Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Psychologische Kriegsführung

27. April 2015

Lügen

Ein Stall voller Nasen

Das Mille-Görüsch-Magazin „IslamiQ“ bringt aktuell einen Aufsatz eines angeblichen Samuel Ali (1). Ein junger Mann im Taliban-Outfit wird – böseböse Vorurteile – für einen Terroristen gehalten, dabei will er doch Lehramt studieren.

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AUS DEM ALLTAG

Ein Gespräch mit meinem Freund, dem Terroristen

Dank der in sekundenschnelle verbreiteten Bildern von mutmaßlichen Terroristen, sind Männer mit ähnlicher Erscheinung Rassismen ausgesetzt. Was denkt sich jemand, der vollgedröhnt mit diesen Bildern ist? Es folgt ein Versuch seine Gedankenwelt zu erörtern, denn diese Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten.

Ein Mann. Er sitzt auf dem Tisch, im Flur einer Universität und wartet offensichtlich auf die Vorlesung. In der Hand ein Buch, der Buchdeckel ist schwarz, der Titel nicht erkennbar. Kein ungewöhnliches Bild. Ein Student in den Gängen einer Hochschule vertieft in ein Buch.

Doch etwas stimmt mit diesem Mann nicht, er hat etwas Irritierendes, etwas Beängstigendes an sich. Seine Stirn liegt in Falten, die Augen fokussiert auf das handgroße Buch. Seine Haare unter einer Strickmütze versteckt, bei näherem Betrachten sind widerspenstige Locken erkennbar, dunkel und kraus. Die Mandelaugen umrahmt von dunklen, geschwungenen Wimpern. Die Augenbrauen bilden eine grobe Umrandung der kleinen Augen. Seine Lippen sind voll, an den blassen Bewegungen des Mundes erkennt man, dass er dem Gelesenen ganz leise nachahmt. Der Mund ist eingezäunt von einem wirren, dichten drei-Tage Bart. Die Kleidung, die er trägt ist sportlich, sein Oberteil ist weit geschnitten, man kann die sportliche Statur gerade noch erkennen. Die Beine geschlungen in einen Schneidersitz und der Rücken gekrümmt, belegt mit einem Rucksack, der voll zu sein scheint. Es ist als würde nichts in dieser Welt diesen Mann aus der Ruhe bringen, die Lektüre fesselt ihn und sein Anblick mich.

Ist es meine Angst oder meine Neugier, die mich fesselt. Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass sein Anblick irritierend ist, er kommt mir nämlich bekannt vor. Er ist ein unbekannter Bekannter. Denn ich kenne ihn aus den Medien; da sitzt der Stereotyp des islamistischen Terroristen. Klar, sein Bart könnte länger sein, aber normalerweise sitzen die ja auch nicht in der Uni, also scheint er ein integrierter Terrorist zu sein. Vermutlich hegt er gefährliche Pläne, inspiriert von seiner Lektüre, vermutlich sind gefährliche Gegenstände in seinem vollen Rucksack drin. Ich habe die Vermutungen satt, ich bin ja auch kein Rassist, aber er sieht nun mal so terrorisierend aus. Alle schreien nach mehr Dialog, ich werde diesen Schreien nun nachkommen und ihn fragen.

Ich kann mir denken, dass es komisch rüberkommen könnte gefragt zu werden, ob man ein Terrorist sei, aber lieber spreche ich meine Gedanken aus, als sie in mir gedeihen zu lassen. Außerdem herrscht doch in Deutschland Meinungsfreiheit, ich werde dieses Recht wahrnehmen. Vermutlich hält er nichts von diesen Werten, eventuell könnte er handgreiflich werden, doch die Öffentlichkeit um mich herum gibt mir Mut.

Ich stehe auf und gehe direkt auf ihn zu: „Entschuldigung“, er antwortet nicht, es liegt womöglich an meiner leisen Stimme. Ich habe die Angst unterschätzt, dennoch kann ich mich nicht zurückhalten. Also lauter: „Entschuldigung“.

Er blickt mich an, die Augen im gleichen Dunkel der Haare: „Ja?“

„Kann ich Sie was fragen?“

„Klar doch!“, antwortet er irgendwie überhaupt nicht gefährlich.

Ich werde es jetzt aber knallhart durchziehen. „Ähmm… also verstehen Sie mich nicht falsch, aber ja irgendwie.. naja, sind Sie ein Terrorist?“ Erleichterung überrollt mich und die Spannung vor der Antwort ebenfalls.

Er schaut mich an ohne seine Mimik zu verziehen, dennoch überlegt er ungemütlich lange und lächelt letztendlich und antwortet ganz trocken: „Ja.“

Ich habe es gewusst und die Erwartungsbefriedigung gibt mir ein gutes Gefühl, also stimmt es was alle sagen, was die Medien berichten, ich habe Recht behalten. So beflügelt von meiner guten Menschenkenntnis vergesse ich, dass ich gerade vor einem Terroristen stehe und weiß nun nicht, was ich machen soll, ich habe jetzt meine Bestätigung, aber was jetzt? „Okay, ähm… schönen T.. – ja tschüss“

„Ja ebenfalls einen schönen Tag mein Freund.“

Ich bin nicht sein Freund, er ist ein Terrorist und ich bin ein ehrlicher und friedlicher Mann, der keinem Schaden zufügen möchte, nur weil er nicht so ist wie ich.

