Archive for the ‘Uncategorized’ Category

„Der Islam an sich…“

27. Februar 2015

Orkas

Vier Orkas protestieren gegen die Ermordung von Mohammedanisten im Nachbarschaftsstreit von Chapel Hill. Auf ihren Schrifttafeln heißt es: „Muslim Lives Matter“ – „Die Leben von Orks sind bedeutsam“. Aha, also sind die Leben von Nichtorks ihrer Ansicht nach nicht bedeutsam. Wussten wir schon, aber es ist doch bemerkenswert, mit welcher Dreistigkeit die Orks ihre Hassparolen demonstrieren.

In der linken Wochenzeitung „Jungle World“ prangert Horst Pankow gekonnt die strukturelle Unfähigkeit unserer politisch-medialen Eliten im Umgang mit dem europäischen Jihad an (1).

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Scharia konkret

Es war die gelassene Zufriedenheit von Leuten, die erledigt hatten, was ihnen notwendig und unaufschiebbar erschien: „Wir haben den Propheten gerächt“, bekannten die Brüder Cherif und Said Kouachi nach ihrem Massaker in den Redaktionsräumen von „Charlie Hebdo“ am 7. Januar. Eine deutliche, aber fast schon überflüssige Ansage. Schließlich wussten die Ungläubigen: Nach koranischem Recht kommt für das Verbrechen der Abbildung des Propheten nur die Todesstrafe in Frage. Spätestens seit dem rechtgläubigen Aufstand gegen blasphemische Zeichnungen in der dänischen Zeitung Jylands Posten Anfang 2006 waren die Ungläubigen gewarnt. Auch hätten ihre zahlreichen Islamexperten und Koranexegetinnen von der unmissverständlichen Klarstellung des 55. Verses der 8. Koran-Sure Mitteilung geben können, worin es heißt: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind vor Allah die Ungläubigen, die nicht glauben wollen.“

Jedenfalls hatte sich Amedy Coulibaly, der am 9. Januar in Paris einen jüdischen Supermarkt stürmte und sofort vier dort Anwesende erschoss, weil sie Juden waren, in die Lektüre der 8. Sure, die den beredten Titel „Die Beute“ trägt, vertieft. Bevor zur gottgefälligen Tat schritt, hatte der Gefährte der Kouachi-Brüder ein Video erstellt und als „native child“ der „net-community“ für dessen weltweite Verbreitung gesorgt. Darin erläutert er sein Credo als Kämpfer und sein Motiv für die finale Aktion: „Ihr greift das Kalifat an, wir greifen euch an.“ Woraus dann in den Massenmedien einige die Parteinahme für das nahöstliche IS-Kalifat schlossen, andere eine rein metaphorische Bezugnahme einräumten. Zentral im Coulibaly-Video ist das schriftliche Zitat aus dem 60. Vers der 8. Sure: „So rüstet gegen sie, soviel ihr vermögt an Mann und Pferd, um Allahs Feinde abzuschrecken und eueren Feind und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt.“ Seltsam, dass bis jetzt (12. 01) kein deutscher Islam-Auskenner den nachfolgenden 61. Vers zitierte: „Sind sie aber zum Frieden geneigt, so sei auch du ihm geneigt.“

Deutsche aber brauchen kein Quellenstudium für Islam-Apologetik. „Terroranschläge haben nichts mit dem Islam zu tun“, doziert der Innenminister in der Süddeutschen. Am anderen Ende des affirmativen Spektrums sekundiert der Linken-„Innenexperte“: „Der Islam an sich (!) ist keine aggressive Religion.“ (taz) Weniger philosophisch fordert der Innenminister pragmatische Konsequenzen: Die Vorratsdatenspeicherung muss wieder her. Islam ist gut – Kontrolle ist besser!

Die Pariser Massaker zeigen wie jede islamistische Offensive eine groteske Welt aneinander vorbei Agierender: Die Mörder exekutieren die Scharia, verdeutlichen unmittelbar deren Wirkungsmacht. Die heftige Reaktion der Staatsgewalt, dokumentiert durch bizarre TV-Bilder martialisch wie für einen Bürgerkrieg armierter Polizisten lässt die rechtgläubigen Killer und ihre Gemeinde ebenso kalt wie der erwartbare Märtyrer-Tod im Kugelhagel. Ein halluzinierter Kampf für die Pressefreiheit, der mit den rostigen Keulen des Kalten Krieges – als gäbe es auf der „anderen Seite“ einen Souverän, der sich durch abweichende Meinungen oder gar Argumente verunsichern ließe – gefochten wird, ist nur lächerlich.

Zu fragen wäre vielmehr, was westliche Eliten und ihre bedürftigen Mitläufer zur Verharmlosung des postmodernen und postreligiösen Islam bewegt, welche sowohl das geopolitische Spiel der wechselnden Koalitionen mit verfeindeten innerislamischen Parteiungen (sunnitisch vs. schiitisch) als auch die innenpolitisch integrativ deklarierte Islamophilie motiviert. Wäre ja nicht schlecht, wenn solches Fragen vor dem nächsten Massaker, über dessen Geschehen sich ALLE einig sind, beginnen würde.

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Time am 27. Februar 2015

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1) http://jungle-world.com/jungleblog/3081/

Welt ohne

26. Februar 2015

irak

Your ass, your face – what’s the difference?

Der Nazislahm ist die Negierung all dessen, was seit dem Entstehen des Lebens erreicht worden ist. Er ist der totale Nihilismus, der die Verwandlung der Erde in die wüste Landschaft des Mondes zum Ziel hat, und nicht ohne Grund ziert eine Mondsichel jedes Minarett.

Alles, was das Leben für normale Menschen lebenswert macht, wird von den Mohammedanisten verflucht, weil sie todessehnsüchtig sind. Sie hassen Musik, sie hassen Kunst, sie hassen den Dialog, sie hassen Frauen, sie hassen Männer, sie hassen Kinder, sie hassen Wein, sie hassen Tiere, sie hassen Blumen, sie hassen alle anderen, sie hassen und hassen und hassen.

