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Das stets abgelehnte Abgebot

27. Februar 2017

gasa

Lesen Sie einen Artikel von Bassam Tawil von „Audiatur“ (1).

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Das Angebot, das aus dem Gazastreifen
ein zweites Singapur machen würde

Einmal mehr hat die palästinensisch-islamistische Bewegung Hamas ihre Prioritäten klar gemacht, die da wären: Juden zu töten. Das hat deutlich Vorrang vor der Linderung der Not der zwei Millionen Palästinenser unter ihrer Herrschaft im Gazastreifen.

Seit der gewaltsamen Machtübernahme des Gazastreifens im Sommer 2007 haben sich die Lebensumstände der dort lebenden Palästinenser immer weiter verschlechtert. Eine Krise nach der anderen traf die unter der Kontrolle der Hamas stehende Bevölkerung; Strom und Wasser sind eine ebenso grosse Mangelware wie Medikamente und eine angemessene medizinische Versorgung.

Streitigkeiten zwischen der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde führten dazu, dass der Kraftstoff im Gazastreifen gefährlich knapp geworden ist, was massive Stromausfälle zur Folge hat. Folglich mussten die Palästinenser zum Kochen und Heizen auf Feuerholz zurückgreifen. Die Hamas, der die dortige Bevölkerung drei Kriege, die nichts als Chaos und Verwüstung hinterliessen, zu verdanken hat, ist nicht in der Lage, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Vergangene Woche erhielt die Hamas ein Angebot, das keine vernünftige Organisation ausgeschlagen hätte. Dabei ist zu beachten, dass dieses Angebot nicht etwa von den Freunden und Verbündeten der Hamas im Iran oder der arabischen und islamischen Welt kam. Vielmehr kam das Angebot, das verspricht, den Gazastreifen – wo die meisten Menschen in der Armut von „Flüchtlingslagern“ leben – in das „Singapur des Nahen Ostens“ zu verwandeln, von Seiten Israels.

Genau gesagt kam das Angebot vom israelischen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman, der den Bau eines Seehafens, eines Flughafens und eines Industriegebiets vorschlug, die zur Schaffung von 40.000 Arbeitsstellen im Gazastreifen beitragen würden – wenn die Hamas der Entmilitarisierung sowie der Zerstörung der von ihnen geschaffenen Tunnel und Raketensysteme zustimmen würde.

„Die Bewohner Gazas müssen verstehen, dass Israel, das sich bis auf den letzten Millimeter aus Gaza zurückgezogen hat, nicht die Ursache für ihr Leid ist – der Grund dafür ist vielmehr die Führung der Hamas, die ihre Bedürfnisse einfach nicht berücksichtigt“, sagte Lieberman in einer an die Einwohner des Gazastreifens gerichteten Botschaft im Fernsehen. „In dem Augenblick, in dem die Hamas ihre Tunnel und Raketen aufgibt, werden wir die ersten sein, die investieren.“

Einzig Israel hat der Hamas je ein solches Angebot unterbreitet. Ein derartiger Plan würde die Lebensbedingungen der Bevölkerung im Gazastreifen immens verbessern. Alles, was die Hamas dafür tun muss, ist von ihren Waffen und den Mordplänen gegenüber den Juden absehen und die Leichname vermisster israelischer Soldaten herausgeben.

Ein Seehafen und ein Flughafen würden den Gazastreifen auf der globalen Weltkarte etablieren und ihn nicht nur für Investoren aus Israel, sondern auch aus vielen anderen Ländern öffnen. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass auch arabische und islamische Staaten nach Gaza strömen würden, um zu investieren, da sie die Palästinenser im Grossen und Ganzen verachten. Eines dieser Länder, Ägypten, zwingt den Palästinensern in Gaza strikte Reiseeinschränkungen auf, indem es den Grenzübergang in Rafah an nahezu allen Tagen des Jahres geschlossen hält. In vielen arabischen und islamischen Ländern gelten die Palästinenser aus dem Gazastreifen als Personae non gratae. Warum ist das so? Vielleicht, weil sie als eine Bedrohung für die Sicherheit angesehen werden. Oder vielleicht einfach deswegen, weil sie ihre arabischen Brüder hassen.

Doch mangelt es nicht an westlichen Investoren, die, vorausgesetzt, sie hätten die Möglichkeit und es herrschte das richtige politische Klima, ihr Geld ohne zu zögern im Gazastreifen investieren würden.

Traurigerweise wird nichts von all dem für die Bewohner des Gazastreifens wahr werden. Ihre Anführer in der Hamas, von denen einige grosse Vermögen angehäuft haben und ein komfortables Leben in den erdölreichen Golfländern führen, sind nicht daran interessiert, das Elend ihres Volkes zu lindern. Im Gegenteil; die Hamas will, dass ihr Volk leidet, weil verbitterte Palästinenser die perfekten Kandidaten für die Rekrutierung weiterer Kämpfer für den Dschihad (den Heiligen Krieg) gegen Israel, die Juden und den Westen sind.

Das Ganze erfordert aber eine gewisse Verdrehung der Tatsachen – was die Hamas allerdings, ganz wie ihr Rivale, die Palästinensische Autonomiebehörde, meisterhaft beherrscht. Was auch immer als Folge ihrer fehlgeleiteten Politik in ihren Territorien schiefgeht – Israel ist schuld.

Israels jüngstes Angebot, das derzeit im Gazastreifen herrschende tödliche Chaos zu bereinigen, wurde nur wenige Stunden nach seiner Unterbreitung zurückgewiesen. Ein Hamas-Pressesprecher nach dem anderen machte klar, dass die islamistische Bewegung nicht daran interessiert ist, aus dem Gazastreifen „das Singapur des Nahen Ostens“ zu machen, sondern lieber seinen aktuellen Status als Basis für den Dschihad und die Förderung extremistischer Ideologie, Antisemitismus und antiwestlicher Gesinnung aufrechterhalten will.

Warum schlug die Hamas ein Angebot für einen Seehafen, einen Flughafen und zehntausende Arbeitsstellen für Palästinenser aus? Weil die Hamas ihren Konflikt mit Israel nicht als wirtschaftliches Problem betrachtet. Was die Hamas angeht, so geht es in dem Disput nicht darum, die Lebensbedingungen der Palästinenser zu verbessern. Vielmehr geht es um die schiere Existenz Israels.

„Das israelische Angebot ist lächerlich“, erklärte der palästinensische Politikwissenschaftler Ibrahim Al-Madhoun. „Die Hamas hat es zurückgewiesen, weil sie aus dem Thema der Befreiung des Landes und der Palästinenser kein wirtschaftliches Thema machen will.“

Um dies nochmals klar zu machen: Die Hamas will kein neues „Singapur“ im Nahen Osten. Die Hamas will, dass Israel aus dem Nahen Osten und idealerweise vom gesamten Antlitz der Erde verschwindet. Das Wohlergehen der Palästinenser unter ihrer Herrschaft ist das letzte, für das sich die Hamas interessiert.

Erstaunlicherweise geben die Führer der Hamas all das auch öffentlich zu. „Wenn wir wollten, dass aus dem Gazastreifen ein zweites Singapur wird, hätten wir das mit unseren eigenen Händen erreichen können“, erklärte der ranghohe Hamas-Vertreter Mahmoud Zahar. Und weiter sagte er, die Hamas bereite sich auf den Krieg mit Israel vor, um „ganz Palästina zu befreien“.

Die „Siedlungsgebiete“ sind für sie nicht etwa Judäa, Samarien und Ost-Jerusalem, sondern Haifa, Jaffa (Tel Aviv), ganz Jerusalem, ja, ganz Israel. Man muss sich nur irgendeine Karte von Palästina ansehen: die Umrisse sind mit denen von Israel identisch bzw. sie werden von diesen überlagert.

