Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Die Orks kapern den Antirassismus (#1)

24. Februar 2020

Rassismus ist eine Erfindung Satans, er ist bösartig, gefährlich, dumm und eine Lüge.

Antirassismus ist demgegenüber die einzig akzeptable Haltung.

Dies wissen die Orks, die unsere Gesellschaft unterwandern und vernichten wollen. Sie gerieren sich daher als Antirassisten und zeigen mit dem Finger auf angebliche Rassisten.

Sie verschweigen, dass sie wie ihr Prophet Klo H. Metzel die übelsten Judenhasser und Rassisten auf dem Planeten sind.

Der Herr oben im Bild heißt Kaan Bagci und bezeichnet sich selbst erstaunlicherweise in Elizabeth-Warren-Manier als ein Mensch mit „nicht-weißer“ Hautfarbe.

Er setzt sich somit in Gemeinschaft mit z.B. Indern, Afrikanern, Aborigenes und Indios gegen, ja gegen wen? Und warum? Er stellt sich gegen Nordeuropäer und Anglos, weil sie keine Mohammedanisten sind!

Er schreibt im „Tagesspiegel“ (1):

„Hanau zeigt: Jeder Nicht-Weiße kann das nächste Opfer sein! (…)

Hanau zeigt uns und mir abermals, dass jeder nicht-weiße Deutsche das nächste Opfer sein kann. Zu jeder Zeit und völlig zufällig. Denn Hanau ist überall . (…)

Aber ob ich für immer hierbleiben möchte, ist momentan eher unklar. Vielleicht doch lieber in die Sonne? Dort, wo das Leben ungefährlicher und stressfreier scheint. Unklar ist meine Idee vom sicheren Deutschland, sicher für Menschen wie mich, Menschen mit Migrationshintergrund und nicht-weißer Hautfarbe. Auf Twitter sehe ich tagtäglich, dass ich mit meinen Zweifeln nicht alleinstehe. Viele nicht-weiße Deutsche kritisieren den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit Rassismus und Diskriminierung. (…)

Nicht-weiße Deutsche sind heutzutage überall vertreten. Wir sind Politiker, Journalisten und Polizisten, führen Imbisse und Spätis. Trotzdem müssen wir uns immer wieder gegenüber Rassisten erklären und verteidigen. Dabei sollten wir uns auf wichtigere Dinge konzentrieren. Dieses Land verrottet nämlich von innen. Tag für Tag breitet sich das Gift des Rassismus ohne Gegenwehr aus. (…)

Freitagabend ruft mein Papa mich an, weil er meine Stimme hören und mit mir über das Geschehene reden möchte. Er ist schockiert und weiß auch, dass ein jeder von uns nicht-weißen Deutschen das nächste Opfer sein kann: der eigene Sohn und die eigene Tochter. Die Gefahr ist so unfassbar präsent. Deshalb braucht es Politiker, die dieses Problem entschlossen anpacken. (…)

Die rassistischen Machenschaften eines Systems, das uns Bürger eigentlich schützen soll, werden unter Verschluss gehalten und die Problemlösung verhindert. “

Oben ist unten, weiß ist schwarz und der Nazislahm ist Frieden, und wenn Sie das nicht glauben, werden entschlossene Politiker Ihnen den Hals durchschneiden lassen, Inschallah!

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Time am 24. Februar 2020

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1) https://www.tagesspiegel.de/politik/rassistischer-anschlag-in-hanau-warum-ich-darueber-nachdenke-deutschland-zu-verlassen/25575536.html

Sieg des Counterjihad: Jemen

24. Februar 2020

Lesen Sie einen Bericht von „NTV“ (1).

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Nach Trumps Schießbefehl

Al-Kaida bestätigt Tod von Anführer al-Rimi

Zwei Wochen nach dem Tötungsbefehl von US-Präsident Trump gegen Al-Kaida-Führer al-Rimi bestätigt der jemenitische Unterarm der Gruppe, dass ihr Chef tot ist. Der dschihadistische Ableger, den Washington für den gefährlichsten im weltweiten Terrornetzwerk hält, ernennt nun einen Nachfolger.

Die Unterorganisation von Al-Kaida im Jemen hat den Tod ihres Anführers Kassim al-Rimi bestätigt. Wie das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen Site mitteilte, gab Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap) den Tod al-Rimis gut zwei Wochen nach der US-Regierung in einer Audiobotschaft bekannt. Zu al-Rimis Nachfolger wurde demnach sein bisheriger Stellvertreter Chaled bin Omar Batarfi ernannt.

US-Präsident Donald Trump hatte am 7. Februar erklärt, al-Rimi sei auf seinen Befehl hin bei einer „Anti-Terror-Operation“ im Jemen „eliminiert“ worden. Wenige Tage zuvor hatte al-Rimi in einer Audiobotschaft erklärt, dass seine Extremistengruppe hinter dem von einem saudiarabischen Soldaten verübten Schusswaffenangriff im Dezember auf einem Militärstützpunkt im Bundesstaat Florida stehe. Bei dem Angriff waren drei US-Soldaten getötet und acht weitere Menschen verletzt worden. Der Angreifer wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Al-Rimis Tod bestätigte nun ein Vertreter für Aqap, Hamid bin Hamud al-Tamimi, teilte das Unternehmen Site weiter mit. Al-Tamimi habe in seiner Audiobotschaft ausführlich über al-Rimi und seinen Werdegang als Dschihadist gesprochen und dann die Ernennung seines Nachfolgers Batarfi bekanntgegeben. Bartafi ist den Angaben zufolge schon in vielen Aqap-Videos zu sehen gewesen und war bislang offenbar al-Rimis Stellvertreter und Sprecher.

