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Wahnsinnig ist wer?

13. September 2010

Licht-Environment am Ground Zero

Wahnsinnig sind bekanntlich immer die anderen. Ich glaube, Wahnsinn fängt mit Begriffsverwirrungen an. Die ungarische Tageszeitung „Népszabadság“ hat, wie die FAZ heute berichtet, Pastor Terry Jones als Wahnsinnigen festgestellt. Sie schrieb (NACH Jones‘ eleganter Rückwärtsrolle):

„Jede Art der Bücherverbrennung kann sehr schnell zur Menschenverbrennung führen. Die Geschichte der Menschheit kennt dafür viele Beweise. Vor allem die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Bücherverbrennung und Faschismus sind ein Paar. Der Prediger, der mit faschistischen Methoden gegen den Wildwuchs des islamischen Glaubensfanatismus vorgeht, steht jenen sehr nahe, die er verallgemeinernd als Terroristen bezeichnet… Der Bücher-Scheiterhaufen des Terry Jones in Florida ist das Zeichen des Wahnsinns. Nun sagt er, dass er das Ereignis nur verschoben hat. Dabei hält er das Streichholz in der Hand.“

Es wird eine ganze Menge bedruckten Papiers recycelt oder verbrannt, was eigentlich nie dazu führt, dass anschließend noch ein paar Menschen hinterhergeworfen werden. Der Zusammenhang zwischen dem Happening von Jones und der Vernichtung missliebiger Literatur (bzw. ihrer Autoren) in Deutschland durch die Nationalsozialisten ist ein scheinbarer und konstruierter.

Zwar sind beide Handlungen symbolisch und nutzen als Requisiten bedrucktes Papier und Feuer, bei dem Kunsthappening jedoch handelt es sich um ein bestimmtes Buch, welches als menschen- und staatsfeindliches Pamphlet vom Range Hitlers „Mein Kampf“ erkannt wurde, während die andere Aktion den totalen Vollzug symbolisierend (die Feinde der Nazis waren bereits massenhaft inhaftiert oder massakriert worden) jeden einzelnen Menschen in Deutschland in Todesangst versetzen und gefügig machen sollte, und jedes Werk jedes Schriftstellers betraf, der nicht systemkonform war.

Während die Bücherverbrennung der Nazis also ein Akt des Staatsterrorismus war, und also ein typisches Merkmal des Faschismus, wies die private Aktion von Jones in intelligenter Weise auf den Kern des Mohammedanismus als faschistisch seiend hin.

Wie man sieht, läßt sich mit scheinbar gleichen Zutaten ein völlig entgegengesetztes Ergebnis erzielen: Einerseits die Symbolisierung der vollständigen Inbesitznahme und physischen Bedrohung jedes einzelnen Individuums durch eine Gewaltherrschaft („Wenn wir dies Buch bei Ihnen finden sollten…“), andererseits die Warnung vor dieser Gewaltherrschaft durch ihre Symbolisierung bzw. die ihrer Ursache, nämlich des Kloran, wie auch ihrer Methode, nämlich Gewalt. Indes, der britische „Guardimmian“ schleimte aus allen Nähten:

„Der Pastor mag zwar das bislang extremste Beispiel sein, aber er weist auf eine tieferliegende Entwicklung hin, vor allem in Florida… Eine wachsende Zahl von Muslimen, die fast ihr ganzes Erwachsenenleben in Amerika verbracht haben, deren Kinder all das machen, was auch amerikanische Kinder tun, müssen zum neunten Jahrestag von Al Qaidas Anschlägen auf New York und das Pentagon neue Feindlichkeiten und Verdächtigungen ertragen. Der Islam wird in dieser Denkweise nicht als Religion gesehen, sondern als Regierungs- und Rechtssystem… Nach neun Jahren Inkubationszeit ist die antimuslimische Stimmung jetzt ausgebrochen.“

Die ist doch nicht nach neun Jahren plötzlich ausgebrochen, diese Kenntnis einer faschistischen Bedrohung, die hier herabsetzend als „Stimmung“ denunziert wird – Die hat sich vielmehr durch neun Jahre fortgesetzen Schlachtens, Schreiens und in der Tat massenhaften, wahnhaften Verhaltens der mohammedanistischen Welt erst gebildet.

Ich kann so gut wie nie mal was Positives aus dieser Sphäre zur Kenntnis nehmen, obwohl die Dimmi-Journalisten mir die Dubai-Reisen um die Ohren hauen und die Orks schön reden, wo sie können. Es ist nur einfach so, dass das durchsichtige Dimmigeschwätz sich meist binnen kurzer Zeit als Fantasie oder eben… wahnsinnige Spinnerei entpuppt.

By the way, die Klorane, die symbolisch verbrannt werden sollten, waren bezahlt, nicht geraubt!

Niemand wird übrigens einen Mohammedanisten irgendwie verfolgen, der das macht, was alle machen, der seinen Glauben privat lebt und als Ork gar nicht zu erkennen ist (so wie ich auch als Christ übrigens auch nicht ohne weiteres zu erkennen bin). Wenn „deren Kinder“ aber Dinge tun, die sehr, SEHR anders sind, fällt das natürlich unangenehm auf.

Und es ist leider festzustellen, dass die Mohammedanisten von immer mehr fremden und abstoßenden Dingen behaupten, sie seien im Sinne ihrer Religionsausübung unverzichtbar. Da ist das täglich fünfmalige Popo-in-die-Luft-Spiel, da werden regelmäßig Tiere vor Kinderaugen sadistisch zu Tode gebracht, da werden im Flugzeug die Gebetsteppiche ausgerollt, da werden ganze Häuserblocks von kreischenden Niederwerfern abgeriegelt, der Sportunterricht wird boykottiert, das Essen sowieso, Taxifahrer verweigern den Transport von Blindenhunden, am Ground Zero muss auf Alla komm raus eine Triumph-Muschi gebaut werden, in der sie gegen den Westen hetzen wollen, da sind die Reden ihrer Führer, die z.B. ausnahmslos feststellen, dass Klo-H.-Mett-Cartoons nicht in Ordnung sind, während sie zu den Mordversuchen und Morden ihrer Glaubensgenossen schweigen. Ork Sahin über Westergaard: „… der nichts anderes als Hass und Leid über die Welt gebracht hat. (1) Nein, nein, DAS ist wohl eine völlig rationale Aussage und in nichts wahnsinnig…

Und der Amoklauf eines Orks unter Allahu-Arschab-Schreien hat natürlich auch gar nichts mit dem Nazislam zu tun. Aber wie kommen die eigentlich darauf, dass ein Klo-H.-Mett-Cartoon etwas mit Klo H. Metzel oder dem Mohammedanismus zu tun haben könnte? Hat hier eigentlich noch irgendwer mit irgendwas zu tun? Ist nicht diese völlige Losgelöstheit… Wahnsinn?

Man hat das Gefühl, die Weihnachtszeit hätte begonnen und man betrachte ein sanftes Schneetreiben, wenn man das Gesäusel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ zum Thema liest:

„Der hitzige Integrationsstreit in Deutschland, Zulauf für Anti-Islam-Bewegungen in vielen Ländern Europas, Burka- und Minarettverbote in Frankreich und der Schweiz, geplante Koranverbrennung in den USA: all das zeigt, wie tief die Ängste vor dem Islam immer noch sitzen, die der Schock von New York ausgelöst hat. Die grausamen Anschläge auf die Zwillingstürme von Manhattan entfalten auch fast ein Jahrzehnt später noch eine zerstörerische Wucht. Das Miteinander der Religionen ist nachhaltig gestört. Dabei tut die antiislamische Stimmung Millionen Muslimen in aller Welt bitter Unrecht. Denn in den USA und anderswo sind die Muslime in ihrer großen Mehrheit friedlich und erfolgreich integriert. Sie haben mit den Terroristen des 11. September 2001 nichts gemein.“

„Die antiislamische Stimmung (tut) Millionen Muslimen in aller Welt bitter Unrecht“, meint die Zeitung – und könnte recht haben: Die eine oder andere Million der Orks würde vielleicht gern in einer westlichen Demokratie leben oder vielleicht sogar zum Atheismus oder zum Christentum konvertieren, aber insgesamt gibt es 1,5 Mrd. von denen, also eintausendfünfhundert Millionen (!), und die richten sich nicht nach den Tagträumen eines pubertierenden Zeitungsvolontärs sondern nach dem Kloran.