Für eines gebührt der Hamas jedoch Anerkennung: ihre Ehrlichkeit, was ihre Absichten angeht, Israel zu zerstören und so viele Juden wie möglich zu töten. Die Hamas will keine 40.000 neuen Jobs für die arme, arbeitslose palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen. Lieber sähe sie es, wenn diese arbeitslosen Palästinenser sich ihr anschliessen und Soldaten im Dienste des Dschihad würden, um an der Stelle Israels ein islamisches Königreich zu errichten.

Palästinensische Anführer sind Experten, wenn es darum geht, Gesten und Friedensangebote der Israelis zurückzuweisen. Während die Hamas weiterhin „Nein“ zur Beendigung des Leids der Menschen unter ihrem Diktat sagt, lehnt die Palästinensische Autonomiebehörde immer wieder die unterschiedlichsten israelischen Friedensangebote ab. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wies die palästinensische Führung die Annäherungsversuche aller israelischen Premierminister, die ihr Zugeständnisse und Kompromisse anboten, zurück. Eine Gemeinsamkeit teilen die Hamas und die Palästinensische Autonomiebehörde jedoch: ihre tödliche Entschlossenheit, dem Kampf um die Zerstörung Israels so viele Palästinenser wie möglich zu opfern.

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Time am 27. Februar 2017

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1) http://www.audiatur-online.ch/2017/02/23/das-angebot-das-aus-dem-gazastreifen-ein-zweites-singapur-machen-wuerde/

Sieg des Counterjihad: TRUMP (#4)

26. Februar 2017

orks

Das einstmals konservative Massenmedium „Welt“ titelt heute im Internet: „Dieser Mann wäre der beste Trump-Ersatz“, „Scharlatan Trump“, „Trump träumt nicht den American Dream seiner Bürger“, „Bernie Sanders kontert Trump mit nur vier Worten aus“, „Eskalation – Trump sagt traditionelles Dinner im Weißen Haus ab“, „Albtraum Trump“, „Trump hat unsere Angst erfolgreich ausgenutzt“, „McIlroy nach Golfrunde mit Donald Trump beschimpft“, „Nach acht Tagen unter Trump kündigte Rumana Ahmed“.

Den deutschen MSM ist nichts zu banal, abstrus oder peinlich, um daraus eine gegen den amerikanischen Präsidenten gerichtete Headline zu produzieren.

Lesen Sie eine schleimige Propagandastory über eine „Muslimin im weißen Haus“ (1).

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Nach acht Tagen unter Trump kündigte Rumana Ahmed

„Seltsam“ und „beängstigend“ sei es gewesen, als Trump die Macht im Weißen Haus übernahm. Nach einer guten Woche kündigte Ahmed beim Nationalen Sicherheitsrat. Dabei hatte die Muslimin fest vor, zu bleiben.

Sie war die einzige Frau mit Kopftuch im Weißen Haus – und ist eine glühende Patriotin: Seit 2011, also direkt nach ihrem College-Abschluss, arbeitete Rumana Ahmed unter US-Präsident Barack Obama. Als der im Januar das Oval Office räumte, blieb sie. Aus Prinzip. Um im Nationalen Sicherheitsrat ihrem Land weiterhin zu dienen, wie sie in der US-Zeitschrift „The Atlantic“ erklärt.

Mit Fassungslosigkeit verfolgte sie wie die meisten anderen Muslime in Amerika im Jahr 2016, wie Donald Trump Menschen mit ihrem Glauben diffamierte, dennoch zum Präsidentschaftskandidaten wurde – und schließlich noch die Wahl gewann. Sie behielt ihre Stelle mit der Mission, dem neuen Präsidenten und seinem Umfeld eine facettenreichere Sicht auf den Islam und Amerikas Muslime zu vermitteln. Doch nach acht Tagen hielt Ahmed es nicht mehr aus – und kündigte.

Das Einreiseverbot für Bürger von sieben überwiegend muslimischen Staaten und allen syrischen Flüchtlingen war zu viel. „Da wusste ich, dass ich nicht länger bleiben konnte“, schreibt Ahmed, deren Familie aus Bangladesch stammt. „Ich konnte nicht länger für eine Regierung arbeiten, die mich und andere Muslime nicht als Mitbürger, sondern als Bedrohung sieht.“

Schon während des Wahlkampfs im Jahr 2016 habe es sich für sie ähnlich angefühlt wie kurz nach dem 11. September 2001. Die Angst vor Muslimen sei allgegenwärtig gewesen. Und wurde auch noch seitens der Politik befeuert, was die Lage ungemein schlimmer machte. „Fuck you! Fuck Islam! Trump wird dich zurückschicken“, schrie ihr ein Mann in der U-Bahn einmal entgegen.

Als klar wurde, dass Trump Präsident der Vereinigten Staaten wird, habe sie, weil sie nicht direkt in der Politik arbeitete, sondern für den Sicherheitsrat, die Wahl gehabt, in ihrem Job zu bleiben oder zu gehen. Einige Kollegen ermutigten sie zu bleiben, andere rieten ihr davon ab – aufgrund von Sicherheitsbedenken. Sie entschied sich aus „Optimismus“ und „Verantwortungsgefühl“, zu bleiben.

Seltsam, beängstigend – und geisterhaft ruhig

Die acht Tage seien „seltsam, beängstigend und verstörend“ gewesen. Das Weiße Haus, einst ein Ort voller Vielfalt, sei zu einer Bastion von Männern geworden. Ihre Kollegen seien ihr mit „kalter Überraschtheit“ begegnet. Ein Mitarbeiter, der schon zu Reagan-Zeiten dort arbeitete, habe ihr gesagt: „Das Weiße Haus hat sich um 180 Grad gedreht.“ Es sei nicht der typische, republikanische Führungsstil gewesen und auch nicht der eines Geschäftsmanns. Es glich einem chaotischen Versuch, die vollständige Autorität durchzusetzen.

Die gesamte Struktur der nichtparteilichen nationalen Sicherheits- und Rechtsexperten und der Behörden sei untergraben worden. Die Entscheidungsgewalt wurde auf einige wenige innerhalb des West Wing aufgeteilt. Die Flure seien geisterhaft ruhig gewesen, da Schlüsselpositionen beispielsweise für die nationale Sicherheit unbesetzt blieben.

Rumana Ahmed ist beunruhigt: „Die nationale Sicherheit in die Hände von Menschen zu legen, die Vielfalt für Schwäche halten, ist gefährlich. Und falsch.“ Dass so viele Menschen in den letzten Wochen auf die Straßen gegangen sind, habe aber das Gegenteil bewiesen. Denn die amerikanische Vielfalt sei eine Stärke.

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Time am 26. Februar 2017

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1) https://www.welt.de/politik/ausland/article162380879/Nach-acht-Tagen-unter-Trump-kuendigte-Rumana-Ahmed.html

Ork bleibt Ork (#6)

25. Februar 2017

mehdi-meklat

Üüüberrraschuuuhuuung! Ein französisches Vorzeigeork ist als fanatischer Judenhasser und Terrorverherrlicher enttarnt worden, wie Jürg Altwegg bei „FAZ.NET“ berichtet (1).

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Wie Frankreichs Star der Integration jäh abstürzte

Mehdi Meklat galt in Frankreich als Star der Integration. Die Presse feierte ihn als authentische Stimme aus den Banlieues. Jetzt kam heraus, dass er im Netz unter Pseudonym reinen Hass verbreitete.

Mehdi Meklat kennen in Frankreich alle. Der „Figaro“ hat ihn gerade in einem Leitartikel mit Julien Sorel aus Stendhals Meisterwerk „Rot und Schwarz“ verglichen. Vor zweihundert Jahren – unter der Restauration – brach Sorel aus ärmlichen Verhältnissen aus und zog in die allerbesten Pariser Kreise ein. Noch schneller verlief der Aufstieg des gerade 24 Jahre alten Meklat aus der Banlieue. Eine Blitzkarriere machen Jugendliche dort nur als Rapper oder Fußballspieler. Er aber wurde Journalist, Schriftsteller und gehätschelter Star des Medien- und Literaturbetriebs.