Aktuell zerstört der IS-IS die wenigen Artefakte, die den Irak für den Rest der Menschheit interessant machen, wie „N-TV“ berichtet (1).

Die Menschheit fragt: „Wäre eine Welt ohne Nazislahm eine schlechtere Welt?“

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Terroristen stürmen Museum

IS zerstört Iraks Kulturerbe

In einem neuen Video inszenieren sich IS-Terroristen als Bilderstürmer. Mit Hämmern zerstören sie unwiederbringliche Kulturschätze des Irak, weil die nicht ihrer Ideologie entsprechen. Gegen Geld machen die Extremisten allerdings gerne Ausnahmen.

Mit Vorschlaghammer und Meißel setzen die Männer am Bart des geflügelten Stiers an. Stück für Stück zerstören sie die meterhohe Statue aus Stein. Mehr als zweieinhalb Jahrtausende hat die assyrische Türhüterfigur überlebt. Doch an dem rücksichtslosen Vorgehen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zerbricht sie.

Der Stier mit dem Gesicht einer Gottheit ist nur eines von etlichen bedeutenden irakischen Kunstwerken, das die Dschihadisten in den vergangenen Tagen zerstört haben. In einem Internetvideo dokumentieren sie, wie sie altorientalische Antiquitäten im Museum von Mossul in einen Trümmerhaufen verwandeln. Die bärtigen Männer stürzen Statuen vom Sockel, dass sie zerspringen. Andere schlagen sie mit Hämmern kaputt.

Auch an einer Grabungsstätte in der antiken Stadt Ninive, wo sich der Stier befand, zerstören sie Bildwerke aus der Antike. Der Schaden ist enorm. “Das ist so, als würde jemand die Sphinx in Ägypten zerstören”, sagt Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums in Berlin, und spricht von einer Katastrophe.

Der geflügelte Stier ist laut Experten Teil des assyrischen Nergal-Tores aus dem siebten Jahrhundert vor Christus. Er gehörte zur Befestigung von Ninive, Zentrum des assyrischen Reiches. Doch Kunstwerke der Assyrer, deren Herrschaft eineinhalb Jahrtausende überdauerte, sind dem IS ein Dorn im Auge. Manche zeigen Gottheiten und mythische Kreaturen – Zeugnisse einer anderen Religion.

Die Extremisten zerstören Kulturschätze, die nicht ihrer Ideologie entsprechen. Sie berufen sich auf eine radikale Interpretation des Islam. Der fallen neben altorientalischen, auch zahlreiche islamische Kulturgüter – etwa Mausoleen oder schiitische Heiligtümer – zum Opfer. In Mossul veranstalteten die Extremisten jüngst eine öffentliche Bücherverbrennung, bei der jahrhundertealte Manuskripte in Flammen aufgingen.

Der IS folgt damit dem Beispiel sunnitischer Extremisten in anderen Teilen der Welt, etwa den Taliban in Afghanistan oder den Al-Kaida-Kämpfern, die 2012 und 2013 im Norden Malis einzigartige Sammlungen islamischer Manuskripte vernichteten.

Doch die Extremisten vernichten längst nicht alle Antiquitäten. Mit manchen verdienen sie Millionen. Denn sie finanzieren sich unter anderem durch den Handel mit geraubten Kulturgütern. Die von der Terrormiliz beherrschten Gebiete im Irak und in Syrien sind zum Paradies für Plünderer geworden. Raubgräber seien dort nicht zu stoppen, sagt Edouard Planche, der Unesco-Verantwortliche für den Kampf gegen illegalen Handel von Kulturgütern.

Mit Hilfe von Mittelsmännern werden die geraubten Kunstwerke über die Grenze geschmuggelt, in den Libanon zum Beispiel oder in die Türkei. Für jedes Stück, das seinen Besitzer wechsele, erhebe der IS bis zu 20 Prozent Steuern, heißt es in einem BBC-Bericht. Die Kostbarkeiten werden aus den Nachbarländern weiterverkauft, oft nach Europa.

Ein BBC-Reporter verfolgte den Weg der Antiquitäten vor kurzem nach. Zehn Minuten habe es gedauert, bis ihm in einem Geschäft in der libanesischen Hauptstadt Beirut ein altes Mosaik angeboten worden sei, schreibt der Journalist. Die Raritäten werden für bis zu eine Million Euro direkt verkauft – oder für einen Aufschlag ins Ausland verschifft. So können ambitionierte Sammler das Risiko umgehen, mit unerlaubter Ware entdeckt zu werden. Denn Anfang des Monats haben die Vereinten Nationen den Verkauf von gestohlenen Antiquitäten aus Syrien verboten. “Wer illegalen Handel mit Antiquitäten aus Syrien betreibt, finanziert den Terror”, sagt Unesco-Experte Planche.

Doch selbst wenn es den UN-Staaten gelingt, den Verkauf von Raubgut aus Syrien und dem Irak zu unterbinden, ist das Kulturerbe längst noch nicht geschützt. Denn die Terroristen plündern, was sie wollen. Im Bürgerkriegsland Syrien etwa sind die Kulturgüter schutzlos. “Wachleute arbeiten nicht mehr, weil sie nicht mehr bezahlt werden”, sagt Planche.

Allein in Syrien wurden einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 fast 300 historische Stätten beschädigt. Auch Bomben und Granaten haben viele Orte zerstört. Die berühmte Kreuzritterburg Krak de Chevaliers und die Altstadt von Aleppo zählen zu den Orten, die kaum mehr wiederzuerkennen sind.

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Time am 26. Februar 2015

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1) http://www.n-tv.de/politik/IS-zerstoert-Iraks-Kulturerbe-article14597776.html

Counterjihad ohne geografische Genzen

25. Februar 2015

ISIS

Jede Menge Ersatz-Piedel aber keinen in der Hose: Die Satanisten vom IS-IS werden bald richtig Ärger kriegen

Viele Counterjihadis unterstützen die These, dass US-Präsident Barack Hussein Obama ein verkappter Mohammedanist sei und zuwenig gegen den IS-IS tue, ja, ihn sogar geschaffen habe. In der bolschewistischen Intellektuellen-Zeitung „Freitag“ bejammert Konrad Ege einen Gesetzentwurf, der das Gegenteil nahelegt: Obama sucht demnach einen größeren Handlungsspielraum (1).