Aqap war im Jahr 2009 durch den Zusammenschluss des saudiarabischen und des jemenitischen Zweiges des Terrornetzwerkes Al-Kaida entstanden. Im jemenitischen Bürgerkrieg verübt die sunnitische Extremistengruppe Anschläge sowohl gegen die Regierungstruppen als auch gegen die schiitischen Huthi-Rebellen. Washington betrachtet Aqap als den gefährlichsten Ableger des weltweiten Al-Kaida-Netzwerks.

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Time am 24. Februar 2020

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1) https://www.n-tv.de/politik/Al-Kaida-bestaetigt-Tod-von-Anfuehrer-al-Rimi-article21596463.html

Nur so eine Meinung

23. Februar 2020

Angeblich ist für die polit-medialen Eliten Deutschlands die Sicherheit des jüdischen Israels unverbrüchlich. Tatsächlich unterstützen sie Naziran und alle Mohammedanisten bei ihren Vernichtungsplänen.

Eine Stimme gegen nazislahmische Aufmärsche kann in der „Welt“ nur noch unter der Rubrik „Meinung“ firmieren (1).

Lesen Sie einen Artikel von Frederik Schindler.

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Meinung

Keine Kudamm-Parade für Israelfeinde!

In Berlin muss die Oldtimer-Schau „Classic Days“ dem Al-Quds-Marsch weichen. Jetzt werden nicht historische Fahrzeuge auf dem Kurfürstendamm paradieren, sondern Demonstranten, die antisemitischen Terror glorifizieren. Das ist unerträglich.

In einem interfraktionellen Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses von 2018 heißt es: „Berlin verurteilt jede Form des Antisemitismus aufs Schärfste. Berlin steht solidarisch zu Israel.“ Was dieses Bekenntnis wert ist, wird nun wieder einmal deutlich.

Die Veranstalter einer seit sieben Jahren jährlich stattfindenden Oldtimerparade sehen sich gezwungen, ihre „Classic Days“ abzusagen, weil auf der Route nachträglich der Al-Quds-Marsch angemeldet wurde. Die Ämter seien nicht in der Lage gewesen, der Demonstration eine andere Strecke zuzuweisen, so die Veranstalter laut „Tagesspiegel“.

Wie bitte? Beim Al-Quds-Marsch demonstrieren jedes Jahr rund 1500 Menschen für die „Eroberung Jerusalems“, rufen zum Boykott des einzigen jüdischen Staates auf und verbreiten antisemitische Verschwörungsfantasien. „Kindermörder Israel“, schallt es dann durch die Straßen.

Vor allem Anhänger des iranischen Regimes und der Hisbollah beteiligen sich an der Demonstration. Anhänger eines Regimes, das islamistische Terrororganisationen finanziert, zur Vernichtung Israels aufruft, Frauen unter das Kopftuch zwingt, Schwule an Baukränen aufhängt und Oppositionsbewegungen blutig niederschlägt. Der Al-Quds-Marsch ist eine Gefahr für die jüdische, exiliranische und schwul-lesbische Bevölkerung Berlins.

Es ist unerträglich, dass nun aufgrund dieser Hassdemonstration eine Oldtimershow nicht stattfinden kann. 2000 historische Fahrzeuge rollen normalerweise über den Kurfürstendamm. Stattdessen wird dort erneut antisemitischer Terror glorifiziert. Der Schutz des Versammlungsrechts ist ein sehr wichtiges Gut. Es ist richtig, dass es für ein Verbot von Demonstrationen hohe Hürden gibt. Die Innenverwaltung ist der Meinung, dass ein Verbot des Marsches keinen Bestand vor dem Verwaltungsgericht hätte.

Tatsächlich würde es helfen, endlich die Hisbollah in Deutschland zu verbieten, um ein Demonstrationsverbot ihrer Anhänger durchzusetzen. Die Berliner Behörden hätten jedoch wenigstens entscheiden müssen, dem Al-Quds-Marsch eine andere Route zuzuweisen, die nicht über den Kurfürstendamm verläuft. Keine Vorfahrt für Israelfeinde!

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Time am 23. Februar 2020

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1) https://www.welt.de/debatte/kommentare/article206077653/Al-Quds-Marsch-Keine-Kudamm-Parade-fuer-Israelfeinde.html

Mangel an Fairness und Anstand

23. Februar 2020

Lesen Sie einen Beitrag von Chaim Noll von der „Achse“ (1).

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Variationen des Wahnsinns

Der Täter von Hanau war offensichtlich geisteskrank, wie sein vorher aufgezeichnetes Bekenner-Video belegt, ein konfuser, bösartiger, sinnloser Rundumschlag gegen Afrikaner, Juden, Frauen und andere dem 43-jährigen Bankkaufmann verhasste Gruppen.

