Posts Tagged ‘Ahmad Vahidi’

To know him is to hate him (#1)

6. Januar 2012

Schon wieder so ein hässlicher Vogel (1) in der MoT, aber daran hat es in der Orksphäre wahrhaftig keinen Mangel. Der Typ oben hat Schwielen an der Stirn, wie sie durch besonders häufiges Hinwerfen zum Parolengröhlen, besonders heftiges Reiben der Stirn am stinkenden Gebetsteppich und besonders weites Hinausstrecken des Popos zu Alla, den die Orks oben in den Wolken und offenbar als männlich und schwul vermuten, verursacht wird.

Die FAZ hat ihre Berichterstattung über das Thema Orks unter bestimmten Redakteuren aufgeteilt. Michael Martens und Karen Krüger berichten über die Torks und den Balkan, und dabei hat insbesondere Karen Krüger eine erfreuliche Entwicklung durchgemacht. Den Rest der mohammedanistischen Sphäre bearbeiten Sunnitenfreund Rainer Hermann, der auch häufig Wirtschaftsberichte bringt, sowie Schiiten- und Sufifreund Wolfgang Günther Lerch, der historisch recht beschlagen ist und zunehmend mohammedanismusskeptischer wird.

Nahezu counterjihadisch wird es immer dann, wenn einer der beiden sich das „gegnerische“ Lager vornimmt, so in der heutigen FAZ, in der sich Rainer Hermann den naziranischen „Verteidigungs“-Minister Ahmad Vahidi vorknöpfte und durch den Mund der Saudis durchblicken ließ, dass die USA dessen großmäuligen Drohungen nicht unwidersprochen hinnehmen sollte.

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Provozierend

Mit jedem Manöver wächst Irans militärisches Selbstbewusstsein. Auch beim letzten Großmanöver hat Iran neue Raketen getestet. Sie sollen bei einer Reichweite von 200 Kilometern Schiffe mit hoher Präzision treffen, behaupten die Iraner; überprüfen lassen sich ihre Äußerungen nicht. Das zehntägige Marinemanöver „Velayati 90“ war gerade abgeschlossen, da provozierte der vor Selbstbewusstsein strotzende Verteidigungsminister Ahmad Vahidi die amerikanische Marine öffentlich. Iran werde selbst und allein für die Sicherheit der Meerenge von Hormus sorgen, ließ er die Welt wissen. Verhindern will Iran, dass der amerikanische Flugzeugträger USS John C Stennis in den Golf zurückkehrt, den er am 27. Dezember verlassen hat.

Das Parlament nahm Vahidis Ball auf und begann eine Debatte über einen Gesetzesentwurf, der die Einfahrt von Kriegsschiffen aus Ländern außerhalb der Golfregion an eine Genehmigung Teherans knüpfen soll. Auf das Parlament kann sich der General verlassen. Es hatte ihn am 9. August 2009 mit 80 Prozent als Verteidigungsminister bestätigt. In der ersten Amtszeit von Staatspräsident Mahmud Ahmadineschad war er noch stellvertretender Verteidigungsminister. Seit 2007 sucht ihn Interpol aber mit vier anderen Iranern steckbrieflich. Denn die argentinische Justiz ist überzeugt, dass die fünf Iraner den Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum am 18. Juli 1994, bei dem 85 Menschen getötet wurden, geplant haben. Die Ausführenden sollen Mitglieder der libanesischen Hizbullah gewesen sein.

Iran hat die Vorwürfe zwar stets bestritten. Zu Vahidis Karriere passen sie aber. Der am 28. Juni 1947 geborene Karrieresoldat trat 1980, unmittelbar nach der iranischen Revolution, den Revolutionswächtern bei und stieg in deren Eliteeinheit der Quds-Brigaden auf, die für die Unterstützung von gleichgesinnten Milizen im Ausland zuständig sind. Ende der achtziger Jahre wurde er Chef dieser Brigaden, und in dieser Funktion soll er den Terroranschlag vorbereitet haben. Seine Berufung durch Ahmadineschad 2005 zum stellvertretenden Verteidigungsminister war schon ein Indiz dafür, wie einflussreich die ideologisch linientreuen Revolutionswächter nicht nur in den Streitkräften geworden waren.

Vahidi verhöhnt die Vereinigten Staaten als eine verblassende Weltmacht, die in Afghanistan und im Irak gescheitert sei. Amerika unterhält in Reichweite iranischer Raketen in den arabischen Golfstaaten aber fünf Luftwaffenstützpunkte in drei Ländern, die Fünfte Flotte in Bahrein und die Kommandozentrale Centcom in Qatar. Als die Amerikaner noch in Saudi-Arabien waren, wurden bei einem Anschlag 1996 in der Stadt Chobar 19 ihrer Soldaten getötet. Auch hier soll Vahidi seine Hand mit im Spiel gehabt haben. Die Saudis sind wegen Vahidis Gehabe ohnehin mehr alarmiert als andere. Irans Waffen mögen technologisch rückständig sein, Schaden können sie dennoch anrichten. Die Saudis drängen daher die Amerikaner, die iranischen Drohungen nicht unwidersprochen in der Welt stehen zu lassen. Denn die Iraner, das hört man in Saudi-Arabien oft, meinen, was sie sagen.

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Time am 6. Januar 2012

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/01/05/boko-haram-avantgarde-des-mainstreams/ 

Die Maske fällt. Folgt das Maskierte.

4. September 2009

Hunden und Orks tut es nicht gut, wenn man ihnen gegenüber unbestimmt und inkonsequent ist. Dann flippen sie aus, beißen alle anderen und am Ende sich selbst in den Schwanz. Da muss man streng sein! Bei tollwütigen Hunden indes hilft allein der Gnadenschuss.

Die Versuche z.B., Aff-Affie mit Freundlichkeit zu begegnen, erwidert dieser mit immer neuen, grotesken Frechheiten, die seinen verkommenen Charakter offenbaren.

Am Mittwoch berichtete die FAZ, er habe auf der Konferenz der AU (Afrikanischen Union) Israel für absolut alle Probleme Afrikas verantwortlich gemacht. Weiterhin hatte er den wegen Krebs aus der Haft entlassenen Lockerbie-Attentäter entgegen vorheriger Zusagen pompös feiern lassen. Er hält sich nicht an die Abmachungen in Bezug auf die Verhinderung illegaler Immigration.

Die Tatsache, dass sein Sohn wegen der Folterung von Dienstpersonal gelinden Ärger mit den Behörden der Schweiz bekam, beschwor eine Kette diplomatischer Konflikte zwischen dem Bürgerstaat Schweiz und Aff-Affies Privatstaat Libyen hervor. Nach den bulgarischen Krankenschwestern sitzen dort nun erneut seit einem Jahr Europäer in Geiselhaft, diesmal zwei Schweizer.

Das Ork kämpft, bis entweder es selbst zu Brei zerstampft ist oder aber der Gegner. Die schleimige Unterwerfungsgeste von Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, der sagte: “Ich entschuldige mich beim libyschen Volk für die ungerechtfertigte Verhaftung von Hannibal Gaddafi”, brachte dem rasenden Aff-Affie keine Entspannung. Die heutige FAZ berichtet:

„Ein Antrag Libyens, der in der am 15. September beginnenden Vollversammlung der Vereinten Nationen diskutiert werden soll, sieht nach den Worten der Vizepräsidentin der Außenpolitischen Kommission des Schweizer Parlaments, Christa Markwalder, vor, ‚dass das schweizerische Staatsterritorium aufgeteilt und an die Nachbarländer verteilt werden soll‘. Demnach solle die Romandie an Frankreich gehen, das Tessin an Italien und die Deutschschweiz an Deutschland, sagte Frau Markwalder. Diese Idee hatte der libysche Staatschef Gaddafi während des G-8-Gipfels im Juli vorgebracht. Der Antrag müsste zunächst ein Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen, um in der Vollversammlung diskutiert zu werden. Die Versammlung wird der Libyer Ali Abdussalam Treki leiten.“

Der Hochmut kommt vor dem Fall! Mögen sich die Orks noch so sehr über die Demokratie lustig machen, mögen sie die UNO verhöhnen, beschmutzen oder zerstören, unsere Gesellschaftsform bleibt objektiv die am wenigsten schlechte weltweit.

Was Aff-Affie mit dem ihm zu Gebote stehenden Mittel der Brutalität und einer Synthese aus Schmierenkommödie und Mafia-Dramolet betreibt (Links s. unten), nämlich die Elimination von Freiheit und Menschenrechten, suchen die iranischen SCHEIN-Heiligen durch den SCHEIN ins Werk zu setzen. Sie tun verhandlungsbereit (FAZ 020909: „Iran kündigt Dialogangebot an“), aber erscheinen stets mit Petersilie in den Ohren auf den Konferenzen. Sie wenden in typisch parasitär-mohammedanistischer Art SCHEIN-demokratische Verfahren an, aber das Wesen der ganzen Veranstaltung haben sie ebensowenig begriffen wie die stumpfen Bolschewisten ihrerzeit: Wesentlich sind der gewaltlose Wettbewerb, die zivile Konkurrenz alternativer Optionen und die unbedingte Einhaltung zuvor vereinbarter Regeln – auch dann, wenn die eigene Gruppe mal verloren hat.