Ulkig ist der Verweis auf Vietnam. Zwar sind dort 50.000 Bürger der USA gefallen, der Bolschewismus ist jedoch Geschichte, und der Vietnamkrieg war einer der vielen Akte seiner Untergangsgeschichte.

Ein Kritiker Obamas fragt: „Wofür kämpfen wir? Und wann würden wir wissen, dass wir gewonnen haben?“ Komische Frage, wir kämpfen natürlich für den Erhalt unserer offenen Gesellschaften und gegen eine faschistische Ideologie, die die Weltherrschaft anstrebt.

Wann wir gewonnen haben?

Wenn der IS-IS vernichtet ist – vollständig!

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Vietnam schon wieder

Ein Gesetzentwurf des Präsidenten bricht mit dem Tabu,
gegen den IS im Irak keine Bodentruppen einzusetzen

Barack Obama hat dem Kongress vor Tagen einen Gesetzentwurf zum „Autorisieren des Einsatzes militärischer Mittel gegen den selbst ernannten Islamischen Staat (IS) und assoziierte Personen oder Kräfte“ vorgelegt. Ein vieldeutiges Dokument, dessen Langzeitfolgen nicht sofort erkennbar sind. Definitiv geht es in Richtung mehr Krieg. Die entfachte Debatte hat etwas Absurdes: Soll der Kongress noch extra autorisieren, was schon seit August 2014 läuft? US-Einheiten haben über 2.000 Luftangriffe gegen IS-Stellungen geflogen. Rund 2.000 amerikanische Soldaten und Offiziere sind im Irak, angeblich als Berater.

Obamas Entwurf nennt die vier durch den IS ermordeten US-Bürger beim Namen – James Foley, Steven Sotloff, Abdul-Rahman Peter Kassig und Kayla Mueller –, was offenkundig auf eine von den Gräueltaten erschütterte Öffentlichkeit zielt, die sich an die laufende Militärkampagne gewöhnen soll. Es gibt wenig Kritik, höchstens wird Obama vorgeworfen, er unternehme zu wenig. Es sind eben noch keine eigenen Gefallenen zu beklagen. Laut New York Times sucht der Gesetzentwurf des Präsidenten einen Kompromiss zwischen Interventionsgegnern, die einen Einsatz von Bodentruppen verhindern möchten, und Politikern, die den Präsidenten „nicht lähmen“ wollen. Einer der Kernsätze des Papiers lautet: Der Islamische Staat bedrohe den Irak, Syrien, regionale Stabilität und die „nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten, ihrer Verbündeten und Partner“. Daher müsse man militärisch handeln. Ganz weit vorn in der Debatte steht die Frage, ob die Regierung letzten Endes Bodentruppen einsetzt – von Lehnstuhlgenerälen gern Boots on the Ground (Stiefel auf dem Boden) genannt und mit dem Vermerk versehen, die Nation werde „in einen neuen Krieg hineinrutschen“.

Die Versicherung aus dem Weißen Haus, man wolle keine „anhaltenden offensiven Bodenkampfoperationen“, räumt diese Ängste nicht aus dem Weg. Denn „anhaltend“ ist interpretierbar, und offensive Operationen können leicht als defensiv gedeutet werden. Im Begleitschreiben trübt der Friedensnobelpreisträger die Wasser weiter mit dem Hinweis, er benötige die „Flexibilität, Kampfoperationen in begrenzten Umständen“ anzuordnen, etwa um Gefangene zu retten oder gegen die IS-Führung vorzugehen. Was „begrenzte Umstände“ sind, weiß niemand im Voraus.

Gesetz hin oder her: Man hat den Verdacht, der Präsident werde tun, was er tun will. In dem Begleitschreiben an den Kongress beharrt Obama auf der These, die existierenden Gesetze würden die laufenden Militäraktionen decken. Wenn man etwas darüber hinaus beschließe, werde das „der Welt zeigen, dass wir vereint sind in unserer Entschlossenheit“ gegen den IS. Was Obama nicht sagt: Er würde Abgeordnete und Senatoren hineinziehen in ein Kriegsprojekt mit per Definition unabsehbarem Ausgang. Es geht um Legitimierung. Was autorisiert werden soll, hätte eine Laufzeit von drei Jahren, reichte also in die Amtszeit des nächsten Staatschefs hinein. Obama will, dass keine geografischen Grenzen mehr gelten für „Personen und Kräfte“, die „mit dem IS oder Nachfolgeorganisationen des IS assoziiert“ sein könnten und so zu militärischen Zielen werden. John Boehner, der Sprecher des Repräsentantenhauses, plant zunächst Anhörungen zur neuen Resolution. Die USA brauchten eine „robuste Strategie“, sagte er in einem Fernsehinterview. Und eine „robuste Autorisierung“, denn Obama gehe nicht weit genug.

Die jetzige Resolution würde nicht die von 2001 außer Kraft setzen, die der Kongress ein paar Tage nach 9/11 gegen die Taliban und al-Qaida annahm. Die Präsidenten George W. Bush und Barack Obama haben sich unter anderem darauf berufen, um Militäroperationen in Pakistan und Libyen zu rechtfertigen, obwohl es in der Resolution von 2001 um die 9/11-Täter wie ihre Helfer und das Verhindern von Angriffen auf die USA durch „solche Organisationen und Personen“ ging. Das lässt ahnen, wie großzügig ein Präsident eine neue Resolution nutzen könnte.

Obama betont gern, viele Konflikte ließen sich nicht mit Waffengewalt lösen, auch nicht die im Irak und in Syrien. Doch seit 14 Jahren führen die USA einen Anti-Terror-Krieg. Dessen Operationen haben sich freilich geändert – hin zu Drohnen- und Luftangriffen sowie dem Einsatz von flexiblen Eliteeinheiten. Von September 2013 bis Ende 2014 seien diese Special Operations Forces in 133 Ländern der Erde im Einsatz gewesen, besagt eine Studie des American Empire Project, die den Chef des Special Operations Command, General Joseph Votel, zitiert: Man lebe im Goldenen Zeitalter für Special Operations.

