Posts Tagged ‘Daniel Deckers’

Stark genug

14. April 2016

FAZ

Die FAZ ist zwar ein MSM, sie spiegelt aber die Verfasstheit der westlichen Gesellschaft, und die ist noch offen und frei und multipolar.

Greser und Lenz durften sich gestern auf dem Titelblatt mit einer ausgemachten Frechheit und Majestätsbeleidigung aus dem Fenster lehnen (s.o.), heute verdammt Daniel Deckers Böhmermanns Schmähung des ISIS-Unterstützers Ratze Fuhrergan als „gedankliche Perversion“, aufgrund derer die westliche Gesellschaft verständlicherweise hassenswert sei (1).

Zur Zeit fühlen wir uns also so stark, dass wir neben Verteidigern unserer Lebensart auch ausgemachte Ork-Agenten wie Deckers agieren lassen.

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Die Freiheit gedanklicher Perversionen

Es ist ein Unding, dass der Geist der Majestätsbeleidigung noch durch ein Gesetz weht. Böhmermanns Gedicht verletzt aber die Menschenwürde. Wer solche Perversionen zum Inbegriff der Freiheit stilisiert, sollte sich nicht wundern, wenn andere unsere Kultur verachten.

Leider ist der türkische Staatspräsident Erdogan nicht von der Art, dass er als Vorbild für die Respektierung demokratischer Maximen und bürgerlicher Freiheitsrechte taugte. Doch selbst das darf kein Grund sein, ihn auf widerwärtigste Weise zu beleidigen. Ja, die Freiheit der Meinung und auch der Kunst ist ein hohes Gut. Und es ist gut, dass nicht jede Geschmacklosigkeit und jede verbale Entgleisung gleich justiziabel ist.

Weniger gut ist es, dass durch Paragraph 103 StGB noch immer der (Un-)Geist der Majestätsbeleidigung weht, als sei die Ehre eines Staatsoberhauptes von anderer Dignität als die eines Bürgers. Doch gerade weil das nicht so ist, findet auch die Satire ihre Schranke in der allgemeinen Menschenwürde.

Sicher ist auch diese „regulative Idee“ auslegungsbedürftig. Doch wer gedanklichen Perversionen eines sogenannten Comedian, noch dazu im öffentlich-rechtlichen Fernsehen dargeboten, zum Inbegriff des westlichen Freiheitsbegriffs stilisiert, der sollte sich nicht wundern, wenn andere sich die Freiheit nehmen, dem Westen und seiner Kultur mit Verachtung, wenn nicht Hass entgegenzutreten.

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Time am 14. April 2016

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hass-als-reaktion-auf-jan-boehmermanns-erdogan-gedicht-14176558.html

Immer mehr sehen klar

7. September 2012

Bild von Isley (1).

Gestern hatte ich dargelegt, dass sich die Mohammedanisten und ihre Freunde, die im Allgemeinen schlauer sind als ihre Herrchen, wie mit dem Rücken zur Wand fühlen mögen.

Sicherlich gibt es z.B. keine Inflation counterjihadischer Artikel in den MSM, aber ihre Qualität hat sich doch deutlich erhöht. Brachte die FAZ vor Jahren noch in rascher Folge eine promohammedanistische Lobeshymne nach der anderen, so sind die Beiträge von Wolfgang Günther Lerch, Michael Martens, Karen Krüger und Rainer Hermann heutzutage eher nachdenklich bis kritisch, und der unsägliche Jörg Bremer ist schon vor langer Zeit in den römischen Katakomben verloren gegangen, ohne das das jemandem außer mir aufgefallen wäre.

In der FAZ vom Montag, den 3. September, lieferte Daniel Deckers einen fulminaten Kommentar ab, in dem er, wenn er auch noch nicht den faschistischen Charakter des Mohammedanismus feststellte bzw. feststellen durfte, so doch den prinzipiellen Judenhass der Mohammedanisten anprangerte.

Je mehr und je hellsichtigere, klarere und entschlossenere Beiträge in den MSM erscheinen, um so nervöser werden die Orks.