Entdeckt wurde Meklat als Reporter des „Bondy Blogs“, der nach dem Aufstand in den Vorstädten gegründet worden war. Das Portal ist die Stimme der Banlieues, in denen 2005 wochenlang jede Nacht die Autos gebrannt hatten. Mit seinem Freund Badroudine Saïd Abdallah (Künstlername Badrou) zeichnete sich Meklat durch lebhafte Berichte aus, sie sind das Duo „The Kids“.

Die Medien machten ihn zum Star

Als Erste wurde 2010 Marie-Françoise Colombani, Chefredakteurin der „Elle“, auf die beiden aufmerksam. Pascale Clark engagierte sie für ihre tägliche Sendung auf „France Inter“. Es folgten Auftritte in den Talkshows von „Canal+“. Bei Arte kamen sie mit Videos aus ihrem Alltag unter dem Titel „Vie rapide“ ins Programm. Auch einen Dokumentarfilm über die Räumung einer zerstörten Siedlung mit 4000 Bewohnern drehten sie. In ihrem ersten Roman „Burn out“ (2015) erzählen sie die wahre Geschichte des jungen Arbeitslosen Djamal Chaar, der sich aus Verzweiflung vor dem Arbeitsamt selbst verbrannte.

Jetzt wurde der dritte Roman des Duos ausgeliefert: „Minute“. Zum Erscheinen widmete ihm das Magazin „Les Inrockuptibles“ die Titelgeschichte, für die sich die frühere Justizministerin Christiane Taubira, die Ikone des französischen Antirassismus, einspannen ließ. Das Trio kam aufs Cover. Auch in die letzte bedeutende Literatursendung im Fernsehen, „La Grande Librairie“, wurde Mehdi Meklat eingeladen. Noch während sie lief, kam die Nachricht: Meklat, der Vorzeige-Muslim aus der Banlieue, hatte über Jahre hinweg als „Marcelin Deschamps“ Hassbotschaften verbreitet. Er rief: „Holt Hitler, um die Juden zu töten“. Die Journalisten von „Charlie Hebdo“ beschimpfte er als „Hunde“, den von den Terroristen ermordeten Charb wollte er am liebsten noch „mit einem Springmesser pfählen“, Marine Le Pen „nach muslimischem Ritual abschlachten“ und dem „Hurensohn“ Alain Finkielkraut „das Bein brechen“. Auch die islamkritische Intellektuelle Caroline Fourest wurde regelmäßig mit Hass-Tweets eingedeckt. Für das Twitter-Konto „Marcelin Deschamps“ hatte Meklat ein Foto der skandalumwitterten Politikerin Isabelle Balkany verwendet, deren Klage dagegen blieb vergebens.

Sein Pseudonym heißt „Marcelin Deschamps“

Erstaunlicherweise ist die Affäre nicht schon früher publik geworden. Immerhin hatte „Marcelin Deschamps“ 11 000 Follower. Verschiedentlich gab es Hinweise auf den Verfasser, merkwürdigerweise blieben die Antirassismus-Vereinigungen stumm und blieb die Justiz untätig. Von „Marcelin Deschamps“ war zum Beispiel vor einem Jahr in einem Meklat-Porträt des Magazins von „Le Monde“ die Rede. Er habe das Konto geschlossen, nachdem sie ihn darauf angesprochen hätten, berichteten die Journalisten: „Meklat twittert jetzt unter eigenem Namen“. Offensichtlich hat er die alten Tweets nicht wirklich gelöscht. Jedenfalls tauchten sie wieder auf. Christiane Taubira, „Les Inrockuptibles“, der „Bondy Blog“ und die meisten Medien haben sich empört und angewidert von ihm distanziert.

Das tun aber nicht alle. Der linke Journalist Claude Askolovitch verharmlost die Tweets als „blöde Witze“ eines „Buben“. Für die Rundfunkmoderatorin Pascale Clarke, die zu Meklats Entdeckerinnen gehörte, stehen sie geradezu im Dienste der Aufklärung: „Seine üble – fiktive – Figur diente lediglich der Denunziation“ – gemeint ist wohl: unerträglicher Zustände. „Am Mikrofon“, schwärmt die Journalistin, „war er nur Poesie, Intelligenz und Menschlichkeit.“ Auch „Libération“ und „Médiapart“ wollen den Hass dieser Tweets nicht zum Nennwert nehmen. Sie kritisieren vielmehr eine „digitale Allianz“ der Rechtsextremisten, die den Skandal nutzen, „um das zu zerstören, wofür Meklat steht“: die erfolgreiche Integration. Vielleicht ist er gerade am Druck dieses Anspruchs gescheitert. Meklat selbst entschuldigte sich ohne Überzeugung für seinen „virtuellen Doppelgänger“.

Das literarische Talent, das ihm zu bescheinigen sei, schreibt der „Figaro“, sei kein Freispruch: „Bei Stendhal wird Julien Sorel zum Tode verurteilt, weil er die Scheinheiligkeit der Klassengesellschaft zum Bersten brachte.“ Aus Sorels „Klassenhass“ sei bei Meklat „Rassenhass“ geworden. Mit seinen Tweets habe er die „Kehrseite der multikulturellen Utopie entlarvt“. Er muss nun mit einer Anklage wegen Rassismus, Antisemitismus und Verherrlichung des Terrorismus rechnen. Meklat hat Frankreich verlassen und schlüpft zu seiner Verteidigung in die Opferrolle: „Ich bin die Zielscheibe der Faschosphäre, die mein Leben bedroht.“

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Time am 25. Februar 2017

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-geschichte-des-mehdi-meklat-14892478.html

Elite ohne Demut

24. Februar 2017

luther

Lesen Sie einen Beitrag von Vera Lengsfeld von der „Achse“ (1).

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Gehört Luther zu Deutschland?

Warum wirft der Autor Klaus Rüdiger Mai in seinem gleichnamigen Buch diese Frage auf? Weil er sich berechtigte Sorgen um die Akzeptanz der geistigen Wurzeln Europas macht. Anlass dafür gibt es genug. In Zeiten, wo ausgerechnet im Hinblick auf den 500. Jahrestag der Reformation von einem evangelischen Theologen behauptet wird, man müsse mehr bieten, als das übliche „Luthertralala“, und den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, in seine Kirche einlädt, damit dieser im Anschluss an den Gottesdienst anlässlich des Reformationstages einen Vortrag halten kann, sind erhebliche Zweifel angebracht, welchen Stellenwert der große Reformator in seiner Kirche noch hat.

Nicht nur in seiner Kirche. In Deutschland. Mai legt gleich zu Beginn seines Essays den Finger auf die Wunde: „Europa entstand… vor allem aus dem Geist des Christentums, denn aus dem Geist des Christentums, insbesondere der Trinität, erwuchsen die Aufklärung, die Idee der Menschenrechte, die modernen Wissenschaften und die großen technischen und zivilisatorischen Erfolge… Europa wird christlich sein, oder es wird nicht sein. Das bedeutet ganz und gar nicht, dass alle Europäer Christen zu sein haben…sondern das verweist allein… auf christliche Grundlage und Identität unserer bürgerlichen Werte. Vergisst Europa diese, vergisst es sich selbst.“

Leider ist dieses Vergessen in vollem Gange. Wer verächtlich von Luthertralala redet, dem ist nicht mehr bewusst, „dass mit Luther das moderne Deutschland und Europas Moderne beginnen“, wie Mai die Ausgangsthese seines Essays formuliert. „Am Anfang der Entwicklung der Menschen- und Bürgerrechte steht Luthers Wort von der Freiheit des Christenmenschen, weil in diesem Text das Individuum entdeckt wird… und die neue Weltsicht vom Individuum ausgeht“.