Der ehemalige US-Offizier und Militärhistoriker Andrew Bacevich hat bei einem Kommentar im Boston Globe an Vietnam erinnert. Obama unterstütze im Irak ein „künstliches Staatsgebilde“, so wie die USA in den 60er Jahren Südvietnam unterstützt hätten, anfangs mit Beratern, dann mit mehr als einer halben Million Soldaten. Bereits jetzt seien genügend Amerikaner im Irak, um dem IS „ein einladendes Ziel“ zu bieten. Und was dann? Bevor der Kongress neue Militäraktionen autorisiere, müsse er, sagt Bacevich, Fragen stellen: Wofür kämpfen wir? Und wann würden wir wissen, dass wir gewonnen haben?

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Time am 25. Februar 2015

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1) https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vietnam-schon-wieder

Juden„kritik“

24. Februar 2015

Schule

Die „taz“-Redakteurin Sonja Vogel hat einen Artikel über die grassierende Judenfeindschaft in Deutschland und das skandalöse Urteil von Wuppertal geschrieben (1).

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Wir nennen es „Israelkritik“

Feuer auf eine Synagoge – kein Antisemitismus. Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt – kein Antisemitismus. Die deutsche Logik ist relativierend.

Vor einer Woche trieben etwa 300 Anhänger des Schweizer Fußballclubs FC St. Gallen einen als orthodoxen Juden verkleideten Luzern-Anhänger durch die Straßen. Das war aber symbolisch gemeint, karnevalistisch eben und – selbstverständlich! – nicht antisemitisch. Versteht denn keiner mehr Spaß?, fragten die Fans.

Ein bisschen erinnerte die Szene an den Film „Borat“. Sacha Baron Cohen stellt darin die Tradition des „Judenrennens“ vor: Das Volk jagt eine nach dem antisemitischen Klischee gefertigte Pappmachéfigur. Das ist tatsächlich komisch, weil eine Überzeichnung der abstrusen Welt des europäischen Antisemitismus. Doch ohne den Perspektivwechsel ist die St. Gallener Szene nur eine Jagd. Nicht lustig.

Zumal es zuletzt in Europa einige antisemitische Mordanschläge gab: Toulouse, Burgas, Brüssel, Paris, Kopenhagen. Und Attacken nehmen auch in Deutschland zu. Die Jüdische Gemeinde Berlin verschickt ihre Zeitung nur noch im neutralen Umschlag – zum Schutz ihrer Mitglieder. Dazu passt die Empfehlung, besser auf die Kippa zu verzichten. Juden sind in Deutschland bedroht? Nicht, wenn man sie nicht erkennt.

Geht es noch zynischer? Ja. In Deutschland nämlich wird der Antisemitismus relativiert. Etwa nach dem antisemitischen Attentat auf den Supermarkt in Paris. Hier sprach man von Geiseln, ganz so, als habe der Täter etwas erpressen wollen, oder verbrämt von „einem“, manchmal einem „koscheren“ Supermarkt und schaffte so das Kunststück, das Attentat, bei dem vier Menschen sterben mussten, weil sie Juden waren, nicht antisemitisch zu nennen.

Und während in Frankreich, Belgien und Dänemark die Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Einrichtungen verschärft wurden, verteilt die deutsche Justiz Freifahrtscheine für AntisemitInnen.

Im Sommer flogen Brandsätze auf die Wuppertaler Synagoge. Das Gericht aber konnte beim besten Willen keinen Antisemitismus erkennen; die Attentäter hätten auf den Gazakrieg aufmerksam machen wollen. Wir nennen das Israelkritik: jüdische Gotteshäuser anzünden und so. Keine Kerze, sondern gleich ein Feuer für den Frieden. Und dann das unfassbare Urteil in München, nachdem ein Antisemit nur ist, wer sich positiv auf den NS bezieht.

Irgendwie ist es da nur konsequent, dass die Antisemitismus-Kommission des Innenministeriums gleich ganz auf einen jüdischen Experten verzichtet. Warum auch nicht? Der moderne Antisemitismus braucht schließlich auch keine Juden! „Kritiker sind entsetzt“, kommentierte Spon die Entscheidung. Und ein Kollege schrieb auf Facebook in etwa: Was regen sich alle so auf? An der Wannsee-Konferenz hatte ja auch kein Jude teilnehmen dürfen.

Zynisch, ja. Aber was bleibt einem bei dieser Ignoranz gegen die antisemitische Realität, dem Auseinanderdriften zwischen dem radikalen Hass gegen Jüdinnen und Juden und dem grotesken Drang der Institutionen, selbst Anschläge zur Symbolpolitik umzudeuten. Es scheint ganz so, als hätte die deutsche Öffentlichkeit erfolgreich verdrängt, dass es die vergangenen 200 Jahre gegeben hat.

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Time am 23. Februar 2015

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1) http://www.taz.de/Kolumne-German-Angst/!155220/

Mit weniger als 5 Millionen Dollar

24. Februar 2015

Fear

Daniel Pipes hat einen pointierten Aufsatz über die Bemühungen des Center for American Progress (CAP), einer linken Dimmie-Demokraten-Organisation, geschrieben, die Islamkritikszene zu diffamieren (1).

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Was verursacht tatsächlich amerikanische
Angst vor dem Islam und Muslimen?

Gerade erschien ein ambitioniertes, 81-seitiges Dokument (Fear, Inc. 2.0: The Islamophobia Network’s Efforts to Manufacture Hate in America – Angst GmbH 2.0: Die Anstrengungen des Netzwerks Islamophobie zur Herstellung von Hass in Amerika), herausgegeben vom Center for American Progress, einer linken Demokraten-Organisation. Anders als beim ersten Mal, bei dem eine Gruppe mit einem Jahresbudget von $40 Millionen und tiefen Verbindungen zum Big Business, den Nerv hatte zu behaupten, sieben viel kleinere Institutionen würden durch ihren finanziellen Einfluss das Land überwältigen, sieht sich diese Version an, was das angebliche „Netzwerk Islamophobie“ tatsächlich tut.

