Das Credo der Schweinepresse

Notre Dame stand noch in Flammen, da war es für die Systemmedien schon klar, dass die Brandursache KEIN Anschlag gewesen sei. Diese Sicherheit erstaunt, da in Frankreich doch im Durchschnitt dreimal täglich Angriffe auf Kirchen verübt werden, und die Notre Dame bereits das Ziel eines mohammedanistischen Anschlags war (1).

Vorgestern machte Jürgen Kaube von der „FAZ“ noch einmal klar, das die Medien aus seiner Sicht keine Informationsinstitute sind, sondern den Auftrag haben, die politisch-religiösen Grundthesen der derzeitig Mächtigen zu verkünden (2).

Islamkritik und oppositionelle Ansichten sind demnach „dumme Hetze“ und „Niedertracht“, wer Nazislahmismus kritisiert, muss auch Jesus und St. Augustin kritisieren, und außerdem gibt es einen Klimawandel, für den die Bürger der offenen Gesellschaften verantwortlich sind, weshalb sie Billionen Euros Strafe zahlen müssen.

_____

Hetze der AfD

Der giftige Reflex der Schuldzuweisung

Von Zeit zu Zeit erreichen uns Leserbriefe, die sich über den Umgang der Medien und auch dieser Zeitung mit der AfD beschweren.

In ihnen ist von einseitiger Berichterstattung die Rede. Man meint: einseitig kritische Berichterstattung. Die AfD vertrete konservative Einstellungen, nationale Gesichtspunkte, in Fragen beispielsweise der Energiewende, des Euros und des Klimawandels, außerdem den gesunden, skeptischen Menschenverstand und allgemein die abendländischen Werte gegen den Islam. Weshalb, so die Beschwerde, setzt sich ausgerechnet eine konservative Zeitung von dieser Partei so deutlich ab?

Man könnte darauf mit einer ausführlichen Diskussion aller ins Feld geführten Begriffe reagieren, von „einseitig“ bis „konservativ“. Dann würde man beispielsweise fragen wollen, was nationale Gesichtspunkte in einer Weltwirtschaft gelten, deren Akteure die ehemalige Goldman-Sachs- und Allianz-Global-Investors-Managerin Alice Weidel kennen müsste. Man müsste fragen, was abendländisch daran ist, Menschen allein aufgrund ihrer Religion abzuqualifizieren, ob Christus nicht ein Morgenländer war und der heilige Augustinus nicht ein Afrikaner. Oder wie gesund ein Menschenverstand ist, der – ganz wie die Fraktionen der Political Correctness – Personen stets als Mitglieder statistischer Merkmalsgruppen (deutsch, islamisch, männlich/weiblich, europäisch) identifiziert. Und wie skeptisch einer, der nicht sehen will, dass die Polkappen schmelzen und es nicht davon kommt, dass wir so wenig fossile Energie verbrauchen. (…)

_____

Time am 20. April 2019

_____

1) https://fredalanmedforth.blogspot.com/2019/04/notre-dame-islamisten-wollten-sogar.html
2) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/brand-von-notre-dame-afd-verdaechtigt-muslime-der-brandstiftung-16146181.html

 

Schlagwörter: , ,

Eine Antwort to “Das Credo der Schweinepresse”

  1. Sophist X Says:

    Von Zeit zu Zeit erreichen uns Leserbriefe, die sich über den Umgang der Medien und auch dieser Zeitung mit der AfD beschweren.

    Dieser seltendämliche Einstieg in den Artikel eines alten weißen Man nes (=Disqualifikation) ist schon die erste Steilvorlage, sich über den verzweifelten Lohnschreiber J. Kaube lustig zu machen:
    Diese ‚Leserbriefe‘ errreichen ‚uns‘ nur von ‚Zeit zu Zeit‘, weil sich inzwischen 99% der Medienkritik papierfrei online abspielt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: