Posts Tagged ‘Bekir Alboga’

Faces of nazislam (#30)

18. August 2016

Kayman

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Thomas Thiel stellte bei FAZ einmal mehr dar (2), dass es nur EINEN Nazislahm gibt. Das wird jedoch wohl erst begriffen werden, wenn der Mohammedanismus die Menschheit komplett unterjocht hat.

_____

Koordinator des Moscheenverbands diffamiert Kritiker

Murat Kayman ist der Koordinator des türkischen Moscheenverbandes Ditib. In seinem Blog erklärt er einen Kritiker des fundamentalistischen Islam für abtrünnig – mit potentiell tödlichen Konsequenzen.

Der zweite Beitrag aus Murat Kaymans Blog-Trilogie „Trauerspiel in drei Teilen“ ist ein Stück Prosa von ausgesuchter Perfidie. Kayman, Jurist und Koordinator der Ditib-Landesverbände in Deutschland, attackiert darin den Freiburger Islamtheologen Abdel-Hakim Ourghi, der unter anderem in dieser Zeitung und in der „Zeit“ publiziert und sich als Kritiker eines fundamentalistischen Islams einen Namen gemacht hat. Ourghi vertritt einen aufgeklärten Islam, der sich von den gewaltsamen Passagen des Korans der zweiten medinensischen Eroberungsphase distanziert und sich auf den friedlichen Koran der mekkanischen Offenbarungsphase beschränkt. Ourghi ist Muslim deutsch-algerischer Abstammung und gehört der sunnitisch-malikitischen Rechtsschule an.

Kayman schürt in seinem Blog einen anderen Verdacht: Wie kommt es, fragt er suggestiv, dass Ourghi die islamische Religionsgemeinschaft der Ibaditen jahrelang erforscht hat? Ernsthafte Forschung ist im Normalfall keine Sache von Wochen oder Monaten. Doch Kayman hat eine böse Vermutung. Ourghis wissenschaftliches Interesse an der Ibadya sei wohl nur damit zu begründen, dass er entgegen seinem Bekunden selbst ein heimlicher Gefolgsmann der Ibadya sei. Weitere Evidenzen nennt Kayman nicht.

Maulkörbe für Kritiker

Man kann das nur so verstehen: In Kaymans Weltsicht ist jeder Extremismusforscher ein Extremist und jeder Finanzwissenschaftler ein korrupter Banker. Kayman, der Wissenschaft konsequent der nationalen und religiösen Zugehörigkeit unterstellt, hält dem algerischstämmigen Ourghi vor, nicht die Gelegenheit ergriffen zu haben, „sich innerhalb dieser Strukturen“ – er meint die türkischen Ditib-Moscheegemeinden – zu sozialisieren. Warum sollte ein Deutsch-Algerier das tun? Und würde man ihn dort willkommen heißen? Ein wissenschaftliches Urteil über die Ditib ist für Kayman offensichtlich nur aus den eigenen Reihen möglich und steht nur dem zu, der sich den Regeln und Strukturen der Ditib angepasst hat.

Im selben Atemzug erteilt Kayman auch Medien, Politikern und Wissenschaftlern einen Maulkorb, die nicht Mitglieder der Ditib sind. Will heißen: Die Ditib ist sakrosankt und steht außerhalb öffentlicher Kritik. Mit unabhängigen Wissenschaftlern und Politikern, die nicht Mitglied der Ditib sind, spricht man nicht oder nur unter der Unterstellung, dass sie Falsches und Böswilliges sagen. Wie hat man sich die Zusammenarbeit des größten Moscheenverbands, der unter Kuratel der türkischen Religionsbehörde Diyanet steht, mit Experten und Behörden vorzustellen, wenn für sie alle gelten soll, was für Kayman im Fall Ourghi Grund für einen Maulkorb ist: „gemeindefern, ohne konkreten Bezug zu einer der etablierten muslimischen Gemeinschaften“?

Ein infamer Verdacht

Kayman, ein gefragter Talkshow-Gast, der seine Blogbeiträge mit literarischen Anspielungen verziert, beherrscht verschiedene rhetorische Register. Auf den Podien und Fernsehsesseln legt er die samtweichen Wortgewänder aus, die von den Landesministerien in Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen – sie kooperieren mit der Ditib beim islamischen Religionsunterricht – gerne gehört werden. In seinem Blog ist die Vernunft dagegen nur Zaungast. „Ausgehend von seinem Herkunftsland Algerien liegt der Verdacht nahe“, folgert Kayman bar jeder Evidenz, „dass Ourghi selbst der Glaubensgemeinschaft der Ibaditen angehört.“ Die Ibaditen sind eine islamische Gemeinschaft mit weltweit zwei Millionen Anhängern, die sich weder Schia noch Sunna zurechnet. Die meisten Ibaditen leben in Oman, kleinere Gemeinden finden sich in Algerien. Nach der ibaditischen Lehre von Walaya und Bara’a sind Ibaditen nur zur Loyalität gegenüber Glaubensbrüdern verpflichtet. Andere Muslime gelten als „Undankbare“, die es zu meiden gilt.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ourghi qua algerischer Herkunft ein Ibadit ist, wenn man Kaymans abgefeimte Logik einmal fortspinnt? Nach statistischer Wahrscheinlichkeit liegt sie bei einem halben Prozent, dem Anteil der Ibaditen an der algerischen Bevölkerung. In Kaymans Welt ist je nach Bedarf jeder Katholik ein Pius-Bruder, jeder Deutsche ein Zeuge Jehovas und jeder Amerikaner ein Mormone. Das Schlussfolgern in Abwesenheit von Logik und Fakten wirft Kayman aber nicht sich selbst, sondern Ourghi vor, um zu dem amtlich formulierten Ergebnis zu gelangen: „Somit kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass Ourghis Kritik auch das Resultat einer religiösen Überzeugung ist, wonach alle anderen Muslime nichtibaditischer Prägung abzulehnen und zu kritisieren sind.“

Attacke aus dem Hinterhalt: Murat Kayman streut einen gefährlichen Verdacht.

