Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Nichts als das Kalifat

31. Juli 2015

IZ

Was war „vor und nach der Nation“, über das die „moderaten Mohammedanisten“ von der „Islamischen Zeitung“ „streiten“ möchten? Das Scharia-Kalifat!

Streiten Sie mit, und genießen Sie anschließend ein kopfloses Ende!

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Time am 31. Juli 2015

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=19369

Faces of nazislahm (#22)

31. Juli 2015

Mullaoma

Die Mulla-Oma ist nicht mehr (1)!

Remember: We’ll get u ALL!

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Time, 

senior consultant of the
WORLD ROBERT O’NEILL FANCLUB

on July 31, 2015

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1) http://www.n-tv.de/politik/Taliban-benennen-neuen-Anfuehrer-article15625771.html

Weil sie Deine zukünftigen Herren sind

30. Juli 2015

Masters

Bei „N-TV“ will Solveig Bach auf die Tränendrüsen der Leser drücken, indem sie die angeblichen Beweggründe der mohammedanistischen Invasoren von Calais erörtert und die Gefahren schildert, die sie dabei angeblich auf sich nehmen (1).

Ich mache da nicht mit. Ich sehe ein paar zehntausend junger mohammedanistischer Männer, die es gewohnt sind, ihren Willen gegen Recht und Gesetz, Anstand und Moral durchzusetzen, und die dabei vor keinem Mittel zurückschrecken.

Ich möchte keinen von ihnen je kennenlernen und keinem von ihnen je begegnen. Keiner von ihnen hat mir das Geringste zu bieten, aber jeder von ihnen stellt eine enorme potentielle Bedrohung für mein Wohlbefinden dar.

Frankreich ist ihnen nicht gut genug, es muss Großbritannien sein. Orks sind nie zufrieden, solange sie nicht 100 Prozent in ihren gierigen Klauen haben. Französich lernen? Viel zu anstrengend! 18 Monate auf den Asylbescheid warten? Dauert viel zu lange! We want all – and we want it now! Die Dimmi-Hure Solveig Bach versteht das. Und erst recht das mit dem fehlenden Meldegesetz im UK, das jedem Kriminellen in spe das Herz höher schlagen lässt.

Und wie ist das nun mit der angeblichen Lebensgefahr? Die „NZZ“ berichtet von bislang zehn (Verkehrs-) Toten (2). Uiuiui, sooo viele? Ähem, wissen Sie wieviele Invasoren in Calais seit Jahresbeginn (1. 1. 2015) angeblich aufgehalten worden sind? 37.000 (siebenunddreißigtausend)! Und wieviele haben es geschafft? Die „NZZ“: „Nur wenige“. Aha! An anderer Stelle aber heißt es: „ … das Hütten- und Zeltlager in Les Dunes ausserhalb von Calais … , wo derzeit mit Duldung der französischen Behörden rund 3.000 Personen hausen.“ Wo hausen denn die 34.000, die da noch an den 37.000 Aufgehaltenen fehlen? Sind die wieder nach Syrien usw. zurückgegangen? Oder haben sie es doch auf anderem Weg oder an einem anderen Tag nach drüben geschafft?

Wissen Sie, wer die 37.000 Invasoren aufgehalten hat? Das britische Militär? Die französische Polizei? Weit gefehlt, die werden ja von gekauften Dimmies befehligt:

„,Früher oder später schaffen es alle, und wenn der Druck in Calais (wegen einer zu großen Zahl von Migranten, NZZ) wirklich zu groß wird, drücken wir ein Auge zu…“, verriet uns mit unverhohlenem Zynismus ein Mitglied der Stadtregierung, das seinen Namen nicht genannt haben will.“

Aufgehalten hat den Ork-Mob das vom Privatunternehmen „Eurotunnel“ (das bislang einen Schaden von neun Millionen Euro durch die Orks zu verbuchen hat) bezahlte Personal.

Gemessen an 37.000 Menschen entsprechen 10 Tote übrigens einer Rate von nur 0,02 Prozent! Das entspricht in etwa den Verlusten bei einem der großen City-Marathonläufe. So what?

Because they are muslims, because they are your future masters!   

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Time am 30. Juli 2015

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1) http://www.n-tv.de/politik/Was-steckt-hinter-dem-Mythos-Calais-article15626341.html
2) http://www.nzz.ch/international/europa/london-will-fluechtlinge-besser-abwehren-1.18587351

Im Interview: Dirk Messner

29. Juli 2015

Dirk Messner

Die Pest ist nicht zu stoppen? Die Blattern sind nicht zu stoppen? Die Lepra ist nicht zu stoppen?

Die mohammedanistische Invasion ist nicht zu stoppen?

Wenn es nach der Ansicht des „Entwicklungspolitik-, Globalisierungs- und Klimawandel-Experten“ Dirk Messner geht, dann nicht. Für die „Welt“ interviewte ihn Claudia Ehrenstein (1).

Die australischen Erfolge sind dem Herrn Experten offenbar unbekannt, oder er ignoriert sie, weil seine (südländischen) Auftraggeber ein anderes Ergebnis vorgegeben haben. Von der Globalisierung über das Klima bis zum Internet ist für Herrn Messner alles am Unglück von Menschen schuldig – nur der Mohammedanismus, der hat mit der Misere nichts zu tun und muss daher schnellstens zur Leitkultur Deutschlands gemacht werden.

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Warum die Flüchtlingswelle nicht zu stoppen ist

In Europa glauben viele: Mehr Hilfe vor Ort heißt weniger Flüchtlinge aus Afrika. Ein Trugschluss, meint Entwicklungspolitik-Experte Dirk Messner. Er erklärt, warum die Unterstützung dennoch lohnt.

Die Welt: Kann mehr Entwicklungshilfe vor Ort Menschen davon abhalten, sich auf den Weg nach Europa zu machen?

Dirk Messner: Die besonders kritischen Länder Syrien, Irak, Libyen und Jemen sind zerfallende Staaten mit hohem Gewaltniveau und Bürgerkriegen. Da ist es doch verständlich, dass die Menschen versuchen, dieser lebensbedrohlichen Situation zu entkommen. Allein in Syrien und im Irak haben sich elf Millionen auf den Weg gemacht – Binnenflüchtlinge und Menschen, die das Land verlassen haben. Da gibt es keine schnellen Lösungen. Die Region muss langfristig stabilisiert werden.

Die Welt: Was kann Europa konkret tun?

