Flüchtlinge? Invasoren!

21. April 2015

Orkarsch

Auf „FAZ.NET“ verfolgt Volker Zastrow heute das Thema „IS-IS“ weiter (1).

Sein sehr lesenswerter Kommentar krankt an der üblichen Stelle: Er weigert sich, die mohammedanistischen Grundlagentexte verantwortlich zu machen. Weil Zastrow selbst unideologisch denkt und auch nicht religiös ist, kann er die Macht einer ausgefeilten Lehre nicht begreifen und spüren. Marxistisch geprägt setzt er voraus, dass „das Sein das Bewusstsein“ bestimmt, dass die einsickernden Orks durch die Segnungen des Kapitalismus und der offenen Gesellschaft „schon irgendwie integriert“ werden. Ein Blick auf die zutiefst ideologisch geprägte mohammedanistische Sphäre lässt aber diese Hoffnung unwahrscheinlich wirken.

Im Interesse des Appeasements gegenüber 1,5 Milliarden Wahnsinnigen würde er die Grundlagentexte weiterhin auch dann nicht verwerfen, wenn er ihre Niedrigkeit, Bosheit und ungeheure Wirkungsmacht erkannt hätte. Der Erfolg des IS-IS beruht aber nicht vor allem auf einer intelligenten Führung, sondern auf einer Führung, die die mohammedanistische Lehre für jedes Ork ganz offensichtlich korrekt im Sinne ihres Begründers interpretiert. Die SA-lafisten und Jihadisten können jedes Streitgespräch für sich entscheiden. Sie haben, aus Richtung des Mohammedanismus gesehen, schlicht recht.

Insofern die mohammedanistische Religion die mohammedanistische Kultur formt, also die Lebensart von der Kleidung über die Ernährung zur Erziehung der Kinder, wird der Einfluss der Jihadisten total. Das macht sie unglaublich stark und erschließt ihnen alle Ressourcen der mohammedanistischen Sphäre.

Das mangelnde Verständnis für die Religion verschließt Herrn Zastrow leider auch das Erkennen der eigentlichen Gefahr: Das massenhafte Eindringen von sogenannten „Flüchtlingen, die bei uns eine Zuflucht vor dem Horror suchen“ in Europa ist tatsächlich die Invasion durch Scharen von Jihadisten, welche unsere Territorien in den Geltungsbereich der Scharia überführen wollen.

_____

„Islamischer Staat“

Ein Krieg der Intelligenz

Warum blieben die Terroristen des „Islamischen Staats“ so lange im Verborgenen? Weil er höchst professionell im Verborgenen operierte und erst zuschlug, als er stark genug war. Die Fäden zogen Geheimdienstler.

In den letzten Monaten sind mehr und mehr Analysen und Deutungen des „Islamischen Staats“ erschienen, die dieses Phänomen verständlicher gemacht haben. Das war um so wichtiger, als der IS praktisch aus dem Nichts aufgesprungen ist. Inzwischen ist er kenntlicher. Und er hat Niederlagen hinnehmen müssen. Es bleibt aber erklärungsbedürftig, warum diese Gefahr so spät auf den Bildschirmen politischer Wahrnehmung auftauchte. Und das nicht nur im Westen – in der Wissenschaft und Politik, bei Geheimdiensten und Medien -, sondern auch an den Orten des Geschehens. Gerade darin liegt ja das Geheimnis der IS-Erfolge. Niemand war vorbereitet. Es gab anfangs kaum nennenswerten Widerstand.

Rainer Hermann, unser langjähriger Korrespondent, hat in zahlreichen Artikeln und nun auch in einem Buch („Endstation Islamischer Staat?“) das apokalyptische Programm des IS in den Zusammenhang eines Religionskriegs zwischen Sunniten und Schiiten gestellt; er hat die These auch in dieser Zeitung vorgestellt. Der welterfahrene Journalist Eugen Sorg (2) wiederum beschreibt das propagandistische Konzept des IS: ein „Management der Barbarei“, das auf den ehemaligen Chefdenker von Al Qaida zurückgeht, einen gebildeten Intellektuellen. Die planerische Absicht, die konzeptionelle Intelligenz, das durchdachte Kalkül: All das ist hinter dem schreckenstiftenden Furor dieser Verbrecher immer deutlicher geworden. Ebenso wie die offen erklärte Absicht, einen Staat zu errichten, der keine Grenzen anerkennt.

Nun fügt der kenntnisreiche Christoph Reuter in einem Buch („Die schwarze Macht“) und einem „Spiegel“-Artikel (3) einen Eckstein der Analyse hinzu. Der Reporter belegt mit Dokumenten und Zeugenaussagen, dass der IS unter seiner schwarz spiegelnden Dschihad-Oberfläche einen kalten politischen Kern besitzt, nämlich einen mächtigen, infiltrativen Geheimdienst. Reuter nennt daher den IS verdeutlichend ein „Stasi-Kalifat“.

Dazu kam es nicht von ungefähr. Denn der Architekt dieser Struktur war ein Geheimdienst-Mann mit dem Tarnnamen Haji Bakr. Sein Handwerk hatte er im Spitzel- und Unterdrückungsapparat Saddam Husseins gelernt. Die Strukturen des IS und seine Strategie entstanden mithin nicht naturwüchsig, etwa aus einer sozialpolitischen „Bewegung“, sondern aus der Anwendung der alten Methoden im Umfeld einer zerfallenden Ordnung.

Es begann mit der Infiltration syrischer Ortschaften über scheinbar unverdächtige islamische Missionszentren – Tarneinheiten des IS. Sie sickerten in die örtliche Gesellschaft ein und erhoben nach detailliertem Plan Informationen über die dort lebenden Personen, Familien und Gruppen. So wurden die Voraussetzungen geschaffen, durch Erpressung oder Gewalt, Zug oder Druck, zu gegebener Zeit in örtlichen Zentren die Macht zu ergreifen. Häufig genügten dafür ein paar gezielte Morde, zu offenen Schlachten kam es erst gar nicht. Weil der IS planvoll und synchron zuschlug, konnte er nach dieser Vorbereitung so schnell große Erfolge erzielen.

Eine straff organisierte Kadertruppe

Reuter beschreibt, dass Dschihad und Scharia sowie die verordnete Frömmelei im IS nur vorgeschoben sind und einem einzigen Ziel dienen: Überwachung und Herrschaft zu etablieren. Haji Bakr wurde Anfang des vergangenen Jahres erschossen, in seinen Räumen fand sich kein Koran. Auch sein Begriff für Bekehrung, „takwin“, sei nicht religiös, sondern aus dem Bauwesen. Der IS wird also, folgt man Reuter, nicht von religiösen Fanatikern beherrscht – übrigens auch nicht vom „Kalifen“ al Bagdadi -, sondern von einer „straff organisierten Kadertruppe“. An deren Spitze steht ein Geheimzirkel, die „Männer des Lösens und Bindens“. Der sogenannte Schura-Rat als nominell höchstes Gremium trifft in Wirklichkeit nicht die wesentlichen Entscheidungen. So wird die gesamte Organisation des IS von einer parallelen Befehlsstruktur kontrolliert.

Was Reuter hier nachzeichnet, ist der Doppelstaat, ein Kadersystem, wie man es von allen totalitären Formen der Herrschaft kennt. Angst und Schrecken nutzt sie nur als Instrumente. Ihr eigentliches Wesen ist die planvolle Durchdringung der gesamten Gesellschaft zwecks verdeckter Machtausübung. Das Herz einer solchen Struktur ist immer eine Mördergrube: ein Geheimdienst. Und das erklärt – bei Reuter genau nachzulesen – endlich überzeugend, warum der IS uns so lange verborgen blieb. Weil er eben höchst professionell im Verborgenen operierte und erst zuschlug, als er stark genug war. Noch ist er keineswegs besiegt, trotz aller Niederlagen, die er in letzter Zeit einzustecken hatte. Reuter fürchtet, der IS könne durch den heraufziehenden Krieg zwischen Sunniten und Schiiten schließlich sogar zur zentralen Macht im Nahen Osten aufsteigen.

All das geht uns entschieden an. Die Welt ist verknüpft – unmittelbar verkörpert durch die Flüchtlinge, die bei uns eine Zuflucht vor dem Horror suchen. Es ist eine ganz eigene Gefahr, dass sich währenddessen in Europa selbst unter den Gebildeten eine Liebe zu einfachen Lösungen auszubreiten scheint. Denn der Krieg, der schon stattfindet, ist ein Krieg der Intelligenz.

_____

Time am 21. April 2015

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/warum-blieb-der-islamische-staat-so-lange-im-verborgenen-13546063.html
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/handbuch-des-dschihadismus-kein-unglaeubiger-soll-sich-mehr-sicher-fuehlen-13546097.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
3) http://www.spiegel.de/politik/ausland/haji-bakr-der-terror-planer-des-islamischen-staats-is-a-1029289.html

Volltreffer

20. April 2015

Jihad-Monkey

Auf „FAZ.NET“ gibt es einen interessanten Beitrag von Eugen Sorg zur Strategie und Taktik des IS-IS (1). Sorg verortet den Jihadismus korrekt in der Mitte des Mohammedanismus, indem er schreibt: „Der offensichtlich gebildete Autor Naji kann auf 1400 Jahre islamisches Herrschaftswissen zurückgreifen, auf eine imperiale Tradition der Landnahme und Kunst der Unterwerfung ganzer Völkerschaften.“

Sorg darf sogar die Gräueltaten des IS-IS mit denen von Klo H. Metzel gleichsetzen und somit den Mohammedanismus beschreiben als das, was er ist: Eine Religion der Mörder, Räuber und Sklavenjäger: „Als Salafisten folgen sie einerseits strikt dem Vorbild des Propheten. Die Massenenthauptungen, Kreuzigungen, Versklavungen und Steinigungen sind exakte Neuinszenierungen historischer Ereignisse, wie sie im Koran und in den sakralen Berichten über Mohammed aufgeschrieben wurden.“

Volltreffer, FAZ!

_____

Handbuch des Dschihadismus

Kein Ungläubiger soll sich mehr sicher fühlen

Der „Islamische Staat“ foltert und mordet gezielt. Der Plan dazu stammt von Terrorstrategen. Einer von ihnen ist Abu Bakr Naji, der ehemalige Chefdenker von Al Qaida. Das Ziel ist der Kollaps jeder Ordnung.

Wie gebannt starrt der Westen auf die unerhörten Grausamkeiten des „Islamischen Staates“ – und läuft dabei Gefahr, den größeren Zusammenhang aus den Augen zu verlieren. Die Schlächter des IS handeln nicht im archaischen Blutrausch, sondern gehen gezielt vor. Als Salafisten folgen sie einerseits strikt dem Vorbild des Propheten. Die Massenenthauptungen, Kreuzigungen, Versklavungen und Steinigungen sind exakte Neuinszenierungen historischer Ereignisse, wie sie im Koran und in den sakralen Berichten über Mohammed aufgeschrieben wurden.