Ich dreh mich um und möchte gehen, doch der Mann ruft: „Mein Freund, warte“

Dann fängt er an zu erzählen:

„Du bist nicht friedlich mein Freund, du fügst mir Schaden zu und vor allem infizierst du dich mit Hass. Ich bin kein Terrorist, hab es aber satt, ich möchte nicht meine auswendig gelernte Rede, dass der Islam Friede bedeutet und dass ich aber diesen Terroristen, von denen man komischerweise immer ein Passfoto parat hat, nun mal ähnlich sehe, nicht immer erklären müssen. Ich bin müde von den Blicken, erschöpft von den Menschen, die sich wegsetzen, bedrückt von dieser Negativität die ich erfahre, nur weil ich so aussehe, wie ich aussehe.

In meinen Händen liegt das Buch ,Politea’ von Platon. Ich halte auch den Koran oft in der Hand, aber lese Liebe und die anderen schreiben mir Hass zu. Es ist für mich keine Selbstverständlichkeit, auf diesen Gängen zu sitzen. Ich landete auf der Hauptschule, ,da gehörst du ja auch hin’, sagte meine Lehrerin. Ich kämpfte um die Noten, kämpfte um das Weiterkommen, machte mein Abitur, jetzt studiere ich, ich möchte Kinder unterrichten. Ich möchte meine SchülerInnen nicht so behandeln, sondern sie motivieren, ihnen zeigen, dass sie es schaffen können. Ich habe es ja dann hoffentlich auch geschafft.

Falls ich nicht weiter von friedlichen Menschen terrorisiert werde, mein Freund.“

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Dazu gibt es drei Leserkommentare.

Marita sagt: Was zwingt diesen jungen Mann dazu, sein Äußeres dem der Terroristen und Extremisten gleichen zu lassen? Er tut so, als könne er nichts dafür, dass er den Islamisten ähnelt. Dabei hat er sich freiwillig entschieden, sich so harauszuputzen, dass er von einem Islamisten offenbar nicht zu unterscheiden ist. Das ruft dann nun einmal Ängste bei Nicht-Muslimen hervor, die den Islam nur durch die Medien kennen, wo er sich eben nicht friedlich, sondern gewalttätig und brutal präsentiert. Es wird immer so getan, als seien die bösen Medien daran schuld. Das ist aber nicht richtig, da die Medien den Terror von Islamisten und die Missachtung von Menschenrechten in muslimischen Staaten nicht erfinden, sondern lediglich darüber berichten.

Ellen sagt: @marita Soll er sich die Haare färben, weil schwarz gleich Schwarz gleich schwarz einen Terroristen aus einem macht…

Marita sagt: @Ellen Also mir ist kein Fall bekannt, in dem ein schwarzhaariger wegen seiner schwarzen Haare für ein Terrorist gehalten wurde. Ein mulmiges Gefühl kommt doch eher auf, wenn jemand seine Haare frisiert, wie dies Salafisten tun, den Bart wie sie trägt und sich so kleidet wie sie. Muslime können diese Sorgen ernst nehmen oder es lassen. Durch Ignoranz werden diese Sorgen allerdings nicht verschwinden. Und es ist schon eine Überlegung wert, weshalb jemand seine äußere Erscheinung an die der Anhänger von Al-Kaida, der Taliban oder des IS angleichen muss. Vor allem, wenn er weiß, dass er damit Ängste schüren kann.

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Der Text von „Samuel Ali“, einem Namen, der einen jüdischen Autoren nahelegen soll, entlarvt seine Haltung, die der Orks von Mille Görüsch und die der Mohammedanisten insgesamt.

Man begreift sich als eine zusammengehörige Gemeinschaft, und die „friedliche Mehrheit“ sieht es als ihre Aufgabe an, den Eliten (Planern) und Avantgarden (Mördern) des Nazislahm den Rücken freizuhalten. Der 1,5-milliardenköpfige Sympathisantensumpf ist das Wasser, in dem sich die Terroristen wie Fische bewegen können.

Der Taliban-Dresscode signalisiert Ergebenheit dem mörderischen Jihad gegenüber. Die Kritik daran wird als „vorurteilshaft“ verunglimpft und lächerlich gemacht. Die Verwischung der Grenzen zwischen Sympathisanten und Avantgarde („sieht aus wie ein Taliban, ist aber gar keiner“) hat das Ziel, die Avantgarde zu tarnen, als normales Phänomen zu beschreiben und sie so als selbstverständlich in die westliche Lebensrealität zu integrieren, ebenso, wie dies mit allen Zeichen und Handlungen des Nazislahm geschehen soll.

Der Titel „Mein Freund, der Terrorist“ soll eine ironische Wirkung haben. Tatsächlich offenbart er das nazislahmische Programm. Ein paar der Orks wüten mit beispielloser Grausamkeit, um das Wirtsvolk gefügig zu machen. Einige Terroristen sehen aus wie Taliban, einige nicht, und einige Orks, die wie Taliban aussehen, sind keine Terroristen – psychologische Kriegsführung der Verwirrung. Dass sie wirksam ist, sieht man an dem idiotischen Kommentar von „Ellen“ (s.o.)

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Time am 27. April 2015

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1) http://www.islamiq.de/2015/04/19/ein-gespraech-mit-meinem-freund-dem-terroristen/

Es fehlt der Wille

26. April 2015

Tunesier

„Flüchtlinge“?
Tunesische Invasoren – natürlich ohne Frauen

Die gefährliche suizidale Entwicklung in Europa stellt Henryk M. Broder pointiert dar (1).

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Wir sind schuld!