Freiheit existiert, oder sie existiert nicht, jenseits von Gefühlen

Diese von Luther angestoßene große historische Entwicklung, so Mai, scheint heute kraftlos geworden, ziellos zu verebben. Es besteht die reale Gefahr, dass aus der Freiheit ein Freisein von der Freiheit wird. Wenn die Freiheit aber, wie der rumänische Philosoph Emil Cioran vermutet, nur ein Gefühl wäre, würde das den Mächtigen in die Hände spielen, die meinen, man solle sich mit dem Gefühl begnügen. Aber Freiheit existiert, oder sie existiert nicht, jenseits von Gefühlen. Nichts ist so sehr in Gefahr, wie die Freiheit, deren Wesen „in der Suche nach Wahrheit“ besteht.

Wir befinden uns in einem historischen Umbruch. Geschichte findet zwar unabhängig von ihrer Beurteilung durch den Menschen statt, aber keineswegs über ihren Köpfen.

„Unter keinen Umständen dürfen die Menschen der Propaganda der Mächtigen auf den Leim gehen, dass sie diesen Prozessen hilflos ausgeliefert seien“, mahnt Mai. „Luther weist den Weg… die Menschen besitzen die Vollmacht und die Fähigkeit einzugreifen, zu steuern, zu gestalten. Der Popanz der Alternativlosigkeit, die Monstranz einer sich selbst vergottenden Herrschaft… entblößt doch nur Hybris und Misstrauen gegenüber den Menschen, einen Hang zur Tyrannis… Das unselige Programm der Alternativlosigkeit verhöhnt die Freiheit des Christenmenschen… Eine Welt ohne Alternativen wäre eine Welt aus Knechten.“

Luthers Waffe gegen die Obrigkeit war die Sprache

Spätestens an dieser Stelle wird klar, dass Luther hochmodern ist. Luthers Waffe gegen die Obrigkeit war die Sprache. Er wollte keine Sprache der Eliten, sondern aller Deutschen. Seine Bibelübersetzung „empfing ihre Impulse aus dem großartigen Zusammenspiel von Sprache… dem Glauben eines freien Christenmenschen, mithin aus Sprache, Glauben und Freiheit“. Das macht zugleich die deutsche Identität aus, um die unsere „Eliten“ heute schleichen, „wie die Katze um den heißen Brei“. Die Sprache ist längst nicht mehr frei in Deutschland, sie wurde ins Prokrustebett der politischen Korrektheit gezwängt.

Sich die Freiheit zu nehmen, sich aller Möglichkeiten, die Sprache bietet, zu bedienen, hat die Herrscher schon immer herausgefordert. Luther wurde von der päpstlichen Kurie angeklagt, weil er sich nicht ihrer Benutzungsvorschrift, ihrer Sprache bediente. Das Wissen, dass jeder Versuch, Sprache durch eine Sprachpolizei und Sprachgerichtshöfe einzuschränken, Willkür bedeutet, „ermutigte Luther zur Furchtlosigkeit im Denken, im Reden und im Schreiben“. Angesichts einer Kirche, die sich willig der politischen Korrektheit unterwirft und sie nach Kräften befördert, wird klar, warum Luther den Bedford-Strohms, den Käßmanns und den Marxens größtes Unbehagen verursacht.

Luthers Traktat „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ ist das Gründungsmanifest des modernen Europa. Die Konsequenz bedeutet eine „Abkehr von jeder supranationalen Herrschaft und die Hinwendung zu einem dezentralen Föderalismus. Nicht in einem Zentralstaat, sondern in seinen Regionen ist der Mensch frei“. Das ist eine Wahrheit, die unsere Eurokraten, die das Europa der Vaterländer, wie es von den Gründern der Europäischen Gemeinschaft gedacht war, in einen Zentralstaat verwandeln wollen, ignorieren.

Die EU, angeführt durch Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker („Wenn es ernst wird, muss man lügen“), ist „voller geheimer Abkommen und Verhandlungen, sie behandelt hierin den europäischen Bürger wie eine feindliche Macht, vor der man, was man plant und umsetzt, unter allen Umständen geheim halten muss, vom Anfa-Abkommen bis zu den TTIP-Verhandlungen“. Den immer massiver vorgebrachten Forderungen, über Aspekte der Wahrheit zu schweigen, muss mit Luther entgegengehalten werden, dass nur Wahrheit zur Freiheit führt, dass Handeln an Verantwortung gebunden sein muss. Er sagt: „Das wollen wir so klar machen, dass mans mit Händen greifen solle, auf dass unsere Junker, die Fürsten und Bischöfe sehen, was sie für Narren sind, wenn sie die Menschen mit ihren Gesetzen und Geboten zwingen wollen, so oder so zu glauben.“ Das heißt: Ohne Meinungsfreiheit keine Freiheit.

An erster Stelle nicht Menschlichkeit, sondern Recht

Faulheit und Feigheit sind Gründe, warum viele Menschen zeitlebens unfrei bleiben. Luther hat schon vor Immanuel Kant dazu ermuntert, den Mut zu haben, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Das ist bis heute das beste Mittel, um Tyrannen zu entmachten.

Aber hat Luther nicht gegen die „räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern“ gewütet? Hat er, denn er fühlte sich mitverantwortlich für die grausame Gewalt, die im Bauernkrieg von allen Seiten ausgeübt wurde. Übersehen wird, dass er sich mit ebenso scharfen Worten gegen die Obrigkeit wandte, weil es „ihr Versagen, ihr Hochmut, ihre Eitelkeit, ihr Eigennutz, ihre Gier, ihr Geiz, ihre Hybris, ihre Arroganz, ihre Habsucht, ihre Gottlosigkeit und Verschlagenheit war, die zum Aufstand der Bauern geführt hatte“.

„Nicht Menschlichkeit, sondern Recht stand für ihn an erster Stelle, Recht, damit auch wieder Menschlichkeit aufleben konnte.“ Das hätte Luther auch den heutigen Regierenden ins Stammbuch geschrieben, dass sich ihre Moralität „nicht in der moralischen Deklaration, sondern im effektiven Regierungshandeln“ zeigt.

„Ich fürchte, dem wird nicht zu wehren sein, die Fürsten stellen sich denn fürstlich und fangen wieder an, mit Vernunft und säuberlich zu regieren. Man wird nicht, man kann nicht, man will nicht eure Tyrannei und Mutwillen auf die Dauer leiden.“ Das setzt, wie Mai bemerkt, voraus, dass die sogenannte „Elite“ wieder Demut lernt, anstatt den Glauben an sie einzufordern.

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Time am 24. Februar 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/gehoert_luther_zu_deutschland

Sieg des Counterjihad: TRUMP (#3)

23. Februar 2017

kurdin

In der einstmals konservativen „Welt“ teilte Alfred Hackensberger seine Vorliebe für basisdemokratische Regierungsformen mit. Zwischen den Zeilen rutscht ihm heraus, dass es die Trump-Regierung ist, die nunmehr die Kurden, deren unabhängiger Staat längst überfällig ist, in Nordsyrien unterstützen wird (1).

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Basisdemokratischer Norden als Modell für ein friedliches Syrien

Mitten im Krieg haben Kurden, Assyrer und Araber eine Basisdemokratie aufgebaut. Der Föderalismus in Nordsyrien kann zum Modell für das ganze Land werden. Die größte Trumpfkarte bleibt der Kampf gegen den IS.

Mit routinierten Handgriffen an der Lenkstange seines Außenbordmotors lotst der Steuermann seinen Kahn in die starke Strömung hinaus. Es ist eines der flachen, aus großen Eisenplatten zusammengeschweißten Passagierboote, die in Fischkabour täglich über den Tigris pendeln. Hier im Nordwesten des Irak markiert der mehrere Hundert Meter breite Fluss die Grenze zu Syrien. Die Überfahrt dauert nicht einmal zehn Minuten.

