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Aus der heiligsten Stadt

28. April 2009

Nir Barkat hat Uri Lupolianski als Bürgermeister von Jerusalem abgelöst. In einem Nebensatz eines längeren Artikels über Barkat schreibt Jörg Bremer in der heutigen FAZ: „… SORGTE Barkats Vorvorgänger Olmert 1996 für ein BLUTBAD, als er mit Ministerpräsident Netanjahu den Tunnel längs der Klagemauer an der hamonäischen Stadtmauer für Besucher öffnete.“

Das ist schon 12 Jahre her, aber unter (1) können Sie zB. einen Blick ins Focus-Archiv werfen. Und dann wird, wenn man die antijüdischen Phrasen wegläßt, Folgendes klar:

Ein historischer Tunnel, kein „Touristentunnel“, kein „neu gebauter“ Tunnel, wurde demnach für Besucher zugänglich gemacht. Focus: „Durch den „haschmonaischen Wassertunnel“ floß vor ca. 2000 Jahren Wasser nach Jerusalem. Der Eingang befindet sich an der Klagemauer. Enge Gänge führen bis zum Ausgang an der Via Dolorosa. Der Gang stellt ein bedeutendes Zeugnis jüdischer Geschichte dar. Er gibt die Sicht auf die gesamte Länge der bislang unterirdisch verborgenen, westlichen Tempelmauer frei. Die Klagemauer bildet nur einen Bruchteil der gesamten Mauer.“

Und dann geschah dies: „Palästinenser werfen wieder Steine auf israelische Soldaten. Diesmal am Tempelberg in Jerusalem. Sie schreien: ‚Tötet die Juden!’… Dies ist ‚ein Krieg‘, betonte PLO-Fatah-Chef Sakhar Habasch. Man müsse jetzt von einer ‚heißen Intifada‘ sprechen, erklärt Bassam a-Sayeh, der für Ost-Jerusalem zuständige Fatah-Führer gegenüber FOCUS. Jetzt werde nicht mehr mit Steinen geworfen, die 30.000 (!, T.) palästinensischen Polizisten seien gut bewaffnet. EINIGE haben diese Waffen auch schon eingesetzt… Regelrechte Schlachten lieferten sich palästinensische Polizisten und israelische Soldaten seit Mittwoch in vielen Städten der Autonomiegebiete. Der ehemalige VERBÜNDETE der Israelis – die palästinensische Polizei – richtete PLÖTZLICH die Waffen gegen das israelische Militär. In Ramallah im Westjordanland wurde auf einen israelischen Militärposten geschossen. Bei der Grabstätte Josephs in Nablus, einem jüdischen Heiligtum, belagerten Palästinenser mit Maschinenpistolen den Armeeposten… Die Bilanz der Kämpfe in den Autonomiegebieten: Bis zum Freitag starben mindestens zehn Israelis und mehr als 60 Palästinenser; tausend Menschen wurden verletzt.“

Und warum das alles? „‚Die junge Generation ist frustriert, weil der Friedensprozeß ihnen nichts Gutes gebracht hat. Sie haben keine Arbeit, nichts zu verlieren. Die Gewalt bietet ihnen Beschäftigung‘, erklärt ein Mitarbeiter der palästinensischen Selbstverwaltung den blanken Haß.“ Ach so, das ist dann ja verständlich… Aber noch etwas anderes spielt eine Rolle, nämlich die Verleugnung der Tatsache, dass Jerusalem lange vor Inbesitznahme durch die Mohammedanisten eine jüdische Stadt war. „Einige Palästinenser befürchten, die Untertunnelung könne ihre drittheiligste Stätte nach Mekka und Medina, die al-Aksa-Moschee, zum Einsturz bringen,“ meldete der Focus, um im letzten Satz des Artikels zu berichten: „Die Entfernung bis zur al-Aksa-Moschee beträgt 300 (!, T.) Meter. Eine Einsturzgefahr, wie von den Muslimen befürchtet, besteht NICHT.“ Aber das, was die Orkfunkionäre den Juden vorwerfen, um ihre dummen jungen Männer gegen die Zivilisation zu hetzen, das machen sie in großem Umfang selbst, indem sie versuchen, möglichst viel historisch-archäologische Nachweise des jüdischen Ursprungs der Stadt zu vernichten, wie hagalil berichtet (2).

Aber die FAZ, Zeitung der bürgerlichen Mitte und des Westens, leistet sich neben Wolfgang „Ali“ Günther Lerch ja auch einen Rainer „Ali“ Hermann UND den unsäglichen Jörg „Ali“ Bremer, welcher subtil-sinister wider besseres Wissen OLMERT zum PLANER und AUSFÜHRENDEN eines Blutbades („sorgte für…“) erklärt, wo „Tötet die Juden!“ doch die Parole der PALLIES ist.

Time am 13. November 2008

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(1) http://www.focus.de/politik/ausland/israel-blutige-antwort_aid_160299.html

(2) http://www.nahost-politik.de/jerusalem/archaeologie.htm