Messner: Da geht es jetzt unter anderem um wirtschaftliche Entwicklung in der Region. So könnten Zollbarrieren für die Einfuhr bestimmter Produkte in die Europäische Union gesenkt werden. In Syrien, Irak, Libyen müssen alle Akteure gedrängt werden, legitime Regierungen zu etablieren. Das alles benötigt Zeit. Wir müssen zudem sofort verhindern, dass Länder wie Jordanien und Libanon, wo der Anteil der Flüchtlinge an der Gesamtbevölkerung bereits bei 25 Prozent liegt, durch diese Flüchtlingswelle destabilisiert werden.

Wegen fehlender Mittel muss das Welternährungsprogramm derzeit seine Hilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon und in Jordanien kürzen. Das ist eine schlimme Entwicklung, die dazu führt, dass sich in den Flüchtlingslagern Perspektivlosigkeit breitmacht, die dazuführen kann, die nächste Extremistengeneration hervorzubringen. Da sollte Europa massiv gegensteuern.

Die Welt: Gerade aus Afrika kommen aber auch viele Wirtschaftsflüchtlinge.

Messner: Der kleinere Teil der Flüchtlinge kommt aktuell aus Afrika südlich der Sahara, der größere Teil aus Nordafrika. Neben den nordafrikanischen Kriegsländern fliehen die Menschen aus Eritrea, wo eine brutale Militärdiktatur regiert; aus Nigeria, wo Korruption herrscht und Boko Haram sein Unwesen treibt; aus Mali, wo ebenfalls islamistische Gruppen Teile des Landes terrorisieren. Menschen fliehen also aus guten Gründen. Niemand geht auf eine lebensgefährliche Flucht, ohne triftige Gründe.

Es ist aber nicht so, dass der gesamte Kontinent kollabiert. Das Bild vom Katastrophenkontinent Afrika ist falsch. In zahlreichen afrikanischen Ländern hat es in den vergangenen zehn bis 15 Jahren eine durchaus gute ökonomische und soziale Entwicklung gegeben: Die Armut wurde reduziert, es wurden mehr Investitionen in Bildung und Gesundheitsvorsorge getätigt. Ghana, Mosambik, Botswana sind Beispiele.

Diese funktionierenden Staaten kann die Entwicklungspolitik gezielt unterstützen und eine Dynamik entfalten, die sich positiv auf die Nachbarländer auswirkt. Auf mittlere Sicht stabilisiert das die Gesamtregion. Ähnliches gilt auch für die Balkanstaaten. Sie müssen unterstützt werden, um wirtschaftliche und soziale Entwicklung voranzubringen, damit Menschen dort ihre Zukunft gestalten können.

Die Welt: Führt das tatsächlich dazu, dass die Menschen bleiben?

Messner: Nicht nur Krisen führen zu Abwanderungen. Wenn Staaten anfangen, in ihre Jugend zu investieren – und in Afrika ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung jünger als 25 Jahre – kommt ein Teil dieser dann besser ausgebildeten Generation unweigerlich auf die Idee, sich umzuschauen und das Glück woanders zu suchen.

Die Welt: In dem Maße, wie es mit einem Land bergauf geht, machen sich also auch mehr Menschen auf den Weg, um ihr Leben zu verbessern?

Messner: Das ist quasi ein Grundgesetz menschlicher Entwicklung. Zwei Dinge sind daher wichtig: Je besser sich Länder nachhaltig entwickeln, desto attraktiver sind sie letztlich für gut ausgebildete junge Menschen. Dabei kann die Entwicklungspolitik unterstützend wirken. Zudem sollten wir in Europa mehr Gelegenheiten für junge Menschen aus Afrika und auch aus den Balkanstaaten schaffen, um hier vorübergehend zu arbeiten oder zu studieren, um Erfahrungen zu sammeln, die später auch ihren Heimatländern zugutekommen – dieses Konzept nennt man ,zirkuläre Migration’.

Auch in der europäischen Geschichte hat es übrigens große Auswanderungswellen gegeben. Als zu Beginn der industriellen Revolution die Produktivität in der Landwirtschaft stieg und zunächst Arbeitslosigkeit entstand, entwickelte sich eine massive Wanderungswelle Richtung Nordamerika. Einen ähnlichen Effekt hatten sanitäre und medizinische Fortschritte im 19. Jahrhundert, die zu sinkenden Sterblichkeitsraten führten. Mehr Menschen mussten ernährt werden. Auswanderung war die Folge.

Die Welt: Wie könnte legale Zuwanderung organisiert werden, um den Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer und auch die Zuwanderung aus den Balkanstaaten zu stoppen?

Messner: Vollständig stoppen kann man diese Dynamik nicht, aber beherrschbarer machen und humanitärer gestalten. Wir müssen akzeptieren, dass zu einer global vernetzten Welt, von der gerade Deutschland enorm profitiert, auch Migrationsprozesse gehören. Kriegsflüchtlingen und Opfern staatlicher Gewalt muss geholfen werden – dies ist ein Kernbestandteil des europäischen Humanismus.

Für andere Flüchtlinge, die ein besseres Leben suchen, können begrenzte legale Möglichkeiten geschaffen werden, für bestimmte Zeiträume in Europa zu arbeiten. Das nützt den Menschen, die kommen wollen, und Europa, denn wir haben ja eine alternde Bevölkerung und werden zukünftig auf Zuwanderung angewiesen sein. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Zudem: Wenn es uns nicht gelingt, endlich im Klimaschutz voranzukommen, sind die derzeitigen Flüchtlingsbewegungen nur eine Vorahnung dessen, was droht, weil Menschen in ihrer Heimat Wasser und Nahrung ausgehen.

Die Welt: Was bedeutet das für die Entwicklungszusammenarbeit?

Messner: Wir müssen einen langen Atem behalten, einfache Lösungen gibt es nicht. Friedensprozesse unterstützen, ökonomische Entwicklung fördern, demokratische Akteure stärken, Migration humanitär gestalten. Zudem müssen wir berücksichtigen, dass erfolgreiche Entwicklung, die wir ja alle wollen und die langfristig Wanderungsbewegungen begrenzt, oft kurz- und mittelfristig Probleme verursacht, die man kennen sollte.