Andererseits orientieren sie sich an zeitgenössischen Theoretikern des Dschihad wie Abu Bakr Naji, einem mutmaßlichen Ägypter und ehemaligen Chefdenker von Al Qaida. 2004 war dessen Studie „The Management of Savagery“ (Die Verwaltung der Barbarei) auf Arabisch („Edarat al-Wahsh“) online erschienen, 2006 wurde sie auch ins Englische übersetzt. Es ist ein trockenes Strategie-Handbuch für Dschihadisten, ein nüchternes intellektuelles Manifest zur islamischen Welteroberung. Auf erschreckend genaue Weise nimmt es das Handeln des IS in Syrien und dem Irak vorweg, aber auch dasjenige anderer Trupps wie Boko Haram in Nigeria oder vieler Einzeltäter wie den Bostoner Bomben-Brüdern, dem Attentäter von Toulouse, den Londoner Schlächtern des Soldaten Lee Rigby, den jüngsten islamistischen Mördern in den Vereinigten Staaten, in Kanada, in Paris und in Kopenhagen.

Usama Bin Ladin hatte noch spekuliert, dass einige spektakuläre Anschläge die Amerikaner – als Anführer der „Ungläubigen“ – in eine politische Krise stürzen würden. Aus dieser sollte dann der Verlust ihrer globalen Dominanz folgen. Die entschlossene und harte Reaktion der Amerikaner auf die Attentate vom 11. September aber zeigte, dass man sich verschätzt hatte. Daraufhin entwickelte der Theoretiker Naji das Konzept, dass der Dschihad weltweit auf alle Länder mit muslimischen Bevölkerungsanteilen ausgedehnt werden sollte.

Mit „unzähligen kleinen Operationen“ soll der Alltag der „Ungläubigen“ und deren Kollaborateuren unerträglich gemacht werden, und zwar aus dem Schutz glaubenstreuer Milieus in den arabischen, asiatischen und afrikanischen Kernländern heraus, aber auch aus den wachsenden islamischen Parallelgesellschaften in den westlichen Staaten. Keiner soll sich mehr sicher fühlen können. Naji empfiehlt Kidnapping, Geiselnahme, Verwendung von Frauen und Kindern als lebende Schutzschilde, öffentliche Tötungen, Selbstmordattentate, aber auch Anschläge auf Ölfelder, Häfen, Flugplätze, Touristentreffpunkte.

Das Ziel ist der Kollaps der Ordnung, die Schaffung von Zonen der Gesetzlosigkeit, des Chaos, der Wildheit. Dort herrschen die idealen Bedingungen, um die Scharia einzuführen. In einer Situation der Barbarei und Willkür, so Naji, würden sich die Leute jedem unterwerfen, egal ob gut oder böse, der ihnen Sicherheit und Überleben garantiert. Dies entspreche der „menschlichen Natur“.

„Gewalt ist segensreich“

Naji sieht in einer ganzen Reihe von muslimischen Ländern vielversprechende Kandidaten für die Verwaltung der Barbarei, unter ihnen Afghanistan, Irak, Libanon, Ägypten, Somalia, die Maghreb-Staaten inklusive Libyen, aber auch Saudi-Arabien, Pakistan, Jemen, Türkei und Jordanien. Diese Liste als größenwahnsinnige Träumerei abzutun wäre voreilig. Mindestens zwei Länder, die sogar Naji 2004 noch als stabil eingeschätzt hatte, Mali und Syrien, waren oder sind mittlerweile Chaosregionen.

„Der Westen“, diagnostiziert der Terrorstratege, „hat nicht den Magen für einen langen Kampf.“ Auch Amerika, die letzte Bastion der Ungläubigen, bringt den Willen dazu trotz überlegener Feuerkraft langfristig nicht mehr auf. Das einzige wahre Hindernis auf dem Weg zur Errichtung der Herrschaft Allahs liegt bei den Muslimen selbst. So zum Beispiel, wenn sie sich Weichheit erlauben. Weichheit führt zum Verlust von Stärke und ist einer der Faktoren des Scheiterns. „Wir müssen den Dschihad mit äußerster Gewalt führen, so dass der Tod nur einen Herzschlag entfernt ist.“ Dies ist der Weg zum Sieg über die Westler: rohe, schockierende Gewalt. „Wir müssen den Feind massakrieren und ihm einen Schrecken einjagen.“

Aber auch die muslimischen Massen werden durch die Logik des Massakers, ob sie es wollen oder nicht, in die Schlacht hineingezogen. Gewalt ist segensreich, schreibt Naji und verweist auf die Strategien der zwei ersten Kalifen und Gefährten des Propheten Mohammeds, als es darum ging, das entstehende muslimische Reich zu sichern. „Sie verbrannten Leute bei lebendigem Leibe, obwohl dies abscheulich ist. Aber sie wussten um die Wirkung von roher Brutalität in Zeiten der Not.“

Der grausame Inhalt der Schrift steht im Gegensatz zum belehrenden, abwägend parlierenden Stil, in dem sie verfasst wurde. Der offensichtlich gebildete Autor Naji kann auf 1400 Jahre islamisches Herrschaftswissen zurückgreifen, auf eine imperiale Tradition der Landnahme und Kunst der Unterwerfung ganzer Völkerschaften. Er beruft sich unter anderem auf Ibn Taimiya, einen arabischen Theologen und Ur-Salafisten aus dem 13. Jahrhundert – im Westen ein vollkommen Unbekannter, im Weltbild aller frommen Dschihad-Soldaten hingegen eine verehrte Figur.

Aber Naji hat auch abendländische Denker wie den Yale-Historiker Paul Kennedy aufmerksam gelesen, der mit seiner 1987 veröffentlichten Studie „Aufstieg und Fall der großen Mächte“ und seinem Begriff der „imperialen Überdehnung“ für Diskussionen über den Niedergang Amerikas gesorgt hatte, unter den Eliten in Paris und Berlin ebenso wie in New York. Zudem verweist Naji auf westliche Ethnologenberichte über das Verhalten von Stämmen oder auf Erkenntnisse aus der Verwaltungswissenschaft.

Die besonnene Gedankenführung und die rational anmutende Argumentation könnten jedoch darüber hinwegtäuschen, dass Naji in der „Verwaltung der Barbarei“ ein irrationales, apokalyptisches Projekt entwirft. Dessen Ideologie und Praxis sind mit den üblichen Erklärungswerkzeugen des aufgeklärten Westens nicht zu verstehen. Ökonomie, Soziologie, Politologie, Psychologie, alle gehen davon aus, dass menschliches Verhalten letztlich rationalen Kriterien gehorcht, dem Kampf um Ressourcen, um politische Macht, um kulturelle Würde, Selbstbestimmung, ein besseres Leben.

Die Achillesferse des Westens ist das Mentale

An den Äußerungen Najis und anderer Kalifatsutopisten fällt aber auf, dass sie keinen Gedanken daran verschwenden, wie sie nach einer Machtübernahme Wirtschaft und Handel organisieren, die Arbeitslosigkeit bekämpfen, das Gesundheitswesen einrichten wollen. Sie liefern nicht mal den Hauch eines Konzepts, wie sie ihre Bevölkerung vor Armut, Hungersnöten, Krankheiten bewahren wollen. Das reale, praktische Leben interessiert sie nicht. Sie interessiert nur der Dschihad, der Krieg, die ewige Schlacht für das erträumte Kalifat.

Der Dschihadismus ist ein Todeskult. Sein zentrales Ritual ist das Menschenopfer. Aufnahme im Blutorden findet derjenige, der einen lebenden Ungläubigen eigenhändig enthauptet. Zur düsteren Ikonographie des IS gehört jenes Bild, auf dem ein australischer Muslim zusammen mit seinem ungefähr achtjährigen Sohn zu sehen ist. Der hübsche Junge streckt schüchtern lächelnd einen frisch abgeschnittenen Männerkopf in die Kamera. Hinter ihm steht der Vater, strahlend, stolz. Die Gotteskrieger sind auch jederzeit bereit, das eigene Leben zu opfern, wenn sie mit diesem Akt nur möglichst viele Ungläubige in den Abgrund reißen können. Je gewaltiger das Gemetzel, desto näher fühlen sie sich der Erfüllung. Der Untergang der Welt bedeutet in der islamischen Mythologie die Geburt einer neuen, religiös gereinigten Welt.

Militärisch hat der Westen von den salafistischen Kriegern nichts zu befürchten, seine Armeen und Waffen sind unvergleichlich stärker. Seine Achillesferse, dies erkannte Abu Bakr Naji richtig, liegt im mentalen Bereich. Auf Grausamkeit, Boshaftigkeit und Horror reagiert das verzärtelte westliche Gemüt mit Verleugnung, Kopflosigkeit und Unterwerfungsreflexen. Und mit diesem „schwachen Magen“ der dekadenten Ungläubigen rechnen auch Najis Nachfolger. Ob zu Recht, ist noch längst nicht entschieden.

_____

Time am 20. April 2015

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/handbuch-des-dschihadismus-kein-unglaeubiger-soll-sich-mehr-sicher-fuehlen-13546097.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Wer ständig lügt…

19. April 2015

Witten

… dem glaubt man nicht! Bei einem angeblichen Anschlag auf eine Moschee in Witten wurde ein Teppich angekokelt.

Mal wieder hat es Feuer in einer Moschee gegeben. Sogleich steht für die Ork-Kommissare die Ursache fest: Es handelt sich um „rassistische und islamfeindliche Verbrechen“. Mazyeks „islam.de“ (1):

_____

KRM verurteilt Brandanschlag auf Moschee in Witten

Soykan: „Wir verurteilen diese Anschläge aufs Schärfste“ – Gebetsraum des Klinikums Leverkusen verwüstet

Am 13.04.14 wurde gegen Mitternacht wurde (bitte streichen „wurde“, T.) in Witten im Gebetsraum der DITIB-Zentrlal-Moschee (bitte streichen „Zentrlal“, bitte einfügen „Zentral“, T.) ein Feuer gelegt. Personen kamen Gott sei Dank nicht zu schaden. Unterdessen wurde der Gebetsraum des Klinikums Leverkusen verwüstet und das Freitagsgebet der Moschee der Islamischen Gemeinschaft am Mühlenweg gestört.

„Wir verurteilen diese Anschläge aufs Schärfste. Die rassistischen und islamfeindlichen Angriffe in unserem Land machen uns große Sorgen. Wir vertrauen auf den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und die Unterstützung unserer Mitbürger, damit diese Verbrechen ein Ende haben.“ (bitte Punkt streichen Komma hinter den Anführungsstrichen einfügen, T.) sagte die KRM-Sprecherin Nurhan Soykan, (bitte Komma entfernen, T.) in Köln.

_____

Eine ganze Reihe angeblicher Anschläge, die ohne Klärung umgehend von den Orks propagandistisch vermarktet wurden, habe ich in der MoT bereits untersucht. Sie sind unter folgenden Links zu finden:

https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/26/wann-ist-ein-anschlag-ein-anschlag/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/04/finger-weg-von-euren-moscheen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/25/anschlage-2/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/23/entsetzlicher-anschlag-auf-moschee/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/13/auch-propagandalugen-haben-kurze-beine/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/25/hort-auf-zu-flennen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/08/aus-der-orkischen-propagandamaschine/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/10/sie-mussen-sich-entscheiden/

„Bare Naked Islam“ listet 39 Fake-„Anschläge“ (2).

