Der ideelle Führer…

18. März 2015

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… des Westens ist nicht Barack Hussein Obama, ist leider nicht Evangela Merkel und leider aufgrund seiner Demenz auch nicht Malcolm Young.

Den richtigen Weg zeigt uns – Jahwe sei Dank! – Bibi!

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Time am 18. März 2015

Im Interview: Markus Hilgert

18. März 2015

Hilgert

Bei „FAZ.NET“ (1) gibt es heute ein Interview von Tilman Spreckelsen mit dem Altorientalisten und Chef des Vorderasiatischen Museums in Berlin Markus Hilgert (2).

Anders als er bin ich der Ansicht, dass man Raubgrabungen und den Ausverkauf der antiken Schätze der Region eher noch fördern sollte.

Als Käufer sollten Regierungsorganisationen des Westens auftreten. Zwar würden die Werke leider aus ihrem „archäologischen Zusammenhang“ gerissen, da dies aber derzeit die einzige Möglichkeit zu sein scheint, sie vor ihrer totalen Vernichtung durch die mohammedanistischen Barbaren zu schützen, sollten wir nicht kleckern sondern klotzen.

Dämonwache

IS-Vandalismus im Nordirak

Das Zerstörungswerk hat viele Väter

FAZ: Zerstörungen in den assyrischen Städten Hatra und Nimrud, im Antikenmuseum von Mossul und in der Bibliothek der Stadt: die Nachrichten, alle von Anfang März des Jahres, über Vandalismus im Einflussbereich des IS erreichen uns über unterschiedliche Kanäle. Welchen kann man trauen und wieweit?

Hilgert: Aktuell ist die Nachrichtenlage für die im Nordirak betroffenen Orte sehr problematisch und teilweise widersprüchlich. An eine unabhängige Evaluierung der möglichen Schäden ist aufgrund der politischen Situation in diesen Gebieten gegenwärtig nicht zu denken. Aufschlussreich wird sicher die Auswertung der jüngsten Satellitenbilder sein, weil sich damit zumindest ein Eindruck von den Zerstörungen an archäologischen Ausgrabungsstätten gewinnen lässt. Was uns diese Bilder natürlich nicht verraten können, ist, wie viele archäologische Objekte aus Museen oder im Rahmen von Plünderungen an Ausgrabungsstätten zerstört oder entwendet worden sind. Da illegal ausgegrabene Objekte nirgendwo registriert sind, wird sich gerade der Verlust an Kulturzeugnissen nie genau quantifizieren lassen. Aus diesem Grund sind Raubgrabungen in mehrfacher Hinsicht äußerst schwerwiegende Straftaten, denn sie vernichten nicht nur die Objekte und ihren Fundzusammenhang, sondern machen es auch nahezu unmöglich, diesen Schaden wissenschaftlich zu bewerten. Mit jeder antiken Skulptur, mit jedem Keilschrifttext, mit jeder illuminierten Handschrift wird immer eine ganze Welt zerstört, das sollten wir nicht vergessen.

Was kann man also über die Zerstörungen wenigstens vermuten: Welche Orte sind betroffen und in welchem Ausmaß?

Ich denke, wir müssen die Nachrichten aus Mossul, Niniveh, Nimrud, Dur-Scharrukin und Hatra ernst nehmen, und wir sind gut beraten, wenn wir das Schlimmste befürchten. Ich will mich aber angesichts der noch lückenhaften Informationen nicht an Spekulationen darüber beteiligen, was genau zerstört worden sein oder noch zerstört werden könnte. Um unsererseits geeignete Strategien und Instrumente zum Schutz von Kulturgütern etwa im Irak oder in Syrien zu entwickeln, ist es aus meiner Sicht ohnehin zweckmäßiger, davon auszugehen, dass in Situationen politischer Instabilität und militärischer Konflikte sämtliche materiellen und immateriellen Kulturgüter in den fraglichen Gebieten akut bedroht sind.

Also Museen und archäologische Stätten?

Nicht nur. Das gilt auch für Archive und Bibliotheken sowie für alle Einrichtungen, die mit der Erforschung, Bewahrung und Vermittlung von Kulturgütern befasst sind. Und gerade aus Mossul wissen wir, dass dort vor wenigen Wochen auch Tausende von seltenen Manuskripten, Büchern und anderen Druckerzeugnissen vernichtet worden sind.

Ninive

Geht es bei diesen Zerstörungen nur um das derzeitige Einflussgebiet des IS?

