Posts Tagged ‘Dr. Necla Kelek’

Pfau im Spiegel

24. Februar 2014

Klaus_J.

Der „Pfau“ ist wieder da. Auf sieben Seiten mit ungeheuerlichen 51.852 Zeichen (zum Vergleich: Dieser Text hier enthält – Zitate inklusive – 9.505 Zeichen) zieht Klaus J. Bade im „Torkazin“ über das neue Buch von Dr. Thilo Sarrazin her, und er hetzt einmal mehr gegen „PI“ und die „Madrasa of Time“ (1). Quasi gleichbedeutend neben „PI“  erwähnt zu werden, gereicht der „MoT“, ihren Kommentatoren und ihrem Moderator zu großer Ehre.

„Es gibt da nur einen kleinen, aber brutalen Unterschied: Auf Sarrazins Seite operieren als – sicher ungeladene – Verteidiger und Angreifer kulturrassistische antiislamische Netzwerke wie die Internet-Pranger ‚Politically Incorrect‘ oder ‚Madrasa of Time – Time of Counterdjihad‘ (bitte schreiben „Counterjihad“, T.) und die Mordbrenner von ‚Nürnberg 2.0‘ und ‚Archiv Berlin‘. Deren Portale aber werden nach der Einschätzung von Sicherheitsdiensten und investigativen Journalisten von Mitgliedern des ‚islamkritischen‘ Internet-Prangers ‚Politically Incorrect‘ gesteuert.“

Die MoT im Fadenkreuz von „von Sicherheitsdiensten und investigativen Journalisten“? Von PI „gesteuert“? So ein Unfug! Die Mot ist ein winziges Spezialistenblog und agiert wie die meisten anderen counterjihadischen Blogs quasi privat, völlig autonom und aus dem persönlichen Verantwortungsgefühl der jeweiligen Betreiber dem Erhalt der bürgerlichen offenen Gesellschaft gegenüber.

Bade hat die MoT zu Recht als counterjihadischen Think-Tank ausgemacht, aber mit seinem verleumderischen Vorwurf des „Kulturrassismus“ liegt er natürlich völlig daneben, insofern keine Form des Rassismus hier ein Forum findet. Und brutal ist hier auch niemand – auch nicht verbal. Aber jetzt will ich Ihnen mal ein paar Zitate aus Bades Text zum Thema Sarrazin & Co. vorlegen.

„Der Bestsellerautor Thilo Sarrazin möchte mit seinem neuen Buch ,Der neue Tugendterror‘ noch einmal richtig Kasse machen; denn sein Letztes („letztes“ bitte mit kleinem „l“, T.) ,Europa braucht den Euro nicht‘ (2012) hatte sich zwar ebenfalls sehr gut verkauft, war aber für den verwöhnten Erfolgsautor ein Flop… Und es hatte außerdem nichts bewirkt.“

Der Pfau kann seinen Futterneid nicht unterdrücken.

„… meist aber langatmig geschriebenes Buch … zusammengequält … mit lästigen gliedernden Hinweisen … Möchtegern-Sozialphilosophie … der beleidigte und beleidigende Autor … Er übergeht dabei aber Stimmen, die ihm wirklich gefährlich wurden. Das gilt z.B. für Klaus J. Bades Gesamtdarstellung der sogenannten Sarrazin-Debatte …“

Hier geriert sich der schöne Klaus J. in der dritten Person als intellektuelle Herausforderung für Sarrazin, und er kritisiert seine Nichterwähnung durch jenen. Später wird er dazu kommen, grade die (kritische) Erwähnung zu kritisieren, wie wir noch sehen werden. Bade spielt niedrigerweise auf Sarrazins Äußeres an, das er „traurig“ nennt:

„Möchtegern-Sozialphilosoph von der traurigen Gestalt“.

Klausi-Mausi weiter:

„… eine Flut von empörten bis beleidigten, mitunter auch beleidigenden Erregungen des stachelmimosigen Angreifers, der gern austeilt, (hier bitte Komma streichen, T.) aber nicht einstecken kann… die schrägen ‚Kernthesen‘… dass sich Deutschland mit seiner anhaltend niedrigen Reproduktionsrate ,aus der Geschichte wegschrumpft‘, was bekanntlich so nicht stimmt.“

An dieser Stelle hätte man doch gern gewusst, warum Herrn Sarrazins reich belegte These nicht stimmen soll im Gegensatz zu Herrn Bades schlichter Behauptung, aber er lässt es dabei bewenden. Der Klaus:

„… ist ihm offenbar nicht bekannt … die Vertiefung seiner kulturrassistischen Einschätzungen … mit zusätzlichen Scheinbelegen und zuweilen auch mit argumentativen Winkelzügen … seine in der vorgetragenen Pauschalisierung gesellschaftspolitisch gemeingefährlichen Lieblingsthemen … Der Genetiker Sarrazin weiß schwurbelklar … genetische Logelei … Die Belege für das ‚Gegenteil‘ bleibt Sarrazin seiner Gemeinde schuldig. Macht auch nichts, denn die glaubt ihm das sowieso … weiß der Bildungsgenetiker Sarrazin alles nicht … Das entscheidet natürlich nur Thilo Sarrazin selber als Richter in eigener Sache … vom Richter Sarrazin sogleich polemisch abgestraft … So grob geschnitzt ist das Weltbild, in dem Thilo Sarrazin seine Gemeinde demagogisch bestärken möchte … einen zweiten Scheinbeleg für seine haltlosen Unterstellungen … Hier surft ein Kulturrassist, der keiner sein will … in denunziativer Vorwärtsverteidigung geübt … hat auch nichts hinzugelernt … Ausweichmanöver …“

Auf Necla Kelek ist der Bade auch gar nicht gut zu sprechen:

„Necla Kelek, deren desintegratives Wirken … Sie durfte in der ihr gewogenen FAZ im Mai 2011 einen aggressiv-dümmlichen, persönlich beleidigenden, sachlich falschen, deshalb an der Grenze der journalistischen Sorgfaltspflicht liegenden und zum Teil sogar in unsäglichem stalinistischem Vokabular gehaltenen Schmähartikel über mich als ‚Anti-Sarrazin‘ veröffentlichen … denunzierte sie … so ihre infantile Verschwörungstheorie … diesen Unsinn der wissenschaftsfernen Publizistin … die streitsüchtige Publizistin …“

Erwähnung schon, aber keinesfalls kritisch – Das ist dann „Pranger“! Herr Sarrazin war seinerzeit Frau Kelek beigesprungen:

„… und verwechselte dabei Kraut und Rüben. Er unterstellte … in diesem gleichermaßen an üble Nachrede grenzenden Schmähartikel … Er bediente sich dabei … nationalsozialistischen Vokabulars … albernen publizistischen Schlagabtausch … obgleich Sarrazin in seinem Artikel frecherweise sogar unautorisiert aus unserem privaten Briefwechsel zitierte … das demagogische Wirken des ‚islamkritischen‘ Agitationskartells … scheinwissenschaftliche Islamdenunziation … “

Einmal mehr verknüpft Klaus J. „der Pfau“ Bade die Morde des Nazi-Schlächters Breivik mit der Mohammedanismuskritik:

„Schließlich habe ich diese Linien bis zur Verarbeitung des antimuslimischen Terroraktes in Norwegen 2011 und der schon älteren antimuslimischen Serienmorde in Deutschland verfolgt. Aus diesem Buch hätte Sarrazin einiges lernen können, auch über unbeabsichtigte Folgen publizistischen Tuns, gerade weil er, wie er mir 2010 einmal mitgeteilt hatte, gern ganz bewusst skandalisiert, um den Markt der Meinungen zu erreichen.“

Dennoch kann er nicht verstehen, dass man sich mit seinen widerwärtigen und zutiefst menschenverachtenden Anschuldigungen nicht auseinandersetzen möchte:

„Und was tut Thilo Sarrazin? Er überspringt, wie so oft im Umgang mit unbequemen Ergebnissen der Wissenschaft, das Buch des angeblichen ‚Anti-Sarrazins‘ Bade komplett.“

Den schönen Klaus J. so einfach übersehen? Das kann dieser eitle Selbstdarsteller und wahre Nachfolger von Schneewittchens Stiefmutter natürlich überhaupt nicht ertragen. Wir haben jetzt übrigens grade die Mitte seiner Ausführungen erreicht. Bade:

„Diffamierung, Denunziation und Demagogie … Sarrazin mit dem vergeblichen Versuch … der antiislamische Demagoge Henryk M. Broder … Broder nahm das von Sarrazin eingeführte NS-Vokabular gerne auf … “

Seitenlang räsonniert der Klaus J. sodann über Erfolg und Misserfolg seines eigenen Buches, schließlich kommt er wieder zu Sarrazin:

„Der argumentative Kuhfuß … Die damit verordnete Brille … verstellt so den Blick … mitunter durchaus kenntnisreich, zuweilen auch arg trivial und mit vielen, wenn auch zweckorientiert zurecht gerupften Zitaten illustriert … Hier spricht der kundige Bildungsbürger. Aber der übergestreifte Talar des Kulturhistorikers ist ihm, wie der des Sozialphilosophen, doch ein paar Nummern zu groß, so dass das gravitätische Schreiten der Argumentation mitunter eher Sackhüpfen ähnelt … So ist das bei Sarrazin, der die Dinge mutig und konsequent zu Ende denkt, wenn auch manchmal bis gegen die Wand … weil er gerne überzeichnet … zu arg vordergründigen Scheinergebnissen führen … dass sich Sarrazin hier wieder einmal Urteile anmaßt … wäre etwas intellektuelle Bescheidenheit hier eine Zier. Aber das kann man von diesem Autor kaum erwarten … flacher Exkurs … besser vom Lektor gestrichen worden wäre … Man spürt, dass der souveräne Autor dieses besondere Feindbild buchstäblich mit Schaum vor dem Mund umschreibt.“

Ich nehme hier eigentlich nur eine mit Schaum vorm Mund wahr, und das ist die Klausimaus.

„Plump, der Lektor war wohl gerade nicht da … Sarrazins bibliophile Umwälzanlage für Aggressionen und Vorurteile … wenn die Sprache des Dichters am eigenen Schwulst erstickt … Paradebeispiel für argumentative ‚Havarien‘ … auch beim allwissenden Weltendeuter Sarrazin eine Spur Ratlosigkeit … Was tun, sprach Zeus – wir machen Kabarett.“

Ist denn nicht mal endlich Schluss mit dem selbstverliebten Gesülze? Nein, nein, nein:

„Am Ende kommt der Höhepunkt, dem die Show entgegen strebt, wie der bis zum Erbrechen aufdringliche begleitende Erzähler … popanztechnisch absurd überzeichnet … ein schlechter Sozialkundelehrer … bissige bis hämische, mitunter auch geschmacklose Satire … Mit erhobenem Zeigefinger und aufdringlichen Kommentaren … bei Sarrazin gibt es nichts zu lachen … bornierte Zitations- und Belehrungsfreude … bräsig gelehrt … würde man das Bündel Papier gern endgültig in die Tonne hauen … geschichtstriefend-moralisierende … bei der NPD (‚Wir sind das rechte Volk!‘) ganz ähnlich … Sarrazin in verschlagen raunender Stammtisch-Argumentation … Sarrazin mit diesen verräterischen Scheinargumenten … starrsinnig … macht das neue Buch deshalb noch gefährlicher (hier bitte ein Komma setzen, T.) als es das alte war.“

_____

Time am 24. Februar 2014

_____

1) http://www.migazin.de/2014/02/24/thilo-sarrazin-der-neue-tugendterror-rezension-klaus-bade-welt-ungerecht/

Demagogische Gleichsetzung

1. Juli 2012

Das Thema „Beschneidungsurteil“ führt Leos Blog in die Niederungen der Pornografie und den Meister zur antijüdischen Ekstase.