Wie man sieht, ist die Bereitschaft der Orks, „Anschläge“ selbst zu produzieren und propagandistisch auszuschlachten, immens. Die angeblichen „Anschläge“ sind darüber hinaus meist harmlose Kritzeleien und dergleichen, während christliche Kirchen bei mohammedanistischen Anschlägen meist auf die Fundamente niedergebrannt werden (3).

Lesen Sie nun einen von mir leicht redigierten Aufsatz von „Kopten ohne Grenzen“ zu diesem Thema (4).

_____

Moslems verurteilen Anschläge auf Moscheen

Es ist das gute Recht des Koordinationsrats der Muslime, Anschläge auf Moscheen anzuprangern, so wie es auch das gute Recht von Christen ist, Anschläge auf Kirchen in aller Welt anzuprangern. Allerdings mit welchen verbalen Vorwürfen? Es seien rassistische und islamfeindliche Angriffe in unserem Lande zu spüren. Hat der Koordinationsrat der Muslime eine selektive Wahrnehmung und meldet sich immer dann zu Wort, wenn es eine Moschee getroffen hat? Kirchen und erst recht Synagogen werden aus denselben Gründen angegriffen und abgefackelt wie die Willehadi-Kirche in Garbsen im Jahre 2013. Solange Kirchen hier genauso angegriffen werden wie Moscheen, kann der Koordinationsrat nicht von isolierter Opferrolle von Muslimen und Moscheen ausgehen. Christen sind hier genauso Opfer und Geschädigte wie Muslime.

Jeder Moscheeangriff wird aus Kreisen der Islamfeinde vermutet. Wie aber sieht die Aufklärung dieser Moscheeattacken aus? Sind es immer Islamkritiker, die da als Täter agiert haben? Fest steht, dass jedesmal Islamkritiker als Täter vermutet werden, die dann unzulässigerweise Islamfeinde genannt werden.

Wir wollen hier keine Aufrechnung des Vandalismus und der Zerstörungen von Kirchen, Moscheen und Synagogen starten. Jeder Anschlag auf eine religiöse Einrichtung im weitesten Sinne ist stets abzulehnen. Das ist nicht der Stil der Christen und auch nicht der Stil von ernsthaften Islamkritikern, die zwar vor dem Islam zu Recht warnen, aber grundsätzlich gegen Angriffe auf Moscheen, erst recht gegen Angriffe auf Muslime eingestellt zu sein haben. Wir haben die Islamkritiker, die öffentlich auftreten, wie Mannheimer, Stürzenberger, Wilders und andere prominente Islamkritiker nie zu Anschlägen auf Moscheen aufrufen gehört. Sie würden sich dann nämlich selbst disqualifizieren und auch strafbar machen. Wenn aber jede berechtigte Islamkritik als islamfeindlich und rassistisch eingestuft wird, so ist dies völlig unzulässig, auch vom Koordinationsrat der Muslime.

Der Islam stellt sich als Weltreligion in der heutigen Zeit christen- und judenfeindlich und sehr aggressiv bzw. zutiefst mörderisch dar. Dass nunmehr Menschen dies mit immer mehr Argwohn, Angst und Ärger wahrnehmen, sollte auch den Koordinationsrat der Muslime aufhorchen lassen.

Wir haben noch nie vom Koordinationsrat der Muslime eine Anprangerung gegen islamische Regierungen gehört, die den Bau von Kirchen oder Synagogen verbieten. Der Koordinationsrat der Muslime kann sich nicht mehr in einer globalisierten Welt in den Schmollwinkel zurückziehen und selektiv die Opferrolle von Muslimen hier beklagen, wenn Hardcoregläubige derselben Religion zunehmend aggressiv gegen Kirchen, Synagogen und Moscheen der anderen Konfessionen auftreten.

Wir fragen uns, wie viele Kirchenzerstörungen von Muslimen in den letzten Jahren durchgeführt worden sind.

Ganz legal zum Beispiel mitten in Europa 520 Kirchen in Nordzypern.

Allein in Ägypten wurden in den politisch-religiösen Unruhen der letzten Jahre über 40 Kirchen zerstört (5).

Liebe Muslimführung hier in Deutschland. Schaut Euch doch erst einmal in Euren Kreisen um und nehmt Stellung zu Fatwen der letzten Jahre, die die Zerstörung von Kirchen gutheißen bzw. den Wiederaufbau in islamischen Ländern verbieten. Hier sind vier von Ihnen:

_____

1. Fatwa: „Darf die Schließung oder der Abriss einer Kirche in einem muslimischen Land als Unrecht gewertet werden?“

Antwort: „Ihre Behauptung [die Behauptung der ägyptischen Christen], dass sie von den Muslimen auf ungerechte Weise behandelt wurden, weil diese [die Muslime] ihre Kirchen geschlossen haben, ist eine Lüge, die dem Konsens der Muslime widerspricht. Die Schriftgelehrten der vier Rechtsschulen [des sunnitischen Islam] Abu Hanifa, Malik, ash-Shafi’i, Ahmad ibn Hanbal und die anderen Führer [der Muslime]… und die Weggefährten [Muhammads] vorher und ihre Nachfolger, alle diese sind sich darüber einig: Falls der [muslimische] Machthaber Kirchen in dem [von Muslimen] beherrschten Land abreißt wie in Ägypten, fast überall im Irak, in Syrien, etc., kann dies nicht als ungerecht angesehen werden. Hier spielt es keine Rolle, ob seine Tat eine rein individuelle Entscheidung oder der Vollzug von Empfehlungen anderer ist. Diesem Machthaber muss dabei [beim Abriss der Kirchen] gehorcht und geholfen werden von jedem, der dies für richtig hält.” Rechtsgutachten aus der Rechtsgutachtensammlung von Taqi ud-Din Ahmad bin Taymiyyaa, einem der einflussreichsten Schriftgelehrten des sunnitischen Islam, Band 28/ 547-645 (6).

2. Fatwa: „Dürfen muslimische Machthaber den Bau von Kirchen ermöglichen?“

Antwort: „Dies ist [aus islamischer Sicht] nicht erlaubt. Muslime dürfen Christen weder den Bau von Kirchen noch die Renovierung dieser Kirchen ermöglichen, falls sie baufällig geworden sind. Falls jedoch Muslime ein Land einnehmen, in dem sich bereits Kirchen befinden, müssen sie diese [Kirchen stehen] lassen, bis sie baufällig werden und verschwunden sind. Sie dürfen nicht erneut aufgebaut werden. Muslime dürfen nicht den Ungläubigen den Bau von neuen Kirchen im Lande des Islam erlauben, insbesondere auf der Arabischen Halbinsel. Allahs Prophet sagte: ‘Es dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht zwei Religionen zusammen existieren’. Kirchen dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht neben Moscheen errichtet werden. Dies heißt jedoch nicht, dass ein Ungläubiger die Arabische Halbinsel nicht betreten darf, wenn er dies als Gastarbeiter oder Geschäftsmann tut. Ein Ungläubiger darf die Arabische Halbinsel betreten, wenn er sich dort nur vorübergehen aufhält. D.h., er darf dort keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen. Ebenfalls darf er kein Eigentum [keine Eigentumswohnung] besitzen.” Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh bin Fauzan bin Abdullah al-Fauzan (7).

3. Fatwa: „Dürfen Kirchen unter muslimischer Herrschaft existieren?“

Antwort: „Eine so genannte ‘Sauma’a’ [eine Stätte für ein liturgisches Gebet] ist ein Gebäude, in dem nur ein Christ oder ein Jude beten kann. Falls dies zerstört wird, darf es nicht wieder erbaut werden. Man wird ihm [dem Juden oder Christen] sagen müssen: ‘Du darfst in deiner Wohnung beten. Du darfst dein Gebetshaus nicht wieder aufbauen oder es restaurieren. Lass die Finger davon.’ Dasselbe gilt für Kirchen der Christen, in denen sie sich versammeln und beten. Wenn die Kirchen zerstört werden, dürfen sie nicht wieder aufgebaut oder restauriert werden, sondern sie werden restlos entfernt. Es sollen danach keine Spuren mehr vorhanden sein. Ebenso dürfen Christen in einem muslimischen Land keine neue Kirche erbauen. Dies gilt für Christen, die sich als Schutzbefohlene [in einem muslimischen Land] befinden. Da die Christen im Irak die Möglichkeit haben, dort zu leben, ohne erniedrigt zu werden und ohne, dass jemand sie zum Leben in einer erniedrigten Position zwingt, konnten sie Kirchen bauen. Infolgedessen wurde die Zahl der Kirchen im Irak größer sowie in Ägypten, in ‘Bilad ash-Shaam’ (d. h. im Libanon), in Syrien, Jordanien, Israel usw. Genau so verhielt es sich in vielen islamischen Ländern, seien diese arabisch oder nicht arabisch. Dies ist ihnen [den Christen] in vielen Ländern gelungen, außer hier [in Saudi-Arabien], Allah sei Dank, und in allen Ländern, deren Einwohner noch stark sind und sich an die Lehren des Islam, bzw. zum Islam halten. Kurz gesagt: Christen dürfen keine Kirchen besitzen, d. h. sie dürfen in einem islamischen Land keine neuen Kirchen bauen bzw. in einem Land, das von Muslimen beherrscht wird. Dies gilt auch für Länder, die vorher [vor der islamischen Herrschaft] christlich waren. Christen dürfen ihre zerstörten Kirchen nicht restaurieren, selbst wenn diese Kirchen auf unrechte Weise zerstört wurden. Falls ein Muslim z. B. auf eine unrechte Weise eine Kirche oder ein ‘Sauma’a [eine Stätte für ein liturgisches Gebet] zerstört und die Christen diese wieder aufbauen wollen, wird ihnen dies nicht erlaubt. Man wird ihnen sagen: ‘Geht nach Hause und betet dort oder bekehrt euch zum Islam!’ Kirchen dürfen laut der (o. g.) Überlieferung [Muhammad soll gesagt haben: ‘Eine Kirche darf im Islam weder gebaut noch restauriert werden’] nicht [in einem muslimischen Land] existieren. Das ist richtig. Der Koranvers: ‘Und wenn Allah nicht die einen Menschen durch die anderen zurückgehalten hätte, so wären gewiss Einsiedlerklausen, Sauwami’u, Biya und Moscheen, in denen der Name Allahs des öfteren genannt wird, niedergerissen worden.’ Sure 22,40 weist auf verschiedene Gebetshäuser, jedoch nicht auf Kirchen hin. So bedeutet ’Sawami’u’ ein Gebäude des Gebets für Juden und Christen, in denen nur eine Person betet. ‘Biya’ meint ein Gebäude des Gebets, in dem ein Teil der Gebete verrichtet wird, es ähnelt einer Kirche. ‘Salauat’ beschreibt Gebetsorte, an denen Juden beten wie bei ‘Sauami’u, oder in denen Christen beten wie in Kirchen.” Vom Rechtsgutachter Scheich Abdul-Lah bin Abdul-Rahman bin Djabrin (u. a. Rechtsgutachter im Vorstand des Gremiums für wissenschaftliche Forschung und Rechtsgutachten Saudi-Arabiens, Leiter mehrerer Moscheen in Saudi-Arabien, ein gelegentlicher Vorbeter in der Großen Moschee, Dozent für Islamwissenschaft an mehreren Universitäten und Moscheen Saudi-Arabiens. („Institut für Islamfragen“)