So führen Demokratisierungsprozesse oft zunächst zu Turbulenzen und Konflikten. Gesellschaften müssen erst einmal lernen, Probleme offen zu thematisieren und unterschiedliche Meinungen auszuhalten. Das können wir derzeit nicht zuletzt in den Ländern des ehemaligen “arabischen Frühlings” beobachten. Demokratieförderung ist also richtig und wichtig, kann aber zunächst auch destabilisierend wirken.

Die Welt: Gibt es denn auch positive Beispiele?

Messner: Unterstützung von Demokratie bedeutet, dass man zunächst gesellschaftliche Konflikte transparenter macht und Akteure stärkt, diese Konflikte friedlich auszutragen. Rechtsstaatlichkeit und freie Medien können gefördert werden. In Südkorea zum Beispiel hat Deutschland während der Militärdiktatur über die politischen Stiftungen gezielt Gewerkschaften, Bauern- und Studentenbewegungen unterstützt. In den Jahren 1986 und 1987 ist Südkorea durch eine schwierige, durch Gewalt geprägte Phase gegangen, die dann ab 1988 in Demokratisierung mündete.

Ich habe 1987 in Südkorea studiert und diesen Umbruch beobachtet. Ehemals verfeindete gesellschaftliche Gruppen zu versöhnen, Menschenrechtsverletzungen der Militärs und der Polizei zu verfolgen, und gleichzeitig ein neues demokratisches Gemeinschaftsgefühl zu schaffen, ist ein Drahtseilakt. Die deutsche Entwicklungspolitik hat auch den Übergang zur Demokratie in den 90er-Jahren in vielen lateinamerikanischen Ländern unterstützt.

Die Welt: Wie kann dieser Übergang von außen begleitet werden?

Messner: Wir müssen zum Beispiel darauf achten, nicht zu parteiisch zu intervenieren. Wer für Pluralismus eintritt, muss unterschiedliche gesellschaftliche Akteure unterstützen.

Die Welt: Beim “arabischen Frühling” ist das offensichtlich gescheitert. War der Westen zu parteiisch?

Messner: Das Problem beim “arabischen Frühling” war, dass sowohl die bürgerlichen Kräfte als auch die Islamisten dem Westen vorgeworfen haben, über Jahrzehnte diktatorische Herrscher unterstützt zu haben, die sich kleptokratisch bereichert haben, während die Mehrheit der Bevölkerung verarmte oder politisch ausgegrenzt wurde. Deshalb hatten wir einen schlechten Ruf – auch bei den bürgerlich-liberalen Kräften, die wir ja eigentlich stärken wollten.

Die Welt: Welche Lehren sollte die Entwicklungspolitik aus diesen Erfahrungen ziehen?

Messner: Oft wurden, insbesondere im Schatten des Kalten Krieges, autoritäre Staatsführer wie Mubarak in Ägypten oder Gaddafi in Libyen unterstützt, um Stabilität zu schaffen – wohl wissend, dass diese Herrschaft von begrenzter Dauer ist, weil sich die Bevölkerung irgendwann dagegen auflehnen wird. Wir müssen daher Stabilität und Demokratisierung zusammendenken und in Medien, Bildung oder auch Studienprogramme für junge Menschen investieren.

Die Welt: Kann Entwicklungspolitik das alles leisten?

Messner: Es gibt neben der Frage der Demokratisierung noch viele andere Herausforderungen: Der Klimawandel, der Verlust der Artenvielfalt, die Überfischung der Meere. Auf diese Probleme schauen wir derzeit durch 193 nationalstaatliche Brillen. Wir müssen einen globalen Blick entwickeln, um globale Probleme zu lösen. Für das internationale Finanzsystem brauchen wir eine globale Ordnung, das gilt auch für das Internet und Big Data.

Dafür bräuchten wir zukünftig ein Ministerium für globale Entwicklungsfragen. Das wäre nicht einfach ein erweitertes Entwicklungsministerium, sondern ein neuer Politikbereich, der auf die Globalisierung angemessen reagiert. Es geht um einen globalen Blick auf globale Systeme. Das ist weder in der klassischen Entwicklungspolitik noch in der Außenpolitik ausreichend verankert. Wir müssen unsere Institutionen, aber auch unser Denken auf globale Herausforderungen ausrichten, denn diese werden nicht verschwinden, sondern müssen dauerhaft bearbeitet werden.

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Time am 29. Juli 2015

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1) http://www.welt.de/politik/deutschland/article144535152/Warum-die-Fluechtlingswelle-nicht-zu-stoppen-ist.html

Im Interesse einer Minderheit

28. Juli 2015

Gürüst

In der heutigen FAZ hat Reinhard Müller einen lesenswerten Kommentar abgelassen (1).

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Verlassene Mehrheit

Hessen schichtet Lehrer für den Deutschunterricht von Einwanderern um. Schwarz-grün muss aufpassen, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung nicht abgehängt fühlt. Sonst ist kein Staat mehr zu machen.

Das ist wohl nur der Anfang: Hessen zieht 300 Lehrerstellen aus Grundschulen und Gymnasien ab. Schwarz-Grün schichtet um: zugunsten der Inklusion, der Ganztagsbetreuung, von „Brennpunktschulen“ sowie einer Förderung des Deutschunterrichts für Einwanderer.

Als Brennpunktmaßnahme kann man das gutheißen; man muss helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Doch ist zu befürchten, dass diese Umschichtung Methode hat und Mode wird. Es drohen nicht nur Verflachung und Niveauverlust – das sind die ohnehin bekannten Folgen der gegenwärtigen Politik einer Einheitsschule, die Gymnasium genannt wird.

Vor allem aber muss in der Bevölkerung, bei denen also, die hier schon länger leben, sich im Großen und Ganzen gesetzestreu verhalten, Steuern zahlen und eine chronisch gedämpfte Erwartung einer passablen Schulbildung ihrer Kinder haben, der Eindruck entstehen: Wir werden abgehängt. Nun fühlt sich immer irgendwer nicht so mitgenommen, wie das die Politik gern hätte. Wenn sich aber die Mehrheit verlassen vorkommt, ist kein Staat mehr zu machen.

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Natürlich kann von „Umschichtung“ nur bedingt die Rede sein.

„Inklusion“ bedeutet, dass die Spezialschulen für (Lern-)behinderte geschlossen werden, dass man die Gelder für ihre Betreuung einspart und sie mit den Schülern auf ehemaligem Haupt- und Realschulniveau vermischt, die sie dann herunterziehen, weil man diese Klientel ohnehin bereits aufgegeben hat.