Er bezichtigte die USA, ihre Bevölkerung durch Geheimdienste zu kontrollieren („mind control“), um ein „modernes System der Sklaverei“ zu errichten, was ihn eigentlich in die Nähe linker Ideologien rückt. Sein pathologischer Menschenhass ging so weit, dass er zum Schluss auch noch seine eigene Mutter erschoss. Das hindert die Grabenkämpfer „gegen rechts“ nicht daran, seine komplexe Geistesstörung auf ein simples Muster von „Rechtsextremismus“ und „Rassismus“ zu reduzieren. Die Medien sind sich darin einig, er hätte (um pars pro toto die Frankfurter Allgemeine vom 21.2. zu zitieren), aus „rechtsradikalen und rassistischen Motiven neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen.“

Dagegen war am 29. Juli 2019, als auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ein achtjähriger Junge vor den einfahrenden Zug gestoßen und getötet wurde, die „psychische Krankheit“ des aus Nordafrika stammenden Mörders sofort entschuldigend in aller Munde. Sie bestimmte schon am nächsten Tag die Berichterstattung der deutschen Medien. Niemand hätte gewagt, dem Täter „Rassismus“ vorzuwerfen, obwohl er als Afrikaner gezielt ein weißes Kind tötete. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt weigerte sich (in ihrem öffentlichen Statement vom 28. November 2019), die Untat als „Mord“ einzustufen. „Die Staatsanwaltschaft hat gegen den 40 Jahre alten Beschuldigten keine Anklage erhoben“, berichtete die Zeitschrift Focus. „Laut einem psychiatrischen Gutachten leidet der Mann an einer paranoiden Schizophrenie, die als krankhafte seelische Störung zu werten ist. Der Gutachter geht davon aus, dass der mutmaßliche Täter zur Tatzeit schuldunfähig war.“

Die parteiische Art, wie mit solchen Verbrechen umgegangen wird, offenbart nicht nur Deutschlands tiefe Spaltung in unversöhnliche, einander hassende politische Lager, die in Tagen heraufziehender Krisen lebensgefährlich für das ganze Land werden kann, sie zeigt auch einen unzivilen Mangel an Fairness und Anstand, der die heutige politisch-mediale Landschaft in Deutschland charakterisiert. Während im einen Fall ängstlich vor einem „Generalverdacht“ gewarnt wird, ist er im anderen Fall nur allzu schnell bei der Hand. Während der eine Mord rasch mit einer psychischen Störung entschuldigt, der Mörder nicht einmal angeklagt wird, stuft man im anderen Fall einen Psychopathen als voll verantwortlich ein, als typischen Vertreter einer unliebsamen politischen Gesinnung. Das wird gedreht, wie es gerade passt. Skrupellos, wie im Reflex, ohne Erbarmen.

Als wir zu Beginn der 1980er Jahre in die Bundesrepublik Deutschland emigrierten, kamen wir in ein zutiefst friedliches Land. Jüngere Deutsche haben diese vergleichsweise Idylle nicht mehr kennengelernt. Weder Salafisten noch Neonazis waren im Alltag spürbar, man konnte ihre Existenz, wenn man wollte, erfolgreich ignorieren. Die – vergleichsweise seltenen – Anschläge der Roten Armee Fraktion waren Höhepunkte des Schreckens. Sonst ließ man einander leben, es galt als unanständig, seinen Mitbürger zu denunzieren.

Die Denunzianten sind in ständiger Bereitschaft

Zugleich haben diese Jahrzehnte in Frieden und Wohlstand das Gefahrbewusstsein in Deutschland verkümmern lassen. Islamischer Terrorismus war, wenn man sich seine Existenz überhaupt eingestand, auf Israel und die USA zurückzuführen, auf Kapitalismus und Kolonialismus, beim Islam handelte es sich um eine „Friedensreligion“, und niemanden stimmte es nachdenklich, dass sich Mohammed Atta, der Anführer der Attentäter auf das World Trade Center am 11. September 2001, ausgerechnet die vernebelte Bundesrepublik als Wohnort aussuchte, um dort, in Hamburg, zehn Jahre lang in Ruhe seine Pläne zur Vernichtung von Juden, Amerikanern und anderen ihm verhassten Menschen auszubrüten.

Heute das andere Extrem: Die politisch korrekte Öffentlichkeit Deutschlands vibriert vor Wachsamkeit. Die Denunzianten sind in ständiger Bereitschaft. „Da hat einer geschossen in Hanau, danach sieht es aus, aber es waren viele, die ihn munitioniert haben…“, findet ein prominenter SPD-Politiker. Wo freie Meinungsäußerung herrscht, klagt Claudia Roth, sind die Verbrechen nicht fern: „Es fängt an mit dem Sagbaren, und dann kommt das Machbare.“ Jakob Augstein wird konkreter: „Die Wegbereiter der Gewalt haben Namen und Adresse: Sarrazin, Broder, Tichy, und andere, die die Verrohung des Diskurses vorangetrieben haben…“

Heute gibt es zwei Arten von Wahnsinn: den anerkannten, der dazu dient, eine Untat zu entschuldigen, und den, der ignoriert wird, damit der Psychopath als Gesinnungstäter dargestellt und die Hetzjagd auf Hintermänner, Verroher des Diskurses und alle „Rechten“ eröffnet werden kann. Darüber thronen jene, die in unerschütterlicher moralischer Hoheit entscheiden, wann es sich um Wahnsinn handelt und wann um eine Gesinnungstat: Claudia Roth, Jakob Augstein und die Genossen von der SPD. Sie verkörpern die dritte Variante von deutschem Wahnsinn. Für mein Gefühl: die gefährlichste.