Wenn Sie derzeit in Deutschland punkten wollen, sei es bei Günther Jauch im Fernsehen oder bei einem Nachtmahl in einem Sterne-Restaurant, dann müssen Sie nur sagen: „Wir sind schuld!“

Wir sind schuld, dass Millionen von Afrikanern aus Afrika flüchten – weil wir deren Fischbestände leergefischt haben. Wir sind schuld, dass Tausende im Mittelmeer ertrinken, weil wir uns abschotten und Europa zu einer Festung ausgebaut haben. Wir sind schuld an den Zuständen in Somalia, am Bürgerkrieg in Syrien, am Zerfall Libyens, an den vielen Toten im Irak – weil wir uns überall einmischen. Oder weil wir uns eben nicht einmischen und den vielen Menschen, die uns kommen wollen, nicht helfen, dem Elend in ihrer Heimat zu entkommen.

Nun, es mag etwas dran sein, dass „wir“ uns besser im Irak und im Libyen rausgehalten hätten. Dann wären Saddam Hussein und Muammar Gaddafi noch immer an der Macht und „wir“ hätten in diesen Ländern weiter „stabile Verhältnisse“ statt Chaos, Gewalt und Verbrechen. Oder auch nicht.

Denn kein Mensch kann retrospektiv sagen, wie sich die Dinge entwickelt hätten. In jedem Fall aber gilt das neue „mea culpa“: Wir sind schuld! Und deswegen müssen wir alle, die zu uns kommen wollen, aufnehmen, es sei unsere „christliche Pflicht“, unsere Herzen und Türen weit aufzumachen und unseren Reichtum zu teilen, wie es vor kurzem ein bekannter deutscher Journalist forderte, der selbst nicht einmal daran dachte, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Was in diesem Zusammenhang nicht zur Sprache kommt: Was ist aus den vielen Milliarden Euro, Dollar und Schweizer Franken geworden, die „wir“ nach Afrika gepumpt haben? Und man muss sehr lange warten, bis jemand mal die Frage stellt, warum die reichen arabischen Staaten nicht intervenieren, die Flüchtlinge aufnehmen und für Ordnung vor der eigenen Tür sorgen. Sie haben genug Platz, viel Geld, allein, es fehlt der Wille. Wo bleibt die muslimische Solidarität, die sich immer dann machtvoll entfaltet, wenn Mohammed beleidigt wird?

Man kann nicht tatenlos zusehen, wie Tausende ertrinken. Man muss nur wissen: Je mehr wir zu uns kommen lassen, umso mehr werden ihr Leben riskieren und verlieren, um zu uns zu kommen.

Und daran sind wir tatsächlich schuld.

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Time am 26. April 2015

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1) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wir_sind_schuld

Aus der Hauptstadt (#11)

26. April 2015

Palliefans

In Berlin fand gestern eine Konferenz der Palaraber und Judenhasser statt, wie Jörn Hasselmann, Martin Niewendick und Ingo Salmen im „Tagesspiegel“ berichteten (1). Organisiert wurde sie u.a. vom „Palestinian Return Center“, einer Propagandaorganisation von Muslimbrüdern und Hamas (2).

Die Hamas steht auf der Liste der Terrororganisationen des US-Außenministeriums (3), aber in der deutschen Hauptstadt können diese fiesen Typen natürlich problemlos zusammenkommen.

Immerhin hatten u.a. der Grüne Volker Beck und der Bolschewist Hakan Tas zu einer Gegendemonstration aufgerufen und für Israel demonstriert. Nur 200 Menschen sind ihrem Aufruf gefolgt, aber auch die Erwartungen der Veranstalter wurden mit 2.000 Teilnehmern enttäuscht.

Ihre Agenda war eindeutig: Die angestrebte Vernichtung Israels wurde durch das Logo der Veranstaltung ausgedrückt (4):

„Das Logo der Konferenz verdeutliche die gesamte Problematik. ,Die geografischen Umrisse des Staates Israel sind komplett mit einer palästinensischen Nationalflagge versehen. Mit anderen Worten soll ein künftiger Staat Palästina nicht mit einem israelischen Nachbarstaat friedlich koexistieren können, sondern diesen ersetzen.’“

Nach einer auf deutsch gehaltenen Takija-Rede ging es auf arabisch in die Vollen:

„,Wir akzeptieren keinen Antisemitismus und Rassismus’, sagte ein Redner auf Deutsch. ,Auch das Bekenntnis zu demokratischen Grundprinzipien und zum Rechtsstaat gehört zu unserem Selbstverständnis.’ Die weiteren Ansprachen wurden in arabischer Sprache gehalten, in rascher Folge und einpeitschendem Gestus. Die Zuhörer reagierten euphorisch.“

Was die Mitarbeiter des „Tagesspiegel“ verschweigen, ist, dass die Palaraber nicht vertrieben wurden, sondern von ihren arabischen Brüdern zur Flucht aufgefordert wurden. Die, welche blieben, sind heute gleichberechtigte Bürger Israels und stellen etwa ein Viertel der Bevölkerung. Was der „Tagesspiegel“ weiterhin zur Sprache hätte bringen sollen, ist die Vertreibung so gut wie aller Juden aus der Orksphäre, die eine weit größere Menschenzahl betraf, aber weder eine U-NO-Organisation noch unsere medialen und politischen Eliten interessiert.

