Posts Tagged ‘Bekir Bozdag’

Höchste Zeit für einen Putsch, Ratze!

7. März 2014

TURKEY-EGYPT-POLITICS-UNREST

Falls Ratze Fuhrergan nicht freiwillig abtreten sondern putschen will, wird es höchste Zeit dafür, und es wäre auch in hohem Maße mohammedanistisch. Lesen Sie einen Artikel von Michael Martens, der heute auf „FAZ.net“ veröffentlicht wurde (1).

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Internet-Enthüllungen

Erdogan – ganz ungeschminkt

Immer mehr Tondokumente finden ihren Weg ins Netz, auf denen der türkische Ministerpräsident zu hören sein soll. Die Mitschnitte decken auf, wie wenig sich Erdogan um Gewaltenteilung und andere Grundregeln schert.

Das Gespräch, das Barack Obama und Tayyip Erdogan am 19. Februar dieses Jahres miteinander geführt haben, gehört zu jenen Telefonaten des türkischen Ministerpräsidenten, die noch nicht im Internet nachzuhören sind. Dafür hat Erdogan nun selbst darüber berichtet. Demnach hat er Obama vor Fethullah Gülen gewarnt. Ankara bezichtigt den in den Vereinigten Staaten lebenden türkischen Religionsfürsten, Großunternehmer und einstigen Verbündeten, der Drahtzieher hinter den systematischen Lauschangriffen zu sein, denen sich die Regierung Erdogan ausgesetzt sieht. „Ich habe Obama gesagt, dass die für die Unruhe in der Türkei verantwortliche Person in seinem Land lebt, in Pennsylvania. Ich sagte: „Ich erwarte, was nötig ist“. Sie müssen die nötige Position einnehmen, wenn jemand die Sicherheit meines Landes bedroht.“ Obama habe positiv reagiert und gesagt, er habe die Nachricht verstanden, behauptet Erdogan.

Ob sich Erdogans Darstellung dieser Konversation in den kommenden Tagen im Internet mit ihrem Originalwortlaut vergleichen lassen wird, ist ungewiss, aber überrascht wäre niemand mehr. Fast täglich stellen einstweilen und vielleicht für immer Unbekannte neue Tondokumente ins Netz, auf denen angeblich Erdogan zu hören ist – und wie. Zu hören ist eine Regierung, die korrupt und undemokratisch bis ins Mark ist. In einer entwickelten Demokratie hätte das Material zehnmal einen Rücktritt des gesamten Kabinetts gerechtfertigt. Erdogan hat die Authentizität von drei (vergleichsweise) harmlosen Mitschnitten bereits zugegeben, bezeichnet die verfänglicheren indes als Fälschungen.

Doch selbst die offenbar authentischen Mitschnitte legen bloß, was sich bisher zwar aus guten Gründen vermuten, aber nicht immer stichfest beweisen ließ: Erdogan schert sich weder um Gewaltenteilung noch um andere demokratische Grundregeln. Da seine anonymen Mithörer offenbar reichlich Material haben, ist es gut möglich, dass die skandalösesten Enthüllungen noch zurückgehalten und erst kurz vor der Kommunalwahl am 30. März veröffentlicht werden.