In der „Ganztagsbetreuung“ werden auch keine Grundschul- und Gymnasiallehrer gebraucht, sondern die wird von Sozialarbeitern und Erziehern durchgeführt. Die Ausdünnung der Grundschulen und Gymnasien bedeutet also vielmehr, dass man die Bildung im Grundschulalter auf das Elternhaus oder auf Privatschulen verlagert, und wer da nicht mitkommt, ist „Sozial-Schrott“ oder, wie die Russen sagen: „Schwund“. Ebenfalls verlagert wird die Elitenbildung von den aufzulösenden Gymnasien auf private Institute.

Was bleibt, ist die „Förderung des Deutschunterrichts für Einwanderer“. Hiemit ist der Versuch gemeint, die Millionen von mohammedanistischen Invasoren (sog. „Flüchtlinge“) in Deutschland unter einer gemeinsamen Verkehrssprache, die bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen noch nicht Arabisch oder Torkisch sein kann, zu vereinen.

Wie Müller richtig feststellt, verfolgen die politischen und medialen Eliten Deutschlands derzeit keine Anliegen von Mehrheiten sondern einzig die Interessen der eindringenden mohammedanistischen Minderheit.

Das nennen sie übrigens „Antifaschismus“.

PS.: Beachten Sie bitte das FAZ-Link unten, das den Text von Herrn Müller noch einmal besonders pointiert zusammenfasst!

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Time am 28. Juli 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hessen-lehrer-umschichtung-fuer-deutschunterricht-von-asylanten-13722436.html

Dreht Ratze durch?

26. Juli 2015

Ratze

In der FAZ beleuchtete Rainer Hermann gestern die Situation in der Torkei (1). Nach seiner Einschätzung unterlag der IS-IS einer Fehleinschätzung:

„Ein zweites Kalkül geht indes nicht auf: Die neue Auseinandersetzung zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen PKK lenkt nicht vom IS ab, und sie erweitert nicht den Spielraum des IS. Im Gegenteil: Ankara erklärt dem IS den Krieg.“

Ob Herr Hermann hier richtig liegt, wird die Zukunft zeigen. Ist nicht vielleicht das angebliche Engagement gegen den IS-IS eher vorgeschoben, während es in Wirklichkeit gegen die Kurden und somit indirekt für den IS-IS geht? Jedenfalls erfolgten die Luftschläge gegen die Kurden zeitgleich mit den Aktionen gegen den IS-IS. Ideolologisch liegt man auch auf gleicher Linie, es geht daher vermutlich nur um die Frage, wer der größte Führer des neuen mohammedanistischen Großreiches wird. Gemessen an seinem Wahnsinn müsste dies Ratze Fuhrergan werden.

Der Führer der Torks, der derzeit alle Voraussetzungen schafft, um sein Land als Diktator beherrschen zu können, was Hermann mit dem Terminus „vorgezogene Neuwahl“ umschreibt, hatte im letzten Jahr durch die Behauptung Aufmerksamkeit erregt, es seien die Türken gewesen, die Amerika entdeckt hätten (2).

Anfang Juli dieses Jahres erfuhr die staunende Weltöffentlichkeit nunmehr vom osmanischen Weltraumprogramm, das den Tork Lagâri Hasan Çelebi 1635 auf dem Mond landen ließ (3).

Wer jetzt glaubt, Ratze sei vollkommen verrückt geworden, liegt vielleicht gar nicht so falsch, aber doch daneben. Zumindest, wenn einer glaubt, Wahnsinn würde die Chancen auf Herrschaft vermindern. Mit dem Wahnsinn bei Orks ist es wie mit ihren evidenten Lügen. Jeder durchschaut sie, jeder sieht die Krankheit, aber alle machen mit, um die Zugehörigkeit zum Schwarm zu demonstrieren. Noch der allergrößte und gefährlichste Schwachsinn wird heilig gesprochen, und dafür sind die mohammedanistischen Grundlagentexte Kloran, Sira und Hadithe der beste Beleg. Ob Urin trinken, mit Tieren Sex haben oder Mäuse aus der Butter fischen, die „heiligen“ Schriften der Mohammedanisten lassen keine Perversion aus.

Ob der Mohammedanismus deshalb zu Deutschland gehört und die Torkei zu Europa?

Ja warum eigentlich nicht, gehören zu Deutschland doch auch ganz offensichtlich Millionen Syrer, Torks, Libyer, Albaner und andere Orks aus aller Welt (4).

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„Islamischer Staat“ und PKK

Der Terror erfasst die Türkei

Nach einem Jahrzehnt weitgehender Ruhe kehrt der Terror gleich an zwei Flanken in die Türkei zurück. Es hätte nicht so weit kommen müssen.

Ein Jahrzehnt war die Türkei weitgehend von Terror verschont. Jetzt kehrt er zurück, gleich an zwei Flanken: Zu Wochenbeginn verübte der „Islamische Staat“ in der Grenzstadt Suruç seinen ersten Anschlag in der Türkei. Bis dahin hatte der IS das Land von seinem Terror verschont. Und am Samstag kündigte die kurdische PKK den Waffenstillstand mit dem türkischen Staat auf; zuvor hatten türkische Jets ihre Stellungen im Nordirak bombardiert. Damit ist der Friedensprozess zwischen Ankara und den Kurden gescheitert; er war sehr weit gediehen.

Es hätte nicht so weit kommen müssen. Die Türkei schien aus ihrer blutigen Geschichte gelernt zu haben. Eine Lektion der neunziger Jahre war, dass der Konflikt mit den Kurden nur politisch und nicht militärisch beigelegt werden kann. Eine zweite Lektion war, dass es gefährlich ist, Islamisten als Waffe gegen die Kurden zu akzeptieren. Der türkische Staat hatte im kurdischen Südosten eine türkisch-kurdische Hizbullah gefördert, um die PKK in die Zange zu nehmen. Dann ging die Hizbullah eigene Wege und terrorisierte auch ihre Schöpfer.

Heute sind Frieden und Wohlstand wieder gefährdet. Eine Terrorzange bedroht die Türkei. Auf der einen Seite steht wieder der Kampf zwischen türkischem Staat und kurdischer Bewegung. Dafür mitverantwortlich ist die PKK, die ihre Racheakte für den Anschlag von Suruç nicht gegen den IS verübt, sondern gegen Vertreter des türkischen Staats, dem sie Kollaboration mit dem IS vorwirft. Es kommt der PKK entgegen, dass sie mit dem Wechsel an der Spitze des türkischen Generalstabs im August wieder einen Armeechef als Gegenspieler haben wird, der den Konflikt mit den Kurden als einen militärischen sieht.