Der rhetorische Popanz hat nicht nur das Ziel, Ourghi mit der Insinuierung konfessioneller Befangenheit zu desavouieren. Er nimmt auch seine physische Vernichtung in Kauf. Kayman erkläre ihn zum Abtrünnigen, sagt Ourghi im Gespräch mit dieser Zeitung, und spreche damit eine verdeckte Fatwa aus. Die potentiell tödlichen Konsequenzen überlasse er anderen. Ourghis vermeintliche Zugehörigkeit zu den Ibaditen sei „auch gar kein Problem“, schreibt Kayman vermeintlich generös, „und die freie Entscheidung, die jeder Mensch treffen kann“. Kein Problem? Nicht für Kayman, der sich selbst geschickt in Deckung, seinen Gegner aber in Todesgefahr bringt. Kayman wisse, sagt Ourghi, dass es auch in Deutschland radikale Muslime gebe, für die ein Ibadit grundsätzlich den Tod verdiene. Ourghi zitiert einen Spruch aus der arabischen Welt: „Das Blut des Ibaditen ist erlaubt.“ Er zieht daraus die Konsequenz: „Kayman erklärt mich für vogelfrei.“

Der Islamwissenschaftler und Ibadya-Fachmann Ulrich Rebstock hält Kaymans Blogbeitrag für „mehrdeutig, um das Geringste zu sagen“. Er werde von der Mehrheit orthodoxer Muslime sicher nicht als Aufforderung zum Töten verstanden, schließe aber nicht aus, dass ihn eine Minderheit, die Ibaditen nicht zur islamischen Glaubensgemeinschaft der Umma rechnet, als Mordaufruf interpretiere. Für Ourghi ist diese Minderheit Gefahr genug. Unzweifelhaft ist für Rebstock: „Abdel-Hakim Ourghi ist kein Ibadit.“

IS-Zeichen als Deradikalisierungsmaßnahme

Kayman ist mit seiner geistigen Irrfahrt noch nicht am Ende. Als Indiz für Ourghis angebliche Voreingenommenheit führt er das Beispiel der Ditib-Gemeinde Dinslaken-Lohberg an. Dort ließen sich 2015 mehrere Jugendliche gemeinsam mit einem Ditib-Jugendwart in IS-Posen ablichten, bevor sie in den Dschihad zogen. Laut Kayman tat der Jugendwart dies, um die Jugendlichen – man halte sich fest – vom Terror abzuhalten. Auch Bekir Alboga, Ditib-Beauftragter für den interreligiösen Dialog, nahm den Jugendwart in Schutz, dessen wahre Absichten Kayman nach Recherche an Ort und Stelle mit felsenfester Gewissheit kennt: „An der tatsächlichen Natur des Einsatzes, die Jugendlichen von einer radikalen Szene loszueisen, gebe es weder bei den lokalen Behörden noch bei den Sicherheitsbehörden auf Landesebene einen Zweifel.“ Nachfrage bei Eyüp Yildiz, stellvertretender Bürgermeister von Dinslaken: „Diese Aussage ist absurd. Der Gruß ist absolut ein Zeichen der IS. Das ist klipp und klar. Soll man sich das Vertrauen von Neonazis etwa mit Hitlergruß erwerben? Diese Kreise versuchen alles auf absurde Weise zu verdrehen und zu marginalisieren.“ Die Ditib-Gemeinde Lohberg antwortet auf eine entsprechende Nachfrage nicht.

Zum Diskurs auf höchster politischer Ebene steht der Konflikt zwischen Ourghi und Kayman in grellem Kontrast: Alles halb so schlimm, wir sind auf einem guten Weg. Wir haben noch viele Herausforderungen vor uns. Aber wir schaffen das.

Wessen Land?

Ist das Land, von dessen Bürgern die Kanzlerin sich im September 2015 mit monarchischer Geste lossagen wollte, wenn diese sich nicht vor jeder kritischen Äußerung die Zunge verknoten, auch das Land von Abdel-Hakim Ourghi? Ist es das von Achim Greser und Heribert Lenz, deren Ausstellungen wegen Terrorgefahr verschoben werden? Ist es das von Dieter Nuhr, der für harmlose Witze über den Islam mit Morddrohungen überflutet wird? Ist es das von Mouhanad Khorchide, der sich wegen seines Kampfes um die Aussöhnung von Christentum und Islam nur noch mit Polizeischutz auf die Straße wagen kann? Ist es das des marokkanischen Schriftstellers Mimoun Azizi und der Grünen-Politiker Cem Özdemir und Volker Beck, den weiteren Attackierten in Kaymans Blog-Trilogie?

Wessen Land soll es sein, in dem Bürger die Todesgefahr ihrer Mitbürger still zur Kenntnis nehmen sollen, beruhigt mit der statistischen Wahrscheinlichkeit, wohl selbst nicht zu den Opfern des nächsten Anschlags zu gehören? Soll es Abdel-Hakim Ourghi mit der Kanzlerin als „Herausforderung“ begreifen, weiter am Leben zu bleiben, als „Fortschritt“, auch diesen Tag heil überstanden zu haben? Wann findet die Kanzlerin zurück zu einer Sprache, die auch jene Bürger nicht mit Missachtung straft, die für ihren Mut und ihre Kritik in Todesgefahr schweben?

_____

Time am 18. August 2016

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ditib-koordinator-murat-kayman-diffamiert-kritiker-14389211.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Er ist nicht reformierbar

11. Januar 2016

Muhamad

Samuel Schirmbeck machte sich bei „FAZ.NET“ heute Gedanken über das mohammedanistische Frauenbild und die vermeintliche Radikalisierung des Nazislahm (1), ohne zu realisieren, dass Klo H. Metzel mitnichten ein friedfertiger Mystiker sondern (laut den mohammedanistischen Grundlagentexten) vielmehr ein kleinkarierter und sadistischer Gewaltherrscher und sexuell pervers war.

Er realisiert demzufolge auch nicht, dass die Grundlagentexte des Nazislahm die kranke Psyche seiner Begründer abbilden und keineswegs zu etwas anderem führen können als Bosheit und Verderben. Wer würde etwas anderes von Hitlers „Mein Kampf“ behaupten wollen?

Die „goldene“ Zeit vor unserer, als der Nazislahm nicht tollwütig mordete, kann allenfalls in der Zeit gesehen werden, in der er durch den westlichen Imperialismus und Kolonialismus in Schach gehalten wurde. Zu allen anderen Zeiten war er eine gigantische Mordmaschine.

Der Nazislahm ist nicht reformierbar.

Er muss dekonstruiert werden.

Vollständig!

_____

Muslimisches Frauenbild

Sie hassen uns

Die giftige Mischung aus nordafrikanisch-arabischer Kultur und Religion, die sich in der Kölner Silvesternacht Bahn brach, wird in Deutschland noch immer beschönigt oder beschwiegen. Islamkritik ist überfällig.

Was in der Silvesternacht in Köln passierte, passiert jetzt, in diesem Moment und wie selbstverständlich, am helllichten Tag hunderttausendfach in Nordafrika und in der arabischen Welt: Frauen werden sexuell belästigt, gedemütigt und, so sie es wagen, sich den Übergriffen zu widersetzen, als „Schlampen“ oder „Huren“ beschimpft.

