Posts Tagged ‘Aiman Mazyek’

Und wieder ein Fake-„Anschlag“

14. September 2019

Der Kloran: So sehen wir ihn am liebsten

Immer häufiger beklagen die Orkfunktionäre und ihre Dimmi-Schleimer wort- und tränenreich angebliche Anschläge auf Moscheen. Immer häufiger stellt sich heraus, da war nichts, oder es war selbstgemacht. Lesen Sie einen Artikel von Fred Alan Medforths „Jihad Watch“ (1).

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Linke und Berufsmuslime blamieren sich schon wieder:
Ein Iraker vandalisierte Moscheen

In Schleswig ist ein Iraker auf frischer Tat bei Vandalismus in einer Moschee erwischt worden. Nach Angaben der Polizei hat er eingeräumt, schon im Juli in der Moschee randaliert und einen Koran zerrissen zu haben. Unklar ist, ob es einen Zusammenhang mit anderen derartigen Fällen gibt. Am 5. Juli waren in der Moschee in Schleswig Koranseiten in der Toilette verteilt und Seifenspender und Waschbecken heruntergerissen worden. Die Polizei hatte zudem von „Schmierereien“ berichtet, ohne konkreter zu werden. Der Fall hatte unter Muslimen und in der türkischen Presse Wellen geschlagen. Die Veysel Karani Moschee wird von der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) betrieben.

Nach dem Vorfall in Schleswig hatte es auch Schuldzuweisungen ans rechte Lager gegeben: Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, hatte gesagt, der Anschlage zeige „deutlich, dass die Täter die Stimmung und öffentliche Signale so deuten, weiter an unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sägen zu können“. Es dürfe nicht sein, dass Muslime und Gemeinden Hass, Hetze und Gewalt ausgesetzt seien. Die Schleswiger SPD-Landtagsabgeordnete Birte Pauls hatte den Fall mit der Aussage kommentiert, insbesondere die AfD müsse endlich begreifen, dass aus Worten auch Gewalt werden könne.

Die Polizei schließt in dem Fall nun zumindest ein fremdenfeindliches Motiv aus. Es gibt nach Informationen von t-online.de (2) auch keine Hinweise auf einen kurdischen Hintergrund des Verdächtigen, welcher als mögliches Motiv gedeutet werden könnte. Eine Sprecherin der Polizei wollte das nicht bestätigen, die Ermittlungen dauerten an. Es gibt auch bisher keine Hinweise auf Verbindungen zu ungeklärten Fällen in Norddeutschland.Zwei Wochen nach dem Fall in Schleswig wurde in einer DITIB-Moschee im nordrhein-westfalischen Minden in einem Gebetsraum ein Koran zerrissen und Seiten wurden in einem Gebetsraum zwischen Exkrementen verteilt. Am gleichen Tag wurde auch in Münster in der Moschee des Islamischen Kulturzentrums in einer Toilette ein Koran gefunden. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Störung des Religionsfriedens auf. Das Kulturzentrum appellierte an Muslime, „sich nicht von solchen Idioten und Brandstiftern provozieren zu lassen“. Dort hatte es laut Polizei Hinweise auf eine verdächtige Person gegeben, die den Angaben zufolge ein arabisches Aussehen aufweist.Mit fast gleichlautendem Text wie in Münster hatte die Islamische Religionsgemeinschaft Bremen, Schura, im Juni auf einen dortigen Fall aufmerksam gemacht. Dabei waren den Angaben zufolge sogar Dutzende Korane zerstört worden.

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Time am 14. September 2019

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1) https://fredalanmedforth.blogspot.com/2019/09/linke-und-berufsmuslime-blamieren-sich.html
2) https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_86435956/koran-im-wc-iraker-als-verdaechtiger-in-schleswig-gefasst.html?fbclid=IwAR09-uqjls2Sj1943Uro2ZJSnY0mAGLPaLyhWi5v_QJCdhDZsBHbBl8CBH4

Lesen Sie auch:

https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/12/12/fake-of-fools/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/09/27/schweinepresse-reloaded/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2016/09/29/das-fatih-fake/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/26/wann-ist-ein-anschlag-ein-anschlag/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/04/finger-weg-von-euren-moscheen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/08/25/anschlage-2/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/04/19/wer-standig-lugt/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/23/entsetzlicher-anschlag-auf-moschee/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/10/13/auch-propagandalugen-haben-kurze-beine/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/25/hort-auf-zu-flennen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/09/08/aus-der-orkischen-propagandamaschine/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/10/sie-mussen-sich-entscheiden/

Islamkritiker = Demokratiefeinde ?

23. Juli 2019

Islamkritiker = Demokratiefeind, diese Gleichung stellt eine aktuelle Studie der Bertelsmannstiftung auf, wie bei „IslamiQ“ zu lesen ist (1).

Ich bekenne hiermit, dass ich die Demokratie für die am wenigsten schlechte Regierungsform halte und der Ansicht bin, dass der Nazislahm dekonstruiert werden muss – vollständig und global!

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Deutsche sind sehr tolerant –
nur nicht gegenüber dem Islam

Religiöse Toleranz ist laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung in Deutschland weit verbreitet – nur der Islam wird nicht mit einbezogen.

Das Ergebnis einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung ist auf den ersten Blick erschreckend: Die Hälfte der Deutschen empfindet den Islam als Bedrohung. Ist damit das gesellschaftliche Zusammenleben in Gefahr? Gerät die im Grundgesetz verankerte religiöse und weltanschauliche Pluralität ins Wanken? Nein – sagt die von dem Leipziger Religionssoziologen Gert Pickel verfasste Studie und mahnt zu einem differenzierten Blick auf gesellschaftliche und religiöse Entwicklungen.

