Posts Tagged ‘B. Hussein O.’

Ein ganz mieser Verräter

26. Januar 2018

Die Gespräche zwischen der US-Regierung und den Pallis sind seit der Jerusalem-Entscheidung von palarabischer Seite eingestellt worden.

Wie die „Jerusalem Post“ berichtet (1), hat sich jedoch B. Hussein Os Ex-Außenminister John Kerry mit Hussein Agha, einem sehr engen Mitarbeiter von Palli-Diktator Mahmud Abbas zu einem langen Gespräch getroffen.

Darin bat er Abbas, „standzuhalten und stark zu sein“. Er solle mutig bleiben und „auf Zeit spielen“, er solle nichts ändern und „nicht Präsident Trumps Forderungen nachgeben“.

Es bestehe die gute Hoffnung, dass Trump binnen eines Jahres aus dem weißen Haus raus sei. Kerry bot seine vollständige Hilfe zur Erstellung und Durchführung eines palarabischen Friedensplanes an. Über Trump äußerte er sich extrem abwertend.

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Time am 26. Januar 2018

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1) http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Kerry-to-Abbas-confidante-Stay-strong-and-do-not-give-in-to-Trump-539643

Bravo, Donald! (#11)

6. Januar 2018

Unter US-Präsident B. Hussein O. war der Etat für die palarabischen Jihadisten verdoppelt worden, jetzt zieht Donald Trump endlich die Bremse.

Lesen Sie einen Bericht von „N-TV“ (1).

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Washington macht Drohung wahr

USA stoppen Zahlungen an Palästinenser

Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels belastet die Beziehung der USA zu den Palästinensern. Mit finanziellem Druck will die US-Regierung Verhandlungen erzwingen – und friert 125 Millionen Dollar für das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA ein.

Die US-Regierung hat einem Medienbericht zufolge wie angedroht einen Teil der Zuwendungen an das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA eingefroren. Es gehe um eine Zahlung von 125 Millionen Dollar, die zum 1. Januar hätte überwiesen werden sollen, berichtete das Online-Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf drei westliche Diplomaten. Die Summe entspricht etwa einem Drittel der US-Jahreszahlung an die für die Versorgung von palästinensischen Flüchtlingen zuständige UN-Behörde.

US-Präsident Donald Trump hatte den Palästinensern kürzlich eine fehlende Bereitschaft zu Friedensgesprächen sowie eine mangelnde Würdigung der US-Finanzhilfe vorgeworfen und deswegen mit dem Stopp von Finanzhilfen gedroht.

Die Beziehungen der USA zu den Palästinensern hatten sich Anfang Dezember weiter verschlechtert, als Trump mit der jahrzehntelangen US-Politik gebrochen und Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hatte. Diese Entscheidung sorgte in der arabischen Welt für teils gewaltsame Proteste. Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil von Jerusalem als Hauptstadt eines künftigen Palästinenserstaates.

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Time am 6. Januar 2018

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1) https://www.n-tv.de/politik/USA-stoppen-Zahlungen-an-Palaestinenser-article20216683.html

Bravo, Donald! (#10)

25. Dezember 2017

Die „Madrasa of Time“, das Online-Magazin für Counterjihad und Donald Trump?

Why not!

Lesen Sie einen Aufsatz von Eugen Sorg von „Achgut“ (1).

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Trumps Sieg über das Kalifat

Anfang dieses Jahres herrschte das Kalifat des Islamischen Staates noch über ein Gebiet so groß wie Jordanien. Die Staatskasse war gefüllt mit Öleinkünften, Zuwendungen reicher arabischer Freunde, Kriegsbeute und Steuern der acht Millionen Untertanen. Das aus dem Nichts entstandene Gottesreich hatte den Nimbus der Unschlagbarkeit. Zehntausende junge Muslime aus allen fünf Kontinenten waren aufgebrochen, um in seinen Reihen zu kämpfen, und jeden Monat kamen über tausend neue todesbereite Rekruten hinzu.

Die irakische Armee war hinweggefegt worden, Millionenstädte wie Mossul im Handstreich erobert und die islamistische Konkurrenz im zerfallenden Syrien vernichtet. Das Kalifat gründete Ableger in Afrika und Asien und bildete Krieger aus, die, unter anderem getarnt als Asylsuchende, nach Europa einsickerten und verheerende Anschläge ausführten. Keine der übrigen modernen Terrorgruppen war so grausam, aber auch nur annähernd so erfolgreich wie der Islamische Staat. Und niemand hätte zu Beginn des Jahres gedacht, dass dieser zehn Monate später wieder verschwunden sein würde.

Eine von den Amerikanern geführte Koalition aus kurdischen Peschmerga, lokalen Milizen, irakischen Spezialeinheiten hatte nach Falludscha, Mossul und anderen Städten im Oktober schliesslich noch Raqqa, die Hauptstadt des Islamischen Staates, zurückerobert und damit dem Albtraum des Kopfabschneider-Kalifats ein Ende bereitet.

Ein wichtiger Sieg, der die Welt ein wenig sicherer macht

Die Infrastruktur der Terrorpolitik war zerschlagen worden, die Netzwerke zerrissen und die Geldquellen verstopft, aber vor allem hatte man den die Kalifatsjünglinge beflügelnden und ansteckenden Wahn der Unbesiegbarkeit zerstört. Es war ein wichtiger Sieg, der die Welt, zumindest für eine Weile, ein wenig sicherer macht.

Auffällig war die knappe Berichterstattung der Medien. Das Blutkalifat in der Levante hatte seit seiner Ausrufung im Juni 2014 die Menschen weltweit in Atem gehalten, und nun wurde seine überraschend schnelle militärische Beseitigung fast verschämt vermeldet, ohne größere Hintergrundberichte oder Analysen. Die spröde Zurückhaltung hat einen Grund.

Oberster politischer Verantwortlicher für den bedeutenden Erfolg der Kriegskoalition ist Donald Trump. Als amerikanischer Präsident ist er gleichzeitig militärischer Oberbefehlshaber. Und als solcher hatte er bald nach seiner Amtsübernahme die Einsatzregeln der Streitkräfte im Gefecht geändert. Er gewährte den Feldkommandanten mehr Autonomie bei den täglich zu fällenden Entscheiden.

Die Kommentare: trotzig und kindisch

Darauf kam Bewegung in die seit Längerem festgefahrenen Fronten. Die Effizienz der Schläge nahm schnell zu und das Kalifat begann sich einzugraben, obwohl von den Amerikanern nicht mehr Luftangriffe geflogen wurden als unter Vorgänger Obama. Dieser hatte seine Kommandanten an der kurzen Leine gehalten, vielleicht weil er als pazifistisch angehauchter ehemaliger Sozialarbeiter und Verfassungsrechtler dem Urteil von Generälen grundsätzlich misstraute und eher auf zivile Schreibtisch-Strategen als auf erfahrene militärische Praktiker hörte.

