Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Aus meinem Giftschrank (#39)

3. Juli 2015

01

Ein widerliches Machwerk zur nazislahmkompatiblen Kinderindoktrinierung legt der Carlsen Verlag vor: „Huda bekommt ein Brüderchen“. Klar, wo die Große ein Mädchen ist, muss nun natürlich der Stammhalter kommen. Ebenfalls kommen muss die Oma aus Damaskus in minderwertigkeitsmarkierender nazislahmischer Frauenuniform. „Sie hat viel Erfahrung, denn sie hat selbst sechs Kinder auf die Welt gebracht “, heißt es.

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„Huda freut sich immer sehr, wenn Oma zu Besuch kommt“, erfahren wir. Warum freut sie sich auf Oma? Ist die nett? Hat die was Interessantes zu erzählen? Nein: „Sie hat viele Geschenke mitgebracht. Große Dosen mit leckeren Süssigkeiten, Butterkekse, gefüllt mit Pistazien, kleine Nester aus Fadennudeln mit Pistazien und Blätterteigstückchen mit Pinienkernen und Datteln.“

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Wie sagte doch Dr. Sina? Er sagte (1): „In seinem Paradies werden die Leute mit fleischlichen Freuden belohnt, mit Fresserei, Ausschweifung und Geschlechtsverkehr. Es gibt keine Büchereien, Museen oder Kunstausstellungen in seinem Paradies. Der arme Mann konnte sich nicht die Freude des Lesens vorstellen und hatte kein Verständnis für die feineren Dinge im Leben. Er kannte nur die Sensationen durch seinen Penis und seinen Wanst.“

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In der Wohnung riecht es komisch, als Hudas Eltern mit ihr und Bruder Saad (arab.: Hoffnung, Glück) aus dem Krankenhaus zurückkommen. „,Das ist Weihrauch’, erklärt Oma. ,Damit Gott uns Glück schenkt’“. Moment mal, hieß der Gott der Nazislahmisten nicht AllaHundseingesandter? Aber der raucht doch keinen Weihrauch, der trinkt Blut, und zwar am liebsten syrisches. Oma setzt ihre animistischen Rituale fort:

Salz

„Oma streut ein wenig Salz auf den Boden, damit alles Böse das Haus verlässt. ,So machen wir es immer. Das gibt mir das Gefühl, dass alles gut wird’, sagt Oma. Dann holt sie aus einer kleinen Tasche einen Anhänger aus Gold hervor, an dem ein kleiener Türkis baumelt. Mit einer Sicherheitsnadel befestigt sie ihn am Hemdchen von Hudas Brüderchen. ,Was ist denn das?’ fragt Huda neugierig. ,Du hast auch so etwas bekommen, als du noch ein Baby warst’,sagt Oma. ,Dieser Stein wird deinen Bruder in Zukunft vor allen bösen Blicken schützen.’ ,Was sind denn das, die bösen Blicke, Mama?’ ,In Syrien fürchten die Leute, dass der Besuch das Baby zu lange anschauen könnte. Deshalb glaubt Oma, dass diese Blicke deinem Brüderchen dann vielleicht Unglück bringen’, erklärt Mama sanft.“

Abergläubische Handlungen sind nicht das Einzige, was unseren Kindern eingetrichtert werden soll. Denn:

„Als Papa von der Arbeit nach Hause kommt, will Oma vor dem Abendessen unbedingt noch ein Gebet sprechen. ,Das ist für deinen kleinen Bruder, Huda’, sagt sie. Die Familie setzt sich im Wohnzimmer im Kreis auf den Boden. Huda freut sich. ,Toll, so was machen wir auch im Kindergarten.’“

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Klar sitzt man im Kindergarten oft im Kreis, aber ob man da auch folgenden Schwur vor Satan ablegt?

„Oma nimmt das Baby auf den Arm und flüstert ihm ins rechte Ohr: ,Aschhadu la ilah illa Allah. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer dir gibt.’“

Nein-nein-nein, das heißt: Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt. Und dann gibt es da noch den zweiten Teil, der hier in hinterhältiger Absicht weggelassen wurde, und der geht so: Muhammadun rasulu ʾllāhi – Mohammed ist Allahs Gesandter. Also heißt der Gott: AllaHundseingesandter.

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„Papa legt die Hände vor das Gesicht und wiederholt, was Oma gesagt hat. Huda bleibt ganz still und hört genau zu. ,Wofür beten wir denn?’, fragt Huda. ,Dass Allah deinen Bruder, dich, deine Mama und deinen Papa beschützt.’ ,Ja, aber dich auch und auch meinen Opa und alle meine Freunde, vor allem Rita und Jonas.’“

Hihihi, da kommt die Wahrheit doch ans Licht: Der Gott heißt ALLAH!!!

Wenn sich da noch ein Mohammedanist beklagt, die Orks „würden stets nur auf ihre Religion reduziert“ (2), so sei er darauf aufmerksam gemacht, dass niemals, aber auch niemals ein Ork auftritt ohne die Zeichen und Parolen seines widerwärtigen Irrglaubens. Es gibt keine Kaninchenzüchter, die an AllaHundseingesandter glauben, es gibt nur mohammedanistische Kaninchenzüchter, und es gibt keine Mohammedanisten, die sich die Zähne putzen, sie putzen sich die Zähne (wenn überhaupt) auf „mohammedanistische Art“ mit „mohammedanisten Mitteln“. Sie können nicht anders als immer und überall penetrant ihre Ideologie demonstrativ vor sich her zu tragen. Von ihnen ist keine Persönlichkeit sichtbar – sie sind nur Träger der Zeichen der nazislahmischen Bewegung. Ein einfaches Kinderbuch? Es geht nicht ohne Lobpreis von AllaHundseingesandter.