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Palästinenserkonferenz in Berlin-Treptow

Volker Beck:
„Wir müssen gegen die Feinde Israels auf die Straße gehen“

Parolen wie „Free Palestine“, dort „Free Gaza from Hamas“: In Treptow empfingen Demonstranten Teilnehmer der Palästinenserkonferenz mit Pfiffen. Drinnen warb ein Arbeitskreis der Linken um Verständnis.

Die umstrittene Palästinenserkonferenz in der Arena in Treptow ist am Morgen von lautstarkem Protest begleitet worden. Weil den Veranstaltern, der „Palästinensischen Gemeinschaft Deutschlands“ (PGD) und dem “Palestinian Return Center” (PRC) mit Sitz in London, eine Nähe zur Hamas vorgeworfen wird, hatte eine breites gesellschaftliches Bündnis zum Widerstand aufgerufen. 150 bis 200 Gegendemonstranten fanden sich an der Ecke von Eichenstraße und Martin-Hoffmann-Straße ein – unter ihnen der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, sein Parteifreund Tom Schreiber, Hakan Tas von der Linkspartei und Ex-Pirat Oliver Höfinghoff.

„Wenn die Feinde Israels sich versammeln, müssen wir auf die Straße gehen“, sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck unter dem Beifall der Demonstranten. „Israel bleibt auf der Karte, dafür werden wir immer eintreten.“ Beck, der auch Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestags ist, äußerte aber auch Verständnis für die Anliegen der Palästinenser. „Wir sind für die berechtigten Interessen des israelischen und des palästinensischen Volkes“, betonte er. Allerdings verglich er ihr Schicksal mit dem deutscher Flüchtlinge und Ost-Vertriebener nach dem Zweiten Weltkrieg. „Vielleicht müssen die Palästinenser akzeptieren, dass sie Teil der Gesellschaft sind, in der sie angekommen sind.“

250 Polizeibeamte im Einsatz

Die Teilnehmer der Protestkundgebung hatten Israel-Flaggen und Regenbogen-Fahnen mitgebracht. „Free Gaza from Hamas“ stand auf einem Schild am Lautsprecherwagen. Palästinenser, die in die Halle wollten, mussten an den Gegendemonstranten vorbei. Jede Besuchergruppe kam deshalb wie eine kleine Spontandemo daher. „Free-Palestine“-Rufe waren zu hören, während die Gegendemonstranten pfiffen – beide Seiten vielleicht 20 Meter voneinander entfernt, getrennt durch Polizeigitter. 250 Beamte waren im Einsatz. Ordner eines privaten Sicherheitsdienstes der Veranstalter wirkten mäßigend auf palästinensische Konferenzteilnehmer ein. Am Mittag löste sich die Protestkundgebung auf – und einige Demonstranten schauten sich anschließend sogar das Geschehen in der Arena und um sie herum an.

Dort ging es teilweise zu wie auf einem Familienfest. Zwischen Hüpfburgen für Kinder und Folkloretänzen gab es aber auch Informationsstände von Hilfsorganisationen. Anfangs flimmerte ein Dokumentarfilm über mehrere Leinwände: „Al-Nakba“ (zu deutsch: „Die Katastrophe“) schilderte die Vertreibung des palästinensischen Volkes.

In der Halle hatten sich bis zum Mittag weniger als zwei Drittel der ursprünglich erwarteten 3000 Teilnehmer eingefunden. „Wir akzeptieren keinen Antisemitismus und Rassismus“, sagte ein Redner auf Deutsch. „Auch das Bekenntnis zu demokratischen Grundprinzipien und zum Rechtsstaat gehört zu unserem Selbstverständnis.“ Die weiteren Ansprachen wurden in arabischer Sprache gehalten, in rascher Folge und einpeitschendem Gestus. Die Zuhörer reagierten euphorisch.

„Das Podium ist nicht radikal“

Keiner Organisation gehört Ali Hammoud an. Der 31-jährige Berliner kam aus persönlichem Interesse nach Treptow. Radikal fand er die Veranstaltung nicht. „Das Rückkehrrecht ist keine radikale Forderung, sondern seit jeher Verhandlungsmasse“, sagte er dem Tagesspiegel am Rande der Konferenz. Ein prominenter Besucher: Henryk M. Broder. Ein Palästinensertuch über die Schultern geworfen, diskutierte er im Eingangsbereich mit einer Muslima. Ob auch er gekommen war, um für Palästina einzutreten? „Für die gute Sache demonstriere ich immer“, gab er sich vielsagend.

Kaum eindeutiger positionierte sich am Ende die Linkspartei. Während der Berliner Landesvorsitzende Klaus Lederer zu den Unterstützern der Gegendemo zählte, hatte der Bundesarbeitskreis „Gerechter Frieden Nahost“ bei der Konferenz einen eigenen Stand aufgebaut. „Ein Jahr nach der Bombardierung Gazas stehen wir in Solidarität mit den Palästinenserinnen und Palästinensern, besonders denen, die Verwandte in der Bombardierung verloren haben“, hieß es in einem Flugblatt. „Die neue israelische Regierung bietet ihnen kaum Chancen für ein friedliches Leben.“

Phil Butland, einer der Sprecher des Arbeitskreises, verteidigte die Palästinenserkonferenz. „Das Podium ist nicht radikal, und es ist ein breites, internationales Publikum“, sagte er dem Tagesspiegel. Und zur Hamas: „Man muss anerkennen, dass sie die gewählte Regierung in Gaza sind. Wir sollten mit ihnen umgehen, wie mit anderen Parteien, deren Meinung wir nicht teilen.“

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Time am 26. April 2015

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/palaestinenserkonferenz-in-berlin-treptow-volker-beck-wir-muessen-gegen-die-feinde-israels-auf-die-strasse-gehen/11688258.html
2) http://www.terrorism-info.org.il/en/article/19097
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_durch_das_Außenministerium_der_Vereinigten_Staaten_ausgewiesenen_terroristischen_Organisationen_im_Ausland
4) http://www.tagesspiegel.de/berlin/palaestinenserkonferenz-in-berlin-die-demokratische-zivilgesellschaft-muss-flagge-zeigen/11680096.html

Bravo, Dschemm!

