwenverbrennung war dort bis 1829 üblich, bis sie vonseiten der britischen Kolonialadministration abgeschafft wurde. In einigen ländlichen Bereichen Indiens soll sie sich sogar bis heute gehalten haben…

  14. Sophist X Says:

    >Dieter Says:
    >13. Juni 2019 um 08:52
    >Herr Sophist X, Sie machen sich doch wohl nicht lustig über mich?
    >Ich finde Ihre Sicht auf die Muslime ist viel zu einseitig.

    Meine Sicht auf den Islam ist einseitig. Moslems decken alle Varianten des Menschseins ab (die Variante Physiknobelpreisträger ausgenommen). Der Islam bedient und bevorzugt als expansionistische, suprematistische, totalitäre Weltanschauung aber die niedersten dieser Varianten. Das ist das Problem.
    Woher kommen denn die islamischen Horden, die seit dem 7. Jahrhundert bis heute (buchstäblich heute) unfassbare Greuel verbreiten? Sind sie ein eigener Stamm? Fallen sie vom Himmel? Sie kommen direkt aus der Mitte der friedlichen Muslime, und aus dieser Mitte wird es unendlich Nachschub geben, überall wo sich der Islam ausbreitet.

    P.S. Es waren auch nicht alle Deutschen in der NSDAP (sorry wegen der ganz großen Keule). Diese Differenzierung hat aber für die Insassen der Vernichtungslager keinen Unterschied gemacht.

  15. Dieter Says:

    Sie haben schon recht, wenn Sie schreiben, dass die Radikalen nicht einfach vom Himmel gefallen sind. Aber bedenken Sie, Radikale gibt es eben überall und in jeder Bewegung. Der Islam ist zweifelsohne eine expansionistische Glaubensgemeinschaft. Neben dem Christentum hat es sich auch der Islam auf die Fahnen geheftet, möglichst viele Menschen zu bekehren, auch mit fragwürdigen Mitteln. Natürlich gab und gibt es auch noch andere Glaubensgemeinschaften, die so agierten, wie beispielsweise der Buddhismus. Aber die Idee möglichst viele Jünger zu machen, ist wohl den meisten anderen Religionen fremd, prominente Beispiele hierfür sind das Judentum und der Hinduismus.

    Da Sie in einer Diskussion über den Islam auf die NSDAP hinweisen, schließe ich daraus, dass Sie doch ein großes Misstrauen, wenn nicht sogar eine gewisse Angst gegen den Islam (oder dem Islamismus) hegen. Daran ist nichts verwerflich, jeder hat so seine gewissen Ängste und hegt ein gewisses Misstrauen gegen bestimmte Institutionen, Religionsgruppen, usw.

    Aber gerade hier in Mitteleuropa ist es nicht notwendig im Islamismus eine ernsthafte Bedrohung zu sehen. So lange ist es noch nicht her, da sind in zahlreichen islamischen Ländern langjährige Diktatoren gestürzt worden (Ben Ali in Tunesien, Gaddafi in Libyen, Mubarak in Ägypten, usw.. In all diesen Ländern gab es islamistische Bewegungen, die natürlich auch versuchten im Zuge der Umbrüche die Macht zu erlangen. So konnten die Muslimbrüder für kurze Zeit Ägypten regieren. In Syrien und dem Irak wagte der IS das Experiment einer eigenen Staatsgründung. Ein Experiment, dass gerade erst vor kurzem sein erfolgloses Ende fand.
    Dies erweckt doch stark den Eindruck, dass die Islamisten von der gemäßigt-muslimischen Bevölkerungsmehrheit in ihren jeweiligen Heimatländern wohl abgelehnt werden. Aktuell sind mir drei Staaten bekannt, die von Islamisten regiert werden (Iran, Saudi-Arabien und Gaza-Strafen). Wobei nun auch Katar und die Türkei einen immer mehr islamistischen Kurs einschlagen. Dennoch konnten im Zuge des arabischen Frühlings nirgendwo weitere islamistische Gruppierungen dauerhaft die Macht erlangen. Und bei der islamischen Welt sprechen wir von einem Raum, der sich vom nördlichen Drittel Afrikas, über den Nahen Osten bis nach Zentralasien und Westchina, sowie weiter über Indien weit nach Südostasien (z.B.: Indonesien und Malaysia) erstreckt. Wenn es die Islamisten nicht einmal schaffen, in ihren jeweiligen Heimatländern die Macht zu erlangen, wie sollen dann Islamisten in Deutschland, (die als Minderheit unter muslimischen Diasporagemeinde durchaus existieren), hier in Mitteleuropa zu Macht und Einfluss kommen?