Gefährlicher ist jedoch die andere Seite der Terrorzange. Das Kalkül des IS geht auf, dass der Einsatz eines kurdischen Selbstmordattentäters in Suruç die türkische Gesellschaft aus Türken und Kurden spaltet. Ein zweites Kalkül geht indes nicht auf: Die neue Auseinandersetzung zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen PKK lenkt nicht vom IS ab, und sie erweitert nicht den Spielraum des IS. Im Gegenteil: Ankara erklärt dem IS den Krieg.

Vorausgegangen war, dass der IS wichtige Grenzübergänge zur Türkei an die syrischen Kurden verloren hat – also an die erfolgreichsten Bodentruppen, die gegen den IS kämpfen. Damit büßte die Türkei für den IS Bedeutung ein; parallel ging Ankara stärker gegen IS-Kämpfer in der Türkei vor. Das alarmierte die schlafenden IS-Zellen in der Türkei. In ihnen sollen sich 7000 Sympathisanten zusammenfinden. Lange galten sie dem türkischen Staat als nützliche Idioten, da sie ja – wie auch Erdogan – den Sturz des Regimes von Baschar al Assad wollen. Ankara ließ sie in Ruhe.

Die IS-Zellen sind auch die Fortsetzung der nie ganz ausgerotteten Hizbullah, die sich ideologisch wenig vom heutigen IS unterschied. Die Hizbullah ist der dschihadistische Geist, der aus der Flasche ist und nicht zurück will. Akut ist heute die Gefahr, dass sie als Vergeltung für die türkischen Luftschläge Anschläge vorbereitet. Eine wiedergeborene Hizbullah könnte sich gegen den türkischen Staat erheben, sie könnte einen türkischen Ableger des IS bilden und mit Selbstmordanschlägen – auch in türkischen Städten – Chaos erzeugen. Früher hatte sich der Terror der PKK gegen Einrichtungen des türkischen Staats gerichtet, heute richtet sich der Terror des IS gegen die Zivilbevölkerung.

Die Türkei wird in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen. Das allein ist schlimm genug. Aber es geschieht auch noch auf türkischem Boden. Der Krieg greift auf die Türkei über. Der politische Gewinner könnte Staatspräsident Erdogan sein. Bei der Parlamentswahl vom 7. Juni hatte seine AKP die absolute Mehrheit verpasst. Immer deutlicher sind am Horizont die Zeichen einer vorgezogenen Neuwahl zu sehen, die dieses Missgeschick korrigieren soll. Erdogan wird argumentieren, nur eine starke Regierung könne das Chaos in Griff bekommen. Damit die AKP die absolute Mehrheit zu bekommen kann, muss die kurdische HDP diesmal an der Sperrklausel von zehn Prozent scheitern. Sollte Ankara es erreichen, dass die HDP den Ruf einer friedlichen Partei verliert, könnte das Spiel aufgehen. Der Verlierer einer solchen Politik wäre die Türkei.

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Time am 26. Juli 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/tuerkei/islamischer-staat-und-pkk-der-terror-erfasst-die-tuerkei-13720142.html
2) http://armenianweekly.com/2015/07/21/erdogans-dangerous-actions/
3) http://worldnewsdailyreport.com/ottomans-were-the-first-to-reach-the-moon-says-turkish-president/
4) http://www.pi-news.net/2015/07/flutung-mit-invasoren-ist-ein-elitenprojekt/#more-472399

Scharia-Siggi im Land der Liebe

25. Juli 2015

Naziran

Der Chef der Scharia-Partei Deutschlands (SPD) weilte bei seinen Herrchen in Naziran, das der Bruder der stellvertretenden SPD-Chefin als „Land der Liebe“ bezeichnet, um ihnen die Glückwünsche zum Durchbruch bei der Nuklearbewaffnung eines ebenso gierigen wie willfährigen Teils der deutschen Wirtschaft zu überbringen.

Scharia-Siggi_____

Time am 25. Juli 2015

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https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/29/gruppenbild-mit-hexe/
http://www.shia-forum.de/index.php?/topic/51591-land-der-liebe/?pid=413130
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/03/23/das-land-der-luge/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/29/im-land-der-liebe/

Was ist daran sensationell?

23. Juli 2015

Kloran

Die MSM berichten über den „Sensationsfund“ des möglicherweise ältesten Kloranfragments, und im Anschluss an meine Einführung können Sie dazu einen Aufsatz von Lucas Wiegelmann aus der „Welt“ lesen (1).

Sensationell soll sein, dass es vielleicht schon zu Lebzeiten des perversen Massenmörders Klo H. Metzel oder ganz kurz nach seinem viel zu späten Tod niedergelegt worden ist, aber sensationell kann eigentlich nicht das Alter sondern nur der Wortlaut des Textes sein.

Sofern vollständige Gleichheit zwischen diesem und dem seit Kalif Uthman verbreiteten Text bestehen würde, würde zumindest für Orks feststehen, dass es sich bei dem Kloran um einen von Anbeginn unveränderten Text handeln würde, was für sie wiederum ein Indiz bzw. „Beweis“ dafür wäre, dass der widerwärtige Kloran das originalgetreue Wort des Wesens sei, welches das gesamte Universum geschaffen habe, bevor es sich darauf zurückzog, einem gierigen und kleinkarierten Kriegsherren die Weiber ins Bett zu treiben, eine Behauptung, die die Mohammedanisten seit 1.400 Jahren aufstellen.

Sofern eine Ungleichheit bestehen würde, würde die auch nicht mehr ganz neue These der Ohlig-Gruppe unterstützt, nach der der Kloran eine aus jüdisch-christlichen Quellen entstandene und letztlich generierte Auftragsarbeit der arabischen Expansionsführung gewesen sei (2).

Dieser Befund aber wäre für 1,5 Milliarden Irre, die an AllaHundseingesandter glauben, völlig unakzeptabel, und sie würden ihn (sofern sie überhaupt Kenntnis davon erlangen könnten) als jüdisch-christlich-westliche Verschwörung und als Betrug abtun.

Beide Anschauungen sind also seit vielen Jahren, die der Orks gar seit Jahrhunderten in der Welt und insofern wenig sensationell.