Wer über den Fluss übersetzt und erwartet, mitten im syrischen Krieg zu landen, erlebt eine gewaltige Überraschung. Im Vergleich zum Rest des vom Bürgerkrieg geplagten Landes ist es hier geradezu friedlich. Denn weder das Assad-Regime mit seinen Milizen noch radikale Islamisten und ihre Kampfverbände haben hier etwas zu sagen. In der Region Nordsyrien, die sich westlich vom Tigris rund 500 Kilometer entlang der türkischen Grenze zieht, versuchen die Menschen, ihr Leben nach basisdemokratischen Grundsätzen zu organisieren. Und es könnte funktionieren, Nordsyrien hat Chancen, das Modell für ein friedliches Syrien zu werden. Nur: In den Friedensverhandlungen spielen die Vertreter dieser Gebiete keine Rolle.

Dabei ist das politische Projekt Nordsyrien nicht für Syrien, sondern für den gesamten Nahen Osten ungewöhnlich. Hier regeln Gemeindeversammlungen die Dinge des täglichen Lebens, in den Schulen dürfen Kinder ihre Muttersprache sprechen, was vorher für Minderheiten in Syrien verboten war, und Wirtschaftsräte regeln die Versorgung der Bevölkerung. Obwohl es eine kurdische Bevölkerungsmehrheit gibt, spielen die anderen ethnischen Minderheiten der Araber, Assyrer und Turkmenen eine tragende Rolle im noch jungen Bürokratieapparat. Um nicht die Dominanz einer Ethnie zu suggerieren, wurde sogar der vormalige kurdische Name der Region, Rodschawa, in ein neutrales „Nordsyrien“ umbenannt.

Der föderale Staat wurde im Dezember 2016 ausgerufen. Die internationale Staatengemeinschaft reagierte mehr als zurückhaltend. Eine offizielle Anerkennung des Gebietes wagte zunächst niemand. Doch im Januar dieses Jahres kam die Wende. Ausgerechnet Russland, neben dem Iran der wichtigste Verbündete des syrischen Regimes, schlug sich auf die Seite der neuen Demokratie. Moskau legte bei den Friedensverhandlungen in Astana einen Verfassungsentwurf vor, in dem ein autonomer Staat „Nordsyrien“ vorgesehen war.

Auch aus dem Westen kamen positive Signale. „Ein föderales Syrien scheint der einzig richtige Schritt vorwärts zu sein“, befand Großbritanniens Außenminister Boris Johnson. Das Pentagon scheint ebenfalls nicht abgeneigt, sind die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) doch dessen Partner im Kampf gegen den Terror. Die Militärallianz der autonomen Zone im Norden hat vom IS Zehntausende von Quadratkilometern zurückerobert und ist gerade dabei, die Extremisten in ihrer Hochburg Rakka einzukreisen. Neue Waffenlieferungen des Pentagon sind bereits eingetroffen. Darunter waren zum ersten Mal bewaffnete Fahrzeuge. „Früher gab es das nicht“, erklärte Talal Silo, der Sprecher der SDF. „Es gibt Anzeichen für eine volle Unterstützung durch die neue amerikanische Führung.“

So positiv die Zeichen für ein „föderales Nordsyrien“ auch sein mögen, für eine Idealisierung besteht noch lange kein Anlass. Die vehementesten Gegner des Projekts in Nordsyrien kommen aus dem anderen Lager der radikalen Assad-Gegner. Sie wollen, wie die Regierung in Damaskus, zurück zum Zentralstaat, den es vor dem Ausbruch der Revolution 2011 gegeben hat. Die Islamisten wollen einen Staat unter arabischer Führung und dem Banner des Islams. Mit dem „gottlosen Projekt“ in Nordsyrien wollen sie nichts zu tun haben. Außerdem ist da noch die unberechenbare Dynamik des syrischen Bürgerkriegs, die von den Interessen gleich einer Vielzahl von Ländern abhängig ist.

„Antwort auf die Probleme des Nahen Ostens“

Doch nicht nur von außen drohen gefahren. Die Region hat enorme demokratische Startschwierigkeiten. Unbequeme Journalisten und Politiker wurden verhaftet, auch grassiert Korruption. Nach Jahrzehnten der Diktatur der Assad-Familie müssen viele Syrer Freiheit erst lernen. Die junge Demokratie ist auf ein wackeliges Fundament gebaut. „Natürlich machen wir noch Fehler“, sagt Sanharib Barsoum, einer der beiden Vorsitzenden des neuen Exekutivrats, der eine föderale Verwaltung und Wahlen vorbereiten soll. „Aber man sollte uns anhören“, so der christliche Politiker weiter. „Denn die Kultur der Freiheit, die wir begonnen haben, ist die fundamentale Antwort auf die Probleme im Nahen Osten.“

Die größte Trumpfkarte des demokratischen Nordens ist und bleibt der Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat. Denn ohne die Truppen des SDF kann es keine Eroberung Rakkas geben. Ihr Kampf um die syrische IS-Hauptstadt kann noch einige Monate dauern. Bis dahin kann Nordsyrien ungestört an einem föderalen Staat basteln.

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Time am 23. Februar 2017

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1) https://www.welt.de/politik/ausland/article162292650/Basisdemokratischer-Norden-als-Modell-fuer-ein-friedliches-Syrien.html

Milliarden

22. Februar 2017

ork

Wie Marcel Leubecher in der „Welt“ berichtet, lassen wir uns die mohammedanistische Invasion Milliarden kosten (1).

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Unbegleitete Ausländer

Junge Migranten kosten Deutschland vier Milliarden

Die Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Ausländer wird im laufenden Jahr fast vier Milliarden Euro kosten. Abgeschoben wurde 2016 keiner. Die CDU fordert, per Handy die Eltern zu finden, um einige zurückzuschicken.

Die Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Ausländer wird im laufenden Jahr fast vier Milliarden Euro kosten. Die Kinder- und Jugendhilfe betreute zum Stichtag 9. Februar 61.893 Unbegleitete – darunter 16.664 junge Volljährige, wie das Bundesfamilienministerium der „Welt“ mitteilte. Das Bundesverwaltungsamt hat für sie einen durchschnittlichen Kostentagessatz von 175 Euro pro Kopf ermittelt, also 5250 Euro monatlich.

Dieser Betrag enthält sowohl die Kosten der Inobhutnahme als auch die Hilfen zur Erziehung. Stagniert die Zahl der Unbegleiteten auf dem aktuellen Niveau, ergibt sich also ein Betrag von 3,95 Milliarden Euro für das laufende Jahr. Trotz der vergleichsweise hohen Straffälligkeit in dieser Gruppe wurde im Jahr 2016 kein Unbegleiteter abgeschoben, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervorgeht.

Michael Kretschmer, Fraktionsvize der Union im Bundestag, will das ändern: „Wenn in Deutschland elternlose Minderjährige aus Polen oder Frankreich aufgegriffen werden, wird die Familie ausfindig gemacht, und sie werden zurück zu ihren Eltern gebracht. Wenn der Unbegleitete aber aus Afghanistan oder Afrika kommt, bringen wir ihn zum Jugendamt und bereiten ihn mit großem Aufwand für die dauerhafte Einwanderung vor, selbst wenn der Jugendliche jeden Abend mit seiner Familie telefoniert“, sagte der CDU-Politiker der „Welt“.

Die Behörden sollten auch „mithilfe der Mobilfunkdaten versuchen, die Eltern ausfindig zu machen, um wenigstens einige Unbegleitete abschieben zu können“, sagte Kretschmer. Der „faktische Abschiebestopp für unbegleitete Minderjährige“ sei auch angesichts der hohen Kosten nicht länger zu vermitteln.