Und noch etwas ist interessant:

Mazyek

„Wir möchten uns ausdrücklich bei Aiman Mazyek … bedanken“.

Warum „ausdrücklich“?

Fällt der Geldkoffer dann noch ein bisschen größer aus?

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Time am 3. Juli 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/06/11/moooment-mal/

Rammeltag 2015, zweite Woche

2. Juli 2015

Rammeltag15W2

Die exzellente counterjihadische Seite „The Religion of Peace“ (1) hat den Rammeltag-Mordopfer-Score für die zweite Woche veröffentlicht: 1.402 Menschen wurden für AllaHundseingesandter geschlachtet.

Letztes Jahr waren es am 15. Tag 678 gewesen (2).

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Time am 2. Juni 2015

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1) http://www.thereligionofpeace.com/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/07/13/rammeltag-2014-zweite-woche/

Doch weiter lügen?

1. Juli 2015

Herve Cornara

Der Nazislahmist, der bei Lyon den Unternehmer Herve Cornara halal geschlachtet hat, wird von der „Islamischen Zeitung“ als Yassin S. bezeichnet (1), dabei weiß die ganze Welt, dass er Yassin Salhi heißt.

Erleichtert titelt das Ork-Organ „Offenbar Eheprobleme als Auslöser“, obwohl der Killer zwei IS-IS-Flaggen neben dem aufgeknüpften abgetrennten Kopf des Opfers drapiert hatte (2).

Die „IZ“: „Zuvor soll er seinen Chef getötet und enthauptet haben.“ Äh, Moment mal, der irre aber nach mohammedanistischen Maßstäben heldenhafte Mörder hat ein Selfie mit dem Kopf rumgeschickt – woher nimmt die „IZ“ da ihre Zweifel an seiner Schuld?

Islamische Zeitung

Selbst die „Dimmischau“ kann da nicht ganz folgen (3): „Yassin S. verschickte nicht nur ein Selbstbild von sich und dem Kopf seines Opfers, sondern noch ein zweites Foto von dem Toten. Beide Fotos gingen an einen Franzosen, der sich derzeit in Syrien bei der Terror-Miliz ,Islamischer Staat’ aufhält und die Bilder veröffentlichen wollte.“

Auch die „Dimmischau“ will die Identität der feigen Jihadistenratte schützen und berichtet über sie: „,Yassin S. hat jeglichen religiösen Hintergrund seiner Taten geleugnet’, sagte Staatsanwalt François Molins. ,Er hat erklärt, er habe nur schockieren wollen. Außerdem hat er keinerlei Angaben zur Enthauptung seines Chefs gemacht. Er behauptet, er könne sich weder an die Tat noch an die Fotos erinnern, die er verschickt hat.’“

Der Jihadist und seine Unterstützerpresse lügen weiter (4) – Orks können eben nicht anders!

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Time am 1. Juni 2015

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=19317
2) http://www.barenakedislam.com/2015/06/28/france-muslim-terrorist-suspect-sent-out-a-photo-of-the-severed-head-of-his-boss-hanging-on-a-fence/
3) http://www.tagesschau.de/ausland/terrorverdacht-lyon-101.html
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/06/30/lugen-nicht-langer-notwendig/

Im Interview: Murat Atajew

1. Juli 2015

Atajew

Auf der „Achse des Guten“ hat Til Biermann sein Interview mit einem Ork-Kommissar des IS-IS veröffentlicht (1).

Wie soll unsere Zivilisation überleben, wenn sie solche widerwärtigen Scheusale unbelangt auf ihrem Territorium wirken lässt?

Lesen Sie auch die angefügten Leserbriefe.

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Ein Mitarbeiter des IS stellt sich vor

Murat Atajew (29) stammt aus der russischen Teilrepublik Dagestan, kam vor 14 Jahren nach Deutschland. Etwa 90 Prozent der Menschen in Dagestan sind Muslime. Atajew ist intelligent, spricht fließend Russisch, Arabisch und Türkisch. Er ist Imam in der Moabiter Hicret-Moschee, trägt den für strenge Muslime typischen Vollbart ohne Schnurrbart. Im Frühjahr, als es Razzien gegen den “Emir vom Wedding” gab, hatte er der B.Z. noch gesagt, er und seine Leute würden keine Sympathien für den IS hegen. Dann tauchte kürzlich ein Interview im Internet auf, das ein russischsprachiger Journalist mit Atajew geführt hatte. Hier sagte er auf einmal, die brutalen Morde der IS-Schergen, etwa die Verbrennung des jordanischen Piloten in einem Käfig, seien in Ordnung, da sie dem Prinzip “Auge um Auge, Zahn um Zahn” folgen würden. Ich habe Atajew in Moabit besucht, um herauszufinden, was denn nun stimmt und was er zu den neuesten Anschlägen in Tunesien, Frankreich und Kuwait sagt.

Was denken Sie über die Anschläge in Tunesien?

Ich denke, von menschlicher Seite ist das nicht gut. Die Zivilisten verantworten nicht, was ihre Regierung macht. Allerdings hat Abu Mohamad al-Adnani, der zweite Mann im Islamischen Staat, gesagt, dass Militär und Zivilisten legitime Ziele sind. Weil sich 60 Nationen gegen den Islamischen Staat verbündet haben und da auch Zivilisten bombardieren.

Was will der Islamische Staat mit so einem Anschlag in Tunesien bezwecken?