Die allermeisten medialen Kommentatoren würden sich eher die Zunge abbeißen, als anzuerkennen, dass Trump etwas richtig gemacht hat. Und wenn sie trotzdem darüber reden müssen, klingt es trotzig und kindisch. „Nicht Trump, sondern die Elitesoldaten dieses Generals waren es, die den Islamischen Staat besiegt haben“, ist der Artikel eines Sicherheitsexperten des Senders CNN überschrieben. Mit dem General war der Iraker Abdul-Wahab al Saadi gemeint, Kommandant der Eliteeinheit „Goldene Division“.

Das ist lächerlich. Niemand sagt, Trump persönlich habe das Kalifat besiegt. Aber der Sieg wurde errungen unter seiner Verantwortung und mithilfe seiner Entscheidungen. Genau wie bei Barack Obama. Nachdem Osama bin Laden in seinem pakistanischen Versteck von amerikanischen Elitesoldaten aufgespürt und liquidiert worden war, bestritt Obama den Wahlkampf für eine zweite Amtszeit zentral mit diesem Thema.

Er ließ keine Gelegenheit aus, die Tötung des Terrorscheichs als seinen Verdienst hervorzuheben, und niemanden wäre es in den Sinn gekommen, ihm diesen abzusprechen. Trumps Leistung würde dieselbe Anerkennung zustehen. Dass sie ihm von den meisten Medien verwehrt wird, wirft ein düsteres Licht auf den intellektuellen und moralischen Zustand des Journalismus.

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Time am 25. Dezember 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/trumps_sieg_ueber_das_kalifat

Sieg des Counterjihad: U-NO

3. Dezember 2017

Nikki’s got the news – Es geht doch!

Lesen Sie einen Beitrag aus der „Welt“ (1).

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USA kündigen Unterstützung für UN-Flüchtlingserklärung auf

Im September 2016 hatte sich die UN-Vollversammlung einstimmig auf eine Erklärung für den besseren Schutz von Flüchtlingen und Migranten geeinigt. Nun treten die USA davon zurück – mit einer eindeutigen Begründung.

Die USA ziehen sich aus einer Flüchtlingsvereinbarung der Vereinten Nationen zurück. Die US-Vertretung habe UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Samstag darüber informiert, dass sich die US-Regierung nicht länger an der Ausarbeitung des globalen Flüchtlings- und Migrationspaktes beteilige, erklärte die US-Vertretung am UN-Sitz in New York. Die dazu verabschiedete New Yorker Erklärung sei „unvereinbar“ mit der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik der USA.

Die UN-Vollversammlung hatte im September 2016 einstimmig eine Absichtserklärung für einen besseren Schutz von Flüchtlingen und Migranten verabschiedet. In der rechtlich nicht bindenden Vereinbarung sagten die 193 Mitgliedstaaten eine bessere Unterstützung für die Länder zu, die die meisten Flüchtlinge aufnehmen. Außerdem sollen Flüchtlingsströme besser organisiert, die Rechte der Betroffenen stärker geschützt und ihre Integration durch Bildung und Arbeit besser gefördert werden. Die Erklärung ist zudem die Grundlage für einen globalen Flüchtlings- und Migrationspakt, der bis Ende 2018 ausgehandelt werden soll.

Die New Yorker Erklärung enthalte „zahlreiche Bestimmungen“, die mit der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik der US-Regierung und den „Einwanderungsprinzipien“ von Präsident Donald Trump nicht zu vereinbaren seien, erklärte die US-Vertretung bei der UNO. Trump habe daher entschieden, die Teilnahme der USA an dem Prozess zur Ausarbeitung des globalen Pakts zu beenden.

Trumps UN-Botschafterin Nikki Haley erklärte, kein Land habe mehr für die Unterstützung von Migranten getan als die USA, auf dieses Erbe sei man stolz. „Aber unsere Entscheidungen über Einwanderungspolitik müssen immer von Amerikanern getroffen werden, und nur von Amerikanern“, erläuterte sie in einer auch über Twitter verbreiteten Stellungnahme:

„Wir werden entscheiden, wie wir unsere Grenzen am besten schützen und wer in unser Land einreisen darf.“ Die globale Herangehensweise der New Yorker Erklärung sei „einfach nicht mit der Souveränität der Vereinigten Staaten vereinbar“. Sie betonte, dass die US-Regierung Flüchtlinge und Migranten auf der ganzen Welt auch weiterhin „großzügig“ unterstützen werde. Die USA hatten den UN-Prozess noch unter dem damaligen Präsidenten Barack Obama mit angestoßen.

Sein Nachfolger Donald Trump, der sein Amt im Januar mit der Parole „Amerika zuerst“ angetreten hatte, betrachtet multilaterale Abkommen und Institutionen mit großer Skepsis. Im Oktober hatte seine Regierung bereits angekündigt, aus der UN-Kulturorganisation Unesco auszutreten. Auch das unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen ausgehandelte Klimaschutzabkommen von Paris wollen die USA verlassen.

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Time am 3. Dezember 2017

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1) https://www.welt.de/politik/ausland/article171205505/USA-kuendigen-Unterstuetzung-fuer-UN-Fluechtlingserklaerung-auf.html

Donni bringt’s

21. Oktober 2017

Robert Schütze hat in der „Jüdischen Rundschau“ ein Top Ten der Erfolge Donald Trumps zusammengestellt (1).

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Trump‘s Top Ten – Die verschwiegenen Erfolge des US-Präsidenten

Er ist nun rund 250 Tage im Amt. Er ist laut und direkt. Vieles macht er anders als Obama. Von ihm werden gängige Denkmuster und Verhaltensregeln hinterfragt. Sein Land und sein Volk rangieren für ihn an erster Stelle. Das reicht oppositionellen Journalisten und Politikern schon aus, um ihn unablässig zu kritisieren, zu dämonisieren, ihm jegliche Erfolge abzusprechen, ihm Unbeliebtheit im Volk zu unterstellen und ihn für alles Übel dieser Welt verantwortlich zu machen.

Aber betrachtet und beurteilt man Trumps bisherige Amtszeit mal nüchtern, sachlich und ohne die Medien-Hysterie diesseits und jenseits des Atlantiks, so ergibt sich eine erstaunliche Erfolgsbilanz: Trump‘s Top Ten!

1. Israel vor Iran

Ex-Präsident Obama ruinierte die Beziehungen zum demokratischen Israel und umgarnte gleichzeitig den diktatorischen Iran. Trump konnte das Verhältnis zum alten Verbündeten Israel wieder mehr als normalisieren und übt wie die Vorgänger Obamas stärkeren Druck auf die unruhestiftende Diktatur in Teheran unter Staatspräsident Hassan Rohani aus. Er weiß: Der Iran ist ein höchstgefährlicher Staat. Milizen der islamischen Republik kämpfen in Syrien, dem Irak und im Jemen. Sie wollen den Machtbereich der Schiiten bzw. des schiitischen Irans ausweiten. Die iranische Regierung geht aber auch im Inland gegen die eigenen Bürger vor. Der Iran ist das Land mit den meisten Hinrichtungen weltweit nach China und verantwortlich für zwei Drittel aller Exekutionen im islamischen Raum. 2016 gab es laut Amnesty International 567 Exekutionen durch Erhängen oder Steinigung. Darunter waren zahlreiche öffentliche Hinrichtungen und Exekutionen aus religiösen Gründen – oft nach schlimmsten Folterungen. Laut Reporter ohne Grenzen sitzen in der islamischen Republik momentan mindestens 28 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit in Haft. Das Land gehört zu den größten Gefängnissen für Journalisten. Auf der Rangliste der Pressefreiheit kommt der Iran erst auf Platz 165 von 180 Staaten.