Die ägyptische Schriftstellerin und Feministin Mona Eltahawy hat dieses Phänomen und seine Ursachen am 2. Mai 2012 in der französischen Zeitung „Le Monde“ beschrieben: „Ja: sie (die Männer der arabischen Welt) hassen uns. Es muss endlich gesagt werden . . . Die Frauen der ganzen Welt haben Probleme; stimmt, die Vereinigten Staaten haben noch keine Frau zur Präsidentin gewählt; und richtig, in vielen ,westlichen‘ Ländern (ich lebe in einem von ihnen) werden Frauen weiterhin wie Objekte behandelt. Das ist im Allgemeinen der Punkt, an dem das Gespräch beendet wird, wenn Sie versuchen, über die Gründe zu diskutieren, aus denen die arabischen Gesellschaften die Frauen hassen… Nennen Sie mir den Namen arabischer Länder, und ich werde Ihnen eine Litanei an Beispielen für den schlimmen Umgang – er ist tausendmal schlimmer, als Sie denken – mit Frauen rezitieren, der von einer giftigen Mischung aus Kultur und Religion angefacht wird, mit der sich anscheinend nur wenige auseinandersetzen wollen, aus Angst, der Blasphemie beschuldigt zu werden oder zu schockieren.“

Der Gewaltausbruch von Köln war jedoch derart heftig, dass sich die „giftige Mischung aus Kultur und Religion“, die Mona Eltahawy in ihrem Buch „Foulards et Hymens. Pourquoi le Moyen Orient doit faire sa révolution sexuelle“ („Schleier und Jungfernhäutchen. Warum es im Nahen Osten eine sexuelle Revolution geben muss“) detailliert darlegt, nicht länger leugnen oder verdrängen lässt, auch wenn das von linker und muslimischer Seite auch jetzt wieder versucht wird. So sprach die „taz“ angesichts der Empörung über die Übergriffe von der „Reproduktion des rassistischen Bildes der unschuldigen weißen Frau, die vor dem aggressiven muslimischen Mann geschützt werden muss“.

Es war allerdings eine nicht „weiß“, sondern asiatisch aussehende junge Frau, die ausführlich schilderte, wie sie von Dutzenden Händen überall begrabscht wurde: „Ich fand, sie (die Männer) hatten nicht den Eindruck, dass sie was Falsches tun.“ Bei Mona Eltahawy könnte die „taz“ erfahren, warum die jungen Muslime kein Unrechtsbewusstsein zu haben schienen.

Frauen können sich nicht entziehen

Doch ist zu befürchten, dass auch sie, obwohl Muslimin und Ägypterin, dann als „rassistisch“ eingestuft würde. Schon warnte der Beauftragte der türkischen Religionsbehörde (Ditib) für interreligiösen Dialog in Deutschland, Bekir Alboga, vor einer „Kulturalisierung von Verbrechen“, und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor befand: „Beim Oktoberfest in München und beim Kölner Karneval kommt es gehäuft vor, dass stark alkoholisierte Männer Frauen sexuell bedrängen und belästigen. Das wird dann gern als Kollateralschaden dieser Veranstaltungen abgetan. Es gibt keinen Unterschied zwischen der einen sexuellen Gewalt und der anderen.“

Wirklich nicht? Der Unterschied liegt darin, dass die sexuelle Gewalt in Nordafrika und im Nahen Osten zum Alltag gehört und dass in dieser Hinsicht dort permanent „Oktoberfest“ und „Karneval“ ist, denen sich keine Frau entziehen kann, indem sie diese Veranstaltungen meidet. Die Gewalt beginnt vor der Haustür auf der Straße. Nawel, eine algerische Mitarbeiterin, berichtete mir von regelmäßigen Übergriffen im Bus. Obwohl sie eigentlich die Verschleierung ablehnte, verhüllte sie sich für die Fahrt mit einem Hijab (Kopftuch). Das hielt Männer im Gedränge nicht davon ab, sich durch Reibung an Nawels Körper Befriedigung zu verschaffen.

Rachida, eine marokkanische Mitarbeiterin, musste ich eines Tages von meinem Grundstückswächter per Fahrrad abholen und heimbringen lassen. Sie hatte beschlossen, die Djellaba (langes Gewand) abzulegen, und war daraufhin von jungen Männern mit Messern verfolgt worden. Nun wurde sie, mit wippendem Haar und in Jeans auf der Fahrradstange sitzend, an ihren Peinigern vorbeigefahren.

Todesdrohungen der Fundamentalisten

Sexuelle Übergriffe sind in islamischen Ländern die Regel und nicht Ausnahmen. Eine Muslimin kann in Deutschland den Bus nehmen, ohne befürchten zu müssen, begrabscht zu werden, eine Europäerin in Nordafrika kann das nicht. Davon konnte ich mich während meines zehnjährigen Aufenthaltes in Algerien und Marokko überzeugen. Eine Muslimin kann in Deutschland auf den Markt gehen, ohne plötzlich Männerhände am Hintern zu spüren, eine Europäerin kann das in Nordafrika nicht. Westliche Frauen gelten bei vielen jungen Nordafrikanern als halbe Huren, weil „sie es ja schon vor der Ehe mit vielen Männern tun“. Selbst wenn sie mit ihrem siebenjährigen Sohn an der Hand – als Mutter sozusagen eine „heilige Kuh“ – weitab von allen Menschenmengen einen Spaziergang über eine Wiese machen sollte, dauert es nicht lange, bis junge Männer auftauchen, sich an sie drängen, nicht von ihr ablassen und ihr vulgäre Worte ins Ohr raunen. Die islamische Grundeinteilung der Welt in „Gläubige“ und „Ungläubige“ ermutigt den Übergriff auf „westliche“, gleich „ungläubige“ Frauen. Da hilft nur schnellste Umkehr und Verzicht auf jeden weiteren Spaziergang.

In den zehn Jahren Nordafrika habe ich zugleich viele Musliminnen und Muslime kennengelernt, die diese Sicht auf die „westliche“ Frau abscheulich fanden. Sie hielten großen Abstand zu den Predigern, die die Welt auf letztlich menschenfeindliche Art in „Gläubige“ und „Ungläubige“ einteilten, setzten sich für eine humane, weltoffene Auslegung des Korans ein, schrieben mutig und ungeschützt gegen religiösen Obskurantismus und legten sich mit den mächtigsten Männern ihrer diktatorischen Staaten an, Frauen und Männer, Intellektuelle, Künstler, aber auch unzählige sogenannte „einfache Leute“. Nicht zuletzt ihretwegen blieb ich trotz Todesdrohungen seitens der Fundamentalisten in Algier. Das Problem ist aber, dass die meisten maßgeblichen Islam-Instanzen in den muslimischen wie den nicht-muslimischen Ländern den theologischen Diskurs darüber verweigern, wie man die fatale „Gläubig/Ungläubig“-Dichotomie überwinden und das Verhalten undogmatischer Muslime in den Islam integrieren könnte. Auch die Wortführer der muslimischen Verbände sollten über diese „Ausgrenzung“ von Muslimen endlich offen diskutieren.