Ich habe einen IS-Mann gefragt, er sagte: Sie wollen die tunesische Wirtschaft kaputt machen, die auf Tourismus basiert. Dann wird der Staat destabilisiert und sie können das Volk gewinnen.

Warum der erneute Anschlag in Frankreich?

Frankreich hilft sehr aktiv im Irak und bombardiert auch Zivilisten im Islamischen Staat. In Deutschland passiert noch nichts, weil es eine vorsichtigere Politik betreibt. Deutschland hilft nur indirekt den Peschmerga, deshalb hat es eine Chance, dem zu entkommen.

Viele Imame sagen, das, was der IS macht, habe “nichts mit dem Islam zu tun”.

Normalerweise bietet der Koran Schutz. Aber es gibt Interpretationen, von einem Wort kann man zehn Bedeutungen nehmen. Verschiedene Imame interpretieren das von ihrer Seite. Aber wie gesagt: Ich persönlich finde das nicht gut, Zivilisten zu töten: Kinder, alte Leute, Frauen, sind nicht verantwortlich für ihre Regierung. Bei militärischen Gefangenen ist das anders.

Was finden Sie, dass im Islamischen Staat Ehebrecher und Homosexuelle brutal ermordet, dass Dieben die Hände abgeschlagen werden?

Ich glaube das, was im Koran und übrigens auch in der Bibel steht. Es steht im Koran, dass ein Mann sterben soll, der mit einem anderen Mann liegt. Was im Koran steht, finde ich richtig. Ich kann als Muslim nicht sagen: Nein, ich akzeptiere das nicht.

Planen Sie, dann auch in den Islamischen Staat auszuwandern?

Nein, für mich ist es besser in Deutschland. Hier bin ich ein freier Mann, da unten gibt es zu viel Zensur. Es ist da auch schwer für manche Menschen. Ein Mann hat 32 Jahre lang geraucht und soll plötzlich aufhören. Andererseits gibt es hier Leute, die zum Islam konvertieren und sich nicht frei fühlen. Die gehen dann runter, alleine aus Russland etwa 5000.

Woher kommen Ihre Kontakte zum Islamischen Staat?

Ich bin ein Informations-Aggregator für die. Die kontaktieren mich, weil ich immer alles objektiv weitergebe. Ich kann diese Leute direkt fragen und ihre Zitate etwa an Journalisten weitergeben.

Sie sagten, Sie schätzen es, ohne Zensur zu leben. Was sagen Sie zu dem Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo?Gehört Satire nicht auch zur Freiheit?

Die haben schlechte Sachen über den Propheten gesagt, sie hätten nicht provozieren sollen, das hat die Radikalen angestachelt. Zensur hin oder her, alles hat Grenzen.

Israel gilt als ein Hauptziel des Islamischen Staates. Glauben Sie, es kann da Frieden zwischen Arabern und Juden geben?

Es kann keinen Frieden geben, denn im Koran steht: Juden werden niemals Frieden über sich haben bis zum Jüngsten Gericht. Wenn der Islamische Staat an die Grenzen von Israel kommt, wird es ein Chaos geben. Der IS hat viele Unterstützer in Gaza. Die Mütter geben Milch an ihre Kinder mit Hass für Israel. Einen Juden zu töten, ist für die besser als alles andere. Der Islamische Staat will ihnen dabei helfen.

Glauben Sie, der Islamische Staat wird irgendwann zur Ruhe kommen?

Es wird jeden Tag Anschläge geben. Sie sind schon im Kaukasus, 36 Dschihadisten-Gruppen zählen dazu. Sie werden erst aufhören, wenn sie die ganze Welt beherrschen und Juden und Christen Schutzgeld bezahlen.

Freuen Sie sich über Siege der IS-Kämpfer?

Wenn es gegen den syrischen Diktator Assad geht, ja, ich hasse ihn. Die Sunniten können dort jetzt ruhig leben.

Auch Sie sind Sunnit. Aber was ist mit Schiiten, die jetzt dem Anschlag in Kuwait zum Opfer fielen?

Die Schiiten sind schlimmer, als die Zeichner von Charlie Hebdo. Sie sind keine Muslime, sie beleidigen die Mutter des Propheten.

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Kommentare

Clari Monde: “Mitarbeiter”? Seit wann nennen wir Bandenmitglieder “Mitarbeiter”? Man sollte das schon korrekt benennen: “Ein Mitglied der Mörderbande IS”

Tilo Schmalenberg: Warum nehmen wir das einfach hin? Was muss erst passieren?

Jochen Winter: Kann man diesen Typ nicht ausweisen? Wenn jemand sich so über den NSU äußern würde, würde er Probleme bekommen.

Jörg Schulze: Der Mann ist ein uauffälliger Nachbar, immer freundlich und sauber, er hat uns immer zurückgegrüßt. Warum er dem Mann den Kopf abgeschnitten hat, können wir uns nicht erklären, er war ja immer so ruhig, sonst.

Manfred Haferburg: Tolles Interview, ein Augenöffner. Ich wüßte gern noch eine weitere Sache: wovon lebt der Herr Imam in Deutschland?

Katharina Pissling: Jaja, unsere Fachkräfte. Der globale Opportunismus strömt auch bei diesem Mann aus allen Poren: Meinungsfreiheit, Konsumismus und Sozialhilfe gepaart mit der Sehnsucht nach Weltrettung, dem Jenseits und einem Schuss naivem Größenwahn. Man könnte ihn beinahe als Hipster bezeichnen. Nach Berlin passt er definitiv.

Florian Hillen: Ja, beim Geheimdienst sicher bekannt.

