Sie kaufen uns weg (#5)

21. Juli 2015

Vogelscheichs

Manche finden die Politik der Saudis „rätselhaft“.

Der erfahrene Counterjihadi enträtselt sie durch die Lektüre des Kloran.

N-TV berichtet über die Scheckbuch-Politik der direkten Nachfahren Klo H. Metzels, die auch westliche MSM einschließt (1).

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“Saudi-Leaks”

Diplomatie mit dem Scheckheft enttarnt

Wikileaks hat Tausende Dokumente aus dem saudi-arabischen Außenministerium veröffentlicht. Sie enthüllen das wesentliche Mittel der Außenpolitik des Landes: das Scheckheft. Doch das Geld fließt nicht nur zu anderen Politikern, auch die Medien werden geschmiert.

Die Politik des Königreiches Saudi-Arabien ist selbst für Kenner des Landes oft genug ein Rätsel. Die Herrscher in der Hauptstadt Riad schotten sich so sehr nach außen ab, dass nur sie selbst wissen, was hinter den Mauern des Königspalastes geschieht. Deswegen zeigte sich die saudische Regierung ziemlich schmallippig, als die Enthüllungsplattform Wikileaks vor kurzem ihren neuesten Fund veröffentlichte: rund 61.000 Dokumente aus dem saudischen Außenministerium.

Die Papiere erlauben einen selten Einblick in die Politik des sunnitischen Königreiches und seine Rivalität mit dem schiitischen Iran, dem Erzrivalen in der Region. Riads Konkurrenz mit Teheran dominiert die Dokumente: Das Wort “Iran” taucht in rund 1400 der 60.000 veröffentlichten Depeschen auf. Saudi-Arabien geht es vor allem darum, den Einfluss des Landes in der arabischen Welt einzudämmen.

Signale von Fernsehsender geschwächt

So verlangte das Königshaus von dem Satellitenanbieter “Arabsat”, die Signale eines arabischsprachigen iranischen Fernsehsenders abzuschwächen, so dass dieser auf der arabischen Halbinsel nicht mehr zu empfangen sei. Ein Manager des Senders bestätigte der “New York Times”, dass das Unternehmen seit 2010 von Saudi-Arabien unter Druck gesetzt werde.

Das Vorgehen gegen den Iran beschränkte sich nicht auf Saudi-Arabien: Als die internationale islamische Universität in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad den iranischen Botschafter 2012 zu einer kulturellen Woche einlud, wollte die saudische Botschaft das verhindern. Der Universitätsdirektor lenkte jedoch nicht ein. Also bemühte sich die saudische Botschaft, ihn durch einen Saudi zu ersetzen – was ihr auch gelang, wie die “New York Times” berichtet.

100.000 Dollar für Sitz im Menschenrechtsrat

Und noch eins zeigen die Dokumente: Politik macht das ölreiche Saudi-Arabien im wesentlichen mit dem Scheckbuch. So soll der Golfstaat etwa 100.000 Dollar für eine “Werbekampagne” ausgegeben haben, um einen Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zu bekommen, wie aus einer Depesche des saudischen Außenministeriums hervorgeht. Auch befreundete Politiker erhielten Hilfe. So soll ein Gegner des ehemaligen irakischen Premierministers Nuri al-Maliki, der ein angespanntes Verhältnis zu Riad hat, 2000 Visa für die Pilgerfahrt nach Mekka bekommen haben.

Mit Geld will das Königreich auch Medien zu einer wohlwollenden Berichterstattung bringen. Der anti-iranische Fernsehsender MTV Libanon bat etwa um Unterstützung in Höhe von 20 Millionen Dollar. Saudi-Arabien gab fünf Millionen Dollar zusammen mit “einem Arbeitsplan, der es dem Sender ermöglicht, den Angelegenheiten des Königreichs zu dienen und für sie einzustehen”.

Lange Haftstrafen angedroht

Die Echtheit der Dokumente ist nur schwer zu überprüfen – viele der erwähnten Personen äußern sich auf Medienanfragen nicht. Wikileaks hat keine Zweifel an der Authentizität der Papiere. Man habe die Dokumente vor der Veröffentlichung “analysiert und für echt befunden”, sagt Sprecher Kristinn Hrafnsson.

Das saudische Außenministeriums bestätigte der staatlichen Nachrichtenagentur SPA zwar, es habe einen Hackerangriff gegeben. Dabei seien aber keine brisanten Dokumente gestohlen worden, erklärte ein Sprecher. Immerhin sind die Papiere der Regierung so wichtig, dass sie ihre Bürger gewarnt hat, sich “möglicherweise gefälschte” Dokumente anzuschauen oder sie weiterzuverbreiten – dafür können sie bis zu 20 Jahre im Gefängnis landen.

Arabische Internetnutzer und Journalisten haben trotzdem begonnen, die Papiere zu durchforsten. Die Dokumente zeigen, dass sich der erkaufte Einfluss des Golfstaates nicht nur auf die arabische Welt beschränkt: Die “Saudileaks” berichten auch von Zahlungen an Medien in Australien, Kanada, Indonesien und Guinea sowie von massenhaften Abos arabischer Zeitungen. So sichert sich das konservative Königreich laut Wikileaks eine “gefügige Presse”.