„Donald, ich möchte dir sagen, wie sehr ich den Wandel in der Außenpolitik gegenüber dem Iran schätze“, erklärte Israels Ministerpräsident Netanjahu stellvertretend für nahezu alle Staatschefs des Nahen Ostens. Denn fast sämtliche Nachbarstaaten des Irans fühlen sich durch die Politik Teherans bedroht. Sie sind vornehmlich sunnitisch. Die gemeinsame Bedrohung schweißt zusammen und eröffnet die Chance für ein großes Friedensbündnis, das auch Israel und die „palästinensischen“ Siedlungsgebiete mit einschließt. Dafür verhandelt Trump sogar notgedrungen mit Saudi-Arabien. Viele arabische Staaten sind mittlerweile bereit, ihr bislang feindseliges Verhalten gegenüber Israel zu ändern. Trump plant eine breite Nahost-Koalition, um den Einfluss des Irans in der Region zurückzudrängen. Wenn Israel innerhalb der Koalition mit dem mehrheitlich sunnitischen Saudi-Arabien zusammenarbeitet, erwartet man davon positive Auswirkungen auf die Friedensverhandlungen mit den Führern der „palästinensischen“ Autonomiegebiete, denn diese sind Saudi-Arabien weitgehend hörig. Trump verfolgt hier eine erfolgversprechende Strategie, die ganz neue Hoffnungen bringt. Aufgrund seines mittlerweile freundschaftlichen Verhältnisses zu Netanjahu, kann er auch diesen leichter zu Zugeständnissen bewegen. Ein kurzer kumpelhafter Satz in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Washington reichte, damit Israels Premier im eigenen Kabinett Einschränkungen im Siedlungsbau durchsetzte: „Bibi, du wirst dich mit dem Siedlungsbau ein wenig zurückhalten, richtig?“ So erreicht Trump mehr als Obama mit jahrelangen Drohungen. Aber davon erfährt man in deutschen und amerikanischen Medien so gut wie nichts. Nur die JERUSALEM POST schreibt anerkennend: “The overall atmosphere and tone of the relationship between Jerusalem and Washington has changed fundamentally.”

2. Der leise Tod von TTIP

2015 und 2016 protestierten in Deutschland mehrere hunderttausend – meist linksgerichtete – Demonstranten gegen TTIP. Die Demos gehörten zu den größten in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik. Die CDU/SPD-Koalition in Berlin und die Obama-Regierung in Washington waren sich über die Einführung des transatlantischen Freihandelsabkommens schon so gut wie einig. Die Protestler – darunter viele Linksextremisten bzw. Kommunisten mit roten Fahnen oder in Sowjet-Soldatenuniformen – meinten, dass dadurch unter anderem eine Verringerung der Verbraucherrechte, eine Verschlechterung der Lebensmittelstandards und eine Amerikanisierung des gesamten Wirtschaftslebens zu erwarten wären. Es hatte über 10 Jahre gedauert, das Freihandelsabkommen TTIP auszuhandeln – Trump benötigte einen Tag, um es zu beerdigen. Damit machte er eines seiner Wahlversprechen wahr. Wer jetzt meinte, die linken Protestler würden ihm reihenweise um den Hals fallen, lag daneben. Dass er etwas gemacht hatte, was genau in ihrem Sinne war und um das sie jahrelang mit größten Mühen gekämpft hatten, wurde konsequent totgeschwiegen. Es durfte in ihren Augen nicht sein, dass das „Böse“ etwas „Gutes“ vollbracht hat.

3. Der Islamische Staat wird endlich zurückgedrängt

Der sogenannte Islamische Staat (IS) ist an Brutalität kaum zu überbieten. Er stellt eine riesige Gefahr dar – nicht nur für den Nahen Osten, sondern durch das Aussenden von Terroristen in alle Himmelsrichtungen auch für die gesamte Weltgemeinschaft. Doch unter Ex-Präsident Obama wurde gegen ihn nur halbherzig vorgegangen. Einer der besten Kenner des Geschehens in Syrien und dem Irak ist Brett McGurk. Er wurde noch von Obama 2015 als US-Sonderbeauftragter für die Bekämpfung der islamistischen Terrormiliz eingesetzt und besucht ständig die Frontlinien, an denen die von Amerika angeführte Anti-IS-Allianz gegen die Terroristenarmee kämpft. In einer Pressekonferenz im August gab er bekannt, dass es seit dem Amtsantritt von Donald Trump schneller vorangeht als je zuvor. Der Grund sei eine überlegtere Vorgehensweise der neuen US-Regierung. Nun will nicht mehr das Weiße Haus alles bestimmen. Man überlässt die Entscheidungen den Kommandeuren vor Ort. Neben dem Delegieren der Befehlsgewalt achtet man z.B. bei Kämpfen in Nord-Syrien ebenfalls stärker darauf, dass besiegte IS-Kämpfer nicht entkommen und sich als Terroristen ins Ausland absetzen. Auch die Kommunikation mit der russischen Militärführung, die Assad unterstützt, wurde verbessert. So konnten Angriffe gegen den IS abgesprochen und Waffenstillstandsabkommen für Süd-Syrien verabredet werden, die weitere Gemetzel zwischen von Russland unterstützten syrischen Regierungstruppen und Oppositionellen mit US-Rückendeckung verhindern. In den vergangenen Monaten kehrte in immer mehr Unruheregionen Frieden ein, wodurch für zahlreiche Flüchtlinge aus der Türkei und Asylbewerber aus Europa die Möglichkeit besteht, in ihre Heimatstädte zurückzukehren.

4. Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand

Die Arbeitslosigkeit ist in den Vereinigten Staaten auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren gesunken. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums liegt die Arbeitslosenquote momentan bei nur 4,3 Prozent und damit so niedrig wie seit Mai 2001 nicht mehr. 25 Millionen neue Jobs in zehn Jahren hat der US-Präsident seinen Bürgern versprochen – das macht 208.333 neue Arbeitsplätze pro Monat. Im Juli entstanden 209.000 neue Stellen.