Lambert Matthes: Hallo Herr Biermann, gratuliere zu dem “Interview”. Die von Ihnen ermittelten Inhalte sind so grotesk und haarsträubend – vor allem, wenn man bedenkt, dass der Mann mitten in Berlin lebt und wirkt -, dass einem die Sprache verschlägt. Aber ehrlich gesagt, in diesem unseren Lande wundert mich nix mehr! Eine Frage hätte ich aber, ich finde es einfach einmalig, wie solche Geschichten über Zuwanderer fast immer beginnen: “Murat Atajew (29) stammt aus der russischen Teilrepublik Dagestan, KAM VOR 14 JAHREN NACH DEUTSCHLAND. “Wie sollte man sich das vorstellen? Also 2001 stieg er ins Flugzeug und flog ins gelobte Land, kam an und blieb, einfach so? Ich stelle mir gerade vor, ich möchte nach Kanada oder Australien, steige ins Flugzeug, lande und bleibe dort. Einfach so. Wäre das möglich? Oder bekam der Interviewpartner (als 15jähriger) vielleicht Asyl in DE? Wenn ja, Ihr Text wäre ein ‘schöner’ Beitrag zur Asyldebatte.

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Time am 1. Juli 2015

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1) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ein_mitarbeiter_des_is_stellt_sich_vor

Lügen nicht länger notwendig

30. Juni 2015

Nazislahm.de

Mazyeks „islam.de“ kündigt das Gedenken an die ermordete Ork-Provokateurin Marwa al Sherbini an, die Tatsache, dass das Fastenbrechen mit Nichtorks nun zugunsten einer vollständigen Unterstützung mohammedanistischer Gruppierungen gestrichen wird, die Aufhebung eines Kopftuchverbotsgesetzes, und man äußert den Verdacht, dass gegen den Sklavenhalterstaat Katar eine „tendenziöse westliche Medienkampagne” geführt werde.

War da nicht noch etwas am vergangenen Freitag? Richtig, ein grauenhafter Massenmord an Unbewaffneten in Tunesien im Namen des Nazislahm. Dieser ist „islam.de“ keines Wortes wert. Haben die Orks vergessen zu lügen und Mitleid zu heucheln (1)? Nein, sie haben es nicht mehr nötig zu lügen – meinen sie.

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Time am 30. Juni 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/06/26/es-ist-vorbei/

So soll der Krieg aussehen

29. Juni 2015

Gedenken

In einem Kommentar auf „FAZ.NET“ sitzt Reinhard Müller neben einigen Erkenntnissen auch einigen sattsam bekannten Irrtümern auf (1).

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Islamistischer Terror

Wider die Barbarei

Von einem „Krieg der Zivilisation“ zu sprechen, macht aus hemmungslosen Schlächtern mehr, als sie sind. Bei der Suche nach Antworten auf den Terror müssen sich die freiheitlichen Staaten von einigen Illusionen verabschieden. Sonst siegt die Barbarei.

Von einem „Krieg der Zivilisation“ spricht der französische Premierminister. Das ist als Aufruf zur nationalen Geschlossenheit nach den Terroranschlägen in Frankreich und Tunesien verständlich – aber auch eine Verzerrung, die aus hemmungslosen Schlächtern mehr macht, als sie sind. Wer Mord zum Daseinszweck erhebt, der ist kein Kombattant, sondern ein Verbrecher; und wer Selbstporträts mit einem eigenhändig abgetrennten Kopf eines Opfers verschickt, der ist eigentlich ein Fall für die geschlossene Psychiatrie.

(In der Tat geht es um einen Krieg der Zivilisation gegen einen äußerst bedrohlichen Feind. Wohlgemerkt, die Rede ist nicht von einem Krieg „der Zivilisationen“, sondern von einem „der“ Zivilisation – gegen einen barbarischen Monsterstaat. T.)

Doch dieser Terror fordert Antworten: Auf militärische Mittel, wie sie der „Islamische Staat“ im Nahen Osten in großem Umfang einsetzt, muss militärisch reagiert werden. Seine zahlreichen Anhänger, die am Strand von Tunesien oder in den Straßen von Paris mit Kriegswaffen auf Zivilisten feuern, sind schwerer zu bekämpfen, ja sie sind zunächst kaum als Gegner auszumachen. So war der Attentäter von Frankreich früher im Visier der Behörden, dann aber irgendwann nicht mehr, sicher aus nachvollziehbaren Gründen. Denn es gibt keinen Generalverdacht, wohl aber einige gemeinsame Merkmale der Attentäter, die sich selbst als Gotteskrieger sehen. Aber was soll das für ein Gott sein, für den sie morden?

(Theologische Implikationen sind hier zweitrangig – die Gottesgestalt der Nazislahmisten ist in den mohammedanistischen Grundlagentexten klar umrissen. Und klar ist, dass sie in nahezu jeder Moschee verbreitet und angebetet wird. Der Mordgott kann daher dadurch bekämpft werden, indem ALLE Moscheen in Europa geschlossen und abgerissen werden. Es kann auch kein unmögliches technisches Problem sein, ALLE mohammedanistischen Internetauftritte zu unterbinden, Berufsverbote auszusprechen, Deportationen durchzuführen, Konversionen zu unterstützen usw. T.)

Zu Recht hebt die französische Regierung hervor, das Land stehe nicht im Krieg mit dem Islam. Wie sollte ein solcher Krieg auch aussehen? Millionen Muslime leben friedlich in den westlichen Ländern wie andere Bürger verschiedenster Weltanschauungen auch. Der „Islamische Staat“ ist eine Terrororganisation, die sich den Namen einer Weltreligion gegeben hat. Aber dass die Anschläge überhaupt nichts mit irgendeiner Religion zu tun hätten, wie der französische Islamrat meint, widerlegt er selbst mit seinem Befund, das Bild des Islams sei sehr heruntergekommen. Und es geht nicht nur um das Bild. Jede Religion muss(te) sich von bestimmten Traditionen verabschieden, um mit Rechtsstaat und Demokratie kompatibel zu sein.