Sensationell bleibt der Umstand, dass sich tagtäglich viele Millionen Menschen einem ganz offensichtlich bösartigen, perversen und minderbemittelten Text unterwerfen und ihn als „göttlich“ verehren.

Das Alter des Pamphlets ist irrelevant, relevant ist sein Inhalt.

Sein Inhalt muss weltweit geächtet werden!

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Älteste Koranhandschrift der Welt aufgetaucht?

Britische Forscher glauben, in Birmingham die älteste Koranhandschrift der Welt gefunden zu haben. Trifft die Datierung zu, könnte das Dokument wenige Jahre nach Mohammeds Tod entstanden sein.

Britische Wissenschaftler haben die vielleicht älteste Koranhandschrift der Welt gefunden. Wie die Universität Birmingham mitteilte, schlummerte das Manuskript lange in der Uni-Bibliothek, bis ein Doktorand darauf aufmerksam wurde. Eine Datierung mit der Radiokarbonmethode ergab, dass die Handschrift aus dem 7. oder sogar schon aus dem 6. Jahrhundert stammen könnte. Nach Angaben der Universität handelt es sich um ein Koranfragment, das aus nur zwei Seiten besteht. Sie überliefen die Suren 18 bis 20 und stammen aus der Handschriftensammlung des christlichen Orientalisten Alphonse Mingana (1878-1937).

Wie alt das Fragment wirklich ist, können Naturwissenschaftler allein nicht herausfinden. Die Radiokarbonmethode ist fehleranfällig; mit ihr lässt sich ein Dokument nur näherungsweise datieren. Sie ergab für die Birmingham-Handschrift eine mögliche Entstehungszeit zwischen 568 und 645. Mohammed starb 632. Träfe eine frühe Manuskriptdatierung zu, könnte der Schreiber zu Lebzeiten des Propheten gearbeitet oder ihn sogar persönlich gekannt haben.

Zunächst blieb unklar, ob die Datierung sich nur auf das Pergament bezieht oder auch auf die Tinte. Das Alter des Pergaments kann in der Forschung mitunter zu falschen Ergebnissen führen, weil damit noch nicht zwangsläufig auch der Zeitpunkt erfasst ist, zu dem das Pergament beschrieben wurde. Die ältesten bisher bekannten Koranmanuskripte stammen aus dem 7. Jahrhundert. Philologen müssen den Birmingham-Text nun mit den anderen Handschriften vergleichen, um weitere Angaben über das Alter machen zu können.

“Die Herzen der Muslime werden jubeln”

Zumindest für den überlieferten Textabschnitt könnte das neue Manuskript wichtige Erkenntnisse bei der Rekonstruktion eines Urkoran liefern. Bisher gibt es keine historisch-kritische, verbindliche Ausgabe des Koran, die auf einem wissenschaftlichen Vergleich der ältesten Handschriftenüberlieferung beruhen würde. In der islamischen Welt werden bis zu 14 verschiedene Textfassungen anerkannt. Derzeit arbeiten Experten an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Potsdam an einer kritischen Koranedition. Aber das Projekt soll noch mindestens bis 2025 dauern.

Islamwissenschaftler gehen davon aus, dass zu Lebzeiten des Propheten und auch noch eine Weile nach seinem Tod im Jahr 632 die Worte Mohammeds zunächst mündlich überliefert wurden, möglicherweise unterstützt durch vereinzelte Notizen. Eine zusammenfassende Redaktion dessen, was wir als Koran kennen, könnte Mitte des 7. Jahrhunderts stattgefunden haben, zur Zeit des dritten Kalifen Uthman (Regierungszeit: 644-656).

Die Anstrengungen heutiger Textforscher zielen darauf, diese Urfassung des Koran zu rekonstruieren. Möglicherweise fällt die Birmingham-Handschrift nun genau in diese fragliche Zeit der Endredaktion. Aber selbst wenn sich das Manuskript doch noch als jünger herausstellen sollte, handele es sich um eine “faszinierende Entdeckung”, sagte Muhammad Isa Waley, Experte der British Library, gegenüber der BBC. “So oder so, nicht zuletzt wegen der schieren Schönheit des Dokuments und der erstaunlich klar lesbaren Handschrift, ist der Fund eine Nachricht, die die Herzen der Muslime jubeln lassen wird.”

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Time am 23. Juli 2015

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1) http://www.welt.de/kultur/article144323657/Aelteste-Koranhandschrift-der-Welt-aufgetaucht.html
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/28/die-ohlig-gruppe/

Wir kriegen euch alle

22. Juli 2015

Muhsin_al-Fadhli

Ein Jihad-Wichs*r nach dem anderen wird erledigt. Grad hat es Muhsin al-Fadli („Gnihihi, Asterix, diese Namen…“ „Still, Obelix!“) erwischt (1). Das ist zwar teuer, aber die Bucks, auf die alle scharf sind, können wir ja unbegrenzt nachdrucken. Und da die Mohammedanisten ausschließlich auf Quantität aber niemals auf Qualität setzen, ist jedes aus dem Verkehr gezogene Mastermind ein paar Tausend Fußsoldaten wert. Wichtig ist nur unsere Entschlossenheit, unser Wertesystem mit allen Mitteln gegen jeden Feind zu verteidigen.

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Topterrorist und Dschihad-Veteran

9/11-Mitwisser al-Fadli stirbt bei Militärschlag

Der Topterrorist Muhsin al-Fadli ist bei einem Militärschlag in Syrien getötet worden. Der ehemalige Vertraute von Osama bin Laden war in einem Auto unterwegs. Er hatte mit anderen Dschihad-Veteranen Anschläge gegen den Westen geplant.

Der Chef der Terrorgruppe Chorasan, Muhsin al-Fadli, ist nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bei einem Militärschlag in Syrien getötet worden. Chorasan ist eine kleine, aber als hochgefährlich eingeschätzte sunnitische Terrorgruppe, die von Al-Kaida-Veteranen gegründet wurde. Sie ist eng mit der im syrischen Bürgerkrieg kämpfenden Al-Nusra-Front verwoben.