Die Bertelsmann Stiftung nimmt den 70. Geburtstag des Grundgesetzes zum Anlass, das Zusammenspiel von Religion, religiös-weltanschaulichem Pluralismus und politischer Kultur in der Demokratie in Deutschland – und auch in einigen Nachbarländern – näher zu analysieren. Der Studie „Weltanschauliche Vielfalt und Demokratie“ liegen zum einen die Daten des letzten Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2017 zugrunde. Zum anderen wurden in einer Nacherhebung in diesem Jahr rund 1.000 Deutsche repräsentativ befragt.

Demokratie ist eine gute Regierungsform

Ein erstes Ergebnis: Die Deutschen – egal ob religiös oder nicht – sind mehrheitlich davon überzeugt, dass die Demokratie eine gute Regierungsform ist. Laut der Studie sprechen sich 89 Prozent der deutschen Bevölkerung für die Demokratie aus. Unter den Christen liegt der Anteil bei 93 Prozent der Befragten, unter Muslimen bei 91 Prozent und unter Konfessionslosen bei 83 Prozent.

Bei der Anerkennung religiöser Vielfalt attestiert die Untersuchung allerdings Nachholbedarf: Grundsätzlich sind 87 Prozent der Befragten offen gegenüber anderen Weltanschauungen. Etwa 70 Prozent sprechen anderen Religionen auch einen Wahrheitsgehalt zu. Doch nur knapp jeder Zweite in Deutschland meint, dass religiöse Pluralität die Gesellschaft bereichert. Mit Blick auf den Islam sinkt dieser Anteil noch einmal: Nur ein Drittel der Bevölkerung betrachtet den Islam als Bereicherung. Christentum, Judentum, Hinduismus und Buddhismus werden hingegen von einer Mehrheit als bereichernd empfunden. Insgesamt empfindet sogar rund die Hälfte der Befragten den Islam als Bedrohung.

Islamskepsis vs. Islamfeindlichkeit

Skepsis gegenüber dem Islam bedeute aber noch keine Islamfeindlichkeit, betont die Religionsexpertin der Bertelsmann Stiftung, Yasemin El-Menouar. Nur eine Minderheit der Bürger zeige eine deutlich islamfeindliche Sicht und fordere etwa, die Zuwanderung von Muslimen zu unterbinden. Der Anteil von Menschen mit einer islamfeindlichen Einstellung ist im Verlauf der vergangenen Jahre insgesamt gesunken: Betrug er 2017 in Deutschland noch 20 Prozent, liegt er 2019 bei nur noch 13 Prozent. Zugleich sinkt die Zustimmung zur Demokratie unter Personen mit einer klar islamfeindlichen Haltung auf einen Anteil von 68 Prozent – und liegt damit mehr als 20 Prozentpunkte niedriger als in der Gesamtbevölkerung.

Wichtigstes Fazit laut El-Menouar: „Religiöse Vielfalt allein ist nichts, was eine stabile Demokratie gefährden könnte.“ Die eigentliche Gefahr seien vielmehr religiöser Dogmatismus und geschlossene Weltbilder. „Diese Gefahrenquellen sind in Deutschland relativ schwach ausgeprägt.“

Die verbreitete Islamskepsis gibt ihr dennoch Grund zur Sorge: „Bestehende Vorbehalte bieten rechtspopulistischen Gruppierungen und Parteien Anknüpfungspunkte“, so El-Menouar. Eine Ursache für das vorherrschende Bild des Islams sieht El-Menouar übrigens in den gesellschaftlichen Debatten und Medienberichten der vergangenen Jahre, die den Islam ihrer Ansicht nach häufig in einen negativen und kritischen Zusammenhang rücken.

Mehr Praxisprojekte

Dies beklagte auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek. „Mir fehlt in der Politik der sensible Umgang mit antimuslimischen Argumenten im öffentlichen Diskurs“, sagte er der Katholische Nachrichten-Agentur (KNA). Er kritisierte eine häufige „Monokausalität“. Vorfälle sollten nicht nur religiös zugeordnet werden, sondern auch beispielweise im sozialen Kontext gesehen werden. Auch Vertreter der anderen islamischen Religionsgemeinschaften prangern regelmäßig die steigende Islamfeindlichkeit an. Zuletzt nach den häufigen Bombendrohungen gegen Moscheen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie lautet, dass Menschen, die regelmäßig Kontakt zu Angehörigen anderer Religionen haben, religiöse Vielfalt und den Islam seltener als Bedrohung empfinden. „Genau an diesem Punkt können Praxisprojekte ansetzen und den Austausch und die persönliche Begegnung gezielt fördern“, so El-Menouar.

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Time am 23. Juli 2019

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1) http://www.islamiq.de/2019/07/12/deutsche-sind-sehr-tolerant-nur-nicht-gegenueber-dem-islam/

Ein abscheuliches Verbrechen

11. Juni 2019

Massenhaftes Abschlachten von Christen ist für unsere polit-medialen Eliten bestenfalls bedauerlich, jedoch keinesfalls ein Grund, mit den Mördern keine maasenhaften Geschäfte zu machen.

Massenhafter Kirchenvandalismus ist für sie noch weniger ein Grund gegenzusteuern.

Bibelverbrennung wird vielmehr als hohe Kunst geadelt.

Wenn hingegen ein paar Klorane zerrissen werden, landet das auf jeder Titelseite und der Staatsschutz, der besser Orkschutz heißen sollte, ermittelt.

Lesen Sie einen Bericht aus der „Welt“ (1).

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Unter Bremens Muslimen wächst nach Koran-Schändung die Angst

Unbekannte haben rund 50 Exemplare der Heiligen Schrift der Muslime in einer Moschee der Hansestadt entweiht. Bremer Politiker verurteilen den Vorfall, doch das kann die Muslime nicht beruhigen.