(Die schweigende Mehrheit hat keine Relevanz, sondern fungiert als das Wasser, in dem sich die Jihadisten wie Fische bewegen (2). Entscheidend ist die sehr große nazislahmische Avantgarde. Die Welt war während des zweiten Weltkrieges vom hohen Norden bis zum nahen und fernen Osten voller Nazis und Freunde der Nazis. Die überwiegende Mehrheit von ihnen war friedlich. Sie wurden bekämpft und vernichtet, oder sie mussten sich ergeben und ihrer verbrecherischen Ideologie, die nicht verbrecherischer war als der Mohammedanismus, abschwören. Die Eliten und Avantgarden der Orks müssen – wie auch immer, nicht jedoch zwangsweise physisch – neutralisiert werden. Wenn sich der Mohammedanismus „von bestimmten Traditionen“ verabschiedet hat, „um mit Rechtsstaat und Demokratie kompatibel zu sein“, wird nichts mehr von ihm übrig sein. T.)

Die freiheitlichen Staaten müssen sich auf der anderen Seite von einigen Illusionen verabschieden: etwa der einer unkontrollierten Aufnahme von Migranten und eines Bleiberechts für alle. Intoleranz gegenüber dem eigenen Land bei gleichzeitiger Toleranz mit seinen Feinden ist das Ende jeder Zivilisation. Dann siegt die Barbarei.

(Diese Erkenntnis stimmt und lautet pointierter: Kein Bleiberecht für Mohammedanisten in Europa, oder unsere Zivilisation wird in der Barbarei des Nazislahm versinken. T.)

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Time am 29. Juni 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/kommentar-zum-islamistischen-terror-wider-die-barbarei-13673519.html
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/01/09/die-friedliche-mehrheit/

Refugium Polen

28. Juni 2015

Rzeczpospolita

Dr. Gunnar Heinsohn gibt die EU verloren und wendet den Blick nach Osteuropa bzw. Polen (1).

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Zehn Einsichten, an denen Europa nicht vorbeikommt

1. Russland will seine Atomwaffen modernisieren und ausbauen. Polen unterliegt ständiger verbaler Bedrohung. Weißrussland liegt in Ketten. Die Ukraine kämpft um ihre Grenzen. Das kleine Litauen schrumpft und altert unaufhaltsam.

2. Zugleich blüht die ethnische Umwandlung West-Europas aus einer reproduktiven Vitalität an seiner Südgrenze, die schon 2040 dafür sorgt, dass die Hälfte der Menschheit unter 25 Jahren in Afrika lebt, dort unglücklich ist und eine neue Existenz sucht. Für das Jahr 2050 werden rund 950 Millionen Wanderungswillige allein aus den afrikanisch-arabischen Gebieten erwartet.

3. In der EU mit gut 500 Millionen Einwohnern wollen die meisten Nationen ihre Heimat im Falle eines Angriffs nicht mehr verteidigen. Gerade 15 Prozent der Niederländer, 18 Prozent der Deutschen, 20 Prozent der Italiener und 21 Prozent der Spanier würden Widerstand leisten. Unter Skandinaviern (74% Finnen; 55% Schweden) und West-Slawen (64% Ukrainer; 47% Polen) gibt es entschieden mehr Bereitschaft zur Gegenwehr.

4. Die vielen Millionen Menschen aus nicht-europäischen Kulturräumen, die in der Alten Welt bereits siedeln, werden bleiben. Auch die bösartigsten Judenhasser unter ihnen sind bis zum Vollzug ihrer Verbrechen unantastbar. Versprechungen auf die Wiederherstellung der gewohnten demokratischen Verhältnisse sind völkerrechtswidriger Populismus.

5. Legal wäre bestenfalls eine Kontrolle der Zuwanderung. Alles andere wäre verbrecherische Vertreibung. Doch im EU-Rahmen haben die Einzelstaaten die Hoheit über ihre Grenzen verloren, weshalb – etwa in Großbritannien – eine Neuverhandlung der Verträge gefordert wird.

6. Die westslawischen Länder sehen selbstverständlich bis auf weiteres ihre Zukunft in der EU, müssen aber umdenken, sobald von dort keine Entwicklungs-Milliarden mehr kommen, weil niemand mehr da ist, der die Töpfe für Strukturförderungen noch füllen könnte.

7. Die EU kann in ihrer bisherigen Form nur so lange existieren, wie Deutschland fähig und willens ist, dafür zu bezahlen.

8. Verlässt Großbritannien die EU, muss Deutschland den Löwenanteil der britischen Netto-Zahlungen übernehmen. Folgen weitere Staatsbankrotte in der Südschiene, muss das vergreisende Deutschland deren vergreisende Bevölkerungen und fallierenden Banken über die Ausgabe von zusätzlichen deutschen Staatsschulden über Wasser halten. Dabei können Bundesschulden schnell ihre Triple-A-Bewertung verlieren. Die EU würde dann rein finanziell selbst für den Fall unhaltbar, dass die Berliner Regierungen eisern zu ihr stünden.

9. Die Entscheidung Großbritannien bei der 2016er Abstimmung über das Verbleiben in der EU ist offen. Dass jetzt beim Anschlag auf das Hotel Riu Imperial Marhaba in Tunesien vorrangig Briten ermordet wurden, könnte die Stimmung eines „Bloß raus aus der EU, die uns immer mehr Gefahrenbringer aufzwingt“, unerwartet verstärken.