Henryk Broder hatte bereits vorgestern darauf hingewiesen, dass die Debatte zu einem erheblichen Teil eine verdeckt erotisch-pornografische sei (1):

„Das Ganze ist keine Debatte über rechtliche, gesundheitliche oder religiöse Aspekte, es ist eine pornografische Debatte, sozusagen eine logische, beinah zwangsläufige Fortsetzung der Kampagne gegen die weibliche Genitalverstümmelung.“

Dies war mir bei Leo auch schon aufgefallen und wird dort vehement durch den Ork-Kommentator „Fantomas“ betrieben, für den die Entfernung seines Häutchens eine der größten Errungenschaften seines Lebens ist (2):

„… wirst Du dutzende Seiten im Internet finden, in der die meisten Frauen… einen Beschnittenen bevorzugen… Unabhängig davon ist fast jeder Pornodarsteller beschnitten und unter Schwulen ist die Beschneidung sehr beliebt. Wenn diese zwei Gruppen, die sehr sexorientiert sind dies bevorzugen, wird es wohl eine Menge Vorteile haben, wenn man beschnitten ist.“

Und (3):

„Die beschnittenen und körperverletzten Kinder von einst haben nur ein müdes Lächeln für die Diskussion und fühlen bestimmt nicht vergewaltigt. Sie bedauern höchstens die Unbeschnittenen.“

Für Leo besteht die Faszination an dem Thema natürlich in einem ganz anderen Aspekt.

Eigentlich ist er gegen die Beschneidung. Da das Verbot aber seine Ork-Herren stört, sehr stört (denn ihnen sind 99,999% zu wenig), stellt er fest (4):

„Ergo ist das Gerichtsurteil falsch.“

Er sieht sich in der traumhaften Situation, für die Orks etwas einfordern zu können, das auch den Juden wichtig ist, allen anderen und insbesondere vielen im Counterjihad aber zuwider. Diese, die leidenschaftlich Israel verteidigen und die zivilisatorischen Leistungen der Juden für überragend halten, finden sich auf einmal in der Position, gegen einen wesentlichen Ritus ihrer Freunde argumentieren zu müssen.

„Die Juden“, die schon Leos Großvater nicht „mochte“ (5), kriegen es jetzt mit dem deutschen Staat zu tun, wenn sie ein für sie wesentliches und sicher 3000-jähriges Ritual weiterhin ausführen. Und da sich bei uns, wie er oft ausführt, s.E. ohnehin alles um die Juden dreht, werden es ausgerechnet diese sein (die überall in der mohammedanistischen Welt von den Mohammedanisten unterdrückt, vertrieben oder ermordet werden), die nun perfiderweise zum Bundesgenossen der Orks werden, so mag er denken. Und so argumentiert Bullie gegen das Beschneidungsurteil ausschließlich, indem er möglichst oft die Juden (gekoppelt mit dem Ausdruck „seit 4000 Jahren“) ins Spiel bringt, als ob es ihm in Wirklichkeit nicht allein um die Interessen seiner orkischen Auftraggeber ginge.

Aber müssen wir überhaupt gegen unsere jüdischen Freunde argumentieren, wenn wir gegen die mohammedanistische Jungen- und Mädchenbeschneidung argumentieren? Ist sie denn überhaupt vergleichbar mit der jüdischen? Ich meine, sie ist es über den betroffenen Körperteil hinaus kaum.

Im Kloran ist gar keine Rede von Beschneidungen, aber in 1. Mose 17 heißt es:

„9 Und Gott sprach zu Abraham: So haltet nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht. 10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. 12 Jedes Knäblein, wenn’s acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Haus geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind. 13 Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft. Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden. 14 Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.“

Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich bei dem Beschneidungsgebot um ein Mittel, die männlichen Mitglieder der Gemeinschaft zu kennzeichnen und sie auf diese Weise zusammenzuhalten. Der Einzelne kann auf die Solidarität der gleichermaßen Gekennzeichneten zählen und ihnen vertrauen. In den Schutz der Gemeinschaft werden sogar Gesinde und Sklaven eingeschlossen. Das ist eine, wie ich meine, sinnvolle Maßnahme in dem gewalttätigen Durcheinander der Mittelmeervölker im Zeitalter der alten Reiche.

Die Beschneidung wurde auf den achten Tag festgelegt. Das Neugeborene ist jetzt schon auf der Erde angekommen, hat die symbolischen sechs Schöpfungstage und den Ruhetag erlebt, es hat gelernt, von der Brust der Mutter zu trinken, versucht, Reize aufzunehmen und zu verarbeiten. Ich bin mir sicher, dass der kleine Junge sehr unter dem Eingriff leiden wird, aber er wird am wenigsten stark leiden, wenn es jetzt gemacht wird. Es wird keine Erinnerung, kein Trauma zurückbleiben. Alles wird unter der massiven Flut der Reize, die auf das Kind einstürmt, schnell begraben werden.

Das Ritual hat also m.E. nicht das Geringste mit Initiation und Männlichkeit zu tun, sondern es ist lediglich ein allerdings sehr fundamentales zur Kennzeichnung der Gemeinschaft. Da die Juden fast während ihrer gesamten Geschichte verfolgt und unterdrückt wurden, ist es m.E. sinnvoll, die Kennzeichnung so vorzunehmen, dass sie nicht sofort offensichtlich ist. Und da es auch hygienische und andere Argumente gibt, spricht einiges dafür, es genau so zu machen, wie Gott es in Mose 17 verlangt.