Der Angriff auf eine Bremer Moschee mit der Schändung von etwa 50 Exemplaren des Korans hat bei Islamverbänden und Politik Entsetzen ausgelöst. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) forderte eine umfassende Aufklärung und strikte Ahndung dieser Tat.

Sie ziele darauf ab, „die Spirale von Hass und Gewalt gegen Muslime und ihre Moscheen“ anzutreiben, sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek in Berlin.

In der Rahma-Moschee in der Innenstadt von Bremen hatten ein oder mehrere unbekannte Täter am Samstag etwa 50 Exemplare des Korans zerrissen. Blätter der Heiligen Schrift des Islams wurden nach Angaben des Bremer Moscheenverbandes Schura in eine Toilette gestopft. Die Polizei bestätigte diesen Sachverhalt.

Inzwischen ermittelt der Staatsschutz der Bremer Polizei. Es gebe aber keinen neuen Sachstand, hieß es bei den Strafverfolgern. Nach Angaben vom Samstag wird ein politisch oder religiös motivierter Hintergrund der Tat geprüft.

Der Moscheenverband Schura erinnerte an einen weiteren mutmaßlich islamfeindlichen Angriff in Bremen Ende Mai. Dabei hatte ein Mann zwei junge Muslime in einem Bus erst beleidigt und dann einen von ihnen mit einem Messer verletzt.

Der Schura-Vorsitzende Murat Celik sprach am Dienstag mit der Landtagspräsidentin Antje Grotheer (SPD) über die Lage. Die Angst unter den Muslimen in Bremen sei gestiegen, berichtete Celik nach Angaben des Landtags.

Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) sagte, der Senat sei zutiefst erschüttert über diese „abscheulichen Verbrechen“. Er betonte: „In Bremerhaven und Bremen ist kein Platz für Muslimhass, und wir dulden keine Islamophobie.“

Auch die Bremer CDU-Fraktion verurteilte die Tat. Fraktionschef Thomas Röwekamp sah nach Schmierereien und Beleidigungen mit der Schändung des Korans „eine neue Dimension islamfeindlicher Taten“ erreicht.

Der Angriff in Bremen steht nicht allein. In einer Moschee in Kassel wurde am Wochenende ein Stein durch ein Fenster geworfen. In Mönchengladbach hatten Unbekannte im Mai einen Schweinekopf an einer Moschee abgelegt. Das Schwein gilt im Islam als unrein.

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Time am 11. Juni 2019

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1) https://www.welt.de/politik/deutschland/article195093571/Islamfeindliche-Attacke-Unter-Bremens-Muslimen-waechst-nach-Koran-Schaendung-die-Angst.html

Sieg des Counterjihad: Köln

6. Juni 2019

So sehen wir die Jihadisten gerne!
Aber einer fehlt da doch? Rrrichtig… der fette Aiman!

Lesen Sie einen Artikel aus der „Welt“ (1).

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Kurdische Gemeinde hält Kritik an Polizei für „völlig übertrieben“

Nach der Festnahme von zehn vermeintlich verdächtigen Muslimen im Kölner Hauptbahnhof gab es massive Kritik an der Polizei. Nun verteidigen die Kurdische Gemeinde Deutschland und ihr Generalsekretär den Einsatz.

Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) hat Kritik an der Kölner Polizei wegen deren Vorgehens gegen zehn vermeintlich verdächtige Muslime im Kölner Hauptbahnhof als „völlig übertrieben“ bezeichnet. KGD-Generalsekretär Cahit Basar wies in der Pressemitteilung zugleich die Empfehlung des Zentralrates der Muslime (ZMD) zurück, die Polizei solle sich besser schulen lassen.

„Vielmehr sollten sich die Jugendlichen darin schulen lassen, was im öffentlichen Raum geht und was nicht“, erklärte Basar. Die Aufregung über das Vorgehen der Kölner Polizei könne er nicht nachvollziehen.

Die Polizei in der Domstadt hatte am Dienstag mitgeteilt, sie habe zehn junge Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren im Kölner Hauptbahnhof festgehalten, nachdem diese Zeugen zufolge kurz zuvor auf dem Bahnhofsvorplatz „Allahu Akbar“ gerufen haben sollten. Die Männer hätten lange Gewänder mit Westen getragen. Die zehn Männer wurden von Ermittlern des Staatsschutzes überprüften und befragt. Dabei ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Straftat.

“Hätte allen Beteiligten klar sein müssen“

Der ZMD warf der Kölner Polizei daraufhin einen „massiven Angriff“ auf Muslime vor. Die zehn Männer seien auf dem Weg zu Feierlichkeiten aus Anlass des Endes des islamischen Fastenmonats Ramadan gewesen. „Wir verurteilen das Vorgehen der Kölner Polizei und erwarten, dass Polizisten kulturell besser geschult und sensibilisiert werden“, erklärte der ZMD-Vorsitzende, Aiman Mazyek.

Der Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde zeigte hingegen Verständnis für das Verhalten der Polizei. „Dass gerade im Bahnhofsbereich die Polizei hochgradig sensibilisiert ist und nicht tatenlos zusehen kann, wie eine größere Gruppe junger Männer in langen Gewändern mit dem Schlachtruf ‚Allahu Akbar‘ Reisende und Bürger belästigt, hätte allen Beteiligten klar sein müssen“, erklärte Basar.

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob hatte sich zuvor bereits vor die Beamten gestellt. „Ich weise die Vorwürfe gegen meine Beamten entschieden zurück, dass ihr Handeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägt war“, erklärte Jacob. Aus dem Einschreiten der Beamten sei „in keinster Weise ein Vorwurf rassistischen oder religiös unsensiblen Handelns abzuleiten“.