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Time am 23. Februar 2020

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1) https://www.achgut.com/artikel/variationen_des_wahnsinns

Sieg des Jihad: Thüringen

22. Februar 2020

In Thüringen ist eine neue und äußerst starke Jihad-Partei gegründet worden, die etwa 75% der Bevölkerung vertritt.

Sie heißt „SEDSPDGRÜNECDUCSU“.

Chapeau!

Ihr Ziel ist ein Wahlergebnis von 99,9%.

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Time am 22. Februar 2020

Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen!

22. Februar 2020

Eine Stimme der Vernunft ertönt einsam aus der Schweiz:

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Time am 22. Februar 2020

Bravo, Michael!

22. Februar 2020

Lesen Sie einen Bericht von „NTV“ (1).

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„Wer sind die Bombenattentäter?“

Ryanair-Chef fürchtet alleinreisende Muslime

Wenn muslimische Männer mit ihren Familien reisen, macht sich Ryanair-Chef O’Leary keine Sorgen. Das Risiko, dass sie sich mitsamt ihrer Kinder in die Luft sprengen, sei „verfickt nochmal Null“, sagt er in einem Interview. Falls sie allein unterwegs sind, braucht es in seinen Augen aber Racial Profiling.

Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair hat sich dafür ausgesprochen, muslimische Männer vor dem Abflug strengeren Sicherheitskontrollen zu unterziehen als andere Passagiere. „Wer sind die Bombenattentäter? Es werden alleinreisende Single-Männer sein“, sagte Michael O’Leary in einem Interview mit der britischen Zeitung „Times“. „Man kann ja nichts sagen, weil das als rassistisch gilt, aber es werden generell Männer muslimischen Glaubens sein.“ In Begleitung ihrer Familie seien muslimische Männer hingegen grundsätzlich keine Gefahr, meint der für polarisierende Äußerungen bekannte Firmenboss. Das Risiko, dass sie sich mitsamt ihrer Kinder in die Luft sprengen, sei „verfickt nochmal Null“.

Beim sogenannten Racial Profiling, für das sich O’Leary ausspricht, werden Menschen auf Grundlage von Stereotypen und äußerlichen Merkmalen als verdächtig eingestuft und überprüft. Dieser Vorwurf wurde vergangenes Jahr auch gegen die Kölner Polizei erhoben, nachdem sie mehrere junge Muslime gestoppt und durchsucht hatte. Diese waren irrtümlich unter Terrorverdacht geraten, als sie zum Ende des Ramadans mit langen Gewändern durch den Kölner Hauptbahnhof gelaufen waren und dabei nach Zeugenaussagen „Allahu Akbar“ gerufen hatten.

O’Leary ist bekannt für seine polarisierenden Äußerungen und schießt regelmäßig gegen seine eigenen Mitarbeiter und Gewerkschaften. Wegen des andauernden, weltweiten Flugverbots der Boeing 737 Max musste die irische Billigairline zuletzt ihr langfristiges Ziel für das Passagierwachstum kassieren. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember flog Ryanair dank einer ungewöhnlich starken Nachfrage und gestiegener Ticketpreise dennoch in die schwarzen Zahlen: Unter dem Strich stand ein Gewinn von 88 Millionen Euro nach einem Verlust von 66 Millionen ein Jahr zuvor.

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Time am 22. Februar 2020

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1) https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ryanair-Chef-fuerchtet-alleinreisende-Muslime-article21594282.html

Bestellt und geliefert?

20. Februar 2020

Die abscheuliche Wahnsinnstat in Hanau kommt unseren derzeitigen polit-medialen Eliten wirklich bestens zupass, und manch einer mag mutmaßen, dass sie durch gewisse Kreise gewisser Dienste inspiriert und gefördert worden sei.

Schon treiben sie ihr Fußvolk auf die Straße und hängen die Morde selbstredend mit der AFD der einzigen Opposition der Blockparteien an.

Auch die Nazislahmkritik wird das zu spüren bekommen.

Die „FAZ“ titelt: „Die Saat des Bösen“ und fordert: „Nicht mehr davonkommen lassen“.

Tatsächlich war der Mörder ein größenwahnsinniger schizophrener Irrer, nichts sonst (1).

Es ist eine Schande, so ein menschliches Wrack in politischen Debatten und Entscheidungsfindungsprozessen eine Rolle spielen zu lassen.

Lesen Sie einen Beitrag von Solveig Bach von „NTV“ (2).

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Rechtsradikal und fanatisch

Hanauer Täter fühlte sich als „Genie“

Der mutmaßliche Hanauer Täter hinterlässt Dokumente und Videos, in denen er Einblick in sein Denken gibt. Darin finden sich Rechtsextremismus, Verschwörungstheorien, Größenwahn und Frauenhass.