Muss ich als Christ mich dann eigentlich nicht auch beschneiden lassen?

Ich persönlich sehe mich als Anhänger einer jüdischen Häresie, die daran glaubt, dass der Messias/Jahwe in der Gestalt Jesu bereits erschienen ist. Eigentlich sollte ich mich also schon an Jahwes Wort halten. Paulus z.B. hat das aber in mehreren Textabschnitten relativiert (Röm. 4/10, 1. Kor. 7/18) und für irrelevant erklärt. Letztlich bin ich damit einverstanden, dass unsere jüdischen Freunde sich als „auserwähltes Volk“ sehen und den Glauben vielleicht strenger und auch richtiger auslegen. Ich bin sozusagen mit einem Platz in der zweiten Reihe zufrieden. Kein Zweifel kann jedoch daran bestehen, dass es nur ganz wenige Völker gibt, die über viele Jahrtausende und unermessliches Leid hinweg eine derartige kulturelle, religiöse und spirituelle Kontinuität aufweisen können wie die Juden, und die Beschneidung hat ganz sicher daran einen Anteil.

Hinzu kommt der bereits erwähnte enorme Beitrag der Juden zur Entwicklung von Wissenschaft, Finanzwesen und Kultur. Ich meine, wer so viel in die Weltzivilisation einbringt wie dieses Volk, hat auch mal das Recht, etwas Exklusives für sich zu fordern.

Weiterhin bin ich als Mitglied des deutschen Volkes, das seinen jüdischen Mitbürgern und Juden aus aller Welt unter der Nazidiktatur ein singulär grenzenloses Leid zugefügt hat, der Ansicht, dass die Beziehungen zwischen deutschen und jüdischen Deutschen bzw. zwischen deutschen Deutschen und Juden auf Seiten der deutschen Deutschen von Demut geprägt sein sollten. Die Juden sind Gottes „auserwähltes Volk“, und die Deutschen haben sein Volk in beispielloser Weise geschändet. Ich glaube nicht, dass es Jahwe gefallen würde, wenn wir ihm nun auch noch in Bezug auf den speziellen Bund „in den Arm“ fallen, den er mit seinem Volk geschlossen hat. Ich meine, die Juden haben noch für ein paar Jahrhunderte was bei uns gut.

Aber konstruktiv, wie sie sind, sind sie sofort auf uns zugegangen und haben die Praxis im Jüdischen Krankenhaus Berlin eingestellt (6). Ich hoffe, dass das Gerichtsurteil bald modifiziert wird, und dass die Juden es so machen können, wie sie wollen bzw. so, wie Jahwe es ihnen vorschreibt.

Mit ihrer Beschneidung hat die mohammedanistische kaum etwas zu tun.

MoT-Kommentator Walter Caldonazzi schrieb gestern (7):

„Wenn sich die Mohammedaner die Beschneidung von männlichen Kindern von den Juden geklaut haben, wie vieles andere auch und sie in einem Alter vornehmen lassen, das die Unterwerfung bewusst schmerzhaft gestaltet, ist das zu thematisieren.“

Dem stimme ich vollständig zu, und ich lasse zunächst Dr. Necla Kelek sprechen (8):

„Zu diesem mehrere Tage währenden Volksfest marschierten Legionen von in- und ausländischen Gästen und Würdenträgern am Hof des Sultans auf, die Flotte und die Armee paradierten vorbei, alle Zünfte des Landes präsentierten ihre Künste. Nur der, um den es bei diesem Fest ging – Mohammed, der Sohn Murats des III. –, kam in der Geschichte kaum vor.

Auch meine Schwester hat ihre Söhne beschneiden lassen, weil es Brauch und Tradition ist. Unbeschnittene Jungen werden in der türkischen Gesellschaft nicht akzeptiert, die Beschneidung gehört zum Muslimsein und unauflöslich zur männlichen Identität. Und diese gewinnt nur, wer Schmerzen ertragen kann. (…)

Mein kleiner neunjähriger Neffe, der tagelang breitbeinig mit einem weit vom Körper gehaltenen Nachthemd zwischen den Frauen herumlief, entsprach so gar nicht dem männlich-heroischen Bild, das mit der Beschneidung verbunden wird.

Das war kein ‚Held’, der da auf unsicheren Beinen durch die Gegend wankte, sondern ein gepeinigtes Menschenkind. Zu einer Zeit, wenn der Heranwachsende vielleicht gerade anfängt, seinen Körper zu entdecken, einen eigenen Willen und eigene Vorstellungen vom Leben zu entwickeln, wird seine Persönlichkeitsentwicklung durch eine Lektion gebrochen, die er ohne jede Erklärung erteilt bekommt – dass er sich zu fügen hat, wenn die Erwachsenen ihm Schmerz zufügen, dass Gott (Sie meint Alla, T.) ihm Prüfungen auferlegt, die es zu bestehen gilt, oder er ist ein Nichts, weder Muslim noch Mann, noch Teil der Gemeinschaft.“

Frau Dr. Kelek stellt hier m.E. auf exzellente Weise das Wesen der mohammedanistischen Beschneidung heraus. Es besteht in der psychischen Deformierung und Zurichtung des kleinen Jungen auf die im Kern expansiven und gewalttätigen Interessen der mohammedanistischen Gemeinschaft. Diese ist keine Volks- oder Kulturgemeinschaft, sondern eine Kriegsgemeinschaft.

Die mohammedanistische Beschneidung ist also, grade weil sie in der Phase der mittleren Kindheit vorgenommen wird, ein Kriegerritual. Sie ist ein grausames Begleitritual der Produktion von Kriegern, die gegen unsere Zivilisation kämpfen sollen.

Sie muss daher m.E. unter Strafe gestellt werden.