10. Werden die Skandinavier, die nach einer Abwendung der Briten ebenfalls höhere Beträge nach Brüssel abführen müssten, in der EU bleiben? Falls auch sie gehen und ihre Nettozahlungen auch noch von Deutschland zu übernehmen sind, ist es mit den Strukturmilliarden nach Osteuropa vorbei.

Diese Zehn Denkpunkte dienten als Impuls für eine Veranstaltung in Gdansk Ende Juni 2015. Es ging um Strategien für einen Think-Tank für die Schaffung eines Commonwealth der ehemaligen Rzeczpospolita.

Folgende Punkte sind für Osteuropa von besonderer Relevanz:

– Auf die geschilderte Situation müsste sich ein Think-Tank für die Schaffung eines Commonwealth der ehemaligen Rzeczpospolita, der mit seinen rund 100 Millionen Menschen auf knapp 1,2 Millionen Quadratkilometern vorbereiten. 220 Jahre nach ihrem Untergang (1795) sind Prinzipien der Demokratie und Freiwilligkeit selbstverständlich. Die unverzichtbare Aufarbeitung ehemaliger Verbrechen und Ungerechtigkeiten bleibt gewiss schwierig, ist aber mental und intellektuell zu schaffen. Eine andere Hauptstadt als seinerzeit Warschau wäre naheliegend. Grodno in Weißrussland, wo man 1566 die polnisch-litauische Union besiegelt, könnte eine Kandidatin werden.

– Demographisch steht Osteuropa noch fragiler da als der westliche Teil des Kontinents, weil neben den geringen Geburtenraten auch noch die Besten abwandern. Es ist bislang jedoch von Terror oder gar bürgerkriegsähnlichen Situationen in seinen Metropolen verschont. Die erfolgreiche Verteidigung eben dieses kostbaren Zustandes könnte im weiteren Verlauf des 21. Jahrhunderts sein entscheidender Standortvorteil werden. Es ist dafür aufschlussreich, dass Polen am 25. Juni 2015 die Verpflichtung ablehnt, auch nur 2659 Ostafrikaner und Syrer aufzunehmen, obwohl mit Donald Tusk ein Pole als Präsident des Europäischen Rates fungiert.

– Osteuropa kann nur gewinnen, wenn seine Länder den Rückfall auf nationalistische Altgrenzen zugunsten einer multinationalen Union vermeiden, die mit der alten Rrzeczpospolita Jahrhunderte lang Erfahrungen sammeln konnte.

– Der Terminus COMMONWEALTH wählt die Assoziation zum Commonwealth of Australia bewusst. Dort hat die 2013er Operation Sovereign Borders den Zufluss von Unruhe-Potentialen effektiv, aber unblutig gestoppt und einen Raum geschaffen, der die bereits vorhandene innere Rechtssicherheit mit besserer militärischer Abschirmung kombiniert.

– In den kommenden Jahrzehnten werden alle Territorien gute Entwicklungschancen behalten, die auch Leistungsentschlossenen aus den abrutschenden Ländern der ehemaligen Ersten Welt Zuflucht gewähren. Dabei sind die Ländereien der ehemaligen RZECZPOSPOLITA ökologisch zumindest gleichwertig mit den immensen Flächen Kanadas oder Australiens.

– Der aktuelle Pessimismus in Osteuropa ist verständlich, aber eine weise Fortentwicklung auf den Feldern inneren Friedens, sozialer Kohäsion und gesetzlicher Zuverlässigkeit könnte ein Refugium schaffen, das sein demografisches Ausbluten stoppt und sogar die immer wieder beschworenen Rückwanderungen aus der Sphäre haltloser Utopien holt.

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Time am 28. Juni 2015

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1) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/zehn_einsichten_an_denen_europa_nicht_vorbeikommt

Hat nichts mit dem Islam zu tun

28. Juni 2015

Seifeddine Rezgui Yacoubi

In der „Welt“ kommt Herausgeber Stefan Aust angesichts des diesjährigen Rammeltag-Terrors zu Erkenntnissen, die bereits vor sechs Jahren in der MoT dargelegt wurden (1).

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Wir befinden uns im Weltkrieg gegen den Terror

Überall auf der Welt erhebt der Terrorismus sein Haupt. Der Westen kann noch so viel Geheimdienste, Überwachungsagenturen und Soldaten gegen ihn einsetzen. Ihn besiegen können nur die Muslime selbst.

Ermordete Urlauber in Tunesien, ein abgetrennter, aufgespießter Kopf in Frankreich, die Serie der abscheulichen Mordtaten im Namen Allahs des Allmächtigen hört nicht auf. Im Fastenmonat Ramadan soll der Welt gezeigt werden, wozu man fähig ist. Keine Frage: Dieses ist ein Krieg, ein “asymmetrischer” sicherlich, aber ein Weltkrieg.

Die Front verläuft überall, wo selbst ernannte Gotteskrieger ihre weniger fanatischen Glaubensbrüder und “Ungläubige” aller Herren Länder und Religionen massakrieren. Der Rest der Welt reagiert vor allem – hilflos. Wie will man auch mit Hochtechnologie, modernster Waffentechnik oder gar Abhörmaßnahmen (unter anderem gegen die Staatschefs verbündeter Länder) gegen diese Mischung aus brutalstem Mittelalter und digitalem Neuland vorgehen.

Der islamische Staat ist überall, ob er sich nun als al-Quaida oder IS ausgibt, und dahinter steckt nicht nur religiöses Sendungsbewusstsein, sondern auch eine knallharte Machtstrategie.