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Time am 6. Juni 2019

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1) https://www.welt.de/politik/article194871407/Kurdische-Gemeinde-Kritik-an-Koelner-Polizei-voellig-uebertrieben.html

 

Beruf: Lügner

12. Mai 2019

Sebastian Moll verglich bei „kath.net“ die Reaktionen der polit-medialen Eliten im Fall Christchurch mit denen im Fall Sri Lanka (1).

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Die verzerrte öffentliche Wahrnehmung
von Sri Lanka und Christchurch

Aiman Mazyek ist empört. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland hält die öffentliche Wahrnehmung der Ereignisse von Christchurch im Vergleich zu jenen auf Sri Lanka für verzerrt und findet, dass die ermordeten Christen des Inselstaats viel mehr Aufmerksamkeit bekämen, während die muslimischen Opfer des Anschlag in Neuseeland kaum Beachtung gefunden hätten. Nun wollen wir uns einmal anschauen, wie genau die Reaktionen auf die jeweiligen Ereignisse ausfielen.

Terroranschlag auf Moscheen in Christchurch, 15. März 2019

1. Erste Reaktionen

Aus aller Welt kommen Bezeugungen der Anteilnahme. Auffällig in diesem Fall war allerdings die betonte Solidarisierung. Von Außenminister Heiko Maas hörten wir: „Wenn Menschen allein wegen ihrer Religion ermordet werden, ist das ein Angriff auf uns alle.“ SPD-Chefin Andrea Nahles formulierte ähnlich: „Wer Muslime angreift, greift uns alle an.“ Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern trägt als Zeichen der Solidarität ein Kopftuch, viele Neuseeländerinnen tun es ihr in den folgenden Tagen gleich.

2. Das Motiv

Hier gibt es sofortige Aufklärung. Der Attentäter hat ein ausführliches Manifest veröffentlicht, das seine Motive offen darlegt. Es handelt sich um eine wirre Mischung aus rechtsextremen Verschwörungstheorien und rassistischer Ideologie.

3. Hintergründe

Die Verbindungen des Attentäters zu europäischen Organisationen werden untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass er eine Spende an die Identitäre Bewegung in Österreich geleistet hatte.

4. Lehren

Neben einer geplanten Verschärfung des Waffenrechts in Neuseeland wird vor allem zum Kampf gegen rechtes Gedankengut aufgerufen.

Terroranschlag auf Kirchen in Sri Lanka, 21. April 2019

1. Erste Reaktionen

Aus aller Welt kommen Bezeugungen der Anteilnahme. Dieser Schritt stellt die einzige Parallele zwischen den beiden Ereignissen dar, wenngleich es auch hier bereits merkbare Unterschiede gibt. Von einem „Anschlag auf uns alle“ sprach nach den Anschlägen von Sri Lanka beispielsweise niemand. Ebenfalls auffällig war die scheinbare Unfähigkeit führender amerikanischer Politiker, das Wort „Christen“ in den Mund zu nehmen, wenn sie über die Opfer sprechen. Stattdessen verwenden Hilary Clinton und Barack Obama den vermutlich eigens für diesen Kontext erfundenen Begriff „Easter Worshippers“ (in etwa: „Osternfeiernde“). Politiker, die demonstrativ Kreuze oder andere christliche Symbole tragen, sucht man vergebens.

2. Das Motiv

Obwohl es sich unübersehbar um einen islamistischen Terroranschlag handelt, wird lange Zeit so getan, als seien die Motive der Tat unklar. Als sich die islamistische Verbindung nicht mehr leugnen lässt, wird allen Ernstes versucht, Verständnis für die Tat zu wecken, indem man behauptet, es handele sich um Vergeltung für Christchurch. Diese These wird schnell widerlegt, da die Planung für den Anschlag bereits Monate zuvor begonnen hatte.

3. Hintergründe

Verbindungen der Attentäter nach Europa werden nicht untersucht. Dabei wäre es durchaus sinnvoll gewesen, darauf hinzuweisen, dass etwa zu den Gründungsmitgliedern des Zentralrats der Muslime in Deutschland unter anderem die Deutsche Muslimische Gemeinschaft (DMG) gehört, die enge Verbindungen zur extremistischen Muslimbruderschaft unterhält.

4. Lehren

Nach dem durch einen Rechtsextremen verübten Anschlag wird vor rechtem Gedankengut gewarnt. Also müsste nach einem islamistischen Anschlag vor islamischen Gedankengut gewarnt werden, oder? Tja, sollte man meinen, aber so ist es nicht. Vielmehr wird aus den Anschläge von Sri Lanka die Lehre gezogen, dass Islamfeindlichkeit in keinem Fall zu tolerieren sei und mit allen Mitteln bekämpft werden müsse.

In einem Punkt hat Aiman Mazyek also Recht. Die öffentliche Wahrnehmung der Ereignisse von Christchurch einerseits und Sri Lanka andererseits ist tatsächlich verzerrt – aber in einem anderen Winkel, als er es gerne hätte.

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Time am 12. Mai 2019

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1) https://fredalanmedforth.blogspot.com/2019/05/die-verzerrte-offentliche-wahrnehmung.html

Bundesregierung unterstützt Islamisten

24. Juli 2018

Von Beatrix von Storch erschien ein Kommentar bei „Freie Welt“ (1).

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Kein Geld für Islamisten und Israelhasser

Es klingt nach einem schlechten Scherz, steht aber schwarz auf weiß in einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der AfD-Fraktion: Ausgerechnet die von der türkischen Religionsbehörde Diyanet gesteuerte DITIB erhielt im letzten Jahr Fördermittel der Bundesregierung mit dem Zweck: „Akzeptanz fördern – Loyalität stärken – Migration akzeptieren – Anerkennung zeigen – Neues annehmen: Faktenwissen über gelungene Integration vorurteilsbelasteten Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft vermitteln“.