Den ach so beispielhaft integrierten Mohammedanisten Amerikas, die nur 2% der Bevölkerung ausmachen, weht der Mehrheitswind erheblich stärker um die Nase als ihren Glaubensbrüdern, welche von den europäischen Gesellschaften gehätschelt werden, dennoch sind auch sie nicht so integriert, als dass sie Respekt vor bzw. Empathie zur Mehrheit verspüren würden. Eine „Stimmung“ tut ihnen Unrecht? Soso, während sie unter unserer Stimmung leiden, leiden wir unter ihren Frechheiten, Anmaßungen, unter ihren Drohungen und unter ihrer Gewalt; aber die sollen wir nach Meinung der „NOZ“ halt gut gelaunt ertragen.

Präsident Obama lehnte sich besonders weit aus dem Fenster, wie die heutige FAZ berichtete: „Präsident Barack Obama hat seinen Amtsvorgänger George W. Bush für dessen Verteidigung des Islams als einer Religion des Friedens gelobt. ‚Was ich mit am meisten an Präsident Bush bewundert habe, war seine unmissverständliche Klarstellung, dass wir nicht Krieg gegen den Islam führen. Wir sind im Krieg gegen Terroristen und Mörder, die den Islam pervertiert haben und unter dessen gestohlenem Banner abscheuliche Untaten begangen haben‘, sagte Obama am Freitagabend während einer Pressekonferenz im Weißen Haus.“

Der Kloran ist extrem gewalttätig, die Sira ist es, die Hadithe sind es, Mohammed war es, seine Freunde waren es, seine Nachfolger sind es ohne Ausnahme (kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit DEN Sufis oder Averroes) – zweifellos pervers, aber aber eben doch DEM EINEN Mohammedanismus verpflichtet. Das ist ebenso historische Tatsache wie ganz reale Gegenwart. In welchem Paralleluniversum lebt Obama? Was steht in dem Kloran, der auf seinem Schreibtisch liegt? Es muss etwas ganz anderes sein als in dem meinen. Sein Mohammed hat sich natürlich an keiner Neunjährigen vergangen und z.B. auch nicht eigenhändig an der Schlachtung eines jüdischen Stammes teilgenommen. Einer von uns beiden ist demnach ein Alien zu Gast im Paralleluniversum oder eben… wahnsinnig.

Die FAZ: „In Afghanistan kam es am Wochenende abermals zu Protesten gegen die von Jones geplante Koranverbrennung. Nach Augenzeugenberichten vom Sonntag kamen in der südlich von Kabul gelegenen Provinz Logar zwei Personen um, als afghanische Soldaten gegen etwa 500 Demonstranten vorgingen, die antiamerikanische Sprechchöre skandiert und Sicherheitskräfte mit Steinen beworfen hatten.“

Voll und ganz irreal, also wahnsinnig, ist es m.E., gewalttätig gegen Kräfte des eigenen Staates vorzugehen und dabei sein Leben zu riskieren und zu verlieren, nur weil irgendein Mensch am anderen Ende der Welt angekündigt hat, ein Bündel bedruckten Papiers zu verbrennen. Wahnsinnig von den zerlumpten Nichtsnutzen ist es, zu verlangen, dass sich die Führer der westlichen Staaten nach ihnen richten, und als wahnsinnig muss bezeichnet werden, dass diese es tatsächlich tun.