Al-Fadli sei am 8. Juli in einem Auto bei Sarmada unterwegs gewesen, als er getötet worden sei, berichtete der Pentagon-Sprecher Hauptmann Jeff Davis. Die US-geführte Militärkoalition habe sein Fahrzeug ins Visier genommen. Chorasan plane in Syrien Anschläge auf die USA und ihre Verbündeten. Unklar blieb, ob er von einer Drohne oder einem bemannten Flugzeug getroffen wurde. Der Extremist sei ein “langjähriger Al-Kaida-Anhänger” gewesen, erklärte der Ministeriumssprecher. Sein Tod werde die laufenden Missionen von Al-Kaida gegen die USA und ihre Verbündeten “schwächen und zerstören”.

Al-Fadli sei einer der wenigen gewesen, die vorab von den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington informiert gewesen seien, sagte der Sprecher. Al-Fadli soll unter dem Dach der Chorasan Dschihad-Veteranen aus Pakistan, Afghanistan, Nordafrika und dem Jemen vereint haben. Er soll ein enger Mitarbeiter des – später von einem US-Militärkommando getöteten – Al-Kaida-Gründers Osama bin Laden gewesen sein.

Die Extremistengruppe Chorasan ist nach Überzeugung von US-Geheimdiensten ein Ableger der im syrischen Bürgerkrieg kämpfenden Al-Nusra-Front und unterhält Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida. Anders als die Al-Nusra-Front konzentrieren sich die Chorasan-Mitglieder demnach nicht auf den Kampf in Syrien, sondern auf die Planung von Terroranschlägen gegen westliche Staaten. Auch al-Fadli habe mit der Chorasan-Gruppe Anschläge geplant, erklärte das Pentagon.

Der in Kuwait geborene Extremist soll zudem in den Anschlag auf den französischen Öltanker “MV Limburg” im Golf von Aden verwickelt gewesen sein, bei dem im Oktober 2002 ein Seemann getötet worden war. Auch in den Angriff auf eine US-Militäreinheit auf der kuwaitischen Insel Failaka, bei dem im selben Monat ein US-Soldat getötet worden war, soll er involviert gewesen sein. In der Vergangenheit kämpfte er dem Außenamt zufolge zudem an der Seite der Taliban sowie von Al-Kaida in Pakistan.

Auf al-Fadhli hatte das US-Außenministerium ein Kopfgeld in Höhe von sieben Millionen Dollar (6,4 Millionen Euro) ausgesetzt. Gesucht wurde er außer von den US-Behörden auch von Kuwait und Saudi-Arabien im Zusammenhang mit Terrorismus-Vorwürfen. Al-Fadli soll im September vergangenen Jahres schon einmal Ziel eines US-Luftangriffs gewesen sein – seinen Tod bestätigten die USA aber damals nicht.

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Time am 22. Juli 2015

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1) http://www.n-tv.de/politik/9-11-Mitwisser-al-Fadli-stirbt-bei-Militaerschlag-article15566256.html

Sterbehilfe jetzt

22. Juli 2015

Zafer Senocak

Zafer Senocak, 54, ist ein in Deutschland lebender Schriftsteller türkischer Herkunft. Er wuchs in München auf und studierte dort Germanistik und Philosophie. Seit den 70er-Jahren veröffentlicht er Gedichte in deutscher Sprache (“Leben in zwei Welten”) und übersetzt türkische Autoren.

In der „Welt“ diagnostiziert er den „unaufhaltsamen Niedergang des Islam“ (1). Da dieser schon im Sterben liegt, sollte man ihm jetzt m.E. den Gnadenschuss geben. Aber Senocak stellt nicht in Rechnung, dass AllaHundseingesandter vielleicht gar keine verehrenswerte Gottheit ist noch je war, sondern vielmehr von jeher ein blutrünstiger, vorzivilisatorischer, satanischer Götze, dessen Zeichen und Spuren nunmehr komplett vom Antlitz der Erde getilgt werden müssen.

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Der unaufhaltsame Niedergang des Islam

Selbst ein Land wie die Türkei findet keinen Weg in die Moderne. Geblieben ist ein negativer und aggressiver “Discount-Islam”, der weltweit sein Unwesen treibt, meint der Autor Zafer Senocak.

Es gibt kein einziges international patentiertes pharmazeutisches Produkt, das in der Türkei entwickelt worden ist. Die Nachricht stand neulich in einer türkischen Tageszeitung. Die Türkei ist eines der wissenschaftlich und technologisch am weitesten entwickelten muslimischen Länder.

Die Muslime auf der Welt produzieren keine Heilmittel. Sie verbreiten Krankheiten wie den radikalen Salafismus. Es sind chronische, unheilbare Krankheiten.

Dabei war die Heilkunst im Mittelalter im Orient zu Hause. Muslimische und jüdische Ärzte waren Vorreiter in ihrem Beruf. Aus dem heilenden Islam ist im Laufe der Jahrhunderte ein unheilbarer Islam geworden, der inzwischen eine weltweite Bedrohung darstellt.

Die Unheilbarkeit der muslimischen Psyche hängt unmittelbar mit dem Verlust der kreativen Kräfte der islamischen Kultur zusammen. Muslime wachsen in einer Welt der unterschiedlichsten Abhängigkeiten auf. Die Frauen in der Abhängigkeit von Männern, die Jugendlichen in der Abhängigkeit von Älteren, die gesamte islamische Welt in der Abhängigkeit der restlichen überlegenen Welt.

Wo Demütigung herrscht, gibt es keine Demut

Nun ist Abhängigkeit allein kein ausreichender Grund für einen schweren Defekt. Schon gar nicht im Zeitalter der globalen Vernetzung. Die Muslime aber empfinden diese Abhängigkeiten als Unterordnung, fühlen sich immer in der Defensive und erfahren Kontrollverlust.

Die Unheilbarkeit ist eine Folge der permanenten Unterlegenheit gegenüber einer auf allen Ebenen überlegenen fremden Kultur. Die Krankheit verhindert jede Art von Versöhnung. Sie hat ihre Ursachen aber auch in einer Obdachlosigkeit in der eigenen Kultur. Um im medizinischen Bild zu bleiben: Die Heilmethoden aus der Blütezeit der islamischen Zivilisation sind heute weitgehend vergessen.

Jede Zivilisation wird früher oder später am Grad ihrer Empfindsamkeit gegenüber der eigenen Umwelt gemessen. Die Umwelt ist der Teil der Welt, der uns Schutz und Geborgenheit gibt. In der islamischen Welt ist die Beziehung der Menschen zu ihrer Umwelt zerstört. Sie gewinnen aus ihr weder Kraft noch Anregung. Vielmehr dient sie als Entsorgungsfläche des Abfalls, für planlose Bebauung und ökologisch fragwürdige Landwirtschaft. Der Zusammenbruch der städtischen Kultur in den islamischen Metropolen sorgt für albtraumhafte Lebensverhältnisse.