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Time am 21. Juli 2015

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1) http://www.n-tv.de/politik/Diplomatie-mit-dem-Scheckheft-enttarnt-article15558991.html

Faktenresistente Fingerfreunde

20. Juli 2015

Faktenresistente Fingerfreunde

Ahmet Seynurt heißt einer der Journalisten, die in den MSM die erigierten Ersatzpenise der Orks als Sympathiekundgebungen für den IS-IS identifizierten.

Das gefällt den mohammedanistischen Agenten rund um die „Islamische Zeitung“ gar nicht (1). Man wirft den jihadkritischen Publizisten „die Provokation falscher Assoziationen“ und mangelnde „journalistisch-handwerkliche Begabung“ vor. Auch werde der angesehene Orkverband DITIB, der tatsächlich eine staatliche torkische Organisation ist (2), „bewusst denunziert“.

Tarek Bärliner heißt der Ork-Kommissar, der deshalb über die FAZ und den ARD folgendenden Schuldspruch tun muss:

„Die qualitativen Mängel in dem Bericht disqualifizieren sowohl Autor als auch Plattform für den Diskurs.“

FAZ und ARD sind für den Ork-Kommissar „Plattformen“, die für eine Diskussion über den Mohammedanismus völlig ungeeignet sind.

Überdies sei es das gleiche, ob Mohammedanisten mit ihrem Zeigefinger herumfuchteln, oder aber ob sich Kinder in der Schule auf diese Art melden. Dies verstünden „selbsternannte Islamexperten und Hobby-Detektive“ nicht, sondern sie betrieben absichtliche Rufschädigung der ehrenwerten und verdienstvollen DITIB:

„Derartige Berichte sind ernst. Die grobe und fahrlässige Assoziation eines Bundesverbands über 896 Vereine mit einer Terrorgruppe ist nichts anderes als eine mutmaßliche Markierung.“

Es ist wirklich drollig, wie sich die Orks drehen und winden, um die Einheit des absolut homogenen Mohammedanismus zu verschleiern, und wie sie sie grade durch ihre verzweifelten Lügenversuche um so deutlicher sichtbar machen.

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Der erhobene Zeigefinger als IS-Symbol?
Warum das falsch ist.

ARD leistet sich groben Schnitzer

Der „IS-Finger“ ist wieder da. Egal ob Mittelfinger, Peace-Zeichen oder nun der Zeigefinger – Fotos zwingen viele Menschen scheinbar zu Posen. Junge Muslime entdeckten im Laufe der letzten 2-3 Jahre den gehobenen Zeigefinger für sich.

Es soll die Schahada, das muslimische Glaubensbekenntnis symbolisieren. Im Gebet hebt man den Finger leicht an, wenn man Allahs Einheit und Prophetie Muhammeds bezeugt. Man möchte meinen, der Finger gehöre somit auch ins Gebet, und nicht auf Fotos.

Nach den Axel-Springer-Medien haben nun auch das ARD-Magazin “Report München” und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” laut Tagesschau den gehobenen Zeigefinger auf Fotos als Indiz für eine Sympathie mit der Terrorgruppe IS identifiziert. Ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes unterstützt diese These mit der abstrakten Behauptung, es handle sich um ein „politisches Symbol“.

Wird hier eine falsche Assoziation provoziert? Der Autor Ahmet Seynurt spricht in seinem Bericht von “Recherchen”. Von journalistisch-handwerklicher Begabung zeugt es jedoch nicht, wenn man nicht einmal herausfindet, dass jeder Muslim den Finger täglich mehrere Male während der fünf Gebete hebt. Dafür hätte man einfach eine Moschee betreten müssen oder mit Muslimen sprechen müssen.

In seinem Bericht assoziiert Seynurt schlussendlich den größten muslimischen Moscheeverband DiTiB mit dem IS-Terror. Ein Foto mit gehobenem Zeigefinger eines Funktionärs einer DiTiB-Moschee in Dinslaken mit einem vermeintlichen IS-Sympathisanten gibt wohl Grund zur Überschrift “IS-Anhänger im türkischen Verband DiTiB”. Wird hier bewusst denunziert?

Fakt ist, man muss kein Experte sein um zu wissen, dass DiTiB nicht mit der Ideologie der IS harmoniert. Imame dieses Verbandes genießen eine solide islamische Ausbildung und gelten seit Jahrzehnten als Bollwerk gegen extremistische Ideologien. Sie richten sich in der Regel nach der hanafitischen Rechtsschule des sunnitischen Islam und sind somit ein Gegengewicht zu kleinen wahhabitischen Sekten, aus denen die IS-Ideologie resultierte.

Die qualitativen Mängel in dem Bericht disqualifizieren sowohl Autor als auch Plattform für den Diskurs.

Der gehobene Zeigefinger auf Fotos ist keine neue Modeerscheinung. Für verschiedenste Sportler symbolisierte er die Überlegenheit des eigenen Talents. Dass auch junge Muslime nicht unbedingt wissen, was sie da auf Fotos tun, beweist, dass einige unter ihnen gern auch den linken Zeigefinger heben, was nicht der Haltung der Schahada entspricht. Ja, die Terrorgruppe IS zeigt sich gerne mit dem Zeigefinger. Sie nennen sich auch „islamisch“. Nur lassen Muslime ihren Glauben nicht von Terroristen kapern.