Von Obama ist dieser Wahnsinn vielleicht nur gespielt, denn es geht um viel Geld und viel Öl. Und wenn ein großer bzw. vermutlich der größte Teil des Mohammedanismus sich durchaus mit Amerika und dem Westen im Krieg befindet, auch wenn dies angeblich nicht umgekehrt der Fall ist, so sind andere seiner Teile doch zumindest z.Z. im gleichen Interesse, z.B. gegen die iranische Atomrakete, mit uns liiert. Darauf wohl meint Obama Rücksicht nehmen zu müssen.

(Eine andere Frage: Ist es nicht eigentlich eine ungeheure Beleidigung des Mohammedanismus durch Obama, wenn er behauptet, die USA würden keinen Krieg gegen den Nazislam führen, da doch ein ziemlich großer Teil dieses einen totalen Krieg gegen die USA führt? Scheinbar werden die Bemühungen dieses Teils nicht anerkannt, so sehr er sich auch anstrengt. Das ist bitter, ein Leben mit Läusen in feuchten Höhlen, dann ein Tod in Fetzen, aber es interessiert niemand wirklich. Die Deutungshoheit über den Mohammedanismus hat unveränderlich der Präsident der USA, sogar unabhängig davon, was in den Grundlagenschriften der Religion steht – die setzt er durch sein Wort außer Kraft. Ich kann mir die Fassungslosigkeit von A*schloch bin K*cken und Eiermann als Schmierie ob der sicher als impertinent empfundenen Frechheit von Obama lebhaft vorstellen.)

Klaus-Dieter Frankenberger jedoch könnte als Journalist einer Qualitätszeitung anders als Obama frei reden. Dass er dies nicht tut bzw. wie er es tut, verleiht dem größtenteil nachzuvollziehenden Text des eigentlich Zuverlässigen aus der heutigen FAZ vor allem durch die bekannten zwanghaften Schönredungen sowie in der Schlusspassage einen m.E. morbid-debilen Anstrich.

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Wunden in New York

Den Ort, an dem vor neun Jahren tausendfacher Mord verübt wurde, hat der New Yorker Bürgermeister „heilig“ genannt. Für viele Angehörige der Opfer und viele Amerikaner generell ist „Ground Zero“ tatsächlich heilig – und Symbol für einen der Großkonflikte unserer Zeit. Man muss sich deswegen nicht wundern, dass das Vorhaben, in unmittelbarer Nähe ein islamisches Zentrum zu errichten, auf heftigen Widerstand stößt: Was die Betreiber als Geste der Versöhnung und des Friedens preisen, kommt den Gegnern als Zeichen eines islamischen Triumphalismus vor. Für diese Sicht bedarf es nicht der Agitation eines Geert Wilders.

Präsident Obama hat das Richtige gesagt: Der Angreifer von „9/11“ war keine Religion, sondern eine (islamistische) Terrorgruppe, welche die Religion pervertiert habe. Diese Differenzierung des Präsidenten eines Landes, das Zehntausende Soldaten allein in Afghanistan im Einsatz hat und das enger Verbündeter des wahhabitischen Saudi-Arabien ist, wird das Gift aus der erhitzten inneramerikanischen Debatte nicht nehmen. Amerika steht nicht im Krieg mit dem Islam. Auch diese Feststellung Obamas ist richtig. Aber nicht zu bestreiten ist, dass viel zu viele, die sich im „Krieg“ mit Amerika sehen oder voller Hass auf den Westen sind, sich auf den Islam berufen. Vielen Amerikanern kommt auch deshalb der Plan, eine Moschee nahe „Ground Zero“ zu bauen, nicht nur als eine Frage der Religionsfreiheit, des Rechts, vor, sondern als eine des Respekts.