Nein, definitiv nicht. Auch hier ist es wichtig, sich den größeren Zusammenhang zu verdeutlichen, selbst wenn die jüngsten Bilder und Berichte aus dem Nordirak unsere Aufmerksamkeit natürlich besonders beanspruchen. Am Beispiel der rezenten Zerstörung von Unesco-Welterbestätten, historischen Baudenkmälern, archäologischen Stätten und Museen in Syrien können wir nachvollziehen, dass nicht nur der IS dafür verantwortlich ist, sondern dass wir es mit einem Zusammenwirken von unterschiedlichen Faktoren und Akteuren zu tun haben.

Was sind das für Akteure?

Neben mutwilligem, politisch oder religiös motiviertem Vandalismus treten dort vielfach auch Schäden durch Kampfhandlungen auf – denken Sie an das Unesco-Weltkulturerbe, die Burg Krak des Chevaliers, die im syrischen Bürgerkrieg zerstört worden ist. Es geht aber vor allen Dingen auch um gezielte Raubgrabungen und Plünderungen mit dem Ziel, die gestohlenen Objekte im illegalen Handel zu verkaufen. Hier profitieren die Täter von der Tatsache, dass Kulturgüter in politisch instabilen Situationen oft nicht konsequent geschützt werden können. Aus Syrien wissen wir, dass die dafür Verantwortlichen nicht nur in den Reihen militanter Islamisten, sondern auch unter den Angehörigen kämpfender Einheiten oder im Bereich der organisierten Kriminalität zu suchen sind. Und die seit zwei Jahrzehnten zu beobachtende Vernichtung archäologischer Stätten im Zentral- und Südirak ist allein das Werk von Personen, die dem illegalen Handel mit Kulturgütern zuarbeiten. Dieser Handel ist die größte Bedrohung für das Kulturerbe in der gesamten Region.

Können wir etwas dagegen tun, oder sind wir komplett machtlos?

Wir sind keineswegs machtlos, im Gegenteil. Zunächst müssen wir dazu beitragen, dass der irakischen Regierung schnellstmöglich alle Informationen zugänglich gemacht werden, die eine zuverlässige Bewertung der jüngsten Kulturgutverluste im Nordirak ermöglichen. Gleichzeitig müssen wir alles daransetzen, den weltweiten illegalen Handel mit Kulturgütern zu bekämpfen. Genau dies erwarten Staaten wie der Irak und Syrien von uns in erster Linie.

Handtasche

Wo stehen wir dabei gegenwärtig?

Deutschland ist hier mit der anstehenden Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes und der von Staatsministerin Monika Grütters angekündigten Zertifizierungspflicht für alle gehandelten archäologischen Kulturgüter auf einem guten Weg. Klar ist aber auch, dass die Einfuhr von Kulturgut auch innerhalb der Europäischen Union flächendeckend gesetzlich geregelt werden muss. Für Lebensmittel, die in die EU eingeführt werden, ist dies eine Selbstverständlichkeit – warum also nicht auch für Kulturgüter?

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Time am 18. März 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/wissen/islamistischer-kulturfrevel-das-zerstoerungswerk-hat-viele-vaeter-13483001.html
2) http://www.tagesspiegel.de/kultur/berliner-museumsinsel-an-den-ufern-von-babylon/9623712.html

Alla liebt nicht alle (#47)

17. März 2015

Rakka-Syrien

Wenn es zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges „Amnesty International“ schon gegeben hätte, hätte sich diese Truppe mutmaßlich mit Macht gegen die „Kriegsverbrechen“ der Alliierten gestellt.

Aktuell flennt sie – wie „N-TV“ berichtet  (1) – über „bis zu 115 tote Zivilisten“ in der „Hochburg der brutalen Terrormiliz IS-IS,  der syrischen Stadt Rakka. Verantwortlich dafür ist ggf. das Ork Assad. Wir haben damit nichts zu tun.

Auch eine Moschee fand keine Gnade in den Augen von AllaHundseingesandter, der die Mohammedanisten noch weitaus mehr zu hassen scheint als der Österreicher Hitler seinerzeit das deusche Volk. 

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Time am 17. März 2015

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1) http://www.n-tv.de/politik/Assad-Regime-veruebt-Verbrechen-in-IS-Stadt-article14714101.html

Offene Gesellschaft? Nee, lieber Nazislahm!

