EU ehrt nazislahmischen Rassenhasser

Lesen Sie einen Artikel aus dem von Mille Görüsch gesteuerten Lügazin „IslamiQ“ (1).

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Sacharow-Preis für uigurischen Wirtschaftswissenschaftler

Das Europäische Parlament verleiht in diesem Jahr den Sacharow-Preis an den uigurische Wirtschaftswissenschaftler Ilham Tohti.

Das Europäische Parlament verleiht in diesem Jahr den Sacharow-Preis an Ilham Tohti. Der uigurische Wirtschaftswissenschaftler, der zuletzt in Peking gelehrt hat, wird die Auszeichnung allerdings nicht persönlich entgegennehmen können. Denn Ilham Tohti sitzt im Gefängnis. 2014 wurde er wegen „Separatismus und Anstiftung zum Rassenhass“ zu lebenslanger Haft verurteilt.

Vorläufer der verschärften Verfolgung des Turkvolkes

Dabei gilt der 49-jährige Professor der Minderheiten-Universität (Minzu Daxue) in Peking als gemäßigte Stimme. Er war Mitbegründer einer Webseite über Uiguren, die auf Dialog mit Han-Chinesen bedacht war. Ihm war in dem Urteil vorgeworfen worden, die Politik der Regierung gegenüber Minderheiten, Religion sowie die Wirtschafts- und Familienplanung „angegriffen“ zu haben. Er habe die Ursachen von Unruhen „verdreht“ und damit „ethnischen Hass“ entzündet.

Das ungewöhnlich harsche Urteil im September 2014 gegen den uigurischen Wirtschaftsprofessor erscheint heute als Vorläufer der verschärften Verfolgung des Turkvolkes in der Nordwestregion Xinjiang. Nach Schätzungen sollen rund eine Millionen Uiguren in Umerziehungslager gesteckt worden sein, was weltweit Empörung ausgelöst hat.

Die Region Xinjiang im Westen Chinas, wo die Uiguren beheimatet sind, gilt als Konfliktherd. Das Turkvolk fühlt sich wirtschaftlich, politisch und kulturell von den herrschenden Chinesen unterdrückt. Nach ihrer Machtübernahme 1949 in Peking hatten sich die Kommunisten das frühere Ostturkestan als autonom verwaltete Region einverleibt. Die Verleihung des Preises erfolgte nun nur einen Tag vor den großen Feiern zum 70. Gründungstag der Volksrepublik.

Wut auf Tohti wegen Sacharow-Preis

Doch die chinesische Regierung hat voller Wut auf den Preis für Tohti reagiert, ähnlich wie im Jahr 2010 auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an den Schriftsteller und Bürgerrechtler Liu Xiaobo. Für China ist Tohti ein „Separatist und Terrorist“. Das EU-Parlament gebe den Preis einem „Kriminellen“, sagte der Sprecher des Außenministeriums.

Natürlich hat die Auszeichnung Symbolkraft. Das Europäische Parlament erklärt mit der Auszeichnung seine Verbundenheit mit den Uiguren. Rund eine Million Angehörige dieser muslimischen Minderheit in Chinas westlichster Provinz Xinjiang sind derzeit in Umerziehungslager gesperrt. Hatte Peking die Existenz dieser Lager anfangs bestritten, so sprach die Regierung später von Maßnahmen zur „beruflichen Ausbildung“.

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Time am 6. November 2019

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1) http://www.islamiq.de/2019/11/06/sacharow-preis-fuer-uigurischen-wirtschaftswissenschaftler/

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PS: Ich habe nichts gegen Ilham Tohti, Aber ich habe was dagegen, dass die Katar-gesteuerte EU den Jihad in China befördern will.

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6 Antworten to “EU ehrt nazislahmischen Rassenhasser”

  1. Ulrich Says:

    Ach, es sind nicht nur die Uiguren in China ein Problem. Ich denke da ganz konkret an die Region Tibet. Doch im Gegensatz zu den Uiguren konnten die Tibeter schon längst von den Chinesen gebrochen werden. Besonders in den letzten Jahrzehnten hat die chinesische Regierung hunderttausende chinesische Siedler in Tibet angesiedelt und dieser Trend setzt sich immer noch fort. Es leben inzwischen weit mehr Chinesen als Tibeter in Tibet. Von der tibetischen Kultur bleibt auch immer weniger übrig, besonders seit der Kulturrevolution von 1966. Damals wurden 2690 tibetanische Klöster erfolgreich von den Chinesen zerstört (von insgesamt 2700!), sowie zahlreiche Denkmäler und so gut wie alle Bildungseinrichtungen. Die tibetische Elite hat man in Lager gesperrt und ließ sie dort verroten. Den Dalai Lama (welcher über Jahrhunderte das geistige sowie weltliche Staatsoberhaupt Tibets gewesen ist) hat man schon zuvor mit zahlreichen anderen Tibetern nach Indien vertrieben/abgeschoben, nämlich im Jahr 1959. In den 1960er Jahren wurden noch zusätzlich zahlreiche Tibeter (besonders Männer) willkürlich verhaftet und in Arbeitslager gesteckt, so dass sich so mancher zu Tode schuften musste (im wahrsten Sinne des Wortes). Die tibetische Frauen wurden gerne von fanatischen chinesischen Kommunisten vergewaltigt (damit zumindest die nächste Generation chinesisch wird). Bis heute werden die Tibeter systematisch diskriminiert und sind nicht nur eine Minderheit in ihrem eigenen Land (Tibet) sondern gehören dort zu einem Großteil der örtlichen Unterschicht an. Kulturelle Vereinigungen werden auch heute noch von Chinesen gerne mal überfallen und dessen Betreiber verprügelt. Ja, die Tibeter sind gebrochen und bekommen in ihrem eigenen Land kein Bein mehr auf den Boden. Bei den Uiguren ist es noch nicht so weit, aber es wird sicher noch so weit kommen. Die Chinesen sind in Tibet ja nur gegen lamaistische Fanatiker vorgegangen. Jetzt gehen sie gegen muslimische Fanatiker vor…