Gott sei Dank hat der Vorsteher einer kleinen Gemeinde in Florida sein Recht auf freie Meinungsäußerung neu ausgelegt und keine Koran-Verbrennung veranstaltet. Die Folgen wären unabsehbar, der Aufruhr in der Welt gewaltig gewesen. Aber allein das gefährlich-größenwahnsinnige Spiel mit dem Feuer und der laute Streit, der in diesem Jahr das Gedenken an die Opfer des 11. September 2001 begleitete, zeigen, wie wenig die Aufrufe zu Toleranz und zum friedlichen Miteinander der Religionen verfangen. Auch das ist ein Indiz für die Gräben, welche die amerikanische Gesellschaft durchziehen. Und für eine Islamophobie, die sich nicht nur im Milieu des christlichen Fundamentalismus eingeschlichen hat. Was sind hierfür die Gründe? Die Kriege vielleicht, die Amerika schon Jahre führt, vielleicht die fortbestehende Gefahr des Terrorismus. Amerikas Wunde jedenfalls ist schlecht verheilt.

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Bürgermeister Bloomberg nennt den Ground Zero „heilig“. Die Mehrheit der Amerikaner aber emfindet die Triumph-Moschee als Schändung dieses „Heiligtums“. Wie kann ein demokratisch gesinnter Politiker sich so gegen das Volk stellen, welches ihm das Amt übertragen hat? Wieso macht er gemeinsame Sache mit den Leuten, die das Volk als Schänder des Heiligtums empfindet?

Warum die „Aufrufe zu Toleranz so wenig verfangen“, hat allein eine Ursache: Es ist die generelle, absolute Kompromisslosigkeit der Orks. Mr. Jones jedenfalls hat sein Vorhaben denn doch abgesagt, er hat eben nicht mit dem Feuer gespielt, sondern es erst gar nicht entzündet. Derweil wüten die Mohammedanisten mit Morden und Brennen. Ja, der Terrorismus ist eine fortbestehende Gefahr, und sie wird fortbestehen bis zum Ende des Mohammedanismus. Deshalb werden auch die Kriege Amerikas andauern, bis Unterdrückung, Sklaverei, Armut und Dummheit auf der Erde nurmehr ferne Schauermärchen geworden sind.

Da kann Ork Sahin noch so wüste Verwünschungen ausstoßen wie „Deshalb wünsche ich den USA etwas Schlimmeres als den 11. September… “ (2). Es wird der Tag kommen, da auch die Frankenbergers dieser Welt begreifen, dass Sahin einfach nur das Geld, der Schmiss und die Figur fehlen, um eine Mörderbande aufzumachen wie Osama. Und dann ist Schluß mit Sahin, meine lustig!

Vom Wahnsinn umklammert ist jeder, der dem Psychoschrott des Klorans irgendeinen anderen Sinn beimisst als den der Intention der totalen Kontrolle eines perversen Gewaltherrschers über seine Anhänger wie über die gemeinsam unterworfenen und unterjochten Mitmenschen. Hat jemand eine Idee, wo man psychopathologischen Sondermüll endlagern könnte?

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Time am 13. September 2010

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1) http://www.islam-blogger.de/2010/09/12/islam-feindlichkeit-im-westen/
2) http://www.islam-blogger.de/2010/09/11/der-11-september-und-ich/
Bilder: http://islamizationwatch.blogspot.com/2010/09/tribute-in-lights-are-tested-from.html
und http://www.pi-news.net/2010/09/die-jones-affaere-sollte-uns-nachdenklich-stimmen/

Wir sind hier, um eine Grenze zu ziehen.

12. September 2010

Rede von Geert Wilders vor 40.000 Amerikanern
in New York City am neunten Jahrestag der Vernichtung
des World Trade Center
und des Mordes an
3.000 Menschen im Namen des Mohammedanismus

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Liebe Freunde, darf ich Sie für zehn Sekunden um Ruhe bitten? Seien Sie bitte still und lauschen Sie. Zehn Sekunden. Lauschen Sie… Was wir hören, sind die Klänge des Lebens in der größten Stadt der Erde. Kein Ort auf der Welt, kein Ort in der menschlichen Geschichte ist so unterschiedlich und lebendig und dynamisch wie New York City. Sie hören die Autos, Sie hören die Menschen, Sie hören, wie Sie zu ihren unterschiedlichen Zielen eilen, Sie hören die Töne von Geschäft und Vergnügen, Sie hören den Jubel, sie hören die Rufe, die geschäftigen Klänge menschlicher Aktivität. Und so soll es sein.