16. März 2015

Graber

Faces of nazislam: Die muslimische Grund- und Hauptschullehrerin Doris Graber will auch im Dienst die Symbole der nazislahmischen Bewegung tragen dürfen  

Die politischen und medialen Eliten bejubeln überwiegend die Aufhebung des Kopftuchverbots. Nicht so Regina Mönch in der „FAZ“ (1).

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Kopftuch-Urteil

Eine Gefahr für die offene Gesellschaft

Der Kopftuchbeschluss des Bundesverfassungsgerichtes bedroht unser emanzipiertes Selbstverständnis. Vor allem für muslimische Schülerinnen ist er das falsche Signal.

Vor elf Jahren, das Bundesverfassungsgericht hatte gerade über die aus Afghanistan stammende Lehrerin Fereshta Ludin entschieden, schrieb der Publizist Namo Aziz in der „Zeit“, er würde sein Kind nicht von einer Kopftuchträgerin unterrichten lassen. Aziz stammt aus dem Irak, und er begründete sein Urteil, so wie es jetzt wieder nicht nur viele liberale, aufgeklärte Muslime begründen: Das Kopftuch ist ein Symbol des politischen Islam. Es transportiere ein Frauenbild, das „keinem zivilisierten Mitteleuropäer gefallen“ könne. Er hat sich geirrt, zum Teil jedenfalls.

Das Kopftuch gefällt inzwischen vielen Mitteleuropäern, und das Bundesverfassungsgericht legt uns allen nahe, es auch so zu sehen. Man muss dem nicht folgen, nicht einmal dann, wenn noch mehr Politiker ins Schwärmen geraten, mit der jüngsten Entscheidung des Gerichtes sei Deutschland in der „Wirklichkeit“ angekommen. Welche Wirklichkeit eigentlich? Die, wonach es gut ist, die kulturelle Differenz, die polarisiert, das Anderssein, bedrohte Keuschheit und Unterwerfung unter Gott und seine Männer möglichst demonstrativ und öffentlich zu betonen? Was immer die beiden beschwerdeführenden Frauen anführen mögen, warum ihnen das Schamtuch, der Schleier, der vor frivolen Blicken schützen soll, so unverzichtbar ist – wichtig ist vor allem das Signal, das sie damit aussenden. Es zielt auf unser Grundvertrauen in die Gleichheit der Geschlechter, unser emanzipiertes Selbstverständnis.

Religionsneutral war gestern

Immerhin, man darf darauf bestehen, dass ein liberaler Islam ohne Kopftuch auskäme, dass mit dem Kopftuch ein sexualisiertes Frauenbild demonstriert wird. Man muss nur aushalten können, dafür von Kulturrelativisten und Islamfunktionären rabiat angegriffen zu werden; die Denunziationen reichen von Islamophobie bis zu „Hassprediger“ für Kritiker. Halten Kinder das aus? Denn sie sollen wieder einmal die „Lokomotiven der Integration“ sein. Eine Anmaßung, eine Überforderung zudem, die vor allem dort noch mehr sozialen Druck erzeugen wird, wo Mädchen ohne Kopftuch – egal, ob religiös oder atheistisch erzogen – heute schon ausgegrenzt und drangsaliert werden.

Mit seiner Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht den gesellschaftlichen Konflikt, welcher Islam zu Deutschland gehört – worüber noch lange zu streiten wäre –, ausgerechnet in jenen Teil des öffentlichen Raumes verlegt, in dem gerade nicht offen und fair und folgenlos darüber gestritten werden kann: in die Schulen. Weil Schüler und Lehrer in einem anderen Verhältnis zueinander stehen als Erwachsene, die sich mit, nur zum Beispiel, muslimischen Verbandsfunktionären oder eifernden salafistischen Müttern oder den irritierenden Wünschen der türkischen Religionsbehörde Diyanet auseinandersetzen müssen. Religionsneutral? Das war dann gestern, denn eine Lehrerin mit Kopftuch will das ja gerade nicht sein. Und es handelt sich nicht um Religionsunterricht, über dessen Lehrpersonal hier gestritten wurde, auch nicht um konfessionelle Schulen, an denen Nonnen ihre Berufsbekleidung oder jüdische Lehrer ihre Kippa tragen.