Eingeborene

Ein aktueller Blick in das iranische Parlament: Unser Foto zeigt Eingeborene beim Mischen der Stimmzettel. Top-angesagt ist zur Zeit das „Hula-Misch-Ritual“, welches viel später mit dem heiligen Verbrennen der Zettel in trauter Runde enden wird.

Von Alternativen kann in diesem „Haus der Lüge“ jedoch keine Rede sein. Rainer Hermann in der heutigen FAZ: „230 der 290 Abgeordneten gelten als konservative Hardliner, HÖCHSTENS 50 als Reformer (wobei auch die sogenannten „Reformer“ überwiegend die Vernichtung Israels herbeisehnen, T.).“ Zuvor hatte er berichtet: „Der iranische Staatspräsident Ahmadineschad ist aus der Abstimmung des Parlaments über seine Regierung gestärkt hervorgegangen. Nach einer heftig geführten Debatte über die Eignung der 21 Kandidaten haben die Abgeordneten lediglich drei Personen abgelehnt – eine Größenordung, die bei vergangenen Abstimmungen üblich war.“ Das hört sich ja SED-saumäßig-super an: Gra-tu-la-tion!

Hermann weiter: „Die Ablehnung der DREI Kandidaten lässt keinen Schluss auf politische Differenzen zwischen Legislative und Exekutive zu.“ In der Tat! Der Kandidat für das Energieministerium, Alibaba, sei „in der iranischen Bevölkerung nicht beliebt, weil er bis vor kurzem Präsident des nationalen Fußballverbands war. Der Freund Ahmadineschads wird für das Ausscheiden Irans aus der Qualifikation für die Fußballweltmeisterschaft verantwortlich gemacht.“ Na, DAS kann man natürlich verstehen. Evident die Mangelhaftigkeit zweier weiterer Kandidaten, die in ihrem Geschlecht besteht: „Frau Adschorlu und Frau Keshawarz sind über mangelnde Erfahrung gestolpert, sie scheiterten aber auch, weil sie Frauen sind.“ Jedoch wurde eine dritte Kandidatin nominiert – die neue Gesundheitsministerin Dastscherdi (erster weiblicher Minister seit Schah-Zeiten), solches, um den Mullas zu zeigen, wo der Hammer hängt.

Hermann: „Insbesondere die führende Geistlichkeit hatte sich entschieden gegen die Berufung von Frauen ins Kabinett ausgesprochen… Mit dem neuen Kabinett setzt sich die Entmachtung der Geistlichkeit fort. Alle Minister gehören entweder den Revolutionswächtern an oder waren als Zivilisten Mitglieder der Freiwilligenmiliz Bassidsch. Selbst der Geheimdienstminister Haidar Moslehi, der laut Gesetz ein Kleriker zu sein hat, war Vertreter Chameneis bei den Revolutionswächtern.“

Ein etwaiger Machtgewinn Gardinenstanges gegenüber den Mullas ist nun allerdings mE. ebenso wenig positiv zu bewerten, wie die Übernahme eines von Pest geschüttelten Körpers durch die Cholera. Dies wurde bei der Nominierung von „Parlaments“-Liebling Ahmad Vahidi zum neuen Verteidigungsminister deutlich.

Der Vahidi-Didi ist ein von Interpol gesuchter Verbrecher, der mutmaßlich 1994 als Chef der Quds-Einheit, die innerhalb der Revolutionswächter mit den geheimen Operationen außerhalb Irans beauftragt ist, den Anschlag gegen das jüdische Zentrum in Buenos Aires, bei dem 85 Zivilisten getötet worden waren, befohlen hat. Parlamentspräsident Larifari „musste die Bekanntgabe seiner Stimmenzahl wiederholen, da sie in den Rufen ‚Tod Israel‘ untergegangen war“, so Hermann. Wie peinlich, es spricht wirklich nicht dafür, dass gute Manieren in einem Volk ansatzweise verbreitet sind, wenn sogar seine Elite ein derart primitives Gebaren an den Tag legt – und sich öffentlich besinnungslosem Kreischen und Gröhlen hingibt (Die deutsche Variante lautete übrigens damals: „Wollt Ihr… den TOTALEN KRIEG!“).