Der von Matthew Duss, Yasmine Taeb, Ken Gude und Ken Sofer geschriebene Bericht sorgt für interessante Lektüre. Seine Prämisse lautet: Islamkritiker sind (1) wirklich gegen den Islam und (2) entstellen eigenhändig einen der fundamentalen amerikanischen Werte, nämlich einen „Grundrespekt für die Rechte von Minderheitengruppen im gesamten Land“. Nach Angaben der CAP-Studie „stehen die Ansichten von antimuslimischen Akteuren in krassem Widerspruch zu den Werten der meisten Amerikaner“.

Vermöge harter Arbeit jedoch „kann eine finanziell gut ausgestattete Randgruppe diskriminierende Politik gegen ein Segment der amerikanischen Gesellschaft durchdrücken, indem sie vorsätzlich Lügen verbreitet, während sie aus Momenten öffentlicher Sorge und Angst Vorteile zieht“. Diese Bemühungen „nehmen viele Formen und Gestalten an“: ein allgemeines Klima, zynische politische Anstrengungen und institutionelle Politik. Trotz einiger Rückschläge, so fährt die Darstellung des CAP fort, hören die Bemühungen des Netzwerks „nicht auf Amerikas Kernwerte des religiösen Pluralismus, der Bürgerrechte und der sozialen Inklusion auszuhöhlen“.

Die, auf die als Teil dieses Netzwerks gezeigt wird (ich gehöre dazu), sollten perverserweise stolz auf ihre Leistung sein: Nur eine Hand voll lügende Einzelpersonen schafft es, einen amerikanischen Kernwert zu untergraben – und all das mit einer Summe, die die CAP selbst auf weniger als $5 Millionen im Jahr schätzt!

Es gibt aber einen überzeugenderen Grund dafür, dass die Amerikaner den Islam und die Muslime fürchten. Die Nachrichten sind fast täglich und manchmal sogar mehrmals täglich voller Berichte von der einen oder anderen islamistischen Front. Ich kann das Repertoire kaum einstudieren; nehmen wir einfach die aktuellen Schlagzeilen. ISIS und das Charlie Hebdo-Massaker dominieren die meisten Nachrichten, doch Islamisten gewinnen ständig unvorteilhafte Aufmerksamkeit für sich, indem sie aggressive kulturelle Forderungen stellen (z.B. vor Gericht eine das Gesicht verdeckende Burqa tragen zu dürfen), forcieren die Überlegenheit des Islam (wagen Sie es ja nicht ein negatives Wort über Mohammed zu sagen) oder rechtfertigen eine anstößige Gepflogenheit (wie „Ehren“morde oder weibliche Genitalverstümmelung).

Man kann es auch so ausdrücken: Die Vereinigten Staaten sind Gastgeber von zusammengerechnet genauso vielen Buddhisten und Hindus wie für Muslime. Doch wann versuchten Buddhisten oder Hindus die bestehende Ordnung zu verändern oder Gewalt zugunsten ihres Glaubens zu verüben? Wer hat davon jemals gehört? Wer hat Angst vor ihnen?

Vielleicht sind es Islamisten, die durch ihr drohendes Verhalten mächtige und spontane Reaktionen auslösen. Vielleicht sind wir Kritiker nicht dabei, „vorsätzlich Lügen zu verbreiten“, sondern interpretieren ehrlich islamistische Aggression und Herrenmenschentum. Vielleicht sollten das CAP und seinesgleichen die Angst vor dem Islam weniger den Kritikern und mehr den Islamisten selbst zur Last legen.

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Time am 24. Februar 2015

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1) http://de.danielpipes.org/blog/2015/02/amerikanische-angst-vor-islam-muslimen

Spalte und herrsche

23. Februar 2015

DeutscheDimmies

Deutsche Pappkameraden-Dimmies
nehmen Haltung vor ihren Herrchen an

Mit Macht treiben die Mohammedanisten in Deutschland ihr Projekt der „mohammedanistischen Wohlfahrtspflege“ voran. „Islam.de“ scheinen aber die Mitarbeiter auszugehen, und so stellt man einen das Thema betreffenden Artikel als aktuellen ein (1), der am 24. Januar schon einmal eingestellt worden war (2).

Wie auch immer, die Orks wollen ihre eigenen Kindergärten, Jugendzentren, Krankenhäuser, Hospize und Friedhöfe. Dies hat natürlich zum Ziel, die Spaltung der deutschen Gesellschaft weiterzutreiben und einen mohammedanistischen Kastenstaat vorzubereiten.

Den Wohlfahrtsverbänden werden mohammedanistische Gerichte, eine mohammedanistische Polizei und ein mohammedanistisches Militär folgen, wie wir es im Libanon sehen. Im Libanon können wir auch die konsequente Verdrängung der Christen beobachten, die die christliche Bevölkerung von einem Anteil von 54% im Jahr 1956 auf einen Anteil von 39% oder weniger heutzutage gebracht haben (3). In 25 Ländern der Orksphäre liegt der Anteil an Mohammedanisten übrigens über 90%, und das zeigt deutlich, wie es mit uns weitergehen wird, wenn wir unseren feigen Dimmipolitikern weiterhin folgen (4).

„Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) … appellierte… dafür, die geplante Agenda im weitesten Sinne beizubehalten. Das Thema ,Wohlfahrt’ betreffe Hunderttausende Menschen gleich welchen Glaubens und sei ,ein wertvoller Beitrag für das Zusammenleben unserer Gesellschaft’.“

Wie blind ist dieser Minister? Natürlich betrifft die Wohlfahrt „Menschen gleich welchen Glaubens“, aber wenn Mohammedanisten nur noch in mohammedanistischen Krankenhäusern behandelt werden können, ist das sicher kein „wertvoller wertvoller Beitrag für das Zusammenleben“ IN unserer Gesellschaft.

Die interne Festplatte von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) ist offenbar auch totalabgestürzt. „Islam.de“:

„Es gehe darum, sich um Fragen zu kümmern, wie die Betreuung von muslimischen Kindern und Jugendlichen, Präventionsarbeit oder die Pflege älterer Menschen… Soziale Arbeit sei der ,Kitt’ in der Gesellschaft und trage maßgeblich zur Integration bei.“

Es wird doch aber keine Integration geben, wenn die Bewohner Deutschlands immer umfassender segregiert werden.