  2. Sophist X Says:

    Die Uiguren stehen für nichts, was von Bedeutung wäre. Wir haben da den mohammedanisch Totalitarismus der Uiguren gegen den sino-nationalistischen Totalitarismus der Xi-Partei. Ich will weder das eine noch das andere. In der Tendenz halte ich den Gegendruck der Chinesen zur moslemischen Expansion für wünschenswert und legitim.

  3. Time Says:

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund…

  4. Ulrich Says:

    Sophist X, Ihre Meinung ist durchaus legitim. Doch nur weil die Uiguren für nichts stehen, darf man sie dann einfach verdrängen? In Peking hat man sich schon lange dazu entschlossen, einen homogenen chinesischen Nationalstaat zu schaffen, was natürlich nur zulasten der Minderheitenvölker geht. Tibet ist für diese Politik ein Paradebeispiel.

    Das Vorgehen gegen mohammedanistische Extremisten ist auf jeden Fall wünschenswert, egal ob in China, in Europa oder andernorts. Doch bei China drängt sich mir die Frage auf, ob das Problem mit dem mohammedanitischen Extremisten nicht zumindest teilweise hausgemacht ist.
    In China leben mehrere mohammedanische Gruppen. Die zahlmäßig größte Gruppe an Mohammedanern in China machen die sogeannten Hui-Chinesen aus. Fast elf Millionen Menschen gehören dieser Gruppe an. Diese Leute sind im sprachlichen wie auch im kulturellen Sinne Chinesen, sie unterscheiden sich von den übrigen Chinesen nur durch das Bekenntnis zum Mohammedanismus. Dementsprechend werden die Hui-Chinesen in China nicht benachteiligt und bringen auch kaum einen religiösen Extremisten hervor. Die Uiguren hingegen, stellen eine eigene Volksgruppe da, welche sich über mehrere Länder verteilen und in China knapp mehr als 800.000 Menschen unfasst, welche dort unter offener Diskriminierung zu leiden haben. Und trotz ihrer geringen Zahl blüht unter den Uiguren der mohammedanistische Extremismus und erreicht beachtliche Dimensionen. Warum dieser krasse Unterschied zwischen Hui-Chinesen und Uiguren? Ich glaube, dass die chinesische Nationalitätenpolitik durchaus eine große Rolle spielt. Ähnlich wie in Tibet gibt es im uigurischen Siedlungsgebiet eine massive Siedlungstätigkeit von Chinesen, welche nicht ohne Gewalt und Enteignung vonstattengeht. Ebenso werden Uiguren massiv diskriminiert, besonders auf dem Arbeitsmarkt. Tausende Uiguren fristen ihr Dasein in Umerziehungslagern. Was, wenn in solch einer Atmosphäre ein in Saudi-Arabien oder Katar ausgebildeter mohammedanischer Kleriker auftaucht und sagt: „Wir Uiguren haben den wahren Glauben und verehren aufrichtig Allah. Und jetzt seht euch an, wie die ungläubigen chinesischen Kommunisten mit uns umgehen. Die schänden unser Land, unsere Frauen und unsere Glauben. Können wir uns sowas gefallen lassen? Im Koran steht an dieser und jener Stelle, dass wir die Ungläubigen hart bekämpften und vernichten müssen. Das sollten wir nun tun.“
    Und dann sagen einige Uiguren möglicherweise folgendes: „Großer Imam, du hast recht. Wir müssen die ungläubigen chinesischen Kommunisten mit brutalster Gewalt bekämpften, etwas Anderes verstehen diese Unbläubigen nicht! Los, lasst uns in den Jihad ziehen! Allahu akbar! Allahhuu akbaarrrr!“
    Wäre doch durchaus denkbar, oder?

  5. Sophist X Says:

    Doch nur weil die Uiguren für nichts stehen, darf man sie dann einfach verdrängen?

    Ja.

  6. Time Says:

    Die geheimnisvollen Urvölker haben außer Diskriminirung nichts zu bieten. FCKTHM

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