5. Börsenboom

So wie die Wahlergebnisse wurden auch die Kursverläufe in den USA falsch vorhergesagt. Statt um fünf bis zehn Prozent zu fallen, wie es zum Beispiel Deutsche Bank und Hypovereinsbank für die Zeit nach einem Wahlsieg von Donald Trump für die großen Aktien-Indizes prognostizierten, zeigte der Dow Jones-Index in der Wahlwoche das beste Wochenergebnis seit 2011 und stieg auf ein neues Allzeithoch bei 18.934 Punkten. Seit dem Amtsantritt des Republikaners boomt der Aktienmarkt. Alle Indizes wachsen stetig. Trumps Politik sorgt für Euphorie an den Börsen. So konnte er am 1. August stolz twittern: „Der Aktienmarkt könnte (erneut) ein Allzeithoch erreichen. 22.000 Punkte heute. Am Wahltag waren es 18.000. Die Mainstream-Medien erwähnen das selten!“

6. Mit China gegen Nordkorea

US-Präsident Trump hat eine Eskalation des Konfliktes mit Diktator Kim Jong Un bislang erfolgreich verhindert – zunächst mit harten Worten und nun mit harten Sanktionen. Er konnte sogar China über den UN-Sicherheitsrat erstmals zu einer echten Teilnahme an gemeinsamen Ein- und Ausfuhrbeschränkungen für Nordkorea bewegen. Peking war bisher Pjöngjangs wichtigster Verbündeter und Außenhandelspartner. Jetzt stehen die USA und China Seite an Seite gegen den Aggressor. Experten nehmen an, dass durch die Sanktionen eine geheime Einfuhr von Bauteilen für Atomraketen nach Nordkorea verhindert werden kann. Trump will den Diktator zu einem Abrüstungsvertrag zwingen. Inzwischen haben viele deutsche Medien nichts Besseres zu tun, als den demokratischen US-Präsidenten und den verwirrten Diktator als gleich gefährlich darzustellen.

7. Anhaltende Beliebtheit

Die meisten deutschen Medien und einige amerikanische wollen uns weismachen, dass Präsident Trump in den USA trotz seines Wahlsiegs unpopulär sei. Dazu führen sie zur Untermauerung regelmäßig die Ergebnisse von Meinungsumfragen ins Feld. So veröffentlicht „t-online.de“, eine der meistbesuchten Internetseiten Deutschlands, am 20. März eine dpa-Meldung unter dem Titel „Gallup-Umfrage: Nur 37 Prozent der Amerikaner für Trumps Politik“. Die „Zeit“ und der Berliner „Tagesspiegel“ titeln am 11. Mai: „Umfrage zu Donald Trump: US-Wähler bezeichnen Trump am häufigsten als Idioten“. „Die Presse“ aus Österreich schreibt am 16. Juli zu einer Umfrage von „Washington Post“ und ABC: „Donald Trumps Beliebtheitswerte im Sturzflug“. Die Internetseite „Huffington Post“ setzt über einen Anti-Trump-Artikel mit den gleichen Umfragequellen einen Tag später die Überschrift „Americas biggest Loser“.

Doch hat schon einmal jemand diese „Umfragen“ genauer unter die Lupe genommen?

Im Rahmen all dieser Erhebungen wurden nie mehr als 1.500 Personen befragt. Bei einer Gesamtbevölkerung von 323 Mio. Menschen in den USA sind diese Zahlen in etwa so repräsentativ wie ein einzelner Wassertropfen für den gesamten Atlantik. Obwohl die Umfragen in keinster Weise als repräsentativ gelten können, wird von den Medien suggeriert, man würde hier die Meinung der gesamten amerikanischen Bevölkerung oder Wählerschaft wiedergeben. Schaut man sich insbesondere diejenige Erhebung genauer an, nach der „die Amerikaner in Trump größtenteils einen Idioten sehen“, so stellt man fest: Nur 39 von 1.000 Befragten haben mit ihm den Begriff „Idiot“ assoziieren wollen. Dieser marginale Wert reichte Journalisten bereits für zahllose verallgemeinernde hetzerische Anti-Trump-Schlagzeilen übelster Sorte.

Es gab allerdings in den vergangenen Monaten mehrere echte Stimmungsbarometer, über die man hätte berichten können: in vier US-Bundesstaaten wurden nämlich Nachwahlen für Sitze im Repräsentantenhaus durchgeführt, bei denen Republikaner und Demokraten miteinander konkurrierten. Dabei durften viele hunderttausend Wähler abstimmen. In den Bundesstaaten Kansas, Montana, Georgia und South Carolina setzten sich jeweils Bewerber von Trumps Regierungspartei deutlich gegen Kandidaten der Demokraten durch. Die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus bleibt damit unverändert bestehen. Nachwahlen waren nötig geworden, nachdem einige Mitglieder des Parlaments ihre Mandate zurückgaben, um in die Regierung von Donald Trump aufzurücken. Durch diese Wahlen wurde also die anhaltende Popularität des Präsidenten klar bestätigt.

8. Mehr Sicherheit an der Grenze zu Mexiko

Donald Trump möchte die illegale Einwanderung vermindern und verhindern. Die Vorbereitungen für die Schließung der letzten Lücken in den Grenzbefestigungen zwischen Mexiko und den USA (dort wurden schon von seinen Amtsvorgängern vor vielen Jahrzehnten Grenzzäune und -mauern errichtet) schreiten voran. Bis die letzten Schlupflöcher geschlossen sind, gibt es stärkere Grenzkontrollen. Der US-Präsident wies die Einstellung von rund 10.000 neuen Einwanderungs- und Zollbeamten sowie von 5.000 Grenzkontrolleuren an. Dies macht sich bereits deutlich bemerkbar: Die Zahl der illegalen Grenzübertritte im Süden der USA ist auf dem tiefsten Stand seit 17 Jahren. Allein zwischen Januar und April 2017 haben sie um über 60% abgenommen. Außerdem hat Trump mehr Richter für Immigrationsangelegenheiten einstellen lassen, damit der Rückstand bei Abschiebungsverfahren aufgeholt werden kann.

9. Mehr Sicherheit durch Einreisestopp

„Als Präsident darf ich nicht erlauben, dass Menschen in unser Land einreisen, die uns Schaden zufügen wollen. Ich will Menschen, welche die USA und all ihre Bürger lieben, die hart arbeiten und produktiv sind“, erklärt Donald Trump. Er will sein Land vor Terroristen-Tourismus aus unsicheren Staaten schützen, die ihre Grenzen selbst kaum noch kontrollieren können bzw. einen Austausch von polizeilichen Daten nicht zulassen. Deshalb hat Trump ein 90-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus Libyen, Iran, Jemen, Somalia, Sudan und Syrien sowie einen 120-tägigen Einreisestopp für Flüchtlinge aus allen Ländern verhängt. Mehrere oppositionelle Richter untergeordneter Bundesgerichte hatten die Anweisungen des Präsidenten zunächst außer Kraft setzen wollen. Doch der oberste amerikanische Gerichtshof (Supreme Court) verfügte Ende Juni, dass die Beschränkungen rechtmäßig sind und grundsätzlich gelten sollen. Dies ist ein großer Erfolg für die Regierung und die Bürger. So haben die USA Zeit gewonnen, um die Grenzkontrollen zu verbessern und an die neuen Herausforderungen anzupassen. Ab Oktober werden die Beschränkungen voraussichtlich auf Reisende aus Nordkorea und Venezuela ausgedehnt. Durch ähnliche Maßnahmen hätte man in Deutschland, dem Herkunftsland von Trumps Großeltern, viel Leid verhindern können. Im Juli 2016 zündete beispielsweise ein unzureichend kontrollierter syrischer Asylbewerber im bayerischen Ansbach eine Bombe. Zwölf Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer.