    Ich hoffe durch diese Argumente entspannt sich Ihr Blick auf den Islam und dem Islamismus ein wenig.

  16. Sophist X Says:

    >Dieter Says:
    >14. Juni 2019 um 08:42
    >Aber bedenken Sie, Radikale gibt es eben überall und in jeder >Bewegung.

    Sie übersehen, dass die islamischen Schlächter, Vergewaltiger, Räuber und Sklavenhalter direkt und ohne Deutungsspielraum aus ihren Grundlagentexten juristisch und moralisch legitimiert werden.

    Ängste? Gehen sie einfach mal mit einer Kippa durch ein moslemisch okkupiertes Stadtviertel ihrer Wahl und philosophieren sie anschließend nochmal über Ängste.

  17. Time Says:

    Lieber Dieter,

    ich empfinde Sie als äußerst unentspannt.

    Trotz der Tatsache, dass seit 9/11 jeden Tag fünf bis sechs nazislahmisch motivierte Terrorattacken stattfinden, muss bei Ihnen das Ergebnis rauskommen, dass der Nazislahm nur ein Extremismus unter vielen und gar nicht so schlimm ist.

    Das ist mit Logik nicht zu vereinbaren und erfordert Geisterglauben und Selbstbetrug.

    Ich bete für Sie.

    Time

  18. Dieter Says:

    Herr Time, es ist ja schön dass Sie für mich beten, aber kann es sein, dass Sie mich nur deshalb als unentspannt empfinden, weil ich im Bezug auf den Islam eine deutlich andere Meinung als Sie vertrete?

    Herr Sophist X, glauben Sie mir, ich habe beim Verfassen meines vorhergehenden Kommentars den gewalttätigen Aspekt des Islams durchaus bedacht. Denn egal ob im Islam oder in anderen Religionsgemeinschaften, es finden sich immer Passagen die Gewalt legitimieren oder einen deutlichen Interpretationsspielraum für eine solche Legitimierung einräumen.

    Da möchte ich gleich mal auf die Schnelle mit zwei Beispielen anrücken. Weil zuvor der Hinduismus ein Thema war, möchte ich aus der Rigveda, die älteste der vier heiligen Schriften des Hinduismus zitieren:

    Eure Waffen mögen fest zum Widerstand und haltbar zum Angriff sein. Auch möge eure Stärke wunderherrlich sein, nicht die des trügerischen Mannes. (Rigveda 1 – 39:2)

    Dieses Zitat stammt von Jesus und steht in der Bibel:
    Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie König würde, bringt her und erschlagt sie vor mir! (Lukas 19,27)

    Ich will mich hier jetzt gar nicht gegen alle möglichen Religionen aussprechen. Aber gewalttätige Passagen sind nun mal nicht ungewöhnlich. Wenn man es sich zur Aufgabe machen sollte gegen Religionen vorzugehen, die zur Gewalt aufrufen, dann müsste man vermutlich gegen fast jede Religion der Welt vorgehen.

  19. Sophist X Says:

    @Dieter

    Das kann nicht Ihr Ernst sein. Ich gestehe, ich habe in meinem Leben keine Zeile der Veden gelesen, aber was soll ihr Zitat belegen? Es ist ein Segnung von Waffen. Warum sollte ein religiöser Text das Thema Krieg auslassen? Es wird keine Silbe über die Gegner oder die Situation ausgesagt, in der die Waffen zu benutzen sind.
    Sehen Sie den Unterschied zum Koran wirklich nicht?