Selbsternannte Islamexperten und Hobby-Detektive, die im gehobenen Zeigefinger eine IS-Sympathien zu erkennen meinen, mögen doch bitte alle Schulämter der Republik auffordern den Zeigefinger als Meldung abzuschaffen. Der Verfassungsschutz wäre wohl auch gut beraten meckernde Großeltern aufgrund des erhobenen Zeigefingers zu beobachten. Verdacht auf Islamismus.

Derartige Berichte sind ernst. Die grobe und fahrlässige Assoziation eines Bundesverbands über 896 Vereine mit einer Terrorgruppe ist nichts anderes als eine mutmaßliche Markierung. Im Ergebnis wird auch der überzeugende und wichtige Einsatz der DiTiB gegen jede Form der Radikalisierung diskreditiert.

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Time am 20. Juli 2015

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=19350
2) https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkisch-Islamische_Union_der_Anstalt_f%C3%BCr_Religion#Kontroverse_um_ihre_Anbindung_an_den_t.C3.BCrkischen_Staat

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– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/25/counter-funk/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/05/30/finger-zeigen-gegen-die-vernunft/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/01/finger-finger-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/03/vorsicht-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/06/unfunky-fingers/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/09/verfilzte-fingerfortsatze/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/13/an-den-fingern/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/16/fingerverbot/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/18/es-lebe-die-fingerpest/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/23/finger-der-finsternis/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/27/fingerreligion/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/29/„frische“-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/01/finger-fur-sie/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/04/von-den-fingern-nichts-neues/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/30/fingerfools/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/01/aus-den-fingern-gesaugt/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/04/fingerfanz/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/09/die-fanatischen-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/11/fingerfikher/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/08/20/verbrecherfinger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/09/14/neues-von-der-fingerfront/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/10/01/awful-anwar-the-finger-fuzzies/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/02/03/fiese-finger-fuchteln-viel/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/24/islam-ist-f-inger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/05/die-finger-der-faschisten/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/08/fantastillionen-von-fingern/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/17/flutschfinger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/24/feindliche-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/02/finger-der-verwechslung/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/05/fingerverruckt/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/16/aus-meinem-fingervorrat/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/21/voll-fette-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/29/forever-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/06/fingerfalle/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/20/verdammt-die-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/07/28/verliererfinger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/04/die-falschen-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/08/12/fingerviecher/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/24/frustrierte-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/30/vernagelte-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/04/ali-time-und-die-40-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/15/fingerfallout/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/21/filthy-fingers/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/28/fingerfreaks
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/09/fingerfidis-verpsst-euch/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/16/fragen-sie-die-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/29/finger-an-flaschen/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/08/fingerflops/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/21/fingerfixing/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/05/fallig-frische-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/12/die-finger-der-versager/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/26/fingerfracking/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/26/die-fingerphalli/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/03/12/finger-ohne-grenzen/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/17/diese-finger-sind-verflucht/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/05/01/finger-auser-facon/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/06/10/die-verachtenswerten-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/06/30/frankensteins-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/07/25/finger-voller-flausen/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/08/02/finger-im-fieber/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/08/26/fur-eine-handvoll-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/23/sie-finden-nicht-sie-fingern/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/01/04/freudlose-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/02/17/pausenfullerfinger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/03/17/diese-finger-werden-verschwinden/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/06/06/zeigt-her-eure-finger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/07/06/der-nie-versiegende-fingerfluss/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/28/foltererfinger/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/18/vorrang-fingerzidforschung/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/10/13/futter-fur-die-fingerfans/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/10/25/der-finger-als-fetisch/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/11/02/no-future-for-the-fingers/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/11/11/fingerfletscher/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/02/19/finger-fuchteln-fur-die-vergangenheit/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/03/24/finger-derselben-hand/

Rammeltag 2015, vierte Woche

19. Juli 2015

Rammeltag, 4W15

Der Rammeltag 2015 ist vorbei. Weltweit sind 1,5 Milliarden Mohammedanisten durch Übellaunigkeit, Mundgeruch und Massenmorde aufgefallen. Ihre willfährigen Dimmi-Lakaien, von denen viel zu viele in den höchsten Staatsämtern wirken, loben diesen gesundheitsschädlichen Schwachsinn und bewundern die extreme soziale Kontrolle, die dadurch auf jedes einzelne Mitglied der Community ausgeübt wird.

Polygamist

Wie man liest, setzt sich auch der erste muslimische Präsident der USA, B. Hussein Obama, für die Installierung des Eid-Festes als offiziellem Nationalfeiertag ein (1).

Letztes Jahr waren AllaHundseingesandter zum Rammeltag 2.174 Menschenleben geopfert worden (2), was 580 mehr als im Vorjahr gewesen waren und eine Steigerung von 35% gegenüber dem Vorjahr bedeutet hatte.

Ich hatte daher die Prognose gewagt, dass 2015 die 3.000er-Marke überschritten würde. Nun wurden dieses Jahr „nur“ 2.988 Menschen abgeschlachtet (3). Andererseits lag die Steigerung jetzt bei 37,5% , und die Marke wurde nur um zwölf Ermordete verfehlt.

Ich wage hiermit also die Prognose, dass 2016 die 4.000er-Marke überschritten wird.