Erdogan in Umfragen weiter stark

Unterdessen haben Erdogan und sein Justizminister Bekir Bozdag angedeutet, die Türkei werde womöglich versuchen, die Auslieferung Gülens aus den Vereinigten Staaten zu erwirken. Noch habe die Regierung einen solchen Schritt „seines Wissens“ nicht unternommen, doch gebe es „einige Einschätzungen“ die dafür sprächen – nämlich „Gesetzeswidrigkeiten, Unsittlichkeiten und einige Handlungen, die laut unseren Gesetzen Verbrechen sind“, sagte Bozdag dazu, ohne die Vergehen und ihre Urheber genauer zu benennen. Das unternimmt sein Regierungschef dafür um so deutlicher. Während sich Erdogan zu Beginn seines offenen Bruchs mit Gülen noch hütete, seinen in bestimmten muslimischen Kreisen der Türkei hoch angesehenen Gegenspieler beim Namen zu nennen, tut er sich inzwischen keinen Zwang mehr an. Zwar halten sich einzelne Politiker, so der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu oder Ankaras Bürgermeister Melih Gökcek, auffällig zurück, doch Erdogan schießt rhetorisch inzwischen aus allen Rohren gegen Gülen. „Die Gülen-Bewegung ist keine religiöse Gruppe, sondern eine politisch motivierte illegale Organisation. Ihre Mission ist es, die Regierung zu übernehmen“, sagte er auf einer Wahlveranstaltung in der Provinz vor Zehntrausenden seiner jubelnden Anhänger. Erdogan versucht, einen Keil zwischen Gülen und islamische Konservative zu treiben. „Die Gülen-Bewegung nutzt eure reinen und aufrichtigen Gefühle aus“, warnt er sie und macht es ganz deutlich: „Diese Leute (die Gülen-Bewegung) sind nicht länger eine religiöse Gemeinschaft, sie sind eine politische Organisation“. Nach der Wahl werde man „alle schmutzigen Beziehungen und alle schmutzigen Taten“ untersuchen und die Täter vor Gericht bringen. Dass an der Optimierung des türkische Justizsystems gearbeitet werde, hatte Justizminister Bozdag seinem Regierungschef in einem Telefonat, dessen Echtheit Erdogan bestätigte, bereits zugesagt. In dem Telefonat versicherte Bozdag, die Regierungspartei AKP habe fast 2000 „Freunde“, die zuvor Anwälte im Privatsektor waren, „in das System versetzt“. Soll heißen: Die Regierung installiert ihre Anhänger im Justizsystem, um die dort postierten Gülen-Adepten zu verdrängen.

Am Freitag verbreitete Umfrageergebnisse der als seriös geltenden Meinungsforschungsagenturen Konda und Metropoll haben unterdessen bestätigt, dass die Korruptionsbezichtigungen Erdogan bisher offenbar kaum geschadet haben. Demnach kann seine AKP bei den Kommunalwahlen mit 46 bis 49 Prozent (Konda) beziehungsweise 36 bis 42 Prozent (Metropoll) der Stimmen rechnen. Damit bliebe die AKP selbst in der für sie schlechtesten Prognose die stärkste Partei. Allerdings könnte sich das Ergebnis eintrüben, wenn es ihr nicht gelingt, die Bürgermeisterämter in Istanbul und Ankara zu halten.

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Time am 7. März 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/internet-enthuellungen-erdogan-ganz-ungeschminkt-12836516.html

Tief verankert

18. Oktober 2013

Klo+Aisha

Ganz real tief verankert: Aischa (9) und Mohammed (über 52) 

„Lügen sie aus Absicht oder jahrtausendealter Gewohnheit?“ fragt sich mancher. Dass die Mohammedanisten permanent lügen und verdrehen, ist hingegen für niemanden eine Frage. Hier ein aktuelles Beispiel aus der „Islamischen Zeitung“ (1):

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Bremen braucht mehr muslimische Pflegefamilien

„Zwangslagen und Identitätsprobleme“

Spätestens mit dem Besuch den des türkischen Vizepremier Bekir Bozdag Anfang diesen Jahres wurde deutlich, dass es Deutschland an vielen muslimischen Familien fehlt (bitte Komma einfügen, T.) die Pflegekinder aufnehmen.“

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Das angesprochene Problem besteht zunächst darin, dass viele mohammedanistische Familien ihre Kinder einem derartigen Grad von Gewalt und Verwahrlosung aussetzen, dass das Kindeswohl unmittelbar und massiv gefährdet ist, was daher die Inobhutnahme der Kleinen zwingend notwendig macht. Das angesprochene Problem besteht weiterhin darin, dass mohammedanistische Ehepaare kaum bereit sind, Pflegekinder aufzunehmen oder zu adoptieren. Aus diesem Grund werden z.B. torkischstämmige Kinder auch an nichtmohammedanistische Familien vermittelt. Dies, und nicht etwa die das Kindeswohl gefährdenden Familiensituationen oder die mangelnde Unterstützung durch mohammedanistische Ehepaare, ist für die Ork-Kommissare ein „Missstand“:

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„Herr Bozdağ sorgte sich hier um 4.000 türkischstämmige Kinder und verlangte vom deutschen Staat die Berücksichtigung ihrer kulturellen und religiösen Herkunft bei der Unterbringung in neue Familien. Die Zahl bezieht sich lediglich auf die türkischstämmigen und wird dementsprechend größer, wenn weitere Kulturen einbezogen werden. Bozdağ beschreibt den ,deutsch-türkischen Nachrichten’ seine Befürchtungen wie folgt: ,Denn jene Kinder werden automatisch in eine kulturelle Zwangslage versetzt und es entstehen Identitätsprobleme, die zu Psychosen führen’. Dabei wurde dieses Problem schon 2007 im Rahmen einer Recherche des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) festgestellt, dass die Nachfrage von muslimischen Familien nach Pflegekindern gering sei. Somit entstehen Probleme (bitte Komma einfügen, T.) diese Kinder in die geeigneten Familien unterzubringen. Aus diesem Missstand heraus sind die Jugendämter deutschlandweit mittlerweile darum bemüht (bitte Komma einfügen, T.) muslimische Pflegefamilien anzuwerben.

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Die Psychosen entstehen nicht etwa durch in Orkkreisen übliche drakonische Prügelstrafen, neiiiin! Sie entstehen nicht durch das Abschieben der Jungen auf die Straße, neiiiin! Sie entstehen nicht durch die Gefangenschaft der Mädchen in der Wohnung, neiiin! Sie entstehen dann, wenn man Kindern die kloranischen Lehren und die halalische Tierfolter vorenthält. Und schuldig ist einmal mehr der deutsche Staat, von dem etwas eingefordert und verlangt werden muss. An den Orks liegt es jedenfalls nicht. Beweis? Latürnich der Kloran:

„… denn die Bereitschaft (bitte Komma einfügen, T.) Kinder aufzunehmen (bitte Komma einfügen, T.) ist tief in unserer religiösen Überzeugung verankert,… äußerte sich Ismail Bascher als Vorsitzinder (bitte streichen „Vorsitzinder“, bitte schreiben „Vorsitzender“, T.) der Schura.“

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Time am 18. Oktober 2013
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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=17255

Boyun egme

1. Juli 2013

Torkei

Beugt euch nicht!

Der „Spiegel“ hat einen Bericht über die Unruhen in der Torkei auf torkisch gebracht. Die Reaktionen der Torks darauf waren erwartungsgemäß wutschäumend. Lesen Sie einen Bericht aus der heutigen FAZ von Karen Krüger (1).

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Reaktionen auf türkischen Spiegel-Titel

Schon kommt die nächste Verschwörungstheorie

„Der Spiegel“ bringt eine Titelgeschichte auf türkisch, Erdogans Regierung und ihr hörige Medien schäumen. Sachliche Kritik bleibt bisher die Ausnahme.

In der vergangenen Woche, die Proteste gegen die Regierung Erdogan waren da gerade etwas abgeflaut, hat der „Spiegel“ zum ersten Mal eine Titelgeschichte auch in türkischer Sprache herausgebracht: Auf zehn Seiten wurden die Proteste gegen die Zerstörung des Istanbuler Gezi-Parks und gegen die Regierung Erdogan beleuchtet. Der Verlag begründete die Ausgabe damit, ein Zeichen setzen zu wollen, dass das brutale Vorgehen des türkischen Staates gegen friedliche Demonstranten nicht nur Türken etwas angehe, sondern auch Deutsche, Europäer. Das Cover zeigte das Foto einer türkischen Aktivistin, die ein Schild mit einem Slogan in der Hand hält, dem man in den vergangenen Wochen in der Türkei häufig begegnete: „Boyun Egme“ – „Beugt euch nicht“.

Es war eine Premiere, die für Aufregung gesorgt hat: Deutsch-Türken, von denen sich Hunderttausende zu friedlichen Solidaritätskundgebungen in verschiedenen deutschen Städten versammelt hatten, haben die Aktion weitgehend positiv aufgenommen. Nämlich als Zeichen, dass die türkische Bevölkerung in Deutschland nicht nur in der politischen Kultur des Landes, sondern auch in der Kulturpolitik deutscher Medien angekommen ist – so der Tenor in einigen Internetforen. In der Türkei hingegen dominierte Ablehnung die öffentlichen Reaktionen (Aktivisten der Gezi-Park-Bewegung kamen allerdings nicht zu Wort).