_____

Time am 1. Juli 2012

_____

1) http://www.welt.de/kultur/article107299253/Pornografische-Debatte-mit-maximaler-Erregung.html
2) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/06/27/beschneidungsverbot-contra-religionsfreiheit/#comment-24133
3) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/06/27/beschneidungsverbot-contra-religionsfreiheit/#comment-24147
4) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/06/27/beschneidungsverbot-contra-religionsfreiheit/#comment-24194
5) http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/08/02/nachdenken-uber-breivik-2-ziel-ist-die-ethnische-sauberung/#comment-13021
6) http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-dem-koelner-urteil-kliniken-stoppen-religioese-beschneidungen/6817492.html
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/27/stoppt-die-barbarei-jetzt/#comment-3377
8- http://www.welt.de/debatte/kommentare/article107288230/Die-Beschneidung-ein-unnuetzes-Opfer-fuer-Allah.html

Leserbrief-Counterjihad (#16)

27. Mai 2011

In der Druckerei

In der heutigen FAZ lobt Cem Özdemir das Buch seines Kumpels Paddel Pahners, des Feuilletonchefs der FAZ und mutmaßlichen Ork-Konvertiten, über den grünen Klee (1). Er beantwortet nicht die Frage, warum so viele der unglaublich vielen neugebauten Moscheen (2) in Deutschland den Namen des perversen Türken-Hitlers und Christen-Schlächters „Fatih“ (Mehmet II.) tragen (3), und er macht den Brux, und beantwortet nicht die Frage, was denn nun am Kloran so wahnsinnig toll ist, dass Menschen von Geburt an diesem Text zugeordnet werden und ihm auch immer treu bleiben müssen, welche Textstelle ihn ganz persönlich denn nun angesprochen hat, und was eigentlich die Unterschiede zwischen „Mein Kampf“, „Die 120 Tage von Sodom“ und dem „Kloran“ sind, da doch die Gemeinsamkeiten so augenfällig sind. Die Reflexhaftigkeit seiner Reaktion beleuchtet den Charakter dieser Ideologie, der er anhängt, und deren Name lautet: „Unterwerfung“! Cem ist ihr ganzganz braver Kettenhund, „aus Cem, AUS!“

Zumindest die Mehrheit der FAZ-Online-Kommentatoren durchschaut Cems Gefasel und hat, anders als Prof. Dr.Dr.Dr.Dr.Dr.Dr. Bades „Erhebungen“ nahelegen, die Faxen dicke: Der Tenor ist eindeutig. Nicht nur sie: In der gestrigen FAZ-Druckausgabe gab es vier Zuschriften counterjihadischen Inhalts. Lesen Sie zunächst einen Text mit angenehm pragmatischer Ausrichtung von Dr. Ezhar Cezairli zum Thema Bildung und sodann drei kurze Briefe zur Causa „Kelek vs. Bade“ (4) von Professor Dr. Lorenz Fischer, Albrecht Wild und Wolfgang Stockhaus in eben dieser Reihenfolge.

_____

Unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion

Zu „Neuer Integrationsbeirat tagt im Kanzleramt“ (F.A.Z. vom 21. Mai): Wozu brauchen wir noch einen „neuen Integrationsbeirat, der über Grundsatzfragen der Integration beraten soll“? Seit der „Deutschen Islamkonferenz“, die 2006 von dem damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble initiiert wurde und deren Mitglied ich war, gab es neben mehreren Integrationsgipfeln den nationalen Integrationsplan, Integrationsvereinbarungen auf lokaler Ebene, Integrationsbeiräte auf Landesebene, eine Vielzahl von Foren für interkulturellen und interreligiösen Dialog und vieles mehr.

Inzwischen sind sechs Jahre vergangen, ohne sich über klare und verbindliche Grundsätze geeinigt zu haben. Gerade deshalb sollten wir uns angesichts der Vielfalt unserer Bevölkerung und der demographischen Entwicklung mit einer steigenden Zahl von Menschen aus dem islamischen Kulturkreis endlich Gedanken darüber machen, was uns in Zukunft zusammenhalten soll und wie wir die Kinder und Jugendlichen, die hier aufwachsen, für unsere moderne freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung gewinnen, ja begeistern können. Ebenso brauchen wir eine „Entkonfessionalisierung der Integrationsdebatte“, das heißt, wir sollten aufhören, über Integration – fast immer – im Zusammenhang mit dem Islam zu diskutieren. Die meisten „Migranten“ können das nicht mehr hören! Außerdem brauchen wir ehrliche Integrationsbemühungen und klare Vorgaben mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration zu schaffen. Diese sind unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religionszugehörigkeit für alle gleich: Sprachkompetenz, gute Bildung und Berufsausbildung, Chancengerechtigkeit; aber auch: eigenes Engagement und aktives Nutzen von Chancen, Leistungsbereitschaft und Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft.

Wir dürfen kein Kind zurücklassen, keine Potentiale verschwenden, müssen Talente fördern und dafür sorgen, dass Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft vor der Einschulung möglichst die gleichen Startchancen haben. Das erreichen wir unter anderen Maßnahmen durch Kindergartenpflicht – nach einem Sprachtest – ab dem vierten Lebensjahr.

Wir sollten Kindergärten und Schulen (nicht Moschee-Vereine und Schülerwohnheime von islamischen Organisationen) als zentrale Orte der Bildung, der Entwicklung sozialer Kompetenzen, der Integration und der Vermittlung von Grundsätzen unserer Demokratie erkennen und diese sowohl strukturell als auch qualitativ verbessern. Eine gelungene Integration möglichst aller hier lebenden Menschen sollte das Ziel für eine gemeinsame Zukunft in unserer Gesellschaft sein und bedeutet nicht nur die Akzeptanz des Grundgesetzes, sondern: sich damit zu identifizieren und das auch zu leben.