Meine Freunde und Gesprächspartner in Nordafrika riskierten so viel mehr, als es meine politischen Weggefährten aus der 68er-Zeit jemals riskiert hatten: Ermordung, Folter, Gefängnis. Man erinnere sich an den Oktoberaufstand von 1988, die erste und hierzulande kaum zur Kenntnis genommene Arabellion, bei der Büros und Ministerien der algerischen Einheitspartei gestürmt und Polizeikommissariate attackiert wurden – ohne einen einzigen religiösen Slogan. Diese Leute haben meinen Blick auf Musliminnen und Muslime geprägt.

Muslimische Dissidenz wird als „islamophob“ verhöhnt

Um so schockierender fand ich nach meiner Rückkehr aus Nordafrika den Blick meiner alten Weggefährten sowie des linksliberalen Mainstreams einschließlich der SPD und der Grünen auf die muslimische Welt: Sie schienen keine Ahnung zu haben von dem, was dort vor sich ging, wie sehr Frauen dort unter religiösen Diktaten litten, nachdenkliche Menschen von Staat und Staatsislam gleichzeitig fertiggemacht wurden. Sie schienen völlig zu ignorieren, wie sehr Islam und Diktatur letztlich Hand in Hand arbeiteten, wenn es darum ging, ihre gemeinsamen Hauptfeinde zur Strecke zu bringen: die Demokratie, die Menschenrechte, die Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung.

Die muslimische Dissidenz à la Necla Kelek, Seyran Ates, Taslima Nasreen, Hirsi Ali et cetera wurde von Linken und Linksliberalen in Deutschland kaum ernst genommen, wenn nicht sogar verhöhnt oder als „islamophob“ diffamiert. Meinungsfreiheit und Demokratie, so war zu lesen, seien nicht unbedingt Lebensformen, nach denen sich die arabische Welt sehne. Das gesamte linke und linksliberale Spektrum baute jedoch eifrig an einem Multikulti-Schutzprotektorat für das Kopftuch samt dahinter steckendem Frauenbild, den Hass auf den „Westen“, die Verschonung des Islams vor jeder Kritik. In diesem intellekt- und kritikfeindlichen Dunst konnten die Parallelgesellschaften aufblühen. Dieses Nicht-wissen-Wollen war unfassbar.

Heute taucht diese Haltung im Zeichen der „Willkommenskultur“ und der „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“-Rhetorik wieder auf. Man erinnere sich nur an das Frohlocken der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt auf allen Fernsehkanälen über den höchstrichterlich ermöglichten Einzug des Lehrerinnen-Kopftuches in deutsche Klassenzimmer. Warum aber schreien Millionen fundamentalistisch gesinnter Männer von Pakistan über Afghanistan, Iran, Saudi-Arabien, Nigeria, Mali, Algerien und Marokko nach dem Kopftuch, warum ist das Kopftuch dort am häufigsten zu sehen, wo es am fundamentalistischsten zugeht?

Der Umgang mit Muslimen ist neurotisch

Es ist zu hoffen, dass die Kölner Ereignisse endlich dem Diskurs über „die Muslime“, die man nicht „beleidigen“ darf, ein Ende setzen, dass man hinter den „Muslimen“ – ein Begriff, den die Fundamentalisten zum Oberbegriff für alle Islam-Gläubigen gemacht haben, während man früher eher von Ägyptern, Algeriern, Marokkanern et cetera sprach – Menschen erkennt, die man behandelt, wie man selbst behandelt werden möchte: als selbstverantwortlicher, lernfähiger, kritikoffener Erwachsener und nicht als Kleinkind, dem man sein Lieblingsspielzeug, in diesem Fall die Religion, nicht madig machen darf, weil es sonst aus Wut alles kurz und klein schlägt.

Das war bisher nicht der Fall. Der Umgang mit Muslimen war bisher eher neurotisch denn normal. Man sollte sich bei dieser Neuorientierung ein Beispiel an jenen muslimischen Intellektuellen in der arabischen Welt nehmen, die längst begriffen haben, dass Islamkritik nicht Angriff auf Muslime bedeutet, sondern Schutz vor seinen menschenverachtenden Auswüchsen, die sich gegen Frauen, Homosexuelle, eigenständig Denkende und sogenannte „Ungläubige“ richten, also auch gegen Millionen von Musliminnen und Muslimen.

Auch hier kann man sich ein Beispiel an muslimischen Schriftstellern wie Boualem Sansal, Abdellah Taia, Mona Eltahawy, Mohamed Choukri oder Kateb Yacine nehmen: „Haare aus glühendem brüchigen Eisen, auf dem die Sonne wirr sich häuft, wie eine Handvoll Wespen“ – dieser Satz aus „Nedschma“, dem weltberühmten Roman von Kateb Yacine, durfte einmal sein – vor den Kopftuch-Zeiten. Was für eine witzige, schöne, intelligente, zauberhafte muslimische Welt es selbst heute noch gibt und wieder neu geben könnte, würde der elende Entschuldigungsdiskurs für deren zerstörerische Geister endlich ein Ende finden! Warum sich nicht Mut anlesen oder auch auf Tareq Oubrou hören, den Imam der Moschee von Bordeaux? Der fordert Muslime auf, es einmal mit etwas „diskreter Sichtbarkeit“ religiöser Insignien, sprich dem Kopftuch, zu versuchen, um auf eine weniger religiöse europäische Öffentlichkeit Rücksicht zu nehmen, zumal das Kopftuch für den Glauben „nebensächlich“ sei.