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Judenfreund

Ein als Jude erkennbarer Mann wird vor den Augen seiner Tochter zusammengeschlagen, das Kind mit dem Tod bedroht – eine solche Szene mag sich im Berlin des Jahres 1938 abgespielt haben. Aber es geschah in der vergangenen Woche, fast am helllichten Tag. Seither fehlt von den Tätern jede Spur; gefahndet wird nach vier Männern mutmaßlich arabischer Herkunft. Mögen islamische Verbände nun wieder aufheulen und ihre Klientel wegen dieses Vorfalls oder einer nicht unbedingt ansprechenden Plakataktion des Innenministeriums an den Pranger gestellt sehen: Judenfeindschaft hat es in bestimmten Kreisen in Deutschland immer gegeben, manchmal war sie sogar salonfähig. Doch seit fast siebzig Jahren sind es die arabischen Staaten, die in ihrer Mehrzahl keinen Frieden mit Israel machen wollen. Der Bogen des Judenhasses und der Vernichtungsphantasien spannt sich über „München 1972“ bis nach Teheran und zurück in die islamischen Parallelgesellschaften in Westeuropa. Wer als Deutscher davor die Augen verschließt, sollte sich nicht wundern, wenn er dereinst selbst bedroht wird – als Judenfreund.

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Time am 7. September 2012

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1) http://schda.wordpress.com/2012/05/16/der-islam-ist-eine-ideologie-mit-einer-religiosen-komponente/

Mammut allein zu Haus

13. Januar 2012

Um die naziranischen Nazislamisten wird es einsam: In Brasilien und Argentinien war Mammut Gardinenstange auf seiner Südamerika-Reise diesmal nicht mehr willkommen, nur der dicke Hugo, dessen Freund Correa sowie Fidel und seine Marionette Raul hatten Zeit für ihn. Seinen Kriegsminister Vahidi (1) hätten die Argentinier im letzten Jahr schon fast eingesperrt, weil er 1994 einen antijüdischen Terroranschlag in ihrem Land durchgeführt hat.

Und während das räudige Zwergmammut in Kuba Riesentöne spuckte, nahmen sich die Amis seinen Spießgesellen, den Obereierkocher Kamnie, persönlich zur Brust und verdeutlichtem ihm, dass die Sperrung der Straße von Hormuz den Krieg (und die Vernichtung des Mulla-Regimes) bedeuten würde (2).

Bald kriegen die vollständigen Stubenarrest und müssen ganz allein mit ihrem Volk zu Hause bleiben. Ob ihnen dann die Schießübungen helfen werden, die Tangsir dokumentiert (3)? Sein Kommentator Maxim ist nicht dieser Ansicht. Er schreibt (4):

„Das Mullahregime fällt in diesem Jahr, vielleicht sogar vor dem Sommer. Sobald dieser Pestherd ausgelöscht ist, fällt der islamische Spuk auseinander. Wenn die Moslems auf der Welt sehen, wie auf den Straßen Teherans zahllose Frauen ihren Hijab herunterreißen, verbrennen und dazu singen, wenn sie sehen, wie Männer bei mobilen Barbieren zu tausenden ihre Bärte abrasieren lassen, wenn sie sehen, wie Mullahs verprügelt und Berge von Koranen öffentlich verbrannt und Poster von Khomeini von den Wänden gerissen werden, wenn sie sehen, wie tausende von Mullahs und Regimewanzen nach Aserbeidschan fliehen – dann ist dem Islam das Genick gebrochen. Er wird wie sich aus der Geschichte mit einem F*rz verabschieden wie der Faschismus nach dem Ende von Mussolini und Hitler.“

We shall see, we shall see“, sangen die Stranglers in einem Song gegen den Schah 1979, dunkel ahnend, dass evtl. ein furchtbareres Monster die Bühne betreten könnte.

Lesen Sie einen Bericht von Josef Oehrlein sowie einen Kommentar von Daniel Deckers aus der heutigen FAZ.

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Bogen um Brasilien

Tagelang hat sich Präsident Ahmadineschad Nettigkeiten lateinamerikanischer Partner anhören dürfen. Doch seit Brasilien ihn schneidet, kann er sich dafür buchstäblich nicht mehr viel kaufen.

Schon seit Jahren werden in Venezuela Fahrräder nach iranischen Konstruktionsplänen gebaut. Die Verkaufszahlen sind klein. Weil Präsident Hugo Chávez dem Gefährt, das er vor laufender Kamera Probe fuhr, aber den Namen „Atom-Fahrrad“ gab, spielt es in den Beziehungen beider Länder eine besondere Rolle. Auch in dieser Woche bot es Chávez die Gelegenheit, zum Empfang des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad einige Witzchen zu reißen, um die Sorge der restlichen Welt über das iranische Atomprogramm ins Lächerliche zu ziehen.