Keine rituellen Beileidsbekundungen!

West und Ost leisten sich einen neuen Kalten Krieg um einen gescheiterten Staat namens Ukraine – und haben in Wirklichkeit ein viel schwierigeres Problem mit einem gemeinsamen Feind, der allen Errungenschaften von Zivilisation und Aufklärung vor laufenden Smartphones den Kopf abschneidet.

Man diskutiert über die Rettung von Flüchtlingen und glaubt, dass ein Asylparagraf im Grundgesetz die neue Völkerwanderung regeln kann. Man unterscheidet feinsinnig zwischen friedfertigem Islam und gewalttätigem Islamismus und verkennt, dass zwei Dinge zugleich passieren, dass nämlich Muslime doppelt involviert sind, als die ersten und meisten Opfer der Dschihadisten, und dass diese sich zugleich aus der friedlichen muslimischen Szene rekrutieren.

Kein aufgerüsteter deutscher Verfassungsschutz, keine Globalüberwachung durch die NSA, kein neues Sturmgewehr für die Bundeswehr wird diesen mörderischen Spuk aufhalten. Es ist die islamische Welt selber, die ihre wild gewordenen Glaubensgenossen aufhalten muss. Nur sie kann es, sie muss es. Da reichen rituelle Beileidsbekundungen anlässlich jeder neuen Mordtat nicht aus.

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Time am 28. Juni 2015

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1) http://www.welt.de/debatte/kommentare/article143169018/Wir-befinden-uns-im-Weltkrieg-gegen-den-Terror.html

Massenphänomen Islamterror

28. Juni 2015

FAZ

Markus Wehner beleuchtet auf „FAZ.NET“ die Attentate in Lyon, Sousse und Kuweit-City (1). Counterjihadisten wissen: Diese haben nichts mit dem Mohammedanismus zu tun.

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Terror im Alleingang

Das Muster des IS

Ein einzelner Mann, eine Waffe und der Wille zum Töten Ungläubiger: Mehr braucht es nicht, um Schrecken zu verbreiten und den Terror des „Islamischen Staats“ allein fortzuführen. Auch die jüngsten Anschläge demonstrieren: Der IS wird zum terroristischen Massenphänomen.

Der Tod kam unerwartet, aus heiterem Himmel. Weder die westlichen Touristen am Strand und im Hotel im tunesischen Sousse konnten ahnen, dass er kommt, noch die gläubigen Schiiten in Kuweit-Stadt, die sich in einer Moschee zum Freitagsgebet versammelt hatten. Am Ende des Tages waren fast 70 Menschen tot.

Zu beiden Terrorattacken hat sich der „Islamische Staat“ bekannt. Waren die Anschläge abgesprochen, etwa gar zusammen mit jenem in Frankreich? Das lässt sich bisher nicht beweisen. Sicher ist: Ihre Ziele waren nicht zufällig, die Ausführung war es nicht und auch nicht der Zeitpunkt. So fanden die Anschläge am ersten Freitag des muslimischen Fastenmonats Ramadan statt.

Für Muslime ist der Ramadan ein Monat der religiösen Einkehr. Für die radikalen Islamisten ist er ein Monat des Kampfes. Nur drei Tage vor den Anschlägen hatte Abu Mohammed al Adnani, der Sprecher des IS, dazu aufgerufen, im Ramadan den Dschihad, den Heiligen Krieg, mit besonderem Eifer zu führen. Im Vergleich zu anderen Monaten werde der Märtyrertod im Fastenmonat zehnfach belohnt. Deswegen solle der Ramadan „ein Monat des Desasters für alle Ungläubigen“ werden, für die christlichen Kreuzzügler aus dem Westen und für alle Muslime, die dem IS als abtrünnig gelten.

Attacke auf „abscheulichen Hort der Prostitution“

In Tunesien hat ein 23 Jahre alter Student aus dem Norden des Landes erst am Strand und dann in einem Hotel mit einem Schnellfeuergewehr um sich geschossen und ein Blutbad unter den Gästen angerichtet. Die Waffe hatte er, getarnt als Badefreund, in einem Sonnenschirm versteckt. Da er am Freitagmittag während des Ramadans und am Strand vor zwei großen Hotels zuschlug, war die Wahrscheinlichkeit groß, dass er nichtfastende „Ungläubige“ aus dem Westen treffen würde. Ein „Soldat des Kalifats“ habe den „abscheulichen Hort der Prostitution, des Lasters und Unglaubens“ attackiert, ließ der IS über Twitter wissen. Der bisher schwerste Terroranschlag trifft ein Land, das als einziges sich anschickte, den demokratischen Aufbruch des Arabischen Frühlings wenigstens in Teilen zu retten. Gerade deshalb ist Tunesien ein Ziel des IS-Terrors. Denn dort wurde versucht, ein Gegenmodell zu den arabischen Diktaturen einerseits und den islamistischen Regimen andererseits zu verwirklichen. Dieser Versuch ist jetzt in Frage gestellt. Präsident Beji Caid Essebsi war auch mit dem Versprechen angetreten, den Terror zu besiegen; er ist als Politiker nun schwer beschädigt.

Tausende junge tunesische Männer haben sich in den vergangenen Jahren dem IS angeschlossen, es ist die größte nationale Gruppe nach den Terrorkämpfern aus Saudi-Arabien. Sie führen den Krieg des IS im Irak und in Syrien, aber sie schlagen auch in ihrem Heimatland zu. Zudem ist Al Qaida in Tunesien stark vertreten. Die Terrororganisation hatte ebenso wie der IS zu Attacken auf Touristen aufgerufen. Waffen sind in dem nordafrikanischen Land leicht zu bekommen, weil die Grenze nach Libyen nicht vollständig kontrolliert werden kann. Ziel ist es, Tunesien als Staat scheitern zu lassen, wie es heute schon in Libyen der Fall ist, wo der IS immer mehr an Einfluss gewinnt.