Natürlich diskutieren, heute wie beim Ludin-Urteil, Eltern darüber, was sie tun könnten, um ihre Kinder vor einer Auseinandersetzung zu bewahren, die sie kaum bestehen können. Es wird nicht nur im Internet heftig debattiert, ob und wie man die staatliche Garantie der weltanschaulich neutralen Schule einfordern könnte. Doch vielleicht gibt es die gar nicht mehr? Im Karlsruher Beschluss ist es nachzulesen: „Ein etwaiger Anspruch, die Schulkinder vom Einfluss solcher Lehrkräfte fernzuhalten, die einer verbreiteten religiösen Bedeckungsregel folgen, lässt sich hieraus nicht herleiten.“ Gemeint ist Artikel 6 Absatz 2 des Grundgesetzes.

Störung des Schulfriedens

„Privatschulen – wir kommen!“, twitterte am Samstag ein Vater. Wer diese Wahl aber nicht hat? Wer zum Beispiel seine alevitischen, barhäuptigen Töchter in eine Schule schicken muss, in der selbsternannte muslimische Sittenwächter, Jungen wie Mädchen, sie mobben, weil sie angeblich religiöse Regeln verletzen? Was tun, wenn Patriarchenväter in Schulen mit einem hohem Anteil muslimischer Schüler den kopftuchlosen Lehrerinnen nicht mehr nur den Handschlag und die Klassenfahrtzusage für die Töchter verweigern, sondern auf einer sichtbar frommen Lehrerin bestehen? Das könnte man vielleicht als Störung des Schulfriedens ansehen. Doch was unter diesem schwammigen Begriff zu verstehen ist, bleibt auch nach dieser Entscheidung der jeweiligen Perspektive überlassen.

Die Geschichte jener Berliner Schule, die sich lange weigerte, einem radikalislamischen Schüler das öffentliche Gebet auf dem Schulflur zu gestatten, und ihm schließlich einen (dann selten benutzten) Gebetsraum zuwies, ist heute fast vergessen. Bevor jedoch das Urteil damals gefällt wurde, bevor es überhaupt vor Gericht ging, war ein mühsam errungener Schulfriede empfindlich gestört. Eine egalitäre, tolerante Schulgemeinschaft, dafür geschätzt gerade von säkularen Muslimen und Familien mit Dutzenden anderen Weltanschauungen, drohte am religiösen Eifer einiger weniger zu zerbrechen, und es hat empörend lange gedauert, bis sie Gehör fand.

Die Segregation wird zunehmen

Lebensfremd sei das, was da in Karlsruhe beschlossen wurde, sagt eine Schulleiterin, die anonym bleiben will, weil ihr eine radikale Moscheegemeinde in der Nähe ohnehin schon schwer zusetzt. Aber lebensfremd ist das leider nicht, sondern nur Alltag, den viele irgendwie ertragen, aber nicht schätzen. Dieser Beschluss wird unser Leben verändern, er polarisiert und entsolidarisiert. Vor allem da, wo religiöse Gebote des Islam schon heute über allen Vereinbarungen einer säkularen Gesellschaft stehen. Eltern, die ihren Kindern die Freiheit der Wahl lassen wollen, mit oder ohne Kopftuch zu leben, geraten noch mehr unter Anpassungsdruck. Lehrer können davon ein trauriges Lied singen. Es ist ein sozialer Druck, der vor allem auf den Mädchen und Frauen in vielen muslimisch geprägten Vierteln lastet. Wer sich entziehen kann, wird das tun und weggehen. Wer bleiben muss, kann nur auf Solidarität hoffen, die aber hierzulande noch nie groß war. Und die Segregation wird noch einmal zunehmen – in die eine und die andere Gesellschaft.

Sie wünsche sich, dass die Freiheit, selbstbestimmt zu leben, irgendwann einmal kein harterkämpftes Privileg mehr sei, schrieb die Schauspielerin Sibel Kekilli vor einer Woche in der F.A.Z.. Sie sprach für die Frauen, die die Zwangsgemeinschaft der strengen muslimischen Regeln gern verlassen würden, es aber nicht schaffen, weil der Preis so hoch ist, weil sie fürchten, verstoßen zu werden. Wer den Kopftuchbeschluss für einen Meilenstein der Integration und ein Bekenntnis zur offenen Gesellschaft hält, wird das nie verstehen.

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Time am 16. März 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kopftuch-urteil-eine-gefahr-fuer-die-offene-gesellschaft-13484485.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Söldner gegen Boko Haram

15. März 2015

Executiveoutcomes

Thomas Scheen berichtet auf „FAZ.NET“, dass es mit Boko Haram nun allmählich auch deshalb bergab geht, weil neuerdings südafrikanische Söldner mitmischen (1). Die bolschewistische „Frankfurter Rundschau“ titelt zum gleichen Thema übrigens: „Die Rückkehr der weißen Teufel“ (2).