Wie bedeutsam das Bündnis für beide Länder jenseits solcher Fahrradausflüge ins Heitere ist, lässt sich schwer sagen, denn über die militärische Zusammenarbeit gibt es wenig Informationen. Es gibt Hinweise darauf, dass venezolanische Militärs als Beobachter an Manövern der iranischen Marine teilnahmen und dass iranische Militärberater in Venezuela tätig wurden. Der frühere venezolanische Bergbauminister Rodolfo Sanz bestätigte 2009 ferner, dass Iran beim Aufspüren der „bedeutsamen“ Uranvorkommen im Bundesstaat Bolívar helfe. Fachleute bezweifeln, dass Venezuela in der Lage wäre, die Uranvorkommen selbst zu erschließen, folglich also fremder Hilfe bei der Ausbeutung bedürfe. Damit – und mit der Weiterverarbeitung von Uran – hat Iran Erfahrung.

Wirtschaftlich ist das Potential der Zusammenarbeit zwischen den Ländern, die beide vom Ölexport abhängen, begrenzt. Chávez und Ahmadineschad haben zwar wieder eine Reihe von Kooperationsverträgen unterzeichnet; das Volumen der gemeinsamen Projekte wird inzwischen auf fast fünf Milliarden Dollar beziffert. Vor allem geht es dabei um Produktionsanlagen für die Bauwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie und die Landwirtschaft. Die Folgen verschärfter Sanktionen des Westens für Irans Wirtschaft kann Ahmadineschad mit Chávez und dessen Gesinnungsgenossen in Kuba, Nicaragua oder Ecuador, die er ebenfalls in dieser Woche besuchte, kaum mildern. Zu gering ist das Handelsvolumen mit diesen Ländern, zumal viele Abkommen, die Iran in der Region geschlossen hat, Absichtsbekundungen geblieben sind.

Noch vor etwas mehr als einem Jahr hatte sich Ahmadineschad Hoffnung machen können, nicht nur mit den lateinamerikanischen Parias, sondern mit dem vor allem wirtschaftlich mächtigen Schwellenland Brasilien groß ins Geschäft zu kommen. Der frühere brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hatte Ahmadineschad im November 2009 mit offenen Armen in Brasília empfangen. Im Atomstreit hatte sich Lula zum Vermittler zwischen Iran und Amerika aufschwingen wollen, woran er allerdings scheiterte. Diesmal hat Teheran nach Auskunft des brasilianischen Außenministeriums nicht einmal angefragt, ob Ahmadineschad vorbeischauen dürfe. Lulas Nachfolgerin Dilma Rousseff ist auf Distanz zu Iran gegangen, der Handelsverkehr hat sich seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr drastisch vermindert. Mit ihrem Kurswechsel habe Frau Rousseff das von Lula gestörte Verhältnis zu den Vereinigten Staaten verbessern wollen, heißt es in Brasília. Anders als ihr Vorgänger hat die brasilianische Präsidentin auch die in Iran begangenen Menschenrechtsverletzungen scharf kritisiert. Als in Iran Frauen zum Tod durch Steinigung verurteilt wurden, sagte sie: „Als Frau kann ich derlei mittelalterliche Praktiken nicht akzeptieren. Es gibt dafür keine Entschuldigung. Bei diesen Themen mache ich keine Zugeständnisse.“

Trotz zuletzt intensivierter Handelsbeziehungen musste Ahmadineschad auch um Argentinien, das zweitgrößte Land Südamerikas, einen Bogen machen. Die argentinische Justiz bezichtigt Iran des Attentats auf das jüdische Gemeindezentrum Amia im Jahr 1994 und will die Festnahme des iranischen Verteidigungsministers Ahmad Vahidi und anderer Iraner per Interpol erreichen. Ausgerechnet Vahidi hatte im vorigen Jahr offiziell Bolivien besucht und musste, als die argentinische Regierung davon erfuhr, Hals über Kopf abreisen, um einer Festnahme zu entgehen. Ahmadineschad reiste dieses Mal gar nicht erst nach Bolivien, obwohl das Land zu den Freunden Irans gerechnet wird.

Dafür durfte sich Ahmadineschad in Kuba als Prophet einer neuen Weltordnung präsentieren. An der Universität von Havanna stellte er das „Scheitern“ und die „Dekadenz“ des kapitalistischen Systems fest. Dem Kapitalismus bleibe nur noch übrig zu töten, sagte der Präsident, ohne das jüngste Attentat auf einen iranischen Atomwissenschaftler zu erwähnen. Ahmadineschad traf in Havanna neben dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro auch den greisen Revolutionsführer Fidel Castro, wie mitgeteilt wurde. Nach seinem Treffen mit dem ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa wollte Ahmadineschad noch am Donnerstag die Heimreise antreten.