Drei Anschläge von einzelnen jungen Männern

Galt der Angriff in Tunesien den Christen aus dem Westen, so trifft die Attacke in Kuweit die „ungläubigen“ Schiiten. In einer schiitischen Moschee in der Hauptstadt sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft, tötete mehr als 27 Menschen und verletzte mehr als 200. Der IS, der aus extremistischen Sunniten besteht, hat sich den erbitterten Streit zwischen den beiden Hauptrichtungen des Islams zu eigen gemacht. In Kuweit trägt er ihn in ein Land, das der schiitischen Minderheit weitgehende Rechte eingeräumt hat. Indem er den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten befeuert, destabilisiert er auch die arabischen Monarchien am Golf.

In Tunesien, in Kuweit und auch in Frankreich schlug jeweils ein einzelner junger Mann zu. Ob die Täter losgeschickt wurden oder sich selbst zu dieser Tat entschlossen, ist noch unklar. Klar ist: Sie gingen so vor, wie es seit Monaten vom IS und von Al Qaida propagiert wird. Die Terrornetzwerke rufen ihre Anhänger im Internet und in Magazinen dazu auf, nicht auf das Kommando von oben zu warten, sondern selbst mit einfachsten Mitteln zuzuschlagen. Eine Kalaschnikow, eine Pistole, ein Messer oder auch ein Auto, das man in eine Menschenmenge auf einem belebten Platz oder in einen Weihnachtsmarkt lenkt, reichen aus, um den persönlichen Beitrag für den globalen Sieg des wahren Islams zu leisten und zum Märtyrer zu werden.

Spontan ausführbarer Terror ohne Führungskraft

Große Anschläge mit mehren Explosionen wie am 11. September 2001 in Amerika, wie danach in London oder Madrid, fordern lange Vorbereitungen, an denen ein Netzwerk von Helfern beteiligt ist. Sie können leicht schiefgehen. Doch nun verbreiten die Anschläge Einzelner, die kaum Planung benötigen, ebenso viel Panik und Schrecken. Sie können spontan ausgeführt werden, und sie sind für die Sicherheitsbehörden kaum zu verhindern. Das ist das Muster des Terrors, mit dem wir es in den kommenden Monaten vor allem zu tun haben werden.

Der Zustrom ausländischer Kämpfer aus Europa und auch aus Deutschland in die vom IS beherrschten Gebiete ist bisher ungebrochen. Von 15 Jahren aufwärts reisen junge Männer und immer mehr junge Frauen in das selbsternannte Kalifat. Viele kommen zurück. Jene Anhänger, die hierbleiben, werden in eingängigen Propagandafilmen dazu aufgerufen, im eigenen Land zuzuschlagen. Sollten die jüngsten Anschläge nicht koordiniert sein, so muss uns das fast noch mehr beunruhigen, als wenn sie es gewesen sind. Der IS ist nicht mehr die klassische hierarchische Terrorgruppe mit Anführern, Offizieren und Helfern, sondern ein terroristisches Massenphänomen.

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Time am 28. Juni 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/terror-im-alleingang-das-muster-des-is-13672306.html

Es ist vorbei

26. Juni 2015

Absage

Wer kennt sie nicht, die Propagandaveranstaltungen der Orks in christlichen Gemeindehäusern oder Gewerkschaftsräumen, die von Fotoausstellungen begleitet werden, in denen die Mohammedanisten ihre Verbundenheit mit Deutschland dadurch zum Ausdruck bringen, indem sie die mohammedanistischen SS-Divisionen Hitlers feiern.

Nach vollzogenem Kotau der christlichen, jüdischen und bolschewistischen Lakaien begibt man sich sodann an’s mit orientalischen Leckereien reichhaltig gefüllte Buffett und versichert sich mit tork-deutschem Gestammel unverbrüchlicher Hingabe zu den mohammedanistischen „Brüdern“, getreu der Paradiesvorstellungen des äußerst primitiven Religionsgründers Klo H. Metzel. Dr. Ali Sina (1):

„In seinem Paradies werden die Leute mit fleischlichen Freuden belohnt, mit Fresserei, Ausschweifung und Geschlechtsverkehr. Es gibt keine Büchereien, Museen oder Kunstausstellungen in seinem Paradies. Der arme Mann konnte sich nicht die Freude des Lesens vorstellen und hatte kein Verständnis für die feineren Dinge im Leben. Er kannte nur die Sensationen durch seinen Penis und seinen Wanst.“

Mit dem Buffett und den fleischlichen Freuden ist es für die Dimmies jetzt aber vorbei, das haben die Mohammedanisten schon nicht mehr nötig, das ist für sie jetzt reine Geldverschwendung. Die „Islamische Zeitung“ (2):

„Traditionell wird das Fasten nach dem Abendgebet mit dem gemeinschaftlichen Mahl, auf Arabisch Iftar, gebrochen, zu dem häufig auch Nichtmuslime eingeladen werden. (…) Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) verzichtet in diesem Jahr zugunsten einer bundesweiten Flüchtlingsaktion auf das traditionelle Fastenbrechen mit Politik und Gesellschaft. Stattdessen sollen muslimische Gemeinden unterstützt werden.“

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Time am 26. Juni 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3/
2) http://www.islamische-zeitung.de/?id=19267


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