26. April 2015

Dschemm

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Time am 26. April 2015

Wochenenden in Israel

25. April 2015

Gethsemane

Über’s Wochenende nach Israel und im Schatten eines Ölbaums im Garten Gethsemane sitzen, unter dem schon Jesus zu seinen Jüngern sprach? Kein Problem mit Ryanair. Lesen Sie einen Bericht von „israel heute“ (1).

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Ryanair plant Angebote nach Israel

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat bekannt gegeben, Strecken nach Israel anbieten zu wollen. Ein Hin-und Rückflug von Tel Avivs Flughafen Ben Gurion nach Europa solle ab 140 Euro angeboten werden. Wie israelische Medien berichten habe Ryanair die Gespräche mit den israelischen Behörden aufgenommen.

„Leider gehört Israel bisher nicht zu unserem Streckennetz, aber wir wollen unsere Fahne auch in Israel sehen“, erklärte Rynairs stellvertretende Direktorin für Streckenentwicklung, Kate Sherry, in einem Interview mit Ynet. Sherry befindet sich gegenwärtig in Israel, um Verhandlungen zu führen. Nach ihrer Auskunft sei die Gebühr, die die Fluggesellschaften pro Passagier in Israel bezahlen müssen, bisher das größte Hindernis, regelmäßige Flüge zwischen Israel und Europa anbieten zu können. „Wir haben ein einzigartiges Geschäftsmodell, das wir so in Israel noch nicht implementieren können“, erläuterte Sherry. „Die Flughafensteuern in Israel sind sehr hoch, das ist nicht vereinbar mit unserem Modell, das auf niedrigen Steuern basiert, und so niedrige Ticketpreise ermöglicht.“

Die Gebühr pro Passagier in Israel beträgt 37 Dollar. In anderen Ländern habe Ryanair Nachlässe bei der Flughafensteuer aushandeln können: „In Berlin haben wir einen 75 Prozent Nachlass. In Zypern bezahlen wir 6 Euro statt der regulären 26 Euro Flughafengebühr. Aber wir bringen Zypern hunderttausende Touristen.“

Auch Israel könne seine Zahl an Touristen weiter erhöhen. „Jeder Tourist, der zusätzlich nach Israel kommt, bringt dem Staat und dem Flughafen zusätzliches Geld“, meinte Sherry. „Wir planen Ziele wie London, Berlin, Mailand oder Rom mit Tel Aviv zu verbinden, aber auch Städte wie Düsseldorf, Köln, Bremen, Baden-Baden, Gdansk, Warschau oder Malaga.“

Ryanair ist nach Passagierzahlen die größte Fluggesellschaft Europas. Ein Pilotversuch, Israel ins Streckennetz zu integrieren, soll in den nächsten drei bis vier Monaten stattfinden.

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Time am 25. April 2015

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1) http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/28497/Default.aspx

Die Zeichen sind überdeutlich

25. April 2015

Naziran

Die Politik der europäischen Eliten und auch die von US-Präsident Obama gegenüber dem grassierenden Nazislahm bleibt verschwommen, und nicht wenige vermuten ihn Hussein Obama einen verkappten Mohammedanisten. Im „Gatestone Institute“ zieht Wolfgang G. Schwanitz (1) Parallelen zur europäischen Nahost-Politik vor 100 Jahren (2).

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Totalitäre gewinnen, Demokraten zögern

Obwohl diese Woche Atomgespräche wieder anlaufen, steht ein Finalpakt mit Iran und den Mächten in Frage. Wenigstens erwachte Amerikas Opposition. Doch Iraner legen den Pakt vom 2. April konträr aus. Teheran kann weiter in Irak, Jemen und anderenorts expandieren. Staaten brechen Boykotte, darunter Russland, China und Nordkorea. Präsident Obama geht nicht offensiv globale Gegner an, den Restkommunismus und Islamismus, beide totalitärer Art. Im Gegenteil, er lenkt ein wie gegenüber Kuba. Die Feinde sind aktiver, Demokraten verwirrter. Dies gab es schon vor 100 Jahren in Mittelost – totalitäre Ideologien griffen aus.

Am 14. April überraschte viele die einmütige Annahme des durch Bob Corker formulierten Gesetzentwurfs 615 im Senatskomitee für Auswärtiges, wonach Präsident Obama ein jedes mit Iran abzuschließendes Abkommen dem Kongress zur Bewertung vorlegen muss. Das Parlament hat dann zwei Monate Zeit, den Finalpakt zu bejahen, zu verwerfen oder keine gemeinsame Resolution anzunehmen. Im letzteren Fall kann der Präsident nach seinem Ermessen handeln. Mithin ist sein Aktionsraum beschnitten worden und es wird vom Willen des Parlaments in jener Periode abhängen, was dann herauskommt. Den Kompromiss sah Barack H. Obama als hinreichend an, den Entwurf nach Abstimmung durch den Kongress anzunehmen und kein Veto einzulegen, dem ohnehin droht, noch überstimmt zu werden.