Diesem Einwand begegnete Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD) mit dem Appell, „islamische Träger und Gemeinden noch besser in die Strukturen der Wohlfahrtspflege einzubinden.“ Die „weitere interkulturelle Öffnung“ sei das Gebot der Stunde. Denn noch immer seien zum Beispiel die Alten- und Pflegeheime nicht vollständig auf muslimische Senioren eingestellt. Können sie das überhaupt sein, solange Schweinefleischesser und Rock-and-Roll-Fans unter dem selben Dach wohnen? Die Mohammedanisten ertragen es ja nicht einmal, auf einem Friedhof beerdigt zu werden, auf dem auch Nichtorks liegen (5). Es ist klar, dass das angebliche Miteinander, das die Schwester des Diktatorenfreundes Dr. „Schreck“ Y. Özoguz vortäuscht, alle Nichtorks ausschließen wird.

Der Präsident des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Rolf Rosenbrock, meinte, „Normalität sei dann geschaffen, wenn alle Menschen freien Zugang zur Wohlfahrtspflege hätten. (…) Ziel sei es, auf der einen Seite die bestehenden Angebot zu öffnen und sie interkultureller zu machen.“

„Interkultureller machen“ ist ein Synonym für „islamisieren“. Rosenbrock meinte weiter, es gehe darum, „die Selbstorganisation zu fördern, damit Muslime eigene Strukturen entwickelten.“

Aber warum sollen sie denn eigene Strukturen bei uns entwickeln, wenn ihre eigenen Strukturen in ihren eigenen Ländern nur Armut, Grausamkeit und Verzweiflung hervorbringen?

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Time am 23. Februar 2015

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1) http://www.islam.de/26027
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/01/24/ubernahme-der-wohlfahrtsverbande/
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Libanon#Religionen
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/01/09/die-friedliche-mehrheit/
5) http://www.focus.de/panorama/welt/weil-er-ein-unglaeubiger-ist-muslime-fordern-umbettung-von-89-jaehrigem-opa_id_4472640.html

Sucht einen neuen Weg!

22. Februar 2015

Wohin?

Der Kommentator Schäl (1) wies auf einen Artikel des Torks Halis Albayrak in der FAZ hin (2), in dem dieser sich mit „Intoleranz und Krieg“ im Kloran befasst. Albayrak beginnt mit einer überraschenden Feststellung:

„Wer dem Koran Argumente für Intoleranz und Krieg entnehmen will, wird fündig – wenn er sich plump an den Buchstaben hält und den historischen Kontext vergisst.“

Zwar sei der Kloran das originale Wort des Wesens, welches das gesamte Universum geschaffen habe:

„Lesen wir den Koran aber mit der Unmethode der Buchstabentreue, dann beginnen wir, dem Text unsere eigenen Absichten aufzuzwingen. Das hat zur Folge, dass wir Gott, dem Urheber des Wortes, nicht gerecht werden.“

Es müsse jedoch nicht einfach sondern auf eine spezielle Art gelesen werden:

„Wenn wir also über Religionsfreiheit sprechen, dann stehen wir vor der logischen Notwendigkeit, ihren historischen Zusammenhang in unsere Lektüre und Interpretation miteinzubeziehen. Wenn wir jeden Vers so, das heißt: in seinem eigenen Kontext und in seinem existentiellen Bezugsrahmen lesen, können wir auch das Ziel des Wortes nachvollziehen. (…) Daher bin ich der Meinung, dass die Methode, den Koran nicht wie ein Buch, sondern wie einen Diskurs zu lesen, die richtige ist.“

Albayrak vertritt die Auffassung, dass im Kloran verschiedene Themenkomplexe behandelt würden, die nicht vermischt werden dürften. So gebe es nicht nur religiöse, sondern auch politische, rechtliche, wirtschaftliche, militärische usw. Seiner Ansicht nach möchte Alla es nicht, wenn militärische oder politische Aspekte zu religiösen erklärt werden. Und Alla möchte angeblich, dass seine Worte zunächst ergebnisoffen im Diskurs bedacht oder geklärt werden.

Es ist aber höchst seltsam, dass das Wesen, welches unsterblich ist und das gesamte Universum geschaffen hat, angeblich einen Text vorlegte, der so dermaßen interpretationsbedürftig und zeitgebunden ist wie der Kloran.

Die Seligsprechungen im neuen Testament (Mt 5,3-12) beispielsweise werden nicht als das originale Wort Jahwes angesehen, sondern sie sind vermittelt durch den Evangelisten. Sie haben aber zeitlose Gültigkeit, ebenso wie die zehn Gebote, die Moses brachte (2. Mose 20).

Obwohl die Mordaufrufe im Kloran an Deutlichkeit nichts zu wünschen lassen (3), macht es sich Orkkommissar Albayrak zur Aufgabe, sie wegzurelativieren. Was ist daran nur „im Kontext“ zu verstehen:

„Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich, dem geben wir gewaltigen Lohn.“ (4. Sure, Vers 76; Recl. S. 98)?

Was ist an dieser Aussage mehrdeutig:

„So ihr nicht ausziehet, wird er euch strafen mit schmerzlicher Strafe und ein anderes Volk an eure Stelle setzen.“ (9. Sure, Vers 39; Recl. S. 186)?

Welchen Raum für einen Diskurs lässt diese Zeile:

„Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt… denn Verführung ist schlimmer als Totschlag.“ (2. Sure, Vers 187; Recl. S. 49)?

Albayrak bringt ein paar Kloranzitate – harmlose – und z.B. auch dieses:

„Dem Gesandten ist nichts anderes aufgetragen als die klare Botschaft. (Sure 24,54)“

In der Tat, der Kloran ist mit einem wirren Wortgemülle, das Spiritualität vortäuschen soll, an den Stellen ganz klar, wo es um Krieg und die Vernichtung der Nichtorks geht.