Ein Problem: Viele verzichten auf Asylantrag

Wegen der besonderen Schutzverpflichtung gegenüber Minderjährigen verlangt das Aufenthaltsgesetz: „Vor der Abschiebung eines unbegleiteten minderjährigen Ausländers hat sich die Behörde zu vergewissern, dass dieser im Rückkehrstaat einem Mitglied seiner Familie, einer zur Personensorge berechtigten Person oder einer geeigneten Aufnahmeeinrichtung übergeben wird.“

Dies gelang jedoch weder 2016 noch im Jahr zuvor. Allerdings wurden im vergangenen Jahr 649 Unbegleitete an der Grenze zurückgewiesen oder zurückgeschoben – dies ist zum Beispiel möglich, wenn der Betreffende bereits in einem anderen europäischen Staat registriert wurde.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts steigen seit 2005 die Inobhutnahmen nach Angaben des Statistischen Bundesamts von unbegleitet eingereisten Ausländern kontinuierlich an – von damals 602 auf 42.309 im Jahr 2015. Die Zahl für das vergangene Jahr wird die Wiesbadener Behörde erst im August bekannt geben, weil die Bundesländer die Daten noch aus Hunderten von Ausländerbehörden zusammentragen müssen. Mittlerweile gibt es mehr Inobhutnahmen wegen „unbegleiteter Einreise“ als aus den bisher üblichen Gründen, zum Beispiel Überforderung der Eltern, Drogensucht oder sexueller Missbrauch.

Problematisch ist, dass nicht alle der zu 90 Prozent männlichen Unbegleiteten einen Asylantrag stellen. Vom Bundesamt für Migration (BAMF) erfuhr die „Welt“, dass 2015 etwa 22.300 einen Asylantrag stellten, 2016 waren es 36.000. Davon stammten etwa 7500 Anträge von Unbegleiteten, die bereits 2015 eingereist waren und demnach „erst 2016 ins System aufgenommen“ wurden.

Das BAMF stellt fest: „Vergleicht man die Zahl der Inobhutnahmen unbegleiteter Minderjähriger mit der Anzahl der von ihnen gestellten Asylanträge, so wird deutlich, dass ein relevanter Anteil dieser Kinder und Jugendlichen auf einen Asylantrag verzichtet und sie – beziehungsweise ihre gesetzlichen Vertreter – einen anderen aufenthaltsrechtlichen Weg suchen.“

Jugendhilfe für Volljährige

Der Bundesregierung ist dieses Problem bewusst. So enthält der Bund-Länder-Beschluss für mehr Rückführungen vom 9. Februar – neben der Ermöglichung für das BAMF, auf Handys von Schutzsuchenden mit ungeklärter Identität zuzugreifen – die „Verpflichtung der Jugendämter, in geeigneten Fällen für von ihnen in Obhut genommene unbegleitete minderjährige Ausländer, die möglicherweise internationalen Schutz benötigen, umgehend von Amts wegen einen Asylantrag zu stellen“.

Hilfsorganisationen wie der Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge begrüßen zwar, dass der Beschluss zurückhaltend von „geeigneten“ Fällen spricht. Der Interessenverband warnt aber davor, dass dies „nicht zu einer pauschalen Pflicht zur Asylantragsstellung führen“ dürfe. Vielmehr müsse „klargestellt werden, dass die jeweilige Eignung geprüft werden muss“.

Besonders Jugendliche aus Herkunftsländern mit geringer Anerkennungsquote, etwa aus Nordafrika, stellen häufig keine Asylanträge. Unter den unbegleiteten Asylantragstellern waren 2016 rund 42 Prozent Afghanen, wie die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen berichtete. Die Schutzquote (Flüchtlingsschutz inklusive Asyl, Subsidiär- und Abschiebeschutz) lag bei 71 Prozent. Insgesamt lag sie demnach unter allen 9300 Entscheidungen bei 89 Prozent. Der Antwort zufolge waren zum Jahreswechsel knapp 35.000 Asylverfahren von Unbegleiteten anhängig.

Ein weiteres Problem ist, dass viele der unbegleiteten Minderjährigen nicht minderjährig sind. Laut Familienministerium gibt es 16.664 junge Volljährige, die über das 18. Lebensjahr hinaus in der Jugendhilfe bleiben – weil Sozialarbeiter und Jugendämter einen besonderen Bedarf feststellen.

Darüber hinaus gelingt es vielen jungen Schutzsuchenden ihr wahres Alter zu verschleiern. Nach den offiziellen Angaben sind rund 70 Prozent der UMA mindestens 16 Jahre alt. Doch all diese Altersangaben sind unsicher. Zum einen fehlen bei den meisten Neuankömmlingen unbedenkliche Dokumente zur Überprüfung der Identitäts- und Altersbehauptung. Zum anderen wird das Alter meist nur durch die sogenannte Inaugenscheinnahme durch die Jugendämter festgestellt.

Methoden der Altersfeststellung selten angewendet

Verlässliche Methoden der Altersfeststellung, wie die ärztliche Begutachtung der körperlichen Reife oder radiologische Untersuchungen, werden selten angewendet. Dabei hat die Arbeitsgemeinschaft für Forensische Altersdiagnostik, die zur Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin gehört, einen international anerkannten Diagnosestandard entwickelt.

Dieser erlaubt zwar nicht die zweifelsfreie Altersfeststellung, aber doch die eines Mindestalters. Allerdings werden dabei umstrittene Methoden genutzt. Zur Begutachtung der sexuellen Reifung müssten sich die Untersuchten ausziehen, Kritiker halten das für belastend. Und zur Einschätzung der Zahn- und Knochenreifung müsste geröntgt werden: die Handwurzel und – falls noch immer Zweifel bestehen – auch das Schlüsselbein; es reift nämlich zuletzt aus.

Während diese Untersuchungen etwa in Österreich vorgenommen werden, nutzen in Deutschland aus ethischen und gesundheitlichen Gründen nur wenige der rund 600 Jugendämter diese Möglichkeit.

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Time am 22. Februar 2017

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1) https://www.welt.de/politik/deutschland/article162274380/Junge-Migranten-kosten-Deutschland-vier-Milliarden.html

Klo H. Metzel ist schuld

21. Februar 2017

imad-karim

Imad Karim (1) schreibt auf der „Achse“ über den Zusammenhang zwischen Gewalt und Mohammedanismus (2).

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Was hat Mohammed mit den Unruhen
in Frankreich zu tun…

… und warum sind Buddha, Konfuzius, Shiva,
Krishna und andere Götter unschuldig?

In einem Beitrag des als seriös geltenden „Deutschlandfunks“ ist zu lesen: „Nach Übergriffen auf Polizisten lockert Frankreich die Regeln für den Schusswaffengebrauch der Sicherheitskräfte.“

Die Frage darf gestellt werden, wer die Attacken mit Molotow-Cocktails auf Polizisten verübt und welche Migranten oder Migrantenkinder hinter diesen schweren Ausschreitungen und Gewaltausbrüchen stehen. Es sind keine Inder, Vietnamesen, andere Asiaten oder sonstige Migranten, die ebenfalls millionenfach in Europa und Frankreich leben. Es sind leider arabische und schwarzafrikanische Jugendliche muslimisches Glauben, die den französischen Staat und die Mehrheitsgesellschaft mit den Mitteln der Zerstörungen und der Durchsetzung von No-Go-Areas herausfordern.

Diese Menschen sehen sich als Opfer einer angeblich rassistischen Politik Frankreichs. Merkwürdig dabei ist, dass andere Migranten asiatischer oder indischer Herkunft nicht dieselbe Wahrnehmung haben. Warum nicht? Wer meine Meinung kennt, der weiß, dass ich leider nicht optimistisch bin, was die Zukunft von Frankreich, Deutschland und des gesamten Kontinents Europa betrifft. Die in Frankreich und im Westen durch einen gesellschaftlichen Konsens etablierte Rechtstaatlichkeit wird diesem Vernahöstlichungsprozess Europas und den aggressiven Islamisierungsversuchen nicht mit den bisherigen Mitteln Herr werden.