Nazislahm

Männer nehmen sich aus dem Koran, was ihnen passt

Als ich einer marokkanischen Bekannten aus Rabat einmal die Kleinmarkthalle in Frankfurt zeigte, bemerkte sie zu meiner Überraschung: „Das ist der schönste Soukh, den ich je erlebt habe.“ „Unsere Kleinmarkthalle?“, erwiderte ich. „Ohne die Farben Marokkos, ohne das Karminrot und Safrangelb der Gewürzpyramiden?“ Ihre Antwort: „Ohne das Blau von Ellenbogen, die sich Ihnen ganz zufällig derart in die Brust rammen, dass Sie vor Schmerz aufschreien könnten. Ohne das Grün von Kniffen und Griffen sonst wohin. Stimmt, diese Farben Marokkos hat Ihre Kleinmarkthalle nicht.“

„In der Kleinmarkthalle haben die Frauen das Sagen und nicht der Koran“, entfuhr es mir. „Pardon, ich wollte den Koran nicht beleidigen. Ich weiß, dass im Koran steht, dass auch die Männer ihre Augen niederschlagen sollen, wenn sie einer Frau begegnen, und nicht nur die Frauen, wenn sie Männern begegnen.“ „Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen“, erwiderte die Bekannte, „denn der Koran wird schon ewig von Männern ausgelegt. Die nehmen sich, was ihnen passt.“ Zum Beispiel Sure vier, Vers 34: „Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie ausgezeichnet hat.“ Oder Sure zwei, Vers 228: „Die Männer stehen eine Stufe über ihnen. Gott ist mächtig und weise.“ Oder Sure zwei, Vers 223: „Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt…“ Das sitzt. Das gilt zwar nur für das, pardon, „Besäen“ von Ehefrauen, ist aber längst auf die unverheirateten Männer übergeschwappt, die es jeden Tag auch zum „Säen“ drängt, weil sie arm sind und ihnen das nötige Geld zum Heiraten fehlt. „Nicht meine Schuld, sagen die sich und gehen sich ihr täglich Stück Frau grabschen.“

„Klingt nicht gut“, sagte ich. „Was sollen junge Leute machen?“, fuhr die Besucherin aus Rabat fort, „Sex vor der Ehe ist bei uns gesetzlich verboten, denn er gilt im Islam als Unzucht. Einer unserer religiösen Scheichs hat neulich sogar öffentlich gezeigt, dass er sich des Problems bewusst ist. Scheich Abdelbari Zamzani hat per Fatwa den unverheirateten Marokkanerinnen die Karotte empfohlen! Als er daraufhin verspottet wurde, konnte er das nicht verstehen, er habe doch als Feminist gesprochen. Obendrein hat Zamzani sogar die Hymen-Reparatur erlaubt – nach einem Unfall! Wissen Sie, es ist dieser Mischmasch aus religiösen Geboten und heutiger Lebenswirklichkeit, der bei den Männern zu permanentem sexuellen Notstand führt – von den Frauen redet dabei übrigens niemand.“

Frauen mit kurzen Röcken werden als „Schlampen“ beschimpft

In den zehn Jahren meines Aufenthaltes in Nordafrika und auch bei den späteren Besuchen dort habe ich nicht eine einzige Frau getroffen, die nicht von sexuellen Belästigungen zu berichten gewusst hätte. Mit der zunehmenden Islamisierung Algeriens und Marokkos kann schon das Tragen eines Rockes zu Übergriffen führen. So geschehen in Inezgane bei Agadir: Im Juni 2015, einen Tag vor Beginn des Ramadans, gingen zwei junge Marokkanerinnen namens Sanaa und Siham im Soukh von Inezgane einkaufen. Die beiden Frauen trugen Röcke, die etwas oberhalb der Knie endeten. Als ein Händler die beiden erblickte, bemerkte er zu den Umstehenden, diese Art der Kleidung verletze das Schamgefühl aller Marokkaner, worauf sich sogleich eine Menschenmenge um die beiden Frauen scharte, sie als Schlampen beschimpfte, junge Männer sich an die beiden Mädchen drängten, sie anfassten und vulgäre Gesten machten.

Die von einem anderen Händler zum Schutz der Frauen herbeigerufenen Polizisten fanden die Kleidung Sanaas und Sihams gleichfalls schamlos. Sie nahmen die beiden Frauen fest und überstellten sie am nächsten Morgen dem Staatsanwalt. Im selben Soukh wurden wenige Tage später zwei für homosexuell gehaltene Männer zusammengeschlagen und gleichfalls festgenommen. Kein Ulema protestierte im einen wie im anderen Fall, während im Touristenort Agadir Schilder mit der Aufschrift „Respect Ramadan. No Bikinis“ auftauchten, um Marokkanerinnen und Ausländerinnen daran zu hindern, sich am Strand zu bräunen.

Der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun schrieb Anfang August 2015 zu diesen Vorfällen: „Es wird Zeit, dass die Regierung auf diese neue Diktatur der Ignoranz, der Frustration und der Dummheit reagiert. Letzte Woche haben mit Säbeln und Dolchen bewaffnete Halunken am Strand von Tanger Jagd auf unverschleiert Badende gemacht. Vorsicht, das fängt mit einer Belästigung dieser Art an und endet mit einer Bombe in einem Schwimmbad oder in einem Café. Die Sicherheitsdienste müssen dieses gefährliche Treiben absolut ernst nehmen und die Sicherheit und Freiheit des Individuums garantieren, ob Mann oder Frau.“ Einen Monat zuvor hatte es das mörderische Attentat am Strand von Sousse in Tunesien gegeben, der Salafisten als „Bordell“ gilt.

Die Linke muss sich ändern

Gegen diese Entwicklung eines außer Rand und Band geratenen Islams, dessen Schizophrenie sich diesmal vor dem Kölner Hauptbahnhof ausgetobt hat, gibt es nur ein Mittel, soll die Entwicklung nicht in Richtung Regression weitergehen: Der Islam muss die gleiche Kritik aushalten lernen, wie das Christentum sie hat aushalten müssen. Doch die hiesige seriöse Islamkritik besteht bisher aus einer Handvoll Frauen und Männern, die von den Islamverbänden als „islamophob“ abgelehnt werden. Das muss sich ändern.

Ebenso muss der Resonanzboden für die liebedienerische Haltung des hiesigen linken Spektrums gegenüber jedwedem Obskurantismus verschwinden, sobald dieser nur das Etikett „muslimisch“ trägt. Diese Liebedienerei ist zwar verständlich, teilt die fundamentalistisch-muslimische Welt doch die anti-amerikanische, antiwestliche und antiisraelische Aggressivität, die das Lebenselixier der deutschen Linken ausmacht. Sie ist gemeingefährlich, weil sie in ihrer Verbundenheit mit dem fundamentalistisch festgefahrenen Islam unbesehen jenes „Ungeheuer“ in Kauf nimmt, das der muslimische Philosoph Abdennour Bidar sich aus diesem entwickeln sieht.