Wie jeder Zeitungsleser weiß, fungiert die DITIB als verlängerter Arm des türkischen Despoten Erdogan in Deutschland. Nach dem sog. Putschversuch in der Türkei 2016 bespitzelten DITIB-Imame im Auftrag des türkischen Geheimdienstes Landsleute in Deutschland, die als Anhänger der Gülen-Bewegung oder als regimekritisch verdächtigt wurden. Obwohl die DITIB im Sinne Erdogans für einen repressiven Staatsislam steht, erhielt sie 2017 auch aus dem Bundesprogramm ›Demokratie leben!‹ Zuwendungen für die ›Stärkung der Jugendarbeit‹ und die ›Errichtung einer Präventionshotline für DITIB Gemeinden im gesamten Bundesgebiet‹.

Wie die Bundesregierung behauptet, fördert dieses Programm ›zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen jede Form des Extremismus‹. Tatsächlich dient es ideologischer, vor allem multikultureller Indoktrinierung. Davon profitieren neben zahlreichen linksradikalen Initiativen sogar Islamisten.

Neben der DITIB wurden 2017 auch der Zentralrat der Muslime (ZMD) und die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden in Deutschland (IGS) bezuschusst. Der ZMD hat Verbindungen zur Muslimbruderschaft und die IGS zu den iranischen Ajatollahs. Die IGS ist eng mit dem Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) verbunden, das den sog. ›Al-Quds-Marsch‹ unterstützt, der die Vernichtung Israels propagiert. Trotzdem erhielt die IGS von der Bundesregierung Projektmittel zur Prävention von ›religiös begründeten Extremismus‹.

Der Bock wird zum Gärtner gemacht, die Warnungen sachkundiger Kritiker ignoriert. Mit solchen Partnern wird es den von Innenminister Seehofer gewünschten ›deutschen Islam‹ nie geben können. Das bestätigte nun Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime (ZMD), der diese Woche twitterte, dass es nur einen einzigen Islam gebe. Aber dieser Islam gehört nicht zu Deutschland.

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Time am 24. Juli 2018

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1) https://www.freiewelt.net/nachricht/beatrix-von-storch-kein-steuerzahlergeld-fuer-islamisten-und-israelhasser-10075118/

Her mit der GANZEN Kohle!

6. April 2018

Das Bild stammt von „islam.de“
vom unten stehenden Artikel

Die Orks sind es leid, mit Sozialhilfe abgespeist zu werden. Das ist doch nur die halbe Jizia. Sie wollen als Staatsreligion anerkannt und alimentiert werden. Jetzt ist Schluss mit lustig. Kaiman Mazyek hebt drohend die Zeigeklaue. Lesen Sie einen Bericht von „islam.de“ (1).

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Mazyek: „Wir sind bereit, bis zum Bundesverfassungsgericht zu gehen“

In einem längeren Interview mit der Zeitschrift Chrismon hat der Vorsitzende Aiman Mazyek zu zahlreichen Fragen zur aktuellen Situation und der Zukunft des Islam in Deutschland Stellung bezogen.

Dabei macht Mazyek deutlich, dass im Fall des Religionsunterrichts in NRW noch nicht das letzte Urteil gesprochen wurde und dass der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) bereit ist, bis zum Bundesverfassungsgericht zu gehen, um die staatliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft zugesprochen zu bekommen.

„Die Beschlüsse unseres Gelehrtenrats sind für alle verbindlich“

Auch die Ansiedlung theologischer Lehrstühle an Universitäten, wie aktuell an der Humboldt-Universität Berlin, wäre ein weiterer Schritt zur Etablierung der islamischen Theologie in Deutschland. Es ist der Schlüssel für eine fundierte Imamausbildung in Deutschland. Mazyek betont dabei die Wichtigkeit der muslimischen Verbände als Religionsgemeinschaften bei der Beteiligung an den Lehrstühlen. Nur so kann eine Lehrautorität und Akzeptanz bei den Muslimen sichergestellt werden. Die Imamausbildung sollte vergleichbar der Ausbildung von Pfarrern und Priestern bei den Kirchen ablaufen. Sie soll gemeinsam von der Religionsgemeinschaft und der Universität durchgeführt werden. Auch die Finanzierung der Imamausbildung sollte zur einen Hälfte die Gemeinden tragen, die andere der Staat.

„Die eine Hälfte der Ausbildungskosten könnten die
Gemeinden tragen, die andere der Staat“

Letztlich bleibt das Ziel die Anerkennung muslimischer Organisationen als Körperschaften des öffentlichen Rechts. Der politische Wille zur Umsetzung ist seit Jahren sehr dünn. Der ZMD ist bisher so gefahren, dass er von Klagen abgesehen hat und wie in Hamburg, Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen unter anderem auf Staatsverträge und gemeinsame Vereinbarungen setzt. Das ist aber inzwischen in der muslimischen Gemeinschaft sehr umstritten, weil die Ergebnisse mehr als bescheiden sind und ursprüngliche Vereinbarungen nicht eingehalten werden.

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Time am 5. April 2018

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1) http://www.islam.de/29797

Die „muslimische Zivilgesellschaft“

24. März 2017

Lesen Sie einen Kommentar von Henryk Broder von „Achgut“ (1).