Der Ruf nach dem totalen Islam

In diesem Zusammenhang möchte ich anführen, dass die diktatorischen Regime und die despotischen Herrschaftsstrukturen im Nahen Osten und in Afrika das Produkt der eigenen Gesellschaften sind. Natürlich will ich diese nach westlichen demokratischen Normen als diktatorisch geltenden Regime nicht rechtfertigen, aber es wäre nicht falsch, die Relation zwischen den durch die Religion fanatisierten Massen und den entsprechenden Reaktionen eines Staates in Erwägung zu ziehen, insbesondere, wenn wir erfahren, dass aufgrund der Übergriffe auf Polizisten die Regeln für den Schusswaffengebrauch gelockert werden.

So hat es immer im Nahen Osten begonnen. Jedes Mal, wenn eine Regierung demokratische Strukturen vorsichtig einführen wollte, antworteten die Massen mit dem lauten Ruf nach dem totalen Islam. Der Staat reagierte repressiv, und eine Spirale der Gewalt nahm ihren Lauf. Saddam Hussein, Muamar Gaddafi und andere Despoten sind nicht über Nacht gekommen oder mit einem Raumschiff im Irak, in Libyen oder sonstwo gelandet. Diese Diktaturen sind aus der Mitte der islamischen Gemeinschaften hervorgegangen.

In der islamischen Welt lernten wir als Muslime, dass unsere ewige Aufgabe darin besteht, den Islam als wahre Religion, quasi eine alternativlose Monokultur, die Kultur Allahs, zu predigen und durchzusetzen, überall dort, wo Muslime leben. Erleiden die Gläubigen in ihrer Weltnation (UMMA) eine Niederlage, wenn sie daran gehindert werden, ihre Religion in allen Teilen der Erde durchzusetzen, dann ist das für die Muslime eine Schmach.

Zivilisationen sterben meistens durch Selbstmord!

Scheitern Muslime in multireligiösen Gesellschaften privat und beruflich, so sind die Nichtmuslime für ihre Misere verantwortlich. Eine kritische Selbstreflektion fand und findet nicht statt. Es sind immer die großen Verschwörungen gegen die Muslime, die Lieblinge Allahs.

Das, was wir heute in Frankreich erleben, wird den Alltag vieler westlichen Staaten für die nächsten Jahrzehnte bestimmen. Ein Klima des Hasses, des täglichen Terrors und der Zerstörungen wird uns und vor allem unsere Kinder begleiten. Viele werden bald einsehen müssen, dass die heutigen Eliten mit ihren unkontrollierten Masseneinwanderungen niemandem geholfen, sondern allen geschadet haben.

Demokratie, Säkularismus, Vielfalt, Wissenschaft, Gleichberechtigung, Gleichheit, Selbstverantwortung für das eigene Handeln, Rationalität und Pluralismus sind die Fundamente des Westens. Es sind dieselben Werte, die der Islam seit 1.400 Jahren bekämpft. Das Scheitern der Integration der Mehrheit der Muslimen ist von dieser historischen Dialektik nicht zu trennen.

Insofern hat Mohammed mit den Unruhen in Frankreich zu tun. Buddha, Konfuzius, Shiva, Krishna und andere Götter sind unschuldig!

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Time am 21. Februar 2017

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1) https://de.wikipedia.org/wiki/Imad_Karim
2) http://www.achgut.com/artikel/was_hat_mohammed_mit_den_unruhen_in_frankreich_zu_tun

Aus der Hauptstadt (#34)

20. Februar 2017

rodung

Die Dienstfertigkeit gegenüber ihren nazislahmischen Herren ist für die rot-grünen Dimmies das Allerwichtigste. Umweltschutz ade – Da müssen auch schon mal 200 hundertjährige Bäume weichen.

Die angepasste Dimmi-Bevölkerung sagt „Ja zu den Flüchtlingen“ und hat nur was gegen die Massenrodung, weil sie nicht versteht, dass grade das der Sinn der Lektion ist, die Bedürfnisse der Orks ohne wenn und aber zu akzeptieren, auch wenn sie so absurd und grotesk sind wie Kloran und Hadith.

Lesen Sie einen Bericht von Melanie Berger und Ronja Straub aus dem Berliner „Tagesspiegel“ (1).

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200 Bäume werden für Flüchtlingsheim gefällt

Im Leonorenpark in Berlin-Lankwitz müssen seit dem Morgen 200 alte Bäume für den Bau einer modularen Unterkunft für Geflüchtete weichen. Bürgerinitiativen protestierten vor Ort.

Leonorenpark, Lankwitz: Am Montagmorgen um kurz vor neun stehen 40 bis 50 Mitglieder der Bürgerinitiativen „Zukunft Leonorenstraße“ und „Park Haus Leonore“ mit Protestplakaten vor den Zäunen, hinter denen die Bäume stehen, die gefällt werden sollen. 200 an der Zahl, sie müssen weichen, weil der Senat hier eine modulare Flüchtlingsunterkunft für 450 Menschen bauen will.

„Wir sagen ‚Ja‘ zu den Flüchtlingsunterkünften und verstehen, dass die Notunterkünfte freigezogen werden müssen“, sagt Mark Weinrich, einer der Protestierenden. Er selbst wohnt mit seiner Familie direkt neben dem Park und ärgert sich über die Vorgehensweise des Senats. Eine Zusammenarbeit habe es nie gegeben: „Man hat uns übergangen und nie richtig mit uns kommuniziert.“ Die Demonstranten, unter Ihnen viele Familien mit Kindern, appellieren, zunächst den richterlichen Beschluss abzuwarten.

Monatelang haben die Bürgerinitiativen gegen die Baumfällungen gekämpft, doch nun ist es soweit. Die Bagger sind angerückt, der erste Baum fällt um neun Uhr. Die Anwohner und Protestler pfeifen und rufen bei jedem weiteren Baum, der ächzend zu Boden kracht und Staub aufwirbelt. Manche Anwesenden haben Tränen in den Augen. „Wir finden es einfach schlimm, 100 Jahre alte Bäume zu fällen“, sagt eine Frau vom Heimbeirat des Vivantes-Pflegeheims. Nach wenigen Minuten sind knapp zehn Bäume gefällt und in diesem Tempo geht es weiter. Der große Fällbagger, ein Holzvollernter, arbeitet sich mit seiner Kralle durch das abgezäunte Gebiet und fällt einen Baum nach dem anderen. Dicke Baumstämme sägen Arbeiter mit der Kettensäge ab. Sicherheitspersonal, das sich um die Absperrung herum aufgestellt hat, ist auch vor Ort. Zusätzlich die Polizei mit zwei Einsatzwagen.

An den Stämmen der betroffenen Bäume klebten zuvor tagelang weiße Zettel. Ein schwarzes Kreuz war darauf gedruckt. Viele der bis zu hundert Jahre alten Bäume sollen abgeholzt werden. Die Gesamtkosten für den Neubau an der Stelle betragen laut Senat „ca. 21,3 Mio. € – die Flüchtlingsunterkunft soll im Januar 2018 bezugsfertig sein“. Modulare Unterkünfte haben eine Nutzungsdauer von mindestens 60 Jahren.

Gegen das Flüchtlingsheim richtet sich der Protest nicht – vorgeschlagen wird aber, das Heim parkschonend zu versetzen.

Der Park liegt friedlich zwischen einem Vivantes-Pflegeheim und schicken Neubauten im ruhigen Berliner Südwesten. Er wurde vor mehr als hundert Jahren vom Mediziner James Fraenkel angelegt. Nun sollen bis zu 200 Bäume weg – 44 davon stehen direkt im Park, für sie hat der Bezirk am Dienstag die Fällgenehmigung erteilt. Der Rest ist Teil eines Waldes dahinter, hier ist das Landesforstamt zuständig. Der Park würde damit um die Hälfte schrumpfen. Monatelang haben die Bürgerinitiativen „Zukunft Leonorenstraße“ und „Park Haus Leonore“ dafür gekämpft, das zu stoppen.