4. Fatwa: „Wie wird der Bau von Gebetshäusern von Nichtmuslimen in islamischen Ländern beurteilt?“

Antwort: „Imam Ahmad (bin Hanbal) und Abu Dawud überlieferten Ibn Abbas Aussprüche des Propheten Muhammad: ‘Es darf keine zwei [verschiedenen] Gebetsrichtungen in einem Land geben. Und ein Muslim zahlt keinen Tribut’. Al-Shaukani bezeichnete in „nail al-autar“ die Überlieferer dieser Überlieferung als glaubwürdige Männer. Ibn Udai überlieferte von Umar Ibn al-Khattab [dem zweiten Kalifen nach Muhammad]: ‘Eine Kirche darf im Islam weder gebaut noch renoviert werden… Die Meinung der Shafiiten wird in ‘al-Iqna’ (Kap. 2, S. 265-266) von al-Khatib erwähnt. Dort heisst es, dass die Schutzbefohlenen in einem Land, das von Muslimen eingenommen wurde, keine Kirche, keinen Gebetsraum oder ein Kloster bauen dürfen, z. B. in Kairo oder Bagdad. Dies gilt auch in Ländern [oder Regionen], deren Einwohner zum Islam übertraten, z. B. in Medina oder dem Jemen, weil Allahs Prophet sagte: ‘Keine Kirche darf im Islam gebaut werden’. Das Bauen einer Kirche ist eine Überschreitung [des Erlaubten]. Deshalb ist dies in einem muslimischen Land nicht erlaubt. Falls Kirchen gebaut wurden, werden sie abgerissen. Es spielt keine Rolle, ob dies [das Verbot des Kirchenbaus] ihnen [den Christen] schon [von muslimischen Machthabern] erläutert wurde oder nicht. Das Gleiche gilt in Ländern, die mit Zwang von Muslimen erobert wurden, z. B. Ägypten und Isfahan [Iran], weil diese [Gebiete] von Muslimen durch Besatzung eingenommen wurden. Diese Gebiete dürfen nicht zu einer Kirche werden. Kirchen dürfen in ihnen nicht gebaut werden. Falls Kirchen dort verfallen, dürfen sie nicht wieder aufgebaut werden. Falls wir ein Land durch einen Friedensvertrag erobern, z. B. Jerusalem, der ihnen [den Christen] die Existenz in ihrem Land erlaubt, das uns ab jetzt gehört, wird ihnen das Erhalten und das Bauen von Kirchen gestattet. Falls der Friedensvertrag [mit den Christen] die Kirchen nicht erwähnt, dürfen Kirchen eher nicht gebaut werden. In diesem Fall werden die Kirchen abgerissen. Al-Qurtubi, der als Maliki [Vertreter der malikitischen Rechtsschule] gilt, äußerte sich in seiner Auslegung (Kap. 12, S. 70) unter Abschnitt fünf folgendermaßen: ‘Ibn Khuais Mindad sagte: Dieser [Koran-]Vers – ‘Und wenn Allah nicht die einen Menschen durch die anderen zurückgehalten hätte, so wären gewiß Klausen, Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen der Name Allahs des öfteren genannt wird, niedergerissen worden’, (Sure 22, 40) – besagt, dass Kirchen und Gebetshäuser der Schutzbefohlenen nicht abgerissen werden dürfen. Sie [die Christen] dürfen jedoch keine [neuen] Kirchen erbauen. Sie dürfen die Größe [ihrer Kirchen] nicht erweitern oder sie erhöhen. Muslime dürfen Kirchen weder betreten noch in ihnen beten. Wenn sie [die Christen] den Bau [der Kirchen] verändern, werden sie abgerissen. Kirchen und Gebetshäuser, die sich in Haus des Krieges befinden, werden abgerissen. Sie [die Christen] dürfen diese [Kirchen zahlenmäßig] nicht vergrößern, weil dies als Demonstration der Gottlosigkeit gilt.” Vom Rechtsgutachtergremium Ägyptens (8).

_____

Es werden noch mehr derartiger Fatwen existieren. Das wäre doch einmal ein Betätigungsfeld für den KRM, der sich in der öffentlichen Einnahme der Opferrolle bestens versteht.

Das wahre Gesicht des Islams tritt in heutiger Zeit immer mehr zutage. Der Koordinationsrat der Muslime sollte einmal über Religionsfreiheit im eigenen „Hause des Friedens“, in der eigenen Religion nachdenken, bevor er hier der nichtmoslemischen Regierung und Gesellschaft auch nur den Hauch von Kritik zu machen gedenkt. Er sollte sich vielmehr von solchen Fatwen aufs Heftigste distanzieren – und zwar öffentlich!

_____

Time am 19. April 2015

_____

1) http://www.islam.de/26341
2) http://www.barenakedislam.com/2015/04/06/exposed-fake-anti-muslim-hate-crimes-regularly-promoted-by-muslims-and-the-sharia-compliant-leftist-media/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/23/totales-spottverbot/
4) https://koptisch.wordpress.com/2015/04/18/moslems-verurteilen-anschlage-auf-moscheen/#more-69831
5) http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-west/schwerpunktartikel/deutscher-kopten-bischof-mein-herz-blutet
6) http://www.coptichistory.org/new_page_2692.hat
7) http://www.alfawzan.ws/AlFawzan/FatawaSearch/tabid/70/Default.aspx?PageID=5106
8) http://www.al-eman.com/ask/ask3.asp?id=19886&hide1=2&Next=&select1=*&select2=*&rad1=&dbegin=&mbegin=&ybegin=&dend=&mend=&yend=&rad2=MOF&idser=&wordser=%C7%E1%DF%E4%C7%C6%D3

Sisi erledigt auch die Hamas

18. April 2015

Sisi

Im Kampf gegen die Nazislahmisten der Hamas und auf dem Sinai erweist sich Ägyptens Diktator Sisi – der angekündgt hatte, die „Muslimbrüder“ zu „erledigen“ – als zuverlässiger Partner. Lesen Sie einen Bericht von Khaled Abu Toameh vom „Gatestone Institute“ (1).

_____

Gaza: Ägypten ist schuld an der Waffenknappheit

Diese Woche unterzeichnete der ägyptische Präsident Abdel Fattah el-Sisi ein neues Gesetz, wonach jedem, der an Ägyptens Grenze einen Tunnel gräbt, eine lebenslange Freiheitsstrafe droht. In seinem Kampf zur Austrocknung des terroristischen Sumpfes hat Sisi echten Mut und Entschlossenheit bewiesen. Die strengen Maßnahmen, die er entlang Ägyptens Grenze mit dem Gazastreifen ergriffen hat, sind sogar noch effektiver als Israels Militäroperationen gegen die Schmuggeltunnel.

Der unnachgiebige Krieg gegen den Terrorismus, den Ägyptens Präsident Abdel Fattah el-Sisi’s führt – insbesondere entlang der Grenze zum Gazastreifen –, scheint Früchte zu tragen. Es ist ein Krieg, der abseits des Lichts der Weltöffentlichkeit stattfindet und von seiten der internationalen Gemeinschaft kaum eine Reaktion zeitigt.

Diese Situation ist ein perfektes Beispiel dafür, dass die internationale Gemeinschaft und die Vereinten Nationen sich nicht um die “Misere” der Palästinenser kümmern, solange Israel nicht beteiligt ist. Das Getöse, wie es sich oft anlässlich von israelischen Militäroperationen gegen die Hamas und ihre Schmuggeltunnel erhebt, ist bei Sisis Krieg gegen den Terrorismus bislang ausgeblieben.

Als Folge dieses Krieges – der 2013, kurz nachdem Sisi an die Macht gekommen war, mit der Zerstörung Hunderter Schmuggeltunnel an der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen begann – sind die Hamas und andere bewaffnete Gruppen nun so isoliert wie nie zuvor.

Aber es ist nicht nur diese Isolation, die der Hamas, dem Islamischen Dschihad und anderen bewaffneten Gruppen im Gazastreifen Sorge bereitet; Ägyptens strenge Sicherheitsmaßnahmen – darunter die Zerstörung von mehr als 1.700 Tunneln und die Schaffung einer Sicherheitszone entlang der Grenze zum Gazastreifen – haben den Waffenschmuggel beinahe zum Erliegen gebracht.

„Der Schmuggel (von Waffen in den Gazastreifen) wurde fast völlig gestoppt“, gesteht Abu Mohammed, ein palästinensischer Waffenhändler aus der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen. „Nur selten gelingt es jemandem, leichte Waffen oder Munition zu schmuggeln.“

Seit Februar gebe es so gut wie keinen Waffenschmuggel von Ägypten in den Gazastreifen mehr, verrät Abu Mohammed. Raketen in den Gazastreifen zu schmuggeln, sei fast unmöglich, klagt er.

Das Vorgehen der ägyptischen Sicherheitskräfte gegen die Schmuggeltunnel habe im Gazastreifen zu einer Knappheit an verschiedenen Waffenarten und Munition geführt, so Abu Mohammed. Auch seien die Preise vieler Waffen stark gestiegen.

Der Preis einer Kugel Munition, die ehedem einen US-Dollar kostete, habe sich in den letzten Monaten glatt verdoppelt, berichtet der Waffenhändler. Der Preis eines in Ägypten hergestellten Sturmgewehrs des Typs AK-47 habe von $900 auf $1.300 US-Dollar angezogen.

Die Versuche einiger palästinensischer Besitzer von Schmuggeltunneln, zerstörte Tunnel wiederaufzubauen, seien durch die anhaltenden ägyptischen Gegenmaßnahmen – darunter der Einsatz von Sprengstoff und Abwasser zur Zerstörung der Tunnel – vereitelt worden, sagt er.

Beflügelt vom Erfolg der Anti-Terror-Kampagne prüfen die ägyptischen Behörden nun die Möglichkeit, die kürzlich entlang des Gazastreifens eingerichtete Sicherheitszone auszuweiten. Dieser Schritt sei notwendig, um Terrorgruppen daran zu hindern, ihre Aktivitäten auf den nördlichen Sinai auszudehnen, sagen die Ägypter.

Allein seit Jahresbeginn haben die ägyptischen Behörden entlang des Gazastreifens rund 240 Schmuggeltunnel zerstört. Einer davon war laut ägyptischen Sicherheitsbeamten mit fast drei Kilometern Länge und drei Metern Tiefe der größte bislang von den Ägyptern entdeckte Tunnel.