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Wieder einmal traf es unschuldige Menschen

Irgendwo muss es einen Kasten geben, in dem all die Ballons liegen, die man/frau nach einem Terroranschlag aufblasen und loslassen muss. „Unsere Gedanken/Gefühle sind bei den Opfern und deren Angehörigen…“, „jetzt gilt es, Solidarität zu zeigen…“, „es war ein Anschlag auf uns alle…“, „jetzt müssen wir unsere Werte und die offene Gesellschaft verteidigen…“, „die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden…“, „die Terroristen wollen uns einschüchtern, es wird ihnen aber nicht gelingen…“, „der Terrorismus wird nicht siegen“. Und immer wieder: „Es sind unschuldige Menschen getroffen worden…“

Das sind ganz neue und überraschende Gedanken nach den Anschlägen von New York, London, Madrid, Mumbai, Brüssel, Paris, Nizza, Burgas, Kopenhagen, Istanbul, Berlin und vielen anderen, an die sich kein Mensch mehr erinnern kann oder will. Schauen Sie bitte hier, das Video am Anfang des Berichts (2). Sind sie nicht niedlich, unsere hauptamtlichen Sprücheklopfer und Betroffenheitssimulanten?

Noch besser ist nur noch Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, der nach jedem von gläubigen Muslimen, den so genannten Islamisten, verübten Anschlag erklärt, er habe eigentlich den Muslimen gegolten. Das war auch wieder in London der Fall. Der Mörder und Terrorist habe einmal mehr „Schande und Unglück über uns gebracht“. Sein „Ziel“ und das seiner „Eidgenossen“ sei es auch, „dass eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert werden soll“.

Wir ahnen, was Mazyek damit sagen will, wir fragen uns nur, was haben die Schweizer mit der ganzen Sache zu tun? Und wenn der Islam mit dem Islamismus nichts zu tun hat, wie immer wieder behauptet wird, wieso schaffen es die guten Muslime nicht, mit den paar schwarzen Schafen in ihren Reihen fertig zu werden? Seltsam, nicht wahr?

Nun warten wir mal in aller Ruhe den nächsten Anschlag und die darauf folgenden Reaktionen ab. Nutzen wir die Zeit, nach der „muslimischen Zivilgesellschaft“ zu suchen, von der Aiman Mazyek spricht und die sich derzeit in der Türkei prächtig entfaltet.

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Time am 24. März 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/wieder_einmal_traf_es_unschuldige_menschen
2) https://www.welt.de/politik/ausland/article163092213/Und-dann-rannte-dieser-Mann-durch-das-grosse-Eingangstor.html

Elite ohne Demut

24. Februar 2017

luther

Lesen Sie einen Beitrag von Vera Lengsfeld von der „Achse“ (1).

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Gehört Luther zu Deutschland?

Warum wirft der Autor Klaus Rüdiger Mai in seinem gleichnamigen Buch diese Frage auf? Weil er sich berechtigte Sorgen um die Akzeptanz der geistigen Wurzeln Europas macht. Anlass dafür gibt es genug. In Zeiten, wo ausgerechnet im Hinblick auf den 500. Jahrestag der Reformation von einem evangelischen Theologen behauptet wird, man müsse mehr bieten, als das übliche „Luthertralala“, und den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, in seine Kirche einlädt, damit dieser im Anschluss an den Gottesdienst anlässlich des Reformationstages einen Vortrag halten kann, sind erhebliche Zweifel angebracht, welchen Stellenwert der große Reformator in seiner Kirche noch hat.

Nicht nur in seiner Kirche. In Deutschland. Mai legt gleich zu Beginn seines Essays den Finger auf die Wunde: „Europa entstand… vor allem aus dem Geist des Christentums, denn aus dem Geist des Christentums, insbesondere der Trinität, erwuchsen die Aufklärung, die Idee der Menschenrechte, die modernen Wissenschaften und die großen technischen und zivilisatorischen Erfolge… Europa wird christlich sein, oder es wird nicht sein. Das bedeutet ganz und gar nicht, dass alle Europäer Christen zu sein haben…sondern das verweist allein… auf christliche Grundlage und Identität unserer bürgerlichen Werte. Vergisst Europa diese, vergisst es sich selbst.“

Leider ist dieses Vergessen in vollem Gange. Wer verächtlich von Luthertralala redet, dem ist nicht mehr bewusst, „dass mit Luther das moderne Deutschland und Europas Moderne beginnen“, wie Mai die Ausgangsthese seines Essays formuliert. „Am Anfang der Entwicklung der Menschen- und Bürgerrechte steht Luthers Wort von der Freiheit des Christenmenschen, weil in diesem Text das Individuum entdeckt wird… und die neue Weltsicht vom Individuum ausgeht“.

Freiheit existiert, oder sie existiert nicht, jenseits von Gefühlen

Diese von Luther angestoßene große historische Entwicklung, so Mai, scheint heute kraftlos geworden, ziellos zu verebben. Es besteht die reale Gefahr, dass aus der Freiheit ein Freisein von der Freiheit wird. Wenn die Freiheit aber, wie der rumänische Philosoph Emil Cioran vermutet, nur ein Gefühl wäre, würde das den Mächtigen in die Hände spielen, die meinen, man solle sich mit dem Gefühl begnügen. Aber Freiheit existiert, oder sie existiert nicht, jenseits von Gefühlen. Nichts ist so sehr in Gefahr, wie die Freiheit, deren Wesen „in der Suche nach Wahrheit“ besteht.

Wir befinden uns in einem historischen Umbruch. Geschichte findet zwar unabhängig von ihrer Beurteilung durch den Menschen statt, aber keineswegs über ihren Köpfen.