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Time am 19. Juli 2015

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1) http://www.barenakedislam.com/2015/07/18/barack-hussein-obama-is-trying-to-make-the-islamic-holiday-of-eid-last-day-of-ramadan-an-official-american-national-holiday-before-he-leaves-office/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/07/28/rammeltag-2014-vierte-woche/
3) http://www.thereligionofpeace.com/

Falsch gestorbene Pallies

19. Juli 2015

nahost_tote

 Grafik von Heplev (1)

Khaled Abu Toameh befasst sich – übersetzt von Stefan Frank – beim „Gatestone Institute“ mit der ungleichen Behandlung von gefangenen Pallies in Israel und in der palarabischen Sphäre in den westlichen MSM (2).

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Wenn Palästinenser im Gefängnis sterben

(…) Drei palästinensische Männer wurden letzte Woche tot in ihren Gefängniszellen im Westjordanland und dem Gazastreifen aufgefunden.

Doch ihre Schicksale weckten nicht das Interesse der internationalen Medien oder von Menschenrechtsorganisationen in den USA und Europa. Ihr Fall wurde auch nicht dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) der Vereinten Nationen zur Kenntnis gebracht.

Über den Fall des 17-jährigen Mohamed Kasba, der nördlich von Jerusalem von einem Offizier der israelischen Armee erschossen wurde, als er dessen Auto mit Steinen attackierte, wurde in den westlichen Medien hingegen ausführlich berichtet.

Die UNO beeilte sich sogar, die Tötung Kasbas zu verurteilen, und rief zu einem “sofortigen Ende” der Gewalt auf – jeder müsse nun Ruhe bewahren. “Dies bestätigt erneut die Notwendigkeit eines politischen Prozesses, der darauf zielt, zwei Staaten zu errichten, die in Sicherheit und Frieden Seite an Seite leben”, sagte der UN-Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten, Nickolay Maldenov.

Wie sich jeder denken kann, erwähnte der UN-Offizielle mit keinem Wort die Todesfälle in den Gefängnissen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Hamas. Er sah nicht einmal eine Veranlassung, Besorgnis darüber auszudrücken oder eine Untersuchung zu fordern. Die UNO schaut – ebenso wie die westlichen Mainstreammedien – weg, wenn Palästinenser von anderen Palästinensern gefoltert oder umgebracht werden.

Der Grund, weshalb der Fall der drei Inhaftierten niemanden in der internationalen Gemeinschaft interessieren wird, ist, dass sie nicht in einem israelischen Gefängnis gestorben sind. Stattdessen starben die drei, während sie in von Palästinensern geführten Gefängnissen festgehalten wurden.

Wären sie in israelischer Haft gestorben, würden ihre Namen höchstwahrscheinlich auf den Titelseiten der meisten führenden westlichen Zeitungen erscheinen. Ihre Familien hätten alle Hände voll zu tun, im Beisein westlicher Journalisten von israelischen “Grausamkeiten” und “Menschenrechtsverletzungen” zu sprechen.

Doch nun wird kein bekannter westlicher Journalist irgendeine der Familien der drei Häftlinge besuchen: Denn sie sind nicht in einem israelischen Gefängnis gestorben.

In derselben Woche, als die drei Palästinenser tot im Gefängnis aufgefunden wurden, nahm der UN-Menschenrechtsrat eine Resolution an, die Israel wegen der im letzten Jahr durchgeführten Operation Protective Edge im Gazastreifen verurteilt. Wieder einmal entschloss sich der UN-Menschenrechtsrat, die Menschenrechtsverletzungen zu ignorieren, die von der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde verübt werden, welche Inhaftierten ihre elementaren Rechte und angemessene medizinische Versorgung verweigern.

Zwei von ihnen starben in Sicherheitseinrichtungen der PA in Bethlehem, der dritte wurde tot in einem Gefängnis der Hamas im Gazastreifen aufgefunden.

Bei den beiden Toten in den Gefängniszellen in Bethlehem handelt es sich um Shadi Mohamed Obeidallah und Hasem Jassin Udwan. Der Mann, der im Gefängnis im Gazastreifen starb, trug den Namen Khaled Hammad al-Balbisi.

Die drei Männer hätten Selbstmord begangen, behaupten die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas.

Im Falle Obeidallahs sagt die Polizei der Palästinensischen Autonomiebehörde, er habe sich auf der Toilette des Gefängnisses mit einem Kleidungsstück erhängt. Er war inhaftiert worden, weil er im Verdacht stand, vor drei Jahren einen Mord begangen zu haben.

Der zweite Mann, Udwan, starb wenige Tage später in einer anderen Einrichtung der Polizei in Bethlehem. Nach Polizeiangaben hat auch er Selbstmord verübt.

Der Inhaftierte im Gazastreifen, al-Balbisi, wurde von den Hamas-Behörden festgehalten, weil er gegen seine Frau gewalttätig geworden sein soll.

Doch al-Balbisi, 43, hat offensichtlich nicht Selbstmord begangen. Er war sehr krank, als er von den Sicherheitskräften der Hamas verhaftet wurde, und erhielt in der Haft keine ausreichende medizinische Versorgung.

Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR), eine in Gaza ansässige Non-Profit-Organisation, die sich dem Schutz von Menschenrechten, der Förderung des Rechtsstaats und der Aufrechterhaltung demokratischer Prinzipien in den Palästinensergebieten widmet, fordert eine Untersuchung der Todesumstände der Inhaftierten.

“Das PCHR betont, dass die Palästinensische Autonomiebehörde die Verantwortung für das Leben von Gefangenen und Inhaftierten in ihrer Gewalt trägt und daher dafür verantwortlich ist, sie mit Würde zu behandeln; darunter fällt auch das Angebot medizinischer Versorgung”, teilt die Gruppe in einer Erklärung mit.