Zehn Menschen ermordete der Täter von Hanau, bevor er sich schließlich selbst tötete. Die meisten Opfer haben einen Migrationshintergrund, der Täter suchte nach diesen Menschen gezielt in zwei Shisha-Bars der osthessischen Stadt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach in einer Telefonkonferenz der Innenminister von einem rechtsradikalen Hintergrund der Gewalttat. Zunächst hatten sich die Ermittler in diesem Punkt nicht festgelegt und gesagt, es könne sich um „eine Beziehungstat oder eine wahllos begangene Tat“ handeln.

Allerdings hinterließ der 43-Jährige auf seiner inzwischen nicht mehr erreichbaren Webseite ein 24-seitiges Manifest. Es gibt einen Einblick in sein Denken. Daraus wird deutlich: Offenbar hat er über Jahre sein zerstörerisches Weltbild entwickelt, das aus Rechtsextremismus, Verschwörungstheorien, Verfolgungs- und Größenwahn, Frauenhass und religiösem Fanatismus besteht.

Tobias R. war seiner Darstellung zufolge davon überzeugt, dass er seit frühester Kindheit überwacht wurde und Fremde seine Gedanken lesen konnten. Als Beweis dafür führt er an, dass der Irak- und der Afghanistan-Krieg auf eine Weise geführt wurden, die er für richtig erachtet habe. Außerdem habe er lediglich über seine Gedanken für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 das Trainer-Manager-Gespann aus Jürgen Klinsmann und Oliver Bierhoff und an der Universität Bayreuth den Lehrstuhl „Internationales Management“ initiiert. Auf seine Gedanken gingen demnach mehrere Hollywood-Filme und die Präsidentschaft von Donald Trump zurück. Es gebe etliche weltgeschichtliche Ereignisse, die auf seinen Willen zurückzuführen seien, unter anderem führt er die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA an.

Größenwahn und psychische Probleme

R. folgt in seinen Ausführungen immer wieder der gleichen Logik: Er hat aufgrund seiner außergewöhnlichen „Gehirnkapazität“ besondere Gedanken, die von einer Geheimorganisation überwacht und anschließend umgesetzt werden. Davon fühlt er sich gleichzeitig geehrt und bedroht. Nach eigenen Angaben hat er 2002, 2004 und 2019 bei verschiedenen Polizeidienststellen Anzeigen wegen illegaler Überwachung gestellt, die aber ohne Ergebnis blieben. Außerdem habe er sich an verschiedene Privatermittler gewandt und Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft in Hanau und beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe eingereicht.

Seine „Überwacher“ seien Deutsche mit starken Verbindungen in die USA. Ihr Vorgehen stehe in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Kalten Krieg. Allerdings will R. an sich selbst auch körperliche Verletzungen „satanischen Ursprungs“ festgestellt haben. Ähnliche Aussagen finden sich auch in dem Video, das er wenige Tage vor den Hanauer Todesschüssen auf Youtube veröffentlichte. Darin spricht er auf Englisch von unterirdischen Militäreinrichtungen in den USA, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Dort würde auch dem Teufel gehuldigt.

Zu Beginn seines Manifests entwirft der 43-Jährige, der nach seinen Bluttaten auch seine Mutter und schließlich sich selbst getötet hatte, ein komplexes rechtsradikales Gedankengefüge. Darin stellt er einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem „schlechten Verhalten bestimmter Volksgruppen“ und deren „kompletter Vernichtung“ her. Das betreffe: „Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Israel, Syrien, Jordanien, Libanon, die komplette saudische Halbinsel, die Türkei, Irak, Iran, Kasachstan, Turkmekistan (sic), Usbekistan, Indien, Pakistan, Afghanistan, Bangladesh, Vietnam, Laos, Kambodscha bis hin zu den Philippinen.“ R. benutzt Begriffe wie „Säuberung“ und „reinrassig“, die er anschließend mit religiösen Ideen wie der Wiedergeburt und eines Paradieses auf Erden verbindet. Den Islam schließt er als „destruktiv“ aus.

Ausdrücklich geht er auf das Thema „Frauen“ ein. Mehrfach betont der Mann, der nach den Angaben auf seiner Webseite Bankkaufmann gelernt und ein BWL-Studium abgeschlossen hatte, dass er nie eine feste Freundin hatte. Er begründet das mit seinen besonders hohen Ansprüchen, vor allem an das Äußere seiner Partnerin. Der deutsche Politikwissenschaftler Peter R. Neumann schrieb bei Twitter, für ihn sei der Mann ein sogenannter Incel. Diese sogenannten „Involuntary Celibates“, unfreiwillig Enthaltsamen, hassen Frauen. Sie fühlen sich als Opfer, weil ihnen weibliche Liebe, Intimität und Sex aus ihrer Sicht vorenthalten werden. Gleichzeitig werden Frauen im Bestreben nach Überlegenheit entmenschlicht.

Diese verschiedenen Argumentationsketten führt R. in dem Schluss zusammen, dass er handeln müsse, wie er es getan habe. An anderer Stelle verweist er in dem Dokument auf seinen schriftlichen Nachlass, was zumindest den Schluss zulässt, dass er mit der Ermordung mehrerer Menschen öffentlich wahrgenommen werden wollte.

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Time am 20. Februar 2020

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1) https://www.achgut.com/artikel/hanau_eine_antithese
2) https://www.n-tv.de/politik/Hanauer-Taeter-fuehlte-sich-als-Genie-article21589873.html

Oh là là!