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Hinterhöfe

Was über die jüngste Reise von Mahmud Ahmadineschad nach Lateinamerika bekannt geworden ist, klingt nicht danach, als habe der iranische Präsident neue Freunde gewonnen. Außer in Venezuela, dessen Bankensektor für Iran immer wichtiger wird, sowie in den beiden venezolanischen Vasallen Nicaragua und Kuba, schließlich im darbenden Ecuador war Ahmadineschad nirgends willkommen. Das war vor nicht allzu langer Zeit anders. Während der zweiten Amtszeit hielt sich der brasilianische Präsident Lula für so bedeutend, dass er Ahmadineschad in Brasília willkommen hieß, im UN-Sicherheitsrat gegen Iran-Sanktionen votierte und mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan den Mediator zwischen dem Westen und der auf die Vernichtung Israels dringenden islamischen Theokratie mimte. Dilma Rousseff, seit einem Jahr Lulas Nachfolgerin, will von den Avancen ihres Vorgängers gegenüber totalitären Regimen von Iran bis Kuba nichts mehr wissen. Diese Kehrtwende sollte in Washington oder Berlin mehr zu denken geben als das Irrlichtern eines Iraners in den Hinterhöfen Lateinamerikas.

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Time am 13. Januar 2012

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/01/06/to-know-him-is-to-hate-him-1/
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/iranisches-atomprogramm-obama-rote-linie-nicht-ueberschreiten-11604874.html
3) http://tangsir2569.wordpress.com/2012/01/12/mullahs-treffen-vorkehrungen-gegen-das-iranische-volk/
4) http://tangsir2569.wordpress.com/2011/12/23/allah-o-eslamro-bayad-gaid-baraye-fardaye-behtar/#comment-15438

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PS, Soundtrack: „Shah shah a go go“ von den „Stranglers“

Hier der Text:

Shah shah a go go

Did you hear about the man
Used to live out in Iran
He was luxury‘s greatest fun
People ate out of his hand
People ate out of his hand

Shah shah a go go
Shah shah a go go
Shah shah a go go
Shah shah a go go

Sold the English all their oil
Made the people work the soil
Thought his kind had got it made
But his kind just had to pay to fade
But his kind just had to fade

Shah shah a go go
Shah shah a go go
Shah shah a go go
Shah shah a go go

Then a priest in Paris France
Made the people get up and da da dance
Sold cassettes for 60p.
Said he‘d set the people free
We shall see we shall see

Shah shah a go go
Shah shah a go go
Shah shah a go go
Shah shah a go go

Die Was-passiert-dann-Maschine

8. Juni 2010

Durch jüngere Geschwister bin ich mit dem Kinderfernsehprogramm der 70er-Jahre recht vertraut, so auch mit der Sesamstraße. In einer Folge, die ich auf Youtube leider nur auf Englisch gefunden habe (1), führte der Frosch Kermit seine „Was-passiert-dann-Maschine“ vor. Der Sketch will die Kinder zu begründeten Prognosen und logischen Schlussfolgerungen auffordern.

Die Sesamstraße hat schon lange an Bedeutung verloren, das Kinderfernsehen wird von japanischem Schrott und tuntigen Kreischern dominiert, vielleicht zeichenhaft für die geistige Entwicklung in ihrer Gesamtheit. Denn zumindest die deutschen Intellektuellen haben es offenbar verlernt, das, was sie sehen, zu Ende zu verfolgen und sich ein fundiertes Urteil zu bilden. Dieses wird vielmehr pc-ideologisch vorgegeben. Nur so sind m.E. die jüngsten Reaktionen um Türkei, Iran, Israel und Gaza erklärlich.

Die Position in Bezug auf die Enthauptung eines katholischen Bischofs durch einen Mohammedanisten in der Türkei kommentierte Calamitas daher pointiert wie folgt (2):

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Die zwanghafte Leugnung des Offensichtlichen

Der apostolische Vikar für Anatolien, Bischof Luigi Padovese, ist von seinem Chauffeur ermordet worden. Der Mann schnitt ihm von hinten den Hals durch, mit dem Ruf „Allahu Akbar“ und nun spekuliert alle Welt, auch die WELT (3), was denn um Himmels Willen nur sein Motiv gewesen sein mag.