Wenn in weniger als einer Woche drei Häftlinge sterben, sollten die Alarmglocken läuten, vor allem bei sogenannten propalästinensischen Gruppen und Menschenrechtsaktivisten in verschiedenen Teilen der Welt.

Diese Leute aber scheren sich ebenso wenig wie die UNO und die Mainstreammedien um die Menschenrechte der Palästinenser, wenn Israel nicht verantwortlich gemacht werden kann. Ihre Israelbesessenheit hat sie blind gemacht gegenüber der Not der Palästinenser, die unter der Palästinensischen Autonomiebehörde leben, und genauso blind sind sie gegenüber den schrecklichen Verbrechen, die jeden Tag von muslimischen Terroristen im Nahen Osten und anderswo verübt werden.

Die Geschichte der drei Männer, die in palästinensischen Gefängnissen starben, zeigt einmal mehr, wie die internationale Gemeinschaft und die Medien mit zweierlei Maß messen, wenn es um den israelisch-palästinensischen Konflikt geht.

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Time am 19. Juli 2015
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1) https://heplev.wordpress.com/2015/06/29/tote-in-konflikten-des-nahen-ostens/
2) http://de.gatestoneinstitute.org/6130/palaestinenser-gefaengnis

Terrororganisationen

18. Juli 2015

Islamde

Mazyeks „islam.de“ hetzt mit der angeblichen, rechtsradikalen Terrororganisation „Deutsche Widerstandsbewegung“.

Diese – im Gegensatz zu den Millionen Mohammedanisten in unserem Land, die überwiegend friedlicher Gesinnung sind – staatsgefährdende Bande bestand aus genau einer Person, nämlich dem freiberuflichen Musiklehrer Ralph K., N-TV (1):

„Laut dem Berliner ,Tagesspiegel’ gegen die Ermittler derzeit davon aus, dass die ,Deutsche Widerstandsbewegung’ allein aus K. bestand.“

Die Bildung einer kriminellen Vereinigung ist u.a. nach § 129 StGB verboten und wird demnach als weitere Straftat zur eigentlichen hinzukommen. Wenn sich Mazyek durchsetzt, was anzunehmen ist, und demnächst die Mohammedanismuskritik insgesamt strafbar wird, was z.B. sicher auch die Verwendung des Wortes „Mohammedanismus“ u.ä. einschließen wird, so wird man auch mit der MoT und ihren Kommentatoren „Terrororganisationen“ und mithin an die 40 Millionen „Terrororganisationen“ in Deutschland vor sich haben.

Ralph K.s Taten waren übrigens ganz furchtbare „Anschläge“, wenn sie auch keine Moscheen sondern öffentliche Gebäude betrafen:

„Zu größeren Bränden kam es nie, auch wurde niemand verletzt. Oft erloschen die Brandsätze von selber und hinterließen nur leichte Verrußungen der Glas- oder Betonfassaden und Beschädigungen auf dem Gehweg.“

Am Montag erfuhren die Leser der MSM, dass sich der gefährliche Rechtsterrorist, der gegen „Migranten gehetzt“ hatte, in bewährter NSU-Tradition selbst umgebracht habe (2). Die Todesursache ist aus den MSM seltsamerweise nicht zu erfahren, jedoch steht fest:

„Für ein Fremdverschulden gebe es keine Anzeichen.“

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Time am 18. Juli 2015

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1) http://www.n-tv.de/politik/Musiklehrer-gesteht-Anschlag-auf-Kanzleramt-article15490126.html
2) http://www.n-tv.de/politik/Rechtsextremist-toetet-sich-in-U-Haft-article15502301.html

Was tun? Lachen!

16. Juli 2015

NTV

Leute fragen mich: „Schön und gut, Time, der Mohammedanismus ist eine Plage der Menschheit. Aber was können wir tun?“

Das Wichtigste, was wir tun können, ist, den Mohammedanismus als das zu sehen, was er ist: Er ist läppisch und lachhaft! Er ist ein grausamer Scherz!

Wir können uns über den perversen Mohammedanismus durch unser Lachen erheben und ihn demaskieren.

Meldungen wie die folgende von „N-TV“ (s.o.) sind dabei wesentlich und zielführend (1):

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17:46 Uhr

Die Moschee Hassan II. verfügt über das größte Minarett der Welt. Es ist 210 Meter hoch.

Maus erschreckt Moschee-Besucher – 81 Verletzte

Eine Maus taucht auf und wenig später sind 81 Menschen verletzt. So lässt sich das zusammenfassen, was vergangene Nacht in Casablanca (Marokko) passiert ist.

Das Tier tauchte während des Abendgebetes in der Moschee Hassan II. auf und erschreckte die Gläubigen.

Sie drängten hinaus, dabei kam es zum Tumult mit vielen Verletzten. Fünf Menschen erlitten sogar Knochenbrüche, eine Schwangere gar einen doppelten Beinbruch.

Was aus der Maus wurde, weiß ich leider nicht.