10. Nötige Reform der Krankenversicherung

Deutsche Journalisten möchten uns am liebsten einreden, dass „Obamacare“ das Beste sei, was den Amerikanern seit der Unabhängigkeitserklärung 1776 passiert ist. Natürlich sei „Obamacare“ perfekt und dürfe nicht verändert werden, weil es ein Projekt von Obama war. Glaubt man deutschen Medien, so wolle der böse Trump die gute Krankenversorgung wieder abschaffen. Aber ist das die Wahrheit?

Zunächst einmal hat nur ein kleinster Bruchteil der amerikanischen Bevölkerung ein Versicherungsangebot im Rahmen des sogenannten „Obamacare“-Programms abschließen wollen, viele zahlen lieber eine Strafgebühr für eine fehlende Versicherung, weil Obamas Projekt nur rudimentären Schutz bietet und man beim Arzt lange warten und Leistungen oft doch selbst bezahlen muss. In manchen Bundesstaaten haben sich Versicherungsmonopole gebildet, die Wahlmöglichkeiten ausschließen und den freien Wettbewerb zugunsten der Patienten behindern. Drei Viertel der zugelassenen „Obamacare“-Versicherungen arbeiten durch die geltenden Vorschriften defizitär und sind auf staatliche Zuschüsse angewiesen. Hohe und wachsende Prämien kommen immer häufiger vor. Bestehende funktionierende Versicherungsverträge wurden plötzlich millionenfach ungültig – darunter z.B. die Auslandskrankenvorsorge von deutschen Firmenentsandten. Arbeitgeber werden abgeschreckt, mehr Stellen zu schaffen, weil sie durch mehr Angestellte teure Versicherungspflichten befürchten. Kurz gesagt: Obamas Krankenversicherungsprojekt ist krank und reformbedürftig.

Das haben die US-Bürger und auch ihr Präsident erkannt. Die Republikaner möchten das bestehende Versicherungssystem nicht komplett abschaffen, sondern ändern: mehr Auswahl, mehr Wettbewerb, niedrigere Prämien. „Trumpcare“ sieht beispielsweise statt Strafzahlungen eher Anreize wie Steuervergünstigungen für US-Bürger, die sich noch gegen eine Absicherung wehren, vor. Am 5. Mai stimmte das US-Repräsentantenhaus einer Neufassung des Gesundheitsgesetzes zu – ein erster erfolgreicher Schritt. Dass es noch keinen Ersatz für „Obamacare“ gibt, liegt nicht daran, dass die Abgeordneten keinen Reformbedarf sehen, sondern dass viele weitergehende Reformen wünschen bzw. sich noch nicht auf einen gemeinsamen Gesetzesentwurf einigen konnten. Bis es soweit ist, will Trump den Patienten auf die Schnelle mit einer Präsidentenverfügung helfen. Dadurch will er ihnen ermöglichen, Versicherungsleistungen auch bei günstigeren Krankenversicherungen in anderen Bundessstaaten einkaufen zu können.

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Time am 21. Oktober 2017
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1) http://juedischerundschau.de/trumps-top-ten-die-verschwiegenen-erfolge-des-us-praesidenten-135910984/

Er zieht das Feuer auf sich

7. August 2017

Während die Zeitungen Europas Tag für Tag mit nichtigen Schmähungen Donald Trumps gefüllt werden, stellt er im Hintergrund entscheidende Weichen für die Zukunft Amerikas, die diese großartige Nation nicht zum Wirtstier der Mohammedanisten und ihrer rotgrünen Lakaien werden lassen wird. Lesen Sie einen Artikel von „FAZ.NET“ (1).

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Veränderungen in Amerika

Die unheimlichen Erfolge des Donald Trump

Die Russland-Affäre, eine gescheiterte Gesundheitsreform und eine Nachfolgedebatte in der eigenen Partei: Donald Trump bekommt nichts geregelt? Von wegen, sagen seine Anhänger. Für sie verändert Amerikas Präsident ihr Land Schritt für Schritt nach ihren Wünschen.

Seine Umfragewerte mögen im Keller sein, das Image in der Welt ruiniert, alle großen Vorhaben in der Sackgasse – und doch hat Donald Trump in den sechs Monaten seiner Präsidentschaft sehr viel erreicht. Zwar steht die historische Steuerreform in den Sternen, ist „Obamacare“ noch am Leben, macht die Russland-Affäre Trump weiter das Leben schwer. Aber ein Blick auf die Felder Umwelt, Energie oder Justiz zeigt, wie konsequent und womöglich langfristig seine Regierung Amerika umbaut. Die Skandal-Scheinwerfer verbrennen fast allen Sauerstoff der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Eine Zwischenbilanz aus einer Art Halbschatten: Trump baut das Justizsystem um, er schreibt die Umwelt- und Einwanderungsgesetzgebung neu, er dereguliert, was immer möglich ist, bringt gewaltige Bauprojekte auf den Weg und befreit Wirtschaft und Unternehmen von dem, was er „Fesseln“ nennt.

Kunsthändler fahren auf der ganzen Welt auf Schatzsuche. Und müssen dabei flexibel auf alles vorbereitet sein. Denn sie wissen im Vorfeld nicht, ob es eine Kommode oder ein großes Ölgemälde im Laderaum zu verstauen gilt.

Trumps „Umweltpolitik“

Diese Politik ist in allem das Gegenteil von Barack Obama, und viele sagen, genau darum gehe es ja. Seine Anhänger sind begeistert. 44 Prozent unter den Anhängern der Republikaner sagten dem Pew-Institut in einer Umfrage, ihr Leben sei heute besser als vor 50 Jahren. Vor einem Jahr lag der Wert in dieser Gruppe bei 18 Prozent.

Pittsburgh statt Paris – mit der Ankündigung des Rückzugs aus dem internationalen Klimaabkommen machte Trump ein weiteres Wahlversprechen wahr. Die Enviromental Protection Agency (EPA), eigentlich eine Behörde zum Schutz der Umwelt, will Stück für Stück Obamas „Clean Power Plan“ zerlegen, der die Emissionen von Kraftwerken regelt.

Weitere Beispiele? Bald soll es wieder möglich sein, auch in Arktis und Atlantik nach Öl zu bohren. Kleine Gewässer und Wasserwege sollen dem Schutz des Bundes entzogen werden. Die Regulierung von Methanemissionen soll zurückgebaut werden, ebenso CO2- und Effizienzvorschriften für Autos, Lastwagen und Treibstoff – sehr zum Wohlgefallen der Industrie im Autofahrerland der weiten Wege.

Die „New York Times“ hat zusammengezählt, dass allein die EPA 30 Umweltregulierungen aufgehoben, blockiert oder ins Jenseits verschoben hat. Mehr als jemals zuvor in so kurzer Zeit in der 47-jährigen Geschichte der Behörde.

Abbau von Regulierungen

391 Regulierungen habe man den Garaus gemacht, brüstete sich das Weiße Haus im Juli. Wenn Chefstratege Steve Bannon das mit dem „Abschaffen des administrativen Staates“ gemeint haben sollte, dann ist er in vollem Gang. Und unheimlich erfolgreich.