Ägyptische Soldaten bereiten die Sprengung eines großen Schmuggeltunnels vor, den sie an der Grenze zwischen dem Sinai und dem Gazastreifen entdeckt haben – September 2014. Jetzt hat Präsident Sisi beschlossen, die Schmuggeltunnel der Hamas auch mit rechtlichen Mitteln zu bekämpfen.

Diese Woche unterzeichnete er ein neues Gesetz, wonach jedem, der an Ägyptens Grenze einen Tunnel gräbt, eine lebenslange Freiheitsstrafe droht.

Das Gesetz kommt zu einer Zeit, wo Berichte auftauchen, dass einige in Opposition zur Regierung stehende Dschihadisten im Sinai medizinische Behandlung im Gazastreifen erhalten hätten. Die Berichte bestätigen die Angst ägyptischer Regierungsvertreter, dass Dschihadisten im Sinai mit der Hamas zusammenarbeiten, um die Sicherheit und Stabilität in Ägypten zu untergraben.

Just einen Tag vor der Unterzeichnung des Gesetzes hatte es erneut einen Tag des Blutvergießens gegeben: Bei einem Bombenanschlag vor einem Gebäude der Sicherheitskräfte in der im Sinai gelegenen Stadt El Arish waren fünf Menschen getötet und mindestens 30 verletzt worden. Bei einem anderen Terroranschlag in der Nähe von Scheich Zuweid, einer Stadt im Norden des Sinai in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen, waren zuvor sieben Soldaten getötet worden.

In seinem Kampf für die Austrocknung des terroristischen Sumpfes hat Sisi echten Mut und Entschlossenheit bewiesen. Die strengen Maßnahmen, die er entlang Ägyptens Grenze mit dem Gazastreifen ergriffen hat, sind sogar noch effektiver als Israels Militäroperationen gegen die Schmuggeltunnel.

Dass es im Gazastreifen eine Waffenknappheit gibt, ist eine gute Nachricht – nicht nur für Israel und Ägypten, sondern auch für die dort lebenden Palästinenser.

Es dürfte der Hamas schwer fallen, eine weitere militärische Konfrontation mit Israel anzuzetteln – bei der die Palästinenser einmal mehr einen hohen Preis zu zahlen hätten –, solange Sisis Armee rund um die Uhr Schmuggeltunnel zerstört und im Gazastreifen die Preise von Gewehren und Munition in die Höhe schießen.

_____

Time am 18. April 2015

_____

1) http://de.gatestoneinstitute.org/5560/gaza-aegypten-waffen

Längere Schnüre

17. April 2015

Schnüre

Daniel Pipes liefert eine kritische Gesamtschau der orkorientierten Politik Obamas (1).

Sie ist lesenswert und bedenkenswert aber fragwürdig.

Momentan sickern Tausende von Orks in unser Territorium ein, aber werden wir uns tatsächlich als unfähig erweisen, sie das Zähneputzen zu lehren? Ist es wirklich ein Problem, dass der perverse Diktator Libyens entmachtet wurde? Dass Syriens Diktator Assad drastisch eingeschränkt wurde? Dass Jemen zerfällt? Ist Nazirans Atombombe wirklich eine Gefahr für irgendetwas außer Naziran?

Manche Mächte machen Pläne über mehr als hundert Jahre!

_____

Entschlüsselung der Obama-Doktrin

James Jeffrey, Barack Obamas ehemaliger außerordentlicher Gesandter und Generalbevollmächtigter im Irak, hat dies hier über die aktuelle Bilanz im Nahen Osten zu sagen: „Wir befinden uns in einem verdammten freien Fall.“

Zählen wir die Fehler: Hilfe beim Sturz von Muammar Gaddafi in Libyen, was zu Anarchie und Bürgerkrieg führte. Druck auf Hosni Mubarak in Ägypten, dass er zurücktritt, dann die Unterstützung der Muslimbruderschaft, was dazu führte, dass der jetzige Präsident Al-Sisi sich Moskau zuwendet. Verstimmung des unerschütterlichsten Verbündeten in der Region, der Regierung Israels. ISIS als „Schülermannschaft“ abqualifiziert, bevor er große Städte eroberte. Den Jemen als Antiterror-Erfolg bejubelt, unmittelbar bevor seine Regierung gestürzt wurde. Die saudischen Autoritäten bis zu dem Punkt erschreckt, dass sie eine Militärallianz gegen den Iran zusammenstellten. Recep Tayyip Erdoğan in der Türkei verhätschelt, was ihn in seinen diktatorischen Tendenzen ermutigte. Den Irak und Afghanistan vorzeitig verlassen, was die amerikanischen Investitionen in diesen beiden Ländern zum Untergang verurteilte.

Und vor allem: Gefährlich mangelhafte Händel mit den nach Atomarem strebenden Mullahs des Iran abgeschlossen.

Gaddafi aus Libyen – eine Obama-Erfolgsstory?

Ist das eine zufällige Reihe von Fehlern einer inkompetenten Führung oder steckt hinter diesem Muster eine große, wenn auch missverstandene Idee? Bis zu einem gewissen Maß ist es Unfähigkeit, so wie Obamas Diener vor dem saudischen König, die Drohung an Syriens Regierung wegen des Einsatzes von Chemiewaffen, bevor er seine Meinung wieder änderte; und jetzt schickt er das US-Militär, um Teheran im Irak zu helfen und ihn im Jemen zu bekämpfen.

Doch es gibt auch eine große Idee und die erfordert Erklärung. Als Mann der Linken betrachtet Obama die Vereinigten Staaten als eine Kraft, die einen schädlichen Einfluss auf die Welt da draußen ausgeübt hat. Gierige Konzerne, ein übermächtiger militärisch-industrieller Komplex, rüpelnder Nationalismus, eingefleischter Rassismus und Kulturimperialismus machen zusammen unter dem Strich Amerika zu einer Kraft des Bösen.

Als Student des Community Organizers Saul Alinsky verkündete Obama seine Ansichten nicht lauthals, sondern gab sich als Patriot aus, obwohl er (und seine charmante Ehefrau) gelegentlich Hinweise auf ihre radikalen Sichtweisen zur “fundamentalen Umgestaltung der Vereinigten Staaten” gaben. Beim Aufstieg ins Präsidentenamt ging Obama langsam vor, wollte keine Besorgnis wecken und er wollte wiedergewählt werden. Doch inzwischen, nach vollen sechs Jahren, zu einem Zeitpunkt, an der er sich nur noch Sorgen über seine Hinterlassenschaft machen muss, erscheint der voll aufgeblühte Obama.

Saul Alinsky, der Community Organizer par excellence. (Und den der Autor dieses Artikels etwa 1965 traf.)

Die Obama-Doktrin ist einfach und umfassend: Die US-Regierung muss für ihre früheren Fehler moralisch Wiedergutmachung leisten. Feindselige Staaten anzulächeln, wird diese inspirieren das zu erwidern. Die Anwendung von Gewalt schafft mehr Probleme als sie löst. Historische US-Verbündete, Partner und Helfer sind moralisch untergeordnete Staffage. Im Nahen Osten bedeutet das, es wird versucht den Revisionisten (Erdoğan, die Muslimbruderschaft, die Islamische Republik Iran) eine helfende Hand zu reichen und kooperative Regierungen (Ägypten, Israel, Saudi-Arabien) wegzustoßen.

Unter diesen Akteuren stechen zwei heraus: Der Iran und Israel. Gute Beziehungen zum Iran aufzubauen scheint der Obama beherrschende Gedanke zu sein. Wie Michael Doran vom Hudson Institute zeigte, hat Obama während seiner gesamten Präsidentschaft daran gearbeitet den Iran zu dem zu machen, was er “eine sehr erfolgreiche Regionalmacht” nennt, “die internationale Normen und internationale Regeln einhält”. Dem gegenüber stehen – vor seiner Präsidentenzeit – Freundschaften mit wilden Antizionisten wie Ali Abunimah, Rashid Khalidi und Edward Said, die auf die Tiefe seiner Feindseligkeit dem jüdischen Staat gegenüber hindeuten.

Die Obama-Doktrin entmystifiziert das, was ansonsten unbegreiflich ist. Zum Beispiel erklärt sie, warum die US-Regierung ungeniert das empörende “Tod Amerika”-Geschrei des iranischen Obersten Revolutionsführers im März ignorierte, das sie als bloßes innenpolitische Getue abtat, während Obama sich den fast gleichzeitig abgegebenen Kommentar des israelischen Premierministers im Wahlkampf vornahm, mit dem dieser eine Zweistaatenlösung mit den Palästinensern während seiner Amtszeit ablehnte (“wir nehmen ihn beim Wort”).

Irans Oberster Revolutionsführer Khamene’i kann fast alles sagen – Obama wird es egal sein.

Die Doktrin bietet zudem eine Richtschnur, um mögliche Entwicklungen während Obamas verbleibender Amtszeit vorherzusagen, so wie diese: Armselige P5+1-Deals mit dem Iran werden Israels Regierung dazu treiben die iranischen Atomanlagen anzugreifen. Milde Politik gegenüber Damaskus macht den Weg für das Regime Assad frei, damit es seine Macht wieder ausweiten kann. Ankara entscheidet sich wegen der zypriotischen Gas- und Öl-Vorkommen im östlichen Mittelmeer eine Krise zu provozieren.

Die größte vor uns liegende Frage lautet, wie das amerikanische Volk in seiner Weisheit die Obama-Doktrin beurteilen wird, wenn sie in 19 Monaten Es nächste Mal einen Präsidenten wählt. Werden die Amerikaner seine Politik der Ausflüchte und Buße verwerfen, wie sie das vergleichbar 1980 machten, als sie Ronald Reagan statt Jimmy Carter wählten? Oder werden sie sich für vier weitere Jahre davon entscheiden, womit sie die Obama-Doktrin in eine neue Norm und die Amerikaner in reumütige Masochisten nach europäischem Vorbild verwandeln?

Ihr Urteil 2016 hat möglicherweise welthistorische Konsequenzen.

_____

Time am 17. April 2015

_____

1) http://de.danielpipes.org/15741/obama-doktrin

Nicht der erste – nicht der letzte Völkermord

16. April 2015

1komma5Millionen

Im „Tagesspiegel“ findet heute Stephan-Andreas Casdorff starke Worte gegen die unterwürfige Haltung der Bundesregierung gegenüber dem Völkermord der Torks an den Armeniern und der verleugnenden Haltung der torkischen Regierung (1).

_____

Was es war? Völkermord!

Ob die Verbrechen des Osmanischen Reichs an den Armeniern Völkermord waren, oder nicht, ist nicht Historikern vorbehalten, wie die Bundesregierung glauben macht. Sie muss sich klar dazu erklären. Ein Kommentar.

Diplomatie ist nicht nur die Kunst des ziselierten Wortes. Bei manchem ist absolute Klarheit geboten. Wie im Fall des Völkermords an den Armeniern. Jawohl, Völkermord!