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Kampf gegen Boko Haram

Erfolge mit südafrikanischer Hilfe

Im Kampf gegen Boko Haram hat die nigerianische Armee erstaunlich an Kampfkraft hinzugewonnen. Das liegt auch an der Hilfe durch südafrikanische Söldner. Einige von ihnen haben eine zweifelhafte Vergangenheit.

Die nigerianische Armee hat die islamistische Terrormiliz Boko Haram eigenen Angaben nach aus dem Bundesstaat Adamawa vertrieben. Die letzte von den Terroristen gehaltene Ortschaft, Madagali, sei Ende vergangener Woche ohne eigene Verluste zurückerobert worden, hieß es in Abuja. Insgesamt seien seit Beginn der Offensive vor einer Woche, an der tschadische und nigrische Soldaten teilnehmen, 36 Ortschaften befreit worden. Unabhängige Bestätigungen für diese Behauptungen liegen allerdings nicht vor.

Abgesehen von der Offensive der Tschader und der Nigrer ist auffällig, wie sehr die nigerianische Armee in den vergangenen vier Wochen an Kampfkraft gewonnen hat. Beobachter in Nigeria führen das auf neues Material aus dem ehemaligen Ostblock und aus Südafrika zurück – darunter gepanzerte Truppentransporter – sowie auf offenbar mehr als 100 Söldner, die überwiegend aus Südafrika stammen sollen. Die nigerianische Armee bestreitet zwar die Anwesenheit von Söldnern. Präsident Goodluck Jonathan aber hatte vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem Radiosender Voice of America die Präsenz ausländischer „Ausbilder und Techniker“ in Nigeria zugegeben. Anscheinend sind diese Ausländer direkt in die Kämpfe verwickelt.

Südafrikaner versehentlich getötet

Im Bundesstaat Borno, wo Boko Haram besonders stark ist, war nach übereinstimmenden Angaben aus Nigeria und Südafrika am vergangenen Mittwoch ein südafrikanischer Söldner getötet worden, als sein Fahrzeug irrtümlicherweise von einem nigerianischen Panzer beschossen worden war. Die afrikaanssprachige Tageszeitung „Beeld“ in Pretoria gab den Namen des Toten mit Leon Mare Lotz an. Lotz war ein ehemaliges Mitglied der paramilitärischen Polizeieinheit „Koevoet“, die in den achtziger Jahren in Namibia gegen die Befreiungsbewegung Swapo eingesetzt wurde. Die „Koevoet“ war auf das Aufspüren und „Eliminieren“ von Swapo-Mitgliedern spezialisiert und wurde zahlreicher Morde beschuldigt. Die Frau des Toten bestätigte gegenüber der Zeitung den Einsatz in Nigeria. Zuvor habe ihr Mann als Sicherheitsberater im Irak gearbeitet.

Nach Recherchen des südafrikanischen Online-Magazins „Daily Maverick“ arbeitete Lotz seit kurzer Zeit für eine nigerianische Sicherheitsfirma namens Pilgrim Africa Limited, als deren Besitzer ein gewisser Cobus Claassens auftritt. Claassens ist ein bekannter südafrikanischer Söldner, dessen militärische Karriere im Angolakrieg begann, wo er als Kommandeur einer Fallschirmjägereinheit eingesetzt war. Südafrika bekämpfte in den achtziger Jahren die von der Sowjetunion unterstützte angolanische Regierung sowie kubanische Truppen, die zu deren Verstärkung nach Angola verlegt worden waren.

Mitglied der ersten privaten Söldnerarmee

Später schloss sich Claassens der ersten privaten Söldnerarmee der Welt an: der südafrikanischen Firma Executive Outcomes. Executive Outcomes kämpfte sowohl in Angola, wo die Söldner die Ölfelder vor den Rebellen der Unita beschützten, als auch in Sierra Leone, wo die Söldner aus Südafrika die Rebellen der „Revolutionary United Front“ (RUF) aus zahlreichen Landstrichen vertrieben.