19. Februar 2020

Macht Macron jetzt auf Counterjihad? Michaela Wiegel von der „FAZ“ berichtete (1).

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Macron über politischen Islam

„Unser Feind ist der Separatismus“

Frankreichs Präsident besucht eine islamistische Hochburg: Er wolle nicht akzeptieren, dass die Werte und Gesetze der Republik im Namen des politischen Islams abgelehnt werden – und stellt einen Plan im Kampf gegen Separatismus vor.

Frankreich will sich nicht länger damit abfinden, dass in sozial benachteiligten Einwanderervierteln islamistische Enklaven entstehen. So lautet die Botschaft Präsident Emmanuel Macrons, mit der er am Dienstag in eines der Brennpunktviertel in Mulhouse nahe der deutschen Grenze gereist ist. „Unser Feind ist der Separatismus“, sagte Macron bei einer Pressekonferenz.

Er könne nicht billigen, dass in bestimmten Vierteln die Werte und die Gesetze der Republik im Namen eines politischen Islams abgelehnt werden. „Wir können nicht akzeptieren, dass Männer sich weigern, Frauen die Hand zu geben“, sagte Macron. „Wir können nicht tolerieren, dass Kinder nicht zur Schule geschickt werden“. Genauso seien Zwangsheiraten oder das Gebot der Jungfräulichkeit beim Eheschluss nicht akzeptabel.

Er wolle nicht den Islam stigmatisieren, sondern sich gegen diejenigen zur Wehr setzen, die aus der Religion ein politisches Projekt gemacht hätten, betonte der Präsident. Der islamistische Separatismus sei unvereinbar mit den Werten der französischen Republik.

„Viertel der republikanischen Rückeroberung“

Den Gast aus dem Elysée-Palast hatten die Bewohner in Bourtzwiller zuvor mit Neugier, Bitten nach besseren Arbeitsplatzchancen, Schulen und Ärzten und der Sorge begrüßt, der Ruf ihres Viertels werde unter dem Besuch leiden. Mehrere Frauen mit Kopftuch zogen ihre Mobiltelefone hervor, um sich an der Seite des Staatschefs zu fotografieren.

Macron erläuterte bei der Pressekonferenz seine Strategie der „republikanischen Rückeroberung“. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich der vor zwei Jahren in fünfzehn Vierteln angelaufene Versuch, durch eine stärkere Präsenz der Polizei und anderer Akteure wie Sozialarbeitern und Sportvereinen die Bewohner aus der religiösen Abschottung herauszuholen und den Werten der Republik Geltung zu verschaffen.

Der 15.000 Einwohner zählende Stadtteil Bourtzwiller in Mulhouse zählt zu den inzwischen 47 „Vierteln der republikanischen Rückeroberung“. Macron tauschte sich im Polizeirevier Bourtzwiller mit den Ordnungshütern aus, die täglich zwischen den Sozialbauten patrouillieren. Die Zahl der Polizisten in Bourtzwiller wurde um 22 Beamte aufgestockt. Das Experiment geht auf Innenminister Gérard Collomb zurück, der bei seinem Rücktritt im Oktober 2018 mit Blick auf die von Islamisten unterwanderten Viertel warnte: „ Noch leben wir Seite an Seite, aber ich befürchte, dass wir bald gegeneinander stehen. Wir haben immense Probleme zu bewältigen.“ Collombs Nachfolger Christophe Castaner und Sportministerin Roxana Marcineanu, die aus Mulhouse stammt, begleiteten den Präsidenten.

Förderung eines islamistisches Netzwerks aus Qatar

Kurz vor den landesweiten Kommunalwahlen Mitte März wurde der Besuch auch als Mahnung an Lokalpolitiker gewertet, sich nicht mit Unterstützung einflussreicher islamistischer Verbände wählen zu lassen. Das Nachrichtenmagazin Le Point hat in seiner jüngsten Ausgabe unter der Überschrift „Die Volksvertreter, die ihre Seele verkauft haben“ dokumentiert, mit welchen Strategien Bürgermeisterkandidaten die muslimische Wählerschaft für sich gewinnen. Ein wichtiger Faktor ist die Genehmigung von prestigeträchtigen Moscheebauten.

In Mulhouse wurde Macron mit den Schwierigkeiten konfrontiert, die sich aus dem Bau des Moscheekomplexes An-Nour ergeben. Auf mehr als 10.000 Quadratmetern entsteht seit 2009 ein Zentrum mit Moschee, Schule, Friseur, Teestube, Buchhandlung und Schwimmbad, das bis zu 3000 Gläubige aufnehmen kann. Das qatarische Regime hat sich mit mehr als 14 Millionen Euro an der Finanzierung beteiligt. Kürzlich beschrieben die Journalisten Christian Quesnot und Georges Malbrunot in einem Buch, wie die mit dem Regime verbundene Organisation „Qatar Charity“ in Europa ein islamistisches Netzwerk fördere.

In ihren „Qatar Papers“ erläuterten die Autoren, mit welchen Mitteln das qatarische Regime das Ziel verfolge, in den europäischen Einwanderungsgesellschaften das islamische Rechtsverständnis (Scharia) über die geltende Rechtsordnung zu stellen. Es gehe darum, das muslimische Individuum durch den von den Muslimbrüdern gepredigten globalen Islam von der Geburt bis zum Tod zu begleiten. „Alle von Qatar finanzierten Projekte versuchen genau das zu tun, indem sie Moscheen mit Schulen, Schwimmbädern, Restaurants und sogar Leichenhäusern umgeben“, schrieben sie.