Immer wieder trompetet Trump, wie stolz er auf seinen Kampf gegen die Regulierungen ist. Viele weitere Ketten würden gesprengt werden, twitterte er wiederholt, freie Fahrt für freie Unternehmer. Mehr Wachstum, mehr Fabriken, mehr Profit – um diese Nabe kreist sein Politikverständnis. Umweltschutz, Konsumkritik oder Energiesparen scheinen ihm allenfalls lästig. Obamas Blockaden von Öl-Pipelines werden aufgehoben, Börsenregulierungen zurückgeschraubt, nach der Finanzkrise waren sie zum Schutz der Verbraucher eingerichtet worden.

Besonders effektiv ist das Justizministerium. Jeff Sessions, in Personalunion Justizminister und Chefankläger, ist für die Erzkonservativen die fleischgewordene Erfüllung ihrer Hoffnungen – und Albtraum der Demokraten. Mit harter Hand soll die Polizei durchgreifen, Besitz leichter beschlagnahmen können. Auch kleinste Drogendelikte werden wieder aufs Härteste bestraft, aller anerkannten Forschung über katastrophale Folgen zum Trotz. Städte sollen Migranten keinen Schutz mehr bieten, werden mit dem Entzug von Geldern bedroht.

Weniger Einwanderung

Um 20 Prozent sind die Zahlen illegaler Einwanderer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut einem Grenzschutzbericht (CBP, Customs and Border Protections) gesunken. Dass Teile von Trumps Einwanderungsstopp für manche Muslime gegen viel Widerstand überhaupt ins Werk gesetzt werden, ist Neil Gorsuch zu verdanken, Trumps Kandidat am Supreme Court. Diese Besetzung hat sehr langfristige Folgen, sie ist einer der größten Erfolge des Präsidenten. Durchgesetzt von den Republikanern gegen alle Gepflogenheiten.

Überhaupt, die Gerichte: Auf Lebenszeit besetzt Trump dutzendfach Stellen an Bundesgerichten mit Konservativen. Der „Atlantic“ sieht eine grundstürzende Änderungswelle in der Definition von Grundrechten rollen. Transgender und Homosexuelle haben es vielerorts wieder schwerer, ein Rückbau errungener Rechte auch hier.

Es gibt vor allem in sozialen Medien Kritik an den traditionellen amerikanischen Medien, dass sie über all diese Politik nicht oder nur wenig berichten, dass zu viele sich auf dieselben Themen konzentrierten. Gegeben wird in Washington das große Endlosstück mit den wiederholten Akten Russland, Rüpeleien und Amtsenthebung. Währenddessen ändert sich das Land, hat ein Wahlergebnis echte Konsequenzen.

Ben Carson, Minister für Wohnen und Stadtentwicklung: „Ich bin froh, dass Trump das ganze Feuer auf sich zieht. Währenddessen kriege ich meine Sachen geregelt“.

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Time am 7. August 2017

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/veraenderungen-in-amerika-die-unheimlichen-erfolge-des-donald-trump-15140059.html

Wir nennen ihn Antichrist

2. Juni 2017

Ein Johannes, der vermutlich nicht der Evangelist Johannes und auch nicht der Apokalyptiker Johannes war, schrieb (1. Joh./19):

„Und wie ihr gehört habt, dass der Widerchrist kommt, so sind nun schon viele Widerchristen gekommen; daran erkennen wir, dass die letzte Stunde ist. Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, dass sie nicht alle von uns sind.“

Lesen Sie einen Artikel von Amotz Asa-El von „Audiatur“ (1).

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Der Krieg der Islamisten gegen die Zivilisation

«Gegenüber dem Terrorismus kann man nicht neutral bleiben», sagte der ehemalige Schweizer Bundesrat Samuel Schmid einmal, als er gefragt wurde, ob sein Land, das für seine Neutralität berühmt ist, Teil des weltweiten Kriegs gegen den Terror sein könne.

Jetzt, wo sich Grossbritannien darauf vorbereitet, die Opfer des am Montag in Manchester verübten Selbstmordanschlags zu beerdigen, könnte man den Eindruck bekommen, als würde der Krieg gegen den Terror tatsächlich universell und einstimmig geführt, ohne wenn und aber. Doch das ist nicht der Fall.

Schmids klare Erkenntnis ist im Lauf der Jahre immer wieder quasi bestritten worden, von einer Reihe europäischer Politiker, die die Motivation und Unerbittlichkeit des Gegners geleugnet haben.

Als etwa die schwedische Aussenministerin Margot Wallstrom im Herbst 2015 nach ihrer Reaktion auf die Anschläge gefragt wurde, benutzte sie absurderweise diese Situation, die mit Israel rein gar nichts zu tun hatte, um zu sagen, “die Palästinenser sehen, dass es keine Zukunft gibt” und müssten sich daher “entweder mit einer verzweifelten Lage abfinden oder zur Gewalt greifen”.

Im selben Geist sagte der norwegische Diplomat Svein Sevje im Sommer 2011, nach den Anschlägen in seinem Land: “Wir Norweger betrachten die Besatzung als die Ursache des Terrors gegen Israel”.

Besonders beschämend: Der britische Labour-Führer Jeremy Corbyn nannte die Hamas, die in Serie Selbstmordbomber produziert hat, die Busse, Restaurants und Einkaufspassagen in die Luft gesprengt haben, “Teil des Friedensprozesses”.

Anschläge wie die in Manchester wiederum erinnern uns immer wieder daran, dass die Täter es auf die wehrlosesten Mitglieder der „Gesellschaft der Ungläubigen“ abgesehen haben, in diesem Fall Kinder und Heranwachsende in einer Konzerthalle; das Ziel dabei ist, die Welt zu dem zu machen, was diese sich weigert zu sein: muslimisch.

Aus Sicht Israels und seiner Unterstützer können der absichtliche Angriff auf Zivilisten im Allgemeinen und der Einsatz von Selbstmordbombern im Besonderen nicht entschuldigt werden, in welchem Zusammenhang auch immer. Wie der New York Times-Kolumnist Thomas Friedman es einige Monate nach dem Elften September in einer Kolumne mit dem Titel “Selbstmörderische Lügen” ausdrückte: “Viele Leute in der Welt sind verzweifelt, doch sie schnallen sich trotzdem kein Dynamit um.”

Es ist offensichtlich, dass es hier um etwas völlig anderes geht.

Beim islamistischen Terror geht es nicht um nationale Bestrebungen, selbst in Israel nicht. Diese Leute morden nicht wegen etwas, das zwischen einem Land und dessen Nachbarn in einem bilateralen Konflikt passiert. Sie kämpfen vielmehr für eine zeitlose Sache, und ihr Schlachtfeld ist die ganze Welt.

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat das Leugnen dieser simplen Kausalität noch verstärkt, indem er darauf bestand, dass die Vereinigten Staaten “den Terror bekämpfen”, statt die Wahrheit zu sagen, die lautet, dass der Feind die islamistische Ideologie ist, die ihre Interpretation einer Religion allen anderen aufzwingen will. Terror ist nicht der Feind, sondern dessen Waffe.