Albayrak stellt richtig fest:

„Auf der anderen Seite enthält der Koran auch Verse, die von Konflikten mit anderen Glaubensgemeinschaften handeln. Das sind Verse politischen Inhalts, die uns von den politischen Konflikten jener Zeit erzählen. Der Grund, weshalb diese Verse Teil des Korans geworden sind, liegt bei Mohammed selbst. Er ist in Medina nicht nur Prophet Gottes, sondern auch Staatsvorsitzender. Diese Verse sollten zu einer krisengeschüttelten Zeit als eine für ihn herabgesandte Unterstützung Gottes an Wissen und Strategie gelesen werden. Hier findet eine Verschiebung von Theologie hin zur Politik statt.“

Er arbeitet heraus, dass sich die tödlich konkurrierenden Gruppen zwar durch ihre Religion definierten, dass aber durchaus auf allen Seiten auch nichtreligiöse Motivationen zugrunde lagen:

„Es ist eine Zeit, in der religiöse Gruppen mit anderen als politische und soziale Entitäten zusammengerieten. Dass diese Gruppen auf ihre Religion bezogene Namen trugen, zeigt keinesfalls, dass es sich dabei um rein religiöse Gemeinschaften handelt. Dass Koranverse, die mitten im Kriegsgeschehen herabgesandt wurden, einen kämpferischen Charakter besitzen, ist da nur logisch. Die Existenz politischer Autoritäten machte von Zeit zu Zeit kriegerische Auseinandersetzungen offenbar unvermeidlich. Das ist eine menschliche Tatsache.“

Eben, es ist eine „MENSCHLICHE Tatsache“. Aber kann man sich ein Wesen vorstellen, welches unsterblich ist und ein oder mehrere Universen schaffen kann, und dem nebenbei auch die Politik und das Sexleben eines zutiefst unmoralischen Wüstenräubers am Herzen liegen?

Ich stimme dem geschätzten Kommentator Schäl darin nicht zu, dass er Albayrak & Co. Takija vorwirft. Diese Reformorks wollen uns nicht belügen. Sie sind gutartig. Ihre Religion ist am Ende angekommen. Sie verstehen das. Aber sie versuchen, noch etwas aus dem brennenden Haus zu retten. Sie drehen sich wie eine aufgespießte Wespe um die Nadel (4).

Das Haus ist verflucht. Lasst es brennen, lasst alles niederbrennen! Nichts davon taugt etwas!

Sucht einen neuen Weg!

Wir werden euch dabei helfen!

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Time am 22. Februar 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/02/21/dimmiradio-kotz/#comment-9236
2) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/keine-argumente-fuer-krieg-und-intoleranz-im-koran-13434373.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/01/12/hallo-haaalllooo/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/13/die-nadel-rausziehen/

Halaler Organraub

21. Februar 2015

Organspende

Wie die FAZ berichtet, handelt der IS-IS mit den Leichen getöteter Gegner, die von ihren Angehörigen für 10.000 bis 20.000 Dollar zurückgekauft werden können (1).

Die FAZ hält aber Meldungen für unwahrscheinlich, laut denen der IS-IS Gefangene ausschlachtet, um ihre Organe zu verkaufen (2), so wie es vor ihnen die Kosovo-Orks machten (3). Den Orks fehle das Know-How. 

Ich denke aber, dass das für geübte Schlachter keine allzu schwere Aufgabe ist.

Wichtig ist nur, dass es halal geschieht! N-TV:

„Die Körper der mutmaßlich vom IS ermordeten Menschen weisen dem Iraker zufolge Einschnitte auf, wie sie bei der Entnahme von Organen üblich sind. Es sei bereits festgestellt worden, dass teilweise Nieren fehlten oder andere Körperteile. Al-Hakim stützte die Organhandel-Theorie mit Berichten über Morde an Ärzten in Mossul. Diese hätten sich demnach geweigert, die Operationen für die Organentnahme durchzuführen.“

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Time am 21. Februar 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/islamischer-staat-extremisten-handeln-mit-leichen-kurdischer-gefallener-13441928.html
2) http://www.n-tv.de/politik/IS-handelt-angeblich-mit-Organen-article14535736.html
3) http://www.n-tv.de/politik/EU-vermutet-Handel-mit-Organen-der-Feinde-article13329696.html

Dimmiradio Kotz

21. Februar 2015

Alla1

Orkpropaganda von kaum zu überbietender Schleimigkeit bietet derzeit das „Deutschlandradio Kultur“ (1).

„Ich liebe Allah“, heißt es zu einer verwucherten Grinsefratze, und weiter: „Islam heißt die neue Jugendkultur. Immer mehr junge Muslime, aber auch Atheisten und Andersgläubige entdecken den Propheten Mohammed als neues Vorbild“.

Alla2

Das wäre tatsächlich grauenhaft, wenn die deutschen Jugendlichen sich einen Kinderschänder, Sklavenjäger und Massenmörder als „neues Vorbild“ erwählen würden.

„Islam ist in“, trompetet die DR-Redaktion, und lässt uns ein in die wunderschöne Welt der Torks und Konvertitinnen. „Konvertieren lautet das Gebot der Stunde“, pupt der deutsche Staatssender im Duktus des IS-IS.

Alla3

Faces of nazislam: Die Konvertitin „Erzsebeth“ Roth

Abschluss der Bilderserie ist nochmals die Parole „Ich liebe Allah“ zum Bild einer Moschee in Bonbonfarben.

Alla4

Ekelhaft!

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Time am 21. Februar 2015

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1) http://deutschlandradio-lab.pageflow.io/ich-liebe-allah

Westen finanziert Judenmord

21. Februar 2015

Pallie

Die USA und die EU unterstützen den Herrscher der Palästinenser, Mahmud Abbas, und seine Behörden mit jeweils 400 Millionen Euro jährlich. Zusätzlich fließen viele Millionen in die Unterstützung subversiver Tätigkeiten gegen die einzige Demokratie im Orient Israel, so gingen z.B. im Jahr 2001 (1):

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Eine Beihilfe von 400.000 Euro an eine politische Partei Israels, die sich in erster Linie an Immigranten aus Russland wendet. Diese Partei folgt einer von der EU verfolgten Linie und versucht russische Wähler in den Knessetwahlen zu gewinnen. Dies bildet einen Versuch der EU, den Ausgang der Wahlen in Israel zu beeinflussen.