 

Immer. Nun schließen Sie Ihre Augen – ich weiß, es ist ein schöner Tag, aber schließen Sie Ihre Augen. Ich habe gehört, dass dieser Tag vor neun Jahren ebenso schön war – und nun erinnern Sie sich, oder versuchen Sie sich zu erinnern an die Töne, die wir an diesem Platz gehört haben unter denselben blauen Himmel exakt vor neun Jahren. Die Geräusche des Schocks, die Geräusche der Zerstörung, die Geräusche der Panik, der Schmerzen, den Sound of Terror.

 

Hat New York das verdient? Hat Amerika das verdient? Hat der Westen das verdient? Was, meine Freunde, würden Sie zu Leuten sagen, welche erklären, dass New York, dass Amerika, dass der Westen sich für diese schrecklichen Geräusche selbst die Schuld zuzuschreiben hat?

 

Es gibt Leute in dieser Stadt, die so argumentieren. Und die sind wütend darüber, weil wir uns hier am heutigen Tag zur gemeinsamen Erinnerung versammelt haben, um Widerstand zu leisten, um eine Grenze zu ziehen. Meine Freunde, ich bin von der anderen Seite des Atlantiks gekommen, um mit Ihnen die Trauer zu teilen für jene, welche hier vor neun Jahren gestorben sind. Ich habe nicht vergessen, wie ich mich an dem Tag gefühlt habe. Die Szenen sind in meiner Seele eingebrannt, wie in den Ihren. Aber unsere Herzen wurden nicht in der gleichen Weise gebrochen wie die Herzen der Angehörigen und Freunde von denjenigen, die hier ihr Leben ließen. Viele der Angehörigen der Opfer sind heute in unserer Mitte.

 

Ich möchte diese Gelegenheit ergreifen, um Ihnen mein tiefstes und herzlichstes Beileid auszusprechen, ebenso wie den Menschen in New York und Amerika. Demütig stehe ich hier vor Ihnen als ein Niederländer und als ein Europäer. Ich kann auch nicht vergessen. Wie kann irgendjemand vergessen? Lassen Sie mich in Erinnerung rufen die Worte aus Darryl Worleys Lied zu 9/11:

 

“Hast Du jemals vergessen, wie sich dieser Tag anfühlte?
Dein Heimatland unter Feuer und Dein Volk verweht.
Hast du vergessen als die Türme fielen?
Wir hatten Nachbarn da drinnen, die durch die Hölle gingen.”

 

Worleys Antwort ist unsere Antwort: Nein, wir werden NIEMALS vergessen. Wir sind heute hier, weil wir all die geliebten Menschen, die umgekommen sind und die, welche zurückblieben und weiterleben müssen, nicht vergessen haben. Und auch die Welt hat nicht vergessen. Als die Kräfte des Dschihad New York angriffen, griffen sie die Welt an. Zwischen den Umgekommenen waren Menschen aus 55 Nationen, Menschen jeder Religion und jeder Weltanschauung. Kein Ort auf der Welt hatte mehr multiethnische, multirassische und vielsprachige Arbeitskräfte als New Yorks stolze Türme.

 

Das ist genau der Grund, warum sie angegriffen wurden. Sie waren eine Beleidigung für die, welche meinen, dass es keine friedliche Kooperation zwischen Menschen und Nationen ohne die Unterwerfung unter die Scharia gibt; die welche wünschen, das rechtliche System des Islam bei uns zu installieren. Aber New York und die Scharia sind inkompatibel. New York steht für Freiheit, Offenheit und Toleranz. New Yorks Bürgermeister sagte kürzlich, dass New York “in holländischer Toleranz wurzelt.”