_____

Forschergruppendenken

Zur Leserzuschrift „Necla Kelek kennt offenbar die Forschung nicht“ (F.A.Z. vom 16. Mai): Zweifellos ist Necla Keleks Darstellung der Arbeit des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration polemisch. Andererseits ist es in der Sozialforschung keine seltene Erscheinung, dass ein (gutgemeintes) Forschungsprogramm dem „Groupthink“ unterliegt und dabei in großen Teilen an der Realität vorbeiforscht. Wie dies zu vermeiden ist, kann aus dieser Theorie abgeleitet werden. Wenn der Kollege Ostendorf jedoch die Darstellungen von Thilo Sarrazin oder Frau Kelek als hysterische Schwarzweißmalerei pauschal zu diskreditieren versucht, drängt sich dem interessierten Beobachter im Umkehrschluss die Vermutung auf, dass Frau Kelek auch hier ins Schwarze getroffen haben könnte.

_____

Die Presse ist lästig

Als interessierter Leser der Veröffentlichungen von Necla Kelek (zuletzt ihres Buchs „Himmelsreise“) und Thilo Sarrazin bin ich entsetzt über die Zuschrift von Leser Professor Dr. Berndt Ostendorf „Necla Kelek kennt offenbar die Forschung nicht“ (F.A.Z. vom 16. Mai). Insbesondere die Schlussbemerkung, wonach für Ostendorf die Veröffentlichung des Artikels von Necla Kelek im Feuilleton Ihrer Ausgabe vom 9. Mai („Professor Bade gibt den Anti-Sarrazin“) nicht nachvollziehbar erscheint, lässt klar das gestörte Verhältnis zur Öffentlichkeit erkennen, das für ein elitäres Elfenbeinturmdenken charakteristisch ist. Offenbar weiß man sich nicht besser zu helfen, als schlussendlich die Presse zu maßregeln. Dies lässt tief blicken und erklärt anschaulich die Ausführungen von Necla Kelek. Ich für meinen Teil bedanke mich ausdrücklich für die Berichterstattung in Ihrer Zeitung.

_____

Migranten würden wieder gehen

Professor Dr. Dieter Oberndörfer (F.A.Z. vom 13. Mai) verwendet in seinem Leserbrief „Absurde Behauptungen zur Migrationsforschung“ zum Artikel von Necla Kelek über den „Sachverständigenrat“ der „Migrationsforscher“ (F.A.Z. vom 9. Mai) mehrfach den Begriff Wissenschaft, offensichtlich um die Leser damit zu beeindrucken und die nicht anzuzweifelnde Kompetenz des Rates zum Thema Immigration, also Einwanderung, zu begründen. Die Frage, ob die Wissenschaftler völlig falschliegen könnten, stellt sich somit nicht, da deren Auffassung als alternativlos hingestellt wird. Peinlich ist es, sich nach wie vor des Begriffs „Migration“ zu bedienen. Migranten sind Wanderer ohne festen Wohnsitz, also Nomaden. Um die geht es aber nicht. Diejenigen, die hier einwandern, wollen hier bleiben und sind Immigranten. Der Begriff „Migranten“ wurde von einer bestimmten politischen Richtung in den Sprachgebrauch eingeführt, um die Öffentlichkeit darüber zu täuschen, um wen es sich tatsächlich handelt. Grotesk wird die Bezeichnung derjenigen, die als Ausländer einwanderten, die deutsche Staatsbürgerschaft erwarben, mittlerweile in dritter Generation hier leben und nun als Bürger mit Migrationshintergrund bezeichnet werden.

_____

Time am 27. Mai 2011

_____

1) http://www.faz.net/artikel/C30297/integrationsdebatte-wir-sind-doch-keine-statistischen-ausreisser-30376659.html
2) http://www.kybeline.com/2011/05/26/petition-gegen-die-geplante-zentralmoschee-in-karlsruhe-mitmachen/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/08/kennen-sie-die-hitlerkirche/
4) http://www.faz.net/s/Rub31A20177863E45B189A541403543256D/Doc~E3112174FCF3D4B698EFF251E5F66B9C3~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Nadel rausziehen

13. Dezember 2009

Vorgestern hatte ich aus Dr. Necla Keleks Antwort in der FAZ auf einen Beitrag von Gerd Schröder in der „Zeit“ zitiert (1): „… was ist mit dem heiligen Krieg, der seit seiner Erfindung im siebten Jahrhundert die Hälfte der damals bekannten Welt unter sein Schwert brachte und erst tausend Jahre später von den Polen vor Wien 1683 gestoppt werden konnte? Lehrte das der Koran?“ Zuerst dachte ich, dass hier lediglich zwei Worte unter den Lektorentisch gefallen seien: „Lehrte das ETWA NICHT der Koran?“

Aber viele weitere Passagen scheinen mir – neben anderen ganz großartigen – die typische innerliche Zerissenheit des Momos zu demonstrieren, z.B. wenn Frau Kelek schreibt: „Die Muslime HABEN EIN RECHT auf Moscheen und Minarette. Die Volksabstimmung in der Schweiz über ein Verbot war ein Bocksgesang, ein TRAGISCHER Entscheid. Kaum ein Schweizer bestreitet nämlich das Recht der Muslime, ihre Religion zu leben, und wohl jeder gesteht den Schweizern zu, zu entscheiden, wie sie miteinander leben wollen.“

Warum nur sollten Anhänger des Mohammedanismus aber das Recht haben, ihre staats- und gesellschaftsfeindlichen Anschauungen auszuleben? Kelek hatte selbst zuvor festgestellt: „(Islam) kennt keine Trennung von Staat und Religion. Es gibt säkulare aufgeklärte Muslime, aber DER ISLAM selbst kennt bisher keine Aufklärung.“ Sie konnotiert negativ den Fieslahm mit der Scharia und Zwangsheirat, Moscheen mit  mohammedanistischen Zentren (im Gegensatz zu sakralen Bauten). Warum aber verteidigt sie das Recht dieser Staatsfeinde auf „auf Moscheen und Minarette“?