Seit fünfzehn Jahren drischt die deutsche Linke auf muslimische Aufklärerinnen und Aufklärer ein, beschuldigt sie, Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten zu liefern. Wasser auf deren Mühlen aber liefert vor allem das Blut der Opfer des „Ungeheuers“, das muslimische Freunde verzweifelt bekämpfen, ohne dass die europäische Linke begriffe, was auf dem Spiel steht, auch für Nichtmuslime. Hauptsache, es geht gegen „den Westen“, der für den Niedergang der islamischen Welt verantwortlich sein soll – was keiner historischen Analyse standhält. So wie die Linke für das Scheitern des Sozialismus Sündenböcke findet, sucht sich die islamische Welt die ihren: Loser gesellt sich zu Loser, Underdog zu Underdog, gemeinsam sind wir stark, die Rachsucht brennt: Passt auf, wir werden es euch heimzahlen!

Der „sterile“ Islam setzt sich in den Köpfen fest

Die muslimische Intelligenz Nordafrikas hingegen hält Islamkritik für das sine qua non, sollen ihre Gesellschaften nicht dauerhaft einem Obskurantismus anheimfallen, der entsprechende Tendenzen via Immigration und Kommunikation auch in Deutschland noch verstärken würde. Rechtspopulismus machen die muslimischen Dissidenten nordafrikanischer Herkunft vor allem im frauen-, fremden- und aufklärungsfeindlichen „Theo-Populismus“ eines sich zunehmend „salafisierenden“ Islams aus, dem staatliche und religiöse Autoritäten keine stichhaltige Argumentation entgegensetzen, weil sie selbst die „westlichen“ Menschenrechte scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

Die Einzigen, die sich um Aufklärung bemühen, sind die muslimischen „Freiheitssucher“, wie sie der tunesische Psychoanalytiker Fethi Benslama nennt. Gern sähen die Dissidenten der muslimischen Welt europäische Linke und Intellektuelle an ihrer Seite. Vergeblich, wie Fethi Benslama bereits 2004 in seiner „Nicht-Unterwerfungserklärung zum Gebrauch für Muslime und diejenigen, die es nicht sind“, feststellte: „Manche Nachfahren der Aufklärung sind blind für die Aufklärung der anderen.“

Von europäischer Aufklärung unbehelligt, kann sich auch hierzulande deshalb ein Islam im Bewusstsein der jungen muslimischen Generation festsetzen, den der 2015 verstorbene muslimische Philosoph und Islamologe tunesischer Herkunft Abdelwahab Meddeb folgendermaßen charakterisierte: „Eine Religion, die sich die letztendliche nennt, Trägerin der definitiven göttlichen Botschaft, die die prophetische Inspiration versiegelt, das, was vor ihr war, rekapituliert und rektifiziert, eine solche Religion, wortwörtlich genommen, annulliert jede Fragestellung, gründet eine absolute Wahrheit ohne möglichen Disput… Reduziert auf ein solches Skelett, zeigt der Islam sich religiös und politisch als austrocknende, sterile, das ,akut Lebendige‘ zeitgemäßer Fragestellungen ignorierende Sicht auf die Welt, erhebt sich zu einem alles an sich reißenden, aggressiven ,Monologismus‘, taub für jeden Dialog, abgeschnitten von den Voraussetzungen, die die Beziehung zwischen Personen und Völkern, zwischen Bürgern und Nationen eröffnen.“ Gegen einen solchen Islam werden die neuerdings geforderten „Integrationszentren“ nicht viel ausrichten, wenn sie sich vor der Auseinandersetzung mit ihm drücken, um muslimische Einwanderer nicht zu „beleidigen“.

Muslime selbst lesen dem Islam die Leviten

In muslimischen Ländern gewinnt genau dieser taube Islam in den jeweiligen staatlichen Fernsehsendern seit Jahren an Einfluss, vor allem, wenn sie von Saudi-Arabien gesponsert werden. Ergebnis ist der sich ausbreitende „Theo-Populismus“. Erfinder dieses Begriffs ist der in Oran lebende Journalist und Schriftsteller Kamel Daoud. Im „Quotidien d’Oran“ schreibt er seit Jahren die Kolumne „Raika Raikoum“ („Unsere Meinung – Ihre Meinung“). Am 28. Mai 2015 stellte er dort die Frage: „Müssen wir gegen den Theo-Populismus in den Untergrund gehen?“, eine Anspielung auf den Untergrund während des Befreiungskrieges gegen Frankreich: „Zu kurzer Rock, abgewiesen in einer Fakultät von Algier, ein rückwärtsgewandter Rektor, der per Anstands-Fatwa seinen Wachmann gegen die Studentin unterstützt. Undenkbar vor einigen Jahrzehnten, denkbar geworden gestern und vorgestern, weil selbst ein Rektor in Algerien inzwischen binär in halal/haram (erlaubt/nicht erlaubt) denkt. Aber das ist nicht der einzige Fall des im Namen des einzigen Gottes einzig erlaubten Denkens … Der behaarte Tumor (Daoud meint den Salafismus) ist in die algerischen Riten eingedrungen, die Kleidung, den Teint und die Zahnpflege. Zeit bedeutet inzwischen Gebet und nicht mehr Pünktlichkeit, Versprechen heißt inzwischen ,inschallah‘ und nicht mehr Worthalten. Das Ziel des Lebens ist der Tod, nicht das Leben… Es ist das binäre halal/haram-Denken, das den ,Theo-Populismus‘ ausmacht: ,Kreuzzüglerisierung‘ des ,anti-muslimischen‘ Westens, Obsession eines in allem überall gewitterten jüdischen Komplotts, Promotion des islamistischen Vorbildes in der Mode, den Riten, der Sexualität, dem Zölibat, der Ehe… Das Land: verschleiert, nikabisiert, gemobbt und in eine Frauenhintern-Überwachungsstation verwandelt, mittels beschämender und mittelalterlicher Predigten.“

Das ist das Nordafrika, aus dem auch einige der Kölner Täter kommen. Viele der Phänomene sind mehr oder weniger auch in den hiesigen muslimischen Gemeinschaften zu beobachten. Eines existiert schon lange: Das „Erwecken von Schuldgefühlen bei den progressiven Eliten und deren Denunzierung als… Islamophobe“ (Daoud), insbesondere durch die Islamverbände, Linke und Grüne. Deshalb dürfen wir uns davon nicht mehr ins Bockshorn jagen lassen, denn es sind Muslime selbst, muslimische „Freiheitssucher“, die genauso wenig „islamophob“ sind wie wir, wenn sie einem frauen-, fremden- und gedankenfeindlichen Islam die Leviten lesen statt sich ihm zu unterwerfen.