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Time am 16. Juli 2015
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1) http://www.n-tv.de/der_tag/Maus-erschreckt-Moschee-Besucher-81-Verletzte-article15528251.html

Aus der Hauptstadt (#16)

15. Juli 2015

Verräter

Wenn ein Schmierenjournalist ins nächstbeste Orkgesäß kriecht, ist das schon schlimm genug (1). Wenn dies aber hochrangige Mitarbeiter der christlichen Kirche tun, ist das absolut unerträglich und erfordert im Grunde eine Inquisition von unten. Das Dimmi-Magazin „Qantara“ berichtet unter der Überschrift „100 Muslime und Christen bei Fastenbrechen des Erzbistums Berlin“ (2):

„Das Erzbistum Berlin hat erstmals Muslime und Christen zu einem ,festlichen Fastenbrechen’ eingeladen. Zu der Feier am Freitagabend in der Berliner Katholischen Akademie kamen rund 100 Vertreter von Organisationen sowie Einzelpersonen, davon zwei Drittel Muslime. Das Fastenbrechen nach islamischer Tradition beendet bei Einbruch der Dunkelheit einen Fastentag während des Ramadan.“

Korrekterweise hätte die Überschrift also lauten müssen: „66 Mohammedanisten und 34 Christen bei …“, und da wäre man der Realität in ALLEN Staaten der Orkspäre, in denen der Anteil an Nichtorks in der Regel bei fünf bis null Prozent liegt, erheblich näher gekommen. Damit es bei uns recht bald soweit ist wie in Syrien, wo die letzten Christen derzeit vom ISLAMISCHEN Staat (3) ausgerottet werden, betonen die Fürsten des Chrislam die Gleichheit von Satan und unserem Herrn Jesus:

„Der Diözesanadministrator des Erzbistums, Tobias Przytarski, sagte bei der Begrüßung, das Fasten sei trotz unterschiedlicher religiöser Formen auch den Christen vertraut. Es sei ein gemeinsamer Ausdruck gelebten Glaubens an einen Gott. ,Es bedeutet mir als Christ viel, dass wir damit in dieser Stadt nicht allein sind’, betonte der Prälat. Christen und Muslime könnten zeigen, ,welche Kraft im Glauben liegt’. Przytarski hob auch ,die andere Seite des Glaubens’ hervor, die ,Verbrechen im Namen der Religion’. Die Gebete von Christen und Muslimen um Frieden in der Welt seien deshalb ,wichtig und nötig’, so Przytarski, der das Erzbistum bis zum 19. September leitet. Dann tritt der neue Berliner Erzbischof Heiner Koch sein Amt an.“

Die übliche Jizia wurde in Form eines Geldpreises abgeliefert, die das Tork Talat Kamran einsacken durfte:

„Die kirchennahe Pax-Bank verlieh bei der Feier ihren Preis für außerordentliche Initiativen im interreligiösen Dialog. Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung ging an den Leiter des Mannheimer Instituts für Integration und Interreligiösen Dialog, Talat Kamran. Geehrt wird dessen ,Einsatz bei der Errichtung von Kursen für Klinikseelsorge in Kooperation mit den christlichen Kirchen, kommunalen und staatlichen Trägern.’“

Das dringende Problem der Mohammedanisten, eine eigene Wohlfahrt aufzubauen und dadurch den umfassenden Zugriff der Orkverbände auf alle Orientalen zu erhalten, findet bei den Jesusverrätern großen Zuspruch:

„Zudem sprach bei der Feier Abdelmalek Hibaoui vom Zentrum für Islamische Theologie der Universität Tübingen über ,Islamische Seelsorge in Deutschland – eine Aufgabe im Werden’. Er warb für eine Zusammenarbeit etwa christlicher und muslimischer Krankenhausseelorger.“

Schamlos unterstützte man die mohammedanistische Politkommissarin und notorische Provokateurin Betül Ulusoy:

„Zum Programm gehörte weiter ein ,Fasten-Slam’ der Bloggerin Betül Ulusoy. Sie wurde bekannt, weil sie ihre juristische Ausbildung im Bezirksamt Neukölln mit Kopftuch absolvieren wollte. Zudem gab es eine Koranrezitation und ein Tischgebet Przytarskis, bis nach Sonnenuntergang gemeinsam gegessen wurde.“

Um die Befindlichkeit der Orks nicht zu beeinträchtigen, wurde europäische Musik nur in durch orientalische Geräuschgeräte usurpierter und verhunzter Form dargeboten:

„Musikalisch gestaltet war der Abend durch das Berliner ,Orient Ensemble’, das traditionelle Instrumente Vorderasiens und klassische europäische Instrumente vereint.“

Bevor der Hahn dreimal krähte, hatten diese Lumpen unseren Meister schon hundert mal verraten.

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Time am 15. Juli 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/07/14/aus-der-hauptstadt-15/
2) http://de.qantara.de/content/100-muslime-und-christen-bei-fastenbrechen-des-erzbistums-berlin
3) http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/13/zentralrat-feindseligkeiten-gegen-muslime-nehmen-zu/

Aus der Hauptstadt (#15)

14. Juli 2015

Usurpatoren

Ork-Usurpatoren vor der Alten Nazarethkirche,
die Karl Friedrich Schinkel entworfen hat

Der Dimmie-Kriecher Johannes Ehrmann hat zwecks Lobes des Rammeltags, des Nachtsfress- und Massenmordrituals (1) der Mohammedanisten, 24 Stunden lang nichts gegessen und sich sodann zu einer nazislahmischen Kundgebung auf dem Leopoldplatz im Wedding begeben (2). Oh Wunder des Mohammedanismus, oh Wunder des nazislahmischen „Segens“: Die Dattel dort „… ist süß und weich und schmeckt ganz wunderbar.“

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Iftar auf dem Leopoldplatz

Warten auf den Hunger im Ramadan

JUnehrmannIm Fastenmonat Ramadan sollen Muslime tagsüber möglichst nichts essen und trinken. Unser Autor war zum Fastenbrechen im Wedding eingeladen und hat davor 24 Stunden lang verzichtet.