In Bezug auf Kopftuch und Kloran meinte sie an anderem Ort (2): „Ihre Fragestellung geht wie selbstverständlich davon aus, dass das Kopftuch ein RELIGIÖSES Symbol ist. Dabei ist es NICHT aus dem KORAN, sondern nur aus der Tradition zu begründen. MOHAMMED wollte, so wird es im Koran dargestellt, seine Frauen vor Belästigungen schützen und empfahl ihnen, den Schleier über die Brust zu ziehen. Nach ISLAMISCHER Auffassung sind die Menschen nicht in der Lage ihren Trieb durch Vernunft, d.h. Verstand zu steuern.“

Ich finde es seltsam, hier Gegensatzpaare wie „Kloran – Fieslahm“ oder „Klohamett – Fieslahm“ aufzustellen. Ich finde es auch egal, ob die unterdrückerische Unsitte des Kopftuches aus dem Kloran kommt: Das macht sie weder besser noch besser, und der Kloran ist auch ohne das Kopftuchgesetz eine einzige Jauchegrube. Falls Frau Dr. Kelek ihre Frage also nur rhetorisch stellte um im Subtext zu behaupten, dass der Kloran eigentlich ein tolles Buch sei, welches nur falsch interpretiert wird, würde ich dies schärfstens zurückweisen. Der Kloran ist m.E. vielmehr der erste, größte, stärkste und wichtigste Gegner des Counterjihad.

Ich erinnere mich an eine Kommentatorin bei Eisvogels „Acht der Schwerter“ mit dem Namen „Sugarbabe“, die sich als Alevitin outete. Obwohl ich meine Kollegen im Blog immer dazu aufgerufen hatte, die Orks TOTAL zu ostrazieren (einem Aufruf, dem kaum jemand folgte, hihihi… tja, golden memories…), wollte ich bei einer Alevitin eine Ausnahme machen. Interessante Informationen wurden ausgetauscht, aber an einer Stelle ging es nicht weiter: Es war keine gemeinsame Beurteilung über die Person des Klo H. Metzel auf der Grundlage des Klorans möglich. Für Sugarbabe war der alte Klo TROTZ der Schilderung seiner Person als Räuber durch das Selbstzeugnis Kloran, also unabhänging von der Faktenlage, der größte Mensch aller Zeiten.

Seltsame Blockaden, seltsame Blindheiten, sie checken es einfach nicht: Viele Orks waren ehrlich erstaunt über die Schweizer Entscheidung (3). Heraus kommt immer etwas Abseitiges, Verdrehtes, Bösartiges. Gestern z.B. berichtete die FAZ:

„Nik Abdul Aziz Nik Mat, Chef der muslimischen Pas-Partei in Malaysia, hat muslimische Gelehrte zur Polygamie aufgefordert. Die Würdenträger, Ulamas genannt, könnten vorbildliche polygame Ehemänner sein, sagte Nik Aziz der ‚New Straits Times’. Auf diese Weise könnten sie den schlechten Ruf der Vielehe aufwerten: ‚Normalerweise würde ein Mann ja eine schöne Frau, die ihm gefällt, als Zweitfrau nehmen’, sagte er. ‚Aber wenn dann Kinder kommen, lässt er sich scheiden – das ist es, was ich mit schlechtem Image meine.’ Muslimische Männer in Malaysia dürfen bis zu vier Frauen haben. Kritiker nennen dies grausam. Damit werde eine muslimische Tradition missbraucht, die Polygamie eigentlich zum Schutz von Witwen und Waisen erlaubte.“

Etwas grundsätzlich Schlechtes, das naturgemäß Schlechtes zeitigt, soll, weil es ja im Kloran propagiert wird, verbessert werden, indem es vermehrt von Honoratioren vollzogen wird – absurd! Und wenn ich das schon höre: „… eigentlich zum Schutz von Witwen und Waisen…“. Wenn Klo die Witwen und Waisen auch nur ein klein wenig am Herzen gelegen hätten, hätte er wie sonst auch eine konkrete „Offenbarung“ erhalten, z.B. „die Hälfte der Steuer ist für Witwen und Waisen“. Nein, das ist nur ein abstoßendes Beispiel seiner Frauenverachtung, ein Zugeständnis an seine Fleischeslust und die seiner Soldateska, da kann sich auch „islam.de“ drehen wie eine Bettfeder (4):

„Einmal heiratete der Gesandte (s), damit der Gemeinschaft diese Religion vollständig bis zum jüngsten Tag erhalten bleibt. Denn in der kritischen Zeit nach dem Tod des Propheten (s.a.s.) musste diese Religion überliefert und weitergegeben werden. Deswegen die Ehe mit der jungen Aischa (r) und Hafsa (r), die keine Kinder bekamen und sich ganz der Tradierung des Islam widmen konnten.“ (Klo bestieg Aischa, als diese neun war, sie blieb unbeabsichtigt kinderlos, T.) … Ein weiterer Grund für die Eheschließung des Gesandten (s.a.s.) war die Qur’anische OFFENBARUNG wie bei seiner Ehe mit Zainab Bint Jahsh. Ein weiterer Grund für eine Heirat war, dass die ganze Familie bzw. Stamm der Braut den Islam annahm.“

Tjaja, wenn es OFFENBART wird, dann muss man natürlich seine SCHWIEGERTOCHTER heiraten, nachdem man den SCHWIEGERSOHN GEZWUNGEN hat, die Scheidung zu vollziehen. Und DASS „offenbart“ wurde, ist wiederum ein BEWEIS für die Existenz ALLAS (5). Ali Sina nennt sowas „sheer idiocy“.