    Lukas 19,27 wird gern ‚kreativ‘ zitiert, zu genau dem Zweck, den Sie im Sinn haben. Das Zitat stammt aus einer Geschichte, die Jesus erzählt, und ist keine direkte Aufforderung Jesu an irgendwen. Man kann da lange interpretieren, was Jesus mit dieser Geschicht sagen wollte – aber nochmal: Sehen Sie den Unterschied zum Koran wirklich nicht?

    Der Koran ist ein abgeschlossenes weltliches (weltliches!) Gesetzbuch. Diese Gesetze sind auf Anweisung Allahs nach dem Buchstaben zu befolgen. Das Neue Testament ist kein Gesetzbuch (das Alte Gesetz der Juden wurde übrigens durch das Neue Testament aufgehoben).
    Die Veden sind eine recht lose Textsammlung (im Prinzip ähnlich der Bibel) und ebenfalls kein Gesetzeswerk.

  20. Dieter Says:

    @Sophist X

    Natürlich gibt es deutliche Unterschiede zum Koran, das ist nicht zu leugnen. Die Veden habe ich nur ein einziges Mal gelesen, an dieses Zitat konnte ich mich noch erinnern und konnte es daher auch schnell nachschlagen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann gibt es in den ganzen Veden noch insgesamt zwei oder drei weitere Stellen, die man als Aufforderung zur Gewalt verstehen könnte. Das von mir eingeblendete Zitat ist auf alle Fälle eine Waffensegnung, das haben Sie richtig erkannt. Und dabei ist unverkennbar von Widerstand UND Angriff die Rede. Das heißt, auch im Hinduismus ist es durchaus erlaubt, Andere anzugreifen.

    Wer auf der Suche nach Gewalt ist, wird im Koran und in der Bibel deutlich fündiger. Für Sie mag der Koran nur ein weltliches Gesetzbuch sein, für die Gläubigen Muslime ist es Gottes Wort, dass es zu befolgen gilt! Genauso hat sich ja auch ein Christ an die Bibel zu halten und ein Anhänger des Hinduismus seine Veden. In allen drei Fällen handelt es sich um „göttliche“ Texte, an deren Ver- und Gebote man sich halten soll. Da führt kein Weg dran vorbei.
    Und mein angegebenes Zitat von Lukas ist nicht das einzige. Es gibt noch andere Zitate von Jesus, die durchaus fragwürdig sind und als Gewaltaufforderung interpretiert werden können:

    Matthäus 13; 40-42:
    „Gleich wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird’s auch am Ende dieser Welt gehen. Des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen, da wird sein Heulen und Zähneklappern“.

    Matthäus 25; 41:
    „Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir ihr Verfluchten in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln“.

    Lukas 12; 51, 53:
    „Meinet ihr, dass ich herkommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage nein, sondern Zwietracht“.

    Matthäus 10; 34-35:
    „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.“

    Es gibt durchaus noch mehr Zitate dieser Art.

    Doch Jesus hat sich nicht nur ständig irgendwelche hasserfüllten, verbalen Ausfälligkeiten geleistet. Teilweise hat er sich auch wie ein Verrückter benommen:

    Haben Sie schon einmal von der Tempelreinigung gehört/gelesen? Hier wendete Jesus aktiv Gewalt an (Matthäus 21; 12)

    Auch hat Jesus ohne erkennbaren Grund einen Baum(!) verflucht. Daraufhin kündigte er auch noch seinen Jüngern an, dass sie ähnlich geartete Fähigkeiten bekommen werden, wenn sie den „Glauben haben“. Nachzulesen ab Matthäus 21; 19

    Ich will mit diesen ganzen Zitaten jetzt nicht das Christentum als große Bedrohung hinstellen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es im Koran auch mehr als genug Aufforderungen zur Gewalt oder Textpassagen gibt, die man als eine solche Aufforderung verstehen kann. Keine von diesen beiden Religionen ist besser. Der Islam und das Christentum sind sich sogar erschreckend ähnlich. Genauso wie jeder Muslim dazu aufgefordert ist, dem Beispiel seines Propheten Mohammed zu folgen, so hat der Christ dem Beispiel von Jesus zu folgen (Imitatio Christi). Als Beleg für eine solche Aufforderung wird gerne das folgende Bibelzitat angeführt:

    „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben“. (Johannes 8; 12)

    Ich habe auch schon mit Muslime über gewalttätige Passagen im Koran gesprochen. Genau wie die Christen haben die immer eine Rechtfertigung für diese Passagen auf Lager. Beispielsweise, dass es in der entsprechenden Passage nur um Verteidigung gehe, oder um eine Bestrafung aufgrund von Vertragsbruch oder es ist nur eine Metapher, …
    Es gibt immer eine edle Rechtfertigung für den koranischen, wie auch biblischen Hass.

    Und wer einmal das Christentum und Islam betrachtet, wird viele Gemeinsamkeiten finden:
    • In beiden Religionen glaubt man an nur EINEN Gott.
    • Beide beziehen sich auf EIN „heiliges Buch“.
    • In beiden Religionen hat Gott einen Gegenspieler (Teufel/Satan auf arabisch: „Al-Shaitan“)
    • Beide Religionen besagen, dass man nach dem Tod entweder in einem Himmel oder in eine Höhle kommt (je nach Lebenswandel).
    • In beiden Religionen gibt es einen „heiligen“ Tag, an dem sich die Gläubigen in einem Gotteshaus (Kirche/Moschee) einzufinden haben.
    • In beiden Religionen wird auch das Geben von Almosen an finanziell schlechter gestellte Personen geboten.

    Die Liste ließe sich durchaus fortsetzen. Allah und Jesus sind dieselbe Person! Oder zumindest Zwillingsbrüder!
    Vonseiten einiger Religionswissenschaftler (z.B.: Karl-Heinz Ohlig) wird auch die Vermutung geäußert, der Islam hätte sich aus einer christlichen Splittergruppe entwickelt.

    Ich finde es wirklich merkwürdig, wenn besonders gläubige Christen (wie hier auf diesem Block) den Islam als etwas komplett Fremdes darstellen, obwohl so viele Ähnlichkeiten zum Christentum bestehen (oder vielleicht gerade WEIL so viele Ähnlichkeiten zum Christentum bestehen?)

    Wo sind die beiden Religionen überhaupt entstanden? Das Christentum im heutigen Israel/Palästina und der Islam in der Region Hedschas. Und der Hedschas befindet sich nur ein geringes Stückchen südlicher von Israel/Palästina.

    Und genau wegen solcher Tatsachen, ist es meiner Meinung nach unsinnig, sich einseitig auf den Islam zu stürzen. Herr Sophist X, ich rate Ihnen, machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Lesen Sie die Bibel und den Koran. Vielleicht sogar mehrere Male. Beschäftigen Sie sich intensiv mit beiden Religionen. Ihre Ansichten über Christentum und Islam werden sich RADIKAL verändern, das versichere ich Ihnen! Und wenn Sie wirklich keine Ähnlichkeiten finden, können Sie immer noch so weitermachen wie bisher.

  21. Sophist X Says:

    >Dieter Says:
    >Für Sie mag der Koran nur ein weltliches Gesetzbuch sein,..

    Das ist ein lahmer rhetorische Trick, durch Hinzufügen des Wortes ’nur‘ und allerlei anderer Kategorien, denen der Koran zuzurechnen ist (absichtlich kein Konjunktiv), die Funktion als 100% verbindliches Gesetzbuch in den Hintergrund zu schieben.

    Ich habe nicht vor, mich bis ultimo zu wiederholen und nehme mir die Freiheit, aus der Diskussion auszusteigen.

  22. Time Says:

    Dieter ist m.E. kein kindliches Opfer bösartiger Menschen, die sich als Christen tarnten und ihm Leid antaten – denn dann würde er den Atheismus predigen, um sich zu befreien.

    Er ist m.E. ein Ork-Agent, der die ungeheuerlichen Verbrechen des Nazislahm relativieren soll, er rechtfertigt den Nazislahm, indem er das Christentum herabsetzt – Er ist ein nazislahmisches U-Boot.

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