Zerfall der Staatengruppe

Fraglos schärfte die Kongressrede des israelischen Premiers Netanjahu das Bewusstsein der Parlamentarier im Umgang mit Teheran und der Natur des schiitischen Islamstaats, der nach Nukes greift. Mitte des Vorjahrs lief die Rettungsaktion für Yazidis, denen durch den sunnitischen „Islamstaat“ ein Genozid drohte. Dies erhärtete am 19. März deen von der Genfer UN. Der Bericht erhellte die Massentötung von „ungläubigen“ Männern, die Versklavung von Frauen und Mädchen sowie die Verbringung von Knaben. Zwar prüft der Den Hager Internationale Strafgerichtshof eine Jurisdiktion für weitere Verbrechen von Jihadis in Irak und Syrien. Doch müsste dieser Auftrag von der UN kommen. Wie nun der schiitische Islamstaat zeigt, droht dieser wieder offen mit Genozid gegen Israels Juden. Indem die sechs Mächte dies nicht voll angehen, erlauben sie Iran, noch voranzukommen.

Am 15. April betonte Benjamin Netanjahu in Yad Vashem, 70 Jahre nach dem Holocaust, dass sich die Demokratien nicht blind gegenüber den tyrannischen Aspirationen Teherans zeigen dürfen. Aber genau das geschieht, indem nicht Irans Expansion, Raketenprogramm und Geheimaktionen erwogen werden. Treffen Medienberichte zu, so bekam Teheran aus Nordkorea zwei Schiffsladungen an Raketenteilen. Der Kreml entschied sich, Iran Raketen der Fliegerabwehr zu liefern. Russland und China wollen dort vier Nuklearreaktoren bauen. Damit ist die 51+-Staatengruppe zerfallen. Am 17. April deutete Obama vor den Medien an, wohl Iran nachzugeben, das eine sofortige Aufhebung der Sanktionen beim Abschluss des Finalpakts verlangt. Somit würden der letzte Hebel und wirksame Kontrollen vergeben.

Nicht minder versagt Kanzlerin Merkel in Berlin. Sie folgt einfach nur Obama. Wie kann sie dies noch verantworten? Papst Franziskus las eine Gedenkmesse zum 100. Jahrestag des armenischen Genozids am 24. April, „des ersten Genozids im 20. Jahrhundert“, dann kamen der Holocaust und Stalinismus. Auch heute erleben wir Genozid durch Schweigen, sagte er, und verwies auf Christen-Massaker und „den dritten Weltkrieg stückchenweise“.

Genozid

Nachrichten zum armenischen Genozid und zum versuchten jüdischen Genozid konnten damals nicht deutlicher sein. Natürlich wirkte die Zensur bei den Osmanen und Deutschen. Dafür berichtete die New York Times frei am 18. August und 15. Dezember 1915 von der „Anschuldigung, nach Plan eine ganze Bevölkerung auszulöschen“, vom „Massaker“, von der „absichtsvollen Vernichtungspolitik“ und „1 Million Armenier tot oder exiliert“. Intern kabelte US-Botschafter Henry I. Morgenthau am 16. Juli 1915: „Vernichtungspolitik unter Vorwand, eine Revolte niederzuschlagen“. In Istanbul teilte Kriegsminister Enver Pascha dem Berliner Gustav Stresemann am 1. Februar 1916 mit: bis zu 1,5 Millionen Armenier getötet. Dass dies parallel auch für Palästinas Juden anlief, bezeugte der Palästina-Report 1921: Aber Engländer eroberten Samaria und Galiläa so schnell, dass Osmanen keine Zeit mehr blieb, ihren Ausweisungsbefehl vom 29. März 1917 für alle Nichtmuslime und Juden umzusetzen. Der Befehl galt als Auftakt der Wiederholung von „armenischen“ Massakern.

Vor 100 Jahren bewies der Islamismus in der deutsch-osmanischen Jihadisierung des Islam einen genozidalen Strang. Damals ging es um die absichtsvolle Vernichtungspolitik gegen „Ungläubige“ und Ethnien. Dann kam die Achse von Islamisten mit Nazis und Faschisten. Im Kalten Krieg globalisierte sich der Islamismus. In der Globalära deckt der transitorische Restkommunismus die Islamisten ab, die nach Atomwaffen greifen.

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Time am 25. April 2015

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_G._Schwanitz
2) http://de.gatestoneinstitute.org/5596/totalitaere-gewinnen-demokraten-zoegern

Endlich!

23. April 2015

Wahrheit

Selbstverständlich!

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Time am 23. April 2015

Drei Wege aus dem Chaos

23. April 2015

#1

Grade wurde mal wieder ein verheerendes Ork-Attentat in Paris vereitelt (1).

Die Orkkommissare kreischen: „Stellt nicht die Muslime unter Generalverdacht!“

Das Gegenteil ist richtig:

1. Stellt ALLE Anhänger des sadistischen Räubers, Massenmörders, Kinderschänders, Vergewaltigers und Sklavenjägers Klo H. Metzel GRUNDSÄTZLICH unter Generalverdacht!

2. Schickt ALLE Anhänger des Satanskultes zurück in die Orksphäre und versenkt die Invasionsflotten in ihren nordafrikanischen Häfen!

3. Wendet endlich unverzagt das PROFILING an!

Profiling? Was ist PROFILING?