Denn das ist, was vor 100 Jahren geschah: Im Osmanischen Reich wurden auf Befehl der Regierung mehr als eine Million Armenier deportiert, sie wurden ermordet oder verhungerten und verdursteten in der Wüste. Es brauchte eigentlich weiß Gott nicht erst den Papst, das einen Genozid zu nennen. Recht hat er. Und nicht er allein. Vor Franziskus haben Frankreich, Italien, Polen und viele Länder mehr dazu klare Worte gefunden. Manche, darunter Griechenland, stellen die Leugnung des Genozids sogar unter Strafe.

Deutsche Offiziere waren Mitwisser, waren Mittäter. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, hat dieser Tage darauf hingewiesen. Es wird doch nur zu gern verdrängt, dass Adolf Hitler diesen Völkermord zum Vorbild für die Vernichtung der Juden genommen hat. Wie schrecklich, dass Schuster daran erinnern muss, in diesem Jahr, 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, von Buchenwald.

Darum ist es Zeit, dass sich die Türkei, ja doch, und wir Deutsche uns unserer Verantwortung stellen. Am 24. April, dem Gedenktag, ist im Bundestag die Gelegenheit dazu: zu absoluter Klarheit. Am besten in einer Regierungserklärung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Das wäre angemessen. Nicht angemessen ist, wenn die Regierung erklärt, wie gerade geschehen, dass das Urteil über dieses Verbrechen Historikern vorbehalten sein sollte. Was ohnedies schon eine gewagte These ist. Politiker entscheiden zuweilen schon Historisches und auch über ihre Haltung zu Historischem.

Erschreckende Einstellung zu historischem Unrecht

Dass die Türkei in diesem Fall geradezu eine internationale Verschwörung gegen sich wittert, zeigt eine erstaunliche, genauer: eine erschreckende Einstellung zu historischem Unrecht und der Notwendigkeit seiner Aufarbeitung. Subjektive Reinigung eines Geschichtsbildes darf ihr nicht gestattet werden. Das wäre falsche Rücksichtnahme. Wo doch nur der, der sich seiner Vergangenheit stellt, eine gute Zukunft erringen kann. Das ist eine andere Form von politischer Hygiene – und zwingend, wenn die Türkei immer noch im modernen Europa ankommen will.

Was wiederum zurückführt zum Anspruch an Deutschland. Wie gut, dass die Union das Thema noch einmal mitnimmt in die koalitionären Beratungen. Nicht weil es der Opposition, weil es Linken und Grünen unerwünschte Angriffsflächen bietet, das wäre bloß taktisch, sondern weil sich tatsächlich keiner mit dieser seltsam unentschlossenen Haltung zufriedengeben sollte. Dazu ein Beispiel, eines, das die Bundesregierung durchaus desavouieren kann: Zu den Gedenkfeiern am 24. April in Eriwan kommt für Frankreich Staatspräsident François Hollande – Deutschland soll nur von einem Staatsminister aus dem Auswärtigen Amt vertreten werden? Das kann nicht das letzte Wort sein.

Am Vorabend gibt es einen ökumenischen Gottesdienst in Berlin. Möglicherweise wird Bundespräsident Joachim Gauck den Völkermord beim Namen nennen. Das Staatsoberhaupt spricht in unser aller Namen. Es wäre unwürdig, wenn sich Bundesregierung und Bundestag ihm nicht anschließen wollten.

_____

Time am 16. April 2015

_____

1) http://www.tagesspiegel.de/politik/armenien-was-es-war-voelkermord/11648172.html

25.000 Euro im Monat

16. April 2015

Feuerbergstraße

Auf „FAZ.NET“ wirft Frank Pergande dankenswerterweise einen Blick auf die gravierenden Probleme, die Hamburg mit mohammedanistischen „unbegleiteten Flüchtlingen“ hat (1).

Diese sind zwar in mohammedanistischen Gesellschaften zu Schwerverbrechern asozialisiert worden, aber der Mohammedanismus hat damit natürlich mal wieder gar nichts zu tun und taucht daher folgerichtig in Herrn Pergandes interessanten Ausführungen auch nicht auf.

_____

Flüchtlinge in Hamburg

Wie in schlechten alten Zeiten

Brandstiftung im Flüchtlingsheim, Messerstecherei unter jungen Afghanen – der Zusammenhang beider Fälle: Sie werfen Schlaglichter auf die Herausforderungen, vor denen Hamburg in der Flüchtlingspolitik derzeit steht.

„Ein Schatten ist auf Hamburg gefallen.“ So drückte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) aus, was viele Hamburger tatsächlich dachten. Am Vormittag hatte im Stadtteil Wilhelmsburg ein 17 Jahre alter Schüler einen gleichaltrigen Mitschüler niedergestochen und dabei tödlich verletzt. Am Nachmittag brannte in einer Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Hammerbrook ein Container. Auf den ersten Blick haben beide Ereignisse nichts miteinander zu tun, auf den zweiten schon.

Im ersten Fall gab es wohl Streit zwischen zwei afghanischen Jungen um ein Mädchen. Der Schüler hat die Tat inzwischen gestanden, schweigt aber über das Motiv. Die Jugendlichen saßen in einem Deutsch-Kurs zur Vorbereitung auf die Schule. Im zweiten Fall dürfte es Brandstiftung gewesen sein, allerdings aus der Einrichtung selbst. Eine Matratze in einem unbewohnten Raum wurde in Brand gesetzt. Das Feuer breitete sich schnell aus, aber auch die Feuerwehr war schnell da. Die fünfzehn Bewohner der Einrichtung kamen ohne Verletzungen davon.

Der Zusammenhang beider Fälle: Sie werfen Schlaglichter auf die Herausforderungen, vor denen Hamburg in der Flüchtlingspolitik derzeit steht. Vor allem der Brand im Container ist dafür ein krasses Beispiel. In den sechzehn Containern wohnen derzeit fünfzehn Jungen, 14 bis 17 Jahre alt, die als sogenannte minderjährige unbegleitete Flüchtlinge nach Hamburg kamen und schon auf eine beachtliche kriminelle Karriere verweisen können. Einige sollen auch drogensüchtig sein, sie gelten als nicht erziehbar.

Es waren die schweren Fälle

Ihre Unterkunft ist zwar kein geschlossenes Heim, unterliegt jedoch besonderen Sicherheitsanforderungen. Deshalb ist es auch etwas abgelegen. Wer hierher kommt, wird erst einmal auf Waffen und Drogen untersucht. Die fünfzehn Jugendlichen, die alle aus Nordafrika stammen, genießen eine besondere Betreuung und außerdem einen besonderen Schutz: Sie können nicht abgeschoben werden, denn in ihren Heimatländern gäbe es für sie keine Hilfseinrichtungen, wie sie das deutsche Jugendhilferecht verlangt.

Die Jungen sind nun aber in der Stadt schon umhergereicht worden. Erst lebten sie im Stadtteil Ohlsdorf in der Feuerbergstraße. Dort hat der Kinder- und Jugendnotdienst Hamburgs seine zentrale Einrichtung. Hier finden Kinder und Jugendliche bei akuten Krisen sozusagen erste Hilfe: Beratung, aber auch kurzfristige stationäre Aufnahme, und zwar rund um die Uhr. In die Feuerbergstraße eingewiesen wurden 40 der insgesamt 1300 nach Hamburg gelangten minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge.

Es waren die schweren Fälle, sie kamen in die Räume der früheren geschlossenen Unterbringung. Bei den Nachbarn häuften sich schon bald darauf die Beschwerden. Einem Ehepaar wurde das Auto gleich dreimal hintereinander aufgebrochen, ein Handwerker konnte nur unter Polizeischutz auf dem Gelände ein Fenster wechseln. Einmal mussten gleich 16 Streifenwagen wegen einer Messerstecherei anrücken. Die Bewohner der Feuerbergstraße fühlten sich an alte Zeiten erinnert.

Untersuchungsausschuss für Flüchtlingsheim

Die geschlossene Unterbringung für kriminell auffällige Jugendliche ging noch auf den umstrittenen Innensenator Ronald Schill zurück. Praktisch vom ersten Tag an gab es Probleme damit. Erst 2008, als CDU und Grüne ihre Koalition beschlossen, wurde die geschlossene Unterbringung, der „Kinderknast“, wie er in Hamburg genannt wurde, aufgelöst. 50 Plätze gab es dort, jeder kostete etwa 25.000 Euro im Monat. Es gab Gewalt in der Einrichtung, Ausbrüche und Drogenschmuggel. Gleich zweimal wurde das Heim in der Feuerbergstraße sogar Gegenstand von parlamentarischen Untersuchungsausschüssen.

Im ersten ging es um die Zustände in der Einrichtung selbst. So sollen Mitarbeiter Jugendlichen unter anderem Psychopharmaka mit schweren Nebenwirkungen gegeben haben. Auch soll es Einweisungen ohne richterlichen Beschluss gegeben haben. Im zweiten Ausschuss ging es darum, dass Protokolle aus dem ersten unerlaubt in die Senatskanzlei gelangt und dort verbreitet worden waren. Die „Protokollaffäre“ endete nach vielen Windungen damit, dass CDU-Bürgermeister Ole von Beust seinen Justizsenator Roger Kusch entließ.

Schlägerei wegen Waschmaschinen

Was die aktuelle Situation in der Feuerbergstraße betraf, so eilte der zuständige Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) herbei, um die Lage zu beruhigen. Das hieß am Ende aber nichts anderes als Wegzug der schwierigsten Jugendlichen, und zwar in das Containerdorf am Bullerdeich. Vor drei Wochen zogen sie dorthin um. Aber auch da gingen die Probleme wie in der Feuerbergstraße weiter. Ende März gab es einen Polizeieinsatz, weil die Bewohner sich prügelten. Jetzt der Brand.

Im vergangenen Jahr kamen etwa 6600 Flüchtlinge nach Hamburg, 5000 von ihnen mit Bedarf für eine Unterkunft. Hamburg hat viel unternommen, um das zu bewältigen. Dazu gehört der Aufbau einer großen Erstaufnahmeeinrichtung in Harburg. Freilich war sie schon kurz nach der Eröffnung überfüllt. Derzeit sind auf 15 Quadratmeter bis zu vier Menschen untergebracht. 5250 Plätze sind es in der Erstaufnahme insgesamt, die meisten davon in Containern und Massenquartieren.

Neuer Standort in Hamburg-Harburg

Auch dort bleiben Konflikte nicht aus. Erst am Wochenende hatte es eine Massenschlägerei mit 40 Beteiligten gegeben, die mit Knüppeln und Besenstielen aufeinander losgingen, angeblich wegen der Waschmaschinennutzung. Die Polizei rückte an. Es gab mehrere Verletzte, die ins Krankenhaus gebracht wurden.

Den minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen widmet der rot-grüne Koalitionsvertrag eine Seite. Sie sollen eine Perspektive zum Bleiben bekommen. Die Flüchtlingspolitik insgesamt bekam zwei Seiten. Eine Forderung: Die Einrichtungen der Zentralen Erstaufnahme sollen so gestaltet werden, „dass zum Wohl der Flüchtlinge größtmöglicher Schutz gewährt wird und zum Wohle der Stadt echte Nachbarschaften entstehen könnten“.