Sie haben nun einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt, um „eine Umplanung zu erreichen“, wie es in einer Pressemitteilung am Freitag heißt. Sie fordern die Senatorinnen Katrin Lompscher (Stadtentwicklung und Wohnen) und Elke Breitenbach (Arbeit, Integration und Soziales) auf, mit dem fällen der Bäume bis zur Gerichtsentscheidung in wenigen Wochen zu warten.

Die Notunterkünfte für Flüchtlinge sollen schnell frei werden

Der Park wird vor allem von den Bewohnern des angrenzenden Pflegeheims genutzt. Das Gelände gehörte Vivantes, das Unternehmen verkaufte es an den Senat. „Es ist kein öffentlicher Park, es ist Baufläche. Darum gibt es aus rechtlicher Sicht hier keine Einwände“, sagte Petra Rohland, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Immer noch leben Flüchtlinge in Turnhallen und in den Hangars am Tempelhofer Feld. Der neue Senat möchte diese Notunterkünfte so schnell wie möglich freiziehen.

Projekte wie in Lankwitz sollen dazu beitragen. Auch der Bezirk sieht sich hier in der Verantwortung. „Wir können nicht immer sagen, baut alle Unterkünfte in Marzahn oder Treptow-Köpenick, bei uns ist es zu schön und grün“, erklärt die zuständige Stadträtin Maren Schellenberg (Grüne). Allerdings versteht der Bezirk auch die Einwände aufgrund der Geschichte des Parks und der alten Bäume. Auch die Bürgerinitiativen sprachen sich nicht gegen das Flüchtlingsheim aus, sondern kritisierten, dass damit ein Erholungsraum für die Bewohner des Heims zerstört wird.

Alternativer Standort würde zu Verzögerung führen

Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski von der CDU stellte sich lange gegen die Senatspläne. Am Ende stand ein Kompromiss. Indem die Unterkünfte anders angeordnet werden, konnte man einige alte Bäume retten. Unter anderem eine alte Eiche in der Mitte des Parks, die möglicherweise noch von James Fraenkel selbst gepflanzt worden sei, sagte Schellberg. Eingelenkt hat der Bezirk, weil der Senat sich sonst über ihre Köpfe hätte hinwegsetzen können. So habe man zumindest noch etwas herausgeschlagen.

Es gab Gespräche, die Unterkünfte auf einem anderen Teil des Geländes zu errichten. Dort, wo die Ruine eines früheren Casinos steht. Man müsste das Gebäude abreißen und diverse Prüfungen vornehmen. Das würde die für Ende 2017 geplante Fertigstellung aber um mehr als ein Jahr verzögern, heißt es vom Senat auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Oliver Friederici aus dem November. Die Arbeiten müssen bis 28. Februar abgeschlossen sein, sonst braucht es eine Sondergenehmigung, denn dann endet die Fällperiode.

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Time am 20. Februar 2017

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-bezirk-steglitz-zehlendorf-200-baeume-werden-fuer-fluechtlingsheim-gefaellt/19392238.html

Der erste Papst der Orks (#4)

19. Februar 2017

franziskus

Lesen Sie einen Beitrag von „Info direkt“ (1).

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Papst Franziskus:
Muslimischer Terrorismus existiert nicht

In einer Rede anlässlich der „World Conference of Popular Movements“ leugnet der amtierende Papst Franziskus die Existenz islamistischen Terrors. Gleichzeitig kritisiert er die grassierende „political correctness“.

Vom 16. bis 18. Februar findet im amerikanischen Kalifornien die „World Conference of Popular Movements“ statt. Daran nehmen vor allem Leiter von religiösen und sozialen Laienorganisationen teilt. Gestern hielt dort Papst Franziskus eine kurze Rede und lobte das soziale Engagement der Teilnehmer. In seiner Rede kam er auch auf das Problem des Terrorismus zu sprechen, den er vor allem auf soziale Missstände zurückführt.

„Muslim terrorism does not exist”

“Christian terrorism does not exist, Jewish terrorism does not exist, and Muslim terrorism does not exist.”, relativierteå der Papst die islamistische Gewalt in seiner Rede und betonte, dass es in allen Religionen Fundamentalisten und „gewalttätige Individuen“ gäbe. Die Gründe für Terrorismus sieht der Papst nicht in der Religion, sondern in sozialen Missständen, hervorgerufen durch die Globalisierung.

“The poor and the poorer peoples are accused of violence yet, without equal opportunities, the different forms of aggression and conflict will find a fertile terrain for growth and will eventually explode.”

Kritisiert Heuchelei der Globalisten

Gleichzeitig kritisierte der Papst auch die Heuchelei der Globalisten und die grassierende “political correctness”, was angesichts der obigen Aussagen überraschen mag. Die „globalisierte Gesellschaft“ würde das Leid der Armen zwar wahrnehmen, aber nichts dagegen unternehmen.

“Under the guise of what is politically correct or ideologically fashionable, one looks at those who suffer without touching them. But they are televised live; they are talked about in euphemisms and with apparent tolerance, but nothing is done systematically to heal the social wounds or to confront the structures that leave so many brothers and sisters by the wayside. This hypocritical attitude, so different from that of the Samaritan, manifests an absence of true commitment to humanity.”

Er entlarvt damit die unter dem Deckmantel der “Toleranz” liegende Heuchelei der Globalisten, die Armut, Leid und Krieg zwar als moralisches Erpressungsmittel benutzen, beispielsweise um illegale Einwanderung nach Europa zu befördern, aber keine systematischen Lösungen anbieten.

Es wäre zu wünschen, dass sich der Papst öfter an seine Worte halten würde, denn er ist selbst für seine meist „politisch korrekt“ anmutenden Aussagen und die Propagierung von Scheinlösungen bekannt.

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Time am 19. Februar 2017

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1) http://info-direkt.eu/2017/02/18/papst-franziskus-muslimischer-terrorismus-existiert-nicht/

Faces of nazislam (#34)

19. Februar 2017

omar-abderrahman

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Lesen Sie einen Bericht von „N-TV“ (2).

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Anschlag auf World Trade Center

Der blinde Terror-Scheich ist tot

Im Jahr 1990 flieht der islamistische Scheich Omar Abderrahman in die USA. Dort ist er am ersten Anschlag auf das World Trade Center beteiligt. Nun stirbt er im Gefängnis.

Der wegen Terrorkomplotten in den USA inhaftierte Scheich Omar Abderrahman ist am nach Behördenangaben in einem Gefängniskrankenhaus in North Carolina gestorben. Der seit seiner Kindheit blinde und daher auch als „blinder Scheich“ bekannte ägyptische Geistliche war spiritueller Führer islamischer Militanter – so einer Gruppe, die für eine Serie von Anschlägen und Morden in den 1990er Jahren in Ägypten verantwortlich gemacht wird.

Im Jahr 1990 floh Abderrahman in die USA und lehrte in einer Moschee in New Jersey. Nach dem Bombenanschlag auf das World Trade Center im Februar 1993 wurde er festgenommen und wegen Plänen zur Verübung einer Serie von Terrorattacken in New York verurteilt. Seitdem saß er im Gefängnis, aber wirkte weiter inspirierend auf radikale Muslime. Nach Angaben der US-Gefängnisbehörde war er seit Längerem herz- und zuckerkrank und starb im Alter von 78 Jahren im Krankenhaus der Haftanstalt Butner.

Abderrahman war 1996 wegen mehrerer versuchter Attentate in den USA und als Drahtzieher des ersten Anschlags auf das World Trade Center in New York 1993 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bei dem Anschlag auf das Welthandelszentrum starben damals sechs Menschen, rund 1000 wurden verletzt.

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Time am 19. Februar 2017

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.n-tv.de/politik/Der-blinde-Terror-Scheich-ist-tot-article19708741.html