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Profiling

Wie der Counterjihadi Daniel Pipes am 7. Januar 2010 auf „Welt-Online” berichtete (2), konnten israelische Sicherheitsagenten 1986 einen Bombenanschlag auf ein israelisches Flugzeug verhindern.

Ausführende und Menschenopfer hatte dabei ohne ihr Wissen die junge Irin Ann-Marie Doreen Murphy sein sollen, die der Staatsanwalt später als „einfaches, naives irisches Mädchen und Katholikin“ beschrieb. Sie war grade erst aus Sallynoggin nach London gekommen, arbeitete dort als Zimmermädchen im Hilton und lernte den Palästinenser Nizar al-Hindawy kennen, der sie schwängerte. Zuerst wollte er sie zwingen, das Kind abzutreiben. Dann änderte er plötzlich seine Meinung, wollte sie sogar heiraten – und zwar unbedingt in Israel -, bestand aber auf einer getrennten Reise.

Doreen-in-love stellte sich keine Fragen und führte in ihrem Handgepäckkoffer, der einen doppelten Boden hatte, unwissentlich zwei Kilogramm Semtex-Sprenstoff mit. Sie passierte den normalen Check in Heathrow unentdeckt aber traf am El-Al-Gate auf einen israelischen Agenten, der ein kurzes Gespräch mit ihr führte. Geringfügige Ungereimtheiten veranlassten den erfahrenen Befrager, ihre Tasche zu einer zusätzlichen Kontrolle zu schicken, wo die Bombenvorrichtung entdeckt wurde. Wäre El-Al den normalen westlichen Sicherheitsmaßnahmen gefolgt, wären mit Sicherheit irgendwo über Österreich 375 Menschen ermordet worden. Der Bombenanschlag wurde mithin durch eine Methode verhindert, die auf Gespräch, Wahrnehmung, gesunden Menschenverstand und das sogenannte Profiling gegründet ist. Der Agent konzentrierte sich dabei auf den Passagier, nicht auf seine eventuelle Bewaffnung. Israelische Terrorbekämpfung berücksichtigt vor allem die Identität der Passagiere – und dementsprechend haben Araber besonders strenge Kontrollen zu erdulden.

Die moderne Kriminologie hat bisher drei grundsätzliche Formen der Weiterentwicklung erfahren:

1. Das Studium der Indizien
(Scotland Yard/„Sherlock Holmes”)

2. Das Studium der Verbrechen an sich
(Frequenz, Statistik, Form usw.),

3. Das Studium der Psyche und Soziologie
des Verbrechers

Die zusammengenommene Betrachtung bezeichnen einige Wissenschaftler pointiert als „Profiling”. Die Wurzeln dieser Methode sind nach Daniel Pipes in den 1950er-Jahren zu finden, als die New Yorker Polizei den Psychiater James Brussel um Hilfe bat (3), um einen Attentäter zu finden, der mehr als 30 Bomben gelegt hatte. Brussel schloss nach den Indizien auf einen Katholiken mittleren Alters aus Osteuropa, darauf, dass er mal bei einem bestimmten Unternehmen gearbeitet und eine Herzkrankheit hatte, und er prognostizierte sogar eine auffällige Oberbekleidung des Attentäters (mit Knöpfen). Diese Vorhersagen erwiesen sich als so exakt, dass durch sie der Täter ermittelt werden konnte, der bei seiner Festnahme u.a. eben jene Kleidung trug. Pipes (4):

„Die Wissenschaft des Profiling war geboren.“

Profiling ist: EFFEKTIV!

Das Profiling erfreute sich – auch in Hollywood – eines sehr hohen Ansehens, bis festgestellt wurde, dass Polizisten Brussels ausgefeilte Überlegungen grob vereinfacht hatten und sich nurmehr auf den Faktor Rasse konzentrierten. Pipes:

„Dieser Reduktionismus roch nach Vorurteil und hatte zwei schädigende Folgen: Rasse als Faktor im Profil wurde zum Tabu und das Profiling selbst war generell diskreditiert.“

Dies wird auf indirektem Wege z.B. bei Wikipedia deutlich (5):

„Ein Fallanalytiker erstellt keine ,psychologischen Täterprofile’, wie fälschlich angenommen wird. Auch fertigt er kein charakteristisches Erscheinungs- und Persönlichkeitsbild eines unbekannten Straftäters, da dies nicht möglich ist. Der Begriff ,Profiler’ oder ,Profiling’ für seine Tätigkeit wird, weil inhaltlich unzutreffend, ausdrücklich vermieden. Auch beim US-amerikanischen FBI gibt es keine Position oder Aufgabenbeschreibung für ,Profiler’ oder das ,Profiling’. Man spricht dort vielmehr von ,criminal investigative analysis’, die von speziell ausgebildeten FBI Kriminalbeamten ausgeführt wird.“

Zwar gibt es keine Profiler, aber alle reden davon??? Unten auf der Seite führt ein Link zum BKA (6) und dort wiederum zu einem Link mit dem Titel „Wie kann ich Profiler werden?”.

Oder, ebenfalls Wiki (7): „Mythos Profiler – Von der Schuhgröße (obwohl keine Fußspuren vorhanden sind) bis hin zur Augenfarbe ist nach diesem Mythos alles durch den geübten Profiler vorhersehbar.”