 

Dies sind wahre Worte. New York ist nicht intolerant. Wie könnte es nur? New York ist offen für alle Welt. Unterstellt, New York wäre intolerant, unterstellt es würde nur Menschen einer Weltanschauung in seinen Mauern dulden. Dann wäre es wie Mekka, eine Stadt ohne Freiheit. Welcher Religion, Weltanschauung oder Geschlecht man ist, in New York wird man eine Heimat finden. In Mekka, sind Sie nicht willkommen, wenn Sie nicht dem Islam angehören. Imam Feisal Abdul Rauf fordert das Recht eine Moschee zu bauen, ein Haus der Scharia, hier – auf diesen geheiligten Boden.

 

Aber, Freunde, ich habe nicht vergessen und Sie auch nicht.

 

Deshalb sind wir heute hier. Um eine Grenze zu ziehen.

 

Hier an dieser heiligen Stelle. Wir sind hier im Geiste von Amerikas Gründervätern. Wir sind hier im Geiste der Freiheit. Wir sind hier im Geiste von Abraham Lincoln, dem Präsidenten, der die Sklaven befreite. Präsident Lincoln sagte: ” Die, welche die Freiheit anderen verweigern, verdienen sie selbst nicht.”

 

Dies sind die Schlüsselwörter für unser Überleben. Die Toleranz, die essenziell für unsere Freiheit ist, erfordert eine Verteidigungslinie. Bürgermeister Bloomberg erlaubt im Namen der Toleranz Imam Rauf und seinen Sponsoren ihre sogenannte Cordoba Moschee zu bauen.

 

Bürgermeister Bloomberg vergisst allerdings, dass Offenheit nicht unendlich sein kann. Eine tolerante Gesellschaft ist keine Selbstmordgesellschaft. Sie muss sich verteidigen gegen die Kräfte der Dunkelheit, des Hasses und den zerstörenden Einfluss der Ignoranz. Sie kann nicht die Intoleranten tolerieren – und überleben. Das bedeutet, dass wir denen nicht freie Hand lassen können, welche uns unterdrücken wollen. Eine überwältigende Mehrheit von Amerikanern ist gegen den Bau dieser Moschee, ebenso wie eine überwältigende Mehrheit überall in der nichtislamischen Welt.

 

Weil wir alle wissen, was auf dem Spiel steht. Wir wissen, was die sogenannte Cordoba Moschee wirklich bedeutet. Imam Rauf behauptet, dass Amerikas säkulares Gesetz und das Gesetz der Scharia auf denselben Prinzipien beruhen würden. Er weigert sich die Terroristen zu verurteilen, indem er sagt, Terrorismus sei “eine sehr komplexe Frage.” Er sagt Amerika sei “mitschuldig am Verbrechen von 9/11?. Tatsächlich sagte er wörtlich, ” im wahrsten Sinne, Osama bin Laden wurde in den USA gemacht”. Ebenso sagt er, “Terrorismus wird nur dann ändern, wenn der Westen das Leid anerkennt, dass er Muslimen zugefügt hat.”

 

Deshalb sollte dieser Mann nicht das Spiel spielen, was er hier in Manhattan beabsichtigt. Seine Schuldzuweisung an den Westen und Amerika ist eine Beleidigung. Amerikaner – und im weiteren Sinne alle von, uns deren Zivilisation an 9/11 angegriffen wurde – sind nicht schuldig für das, was hier neun Jahre zuvor passierte. Osama bin Laden wurde nicht in den USA gemacht. Der Westen hat niemals dem Islam ein Leid zugefügt, bevor er uns Leid antat.

 

Die meisten Amerikaner wünschen nicht, dass diese so genannte Cordoba-Moschee hier gebaut wird. Sie verstehen das als Provokation und als Erniedrigung. Sie verstehen die siegestrunkene Geschichte von der großen Moschee in Cordoba, die dort erbaut wurde, wo vorher eine christliche Kathedrale stand, bevor das Land vom Islam erobert wurde.

Die überwältigende Mehrheit der Amerikaner ist gegen den Bau eines islamischen Kulturzentrums so nahe am Ground Zero. Es gibt nicht zu wenig Moscheen in New York. Es gibt Dutzende von Gebäuden, in denen Muslime bieten können. Es fehlt kein Platz zum Beten.