Die Standorte sollen gut erreichbar sein und die Versorgung bieten, von Einkaufsmöglichkeiten bis zum Arzt. Auch sollen die Einrichtungen künftig kleiner werden. Derzeit allerdings ist das egal. Die Stadt sucht weitere Grundstücke, um dort Platz für die Erstaufnahme zu schaffen. Im Mai wird ein neuer Standort im Stadtbezirk Harburg mit 448 Plätzen eröffnet.

_____

Time am 16. A pril 2015

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nach-containerbrand-herausforderungen-fuer-hamburg-13539974.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Geert: „Eine neue Wende!“

15. April 2015

Geert-Dresden

Die MSM hetzten gegen PEGIDA, und sie hetzten gegen den Auftritt von Geert in Dresden. Unter dem Tisch von Jasper von Altenbockum wurde offenbar ein mit Dollarnoten gefüllter Geldkoffer aus Riad vergessen, und prompt beschrieb er „das“ PEGIDA als „politischen Kadaver“ und nannte Geerts ausführliche Rede einen „kurzen Auftritt“.

Mit Verlaub: Geert ist nicht die Stones, und er kam allein.

Glaubhafter als die von den MSM kolportierten 10.000 Zuhörer sind m.E. übrigens die von den beauftragten Rechtsanwälten ermittelten 15.100 Zuhörer seiner Rede (1).

Lesen Sie zunächst den Kommentar von Jasper Schleimschnecke (2) und sodann die fulminante Rede, die Geert in Dresden gehalten hat (3).

_____

Wilders Rede an einen politischen Kadaver

Geert Wilders hält in Dresden eine Rede, die Pegida nicht wiederbelebt. Und auch für Wilders war der Auftritt in der Flutrinne kein Jungbrunnen.

Geert Wilders gab sein kurzes Gastspiel in der Dresdner Flutrinne, aber es dürfte nichts daran geändert haben, dass er seine islamfeindliche Standardrede an einen politischen Kadaver hielt. Es zuckten noch einmal die alten Reflexe auf – es darf nun wieder „Volksverräter“ gebrüllt und gegen die „Lügenpresse“ gepöbelt werden. Aber aus Pegida, dem sogenannten „Widerstand“ angeblicher „Patrioten“ gegen die vermeintliche „Islamisierung“ des Abendlands, wird so schnell kein Jungbrunnen für Wilders werden.

Der niederländische Rechtspopulist hatte sich auf die deutschen Zusammenhänge gut eingestellt. Er sprach im „Namen von Kant, Schiller und Stauffenberg“ zu den „Helden“ von Dresden, wie er meinte, die nun eine „zweite Wende“ herbeiführen würden. Wenn da nicht Frau Merkel – „Volksverräter, Volksverräter!!!“ – oder der Ministerpräsident von Sachsen, Stanislav Tillich – „Volksverräter, Volksverräter!!!!“ – wären. Es sei eine Schande, rief Wilders, dass Tillich auf der falschen Seite stehe. Warum, wollte er nicht erklären. Sie gehörten einfach zu den Politikern, die den Kopf in den Sand steckten – und dass habe er „satt“.

Aber die Wutrede für die Wutbürger gegen die wutlosen Politiker war nur ein kleiner Teil des Auftritts von Geert Wilders. Den größten Teil nahm der Islam ein, oder das, was er daraus machte: eine Ansammlung furchteinflößender Erscheinungen, deren Vemengung umso bedrohlicher wirken muss, je weniger man sich damit beschäftigt hat. Was das für die deutsche Flüchtlingspolitik, für die deutsche Außenpolitik, für die deutsche Sicherheitspolitik, für Sachsen bedeuten soll – kein Wort außer, dass man das alles „hier nicht haben wolle“.

Aber nein: mit Hass habe das alles nichts zu tun! Niemand hasse den Islam! Niemand hasse die Muslime! Nein, wir lieben ja schließlich die Freiheit! „Wer Deutschland nicht liebt, der soll Deutschland verlassen!“ antwortete an einer Stelle die Menge, die bei weitem nicht so groß war, wie Lutz Bachmann sich das vorgestellt hatte. In der Flutrinne hatte man den Eindruck, dass nicht jeder mitbestimmen darf, was unter dieser Vaterlandsliebe zu verstehen ist. Aber diesen Geruch trug Pegida schon in sich, als es noch kein Kadaver war.

_____

VORHANG AUF FÜR GEERT:

_____

Wir müssen etwas tun

Liebe Freunde, hallo Deutschland, hallo Dresden!

Vielen Dank, dass ich heute hier sein darf. Vielen Dank, dass ihr mit so vielen hier seid.

Es ist eine Ehre für mich, heute zu euch zu sprechen, hier in der schönen Elbmetropole Dresden. In den letzten 22 Wochen habt ihr euch hier Montag für Montag zusammen mit Tausenden deutscher Patrioten versammelt.

Bei schlechtem und bei gutem Wetter, in strömendem Regen und bei stürmischem Wind.

Ihr wart immer hier! Dresden zeigt, wie’s geht!

Ich weiß, wie schwierig es besonders in Deutschland ist, stolze Patrioten zu sein. Es gibt viel Widerstand. Aber in meinen Augen seid ihr alle Helden. Und ich applaudiere euch.

Weil nichts falsch daran ist, stolze deutsche Patrioten zu sein. Es ist nichts falsch daran, zu wollen, dass Deutschland weiterhin frei und demokratisch bleibt. Es ist nichts falsch daran, unsere jüdisch-christliche Zivilisation zu verteidigen. Es ist unsere Plicht.

Unsere eigene Kultur ist die beste Kultur. Und Einwanderer müssen unsere Werte annehmen und nicht andersherum. Unsere Freiheit und unsere Demokratie müssen verteidigt werden.

Es ist unsere Pflicht, sie zu verteidigen.

Deshalb sind wir heute hier. In der Tradition von Kant, Schiller und Stauffenberg. In der Tradition unserer Redefreiheit, in der Tradition, die Wahrheit auszusprechen. Und entsprechend zu handeln.

Vor 26 Jahren habt ihr hier in Dresden, zusammen mit euren Landsleuten in Leipzig und in anderen Städten der ehemaligen DDR, der Welt eine wichtige Lektion erteilt.

Ihr habt gezeigt, dass die Wahrheit stärker ist als die Lüge, und dass Mut stärker ist als Tyrannei, und dass Freiheit stärker ist als Unterdrückung.

Ihr habt Deutschland damals die Wende gebracht.

Heute brauchen wir eine neue Wende.

Die meisten unserer Politiker, die Medien, viele Kirchenvertreter und Wissenschaftler verschließen ihre Augen vor der Gefahr der Islamisierung. Sie fürchten sich. Ihr aber fürchtet euch nicht!

Ihr seid heute Abend hier mit mir vereint. Weil wir PEGIDA sind, Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Wir sind das Volk! Wir sind die Wende! Nichts und niemand wird uns aufhalten.

Und wir hassen niemand. Wir kämpfen für unsere Freiheit und haben deshalb ein großes Problem mit dem totalitären Islam, aber wir haben keinen Hass auf Muslime. Auch unsere politischen Gegner, die heute hier in Dresden gegen uns protestieren, hassen wir nicht. Ich bin froh, dass wir in Deutschland und den Niederlanden gegeneinander demonstrieren dürfen. Ohne Gewalt. Ohne Hass. Das ist auch ein wichtiger Unterschied zwischen unserem Land und zum Beispiel Saudi Arabien oder Iran. Und ich sage, an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, der geglaubt hat, mich warnen zu müssen: Wir kämpfen gerade gegen Diskriminierung und Hass. Schauen Sie all die Ländern an, in denen der Islam dominant ist. Schauen Sie nach Saudi-Arabien, Iran und Pakistan. Dort werden Nicht-Muslime, Christen, Juden, Frauen, Homosexuelle und Abtrünnigen als minderwertig betrachtet, gedemütigt, verfolgt und sogar ermordet. Genau das bekämpfen wir.

Und es ist eine Schande, Herr Ministerpräsident, dass wir Sie nicht auf unserer Seite finden können. Es ist eine Schande, Herr Ministerpräsident, dass Sie nicht davor warnen.

Wir haben genug von politischer Korrektheit. Wir haben genug von der Islamisierung unserer Gesellschaft. Wir stehen ein für die Freiheit, für die Wahrheit. Und wir wollen ein Leben in Freiheit und Wahrheit! Weil wir der Meinung sind, ohne Freiheit ist das Leben nicht lebenswert. Freiheit und Menschenwürde – dafür stehen wir.

Frau Merkel sagt, der Islam gehöre zu Deutschland. Ich frage euch: Hat sie recht? Sie hat nicht Recht! Soll ich Frau Merkel mitnehmen nach Holland? Nein Danke! Ich habe eine Botschaft an Frau Merkel: Frau Merkel, die Mehrheit Ihres Volkes ist der Meinung, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört! Frau Merkel, die Niederlande, Deutschland und die anderen westlichen Nationen sind keine islamischen Länder.

Wir wollen keine Monokultur, sondern wir möchten, dass unsere eigene jüdisch-christliche Kultur die Leitkultur in unserem Land bleibt.

Wir möchten bleiben, was wir sind. Wir möchten bleiben, wer wir sind!

Während die meisten Politiker ein Loblied auf den Islam singen, sorgen wir uns um die Zukunft unseres Landes.

Wir sind besorgt, weil wir den Koran gelesen haben. In Sure 9:29 steht, dass es in Ordnung ist, Juden und Christen zu bekämpfen. Sure 4:89 fordert die Muslime auf, diejenigen zu töten, die den Islam verlassen.

Wir sind besorgt, weil eine wissenschaftliche Studie ergab, dass 45 Prozent der Muslime in Deutschland glauben, die islamischen religiösen Regeln wären wichtiger als die deutschen Gesetze. Wir sind besorgt, weil 73 Prozent der Muslime in meinem Land sagen, daß holländische Muslime, die in Syrien kämpfen, Helden sind. 73 Prozent! Wir sind besorgt, weil in den letzten Monaten Tausende hier aufgewachsene Jugendliche unsere Länder verlassen haben, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Wir sind besorgt, weil viele dieser Dschihadisten wieder nach Europa zurückgekehrt sind und die meisten sind nicht verhaftet. Sie wandern nun auf unseren Straßen umher wie tickende Zeitbomben.

Wir dürfen uns nicht lähmen lassen, nichts zu tun. Wir müssen etwas tun.

Weit wichtiger, als den Islamischen Staat im Ausland zu bekämpfen, ist der Kampf, unsere eigene Sicherheit in unseren eigenen Ländern zu erhalten. In den Niederlanden, in Deutschland, in allen anderen europäischen und westlichen Ländern. Es ist unser Zuhause, das wir verteidigen müssen. Es ist richtig, den Islamischen Staat im Nahen Osten zu bombardieren. Aber unsere erste Priorität muss es sein, unsere eigene Völker, unsere eigene Freiheiten, unsere eigene Leute, unsere eigenen Kinder zu schützen. Hier zu Hause.