1998 aber wurde das Unternehmen auf Druck der südafrikanischen Regierung aufgelöst. Die Regierung war damals besorgt um das Ansehen Südafrikas und stellte die Teilnahme ihrer Staatsbürger an militärischen beziehungsweise paramilitärischen Operationen im Ausland unter Strafe. Doch sind die entsprechenden Strafen äußerst gering. Im Jahr 2004 beispielsweise wurde ein ehemaliger Hubschrauberpilot der südafrikanischen Armee zu einer Strafe von 3500 Dollar verurteilt, weil er im Krieg in der Elfenbeinküste für die ivorische Armee einen Kampfhubschrauber geflogen hatte. Die Geldstrafe entsprach ungefähr dem, was er in der Elfenbeinküste innerhalb von zwei Tagen verdient hatte.

In Somalia wiederum sind gegenwärtig zahlreiche ehemalige südafrikanische Soldaten als Berater und als Sicherheitspersonal beschäftigt, darunter Hundeführer, die auf das Aufspüren von Sprengstoff spezialisiert sind. Diese ehemaligen Soldaten versteuern sogar ihr Gehalt in Südafrika, ohne deswegen Ärger mit den Behörden zu bekommen.

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Time am 15. März 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/suedafrikanische-soeldner-helfen-der-nigerianischen-armee-13481302.html
2) http://www.fr-online.de/terror/boko-haram-die-rueckkehr-der-weissen-teufel,29500876,30120112.html

Hetzer Basch

14. März 2015

Basch01

Bei den „Deutsch Türkischen Nachrichten“ (1) und in der „Islamischen Zeitung“ (2) hetzt das Propaganda-Ork Yasin Basch (tork.: Baş) gegen westliche Sicherheitsdienste. Eine mohammedanistische Politikerin sei dadurch „diskriminiert“ worden, dass das Personal sie dazu gezwungen habe, sich im Flughafengebäude öffentlich „zu entkleiden“ – „vor den Augen von EU-Abgeordneten“, wie die IZ reißerisch titelt.

Basch02

Erst später im Text erfährt der Leser, dass die Torka lediglich gebeten wurde, ihren Blazer abzulegen.

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Time am 14. März 2015

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1) http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/03/509883/franzoesische-sicherheitsbehoerden-diskriminieren-junge-muslimin/
2) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18912

Islamisierung? Sie träumen! (#19)

13. März 2015

Koranerklärt

Ähem… ääh… räusper… schluck…

Raphael Rauch berichtet auf „FAZ.NET“ (1) über die Einführung einer neuen Serie beim mohammedanistischen Propagandasender „Deutschlandradio“ (2). Sie heißt „Koran erklärt“, und die „Erklärung“ wird sinnigerweise von Orks vorgenommen.

Der Kloran ist in einer deutlichen und absolut klaren Sprache geschrieben immer dann, wenn es um die physische Vernichtung und Unterdrückung von Nicht-Orks geht, da braucht nichts erklärt zu werden, das muss man nur lesen. Das „Erklären“ kann daher nur ein Verwischen, Vertuschen und Verschleiern sein.

Aufklärend und von wissenschaftlichem Geist getragen wäre es gewesen, wenn man z.B. die Ohlig-Gruppe mit der „Erklärung“ beauftragt hätte (3). Aber so ist das ein reines Jihad-Unternehmen.

Ein staatliches Massenmedium im offensichtlichen Dienst der Islamisierung unserer Nation: Das ist eine neue perverse Dimension der Selbstvernichtung des deutschen Volkes.

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Frühkritik: „Koran erklärt“

Die Sure der Woche

Über den Koran reden viele, wenige kennen ihn. Im Deutschlandfunk wird jetzt von Fachleuten wöchentlich eine Sure erklärt. Um 9:55 Uhr geht es los.

Die Frage nach dem „Kampf der Kulturen“ und dem Platz des Islams in der deutschen Geschichte steht laut dem Historiker Andreas Wirsching für eine „tiefe Verunsicherung“ Europas: „Spätestens wenn die symbolische Besetzung öffentlicher Räume zur Debatte steht, keimen Konflikte mit christlich-islamischer Grundierung auf.“ Ein solcher Raum ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Dass in diesen Raum beim Deutschlandfunk die neue Reihe „Koran erklärt“ quasi lautlos gedrungen ist, erscheint bemerkenswert.

Seit letzter Woche ist dort freitags um 9.55 Uhr ein Koran-Vers zu hören, der von einem Wissenschaftler erläutert wird. Die ersten Überlegungen dazu hatte der Intendant Willi Steul schon vor zwei Jahren. Das Attentat auf „Charlie Hebdo“ und auf den jüdischen Supermarkt in Paris im Januar veranlassten ihn, jetzt mit „Koran erklärt“ zu starten. Seine Motivation: „Die wenigsten haben je eine Zeile im Koran gelesen.“ (Wir müssen nach dem Massaker von Paris lernen, warum der Kloran NICHTS mit Gewalt zu hat, T.)