Ein Zuschuss von 250.000 Euro an „Die vier Mütter“, eine Gruppe von Frauen, die für den sofortigen und bedingungslosen Rückzug der israelischen Streitkräfte aus der Sicherheitszone an der libanesischen Grenze agitierte. Das Geld sollte persönliche Kontakte zwischen israelischen und libanesischen Frauen finanzieren; als die israelische Flucht aus dem Libanon statt fand, ließ die EU dieses Projekt fallen und der Zuschuss wurde nie gezahlt.

Ein Zuschuss von 400.000 Euro an „Frieden Jetzt“, eine Gruppe, die dauernd und lauthals für Standpunkte agitiert, die sich von denen der PLO praktisch nicht unterscheiden. Die EU zahlt sie, um die „zum Frieden zu erziehen“, die „anti-Frieden-Standpunkte“ einnehmen – in letztere Kategorie fallen alle Israelis, die nicht das Programm von „Frieden Jetzt“ unterstützen. „Frieden Jetzt“ hat die EU-Zahlungen für politische Kampagnen genutzt, eine weitere Einmischung in innere Angelegenheiten und Wahlen Israels.

Ein Zuschuss von 500.000 Euro an das „Komitee gegen die Zerstörung von Häusern“ und „In Shalem“, die mit „Frieden Jetzt“ zusammen arbeiten, um gegen Bauvorhaben in Teilen von Jerusalem vorzugehen, von denen die EU denkt, dass sie judenrein sein sollten.

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Von den direkten Geldern an die Pallies werden u.a. die Juden-Hasssender aber auch Unterstützungen und Belohnungen für Palliekiller und deren Familien finanziert. Der diesbezügliche Etat beträgt 150 Millionen Euro. Man kann also sagen, dass der deutsche Steuerzahler fast direkt Morde an Juden finanziert.

Lesen Sie einen Bericht von „Israel heute“ (2).

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Juden töten lohnt sich

Es ist kein Geheimnis, dass die palästinensische Autonomiebehörde große Teile ihrer internationalen Hilfsgelder dazu benutzt, Gehälter und andere Zuwendungen an Terroristen zu zahlen, die Juden töten.

Ein neues Buch des Journalisten Edwin Black zeigt jedoch, dass es sich dabei nicht um ein automatisches, blindes Wohlfahrtssystem handelt, sondern um eine bewusste Maßnahme, die solche Palästinenser belohnen soll, die den Weg der Gewalt gewählt haben. Andere sollen durch diese Beispiele dazu gebracht werden, ihnen zu folgen.

Die EU alleine fördert die palästinensische Autonomiebehörde mit über 400 Millionen Euro jährlich, die USA kommen auf einen ähnlich hohen Betrag.

Im Jahre 2011 versuchte Itamar Marcus von der Organisation Palestinian Media Watch den US Kongress zu überzeugen, dass ihr Geld dazu benutzt wird, die Ermordung von Juden zu motivieren, indem saftige Gehälter an Terroristen in israelischen Gefängnissen gezahlt werden, oder an deren Familien, falls die Terroristen bei ihren Anschlägen starben.

Ein Jahr später haben zwei Anhänger der Hamas vor einem israelischen Gericht zugegeben, dass sie terroristische Anschläge ausübten, um in Wohlstand leben zu können. Sie sagten, dass das Töten von Juden der beste Weg sei, ein gutes und stabiles Gehalt zu haben.

Im letzten Sommer war die israelische Knesset geschockt, als berichtet wurde, dass die palästinensische Autonomiebehörde im Jahr 2013 über 150 Millionen Dollar an Terroristen in Gefängnissen, oder an ihre Familien gezahlt hat. Es wurde auch herausgefunden, dass diese Gehälter gestuft wurden, je nach Länge der Gefängnisstrafe. In anderen Worten: Je mehr Juden getötet wurden, desto länger die Haftstrafe und desto höher der Lohn.

Für seine Untersuchungen hat Black erfolgreich geklagt, um Zugang zu verschlossenen US-Dokumenten zu erhalten, die vorher nicht veröffentlicht wurden.

Diese Dokumente zeigen, was Black einen „sorgfältigen, anspruchsvollen, offiziellen Prozess“ nennt, in dem palästinensische Politiker, bis hinauf zu Präsident Abbas, direkt daran beteiligt waren, Lohn und Motivation an diejenigen zu verteilen, die israelische Juden.

Eines der Beispiele aus den Dokumenten beschreibt den Fall eines Polizisten im Dienste der palästinensischen Autonomiebehörde, der im Jahre 2002 bei mehreren Terroranschlägen beteiligt war, bei denen insgesamt 12 Israelis starben und viele weitere verletzt wurden. Nachdem er festgenommen wurde, verurteilte Israel ihn zu 13 lebenslänglichen Gefängnisstrafen.

Dieser Fall wurde erst im Jahre 2009 bearbeitet, aber die palästinensische Autonomiebehörde beschloss den Terrorpolizisten retroaktiv seit seiner Festnahme zu vergüten. Später bekam er noch eine Beförderung und Gehaltserhöhung während er im israelischen Gefängnis saß.

Ein zweites Beispiel beschreibt einen weiteren Terroristen, der zum Sicherheitsdienst der palästinensischen Autonomiebehörde gehörte. Er selbst wurde bei einem Anschlag getötet, konnte aber vorher zwei Israelis in Jerusalem ermorden.

Der Minister für Soziales der palästinensischen Autonomiebehörde beschloss, dass der Terrorist, genau wie viele andere, „zum Märtyrer geworden ist, während er seine nationale Pflicht ausübte“, und dass seine nächste Verwandte, seine Mutter, dementsprechend kompensiert werden sollte.

Black schlussfolgerte, dass „die meisten Steuerzahler keine Ahnung haben, dass ihre wohlgemeinten Zahlungen direkt dazu benutzt werden, die Flammen des Terrorismus zu finanzieren.“

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Time am 21. Februar 2015

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1) http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/7moneypa.html
2) http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/28262/Default.aspx


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