Strikte Kontrollen bei Finanzierung von Moscheen

Macron stellte einen Vier-Punkte-Plan im Kampf gegen den islamistischen Separatismus vor. Erstens gelte es, die Moscheen und die Schulen von ausländischen Einflüssen zu befreien. Zweitens müssten sich die französischen Islamvertreter besser organisieren. Als dritten Punkt nannte Macron einen unerbittlichen Kampf gegen separatistische Bestrebungen wie getrennte Badezeiten in öffentlichen Schwimmbädern, Gebetsstunden in Sportvereinen, Verstöße gegen die Gleichbehandlung von Mädchen und Jungen. Der vierte Punkt sei die „Rückkehr“ öffentlicher Angebote im Bereich Kultur, Gesundheitsvorsorge, Bildung und Ausbildung in die bislang vernachlässigten Wohnviertel. „Das ist kein Plan gegen den Islam“, sagte Macron.

Macron strebt an, die Finanzierung der Moscheen und der Imame künftig strikter zu kontrollieren. Im Januar 2019 ließ er den Verband „Association musulmane pour l’Islam de France“ (AMIF) gründen, der seither die Spendensammlung, die Einnahmen aus der sogenannten Halal-Steuer auf Islam-konforme Lebensmittel sowie die Ausbildung und Anwerbung von Imamen überwachen soll.

Doch ein gutes Jahr nach der Gründung ist der unabhängige Verband bereits in die Kritik geraten. Vor der Untersuchungskommission des Senats zur islamistischen Radikalisierung warnte die Islamfachfrau Zineb el Rhazoui im Januar davor, dass die Muslimbrüder großen Einfluss auf den AMIF-Vorstand hätten. „Die AMIF-Mitglieder können nach außen einen sehr modernen Islam und nach innen salafistisches Gedankengut verteidigen“, sagte sie.

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Time am 19. Februar 2020

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1) https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/macron-ueber-islam-unser-feind-ist-der-separatismus-16640628.html

Dumm gelaufen?

12. Februar 2020

Naziran ist derzeit das ultimative Reich des Bösen – der größte Inspirator des Jihad.

Naziran ist auch eine der wenigen Raumfahrt-Nationen.

Ein Haufen Loser?

Langfristig bestimmt, aber was ist in den nächsten Jahrzehnten?

Lesen Sie einen Artikel von „telebasel“ (1) sowie einen vom „Spiegel“ (2).

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Iran scheitert erneut mit Satellitenstart

Der Iran versuchte bereits zum dritten Mal einen Satelliten ins Weltall zu schicken. Auch der Versuch vom Sonntag blieb jedoch erfolglos.

Der im Iran konstruierte, 130 Kilogramm schwere Satellit «Safar» (Triumph) wurde am Sonntag vom Raumfahrtzentrum Semnan in Zentraliran erfolgreich gestartet, wie ein Sprecher der Raumfahrtabteilung im Verteidigungsministerium im Staatsfernsehen sagte. Der Satellit konnte jedoch wegen niedriger Geschwindigkeit nicht die gewünschte Umlaufbahn erreichen.

Schon im vergangenen Jahr waren im Iran zwei Satellitenstarts gescheitert. Angeblich soll es bei einem weiteren Test sogar zu einer Explosion gekommen sein, die das Telekommunikationsministerium jedoch dementierte. Der Satellitenstart sollte das Highlight vor dem 41. Jahrestag der islamischen Revolution an diesem Dienstag werden.

Bau militärischer Langstreckenraketen?

Nach Angaben Teherans sollen die iranischen Satelliten Daten zu Wetter, Naturkatastrophen und Landwirtschaft liefern und keine militärischen Ziele verfolgen. Daher stehe der Einsatz auch im Einklang mit internationalen Vorschriften. Die USA und Israel sehen jedoch solche Starts kritisch, weil sie befürchten, dass der Iran die Raumfahrttechnik zum Bau militärischer Langstreckenraketen nutzen könnte.

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Irans Weltraumprogramm muss weiteren Rückschlag hinnehmen

Seit 2009 versuchen die Iraner, Satelliten ins All zu schießen und dem Westen Paroli zu bieten. Keine andere Raumfahrtnation der Welt hat so viel Pech. Gerüchte über Sabotage durch andere Staaten machen die Runde.

Es sollte eine Machtdemonstration werden. Wenige Tage vor dem Jahrestag der Islamischen Revolution wollte die iranische Führung der Welt zeigen, was das Land technologisch zu leisten imstande ist. Eigentlich sollte am Sonntagnachmittag deutscher Zeit die 27 Meter hohe „Simorgh“-Rakete vom Imam Khomeini Space Center in der iranischen Provinz Semnan ins Weltall starten. An Bord: der mehr als hundert Kilogramm schwere Erdbeobachtungssatellit „Zafar-1“. Er hätte, einmal im All ausgesetzt, 18 Monate lang Fotos machen und Botschaften zum Boden senden sollen.