Hingegen meint die Schweizer Wissenschaftlerin Caroline B. Meyer (8):

„Seit den frühen 70er Jahren, als das Phänomen des Serienmordes erstmals in das kollektive Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit Eingang fand, hat insbesondere eine psychologische Methode, das Criminal Profiling, einen wahren Boom erlebt. (…) Trotz dieser Entwicklungen wurde jedenfalls noch bis vor wenigen Jahren von einzelnen Autoren Bedauern darüber geäußert, dass Deutschland bisher kaum über den Status eines interessierten Beobachters hinausgekommen sei. “

Hintergrund der Ablehnung des Profilings ist aber mutmaßlich nicht die „Mythisierung“ des Profilings, sondern seine offenbare Ausrichtung an Zielgruppen, was als diskriminierend angesehen wird.

Profiling ist: POLITISCH UNKORREKT!

Deshalb werden lieber kostspielige, absurde und äußerst unbequeme Maßnahmen getroffen, denen gemeinsam ist, dass sie ALLE Bürger ohne Unterschiede nerven. Pipes:

„Schlimmer sind die panischen und peinlichen Micky-Maus-Schritte, die die Transportation Security Administration Stunden nach dem versuchten Anschlag von Detroit unternahm: keine Durchsagen der Besatzung zu Flugweg oder Position über Städten oder Sehenswürdigkeiten und die Abschaltung aller Kommunikationsmittel für die Passagiere. Während der letzten Stunde eines Flugs darf ein Passagier nicht aufstehen, auf sein Handgepäck zugreifen oder Decken, Kissen oder Dinge des persönlichen Besitzes auf dem Schoß haben. Einige Besatzungen gingen noch weiter und ließen die ganze Nacht über die Kabinenbeleuchtung an, während sie die Bordunterhaltung abschalteten, alle elektronischen Geräte verboten und während der letzten Stunde des Fluges von den Passagieren verlangten, dass sie ihre Hände sichtbar hielten und weder aßen noch tranken. Die Dinge entwickelten sich derart ins Negative, dass die Associated Press berichtet: ,Die Forderung einer Flugbegleiterin, dass niemand etwas lesen dürfe, rief ungläubiges Schnappen nach Luft und Gelächter hervor.’“

Es besteht also offenbar derzeit einerseits die Wahl zwischen kostspieligen, aufwändigen, unbequemen und ineffektiven Methoden, die aber alle Menschen gleich behandeln, oder andererseits einem Verfahren, das effektiv aber dissssss… krrrrrrimmmmmmi… niiiiiierrrrrrentttttt ist.

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Time am 23. April 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/paris-attentat-auf-zwei-kirchen-vereitelt-13552303.html
2) http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Brennpunkt-Nahost/article6062002/Schauspiel-am-Flughafen-Sicherheits-Theater.html
3) http://en.wikipedia.org/wiki/James Brussel#James A. Brüssel
4) http://de.danielpipes.org/1387/ein-intelligeentes-profiling-ist-gefragt
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Fallanalytiker
6) https://www.bka.de/nn_196810/sid_62FD6DB6ACFC9F7AB5C02DA152A29924/DE/ThemenABisZ/OperativeFallanalyse/PolizeilicherFallanalytiker/polizeilicherFallanalytiker.html?__nnn=true
7) http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4terprofil#Mythos_Profiler
8) http://www.liatowitsch.ch/?page_id=903

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PS: Written with a little help from my old friend Doc.

Nichtorkische Schwarmintelligenz (#6)

22. April 2015

Sphyraenidae

Barrakudas, auch bekannt als „Pfeilhechte“, führen den lateinischen Namen „Sphyraenidae“.

Sie stellen keine Bedrohung für unsere freie, freundliche und fröhliche Lebensweise dar.

Sie sind mehr als o.k.!

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Time am 22. April 2015

Sieg des Jihad: Nigeria

22. April 2015

Buhari2

In Torkmany medial nahezu unbemerkt hat in einem extrem bedeutenden afrikanischen Land ein Jihadist die Macht übernommen. Das verbrecherische Ork Muhammadu Buhari ist in einer scheindemokratischen Wahl vor dem Christen Goodluck Jonathan zum Präsidenten Nigerias gewählt worden. Die deutsche Wikipedia schweigt sich weitgehend über diesen Förderer von Boko Haram aus (1). Immerhin erfahren wir etwas über seinen mohammedanistisch bedingten Frauenhass:

„Um die Korruption zu bekämpfen, ließ er eine Kampagne ,War Against Indiscipline’ (Krieg gegen Disziplinlosigkeit) ausrufen, die ihn berüchtigt machte, in ökonomischer Hinsicht aber erfolglos blieb. Besonders polemisch und mit vielen Repressalien ging die Kampagne gegen die Frauen Nigerias vor, denen die Schuld am sittlichen Verfall der Nation zugeschoben wurde. Das führte vor allem im Bundesstaat Bendel (heute Edo) zu massiven Frauenprotesten, Steuerstreiks und Marktboykotten, die Buhari zum Einlenken zwangen (die gesamte Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln lag in der Hand der Frauen).“

Die englische Wikipedia berichtet von Buharis Verpflichtung zur Durchsetzung der Scharia (2):

„Ich werde dabei bleiben, offen und im Innersten zu mir gehörend mein totales Engagement zur Durchsetzung der Scharia in ganz Nigeria zu zeigen. So Allah will, werden wir niemals die Agitation zur vollständigen Durchsetzung der Scharia in unserem Land beenden.“

So spricht ein vom Westen hofiertes „moderates“ Ork!

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Time am 22. April 2015

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammadu_Buhari
2) http://en.wikipedia.org/wiki/Muhammadu_Buhari


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