Jeder Bürger ist für die Bewahrung unserer Freiheiten verantwortlich. Jeder von Ihnen muss, wann immer es nur geht, das Bewusstsein Ihrer Mitbürger schärfen. Deutschland kann nicht genug vor der Islamisierung gewarnt werden.

Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber die meisten Terroristen sind Muslime. Wir sind besorgt, weil wir wissen, woraus sie ihre Inspiration beziehen. Wir kennen das Buch, das sie lesen.

Schaut, was vor kurzem in Kenia passiert ist, als brutale Dschihadisten ein Universitätsgelände attackierten, als sie dann die Muslime von den Nicht-Muslimen getrennt haben. Muslime durften gehen, und Nicht-Muslime wurden kaltblütig ermordet.

Schaut, was Anfang des Jahres in Paris und Kopenhagen passiert ist.

Wir wollen keine solchen Terroranschläge in Deutschland oder in den Niederlanden.

Und deshalb ist es wichtig, dass jeder von Ihnen für Deutschland die Alarmglocken schlägt.

Wenn Sie Deutschland lieben, dann schlagen Sie Alarm. Wenn Sie Ihren Mann oder Ihre Frau lieben, dann schlagen Sie Alarm. Wenn Sie Ihre Kinder lieben, dann schlagen Sie Alarm.

Warnen Sie Ihre Nachbarn, warnen Sie Ihre Kollegen, warnen Sie Ihre Freunde vor der Gefahr der Islamisierung, eine Gefahr für ihr Land, ihre Freiheit, ihre Kinder.

In den letzten Jahrzehnten wurde Europa konfrontiert mit Burkas, Ehrenmorden, weiblicher Genitalverstümmelung, Polygamie und der Tötung von Apostaten.

In ganz Europa werden Groß-Moscheen gebaut, während in Saudi-Arabien die erste Kirche noch gebaut werden muss.

Und letztes Jahr kam eine Rekordzahl von 626.000 Asylbewerbern in die Europäische Union. Das ist ein Anstieg um 44 Prozent. Fast zwei Drittel dieser Asylwerber stammen aus islamischen Ländern. Über 200.000 davon nach Deutschland.

Dieses Jahr werden es noch viel mehr sein.

Wir stehen vor einer Katastrophe.

Und ich sage Ihnen: Es reicht!

Natürlich sollen Flüchtlinge zum Beispiel aus Syrien in Sicherheit gebracht werden. Aber sie sollten in ihrer eigenen Region untergebracht werden. Nicht hier. Nicht in Europa. Wir sollen Schengen verlassen und unserer eigene Grenzkontrollen wieder einführen.

Einwanderer, die sich schon legal in unseren Ländern aufhalten, die unsere Gesetze beachten und sich in unsere Kultur assimilieren, sind uns als gleichberechtigte Bürger willkommen zu bleiben.

Aber zu denjenigen, die unsere Grenzen illegal übertreten haben oder in den Dschihad ziehen möchten oder die Scharia über unsere Gesetzen stellen oder schwere Verbrechen verüben, sagen wir laut und deutlich: Verlasst unser Land! Ihr gehört nicht hierher! Und wenn Dschihadisten unser Land verlassen wollen, sage ich: Haltet sie nicht auf, sondern lasst sie gehen! Aber lasst sie nicht zurückkehren. Nie mehr!

Ich weiß, dass jedermann, der den Islam und Mohammed kritisiert, sich in größte Gefahr begibt.

Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich stehe auf der Todesliste von Al-Kaida.

Aber heutzutage leiden wir alle unter den Terrordrohungen.

Heutzutage stehen wir alle auf der Todesliste der Dschihadisten.

Ich sage Ihnen: Ich habe die Politiker satt, die ihre Köpfe in den Sand stecken wie die Vogelstrauße. Ich habe ihre schamlose Unverantwortlichkeit und ihre erbärmliche Feigheit satt.

Ich habe die Partei für die Freiheit in den Niederlanden gegründet, um die Niederlande zu schützen gegen die Islamisierung.

Schaut wie es in der Islamischen Welt aussieht in Bezug auf Freiheit, Sicherheit und Terror.

Das wollen wir hier nicht.

Lasst uns also dieser Unfreiheit, Unsicherheit und Terror nicht importieren.

Liebe Freunde, auch die Muslime rufe ich auf:

Nehmt teil an der Wende! Befreit euch von den Fesseln des Islam! Verlasst den Islam und wählt die Freiheit.

Wir sind die Wende. Wir sind die Stimme des Volkes.

Wir tragen die Fackel der Freiheit. Wir tragen die Fackel der Demokratie. Wir tragen die Fackel unserer eigenen Zivilisation.

Wir müssen mutig sein. Das ist es, was wir tun müssen. Mutig sein. Das ist unsere Pflicht.

Ich frage Sie: Tun unsere Behörden das? Nein, sie tun es nicht. Sie tun nicht ihre Pflicht. Sie lügen uns sogar an.

Jeden Tag hören wir das gleiche Mantra, dass der Islam eine Religion des Friedens sei. Bei jeder Schreckenstat, die im Namen des Islam geschieht, stürmen Barack Obama, David Cameron, Angela Merkel und mein eigener Premierminister zu den Fernsehkameras, um der Welt zu erklären, dass die Taten nichts mit dem Islam zu tun hätten. Für wie dumm halten die uns? Die meisten unserer Politiker schauen weg. Aber wir werden nicht schweigen.

Weil wir das Volk sind – ein Volk, das sich weigert, versklavt zu werden!

Meine Freunde, schwierige Zeiten erfordern mutige Leute, Leute wie euch!

Es gibt viele von uns. In jedem Land im Westen gibt es mutige Patrioten, die an unserer Seite stehen.

Deshalb bin ich optimistisch.

Wir in den Niederlanden, ihr in Deutschland und die Patrioten in anderen Ländern, ziehen an einem Strang.

Es mag sein, dass unsere politischen Führer unser Land im Stich lassen. Aber wir werden das nicht tun.

Liebe Freunde, deutsche Patrioten, schaut nach Israel, lernt von Israel. Israel ist eine demokratische Insel im Meer islamischer Barbarei. Israel ist ein Leuchtfeuer der Freiheit und des Wohlstands umgeben von islamischer Dunkelheit. Israel weigert sich, überrollt zu werden.

Und wir weigern uns auch.

Seid stolz auf Deutschland.

Immer.

Bewahrt eure deutsche Identität. Bewahrt euer deutsches Erbe. Bewahrt eure deutsche Leitkultur. Deutschland ist das Rückgrad Europas.

Haltet es frei und demokratisch.

Lasst das Licht der Freiheit leuchten.

Beugt euch nicht der Barbarei.

Es lebe die Freiheit!

Es lebe PEGIDA,

Es lebe Deutschland,

Es leben die Niederlande,

Meine Freunde, wir sind das Volk!

_____

Time am 15. April 2015

_____

1) http://www.menschen-in-dresden.de/2015/15-100-pegida-anhaenger-folgen-ruf-die-flutrinne/
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/kommentar-wilders-rede-an-einen-politischen-kadaver-13536402.html
3) http://michael-mannheimer.net/2015/04/14/die-dresdner-rede-von-geert-wilders-im-wortlaut/

Bolschewismus = Kalifatismus

14. April 2015

Bolschewismus=Kalifat

_____

Time am 14. April 2015

_____

PS: „Links“ = Nazislahm

IS-IS joins U-NO

14. April 2015

.

Bei der Betrachtung des sich ausweitenden globalen Jihad, der ggf. in einen Weltbürgerkrieg münden könnte, ist nicht das Verhalten der schweigenden, friedlichen und feigen Mehrheit der Mohammedanisten relevant sondern die Agenda der Eliten und Avantgarden des Nazislahm (1).

Als besonders mächtige Struktur des Jihad erscheint derzeit der IS-IS, und man gewinnt trotz Erfolgsmeldungen im Kampf gegen ihn nicht das Gefühl, dass seine Expansion derzeit ernsthaft eingeschränkt worden wäre.

Auf „Israel heute“ gibt es einen Bericht über aktuelle interne bewaffnete und massive Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Flügeln der Palliediktatur in Nablus und Jenin (2). Sie könnten dem IS-IS den Boden bereiten, die Pallies – die dies mutmaßlich mehrheitlich gutheißen würden – unter ihre Kontrolle zu bringen.

Dann wäre der IS-IS durch den Sonderstatus, den die Pallies gegenüber allen anderen Völkern der Menschheit dort genießen, in der U-NO vertreten (wenn auch noch nicht als Staat, so doch schon über unzählige Unterorganisationen und Ausschüsse).

_____

Interner Konflikt der
palästinensischen Autonomiebehörde eskaliert

Bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Sicherheitskräften und führenden Fatah-Splittergruppen ist zu Feuergefechten und Mordanschlägen gekommen, wie Arutz Sheva berichtete.

Die Spannung zwischen dem Sicherheitsapparat der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und den Fatah-Splittergruppen, denen auch der militärische Flügel der sogenannten Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden angehört, ist in den Städten Nablus und Jenin in Samaria seit langem gewachsen und droht nach den jüngsten Zusammenstößen zu eskalieren.

Die beiden Städte sind laut des Oslo-Abkommens unter voller Kontrolle der palästinensischen Autonomiebehörde. In den letzten Monaten haben Feuergefechte, vor allem in Jenin, stark zugenommen. Während eines gravierenden Zwischenfalls wurde das Hauptquartier der Sicherheitskräfte der PA in Jenin massiv beschossen. Der jüngste Vorfall ereignete sich Ende letzter Woche, als es zu einem Schusswechsel zwischen einem bewaffneten Fatah-Aktivisten und Sicherheitskräften im Zentrum der Stadt kam.

Nahe dem Flüchtlingslager Balata bei Nablus ist am Wochenende das Auto von Fayiz Arafat, einem führenden Fatah-Aktivisten in Brand gesetzt worden. Einige Tage zuvor wurden bereits Schüsse auf Arafat gefeuert. Quellen aus dem Flüchtlingslager beschuldigen die palästinensischen Sicherheitskräfte indirekt in die Anschläge auf Arafat verwickelt zu sein, und den internen Machtkampf um die Kontrolle Balatas eskalieren zu lassen.

Neben den internen Kämpfen sieht sich die PA derzeit weiteren Konflikten ausgesetzt. Im letzten Sommer versuchte die Hamas einen Putsch gegen die PA durchzuführen, der von Israel durchkreuzt wurde. Auch schließen sich immer mehr Palästinenser dem Islamischen Staat (IS) in Gebieten, die unter der Kontrolle der PA stehen, an. Es gibt Hinweise darauf, dass der IS die Hamas und die PA stürzen möchte.

_____

Time am 14. April 2015

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/01/09/die-friedliche-mehrheit/
2) http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/28457/Default.aspx


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 28 Followern an