Doch dann gab es offenbar Probleme mit der dritten Stufe der Rakete. Diese verlor an Geschwindigkeit, der Satellit stürzte zur Erde zurück und zerschellte. Es war eine Pleite für Irans Raumfahrtprogramm. Wieder einmal.

Teherans Minister für Informations- und Kommunikationstechnologie, Mohammad-Javad Azari Jahromi, twitterte zwar eilig, in der Wissenschaft passierten nun mal Fehler. Dann listete er all die US-Raketen auf, mit denen es in der Vergangenheit ebenfalls Probleme gegeben hatte. Haben die Iraner also einfach Pech?

Nach einigen erfolgreichen Satellitenstarts, der erste hieß „Omid“ und flog im Februar 2009 ins All, sah die Bilanz der iranischen Weltraumaktivitäten zuletzt jedenfalls düster aus. Seit „Fajr“ im Februar 2015 hat kein Satellit des Landes die Erdumlaufbahn erreicht. Die „Simorgh“-Rakete, die iranische Satelliten ins All befördern soll, hat es zumindest noch nie in den Erdorbit geschafft. Zuletzt waren im vergangenen Jahr gleich drei geplante Missionen der Iraner missglückt.

Angeblich fehlerhafte Teile eingeschleust

Besonders spektakulär war ein Fall aus dem August 2019. Damals explodierte eine Rakete noch auf der Startrampe im Khomeini Space Center. Als US-Präsident Donald Trump sich auf Twitter dazu äußerte, lieferte er Experten zufolge einen unbeabsichtigten Hinweis auf die Fähigkeiten der US-Spionagesatelliten. Das von Trump gepostete Bild zeigte die Anlage nämlich in großer Detailtiefe und belegte auf diese Weise, wie gut die Amerikaner jeden Flecken der Welt in den Blick nehmen können. Gleichzeitig beteuerte Trump, man habe mit der Explosion der Rakete nichts zu tun.

An solchen Beteuerungen allerdings gibt es Zweifel. Ausgerechnet am Tag vor dem nun fehlgeschlagenen Satellitenstart beklagte die iranische Regierung einen großflächigen Cyberangriff auf das Land. Ein Sprecher des betroffenen Telekommunikationsunternehmens erklärte zwar, man habe keine Anzeichen dafür, dass ein anderer Staat dahinter stecke. Doch immer wieder gibt es Hinweise auf eine mögliche US-Einmischung: Im vergangenen Februar berichtete die „New York Times“ von einem langjährigen Programm der US-Regierung, mit dem das iranische Weltraumprogramm gezielt sabotiert werden sollte.

Demnach seien bewusst fehlerhafte Teile in die Lieferketten der iranischen Luft- und Raumfahrtindustrie eingeschleust worden. Das Projekt habe unter Präsident George W. Bush begonnen, sei zeitweilig nur noch auf Sparflamme gelaufen, im Jahr 2017 aber wieder reaktiviert worden. Die Zeitung erklärte, ein halbes Dutzend ungenannter Quellen in der US-Regierung habe die Existenz des Programms bestätigt.

Verdächtig hohe Ausfallquote

Hintergrund ist der immer wieder von den USA und anderen westlichen Experten geäußerte Vorwurf, Iran nutze sein vorgeblich ziviles Raumfahrtprogramm, um Technik für ballistische Raketen zu entwickeln, die eines Tages auch Atomsprengköpfe tragen könnten. Das wäre nach den Resolutionen des Uno-Sicherheitsrates nicht zulässig. Teheran hat die Anschuldigungen stets zurückgewiesen.

Inwieweit die Amerikaner tatsächlich Teile ins iranische Raketenprogramm einschleusen können, ist für Außenstehende schwer einzuschätzen. Das Land verwendet bisher zwei Raketentypen: die auch am Sonntag genutzte „Simorgh“ für schwerere Satelliten und die „Safir“ für leichtere Nutzlasten. Beide sollen auf nordkoreanischer und russischer Technik aufbauen. Es ist unklar, inwieweit US-Geheimdienste tatsächlich über Detailwissen zur Konstruktion dieser Raketen verfügen und entsprechend fehlerhafte Teile in die Lieferketten einschleusen können.

Bislang also gibt es kaum belastbare Beweise, die eine gezielte Sabotage des iranischen Programms belegen würde. Gleichzeitig rechnete die „New York Times“ im vergangenen Februar vor, dass insgesamt zwei Drittel der iranischen Weltraummissionen gefloppt seien. Die Ausfallquote bei den Missionen anderer Länder lag im internationalen Vergleich hingegen lediglich bei fünf Prozent.

Iran hat angekündigt, sich auch von dem aktuellen Fehlschlag nicht abschrecken zu lassen. Vom „Zafar“-Satelliten habe man vorsorglich gleich noch ein Exemplar gebaut, das soll nun bis zum Sommer ins All geschossen werden. Auch vier weitere Starts von Satelliten sind für 2020 geplant.

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Time am 12. Februar 2020

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1) https://telebasel.ch/2020/02/10/iran-scheitert-erneut-mit-satellitenstart/?channel=105105
2) https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/irans-weltraumprogramm-muss-weiteren-rueckschlag-hinnehmen-a-fcb6417b-0b74-4cc3-a1f2-0610fa4d2550