 

Es geht um die Symbolik. Wir, die wir heute unsere Meinung aussprechen, sind gegen dieses Moscheeprojekt, weil seine Unterstützer und wohlhabenden Sponsoren niemals vorgeschlagen haben, ein Zentrum für Toleranz und interreligiöse Verständigung zu unterstützen, wo es wirklich gebraucht wird: in Mekka – einer Stadt, wo Nichtmuslime nicht mal hineingehen dürfen, geschweige denn Kirchen, Synagogen, Tempel oder Begegnungszentren bauen dürfen.

 

Amerikaner sind gegen dieses Moscheeprojekt, weil gegenwärtig nicht weniger als zehn große Multi-Millionen-Dollar-Moschee-Projekte in den USA geplant sind, ebenso wie Dutzende in Europa, währenddessen nicht eine einzige Kirche im Königreich Saudi-Arabien erlaubt ist, während den Juden nicht mal erlaubt ist, ihre Lippen im Gebet im Felsendom von Jerusalem zu bewegen, während der ältesten christlichen Gemeinschaft in der Welt, den Kopten, nicht erlaubt ist, ihre Kirchen zu renovieren, geschweige denn eine in Ägypten zu bauen. Meine Freunde, darum sind wir heute hier. Was in New York passiert, muss in weltweiter Perspektive gesehen werden.

 

Die Ereignisse von neun Jahren hatten enorme Auswirkungen überall. Die meisten Leute teilten Ihren Schmerz, aber unglücklicherweise einige nicht. Vor neun Jahren, als die Nachrichten der schrecklichen Gräueltat in New York Europa erreichten, standen Muslime tanzend in den Straßen. In einer Umfrage erklärten 2/3 der muslimischen Migranten in den Niederlanden teilweise oder vollständiges Verständnis für die 9/11-Terroristen.

 

Wenn eine Moschee hier am Ground Zero gebaut würde, würden diese Leute triumphieren. Aber wir, wir werden nicht die betrügen, die an 9/11 gestorben sind. Ihretwegen können wir keine Moschee am oder in der Nähe von Ground Zero dulden. Ihretwegen sagen wir klar und deutlich: Keine Moschee hier! Ihretwegen müssen wir eine Grenze ziehen. So dass New York, welches in holländischer Toleranz wurzelt, niemals New Mekka werden wird.

 

Aber lasst uns ebenso unsere Dankbarkeit für die Helden von 9/11 ausdrücken, für die, welche in Pennsylvania abstürzten, für die, welche im Pentagon die Freiheit schützten und die, welche hier in New York vor neun Jahren ihr Leben riskierten und verloren, um die Opfer zu retten.

 

Freunde, in Ehrung dieser Opfer, dieser Helden und ihrer Familien, glaube ich, dass die Worte von Ronald Reagon, die am 40. Tag der Wiederkehr des D-Day in der Normandie gesprochen wurden, mit einer neuen Bedeutung an diesem heiligen Ort wiederklingen sollen. Präsident Reagan sagte: ” Wir werden uns immer erinnern. Wir werden immer stolz sein. Wir werden immer bereit sein, so dass wir immer frei sein dürfen.”

 

Und wir auch, wir werden uns immer an die Opfer von 9/11 erinnern und an ihre Hinterbliebenen; auch wir werden immer stolz auf diese Helden sein; wir werden immer die Freiheit, Demokratie und Menschenwürde verteidigen; im Namen der Freiheit: keine Moschee hier!

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Time am 12. September 2010

 

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Quelle: PI unter http://www.pi-news.net/2010/09/rede-von-geert-wilders-in-new-york-ground-zero/
Bilder: http://www.jihadwatch.org/2010/09/wilders-we-must-not-give-a-free-hand-to-those-who-want-to-subjugate-us.html
http://islamizationwatch.blogspot.com/2010/09/ny-scenes-from-historic-911-mosque.html