Es geht nicht um Verkündigung

Vier Minuten Sendezeit für den Islam ohne Proteste. Als SWR und ZDF vor neun Jahren ein „Islamisches Wort“ und ein „Forum am Freitag“ ankündigten, war es anders. Vor allem Unionspolitiker sahen das kritisch. Auch intern gab es Kritik, etwa vom damaligen Deutschlandradio-Intendanten Ernst Elitz: „Wer die wöchentliche islamische Predigt will, läuft angesichts der Zersplitterung dieses Bekenntnisses Gefahr, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk als oberste Glaubensbehörde die Predigtberechtigten auswählen und vor der Ausstrahlung ständig zwischen Religion und Indoktrination unterscheiden muss.“ (Der Grund ist, dass jedes weitere Massaker unsere Eliten ängstlicher und schleimiger macht. T.)

Sein Nachfolger Steul will dem nicht widersprechen – und doch anders handeln. Von „Zersplitterung“ des Islams ist nicht mehr die Rede, sondern von „Kernaussagen, die von der großen Mehrheit weitgehend übereinstimmend anerkannt werden“. „Da eine Debatte über den Koran mittlerweile Talkshow- und sogar Stammtisch-Thema geworden ist, kann Deutschlandradio mit ,Koran erklärt‘ als einem journalistischen Projekt seinen adäquaten Beitrag zu einer Vermittlung von Kenntnissen leisten“, sagte Steul im Gespräch mit dieser Zeitung. Der entscheidende Unterschied: Hier geht es um eine redaktionelle Sendung, die den Koran erklärt, und nicht um eine Verkündigungssendung, in der Muslime Glaubenszeugnisse ablegen.

Den Anfang mit „Koran erklärt“ machte Ömer Özsoy, Professor für Koranexegese an der Frankfurter Goethe-Universität. Er erklärte den Zusammenhang von Koran mit christlichem Evangelium und jüdischer Tora. Das war schon etwas sehr wissenschaftlich. Der Koran-Vers wird in deutscher Sprache zitiert, auf die Basmala, die Formel zu Gebets- und Surenbeginn, wird verzichtet. Özsoy gehört mit Milad Karimi (Universität Münster) und Tuba Isik (Universität Paderborn) zu den muslimischen Wissenschaftlern, die mit Nichtmuslimen wie dem Islamwissenschaftler Stefan („Stiefellecker“, T., (4) Wild (Bonn) auf Sendung gehen.

Die Beteiligung von Muslimen war dem Deutschlandfunk wichtig: „Damit der Vorwurf nicht erhoben werden kann, dass wieder einmal nur Nichtmuslime über Dinge reden, die den Kern des Islams betreffen“, so Steul. Die Sendung wird von einem Redakteur betreut, der Islamwissenschaftler ist, und vom Kulturchef abgenommen. Die nahezu geräuschlose Einführung von „Koran erklärt“ zeigt: Integration von Muslimen hängt, anders als oft kolportiert wird, nicht allein vom Körperschaftsstatus ab, der Religionen Sendezeit im Rundfunk verschafft. Hier ist der politische Wille entscheidend.

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Time am 13. März 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/im-deutschlandfunk-wird-woechentlich-eine-koran-sure-erklaert-13479533.html
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/02/21/dimmiradio-kotz/
3) http://www.inarah.de/cms/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/04/keine-nazis-aber-nazislahmisten/

Islamisierung? Sie träumen! (#18)

12. März 2015

FAZ

Ähem… ääh… räusper… schluck…

Gesetze für SIE sind Gesetze gegen UNS!

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Time am 12. März 2015

Übelste Hetze

12. März 2015

Islam.de

Aiman Mazyeks „islam.de“ ist ein bösartiges Hetzorgan der übelsten Sorte. Man titelt „Mord aus Islamhass“ und verweist auf einen Artikel des „Deutsch Türkischen Journals“ (1). Dort heißt es:

Im Umfeld eines Apartmentkomplexes in Dallas,Texas, hat sich am Donnerstag ein Mord ereignet, dessen Hintergründe immer noch im Dunkeln liegen.“

Sogar für die Torks vom DTJ liegen die „Hintergründe immer noch im Dunkeln“, aber Mazyek und Konsorten pupen „Mord aus Islamhass“.