„Obwohl diese Umstände auf einen religiös motivierten Mord deuten, bleibt vorerst unklar, ob es wirklich die Tat eines Fanatikers war oder die eines geistig Verwirrten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP war der Mörder ein katholischer Konvertit. Dafür spricht auch, dass Padovese offenbar in den vergangenen Wochen versucht hatte, dem Mann aus seiner Depression zu helfen. Da er aber auch später im Gerichtssaal zweimal laut einen muslimischen Gebetsruf herausschrie, kann es sein, dass der Mann unter tiefen psychischen Störungen leidet.“

So ist es. Man nennt sie „Islam“.

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Über den Besuch des Papstes in Zypern hatte die FAZ gestern berichtet und erschütternde Details zu dem Mord an Padovese gebracht. Am Ende stand jedoch, Sie ahnen es, eine liebevolle Umarmung zwischen Benedikt und einem Ork :

„Bei der Abschlussmesse gedachte der Papst des vor wenigen Tagen ermordeten Vorsitzenden der Türkischen Bischofskonferenz, Luigi Padovese. Sein Tod sei eine „ernüchternde Erinnerung“ daran, dass Christen unter allen Umständen mutig ihren Glauben verkünden müssten. Mittlerweile wird nicht mehr ausgeschlossen, dass der 26 Jahre alte Fahrer seinen Dienstherrn aus religiösen Gründen umbrachte. Im Vatikan sagen manche, Murat Altun sei von einem Unbekannten unterstützt worden, als der Bischof geköpft und nach Augenzeugen bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde. Die wie eine fromme Muslima verhüllte Mutter berichtete im Fernsehen von psychischen Problemen ihres Sohnes. Das, so heißt es in Rom, könne auch als Umschreibung dafür gelten, dass der Sohn konvertiert sei. Um sich von diesem Vorwurf zu befreien, könnte er von Islamisten zum Mord an seinem „Ziehvater“ getrieben worden sein. Am Samstag traf er sich kurz mit einem der religiösen Vertreter des muslimischen Nordteils der Insel, Scheich Nazim von der Sufi-Bruderschaft. Die Begegnung endete mit einer Umarmung.“

Dieses ganze Koran-Küssen und Sufi-Umarmen führt jedoch erwiesenermaßen zu überhaupt gar nichts. Die Tendenz ist eindeutig, und sie wird von einigen deutschen Journalisten auch richtig gesehen (ohne dass die Schlussfolgerung gezogen würde), wie der Kommentar von Daniel Deckers (4) aus der gleichen Ausgabe zeigt:

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Im Orient

Wie ein Schatten lag der mysteriöse Mord an dem Vorsitzenden der Türkischen Bischofskonferenz auf dem Besuch von Papst Benedikt XVI. auf Zypern: Mochte Benedikt auch politische oder religiöse Motive ausschließen, so steht der italienische Geistliche in einer immer länger werdenden Reihe von Christen vom einfachen Gläubigen bis zum Bischof, die in den vergangenen Jahren im Orient ihr Leben verloren haben. Gleichzeitig haben Hunderttausende Christen den Mittleren Osten, in dem sie seit der Antike ausgeharrt hatten, verlassen – wenn nicht unter dem Eindruck religionspolitisch motivierten Terrors wie im Irak, dann, wie in Palästina, unter dem doppelten Druck der militanten Islamisten und der israelischen Besatzung. Begründete Hoffnung auf ein baldiges Ende des Exodus der Christen gibt es nicht. Im Herbst soll eine Sondersynode im Vatikan dem Schicksal der Christen im Orient gelten. Auf lange Sicht könnten sich indes die vielen Kontakte des Vatikans in die islamische Welt auszahlen, die eine Frucht der Regensburger Rede des Papstes sind.

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Klar, mitschuldig sind natürlich die Juden, diese Zwanghaftigkeit muss bei deutschen Journalisten leider vorausgesetzt werden (Die libanesische Christin Brigitte Gabriel hat die Lügen über Israel und ihre eigene tatsächliche Erfahrung eindringlich beschrieben, s. 5). Aber da die Entwicklung der letzten paar Jahrzehnte doch so eindeutig ist im Vergleich zu der der vergangenen Jahrhunderte, warum verweigern sich die meisten bei uns der Konsequenz?

Uta Rasche z.B. schrieb in der gestrigen FAZ über die Tatsache, dass junge Männer, die sich als Christen bekennen, durch ihre Gewaltlosigkeit auffallen, während die Gewalttätigkeit junger Orkmännchen mit dem Grad ihrer Bindung an die Ideologie des Mohammedanismus zunimmt.