Wo Demütigung herrscht, gibt es keine Demut. Die islamische Kultur hat ihre Demut verloren, da sie einer permanenten Demütigung ausgesetzt ist. Zur Unheilbarkeit des muslimischen Komplexes gehört der feste Glaube an eine Verschwörungstheorie. An der eigenen Misere sind grundsätzlich nur andere schuld. Die USA, der Westen oder auch Israel sind beliebte Ausflugsziele der muslimischen Paranoia. Nirgendwo wird die Brüchigkeit solcher Thesen so offensichtlich wie in der Türkei.

Kein Stolz auf säkularen Staat und Demokratie

Die Türkei übt sich seit einem Jahrhundert in Demokratie und Säkularisierung. Doch nicht wenige Muslime in der Türkei leiden an derselben unheilbaren Krankheit wie der Rest der islamischen Welt.

In derselben Zeitung, die davon berichtet, dass in der Türkei bislang kein einziges medizinisches Präparat erfunden worden ist, steht auch, dass sich mehr als 10.000 Menschen in den letzten drei Jahren der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen haben. Für mich sind diese beiden Meldungen zwei Seiten einer Medaille. Die türkische Regierung, immerhin Nato-Staat, hat es fertiggebracht, in den Verdacht zu geraten, den Islamischen Staat zumindest logistisch zu unterstützen.

Die Türken hätten einigen Grund, stolz zu sein auf ein säkulares System, das ihnen relative Stabilität in einer unruhigen Region beschert hat. Stattdessen trauern aber viele einer muslimischen Gesellschaft nach, schicken ihre Kinder in religiöse Schulen und sehen taten- und regungslos zu, wie im Namen ihres Glaubens die abscheulichsten Verbrechen begangen werden.

Es sind auch in der Türkei nicht wenige, die glauben, der Westen stecke hinter all dem Unglück des Nahen Ostens. Bücher über den Ersten Weltkrieg und das Zeitalter des Imperialismus haben Konjunktur. Als hätte der Zweite Weltkrieg gar nicht stattgefunden.

Geschichte ist nur Kolonialgeschichte

Im Bewusstsein der meisten Muslime hat er auch nicht stattgefunden. Das Schlachthaus Europa hat kaum einen Schatten auf die islamische Welt geworfen. Stattdessen sind die Erinnerungen an die Kolonialzeit wach, und sie werden wachgehalten von einer psychischen Deformation, die jede Art von rationaler Analyse zunichtemacht.

Die moderne Türkei wehrt sich zunehmend gegen den Islamismus. Doch die europäischen Eliten haben sie dabei weitgehend alleingelassen. Ist das ein Tribut an den melancholischen Postmodernismus oder der Beginn einer Abkehr von den Idealen der Aufklärung?

Die Wehrhaftigkeit der türkischen Intellektuellen gegen den Islamismus wird vielleicht die Republik in der Türkei vor einem Abdriften in einen islamischen Staat schützen, löst aber kein einziges Problem in der islamischen Welt.

Denn die Muslime von Marokko bis Malaysia und in der durch die Migration anwachsenden Diaspora sind in ihrer unheilbaren Krankheit immun gegen einen intellektuellen Diskurs, der sie zu einer kritischen Sichtung der eigenen Positionen anleiten könnte. Die islamische Welt ist in einer Phantasmagorie des eigenen kulturellen, moralischen und sozialen Abstiegs versunken, die keinen Ausgang mehr bietet.

Die muslimischen Gelehrten sind eine Minderheit

Der Weg zu den Heilkünsten des 21. Jahrhunderts scheint für Muslime versperrt zu sein. Die Krankheit, an der sie leiden, ist unheilbar. Denn durch das Zeitgeröll der Jahrhunderte belastetes Gedankengut und die beschädigte Psyche sind eine unheilvolle Allianz eingegangen. Die Erreger der Krankheit sitzen im Denkapparat und haben längst die Strukturen des Denkens kontaminiert.

Alle Versuche, der Krankheit mental Herr zu werden, sind bislang gescheitert. Doch hat man wirklich alles versucht? Die gut ausgebildeten, philosophisch versierten muslimischen Gelehrten halten sich für immun gegen die Krankheit, die ihren Glauben erfasst hat. Was für ein Irrtum! Eine Krankheit, die das Denken erfasst hat, macht nicht halt vor den vermeintlichen Schutzräumen der Intellektuellen. Im Gegenteil: Sie sucht sich gerade dort einen Nährboden, wo Ideen produziert und kommuniziert werden.

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation erstreckt sich dieser Nährboden weltweit und weitgehend unkontrollierbar. Die einfachen, Mühe und Kosten sparenden Koran- und Imamschulen, oftmals nur Winkelschulen und nicht etwa die aufwendig eingerichteten theologischen Fakultäten, haben in der islamischen Welt längst die Hoheit über Lehre und Praxis gewonnen.

Der Westen muss diesen Zivilisationsbruch bekämpfen

Gerade in der Diaspora, wo die Bildungsferne von Generation zu Generation vererbt wird, breitet sich ein solcher “Discount-Islam” rasend schnell aus.

Früher oder später, mit mehr oder weniger Verlusten, wird die freiheitliche Welt auf den Zivilisationsbruch in der islamischen Welt reagieren müssen, ähnlich wie die USA 1941 auf Nazi-Deutschland reagiert haben.

Müsste aber jenseits der kriegerischen Handlungen nicht auch eine lebensbejahende Sprache gefunden werden? Wenn junge Demokratien wie Tunesien attackiert werden, brauchen wir eine Antwort, die der Zivilgesellschaft in diesem Land den Rücken stärkt. Und nicht nur dort.

Erfahren Dissidenten, die sich für eine offene Gesellschaft in der islamischen Welt einsetzen, genug Solidarität? Ist ein Land wie Saudi-Arabien wirklich ein Verbündeter im Kampf gegen den extremistischen Islam? Warum gelingt es nicht, unserer Wertegemeinschaft ein Gesicht zu geben, das sich vor solchen Fragen nicht verstecken muss?

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Time am 22. Juli 2015

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1) http://www.welt.de/debatte/kommentare/article144278938/Der-unaufhaltsame-Niedergang-des-Islam.html


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