Der Schauplatz dieses Krieges ist mittlerweile gut kartografiert. Er erreicht selbst Kunming in China, wo im Jahr 2014 Islamisten 29 Passanten erstachen, oder Wolgograd in Russland, wo 2013 bei zwei Selbstmordanschlägen 34 Menschen ermordet wurden, nachdem es 2004 in Beslan schon ein Massaker an 334 Menschen gegeben hatte, von denen fast die Hälfte Kinder waren. Der islamistische Terror hat so gut wie überall zugeschlagen; von Indien, Pakistan, Kenia und Ägypten bis nach Frankreich; in Belgien, Spanien, Argentinien ebenso wie in Grossbritannien, Deutschland, Belgien, Australien und auch in Kanada, wo im Jahr 2006 Islamisten verhaftet wurden, die geplant hatten, das Parlament zu stürmen und den Ministerpräsidenten zu enthaupten.

Wie Bernard Lewis, der führende Historiker des Islam, in einem berühmten Artikel mit dem Titel “Die Wurzeln der muslimischen Wut” bemerkt, wird der Islamismus getrieben von einer Sehnsucht nach der mittelalterlichen Ära, in der die islamische Kultur die Welt beherrschte. Kulturen wie die der Chinesen, Inder, Japaner oder Juden haben keine vergleichbaren Erinnerungen oder Ambitionen, erklärt Lewis.

Angesichts einer Welt, die von den Erfindungen der Ungläubigen dominiert wird – von Autos, Flugzeugen und Eisenbahnen bis hin zu Computern, Telefonen, Fernsehern, Filmen und Fastfood –, spüren die Islamisten ein Gefühl der Niederlage, das sie nicht ertragen können. Daher rührt ihre Entschlossenheit, den blutigen Strom hinabzusegeln, der von der Zukunft zur Vergangenheit führt.

Dies erklärt nicht nur die Ausweitung des islamistischen Ansturms, sondern auch die bevorzugten Anschlagsorte, nämlich Symbole der Modernität wie das Theater, den Nachtclub, den Wolkenkratzer und den Jet. Es ist ein Krieg gegen die Zivilisation. Darum hat Israel in dieser Konfrontation denselben Platz wie die übrigen Ziele, nur, dass es viel weniger bedeutsam ist.

Woher rühren dann die Versuche, den islamistischen Terror, der sich gegen Israel richtet, getrennt von dem restlichen zu betrachten? Sie dienen der (Selbst-) Täuschung, wonach die islamistische Bestie befriedet werden könne, wenn man sie nur mit zahlreichen Stücken des jüdischen Staates füttert. Es ist eine alte Logik, dieselbe, die zur Anwendung kam, als europäische Staatsmänner Hitler das Sudetenland servierten und dabei tatsächlich hofften, seinen Appetit auf Weltherrschaft zu stillen.

Totalitäre Revolutionäre machen keine Kompromisse. Sie wollen Weltkriege. Sie werden nicht eher ruhen, als bis sie die Menschheit unterworfen ist, sie ihren Platz in der Geschichte erobert haben und den Globus regieren. Solcher Natur waren die Faschisten, so waren die Bolschewisten und so sind die Islamisten.

Von den Anschlägen auf Bali im Jahr 2002, bei denen 202 Menschen ermordet und 209 verletzt wurden, erfuhr die Welt, als ich gerade meine Mutter im Altenheim besuchte.

Als Sekretärin im Ruhestand und Vollzeitgrossmutter hatte sie keine akademischen Allüren, möge sie in Frieden ruhen. Sie war jedoch eine Absolventin von Auschwitz und hatte in Weltkriegen graduiert. Jetzt, als sie im Fernsehen die grausamen Bilder aus dem fernen Indonesien sah, befand sie: “Das ist ein Weltkrieg.”

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Time am 2. Juni 2017

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1) http://www.audiatur-online.ch/2017/05/25/der-krieg-der-islamisten-gegen-die-zivilisation/

Die beleidigte böse Fee

28. Mai 2017

Angela Merkel scheint sich für die Größte zu halten und zu meinen, dass sie alles im Alleingang bestimmen darf. Sie scheint auch der Ansicht zu sein, dass sie fehlerlos sei und beharrt auf ihren katastrophalen Fehlentscheidungen.

Donald Trump ist anderer Ansicht. Er lässt sich nicht durch das hysterische Klima-Gequatsche verunsichern, fordert einen fairen Handel und angemessene Beiträge aller westlichen Verbündeten zur gemeinsamen Verteidigung. Er hält auch die Islamisierung der freien Welt für einen Fehler und will alle westlichen Staaten zur Vernichtung des IS zusammenführen. All dies passt den europäischen (und kanadischen) politisch-medialen Eliten nicht, und Frau Merkel ist merkelich ungehalten.


Wenn sie jetzt Europa zur Einigung (unter merkelscher Führung) und zu Alleingängen gegen die Positionen der amerikanischen Regierung aufruft, ohne auch nur ansatzweise Kompromissbereitschaft bzw. wenigstens den Willen zur Auseinandersetzung mit unliebsamen Anschauungen zu zeigen, erinnert das fatal an den verblendeten Willen der deutschen Hitleristen, Europa und die Welt zu dominieren.

Merkel sagt, dass Amerika kein verlässlicher Partner mehr sei. Offenbar möchten die USA nach B. Hussein O. keine verlässlichen Partner bei der weltweiten Durchsetzung der Scharia mehr sein, aber dadurch werden sie grade für den Counterjihad zum verlässlichsten Partner und zum Partner aller freiheitsliebenden Menschen, der sie vom Beginn an waren.

In meinen Augen sind Merkel und die meisten anderen europäischen Politiker – von den führenden der Visegrad-Staaten abgesehen – korrupte, verräterische und unzuverlässige Kantonisten, bzw. sie sind Lakaien der Orks.

Sie sind nicht nur Lakaien, sie sind auch irrational, unsachlich, ideologisch oder negativ emotional – Beleidigte und Böse.

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Time am 28. Mai 2017

Wofür steht der Nazislahm?

23. Mai 2017

Donni und die 40 Räuber

Roger Letsch schrieb einen pointierten Aufsatz über Donald Trumps Arabien-Besuch, den ich von „Achgut“ habe (1).

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It’s the Islam, stupid!

Der „Spiegel“ trauert immer noch. Um Obama. Gestern sprach Trump in Saudi-Arabien über den Islam und der „Spiegel“ erinnert voller Wehmut an Obamas friedensheischende Rede 2008 in Kairo. Die Rede Trumps im Jahr 2017 sei fehlerfrei vorgetragen, aber nur Obama habe damals die richtigen Worte gefunden, indem er sagte „Amerika und der Islam schließen einander nicht aus“ – Trump hingegen spreche nur von Extremismus, Terrorismus, Krieg und dem Kampf von Gut gegen Böse.