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„Akzeptanz der Machokultur“

Studie: Muslimische Jugendliche neigen stärker zu Gewalt

Muslimische Jugendliche neigen umso stärker zu Gewalt, je mehr sie sich ihrer Religion verbunden fühlen. Bei christlichen Jugendlichen ist das Gegenteil der Fall: Je religiöser sie sich selbst einschätzen, umso weniger neigen sie zu Gewalt. Das ist das Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, die vom Bundesinnenministerium gefördert wurde. Die „Süddeutsche Zeitung“ zitierte am Wochenende aus der Untersuchung, nach der 10,2 Prozent der muslimischen Jugendlichen, die sich als „sehr religiös“ einschätzten, in den vergangenen zwölf Monaten mehr als fünf Gewalttaten begangen hätten. Von den christlichen Jugendlichen, die sich als „sehr religiös“ einschätzten – insbesondere Spätaussiedler aus Polen oder den Ländern der früheren Sowjetunion – hätten 4,3 Prozent mehr als fünf Gewalttaten begangen. Das Institut hatte für die Studie in den Jahren 2007 und 2008 in 61 Städten und Landkreisen 45.000 Neuntklässler befragt.

Verantwortlich für die beschriebenen Phänomene sei vor allem ein religiös fundiertes Männerbild, das Gewalt rechtfertige, sagte Institutsleiter Christian Pfeiffer. So teilten viele der Befragten die Aussage, dass ein Mann seine Frau schlagen dürfe, wenn sie ihn betrüge. Der türkischstämmige Religionswissenschaftler Rauf Ceylan, der über Imame in Deutschland forscht, sagte, die muslimische Religiosität fördere die „Akzeptanz der Machokultur“. Die Mehrheit der in Deutschland tätigen Imame verankere entsprechende Einstellungen auch bei muslimischen Jugendlichen. Die Imame, die nur zeitweise in Deutschland sind, hätten keine positive Beziehung zur deutschen Kultur. So förderten sie den Rückzug in die eigene Ethnie und damit die Desintegration.

Die nichtreligiösen Einwanderer sind der Studie nach am besten integriert: Sie steuern zu etwa 40 Prozent das Abitur an, haben zu 60 Prozent deutsche Freunde, zwei Drittel fühlten sich als Deutsche. Von den religiösen Muslimen strebten nur 15,8 Prozent das Abitur an, nur ein Drittel habe deutsche Freunde, nur jeder Fünfte fühle sich als Deutscher.

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Ungeheuerlich ist die Tatsache, dass die Veröffentlichung der Studie monatelang hinausgezögert wurde, wie „RP online“ berichtete (6). Treuherzig bekennt der verantwortliche Direktor:

„‚Der Befund ist zwar eindeutig‘, sagte der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen schon im Januar gegenüber unserer Zeitung, ‚aber vor der Veröffentlichung müssen wir uns erst noch mit dem Bundesinnenministerium abstimmen, wie wir die brisanten Ergebnisse öffentlich darstellen, ohne ein Erdbeben auszulösen.'“

Aber nicht doch, Herr Pfeiffer, so wichtig ist die Studie denn doch nicht. Ihr wird es gehen wie allen Studien, die nicht der pc-ideologischen Vorgabe entsprechen, sie wird ohne Konsequenzen bleiben und vergessen werden. Pfeiffer selbst stellt übrigens fest, dass seine Ergebnisse keinesfalls etwas mit DEM Mohammedanismus zu tun haben, neinneinnein, der Kloran wird ja immer nur falsch übersetzt und soll solchermaßen den Westlern als vertracktesteste Geheimschrift aller Zeiten erscheinen, während doch der primitivste, perverseste Ork genau weiß, worum es geht. Kommentator Nachdenklich konstatiert auf dem Beck.blog (7):

1. Islamischer Terror hat nichts mit dem Islam zu tun!
2. Islamische Ehrenmorde haben nichts mit dem Islam zu tun!
3. Islamische Gewalt gegen Andersgläubige hat nichts mit dem Islam zu tun.
4. Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun.