Ein verzerrtes Porträt des Nachrichtenmagazins

In einer Fernsehansprache stellte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Bekir Bozdag die rhetorische Frage, wen der „Spiegel“ mit „Beugt euch nicht“ meine: „Sie rufen diejenigen dazu auf, die unter dem Vorwand des Gezi-Parks demonstrieren, und sie rufen diejenigen dazu auf, die angeblich unpolitisch sind aber politische Demonstrationen abhalten. Wem werden sie sich beugen? Der BBC, CNN oder dieser Schlagzeile? In der Türkei gibt es Demokratie und einen Rechtsstaat. Was aber drückt diese Schlagzeile aus? Gebt den Protest nicht auf und euch niemals geschlagen.“ Die Zeitung „Sabah“ reagierte mit einem Artikel unter der Überschrift „Der Spiegel veröffentlicht Anti-Türkeibericht“.

Der „Spiegel“ wird darin als Magazin porträtiert, das mit seinen Titelgeschichten über Muslime und Türken schon mehrfach Kontroversen ausgelöst habe. Zudem sei die falsche Berichterstattung über die Opfer der NSU-Morde eine Beleidigung der Opferfamilien gewesen. Die türkische Titelgeschichte und die damit verbundenen Äußerungen des stellvertretenden Chefredakteurs Klaus Brinkbäumer zeigten, dass man beim „Spiegel“ die Deutschkenntnisse der in Deutschland lebenden Türken für äußerst ungenügend halte. Die inhaltliche Kritik von „Sabah“ richtet sich vor allem dagegen, dass die Türkei als Land dargestellt werde, dass gespalten sei zwischen „Erdogans konservativen Anhängern“ und „Demonstranten aus allen Bevölkerungsschichten“.

Direkt an die Türkei adressiert?

Die Zeitung „Today‘s Zaman“ wiederum zitierte in ihrer Online-Ausgabe einen namentlich nicht genannten Diplomaten des türkischen Außenministeriums mit den Worten: „Unglücklicherweise ist die Berichterstattung des ,Spiegel’ über die Gezi-Park-Proteste von Anfang an weit entfernt von einer ausgewogen Reflexion und von verantwortungsvollem Journalismus gewesen.“

Die türkischsprachige Titelgeschichte lege den Eindruck nahe, dass das Magazin sich nicht an die deutsche Gesellschaft richte oder an Türken, die in Deutschland leben, sondern an die Türkei selbst. Ähnlich bewertet es Eyten Mahcuphyan, einer der Kolumnisten von „Today‘s Zaman“. Er schreibt, die Ausgabe werde von vielen Türken als Zeichen gewertet, dass das Magazin unlautere Absichten habe und politische Ziele verfolge anstatt Journalismus zu betreiben.

Im Zusammenhang mit Merkels Blockadeversuch der EU-Beitrittsgespräche entstünde bei vielen der Eindruck, die „Spiegel“-Ausgabe sei Teil einer „größeren politischen Verschwörung“. Auch Faruk Sen, der ehemalige Leiter des Zentrums für Türkeistudien in Essen, der inzwischen als Präsident der Deutsch-Türkischen Stiftung für Bildung und wissenschaftliche Forschung fungiert, hat sich in der Zeitung zu Wort gemeldet: Was der „Spiegel“ gemacht habe, sei nicht hinnehmbar. Die Titelgeschichte sei durch den „tiefen deutschen Staat“ veranlasst worden, um die deutsche Elite gegen die Türkei aufzubringen. Weiterhin behauptetet er gegenüber „Today‘s Zaman“, dass der „Spiegel“ seine Auflage aus diesem Grund in der vergangenen Woche erhöht habe.

Seine Auflage hatte das Magazin für die deutsch-türkische Ausgabe tatsächlich erhöht. Allerdings nicht, wie Sen vermutet, um dem „tiefen deutschen Staat“ Folge zu leisten. Maximilian Popp, einer der Autoren der „Spiegel“-Geschichte schreibt dazu auf Facebook: „Wir können unseren Lesern versichern: Wüsste der ,Spiegel’ von der Existenz eines ,tiefen Staats‘ in Deutschland, er hätte längst ausführlich darüber berichtet.“

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Time am 1. Juli 2013

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/reaktionen-auf-tuerkischen-spiegel-titel-schon-kommt-die-naechste-verschwoerungstheorie-12265879.html