Es hat anscheinend doch so seine Spuren hinterlassen.

„Warst du feiern gestern?“, fragt mich ein Freund am nächsten Tag. Siehst so fertig aus.

Nein, sage ich, beziehungsweise, doch. Gestern war Ramadan. War gut.

Aber von vorne.

Los geht es mit einer Einladung. Auch in diesem Jahr wird es ein Iftar auf dem Leopoldplatz geben, steht in der E-Mail, dieses öffentliche Fastenbrechen ist einmalig in Berlin. Wir würden uns freuen.

Und wenn man zum Fastenbrechen eingeladen wird, denke ich, dann sollte man vorher auch schon ein bisschen fasten.

Ich habe noch nie gefastet. Ich bin kein Muslim. Bei uns zu Hause war man undogmatisch katholisch, man ließ den Papst meist Papst sein, in manchen Jahren nahmen wir uns am Aschermittwoch für die nächsten 40 Tage etwas vor, keine Süßigkeiten, keine Schimpfwörter, so in der Art, hielt meist nicht lange. Auch später kam mir echter Verzicht nie wirklich in den Sinn. Aber das Fasten, das interessiert mich jetzt. 24 Stunden nichts essen und trinken. Wie ist das? Was macht das mit einem? Vor der fehlenden Flüssigkeit habe ich gleich am meisten Angst, auch wenn die ganz heißen Tage zum Glück schon vorbei sind. Dennoch schummele ich ein bisschen, trinke nach dem Aufstehen ein Glas Wasser, am späteren Vormittag noch eine Tasse Tee. Das war’s dann aber.

Innere Einkehr und Solidarität

Es ist Mittag, ich sitze am Schreibtisch, arbeite ein bisschen vor mich hin, und warte auf den Hunger.

Der Ramadan, lese ich, ist eine Zeit der inneren Einkehr, der Abwendung von Sünden und Lastern, der Reduzierung auf das Wesentliche. Auch Rauchen und Geschlechtsverkehr ist zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verboten. Eine Übung in Selbstbeherrschung, eine „innere Abrechnung“, wie es der Zentralrat der Muslime auf seiner Seite islam.de formuliert. Und das einen ganzen Monat lang, Tag für Tag. Für die Muslime, die ihn befolgen, ist der Ramadan ein Marathon, kein kleiner Zwischensprint wie bei einem wie mir, der nur mal für einen Tag reinschnuppert.

Der Tag verläuft zunächst ganz gut. Ein leichtes Magenziehen, als der Körper merkt, dass da nichts mehr nachkommt. Irgendwann ein Grummeln. Dann wieder Ruhe. Geistige Arbeit scheint zu funktionieren mit leerem Magen, die Gedanken fließen. Erst ab halb vier nachmittags kommt der richtige Hunger. Und immer noch sechs Stunden bis zum Sonnenuntergang. Der Beginn des Iftar ist offiziell festgelegt, an diesem Tag in Berlin auf genau 21.36 Uhr.

Es ist halb sechs abends, und ich arbeite nicht mehr. Ich zähle die Stunden, bis ich endlich los kann, rüber zum Leopoldplatz. Ich habe mich mit einem muslimischen Freund verabredet, der den Ramadan komplett durchzieht. Er macht noch ein Nickerchen, bevor wir uns treffen. Jeder fastet für sich alleine, aber abends, beim Iftar, steht die Familie, die Gemeinschaft, das Miteinander im Vordergrund. Abends kommen alle wieder zusammen. Auch Solidarität ist eine Lehre des Fastenmonats.

Die letzten Stunden werden lang. Der Mund trocken, eine seltsam wache Dösigkeit, an Schlaf zum Überbrücken ist nicht zu denken, ein Brennen um die Augen, die Lider schwerer als normal, ein leichtes Achterbahn-Gefühl im Magen. Irgendwann hat man sich dran gewöhnt.

Datteln auf Papptellern

Spätestens dann, als wir auf dem Leopoldplatz sitzen, zusammen mit 300 anderen, noch eine Stunde. Es wird langsam dunkler. Wir sitzen an langen überdachten Tafeln vor Schinkels alter Backsteinkirche. Getränkeflaschen auf den Tischen, Cola, Fanta, Wasser, umgedrehte Gläser, auf Papptellern ein paar Datteln, traditionell das erste, was die Fastenden beim Iftar zu sich nehmen. Noch rührt keiner irgendwas an. Alle warten. Plaudern.

Die Idee zum gemeinsamen Iftar für alle, das hier zum vierten Mal stattfindet, kam vom Runden Tisch Leopoldplatz: Nachbarn verschiedener Kulturen sollen sich näher kommen. Schirmherr ist Bezirksbürgermeister Hanke. Ich wünsche mir, sagt er drüben auf der Bühne, dass wir nachher, wenn die Sonne untergeht, miteinander essen und trinken und uns kennen lernen. Dass wir gemeinsam friedlich leben und aufeinander achten und darauf, dass Mitte ein lebenswerter Bezirk ist.