FAZ-Kommentator Klaus-Dieter Frankenberger trifft mE. denn heute den Nagel auch mal wieder auf den Kopf:

„Man wusste auch bislang schon, wie wichtig der Hass auf Israel für den Zusammenhalt des iranischen Regimes ist und wie sehr dieses sich nach außen, etwa durch Terrorpatronage, davon leiten lässt. Letzte Zweifel an diesem Gesinnungskitt beseitigten jetzt die Abgeordneten im sogenannten Parlament in Teheran. Restlos. Denn als Verteidigungsminister des angeblich wiedergewählten Präsidenten Ahmadineschad wurde ein Mann bestätigt – und zwar mit mehr Stimmen als jedes andere Kabinettsmitglied -, der international gesucht wird, weil er der Beteiligung an dem Mordanschlag auf das jüdische Kulturzentrum in Buenos Aires vor 15 Jahren verdächtigt wird. Und was riefen die Abgeordneten bei der Verkündung der Bestätigung? ‚Israel den Tod.‘ Nein, über seinen Charakter lässt das iranische Regime die Welt nicht im Unklaren. Niemand braucht sich also darüber zu wundern oder zu empören, dass Israel in dem iranischen Atomprogramm eine existentielle Bedrohung sieht. Über Raketen verfügt Iran bereits, antiisraelische Vernichtungsideologie ist Parlamentsdekor. Wer sagt, dass es nicht MEHR ist?“

Das Fatale am Faschismus ist mE. u.a. sein revolutionärer Anteil, und dieser unterscheidet ihn von Militärdiktaturen u.ä. Anders als jene setzt er nicht allein auf bleierne Friedhofsruhe und Erstarrung. Seine Aspekte der Bewegung und Veränderung, die ihn an die Macht gebracht haben, sind inhärente Attribute, und so ist er auch nach der Machtübernahme zu fortwährender hektischer Bewegung und Unruhe gezwungen.

Die einstmals wirkungsmächtige Kraft der „Religion“ hat sich nach den Hunderttausenden von Toten des „Ersten Golfkrieges“ (1) und einer haaresträubenden Wirtschaftsbilanz verbraucht (2). Ulrich Pick, ARD-Korrespondent für den Iran, antwortete auf die Frage, inwiefern die Islamische Republik die Haltung der Iranerinnen und Iraner zum Islam verändert habe:

„Wenn man durch den Orient reist, so fällt auf, dass die Moscheen nirgends so leer sind wie in Iran. Das Bestreben der Mullahs, den Islam nicht nur in der Politik, sondern auch im privaten Leben zum Maß aller Dinge zu machen, hat den Menschen die offizielle Form der Religion vergällt. Außerdem sind zwei Drittel der 70 Millionen Iraner nach 1979 geboren. Sie kennen nichts anderes als die Islamische Republik, verfügen aber gleichzeitig über Internet und Satell!ten-Fernsehen und wissen also mehr oder weniger, wie das Leben in andern Ländern läuft. Somit hat die Islamische Republik die Religion in gewisser Weise diskreditiert. (3)“

Einhergehend mit dem Schwinden der „religiösen“ Bindekraft erleben wir im Iran eine drastische Steigerung aggressiver und extrovertierter, antijüdischer Vernichtungsrhethorik. Eine Zeit lang mag das Heulen und Kläffen die Menschen in Atem halten, aber irgendwann wird das Regime sich physisch nach außen wenden müssen, d.h. den Worten werden Taten folgen müssen. Iran wird von einem faschistoiden, als welchen es sein Parlament nun für alle Welt schon deutlich sichtbar gemacht hat, zu einem faschistischen Staat werden.

Sodann wird der Iran Geschichte sein.

Time am 4. September 2009

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Links von PI zum „Hannibal-Gaddafi-Skandal“:

http://www.pi-news.net/2008/07/schweiz-gaddafis-sohn-nach-randale-verhaftet/

http://www.pi-news.net/2008/07/rache-fuer-hannibal/

http://www.pi-news.net/2008/07/gaddafi-nimmt-wieder-geiseln/

http://www.pi-news.net/2009/04/libyen-erpresst-erneut-die-schweiz/

http://www.pi-news.net/2009/07/gaddafi-will-terrorstaat-schweiz-zerschlagen/

http://www.pi-news.net/2009/08/schweiz-schliesst-dhimmipakt-mit-libyen/

http://www.pi-news.net/2009/08/die-foltertyrannen-aus-dem-hause-gaddafi/

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(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Golfkrieg

(2) http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/4583/dreisig-jahre-horror/

(3) in: “Zeitzeichen – evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft“, Juni 2009