_____

Time am 11. Januar 2016

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gasbeitrag-von-samuel-schirmbeck-zum-muslimischen-frauenbild-14007010.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

_____

PS, lesen Sie auch:
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/08/alla-hasst-frauen/

Wer ihn beleidigt, stirbt!

10. Januar 2015

M&M

Mal wieder wurde eine Reihe unschuldiger Menschen von Mohammedanisten abgeschlachtet. Das ist schockierend, weil es nicht in Nigeria sondern mitten in Europa, mitten in Paris geschah.

Alle, auch jene, die vorher gegen die Handlungen der Ermordeten gehetzt hatten, erklären sich solidarisch mit den Leichen. Am solidarischsten sind natürlich die Orks – denn sie lieben Leichen.

Sie heucheln Bedauern, sie heucheln Entsetzen, aber entsetzt sind sie in Wirklichkeit nur über mögliche Konsequenzen für sie selbst. „Die Morde haben mit dem Mohammedanismus nichts zu tun, sie sind eine Beleidigung für unseren Propheten“, lügen sie. Doch ihre Erklärungen und weiteren Ausführungen zeigen eben das, dass die Morde nämlich nicht nur unbedingt etwas mit dem mordaufrufenden Kloran und dem mörderischen Propheten zu tun haben, sondern sie zeigen auch, dass die friedlichen Mohammedanisten nur auf den geeigneten Moment zum Zuschlagen warten.

Mazyeks ZMD und die Türkische Gemeinde Berlin haben einen Aufruf veröffentlicht, einen Aufruf „zur Mahnwache für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland und für Meinungs- und Religionsfreiheit“ (1).

Da haben sie den Braten schon gerochen mit ihrer Forderung nach „Meinungs- und Religionsfreiheit“. Die fordern sie nur für Deutschland, nicht etwa für Saudi-Arabien oder die Torkei. Deshalb bedeuten die Begriffe für sie auch nur das Verbot der Kritik an ihrer Religion, am Mohammedanismus, nichts sonst.

Der Braten, den sie riechen, das ist natürlich eine Einschränkung der Religionsfreiheit, über die im freien und demokratischen Westen im Interesse des Erhaltes der offenen Gesellschaft allerdringendst nachgedacht werden muss! Die Orks vertreten die derzeit einzige Religion in Europa, die diesbezüglich zum Thema werden könnte, die im Interesse der Allgemeinheit eingeschränkt werden könnte bzw. nach meiner Ansicht unbedingt eingeschränkt werden MUSS.

Und dann zeigen die Torks ihr hassverzerrtes Gesicht:

Wir werden es nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft von Extremisten, die nur das Ziel haben, Hass und Zwietracht zu stiften, auseinandergerissen wird. Wer jetzt noch rassistische und islamfeindliche Parolen ausgibt, stärkt die Scharfmacher, Brandstifter und Terroristen. Dagegen müssen wir als Nichtmuslime und Muslime stärker als bisher und gerade in diesen Zeiten in der Mitte der Gesellschaft für die Demokratie zusammenstehen und Gesicht zeigen.“

Sie fühlen sich – bestärkt von unseren verräterischen Dimmi-Eliten in Politik und Medien – schon so erhaben und mächtig, dass sie formulieren: „Wir werden es nicht zulassen…“. Ihr Sieg ist ihnen bereits selbstverständlich.

Was werden sie „nicht zulassen“?

Werden sie Morde im Namen des Mohammedanismus verhindern? Werden sie exklusive und gesellschaftsspaltende Gesetze für Orks verhindern? Wollen sie jetzt auf ihre bösartigen Riten der Knabenverstümmelung, der minderwertigkeitsmarkierenden Frauenkleidung und der sadistischen Halaschlachtung verzichten? Natürlich nicht!

Ihr Kampf gilt nicht dem mohammedanistischen Terrorismus, sondern er gilt… der Kritik am terroristischen Mohammedanismus:

„Wer jetzt noch rassistische und islamfeindliche Parolen ausgibt…“, so drohen sie.

Alboga

In das gleiche Horn hatte gestern der „Islamwissenschaftler“ und DITIB-Sekretär Bekir Alboga gestoßen. Zunächst log er über die mohammedanistischen Grundlagentexte, dass sich im Studio des Deutschlandfunks alle Balken verbogen (2):

„Hass hat in der islamischen Lehre der Barmherzigkeit keinen Platz.“

Dann log er, und er log, underlogundlog, dann log er noch ein wenig, und dann sagte er:

„Schauen Sie, man müsste natürlich sagen: Meinungsfreiheit verteidigen wir alle. Aber ob man den Führer, sozusagen den Prophet, den Vermittler einer Weltreligion – ich habe mir die Karikatur nicht angeschaut, aber muss man jetzt den Propheten Mohammed mit einer Handgranate malen? Ist das auch nicht eine Provokation? Man kann das so verstehen, man möchte provozieren. Man darf provozieren. Aber zählen die Gefühle der Muslime nicht? Gibt es auch nicht für die Muslime Werte, die man mit Respekt behandeln sollte? Wollen wir nicht einen Weltfrieden? Wollen wir nicht friedlich zusammenleben? Müssen wir uns ständig gegenseitig provozieren? Ich würde momentan zum Beispiel auf jede Provokation verzichten.

Ähem: „Man müsste natürlich sagen: Meinungsfreiheit verteidigen wir alle“? Man „müsste“, aber man tut es dann doch nicht? Warum wählt Herr Alboga denn den Konjunktiv?

Er sagte: „Wollen wir nicht einen Weltfrieden? Wollen wir nicht friedlich zusammenleben? Müssen wir uns ständig gegenseitig provozieren? Ich würde momentan zum Beispiel auf jede Provokation verzichten.“

Er meinte: „Wer unseren Propheten beleidigt, stirbt!“

_____

Time am 10. Januar 2015

_____

1) http://www.islam.de/24522
2) http://www.deutschlandfunk.de/reaktionen-auf-anschlag-das-war-selbstjustiz.694.de.html?dram:article_id=308207

Orks aller Länder…

17. Januar 2013

Internationale

Mitte November tagte die mohammedanistische Internationale in der von den Orks besetzten Stadt Istanbul, wie „islam.de“ berichtet (1). Eingeladen waren die Länder Eurasiens, und das Motto war: “Der islamische Horizont Eurasiens – von der Tradition in die Zukunft”. Was ist Eurasien? Hier eine Abbildung von „Wiki“ (2):

Eurasia

Uiuiui, unsere Zukunft? Nein, wie bescheiden, so kennt man sie, die Orks. Sklafrika wurde übrigens traditionellerweise nicht eingeladen, jedoch ist ab jetzt auch Deutschland unter Führung der Torks Ihsan Öner (ATIB-Chef, 3) und Bekir Alboga (DITIB-Boss, 4) sowie, Sie ahnen es, Aiman „eigentlich verfassungstreu“ Mazyeks in dieser internationalen Organisation zur Abschaffung bürgerlicher Freiheiten und Durchsetzung der Scharia vertreten.