Die Menschen klatschen. Die Bänke sind jetzt voll. Erwachsene und Kinder, Männer und Frauen. Ein paar Lokalpolitiker, ein paar Frauen mit Kopftuch, viele Frauen ohne Kopftuch. Zwei Polizisten in blauer Uniform neben einer Schönheit im Sommerkleid. Ein Afrikaner neben zwei türkischen Schwestern. Am Kopfende zwei deutsche Omis, die Rollatoren neben sich geparkt.

Sie alle sitzen zusammen auf dem Leopoldplatz und warten. Die letzten Minuten.

Und dann ist es soweit. Und alle hören den Gebetsruf, er kommt live von der Bühne, es ist kurz nach halb zehn, und in den Pausen zwischen den Versen wird es ganz still. Selbst die Kinder scheinen den Atem anzuhalten. Dann weht der Gesang wieder über den Platz. Es ist bewegend. Ein Weddinger Moment.

Dann der Segen.

Dann die Dattel.

Sie ist süß und weich und schmeckt ganz wunderbar.

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Time am 14. Juli 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/07/09/rammeltag-2015-dritte-woche/
2) http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/wedding/hier-schreiben-wir/iftar-auf-dem-leopoldplatz-warten-auf-den-hunger-im-ramadan/12039554.html

Die Peinlichkeit unserer Zeit

13. Juli 2015

Anti-Al-Quds

Der wahnsinnige Dr. „Schreck“ Yavuz Özoguz (der ein Bruder der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden und Staatsministerin Aydan Özoguz ist, und der den naziranischen Juntachef Eierkocher Kamnie als „Heiligkeit unserer Zeit“ bezeichnet) hält sich insgeheim wie jedes Orks nicht nur für den einzig wahren Nachfolger von Klo H. Metzel sondern auch für einen großen Dichter.

Für den „Al-Quds“-Tag, an dem die Mohammedanisten die Vernichtung der Juden fordern und die Tatsache betrauern, dass das winzige Territorium des demokratischen Israel ihren grausamen Klauen entrissen worden ist (1), hat der bedauernswerte Kretin eine Reihe von Reimen zusammengeschustert, von denen er glaubt, dass sie auf der Demo skandiert werden könnten (2).

Den Orks sind in der Tat jede Niedrigkeit und Peinlichkeit zuzutrauen, aber dass sie so tief sinken können, die Verse dieses Reimerleimers in den Mund zu nehmen, ist kaum vorstellbar.

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Demo-Parolen

Bei der Auswahl und der Erstellung von Parolen ist darauf zu achten, dass möglichst mit deutlicher Sprache und klaren kurzen Parolen in deutscher Sprache das Anliegen der Muslime der deutschen Bevölkerung erläutert wird, denn die deutsche Bevölkerung ist im Gegensatz zur offiziellen Politik durchaus bereit, die Botschaft gegen Unterdrückung des palästinensischen Volkes anzuerkennen und die Massaker der Zionisten zu verurteilen. Es folgen einige Beispiele für Parolen der Vergangenheit, die zusammen mit Plakaten genutzt wurden. Eigene kreative Ideen können dabei sehr hilfreich sein. Neben der Ablehnung von Unterdrückung ist es angebracht, die Liebe zur Wahrheit und Wahrhaftigkeit zum Ausdruck zu bringen.

Muslime, Juden und Christen
Hand in Hand gegen Zionisten

Uns’re Herzen trauern
Israel baut Mauern

Niemals aufgeben
Palästina wird leben

Merkel, Merkel, was machst du?
Israel mordet – du schaust zu.

Palästina, Palästina
Wir sind immer für Dich da

Wir sind bereit
Palästina wird befreit.

Deutschland, Deutschland sei gerecht
Israel bricht Völkerrecht

Zionisten sind Terroristen
Töten Kinder und Zivilisten

Gaza ruft nach Frieden
Menschlichkeit wird siegen

Gegen Besatzung
Hand in Hand für Hoffnung

Gaza ist in Trauer
Berlin ist gegen die Mauer

Hört auf mit dem Krieg
Morden ist kein Sieg

Hört auf mit Besatzung
Palästina braucht Hoffnung

Hand in Hand in Deutschland
Gegen Krieg im Heiligen Land

Hand in Hand in Deutschland
Für den Frieden im Heiligen Land

Ist die Welt denn taub und stumm?
Israel bringt Kinder um

Ist die Welt denn stumm und taub?
Israel heißt Mord und Raub

Deutschland finanziert
Israel bombardiert

Netanjahu schämt sich nicht
Wenn er Menschenrechte bricht

Die Welt vergisst nur all zu schnell
Die Massaker von Israel

Frieden und Freiheit
Nur mit Gerechtigkeit

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Time am 13. Juli 2015

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1) http://fredalanmedforth.blogspot.de/2015/07/rekordbeteiligung-bei-protesten-gegen.html
2) http://www.muslim-markt.de/Palaestina-Spezial/demos/demo-parolen.htm

Hafes goes to hell

12. Juli 2015

Hafes Said

Der IS-IS-Killerkommandeur Hafes Said ist „terminiert“ worden (1).

THANK U USA!

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Time am 12. Juli 2015

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1) http://www.bild.de/politik/ausland/anfuehrer/bei-luftangriff-in-afghanistan-getoetet-41738572.bild.html


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