SPON-Autor Christoph Sydow meint: „Mit dieser Rede hat Trump noch einmal deutlich gemacht, dass er den Islam in erster Linie als Gefahr und Brutstätte für Terror sieht.“ Ich frage mich, als was Christoph Sydow den Islam wohl in erster Linie sieht. Als Partner in der Demokratie? Als Besieger des Welthungers? Als Durchsetzer der Gleichberechtigung? Als Garant der Religionsfreiheit? Als spirituelle Quelle für Homosexuelle? Als Bollwerk gegen den Antisemitismus?

Sydow betreibt lieber Vergangenheits-Meaculpismus und beklagt die Kolonialzeit, Kriege und ein Einreiseverbot, das so wie beabsichtigt nie in Kraft getreten ist. Fordert der „Spiegel“-Autor auch Entschuldigungen von den USA oder Europa, wenn es um China oder Süd-Korea geht, die weit mehr von Kolonialismus, Analphabetismus und Ausbeutung betroffen waren als Arabien es je war? Nein! Und das „Augenmaß“, dass Sie im Kampf gegen den Terror fordern, lieber Herr Sydow, wie sollte das wohl aussehen? Davon sprechen, aber nicht handeln? Handeln, aber nicht kämpfen? Kämpfen, aber nicht schießen? Schießen, aber nicht treffen? Und wenn schon treffen, dann hinterher entschuldigen und entschädigen? Noch absurder wäre es wohl nur, zu fordern, die Polizei solle sich bei der Verfolgung von Bankräubern an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

Obama konnte wunderbare Reden halten; so gute, dass das Nobelpreis-Komitee der Meinung war, diese eine in Kairo sei schon mal eine kleine Auszeichnung wert. Die Bürgerkriege in Nordafrika, der Aufstieg des IS, das Chaos auf den Migrationsrouten, islamistische Terroranschläge in ganz Europa… all dies wuchs und gedieh aber unter seiner friedlichen Ägide, die sich schön zu schreiben man in vielen deutschen Redaktionen nicht müde wird.

Obama war der Neville Chamberlain des 21. Jahrhunderts, der Vertreter des Appeasement. Trump mag der schlechteste US-Präsident seit Herbert Hoover sein und selbst seine tiefsten Gedankenpfützen wären sicher kaum geeignet, einem Winston Churchill, dem klar denkenden Nachfolger Chamberlains, die Knöchel nass zu machen – vielleicht sieht er aber genau in diesem einen Punkt, dem islamischen Terrorismus, sehr viel klarer die Gefahren für unsere westliche Gesellschaft als dies ein „Spiegel“-Redakteur tut. Vielleicht wäre eine ehrliche „I have nothing to offer but blood, toil, tears, and sweat…“-Rede genau das, was der Westen zum Aufwachen braucht, auch wenn ich sicher bin, dass Trump sie weder halten könnte noch jemanden fände, der auf ihn hören würde.

Trump hingegen spricht dort, wo er noch Drohpotenzial entfalten kann. Und vielleicht war Riad genau der richtige Ort für seine Rede, weil dort genau jene Männer sitzen, die sich zwischen Zukunft und Untergang entscheiden müssen. Und vielleicht, nur vielleicht, war das Outfit und das offene Haar von Trumps Frau auch ein größerer Dienst am Feminismus als Merkels Gespräch in Riad mit verschleierten Frauen über die Frage, wie man mehr Frauen in Führungspositionen in der saudischen Wirtschaft bekommen kann – ganz so, als sei alles andere vor dieser Frage bereits erreicht und abgehakt.

In seinem Kreuzzug gegen alles, was von Trump gesagt, nicht gesagt, getan oder gelassen wird, schwingt der „Spiegel“ seit Monaten das größte Banner. Dabei schießt man schon gern mal wie in diesem Artikel über das Ziel hinaus. Denn wenn Sydow beklagt: „Ausgerechnet in Saudi-Arabien appellierte er an Toleranz und gegen Extremismus. Also in einem Land, in dem Bibeln und Kreuze verboten sind und kein anderer Glaube als der sunnitische Islam frei gelebt werden kann“, muss man sich schon mal fragen: Ja, wo denn sonst?

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Time am 23. Mai 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/its_the_islam_stupid1

Es geht doch (#2)

20. Mai 2017

Obama hatte seinerzeit vor dem saudischen Herrscher einen tiefen Bückling gemacht.

Melania trug (wie Michelle) kein Kopftuch und grüßte den König mit einem Handschlag. Na also, es geht doch (1). Man muss den Orks nur ganz unbedingt eine klare Kante zeigen.

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Die Trumps in Saudi-Arabien

Melania verzichtet aufs Kopftuch

Da übt Donald Trump vor zwei Jahren noch scharfe Kritik an der damaligen First Lady, weil sie in Saudi-Arabien kein Kopftuch trägt, und nun macht es Melania nicht anders. Der saudische König Salman begrüßt sie trotzdem – per Handschlag.

Melania Trump hat mit Michelle Obama mehr gemein als vermutet: In Saudi-Arabien verzichtete die First Lady der USA – wie schon ihre Vorgängerin – auf ein Kopftuch. Mit offenen Haaren zeigte sich Melania Trump an der Seite ihres Mannes Donald in Riad, wo sich der US-Präsident und seine Frau zu ihrer ersten Auslandsreise seit seinem Amtsantritt aufhielten.

Das ist bemerkenswert. Denn vor zwei Jahren hatte Trump kein gutes Haar an Michelle Obama gelassen – wegen ihres Kopftuch-Verzichts. Die First Lady habe die Saudi-Araber „beleidigt“, befand Trump damals, im Januar 2015, auf Twitter. „Wir haben schon genug Feinde.“ Viele andere Amerikaner hingegen hatten Michelle Obama für ihre Entscheidung applaudiert.

Anstößiges Händeschütteln

Der saudische König Salman begrüßte das Ehepaar Trump am heutigen Samstag nach der Landung auf dem Flughafen in Riad. Dabei schüttelte der Monarch des ultrakonservativen Königreichs Melania auch die Hand – was für viele strenggläubige Muslime in Saudi-Arabien ein anstößiges Verhalten gewesen sein dürfte.

Ansonsten bemühte sich Melania Trump weitgehend, den strengen saudi-arabischen Kleidervorschriften gerecht zu werden. Sie trug einen schwarzen Hosenanzug, der sowohl Arme wie auch Knöchel bedeckte, und einen breiten goldenen Gürtel. Donald Trumps mitreisende Tochter Ivanka präsentierte sich den Fotografen in einem hochgeschlossenen schwarzen Kleid mit Blumenaufdruck – und ebenfalls mit offenen Haaren.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte vor einigen Wochen bei ihrem Besuch in Saudi-Arabien auf ein Kopftuch verzichtet. Saudischen Frauen ist es in dem Königreich untersagt, auf die Straße zu gehen, ohne die Haare zu verbergen. Sie tragen zudem eine Abaja, ein langes schwarzes Gewand, das keine Körperkonturen erkennen lässt.

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Time am 20. Mai 2017

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1) http://www.n-tv.de/politik/Melania-verzichtet-aufs-Kopftuch-article19851475.html