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Derweil legt the Fuhrergan den nächsten Gang ein. Die „Welt“ (8):

„Es sind nicht nur Worte. Die türkische Regierung gestaltet mit der Krise um die ‚Hilfsflotte‘ derzeit die Politik im Nahen Osten, Hand in Hand mit einer radikalen Organisation, die früher offen Verbindungen zum globalen Dschihad hatte, und heute verdächtigt wird, diese Verbindungen weiterhin zu pflegen. Wenn gar Gerüchte wahr werden sollten, Erdogan wolle demnächst selbst mit einer ‚Hilfsflotte‘ nach Gaza, begleitet von türkischen Kriegsschiffen. Die ganze Gaza-Rhethorik der Türkei hört sich fast so an, als sei ein Krieg ausgebrochen.“

Ausgebrochen ist er noch nicht, weil die Orks schwächer sind und dies genau wissen. Aber ihr wütendes Gekreische versetzt sie in einen Zustand des Irrsinns, der irgendwann die Reste der Vernunft verschlingt. Dann erklärt sich einer zum Mahdi oder Kalifen, und schon schwärmen sie aus. Einstweilen stimmt the Fuhrergan seine nächsten Angriffe auf die israelische Blockade des von der Terrororganisation Hamas beherrschten Gasastreifens mit seinem „Freund“ (8), dem räudigen Zwergmammut Gardinenstange, ab. Die Presse (9):

„Irans Roter Halbmond will nun ebenfalls zwei Schiffe nach Gaza schicken, um die israelische Blockade des schmalen Küstenstreifens zu durchbrechen. (…) Ob die Schiffe bewaffneten Geleitschutz bekommen, stand am Montag noch nicht endgültig fest, es verdichteten sich aber Hinweise, dass die Revolutionsgarden – sie stehen dem Hardliner-Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad nahe – diese Aufgabe übernehmen könnten.“

Diese Schiffe sollen Gasa schon Ende der Woche erreichen, und es ist also leider nicht damit zu rechnen, dass the Fuhrergan vorher in den Tiefen des Mittelmeers seine ewige Ruhe finden wird. Er lässt wie alle mohammedanistischen Führer überhaupt lieber den anderen den Vortritt in Hubals Bordell und zieht im Hintergrund die Fäden ein wenig fester. Neueste Theorie der türkischen Regierung ist jene, dass die PKK von Israel gesteuert werde, wie Michael Martens gestern in der FAZ berichtete.

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Ankaraner Verschwörungstheorien

Erdogans AKP schürt Zorn auf Israel

Wenn es um Zorn auf Israel geht, ist Recep Tayyip Erdogan spätestens seit seinem Wutausbruch von Davos im Januar vergangenen Jahres in seinem Element – seit diesem Wochenende sogar dreisprachig. In einer Rede in der zentralanatolischen Stadt Konya, deren Wortlaut am Wochenende in den türkischen Medien verbreitet wurde, ermahnte der Regierungschef der Türkei Israel mit einem alttestamentarischen Zitat: „Du sollst nicht töten.“ Zunächst sprach er Türkisch, danach wiederholte Erdogan denselben Satz auf Englisch und schließlich im hebräischen Original. Bei so viel Sprachgewalt fühlte sich der neue Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu dazu ermuntert, den Regierungschef aller Türken daran zu erinnern, dass es im Dekalog auch heißt: „Du sollst nicht lügen.“ Dieses Gebot scheine Erdogans regierender Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) kaum bekannt zu sein, deutete Kilicdaroglu an.

Ob oder wie er damit auf die Rolle der türkischen Regierung im Konflikt um die „Gaza-Flottille“ anspielen wollte, blieb unklar. Erdogan selbst hatte die Position seiner Regierung zuvor noch einmal unmissverständlich dargestellt und auch mitgeteilt, worin seiner Ansicht nach die Unterschiede zwischen der Hamas und der kurdischen PKK liegen: Die Hamas bezeichnete er als eine Gruppe von „Widerstandskämpfern“, die ihr eigenes Land verteidigen. „Ich habe das auch den Vereinigten Staaten gesagt. Ich erkenne die Hamas nicht als terroristische Organisation an.“ Die kurdische PKK hingegen sei eindeutig eine Terrororganisation.