„Unter keinen Umständen dürfen die Menschen der Propaganda der Mächtigen auf den Leim gehen, dass sie diesen Prozessen hilflos ausgeliefert seien“, mahnt Mai. „Luther weist den Weg… die Menschen besitzen die Vollmacht und die Fähigkeit einzugreifen, zu steuern, zu gestalten. Der Popanz der Alternativlosigkeit, die Monstranz einer sich selbst vergottenden Herrschaft… entblößt doch nur Hybris und Misstrauen gegenüber den Menschen, einen Hang zur Tyrannis… Das unselige Programm der Alternativlosigkeit verhöhnt die Freiheit des Christenmenschen… Eine Welt ohne Alternativen wäre eine Welt aus Knechten.“

Luthers Waffe gegen die Obrigkeit war die Sprache

Spätestens an dieser Stelle wird klar, dass Luther hochmodern ist. Luthers Waffe gegen die Obrigkeit war die Sprache. Er wollte keine Sprache der Eliten, sondern aller Deutschen. Seine Bibelübersetzung „empfing ihre Impulse aus dem großartigen Zusammenspiel von Sprache… dem Glauben eines freien Christenmenschen, mithin aus Sprache, Glauben und Freiheit“. Das macht zugleich die deutsche Identität aus, um die unsere „Eliten“ heute schleichen, „wie die Katze um den heißen Brei“. Die Sprache ist längst nicht mehr frei in Deutschland, sie wurde ins Prokrustebett der politischen Korrektheit gezwängt.

Sich die Freiheit zu nehmen, sich aller Möglichkeiten, die Sprache bietet, zu bedienen, hat die Herrscher schon immer herausgefordert. Luther wurde von der päpstlichen Kurie angeklagt, weil er sich nicht ihrer Benutzungsvorschrift, ihrer Sprache bediente. Das Wissen, dass jeder Versuch, Sprache durch eine Sprachpolizei und Sprachgerichtshöfe einzuschränken, Willkür bedeutet, „ermutigte Luther zur Furchtlosigkeit im Denken, im Reden und im Schreiben“. Angesichts einer Kirche, die sich willig der politischen Korrektheit unterwirft und sie nach Kräften befördert, wird klar, warum Luther den Bedford-Strohms, den Käßmanns und den Marxens größtes Unbehagen verursacht.

Luthers Traktat „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ ist das Gründungsmanifest des modernen Europa. Die Konsequenz bedeutet eine „Abkehr von jeder supranationalen Herrschaft und die Hinwendung zu einem dezentralen Föderalismus. Nicht in einem Zentralstaat, sondern in seinen Regionen ist der Mensch frei“. Das ist eine Wahrheit, die unsere Eurokraten, die das Europa der Vaterländer, wie es von den Gründern der Europäischen Gemeinschaft gedacht war, in einen Zentralstaat verwandeln wollen, ignorieren.

Die EU, angeführt durch Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker („Wenn es ernst wird, muss man lügen“), ist „voller geheimer Abkommen und Verhandlungen, sie behandelt hierin den europäischen Bürger wie eine feindliche Macht, vor der man, was man plant und umsetzt, unter allen Umständen geheim halten muss, vom Anfa-Abkommen bis zu den TTIP-Verhandlungen“. Den immer massiver vorgebrachten Forderungen, über Aspekte der Wahrheit zu schweigen, muss mit Luther entgegengehalten werden, dass nur Wahrheit zur Freiheit führt, dass Handeln an Verantwortung gebunden sein muss. Er sagt: „Das wollen wir so klar machen, dass mans mit Händen greifen solle, auf dass unsere Junker, die Fürsten und Bischöfe sehen, was sie für Narren sind, wenn sie die Menschen mit ihren Gesetzen und Geboten zwingen wollen, so oder so zu glauben.“ Das heißt: Ohne Meinungsfreiheit keine Freiheit.

An erster Stelle nicht Menschlichkeit, sondern Recht

Faulheit und Feigheit sind Gründe, warum viele Menschen zeitlebens unfrei bleiben. Luther hat schon vor Immanuel Kant dazu ermuntert, den Mut zu haben, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Das ist bis heute das beste Mittel, um Tyrannen zu entmachten.

Aber hat Luther nicht gegen die „räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern“ gewütet? Hat er, denn er fühlte sich mitverantwortlich für die grausame Gewalt, die im Bauernkrieg von allen Seiten ausgeübt wurde. Übersehen wird, dass er sich mit ebenso scharfen Worten gegen die Obrigkeit wandte, weil es „ihr Versagen, ihr Hochmut, ihre Eitelkeit, ihr Eigennutz, ihre Gier, ihr Geiz, ihre Hybris, ihre Arroganz, ihre Habsucht, ihre Gottlosigkeit und Verschlagenheit war, die zum Aufstand der Bauern geführt hatte“.

„Nicht Menschlichkeit, sondern Recht stand für ihn an erster Stelle, Recht, damit auch wieder Menschlichkeit aufleben konnte.“ Das hätte Luther auch den heutigen Regierenden ins Stammbuch geschrieben, dass sich ihre Moralität „nicht in der moralischen Deklaration, sondern im effektiven Regierungshandeln“ zeigt.

„Ich fürchte, dem wird nicht zu wehren sein, die Fürsten stellen sich denn fürstlich und fangen wieder an, mit Vernunft und säuberlich zu regieren. Man wird nicht, man kann nicht, man will nicht eure Tyrannei und Mutwillen auf die Dauer leiden.“ Das setzt, wie Mai bemerkt, voraus, dass die sogenannte „Elite“ wieder Demut lernt, anstatt den Glauben an sie einzufordern.

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Time am 24. Februar 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/gehoert_luther_zu_deutschland

Was tun? Nichts?

20. Dezember 2016

expansion

1.400 Jahre Nichts- oder Zuwenig- oder Zuspättun haben dazu geführt, dass der Nazislahm mittlerweile die Hälfte des Globus infiziert hat.