Die Front-Seite von „islam.de“ (6): „Muslime – Sündenböcke in der Krise / Radikale Israelis verwüsten Moschee in Nablus / Event statt echter Umweltpolitik / Das Fehlen der Stimme der Muslime bei der Kopenhagener UN-Klimakonferenz / DFB, Bundesliga und Zentralrat: Ramadan und Profifußball funktioniert / GRÜNE fordern nach Anhörung Ende der Moscheekontrollen in Niedersachsen / Schweiz gegen die Religionsfreiheit usw. usw.“

Ein Blick auf die Webseite des Journalisten Eren Güvercin, den ich am 28.11. tat (7), hatte das gleiche Bild geboten. In der Welt der Mohammedanisten gibt es nur Mohammedanisten, alle sind vermeintlich gegen diese Jammerlappen und, auch das ist festzustellen, diese Heulsusen haben dem Rest der Welt absolut gar nichts zu bieten außer dem Öl und ihren lächerlichen Verdrehtheiten.

Ali Sina schreibt (8):

„The west, or for that matter the non-muslims have never had any hatred against the muslims. How else do you explain the fact that millions of muslims are migrating to the west and finding acceptance? Do the westerners find this kind of acceptance in any Islamic country?

This hatred comes directly from muslims. THE PROBLEM IS ISLAM.  It is muslims who perpetrate MOST OF THE EVIL in the world. There is NO OTHER solution except for muslims to GET RID OF their fear that the psychopath Muhammad has instilled in them and investigate Islam rationally. Then they will see that what they believe is nothing but a lie, that this enmity that they feel for the world is entirely based on their belief in Islam.  If muslims LEAVE ISLAM the WORLD will become a PEACEFUL place. If they don’t they will start the WORLD WAR III and they will perish in it. (…)

I also agree that religion is a projection of human mind.  Islam is the projection of a SICK mind.  Muhammad’s followers have inherited his insanity.  Don’t you agree that Islam is insanity?  I am not talking about JIHAD and TERRORISM, which even a dimwitted moron can see is insanity (unless that dimwitted moron is a Muslim). I am talking about Islam’s ‚good’ stuff, like BUTCHERING animals to appease an allegedly compassionate god, the UNHEALTHY fasting, pointing your heinie to heaven five times per day, etc.  I saw a documentary of baboons where the submissive baboons showed their posterior to the dominant baboon as the sign of their SUBMISSIVENESS.  I wonder how Muhammad knew about this MONKEY PRACTICE. Islam is ridiculous. EVERY part of it is SHEER IDIOCY. That is of course when it is not sheer evil. (…)

Our beliefs determine how we behave.  Muslims are a lot more VIOLENT than others because they believe in VIOLENT TEACHINGS. Violence has nothing to do with race. We are only one race anyway. Violence has everything to do with what we believe. Some beliefs are more violent than others. When1.5 billion people WORSHIP a man who said PARADISE is under the shade of the SWORD, we have a big problem.

Europe is in peril. It is about to fall, NOT into the hands of MUSLIMS, but into the hands of NATIONALIST RACISTS. Of course the result will be ugly. However, it won’t be as ugly as if Muslims come to power. Islam is a DEAD END. It will bring the death of civilization and maybe the death of mankind.“

Als Kind fand ich mal eine sehr große, völlig schwarze Wespe zwischen den Weintrauben. Sie war mir sehr unheimlich, aber ich wollte sie genau untersuchen. Ich spießte sie mit einer Stecknadel auf. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie nicht sofort sterben sondern sich scheinbar ewig lange an der Nadel um und um drehen würde. Das war schrecklich. Ich habe später immer wieder an sie gedacht. Die Mohammedanisten erinnern mich an sie, besonders die „Momos“. Sie drehen sich verzweifelt um sich selbst bzw. den Mohammedanismus, aber sie können sich einfach nicht befreien. Wir müssen die Nadel rausziehen. Wir müssen sie rausziehen, indem wir den Mohammedanismus ächten, und zwar TOTAL.

Time am 13. Dezember 2009

_____

(1) http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ED4F4E4BB5D074299BE8D457A45FEAE1A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(2) http://www.deutsche-islam-konferenz.de/nn_1493160/SubSites/DIK/DE/Themen/Kopftuch/Kelek/kelek-node.html?__nnn=true

(3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/07/sunniten-schiiten-hypokriten/

(4) http://muhammad.islam.de/7563.php

(5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/kloran-10-das-ding-namens-frau/

(6) http://www.islam.de/

(7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/28/sie-beisen-die-futternde-hand/

(8) http://www.faithfreedom.org/islam/what-else-condemning-islam-can-you-present

_____

PS.: Apropos „Nadel“, es folgt „The needle and the spoon“ von Lynyrd Skynyrd, als allegorischer Counterjihad, wenn sie so wollen, „Zieht die Nadeln raus, Kumpels – weg damit!“

Hier der Song:

http://www.youtube.com/watch?v=bFPaxK-q5gI

Von Fiomily, niedlich:

http://www.youtube.com/watch?v=7K7Q5u4FVLM

Hier der Text:

The Needle and the Spoon

Thirty days, lord and thirty nights
I’m comin‘ home on an airplane flight
Mama waitin‘ at the ticket line
Tell me son why do you stand there cryin‘

It was the needle and the spoon
And a trip to the MOON
Took me away, took me away

I’ve been feelin‘ so sick inside
Got to get better, lord before I die
Seven doctors couldn’t help my head, they said
You better quit, son before your dead

Quit the needle. Quit the spoon
Quit the trip to the MOON
We’re gonna take you away.
Lord, we’re gonna take you away

It was the needle and the spoon

I’ve seen a lot of people who thought they were cool
But then again, lord I’ve seen a lot of fools
Well, I hope you people, lord can hear what I say
You’ll have your chance to hit it some day

Don’t mess with the needle or a spoon
Or any trip to the MOON
It’ll take you away

Lord, they’re gonna bury you boy
Don’t mess with the needle baby, I know,
I know about the needle, it’ll do you wrong