Dass Erdogan beide Gruppierungen überhaupt in einem Atemzug nannte, hat mit der gestiegenen Temperatur des innertürkischen Kurdenkonflikts zu tun. Nicht erst seit der inhaftierte Kurdenführer Öcalan Ende Mai über seine Anwälte mitteilen ließ, dass er nicht weiter für einen Dialog mit der türkischen Regierung zur Verfügung stehe, da Ankara ihn ignoriere, hat sich die Zahl der Anschläge, die der PKK zugeschrieben werden, deutlich erhöht. In der regierungsnahen Zeitung „Zaman“ ging man sogar so weit, Israel auch für diesen Konflikt verantwortlich zu machen und von einem „wachsenden Verdacht über eine mögliche Verbindung zwischen der PKK und Israel“ zu fabulieren. In einem nicht sarkastisch oder satirisch gemeinten Beitrag wurde berichtet, der Verdacht beziehe sich unter anderem auf den der PKK zugeschriebenen Raketenangriff auf einen Marinestützpunkt im türkischen Iskenderun vor wenigen Tagen. Der türkische Geheimdienst untersuche derzeit „mögliche Verbindungen“ nach Israel. Der Verdacht entzündet sich demnach an dem Umstand, dass der Raketenangriff und das blutige Aufbringen der „Gaza-Flottille“ in geringem zeitlichem Abstand zueinander stattfanden. Die Beweisführung des Blattes gipfelt in der Behauptung anonymer „Analytiker“, „israelische Geheimdienste“ hätten der PKK den Auftrag zu dem Überfall gegeben, um die türkische Regierung zu warnen. Im Namen der Regierung verlieh der stellvertretende AKP-Vorsitzende Hüseyin Celik solchen Theorien amtliche Weihen. Die AKP verurteile die israelische Blockade Gazas ebenso wie den Angriff auf die türkische Militäreinrichtung in Iskenderun, zwischen denen eine Verbindung bestehe: „Wir glauben nicht, dass es ein Zufall ist, dass diese beiden Angriffe zur selben Zeit stattfanden“, sagte Celik.

Um den in der Türkei noch vergleichsweise unauffälligen Spekulationen zu begegnen, Ankara gehöre nicht nur zu den wohlwollenden Beobachtern, sondern zu den aktiven Förderern oder gar heimlichen Organisatoren der „Gaza-Flottille“, teilte Bülent Yildirim, der Vorsitzende der am Versuch des Blockadebruchs maßgeblich beteiligten „Stiftung für Humanitäre Hilfe“, unterdessen mit, seine Organisation habe nicht in Abstimmung mit der Regierung gehandelt. Es habe sogar Mahnungen einiger namentlich nicht genannter (türkischer) Parlamentsabgeordneter gegeben, die gewarnt hätten, die Reise nach Gaza könne „Probleme“ schaffen.

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Die klügeren türkischen Orks versuchen noch zu lavieren, aber ein Schwarm folgt seinen eigenen Gesetzen und ist nur bedingt steuerbar. Als einfacher Bürger und interessierter Laie sammle ich Material zum Thema Jihad und versuche es zu analysieren. Ich habe in den letzten Jahren keinen Bericht gefunden, aus dem hervorgehen würde, dass die Türkei sich in irgendeiner Hinsicht wirklich auf den Westen zubewegt. Ich habe auch keinen gefunden, der sie in irgendeiner Weise für den Westen attraktiv macht. Da ist von Brückenfunktion die Rede, es gibt einen (?) amerikanischen Stützpunkt dort – Na und?

Alle Berichte weisen in dieselbe Richtung: Die Türkei folgt dem globalen Trend des Mohammedanismus, sich zu radikalisieren und sich zur Teilnahme am Jihad-Schwarm bereit zu machen. ALLES, was wir sehen, bedeutet NICHT, dass die Türkei den Westen anerkennt und an seinen Prinzipien teilhaben will. Es bedeutet NICHT, dass die Orks mit uns kooperieren wollen. Es bedeutet NICHT, dass sie uns nicht den Jihad bringen wollen. Es bedeutet NICHT, dass sie uns als etwas anderes als potentielle Sklaven ansehen.

Ist also die Schlussfolgerung logisch, die Türkei in die EU aufzunehmen?

Seht doch, was IST und fragt Euch: WAS PASSIERT DANN?

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Time am 8. Juni 2010

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1) http://www.youtube.com/watch?v=Yn1rqVdFU0I
2) http://calamitas-bystander.blogspot.com/2010/06/die-zwanghafte-leugnung-des.html
3) http://www.welt.de/die-welt/politik/article7916359/Tuerkei-Moerder-des-Bischofs-rief-Allah-ist-gross.html
4) http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E27E85C1C9BA8401C8A5A21580B827A64~ATpl~Ecommon~Scontent.html
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/eine-augenzeugin/
6) http://nachrichten.rp-online.de/politik/der-islam-und-die-gewalt-1.77551
7) http://blog.beck.de/2010/06/06/muslimische-religiositaet-und-gewalt-ergebnisse-einer-kfn-studie
8- http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/27/tuerkischer-premierminister-erdogan/lobt-den-irren-von-teheran-ahmadinedschad.html
9) http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/571705/index.do?direct=571791&_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do&selChannel=