Über die ATIB heißt es bei Wiki beispielsweise:

„… das ATIB die Idee einer ‚nationalistisch – islamistisch geprägten Parallelgesellschaft’ vorwirft. Auch Vertreter der Aleviten und der Armenier kritisieren, ähnlich wie bei den Verbänden Milli Görüs und DITIB, eine ‚mangelnde Distanz zu extremistischen Verbänden’ durch ATIB.“

Über die DITIB, eine Unterwandererorganisation von Ratze Fuhrergan, vermeldet „Wiki“:

„… vertrieb die DITIB weiterhin eine Islam-Fibel mit dem Titel ‚Erlaubtes und Verwehrtes‘ des türkischen Islamwissenschaftlers Hayrettin Karaman, in welcher das Schlagen von Ehefrauen als adäquates Verhalten dargestellt wurde.“

Wie man sieht, befanden sich die deutschen Unterwandererorks auf der Konferenz in der Mitte von Vertretern asiatischer und arabischer Despotien und Theokratien in der Gesellschaft Gleichgesinnter. Nach wie vor will „islam.de“ sich keinen muttersprachlich deutschen Lektoren leisten und stammelt:

„Der Premier hob hervor, dass die Begegnung der eurasischen Länder mit dem Islam und die aus dieser Begegnung entstandene Zivilisation mit ihrer reichen Kultur und ihrem wissenschaftlichen Erbe sind wichtige Anknüpfungspunkte und Botschaften, von der heute die Muslime sehr profitieren können.“

HadithsammlungSorry, Ratze, ist klar, dass ihr von uns wollt profitieren sehr, aber die reiche Kultur und die Wissenschaft begannen, nachdem ihr aus Europa vertrieben wart. Da nützt es auch nicht, wenn Prof. „Unrat“ Görmez überreicht the Fuhrergan wertvolle Hadith-Sammlung, denn was stehen da drin, sein das Peinlichste, was je im Namen einer Religion veröffentlicht wurde (5). „islam.de“:

„Prof. Dr. Mehmet Görmez… ging in seiner Rede intensiv auf den diesjährigen Leitsatz ein. Als Schritt in diese Richtung hatten 85 Hadithgelehrte in achtjähriger Arbeit eine Hadithsammlung mit dem Titel  ‚Der Islam im Lichte der Hadtihe’ vorgelegt.“

Tja, die „Hadtihe“… Offenbar stand die Versammlung der Vertreter von existenten Schurkenstaaten und solchen, die es nach Ansicht der Delegierten erst noch werden müssen, in hohem Maße im Licht dieser unsäglichen Sammlung abartigster und widersinnigster Sprüche, und dass man einfach nicht von ihnen lassen kann oder will, zeigt, wie es um die Reformfähigkeit und den Gehalt an Geistigkeit bei den Mohammedanisten bestellt ist.

Bitte geben Sie sich keinen Illusionen hin.

_____

Time am 17. Januar 2013

_____

1) http://www.islam.de/21712
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Eurasien
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Avrupa_Türk-İslam_Birliği
4) http://de.wikipedia.org/wiki/DITIB
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/hadithe-1-einleitung/

Revolution bei „islam.de“

28. Dezember 2011

„islam.de“ (Motto: „Bei uns wird der islam klein geschrieben“) ist der Netzauftritt von Aiman Mazyeks Orkverband „Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.“ (ZMD).

Oben auf dem Titel stand gestern ein Artikel mit der Überschrift „Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) verurteilt die Anschläge auf Kirchen in Nigeria scharf“ (1). Zur Verurteilung der abscheulichen Terrorattentate hatte der KRM, ein Zusammenschluss der vier mohammedanistischen Verbände DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD, zwar drei Tage gebraucht, aber immerhin, die Erkenntnis, zumindest Takija üben zu müssen, ist neu.

„Der KRM ruft alle Juden, Christen und Muslime weltweit zur Solidarität gegen Gewalt, Terror und Unterdrückung auf. ‚Nur durch eine verstärkte und funktionierende Solidarität können wir dem internationalen Terrorismus entgegenwirken’ so Alboga abschließend“, heißt es.

Ist das Kennzeichen des gegenwärtigen und allgegenwärtigen Terrorismus aber nicht eher, dass er von Mohammedanisten ausgeübt wird, denn das er „international“ ist? Und ist es nicht so, dass die Orks durch die Bank die Abwehrmaßnahmen Israels gegen den seit vielen Jahrzehnten gegen das Land ausgeübten Ork-Terrorismus als „Staatsterrorismus“ usw.  verdammen und mit ihnen das Land und das Judentum? Und ist es nicht so, dass der jüdische und christliche Terrorismus nicht existent ist, es sei denn, man erklärt einen Psychopathen wie Breivik, der weder je eine Kirche von innen gesehen hat noch je auch nur eine einzige Bibelseite las, zum Vertreter des Christentums?

Wieder sehen wir, dass die Mohammedanisten zwanghaft lügen müssen. Der Terrorismus, der Orks und Nicht-Orks gleichermaßen bedroht, ist nämlich kein „internationaler“ Terrorismus, ein Terrorismus, dessen Ursachen in allen Ländern und Gesellschaften liegen, er ist ausschließlich ein Problem, welches aus dem Kloran hervorgeht, in dem es beispielsweise heißt:

„Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt…“ (47. Sure, Vers 4; Recl. S. 480)

Der gegenwärtige Terrorismus ist mohammedanistischer Terrorismus, nichts sonst. Die Revolution bei „islam.de“ bestand denn auch nicht in dem einigermaßen verlogenen Haupttext, sondern vielmehr in einer Anzeige, die rechts daneben stand. Diese zeigte in einer Slide-Show einige Frauenkostüme. Und eine der Frauen, Sie glauben es kaum, trug KEINEN Putzlappen um die Haare, nein, sie durfte diese frei zeigen und einen recht tiefen Ausschnitt dazu.

Eine Frau ohne Minderwertigkeitsmarkierung auf „islam.de“, das war in der Tat revolutionär, so revolutionär, dass es tags darauf schon wieder revidiert wurde. Hier das Ergebnis der Konterrevolution:

imzadi

Immerhin, ein Anfang ist getan!

_____

Time am 28. Dezember 2011

_____

1) http://www.islam.de/19480