Mazyek hat den deutschen Vizekanzler auf dessen Arabienreise begleitet (2).

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Time am 12. März 2015

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1) http://dtj-online.de/texas-mord-islamhass-50128
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/03/08/geheimkanzler-mazyek/

Schlimmer geht’s nimmer

11. März 2015

Stéphane-Charbonnier

Der von einem mohammedanistischen Aktivisten ermordete Stéphane Charbonnier erhielt posthum den „Islamophobie-Preis“ von der britischen „Islamischen Menschenrechtskommission“

An 7. Januar dieses Jahres überfiel ein tiefgläubiger Mohammedanist die Redaktion des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ und tötete im Namen von AllaHundseingesandter 12 Menschen, unter ihnen fünf Karikaturisten.

Jetzt hat die britische „Islamische Menschenrechtskommission“ (IHRC) dem französischen Blatt den „Islamophobie-Preis 2015“ verliehen. Begründung: Kontinuierlich seien islamophobe Ressentiments dadurch geschürt worden, dass Muslime als Terroristen karikaturiert und ihre Glaubensgrundsätze verspottet worden seien (1).

Das Mille-Görüsch-Propaganda-Organ „IslamiQ“ berichtet über die Preisverleihung (2):

„Außerdem soll mit der Aktion das klischeehafte Bild des wütenden, ernsten und humorlosen Muslim aus der Welt geschafft werden. ,Heute Abend und jedes Jahr an diesem Abend zeigen wir der ganzen Welt, dass wir Sinn für Humor haben’, so Massoud Shadjareh von der IHRC.“

Mohammedanisten haben also doch Humor, nur ist er etwas anders als der Humor der restlichen Menschheit. Die Orks finden es halt saukomisch, wenn harmlose Intellektuelle abgeschlachtet und anschließend verspottet werden.

Das Organ „IslamiQ“ wiederum darf in unserem Land – anders als es der Orkpropagandist Kahangar behauptet (3) – völlig kritiklos bzw. zustimmend über diesen barbarischen Akt der Verhöhnung von Opfern eines Gewaltverbrechens berichten.

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PREISVERLEIHUNG

Islamophobia Awards 2015: Charlie Hebdo gewinnt

In London wurden die diesjährigen “Islamophobia Awards” verliehen. “Geehrt” wurden die markantesten Islamkritiker des Jahres. Charlie Hebdo gewann den Preis in der Kategorie International.

Die “Islamophobia Awards” in London ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung, bei der die islamkritischsten Personen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Organisiert wird sie von der Non-Profit-Vereinigung Islamic Human Rights Commision (IHRC). Die diesjährige Preisverleihung fand am 7. März statt und wird als satirisch und humoristisch verstanden.

Neben dem Ziel der Unterhaltung möchte die Veranstaltung das Bewusstsein für die steigende antiislamische Diskriminierung und Pauschalisierung stärken, heißt es in der Pressemitteilung der IHRC. Außerdem soll mit der Aktion das klischeehafte Bild des wütenden, ernsten und humorlosen Muslim aus der Welt geschafft werden. “Heute Abend und jedes Jahr an diesem Abend zeigen wir der ganzen Welt, dass wir Sinn für Humor haben”, so Massoud Shadjareh von der IHRC.

In den vier Kategorien, “UK”, “News/Media”, “Film/Book” und “International”, gab es jeweils vier Nominierte. Den Preis in der Kategorie “UK” gewann der islamkritische Politiker Maajid Nawaz. Fox News ging ebenfalls nicht leer aus, der Film “Der Scharfschütze” von Clint Eastwood konnte den Preis in der Kategorie “Film/Book” für sich ergattern. Das Satire-Magazin “Charlie Hebdo” gewann in der Kategorie “International” und setzte sich unter anderem gegen Barack Obama und Benjamin Netanjahu durch.

Die Preisverleihung fand in einem Hotel in London statt und wurde von mehreren hundert Gästen besucht. Unterstützend zur Veranstaltung gab es ein großes Gala-Dinner und einen Auftritt des muslimischen Stand-up Comedian Ameer Rahman.

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Time am 11. März 2015

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1) http://www.breitbart.com/london/2015/03/09/murdered-charlie-hebdo-staff-named-international-islamophobe-of-the-year/
2) http://www.islamiq.de/2015/03/10/islamophobia-awards-2015-charlie-hebdo-gewinnt/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/03/10/staatlich-geforderter-terrorismus/


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