In Bezug auf den mohammedanistischen Massenmord von Berlin ist das Hauptthema der MSM nicht die Bedrohung der offenen Gesellschaft durch mohammedanistische Avantgardisten und die sie steuernden und schützenden mohammedanistischen Eliten. Das Hauptthema ist vielmehr die Möglichkeit, dass Counterjihad und AfD die Tatsache politisch nutzen könnten, dass sie seit 15 Jahren vor solchen Massakern warnen und eine negative Perspektive für unsere Zivilisation sehen, wenn der Mohammedanismus nicht geächtet wird.

Bei „FAZ.NET“ schreibt Jasper von Altenbockum (1):

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(…)

In die Trauer über die Opfer des Anschlags in Berlin mischt sich schon jetzt wieder die alte Frage. Was ist zu tun?

Der Anschlag in Berlin – ob Terrortat, „nur“ Anschlag oder Amoklauf, ist nicht entscheidend – stellt eine alte Frage wieder in sehr schmerzhafter Weise: Was kann man dagegen tun? Wenn schon nicht die Ursachen sofort und unmittelbar bekämpft werden können, wie dann die Folgen? Nach den vergangenen Terroranschlägen war das nicht anders, doch von Mal zu Mal wird die Frage bohrender, die Antworten aber werden dünner. Stimmt das: Werden sie wirklich dünner?

Wirklich dünner wird nur der Faden, an dem politische Schuldzuweisungen hängen. Der AfD-Politiker Marcus Pretzell schrieb noch am Montagabend auf Twitter in Anspielung auf die mutmaßliche Herkunft des Attentäters: „Es sind Merkels Tote“. Später fiel in AfD-Kreisen das Wort „Terrorkanzlerin“, auf Twitter gar mit Hashtag versehen – eine Geschmacklosigkeit sondergleichen. Darin steckt eine ideologische Kriminalisierung der Flüchtlingspolitik, die nicht daran interessiert ist, die wirklich Verantwortlichen zu ermitteln und zu verurteilen. Sie will den politischen Gegner als Feind, als Verbrecher brandmarken. Das Vokabular entstammt der Waffenkammer des politischen Extremismus.

Bislang war dieser Extremismus eine Angelegenheit der äußersten Ränder. Spätestens seit Montag, seit diesem Anschlag zielt er auf die Mitte. Jeder Demokrat in Deutschland mit ein bisschen politischer Intelligenz sollte wissen, worauf er sich einlässt, wenn er die AfD für wählbar hält. Man nennt das auch Bewährungsprobe. (…)

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In einem Interview desselben Mediums mit dem Sicherheitsfachmann Peter Neumann sagt dieser wie der Ork-Kommissar Mazyek (2): „Wer jetzt polarisiert, spielt mit im Spiel der Terroristen.“ (3)

Der dicke Hetzer Leo setzt übrigens wie gewohnt einen drauf (4):

„Zum Beispiel sehe ich die Möglichkeit, dass der Täter ein durchgedrehter AfDler war. Der hat einfach nicht mehr die Geduld aufgebracht, auf ein dschihadistisches Verbrechen zu warten. Ist eine solche Täterschaft – beim momentanen Stand der Ermittulungen – ausgeschlossen? Die AfDler sprechen eine Sprache, die dermaßen von Hass und Aggression geprägt ist, dass man sich schon vorstellen kann: Da dreht mal einer durch! Aber, wie gesagt, die These, dass es doch ein Dschihadist war, ist wahrscheinlicher.“

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Um auf Herrn von Altenbockums Frage zurückzukommen: „Was ist zu tun?“ Nun, in der Hauptstadt gibt es „Gedenkgottesdienste, ein Kondolenzbuch, umgeleitete BVG-Busse: Wie Berlin mit der Situation nach der Katastrophe umgeht.“ (5)

Keinesfalls sollte man wohl kritisieren, dass rund eine Million ideologisch zutiefst feindseliger waffenfähiger Männer in unserem Land aufgenommen wurden, deren eines Prozent mohammedanistischer Aktivisten immer noch die fantastische Zahl von 10.000 Terrorkämpfern bedeutet. Keineswegs sollte man die Grenzen sichern, um solches in Zukunft zu verhindern. Sicher sollte man der Torkei noch viel mehr Millionen schenken, damit sie noch mehr über ihre Grenzen nach Europa lässt. Auch sollte man die Torkei jetzt endlich in die EU aufnehmen. Die Kanzlerin und die Blockparteien, die dafür verantwortlich sind, sollte man natürlich wieder wählen. Und dann muss natürlich eine Quotenregelung her, die den Orks ihren angemessenen Platz in Institutsdirektorien, Unternehmensvorständen, Parteien usw. garantiert.

Die Vorschläge verschiedener Counterjihadis und auch meine sind allerdings andere, versteht sich. Man kann sie unter

https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/04/was-tun-1/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/01/was-tun-2/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/08/was-tun-3/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/09/was-tun-4/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/12/16/was-tun-5/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/12/21/was-tun-6/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/09/16/was-tun-7/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/07/16/was-tun-lachen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/09/17/was-tun-8/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/11/16/was-tun-9/

nachlesen.

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Time am 20. Dezember 2016

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/lkw-anschlag-in-berlin-stellt-deutschland-vor-bewaehrungsprobe-14584268.html
2) http://www.tagesspiegel.de/politik/breitscheidplatz-reaktionen-muslime-und-juden-rufen-zu-mahnwachen-auf/19156388.html
3) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nach-anschlag-in-berlin-peter-neumann-warnt-vor-polarisierung-14584096.html
4) http://blog.initiativgruppe.de/2016/12/20/wer-hat-das-getan/
5) http://www.tagesspiegel.de/berlin/katastrophe-am-breitscheidplatz-das-geschieht-heute-in-berlin/19154652.html